SAP: Bringen diese Zahlen die Bullen wieder ans Ruder?

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Zur SAP Aktie

Am späten Dienstagabend präsentierte der Softwarekonzern SAP die vorläufigen Ergebnisse des dritten Quartals. Gut waren sie, reichten aus, um die Gesamtjahresprognose leicht anzuheben. Aber ist das Ergebnis auch gut genug, um die Bullen wieder ins Spiel zu bringen?

Umwerfende Zuwachszahlen kamen da ja nicht auf den Tisch. Der Umsatz legte zwischen Juli und September um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zu, das EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) stieg um 1,5 Prozent. Und der Nettogewinn lag sogar knapp 14 Prozent unter dem des Vergleichszeitraums. Aber die Experten und letztlich auch das Gros der Anleger hatten eben noch niedrigere Erwartungen.

Man ging davon aus, dass SAP im laufenden Jahr nicht an die Ergebnisse von 2020 würde anknüpfen können. Als SAP das Ende Oktober 2020 avisierte, traf das die Investoren unerwartet. Es kam zu der gewaltigen Abwärts-Kurslücke, die selbst jetzt noch nicht nachhaltig ausgebügelt ist. Aber diese harsche Reaktion von damals hatte auch einen Vorteil: Die Erwartungshaltung kam massiv zurück. Da ist es dann eben leichter, auch mit kleinen Erfolgen für zufriedene Anleger zu sorgen. Und in diesem Fall ist die Überraschung in der Tat zwar positiv, aber auch eher eine der kleineren Art:

Auf Basis dieser Ergebnisse passte SAP die Gesamtjahresprognose nach oben an, aber nur sehr leicht. Nur bezogen auf den Umsatz im Cloud-Geschäft sieht man das Wachstum jetzt in einer Spanne zwischen 16 bis 19 Prozent, vorher hatte der Ausblick bei 15 bis 18 Prozent gelegen. Und der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) soll jetzt, um Sondereffekte bereinigt, zwischen 0 und -2 Prozent gegenüber dem Vorjahr liegen, da lag der Ausblick vorher zwischen 0 und -4 Prozent. Damit drängt sich in der Tat die Frage auf, ob die gestrige, positive Reaktion mehr sein könnte als eine Eintagsfliege.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur SAP Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Fraglich ist das nicht auf Basis der charttechnischen Situation, die ist für eine Rallye ideal. Aber auch, wenn SAP in diesem Jahr besser abschneiden wird als zunächst befürchtet, warum sollte es dann gelingen, die 2020 markierten Rekordlevels von 143 Euro zu erreichen oder gar zu überbieten, als man noch dachte, das Wachstum des Softwarekonzerns würde sich dynamisch fortsetzen? Das wäre realistisch, wenn Investoren und Analysten davon ausgehen würden, dass sich die „Wachstumspause“ auf 2021 beschränken würde. Aber zumindest im Moment erwartet man für 2022 auch keine höheren Gewinne. Möglich also, dass die durch die Quartalsbilanz losgetretene Rallye auf dem Weg zum Rekordhoch verhungert.

Ob es so kommt, wird davon abhängen, wie intensiv sich das bullische Lager jetzt und in den kommenden Tagen zeigt. Denn zumindest die rein chart- und markttechnisch agierenden Trader würden hier eine ideale Basis für Anschlusskäufe vorfinden. SAP hatte im Vorfeld die Supportzone 111/112 Euro und die bei knapp 115 Euro verlaufende 200-Tage-Linie verteidigt. Von dort aus gelang mit der gestrigen, positiven Reaktion der Sprung zurück in den zuvor gebrochenen, im Oktober 2020 etablierten Aufwärtstrend und über die 20-Tage-Linie. Solange die SAP-Aktie nicht wieder abdreht und doch noch unter 111 Euro schließen sollte, wäre dadurch die Basis für einen weiteren Anstieg vorhanden, zumindest bis 127,38/129,24 Euro, zu der Widerstandszone, die der Rückkehr auf alte Hochs als nächste im Weg stehen würde. Lahmes Wachstum kontra starke Charttechnik – eine spannende Konstellation!

SAP-Aktie: Chart vom 13.10.2021, Kurs 121,50 Euro, Kürzel SAP | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Etwas enttäuschende Quartalsergebnisse sorgten zuletzt für einen deutlichen Rückschlag in der Aktie der deutschen Softwareschmiede. Die SAP-Aktie konnten den überaus wichtigen Boden bei 121 EUR nicht mehr halten und stürzte eine Etage tiefer ab. Zuletzt bildeten sich hier noch deutliche Kaufsignale, nachdem die Aktie diese Ebene Anfang Juli nach oben durchbrechen konnte. Dieses Kaufsignal wurde mittlerweile negiert.

Dementsprechend gefährlich ist auch die aktuelle Gesamtsituation, denn weitere Kursverluste könnten den Gesamttrend deutlich gefährden. Anleger blicken hier vor allem auf das zuletzt gebildete Zwischentief bei 114.58 EUR. Solange sich die Kurse oberhalb dieser Unterstützung halten können, behalten die Bullen noch die Oberhand.

Expertenmeinung: Ein Bruch des erwähnten Pivot-Tiefs würde gleichzeitig auch das Ende des Aufwärtstrends einleiten. Die nächste Unterstützung wäre dann erst wieder bei 109.08 zu finden. Noch aber haben die Bullen die Chance, das Ruder herumzureißen. Hierzu müssten die Kurse schnell wieder die Ebene bei 121 EUR zurückerobern. Danach würde sich die aktuell recht gefährliche Situation wieder auflösen und die Reise Richtung Norden könnte sich somit weiter fortsetzen. Die kommenden Handelstage bleiben überaus spannend.  
Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 27.07.2021 Kurs: 118.82 Kürzel: SAP | Online Broker LYNX

Die Bank of America hob ihr Kursziel für die SAP-Aktie gewaltig an und nahm die Einschätzung gleich um drei Stufen nach oben. Die Aktie sauste nach oben, überwand eine wichtige Charthürde … und landete an einem noch wichtigeren Widerstand. Showdown!

Der Termin für die Bilanz des zweiten Quartals steht erst am 21. Juli an. Bisweilen kommen von SAP zwar vorläufige Ergebnisse, aber als die Bank of America am Mittwochmorgen diese gewaltige Neueinschätzung zur SAP-Aktie vorlegte, waren noch keine Daten bekannt, die eine Anhebung des Kursziels von 92 auf 150 Euro, also um sagenhafte 63 Prozent, und die Anhebung der Einschätzung um gleich drei Stufen, von „Untergewichten“ auf „Kaufen“ hätte auslösen müssen. Es wirkte, als hätte man diesen „Kursziel-Hammer“ nicht unbedingt völlig zufällig genau in dem Moment herausgegeben, als die Aktie wieder einmal an der wichtigen Widerstandslinie bei 121 Euro angekommen war. So hatten die Bullen ein Argument, um den Ausbruch zu erzwingen. Und der gelang.

Die Voraussetzungen für einen Ausbruch nach oben waren ohnehin ideal. Die Neubewertung durch die Bank of America war letztlich nur der letzte Funken, um das Feuerwerk zu zünden. Sie sehen im Chart, dass die SAP-Aktie im Zuge eines mittelfristigen und eines kurzfristigen Aufwärtstrends am Dienstag zum dritten Mal an das April-Hoch bei 121,02 Euro herangelaufen war. Zusätzlich unterstützt wurde die Aktie durch die 20-Tage-Linie, die zusammen mit der März-Aufwärtstrendlinie den doppelten Leitstrahl der Bullen bildet. Allein dieses Chartbild machte Bullen zuversichtlich und Bären nervös. Aber so beeindruckend das gestrige Plus von 3,49 Prozent auch war:  

Expertenmeinung: Dadurch wurde zwar eine wichtige Hürde bezwungen, eine andere, noch bedeutsamere Widerstandslinie aber nur erreicht. Bei einer derart drastischen Neubewertung hatten die Käufer sicherlich erwartet, dass diese Linie in einem Aufwasch mitgenommen würde. Wurde sie aber nicht. Und damit hat sich der Showdown auf heute bzw. die kommenden Tage verlagert. Denn solange diese Linie bei 124,58 Euro nicht signifikant überboten ist, könnte es immer noch passieren, dass die Bullen ihren Matchball vergeben.

Diese Marke von 124,58 Euro ist das obere Ende der riesigen Abwärts-Kurslücke, die Ende Oktober entstand, als SAP mit den eigenen Prognosen für das vierte Quartal 2020 und darüber hinaus deutlich hinter den Erwartungen der Analysten und Anleger zurückblieb. Ein Anstieg über diese Marke hieße also, dass ein Kurs erreicht wird, der die Reaktion auf die damaligen, enttäuschenden Perspektiven eliminiert, obwohl die Analysten momentan mehrheitlich davon ausgehen, dass SAP 2021 und 2022 nicht über die 2020er-Gewinne hinauskommen wird.

SAP-Aktie: Chart vom 07.07.2021, Kurs 124,50 Euro, Kürzel SAP | Online Broker LYNX

Würde es gelingen, diese Hürde deutlich zu überwinden, wofür man Schlusskurse über 126 Euro als Minimum sehen sollte, kann es zwar sein, dass Trader auf den Zug aufspringen und mit dem Kursanstieg auch die Zuversicht steigt. Aber nur, wenn SAP diese Zuversicht mit seinen Ergebnissen zum zweiten Quartal und dem Ausblick auf den Rest des Jahres auch mit Fakten unterfüttert, wäre ein solcher Befreiungsschlag, der dann die Region 135/138 Euro als charttechnisches Ziel hätte, wirklich tragfähig. Diese Bilanz könnte einen Ausbruch über die jetzt erreichte Schlüsselmarke also nachträglich unterfüttern oder aber, wenn sie nicht gut genug ausfallen, eliminieren. Die kommenden zwei Wochen dürften höchst spannend werden!

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der große Schock zum Ende des vorigen Jahres dürfte mittlerweile verdaut sein und so befindet sich die SAP-Aktie schon seit Monaten in einer stetigen Erholungsbewegung. Zwar konnte die Kurslücke von Oktober 2020 noch nicht ganz geschlossen werden, doch die Aussichten hierfür stehen aktuell ganz gut. Gerade konnte die Aktie aus einer Konsolidierung nach oben ausbrechen und liefert somit frische Kaufsignale.

Der Breakout ähnelt jenem von Anfang April. Damals zogen die Kurse kräftig an und konnten gut 15 Prozent an Wert zulegen. Durch die zuletzt gebildeten höheren Hochs und höheren Tiefs befindet sich die Aktie wieder in einem mittelfristigen Aufwärtstrend. Lediglich im Februar gab es eine kurze Schwächephase, welche aber schnell wieder negiert wurde.

Expertenmeinung: Alles in allem scheinen die Chancen derzeit recht gut, dass sich die SAP Aktie bald wieder der Marke von 125 EUR nähern dürfte. Danach ist vielleicht mit etwas Gegenwind zu rechnen, aber das wäre vorübergehend auch kein großes Problem. Investierte Anleger sollten derzeit vor allem auf das jüngst gebildete Pivot Tief bei 109.08 EUR achten. Die Kurse müssen unbedingt darüber bleiben, um die Erholung weiter fortsetzen zu können. Aktuell stehen die Ampeln auf Grün und somit geht auch unsere Bewertung vorerst auf die bullische Seite.     

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 26.05.2021 Kurs: 116.02 Kürzel: SAP | Online Broker LYNX

Die SAP-Aktie begann den Tag mit kräftigen Kursgewinnen, nachdem am Mittwochmorgen die vorläufige Bilanz des ersten Quartals vorgelegt wurde. Doch am Ende des Tages stand ein Patt: die Bullen müssten umgehend nachlegen!

Die SAP-Bilanz stellte sich diesmal ziemlich kompliziert dar, weil der Vergleich zum Vorjahresquartal durch den Verkauf von SAP Digital Interconnect und den Börsengang der SAP-Tochter Qualtrics erschwert wurde. Unter dem Strich aber blieben zwei Aussagen: Das erste Quartal war dank starker Margen sehr gut verlaufen und SAP hob die Umsatzprognose für das Gesamtjahr an. Mit diesen Fakten im Hinterkopf griffen die Anleger am Mittwochmorgen zu, die SAP-Aktie gewann in der Spitze 5,1 Prozent. Doch am Ende des Tages blieb nur ein Plus von 1,1 Prozent. Wo klemmte es?

Expertenmeinung: Was bei genauem Hinsehen störte war, dass SAP die Prognose nicht wirklich nennenswert anhob. So sieht man jetzt für Umsatz der Hauptbereiche Cloud und Softwareerlöse eine Spanne von 23,4 bis 23,8 Milliarden Euro nach 23,23 Milliarden im Jahr 2020. Vorher hatte diese Spanne bei 23,3 bis 23,8 Milliarden gelegen … das war nichts, was die Beurteilung der Perspektiven nennenswert verändern würde, zumal SAP die Gewinnprognose beibehielt: Das Betriebsergebnis soll nach wie vor zwischen einem und sechs Prozent unter dem des Jahres 2020 liegen. Ist das so schlecht, wie es klingt?

Eigentlich nicht, denn das Jahr 2020 hatte einen Rekordgewinn gebracht. Und da zwischen einem und sechs Prozent darunter zu blieben hieße, immer noch komfortabel über den Ergebnissen der Vorjahre zu bleiben. Aber wie klein das „Rückwärts“ auch ausfällt, so etwas kommt bei Anlegern, die derzeit mit gewaltigen Gewinnsteigerungsprognosen anderer Unternehmen verwöhnt werden, nicht gerade gut an. Denn nicht alle setzen das in Relation und erkennen, dass die meisten, die jetzt massive Gewinnsteigerungen gegenüber dem Vorjahr avisieren, 2020 auch heftig unter die Räder gekommen waren.

Als gescheitert muss man den Ausbruchsversuch nach oben deswegen noch nicht ansehen. Aber dass die Aktie ausgerechnet an der wichtigen 200-Tage-Linie hängen blieb, ist wohl kaum ein Zufall. Das ist ein wichtiger, aktuell bei 116,45 Euro verlaufender Widerstand, den bärische Trader aktiv zu verteidigen pflegen. An dem muss die SAP-Aktie im „Nachschuss“ vorbei, um sich die Chance zu erhalten, die wichtige Marke von 124,58 Euro zu erreichen und dadurch die große Abwärts-Kurslücke vom Oktober 2020 zu schließen. Die Lücke also, die entstand, als SAP die Anleger mit einer verhaltenen Umsatz- und Gewinnprognose aus ihren bullischen Träumen riss.

SAP-Aktie: Chart vom 14.04.2021, Kurs 113,40 Euro, Kürzel SAP | Online Broker LYNX

SAP muss mit 117 Euro oder höher zeitnah ausreichend deutlich über dieser jetzt umkämpften 200-Tage-Linie schließen, um sich dieses Aufwärtspotenzial zu erhalten. Gelingt das nicht, wäre mit einem Rücksetzer an die jetzt als Unterstützung fungierende Zone 111/112 Euro zu rechnen … die dann, angesichts eines gescheiterten Ausbruchsversuchs, nicht halten muss.

Seit Oktober wissen die Anleger, dass sie den Gewinnanstieg besser nicht mit dem Lineal hätten verlängern sollen: SAP wird 2021 kleinere Brötchen backen. Trotzdem könnte die Aktie jetzt nach oben ausbrechen.

Der Grund liegt nicht darin, dass die Investoren glauben, SAP könnte sich verrechnet haben und 2021 doch ein Jahr mit einem Rekordgewinn werden. Der Ende Januar ausgegebene Ausblick auf 2021 machte noch einmal deutlich, dass die beeindruckenden Gewinne des Jahres 2020 nicht sofort zu wiederholen sind, auch, wenn der Wachstumskurs mittelfristig erhalten bleiben wird. Denkbar wäre zwar schon, dass die für den 22. April erwarteten Zahlen zum ersten Quartal 2021 die Investoren positiv stimmen. Aber dass die Aktie seit dem 31. März auf einmal wieder anzieht, hat eher andere Gründe.

 

Expertenmeinung: Zum einen gehörte SAP zu den Verlierern des ersten Quartals, denn die Aktie blieb weit hinter dem Anstieg des DAX zurück. Im Zuge des „Window Dressings“ der Fonds, die durch gezielte Käufe von Index-Outperformern versuchen, zu einem Stichtag wie dem Quartalsende ihre Performance zu optimieren, blieb SAP daher liegen. Doch mit einem neuen Quartal werden oft auch die Strategien der großen Adressen überarbeitet und angepasst. Bei überkauften Bereichen werden dann gerne Gewinne mitgenommen und das freiwerdende Kapital in Nachzügler investiert, die Potenzial haben könnten.

Was SAP angeht, hat diese Aktie darüber hinaus noch eine andere Qualität: ihr hohes Gewicht im DAX. SAP macht fast zehn Prozent des DAX aus. Zieht eine SAP an, ist das für die DAX-Bullen also eine Menge wert. Und da diese Aktie seit dem Kurseinbruch im Oktober 2020 immer noch in der Bodenbildungsphase ist und zugleich zuletzt weit gestiegene DAX-Titel korrigieren könnten, wäre aus Sicht der Bullen ein Gegengewicht ideal, das solche Gewinnmitnahmen – z.B. bei den Autobauern – ausgleichen könnte. Deshalb käme ein bullisches Signal bei SAP jetzt gerade recht. Zumal man vermuten dürfte, dass viele kurzfristige, rein charttechnisch agierende Trader dann auf den Zug aufspringen und die Bewegung weiterführen würden.

Noch ist dieser Ausbruch nach oben nicht vollzogen, aber die Aktie ist „dran“: SAP visierte gestern das bisherige Hoch der Bodenbildungsphase an, das am 27. Januar bei 111,94 Euro markiert wurde. Sollte der Kurs diese Hürde nehmen, wären die nächsten Kursziele aus charttechnischer Sicht die 200-Tage-Linie bei derzeit 116,65 Euro und das obere Ende der gewaltigen, Ende Oktober entstandenen Kurslücke bei 124,58 Euro. Es dürfte sich also lohnen, die Aktie in den kommenden Tagen im Auge zu behalten.

Chart vom 08.04.2021, Kurs 111,10 Euro, Kürzel SAP | Online Broker LYNX