Nordex: Hier entscheidet es sich

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Nordex
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Zur Nordex Aktie

Dass bei Nordex nicht alles optimal läuft, sollte bekannt sein. Nachdem sich der Kurs mehr als halbiert hat, könnte trotzdem Potenzial vorhanden sein. An dieser Schlüsselstelle entscheidet es sich.

Wachstum ja, aber…

Das Unternehmen hat seit jeher Probleme mit der Profitabilität und schafft es nicht, nachhaltig Gewinne zu erwirtschaften.

Daher musste man auch immer wieder Kapitalerhöhungen durchführen, wodurch die Zahl der ausstehenden Aktien in der letzten Dekade von 77 auf 134 Millionen Stück gestiegen ist.
Das bedeutet für Anleger natürlich eine erhebliche Verwässerung. In Summe haben all diese Faktoren dazu geführt, dass die Aktie auch heute noch auf dem demselben Niveau wie vor 5, 10 oder 15 Jahren notiert.

Dass das auch anders geht, zeigt beispielsweise Vestas Wind.

Chart vom 05.01.2022 Kurs: 14,21 Kürzel: NDX1 - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 05.01.2022 Kurs: 14,21 Kürzel: NDX1 – Tageskerzen

Kurzfristig könnte man trotzdem auf eine Erholung spekulieren. Nordex ist erheblich zurückgekommen und der Abgabedruck hat deutlich nachgelassen.
Es scheint so, als würde eine Bodenbildung nahe der Unterstützungszone zwischen 13,00 und 13,80 Euro gelingen.

Daher ist eine erneute Erholung in Richtung 15,00 Euro jederzeit möglich. Darüber wäre der Weg bis 16,00 oder 16,50 Euro frei.
Gelingt ein Tagesschluss über 16,50 Euro, hellt sich das Chartbild zunehmend auf.

Fällt die Aktie hingegen unter 13,00 Euro, haben die Bullen ihre Chance vertan. Spätestens bei Kursen unter 12,50 Euro dürften viele Stopps ausgelöst werden.

Der nächste Großauftrag

Ein neuer Großauftrag dürfte die Hoffnung auf eine Erholung ebenfalls nähren.

Der finnische Energieversorger Fortum hat insgesamt 56 Anlagen des Typs N163 der neuesten 6.X-Variante mit einer Gesamtleistung von 380 Megawatt bestellt. Mit der Errichtung soll im Frühjahr 2023 begonnen werden.

Der Vorstand von Nordex zeigte sich natürlich entsprechend erfreut: „Mit 380 Megawatt stellt das Projekt Pjelax-Böle-Kristinestad Norr auch den bisher größten Auftragseingang aus Finnland dar und stärkt gleichzeitig unseren Marktanteil in einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Windindustrie.“

Allerdings sollte man sich auch bewusst darüber sein, dass es Nordex eigentlich nie an Aufträgen gemangelt hat und in unregelmäßigen aber kurzen Abständen Großaufträge gemeldet werden.
Das hat aber bisher nicht dazu geführt, dass man nachhaltig in die Gewinnzone kommt.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum die Freude über den Großauftrag nur einen Tag gehalten hat.

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Die Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex gehört zu den großen Verlierern des Jahres am deutschen Aktienmarkt. Relative Schwäche zum Gesamtmarkt schreckt viele Anleger ab, aber Bilanzen und Perspektive sehen durchaus gut aus, daher kann sich das Blatt jederzeit wenden.

Der Umsatz wächst seit 2019 stetig und rapide. Und auch der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen wandert langsam in den grünen Bereich. Dass es netto momentan noch bei einem Verlust bleibt, ist zwar ärgerlich, kommt aber nicht unerwartet. Und wenn Nordex mit seiner derzeitigen, mittelfristigen Perspektive Recht behält, wird sich die Gewinnmarge bis 2023 deutlich in positives Terrain bewegen und dadurch einen Gewinn pro Aktie ermöglichen, der über dem Gewinn des bisher besten Jahres 2016 liegen könnte. Aber die Aktie kommt nicht in die Gänge. Wieso nicht?

Expertenmeinung: Da wirkt die Anfang Juli vollzogene, große Kapitalerhöhung wie ein Klotz am Bein, denn dadurch teilt sich der Unternehmensgewinn seither grob gerechnet durch vier Aktien, wo es vorher drei waren. Aber die dadurch erlösten fast 600 Millionen Euro sind eine wertvolle Basis für den Weg hin zu höheren Renditen und der Stärkung der Marktstellung. Mittelfristig sollte sich diese Kapitalerhöhung also positiv auswirken. Doch obwohl man immer unterstellt, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird, reagieren die Anleger bislang so zögerlich, dass Nordex seit Monaten nicht über den Status einer Bodenbildung hinauskommt.

Die allerdings langsam „reift“. Sie sehen im Chart sukzessiv höhere Zwischentiefs und eine klar definierte Nackenlinien-Zone, deren Überwinden diese Bodenbildung zu einem positiven Ende bringen würde. Die liegt zwischen 16,10 und 16,90 Euro. Wirklich „durch“ wären die Käufer zwar erst, wenn die Nordex-Aktie auch noch die momentan bei 18,04 Euro verlaufende 200-Tage-Linie bezwingen würde. Aber ein erster, positiver Schritt wäre mit der Vollendung dieser Bodenbildung getan.

Und würden die Bären diese Aktie aus ihren Klauen lassen und ein Befreiungsschlag nach oben auch die mittelfristig verheißungsvolle Perspektive in Sachen Unternehmensgewinne wieder in den Vordergrund tragen, wäre hier nach oben einiges an Potenzial vorhanden. Es sollte lohnen, die Nordex-Aktie jetzt engmaschig im Auge zu behalten.

Nordex-Aktie: Chart vom 09.12.2021, Kurs 15.28 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Dienstagfrüh legte der Windkraftanlagenhersteller Nordex Vorab-Zahlen zu den ersten neun Monaten 2021 vor. Anfangs brach die Aktie daraufhin um fast zehn Prozent ein, am Ende war das Minus nur marginal. Wie es weitergeht, ist noch offen, denn die Zahlen hatten es in sich!

Einerseits glänzte Nordex mit diesen Ergebnissen, die nur wenige Tage vor dem eigentlichen Bilanztermin am 15. November vorgelegt wurden. Denn der Umsatz von 4,0 Milliarden Euro lag satte 25 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Und das Hamburger Unternehmen hob daraufhin die 2021er-Umsatzprognose von zuvor 4,7 bis 5,2 auf 5,0 bis 5,2 Milliarden Euro an. 

Darüber hinaus war erfreulich, dass Nordex an dem mittelfristigen Ziel einer EBITDA-Marge (d.h. die Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) von 8,0 Prozent festhielt. Ganz und gar nicht erfreulich war indes der Grund, warum Nordex das bekräftigen musste.

Denn während der Umsatz zulegte, sank die Gewinnmarge erheblich. Die Begründung hierfür hätte nicht überraschen dürfen, denn es war der „Flaschenhals“ in Form von gestiegenen Rohstoff- und Transportkosten, die Nordex die Petersilie verhagelte und dazu führte, dass man die Prognose der EBITDA-Marge von 4,0 bis 5,5 auf nur noch rund 1,0 Prozent senken musste.

Expertenmeinung: Es fällt auf, dass viele Anleger um diese Problematik wohl wissen, aber doch jedes Mal erschrocken reagieren, wenn „ihr“ Unternehmen auch betroffen ist. Doch das Gros der Verluste wurde bis zum Handelsende ja wieder aufgeholt. Ist es für die Bullen also noch einmal gutgegangen? Das wird sich erst noch zeigen.

Im Vorfeld war Nordex kräftig unter die Räder gekommen. Das lag an schwachen Zahlen anderer Windkraftanlagenbauer wie Siemens Gamesa, die schwache Zahlen vorlegten. Wer da ausstieg, war also auf „bad news“ gefasst. Andererseits stieg die Nordex-Aktie ausgerechnet am Montag kräftig, einen Tag vor den Vorab-Zahlen, als hätten zwar einige gewusst, dass Nordex vorläufige Ergebnisse liefern wird, aber nicht, dass die einen Pferdefuß in Form der Margin haben würden. Die wiederum ja, wenn Nordex Recht behält, nur begrenzte Zeit gedrückt bleiben wird. Das ist eine knifflige Situation, denn so ist noch nicht erkennbar, ob jetzt ausgestiegen ist, wer das tun wollte und der dadurch Weg nach oben wieder begehbar ist … oder ob die Verkäufer, vor allem aber die Bären, d.h. die Leerverkäufer, erneut antreten.

Damit nicht genug drängt sich beim Blick auf den Chart die Frage auf, ob das Aufholen der anfänglichen, starken Verluste durch Käufe aus Überzeugung zustande kam oder hier vor allem „Rettungskäufe“ des bullischen Lagers aufkamen. Denn das gestrige Tagestief lag nur knapp über dem markanten Oktober-Tief von 12,64 Euro, dessen Unterschreiten die Bären erst Recht auf den Plan bringen würde. Was macht man aus einer solchen Situation?

Vor allem wäre es ratsam, jetzt nichts übers Knie zu brechen. Erst einmal müsste man sehen, ob diese Supportlinie bei 12,64 Euro doch noch angegangen wird und ob sie dann hält. Wenn nicht, wäre Nordex vorerst in der Hand der Bären. Sollte die Linie halten oder gar nicht erst getestet werden, hätten die Bullen zwar wieder eine Chance. Aber erst, wenn die Aktie mit Schlusskursen über 17 Euro die seit September entstandenen Zwischenhochs überboten hätte, wäre die Kuh wirklich vom Eis. Sofort aktiv zu werden, wäre also riskant, denn das Hauen und Stechen zwischen Bullen und Bären dürfte noch nicht vorbei sein!

Nordex-Aktie: Chart vom 09.11.2021, Kurs 14,19 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Der Windkraftanlagenbauer Nordex meldete am Donnerstag einen Auftragseingang von 1,8 Gigawatt im dritten Quartal. Das ist nochmal deutlich besser als der Schnitt des ersten Halbjahres. Die Perspektive sieht also gut aus, aber die Aktie kommt nicht ins Laufen. Wieso?

Wenn die Schätzungen der Analysten richtig liegen, wird Nordex 2021 einen Umsatz um die fünf Milliarden Euro erreichen, das wäre doppelt so viel wie im schwierigen Jahr 2018. Das wäre schon mal gut. Und hinzukommt, dass das Hamburger Unternehmen einen spürbaren Anstieg der Gewinnmarge prognostiziert hat. Während man 2020 zeitweise eine negative Marge hatte, salopp gesagt also draufzahlte, soll das in den kommenden Jahren deutlich besser aussehen. Die Chance, dass Nordex die bisherigen Rekordgewinne des Jahres 2016 in den kommenden zwei Jahren wird toppen können, ist damit gut. Doch die Aktie rutscht seit einem halben Jahr immer weiter ab. Wo klemmt es?

Ein entscheidender Grund liegt in der immensen Kapitalerhöhung, die Nordex Anfang Juli vorgenommen hatte. Das eingenommene Geld soll zwar helfen, das Wachstum noch zu intensivieren und die Kosten des Schuldendienstes zu reduzieren. Aber in erster Linie sehen die Investoren eine Verwässerung des Gewinns, der sich durch diese Kapitalerhöhung auf grob 50 Prozent mehr Aktien verteilen muss. Da diese Aktien mit 13,70 Euro zudem deutlich unter dem unmittelbar vor der überraschenden Kapitalmaßnahme geltenden Börsenkurs ausgegeben wurden, waren die Anleger nicht erfreut.

Expertenmeinung: Aber der positive Effekt der durch die Kapitalerhöhung eingenommenen fast 600 Millionen Euro ist eben auch da. Dieses Kapital in einer Phase zur Verfügung zu haben, in der das Wachstum des Unternehmens wieder Fahrt aufnimmt, ist eine gute Sache. Und dass das Wachstum bislang weitergeht, haben die gerade veröffentlichten Auftragseingänge belegt. Doch was tun, wenn die Aktie einfach nicht nach oben drehen will?

Abwarten, bis genau das passiert. Es hilft nichts, sich gegen mehrheitlich skeptisch oder gar bärisch gestimmte Akteure zu stellen; erst, wenn man wieder einen nach oben weisenden Trend im Rücken hat, wäre ein taugliches Chance/Risiko-Verhältnis für den Einstieg gegeben.

Dabei sehen Sie im Chart, dass Nordex eine Aktie ohne klare, charttechnische Struktur ist. Trendlinien werden regelmäßig neutralisiert, vorherige Wendemarken als potenzielle Unterstützungen und Widerstände werden ignoriert. Aber in diesem Fall braucht man auch kein elegant gezeichnetes Chartbild, denn eines ist hier klar im Rahmen des charttechnischen Regelwerks: Die Zwischenhochs des Kurses liegen sukzessive unter den vorherigen, die Zwischentiefs ebenso. Wenn das aufhört, wird Nordex wieder spannend. Das heißt konkret:

Das letzte Zwischenhoch bei 16,11 Euro müsste auf Schlusskursbasis überboten werden. Das wäre ein erstes, positives Signal. Käme es vor oder nach einem solchen Anstieg auch zu einem Zwischentief, das über dem letzten läge (aktuell wäre dies das Verlaufstief der Vorwoche bei 12,64 Euro), wäre das Eis gebrochen und die Grundlage für eine Aufwärtswende geschaffen. Eine Aktie, bei der die Rahmenbedingungen besser werden, während der Kurs im Abwärtstrend festsitzt, muss man im Auge behalten. Zugreifen sollte man dennoch erst, wenn diese Folge immer tieferer Zwischenhochs beendet wurde.

Nordex-Aktie: Chart vom 14.10.2021, Kurs 14,34 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Anfang Juni schien es eine ausgemachte Sache zu sein, dass die Nordex-Aktie die 30 Euro-Marke erreicht. Doch jetzt hat sich der Kurs seither halbiert. Was ist da los … und wie könnte man eine solche Aktie jetzt handeln?

Zunächst einmal sollte man wissen, warum der Kurs zuvor so beeindruckend gestiegen war. Der Windkraftanlagenbauer hatte seit einiger Zeit beeindruckend steigende Umsätze gemeldet. Anfang 2021 hatte man hervorgehoben, dass die Zeit, in der man wegen Einschränkungen durch die Corona-Problematik nahezu ohne Gewinnspanne agieren musste, vorbei sein werde. Und für 2022 hatte Nordex im Zuge der Ende März ausgegebenen 2021er-Prognose eine Umsatz- und Margenperspektive aufgezeigt, die einen Vorsteuergewinn von 400 Millionen Euro verheißen würde, wenn das Ziel erreicht wird. Das wären Rekordgewinne und würde in der Tat einen Aktienkurs rechtfertigen, der über 30 Euro liegt. Aber:

Ende Juni vollzog Nordex, für viele überraschend, eine große Kapitalerhöhung, durch die die Zahl der Aktien um mehr als ein Drittel stieg. Dadurch verteilt sich der Unternehmensgewinn auf weit mehr Aktien. Und es kam hinzu, dass die neuen Aktien nur zu 13,70 Euro ausgegeben wurden, nachdem Nordex am Tag vor der Kapitalerhöhung an der Börse bei 20,46 Euro schloss. Das war es, was die Hausse beendete … und seither kamen die Bullen nicht wieder.

Expertenmeinung: Bislang ist jeder Versuch, einen Boden zu bilden, gescheitert. Und das, obwohl die Aktie deutlich mehr gefallen ist, als der Gewinn jetzt, nach der Kapitalerhöhung, pro Aktie niedriger ausfallen würde. Das könnte zwei Gründe haben. Zum einen kann es sein, dass Marktteilnehmer fürchten, dass die Probleme durch Corona jetzt von Lieferproblemen abgelöst werden, die immer mehr Branchen erfassen. Bislang kam da von Nordex noch keine entsprechende Meldung, aber in einem so starken Abwärtstrend werden Anleger oft extrem vorsichtig. Zum anderen ist Nordex eine volatile Aktie, was gemeinhin sehr viele kurzfristige, spekulative Trader anzieht, die hier aktuell gezielt auf Baisse spekulieren könnten.

Beide Aspekte könnten indes auch kurstreibend wirken. Wenn Nordex im Zuge von Vorab-Statements zum dritten Quartal keine nennenswerten Beeinträchtigungen meldet, könnten die kurzfristigen Trader blitzschnell die Seiten wechseln. Aber ist das sicher? Eben nicht.

Daher kann man sich auch nicht darauf verlassen, dass die Nordex-Aktie die markante Supportzone 12,50/13,10 Euro, der sich der Kurs jetzt zügig annähert, schon irgendwie halten wird. Aber wie ließe sich dann ein tauglicher Einstiegspunkt definieren? Immerhin verläuft die Abwärtsbewegung zwar „korrekt“ nach Regelwerk, indem jeweils niedrigere Zwischenhochs und immer neue Tiefs markiert werden, aber es lässt sich keine Abwärtstrendlinie konstruieren, die mehr als zwei Punkte verbindet (womit sie in ihrer Relevanz bestätigt wäre).

Als erstes sollte man sich ansehen, wie sich der Aktie im Bereich dieser wichtigen Unterstützung 12,50/13,10 Euro verhalten wird. Sollte diese Zone halten, muss als erstes das letzte Zwischenhoch überwunden und damit der Bann immer tiefer liegender Hochs gebrochen werden. Dazu müsste Nordex über 16,11 Euro schließen.

Erst dann wäre hier ein tauglicher Versuch einer Bodenbildung gegeben, die Nordex-Aktie erst einmal kein „fallendes Messer“ mehr. Das abzuwarten erfordert Geduld … aber in diesem zusehends nervöser werdenden Gesamtmarkt würde man andernfalls Gefahr laufen, mit der Aktie im Depot einfach weiter nach unten durchgereicht zu werden. Nordex hat grundsätzlich einiges an Aufwärtspotenzial, aber solange sich das im Kurs noch nicht niederschlägt, wäre ein Kauf der Einstieg in eine intakte Baisse und damit brandgefährlich. Abwarten!

Nordex-Aktie: Chart vom 04.10.2021, Kurs 13,55 Euro, Kürzel NDX1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Erneut geht es der Aktie des deutschen Windkraftspezialisten an den Kragen. Als ob der Titel nicht schon genug Verluste erlitten hätte, ging es im gestrigen Handel mit der Nordex-Aktie ein weiteres Mal in den Keller und die Kurse gaben um satte 5.5% nach. Gerade machte sich etwas Hoffnung breit, dass der seit April anhaltende Dauerbeschuss endlich enden könnte. Die Rückeroberung der 50-Tage-Linie war zum Greifen nah, doch abermals scheiterten die Bullen am Versuch, diese so wichtige Hürde zu meistern. Bereits Ende Juni als auch Mitte August sorgten Fehlausbrüche in Folge für tiefere Kurse. Nun wurde zudem auch noch eine bärische Konsolidierung nach unten gebrochen. Der bärische Tenor hält somit vorerst weiter an.

Expertenmeinung: Seit Juni hatten wir auf Nordex bislang drei Analysen und jede davon trug schlussendlich eine bärische Note. Wir hoffen zumindest einige Anleger erreicht zu haben, um das Papier zur rechten Zeit abgestoßen zu können. Leider ändert sich auch im September vorerst wenig. Anleger haben absolut kein nachhaltiges Interesse an der Aktie und die Mehrheit versucht nach wie vor, das sinkende Schiff zu verlassen. Weitere Kursverluste in Richtung der Marke von 14 EUR sind durchaus möglich und wir bleiben bei unserem klaren Statement. Solange die 50-Tage-Linie nicht nachhaltig gebrochen werden kann, wird sich das Gesamtbild nicht ändern.  

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 08.09.2021 Kurs: 15.20 Kürzel: NDX1 | Online Broker LYNX
11. November 2019

Nordex: Geht da noch mehr?