Nordex Aktie aktuell Nordex: Nun ist es passiert

News: Aktuelle Analyse der Nordex Aktie

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Nordex
ISIN: DE000A0D6554
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Nordex Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang Mai hatten wir unsere Aussichten auf die Aktie des deutschen Windkraftspezialisten nach unten revidiert. Zu diesem Zeitpunkt war der Trendwechsel in der Nordex-Aktie im Chart bereits deutlich zu sehen. Es bildete sich kurz zuvor ein tieferes Hoch, welches durch ein tieferes Tief bestätigt wurde. Das nächste Kursziel lag bereits auf der Hand. Es war dies das Pivot-Tief von Anfang März, welches sich bei 18.86 EUR befindet.

Die Kurse wurden von diesem Niveau regelrecht angezogen und hier fand wenig später auch eine Zwischenkonsolidierung statt. Die Bullen hatten nochmals die Chance auf eine Trendwende, doch hierzu hätte die Aktie zumindest den 20-Tage-Durchschnitt wieder überbrücken müssen. Dieser hat mittlerweile seine Wirkung als Widerstand voll entfaltet und drückte die Kurse weiter nach unten. Die Konsolidierung ist gebrochen und wir sehen erneut klare Verkaufssignale.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Nordex Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das jüngste Verkaufssignal zeigt, dass es hier nach wie vor mehr Verkäufer als Käufer gibt. Anscheinend ist das aktuelle Niveau noch nicht attraktiv genug, um genügend Bullen anzulocken. Doch wohin kann die Reise gehen? Die nächste klare Unterstützungsebene ist im Chart erst wieder bei ca. 14 EUR zu finden. Es ist daher gut möglich, dass es mit der Nordex Aktie in den kommenden Tagen und Wochen noch eine weitere Etage tiefer geht. Das sieht aktuell alles andere als gut aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.06.2021 Kurs: 18.02 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX

 

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Vorherige Analysen der Nordex Aktie

War es der schwache Gesamtmarkt oder haben die Anleger die Quartalsbilanz wirklich negativ aufgenommen? Die Nordex-Aktie verlor am Dienstag 3,43 Prozent und rutschte an eine entscheidende Kreuzunterstützung. Jetzt ist Showtime!

Auf den ersten Blick sahen die Ergebnisse des ersten Quartals nicht gerade erfreulich aus. Zwar konnte der Windkraftanlagenbauer den Umsatz sehr deutlich um fast 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal steigern. Aber der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 10,4 nach 13,1 Millionen Euro satte 20 Prozent niedriger. Das wirkte in der Tat fatal, denn eine massiv sinkende Gewinnmarge als Grund dieser trotz Umsatzanstieg gefallenen Gewinne ist ein einem Umfeld, in dem man auf eine zügige Wiederbelebung der Gesamtwirtschaft setzt, natürlich ein „no go“. Aber:

Wer sich die Meldung zum ersten Quartal genauer ansah, erkannte den Grund für diesen „Margenschwund“. Nordex stellte klar, dass diese von 1,4 auf 0,8 Prozent geschrumpfte EBITDA-Marge auf margenschwache Altprojekte zurückzuführen ist, die man im Zuge der Corona-Problematik angenommen und umgesetzt hat und von denen eben viele noch eine buchhalterische Relevanz bis ins erste Quartal 2021 hatten, jetzt aber ausgelaufen sind. Weshalb Nordex auch an der sehr bullischen Jahresprognose festhielt:

Unverändert geht man für 2021 von einem Umsatz zwischen 4,7 und 5,2 Milliarden Euro (2020: 4,65 Mrd.) und einer EBITDA-Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent aus. 2022 strebt man sogar eine Marge um acht Prozent an. Was bedeutet: Wenn diese Perspektive so eintritt, sind schwache Margen und magere Gewinne Schnee von gestern. Aber:

Expertenmeinung: Es ist die Frage, ob genug Marktteilnehmer das erkennen bzw. Nordex‘ Zuversicht teilen. Wenn dem so wäre, hätte die Aktie eine gute Chance, auf dem jetzt erreichten Kursniveau die Kurve nach oben zu kriegen. Sie sehen im Chart, dass der Kurs auf den Level des März-Verlaufstiefs bei 18,86 Euro zurückgesetzt hat. Diese untere Wendemarke bildet zusammen mit der knapp darunter, aktuell bei 18,50 Euro, verlaufenden 200-Tage-Linei eine markante Kreuzunterstützung.

Hält diese Zone, wäre das eine taugliche Basis für einen erneuten Anlauf an die Widerstandszone 26,56/27,44 Euro, die Anfang April sogar schon einmal überwunden wurde, was indes in einer Bullenfalle endete. Sollte der Abgabedruck jedoch anhalten und dieser jetzt im Feuer stehende Supportbereich 18,50/18,86 Euro fallen, wäre das unmittelbare Kursziel die übergeordnete, im März 2020 etablierte Aufwärtstrendlinie bei aktuell 15,75 Euro. Die Bullen haben es damit genau jetzt in der Hand, ein solches Szenario zu verhindern.

Nordex-Aktie: Chart vom 11.05.2021, Kurs 19,43 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bis zu Beginn des Jahres waren Branchen, die sich mit alternativen Energieformen befassen, stark gefragt. Neben Brennstoffzellenaktien und Solarwerten erfreute sich auch die Nordex-Aktie stetiger Anstiege. Die ersten klaren Schwächesignale im Chart bildeten sich dann Anfang März, als sich eine größere Korrektur einstellte. Danach ging es nochmal steil nach oben, um die positive Übertreibung Ende März abzuschließen. Die große rote Abverkaufskerze vom 06. April zeigte bereits einen Wechsel im Trend hin. Es folgte eine weitere Korrektur, welche Ende April erneut von den Bullen aufgegriffen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Welt noch in Ordnung. Die aktuelle Handelswoche hat das Gesamtbild jedoch deutlich eingetrübt. Das Pivot-Tief von Mitte April wurde erneut verletzt und somit ist auch der Aufwärtstrend vorerst einmal vorbei.

Expertenmeinung: Dies alles ist Grund genug, unsere bullische Haltung auf die Nordex Aktie nach unten zu revidieren. Wohin könnte die Reise nun gehen? Die nächste wichtige Unterstützung ist klar und deutlich im Chart zu sehen. Das Tief von März befindet sich bei 18.86 EUR und dürfte wohl die nächste Anlaufstation der Kurse werden. Danach ist darauf zu achten, wie die Aktie mit der Support-Ebene umgehen wird. In erster Linie ist mit einem Bounce zu rechnen. Dieser wird uns verraten, ob die Bullen in Folge wieder vollends das Ruder übernehmen werden, oder ob sich aus der Korrektur gar ein neuer Abwärtstrend entwicklen wird. Vorerst heißt es also abwarten.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 04.05.2021 Kurs: 20.90 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Monat März brachte beim Hersteller von Windkraftanlagen wieder frischen Wind ins Kursgeschehen. Die Wochen zuvor war der Aufwärtstrend der Nordex Aktie gebrochen worden und die Lage war äußerst angespannt. Nach dem Verlassen des Aufwärtstrends bestand die Frage, ob die Kurse die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 wieder zurückerobern werden.

Dies gelang der Nordex Aktie erst am 23. März, zeitgleich wurde ein entscheidendes Kaufsignal erzeugt, welches das Wertpapier auf ein neues 5-Jahres-Hoch katapultierte. Kurz danach zeigte eine große rote Kerze allerdings schon wieder eine Korrektur an, welche erst Mitte der vorigen Woche beendet werden konnte. Mit dem Ende der Zwischenkorrektur scheinen nun die Bullen wieder das Zepter in die Hand genommen zu haben.

Expertenmeinung: Gleichzeitig haben wir jetzt ein neues Pivot-Tief im Chart, auf welches sich Anleger konzentrieren können. Solange die Marke bei 22.38 EUR nicht nach unten gebrochen wird, bleibt das gebildete Kaufsignal aktiv. Erst bei Kursen unterhalb dieser Marke würde sich die Lage zuspitzen. Derzeit sieht es eher danach aus, als ob sich die Aktie dazu aufmacht, das nächste Zwischenhoch aus dem Jahr 2015 testen zu wollen. Dieses bildete sich bei 33.90 EUR und scheint ein möglicher Magnet zu sein. Alles in allem ein zufriedenstellendes technisches Gesamtbild. Unsere Aussichten gehen somit wieder auf die bullische Seite.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 23.04.2021 Kurs: 25.12 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX

Die Nordex-Aktie gehörte zu den größten Gewinnern im März. Doch im April ist sie bislang einer der größten Verlierer. Ist es vorbei mit der bullischen Phase? Oder holt die Aktie nur Schwung, um in Kürze erneut durchzustarten?

Grundsätzlich hat sich das negative Bild, das der Windkraftanlagenbauer durch die flaute-Jahre 2017 und 2018 lange Zeit vermittelt hatte, deutlich gewandelt. Das Nachsteuerergebnis war 2020 zwar erneut negativ, das basierte aber auf dem Druck, der auf dem international operierenden Unternehmen durch die Corona-Problematik lastete.

Der Umsatz hatte bereits 2019 wieder zugelegt, 2020 ging es noch schneller aufwärts. Und die Perspektive, die Nordex für die kommenden Jahre aufzeigt, beinhaltet mit wieder solide steigenden Margen auch gute Gewinne, die hoffen lassen, dass man in den kommenden Jahren an die starke Phase bis 2016 anknüpfen kann. An den Aussichten liegt es also nicht, dass die Aktie Anfang April wie vom Blitz gefällt abrutschte. Wo also liegt aktuell das Problem?

Expertenmeinung: So banal es klingt, dürfte die Korrektur einfach dadurch ausgelöst worden sein, dass diese Aktie zu schnell zu weit gestiegen war. Seit dem 8. März war Nordex binnen vier Wochen um in der Spitze 55 Prozent nach oben geschossen und hatte dabei die positiven Nachrichten über steigende Umsätze, eine Verbesserung der Profitabilität im vierten Quartal und eine bullische, unternehmenseigene Perspektive für die kommenden Jahre verarbeitet.

Das heißt, die Aktie war heiß gelaufen, zugleich war klar, dass die entscheidenden Nachrichten auf dem Tisch liegen und zunächst nichts mehr zu erwarten wäre, das die Aktie zwingend weiter nach oben treiben könnte. Als Nordex am 6. April mit einer erneuten Kurslücke nach oben aufmachte, begannen Gewinnmitnahmen. Den ersten Verkäufern schlossen sich noch am selben Tag andere an – und damit wurde es problematisch. Denn dadurch, dass der Kurs gleich so deutlich durchgereicht wurde, entstand ein negatives Signal in Form eines „bearish engulfing pattern“ im Candlestick-Chart, zugleich rutschte die Aktie in einem Zug unter die beiden nächstgelegenen Supportlinien bei 26,56 und 27,44 Euro.

Nachdem die Käufer in den Folgetagen nicht zurückkehrten, gingen die Abgaben weiter. Mittlerweile hat die Aktie auch das Ringen um die 20-Tage-Linie knapp verloren. Aber mit Blick auf die positive Unternehmensperspektive sehen wir hier eher nicht die Basis einer mittelfristigen Abwärtstrendwende, sondern nur eine Korrektur. Die hätte als nächstes Kursziel die November-Aufwärtstrendlinie bei 21,30 Euro, die aber nicht zwingend erreicht werden muss.

Nordex-Aktie: Chart vom 15.04.2021, Kurs 24,60 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Trotzdem sollte man hier nicht zu wagemutig agieren und in das noch fallende Messer greifen. Besser wäre es abzuwarten, bis die Bullen erkennbar wieder am Ball sind, indem nicht nur Unterstützungen gehalten, sondern Widerstände bezwungen werden. Der Trigger hierfür wäre aktuell ein Schlusskurs über der jetzt als Widerstand fungierenden Zone 26,56/27,44 Euro. Sollte Nordex die momentan bei 25,05 Euro verlaufende 20-Tage-Linie deutlicher unterbieten, wäre sie es, die als nächstgelegener Widerstand zu bezwingen wäre, um die Rückkehr der Bullen zu indizieren.

Die gestern vorgelegte Bilanz des Jahres 2020 kannte man durch die Vorab-Zahlen, die am 5. März auf den Tisch kamen. Aber erst gestern gab Nordex einen Ausblick für 2021. Und der elektrisierte die Trader.

2020 war der Umsatz des Windkraftanlagenbauers um beeindruckende 42 Prozent gestiegen. Trotzdem fiel der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 24 Prozent. Wenn so etwas passiert, bedeutet das, dass die Gewinnspanne kräftig unter Druck geriet, die sogenannte Marge. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen gerechnet, rutschte die Marge 2020 auf 2,0 Prozent, nachdem 2019 noch 3,8 Prozent erreicht wurden. Nicht gut, aber die Aktie begann nach den Vorab-Ergebnissen, die am 5. März vorgelegt wurden, trotzdem wieder zu steigen. Zum einen, weil sie zuvor ordentlich korrigiert hatte, zum anderen, weil die Trader darauf setzten, dass Nordex die Marge 2021 steigern werde. Sie wurden nicht enttäuscht.

Denn der 2021er-Ausblick, der gestern geliefert wurde, sah nicht nur eine Rückkehr auf den 2019er-Margenlevel von 3,8 Prozent. Nordex avisiert eine noch höhere EBITDA-Marge zwischen 4,0 und 5,5 Prozent. Und im kommenden Jahr sollen sogar acht Prozent drin sein. Dass die Aktie daraufhin einen Freudensprung machte, überrascht nicht.

Expertenmeinung: Eine höhere Marge bedeutet den entscheidenden Hebel, der steigende Umsätze in überproportional steigende Gewinne verwandelt. Das muss man sich nur mal ausrechnen. 2020 blieben von den 4,6 Millionen Euro Umsatz 2,0 Prozent hängen, damit kommt man grob auf den gemeldeten EBITDA-Gewinn von 94 Millionen Euro. Für 2021 avisiert Nordex nicht nur eine steigende Marge, sondern auch steigende Umsätze, man will da 4,7 bis 5,2 Milliarden erreichen. Bei einer Margen-Spanne zwischen 4,0 und 5,5 Prozent errechnet sich daraus dann ein möglicher EBITDA-Gewinn zwischen 188 und 286 Millionen Euro.

Und die Steigerung der Marge wurde auch begründet. Dies werde zum einen durch ein Auslaufen der Corona-Einschränkungen im zweiten Halbjahr gelingen, zum anderen dadurch, dass margenschwache Projekte jetzt sukzessiv auslaufen. Das sind Perspektiven, die sich sehen lassen können.

Die starke Reaktion der Aktie unterstreicht, dass die Marktteilnehmer diesen Ausblick honorieren. Und grundsätzlich könnte diese Perspektive ausreichen, um das bisherige Jahreshoch der Aktie bei 27,44 Euro zu testen und im Idealfall zu überwinden.

Voraussetzung: Die bullische Reaktion verstetigt sich und mündet nicht in Gewinnmitnahmen, die das jetzt positive Chartbild auf den Kopf stellen. Das Kursbild seit Ende Februar ließe sich, wie im Chart schwarz markiert, als kleine V-Formation mit dem üblichen rechten Sockel nach dem „V“ skizzieren. Damit wäre die Zone, die jetzt nicht mehr unterboten werden darf, gut zu umreißen: Diese „Sockel-Zone“ zwischen 21,70 und 22,82 Euro muss eventuellen Gewinnmitnahmen standhalten, dann hätte die Aktie das nötige Fundament, um, parallel zur EBITDA-Marge, nach Höherem zu streben.

Chart vom 23.03.2021, Kurs 24,50 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX
11. November 2019

Nordex: Geht da noch mehr?