Meta Platforms Aktie Prognose Meta lässt die Korken knallen – Nach Börsenschluss +20%!

News: Aktuelle Analyse der Meta Platforms Aktie

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Meta Platforms
ISIN: US30303M1027
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Meta Platforms Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mit einem Plus von über 20% setzt sich das Social-Media-Unternehmen an die Spitze der Liste der positiven Überraschungen. Grund für den Kurssprung der Meta-Aktie waren die gestern nach Börsenschluss veröffentlichen Quartalsergebnisse.

Der gemeldete Gewinn war mit 3.00 USD je Aktie deutlich höher, als die von Analysten anvisierten 2.12 USD. Auch der Umsatz war robust und kam mit 32.2 Milliarden USD leicht höher rein, als bislang erwartet. Dennoch ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4.5% gefallen. Für das kommende Quartal wird ein Umsatz in Höhe von 26 bis 28.5 Milliarden USD erwartet. Sollte das Unternehmen im oberen Bereich abliefern, sollten zumindest weitere Umsatzrückgänge ausbleiben. Ein Mitgrund für den rasanten Kursanstieg im nachbörslichen Handel war zudem die Ankündigung des Unternehmens, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 40 Milliarden USD durchzuführen.   

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Meta Platforms Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Bei all der Euphorie dürfen wir nicht vergessen, von wo die Meta Aktie gekommen ist. Die Kurse haben von 2021 bis Ende 2022 mehr als 70% an Wert verloren und selbst ein Kurssprung auf 180 USD bedeutet unterm Strich noch immer einen Abschlag von rund 50%, gemessen vom bisherigen Allzeithoch.

Auf fundamentaler Ebene scheint sich der Konzern zumindest gefangen zu haben, aber ob dies ausreicht, um nachhaltig starke Kursanstiege zu generieren, bleibt abzuwarten. Von den großen Wachstumsraten der Vergangenheit müssen sich Anleger wohl auch 2023 und 2024 eher verabschieden. Daher meine auch eher verhaltene Einstufung auf die Aktie.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 01.02.2023 Kurs: 153.12 Kürzel: META | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Meta Platforms Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Immer wieder weise ich in meinen Analysen, meinen Webinaren und während LYNX Live darauf hin, dass Anleger vor allem auf Relative Stärke bei Wertpapieren achten sollten. Aktien, die überdurchschnittlich stark gesunken sind, wurden von institutionellen Investoren nicht ohne Grund fallengelassen. So auch geschehen bei der Meta-Aktie.

Die Kurse haben in diesem Jahr bereits 60% verloren und das Interesse an dem Titel war in der Rallye von Juli auf August äußerst bescheiden. Nachdem die Börsen wieder nach unten drehten, war Meta eine der ersten Aktien, die sofort ein neues Jahrestief kreierten. Die Relative Schwäche setzte sich über Monate hinweg fort und Großanleger haben ihre Hausaufgaben gemacht und sich nicht zum Spaß von dem Papier getrennt. Die neuesten Quartalsergebnisse untermauern dieses Bild.

Expertenmeinung: Gestern nach Börsenschluss hat der Konzern seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentiert. Zum zweiten Mal in Folge ist der vierteljährliche Umsatz des Konzerns gesunken. Die Gewinnerwartungen wurden deutlich verfehlt und die Kurse stürzten im nachbörslichen Handel gefühlt ins Bodenlose.

Die Meta-Aktie verlor nach der Meldung fast 20% und notiert nur noch einen Deut über der psychologisch wichtigen Marke von 100 USD. Aus technischer Sicht ein absolutes Desaster. Der einstige Vorzeigekonzern wird zu einer Value-Aktie degradiert und die Zeiten stetigen Wachstums scheinen vorerst vorbei.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 26.10.2022 Kurs: 129.82 Kürzel: META | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nachdem gestern der Messaging-Dienst Snap Zahlen meldete, scheinen sich Anleger über sinkende Werbeeinnahmen im Online-Sektor Sorgen zu machen. Im nachbörslichen Handel ging es auch mit der Meta-Aktie deutlicher in Richtung Süden. Der Titel verlor mehr als 4% und das bei sehr hohem Volumen. Die dunklen Wolken der letzten Wochen und Monate scheinen sich wohl noch länger halten zu wollen, denn nach wie vor haben wir es hier mit einem bärischen Abwärtstrend zu tun. Nachdem zuletzt die Unterstützung bei rund 156 USD auch noch gebrochen wurde, sind die Kurse erneut in den freien Fall übergegangen.

Expertenmeinung: Ob sich die bärischen Tendenzen weiter fortsetzen werden, wird der Konzern selbst entscheiden. Die bevorstehenden Quartalsergebnisse werden für kommenden Mittwoch erwartet. Analysten rechnen mit einem Gewinn je Aktie in der Höhe von 1.74 USD und einem Umsatz von 27,87 Milliarden USD. In den letzten vier Quartalen hat der Konzern die Schätzungen jeweils verfehlt. Ob da noch viel Positives auf uns zukommen wird? Die Chancen stehen denkbar schlecht und somit sollten sich Anleger auch weiterhin in Geduld üben. Nach einem Ende der Talfahrt sieht es zumindest in der aktuellen Situation nicht aus.  

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 20.10.2022 Kurs: 131.53 Kürzel: META | Online Broker LYNX


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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Dass das Social-Media Unternehmen seine Position als Führungsaktie in den letzten Monaten bereits verloren hat, war kaum zu übersehen. Die Kurse der Meta-Aktie gingen stetig nach unten, doch nach wie vor lebte die Hoffnung auf ein Comeback.

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Die Rallye des Gesamtmarktes von Juli bis August offenbarte weitere wichtige Informationen. Die Kurse konnten zwar auch hier etwas an Wert zulegen, doch nach wie vor klaffte ein riesiges Loch zwischen den kurzfristigen Kursgewinnen und den Verlusten, welche sich im Laufe des Jahres aufgebaut hatten. Es war lediglich ein kleiner Bounce und nicht mehr. Die Relative Schwäche des Papiers setzte sich somit weiter fort und obwohl sich die Indizes noch immer über den Tiefs aus dem Sommer halten können, setzte es hier bereits ein tieferes Tief. Die Lage bei Meta spitzt sich somit weiter zu.

Expertenmeinung: Aktuell herrscht Alarmstufe Rot und nach dem Bruch der Support-Ebene bei rund 155 USD ist die Aktie mittlerweile in den freien Fall übergegangen. Die Schwäche setzt sich fort und wir sehen derzeit hier ein Fass ohne Boden. Aber wie weit können die Kurse an der Börse aktuell noch fallen?

Gerade marschieren diese auf das Tief vom Corona Crash des Jahres 2020 zu. Dieses liegt bei 137.10 USD und lässt zumindest etwas Hoffnung aufkommen, dass die Bullen bald wieder aktiv werden könnten. Dieses mögliche Kursziel habe ich bereits im Juni in einer Analyse ausgerufen. Vorerst aber dürfte die Talfahrt noch weitergehen und es gibt keinen Grund hier Rosen zu streuen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 21.09.2022 Kurs: 142.12 Kürzel: META | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Beim Social Media Unternehmen sahen wir in den letzten Wochen einen Wechsel zwischen Enttäuschungen und Hoffnungen. Enttäuschend waren die jüngst veröffentlichten Quartalsergebnisse, welche klar aufzeigten, dass die in der Vergangenheit erzielten hohen Wachstumsraten wohl Geschichte sind und auch die bekanntgegebenen Aussichten waren nicht gerade inspirierend. Der Gewinn je Aktie dürfte in diesem Jahr deutlich zurückgehen und erst wieder 2024 das Niveau von 2021 erreichen.

Dies ist nicht der Zündstoff, aus dem sich meist starke und nachhaltige Anstiege ergeben. Andererseits war die Hoffnung groß, dass sich die Meta-Aktie der Rallye der Wall Street anschließen würde. Nun, die Kurse konnte sich zwar im August ein wenig in Szene setzen, doch die eingezeichnete Widerstandslinie konnte hierbei nicht gebrochen werden.

Expertenmeinung: Zusammenfassend können wir derzeit eines festhalten. Meta ist nicht mehr eine der führenden Aktien und hat auch die aktuelle Rallye in keinster Weise angeführt. Wir sehen relative Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt und dies bedeutet, dass wohl auch das dritte Quartal keine allzu großen Überraschungen liefern wird.

Solange die Kurse die eingezeichnete Barriere nicht brechen können, bleibe ich derzeit sogar eher bei einer bärischen Bewertung. Erst nach einem Ausbruch würde ich wieder etwas Licht am Ende des Tunnels sehen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 09.08.2022 Kurs: 168.53 Kürzel: META | Online Broker LYNX

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Schon wieder schlechte Zahlen und noch ein schwächerer Ausblick. Der Umsatz im Metaverse soll sogar sinken. Hat sich Meta komplett verrechnet und Milliarden versenkt?

Bemerkenswert

In dieser Berichtssaison haben wir, wie in jedem Quartal, schon einige Überraschungen erlebt.
Was die derzeitige Berichtssaison allerdings unterscheidet, ist, dass besonders viele Unternehmen die Erwartungen verfehlt haben und die Kursreaktionen darauf mitunter eigenwillig ausfallen.

Manch eine Aktie wird aufgrund von schwachen Zahlen komplett in den Boden gestampft, bei anderen scheint man darüber hinwegzusehen.
Microsoft hat vor einigen Tagen beispielsweise die Erwartungen beim Umsatz und Gewinn verfehlt, der Kurs stieg dennoch.
Ein optimistischer Ausblick hatte ausgereicht.

Die Kursreaktion auf die enttäuschenden Zahlen von Meta hat sich in Grenzen gehalten. Aus technischer Sicht ist jedenfalls nicht viel passiert.

Inzwischen hält sich die Aktie seit sieben Wochen über der Unterstützung bei 156 USD.
Die Zeichen für eine Bodenbildung mehren sich. Wenn Meta endlich mal wieder die Erwartungen übertreffen oder wenigstens erfüllen würde, wäre ein Kurssprung vorprogrammiert.

Inzwischen dürfte das Sentiment in Bezug auf Meta derartig negativ und die Erwartungen so niedrig sein, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte.

Chart vom 29.07.2022 - Kurs: 157,52 Kürzel: META - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 29.07.2022 – Kurs: 157,52 Kürzel: META – Wochenkerzen

Erste positive Signale würden sich über 173 USD ergeben. Dann wäre plötzlich der Weg in Richtung 200 USD frei.

Ob die Aktie zuvor noch einen Umweg zur Unterseite nimmt, wird vor allem von zwei Faktoren abhängen, ob weitere Negativ-Meldungen zur Geschäftsentwicklung kommen und ob der Markt nochmal abschmiert.

Fällt die Aktie nachhaltig unter 156 USD, haben die Bullen ihre Chance jedoch vertan.

Aktuelle Lage

Der Gewinn lag in Q2 mit 2,46 je Aktie unter den Erwartungen von 2,52 USD. Der Umsatz war mit 28,8 Mrd. USD im Rahmen der Schätzungen.

Auf Jahressicht entspricht das einem stagnierenden Umsatz und einem Gewinneinbruch um 32%.
Denn im Gegensatz zu den Einnahmen, sind die Kosten erheblich gestiegen,

Viel schwerer wiegt aber die Tatsache, dass das Unternehmen für das dritte Quartal nur einen Umsatz von 26,0 – 28,5 Mrd. USD in Aussicht gestellt hat.
Der Umsatz wäre damit nicht nur rückläufig, sondern läge auch weit unter den bisherigen Schätzungen von 30,2 Mrd. USD.

Darüber hinaus hat man die notwendigen Investitionen im laufenden Geschäftsjahr von 29-34 auf 30-34 Mrd. USD konkretisiert. Man könnte auch sagen „erhöht“.

Darüber hinaus soll der Umsatz im Bereich „Reality Labs“, also im Bereich Virtual Reality und Augmented Reality im dritten Quartal sinken.

Es ist durchaus bemerkenswert, dass die Aktie nach diesen Quartalszahlen und dem schwachen Ausblick kein Verkaufssignal ausgelöst hat.
Auf derartige Divergenzen sollte man immer ein Auge haben.

Komplett verschätzt

Man kann wirklich gespannt sein, wie sich das Geschäft von Meta weiterentwickeln wird.
Bei den Nutzerzahlen geht nicht mehr viel, daher wird Meta nur der Weg bleiben, neue Geschäftszweige zu erschließen oder die Kundenbasis noch besser zu monetarisieren.

Selbstverständlich versucht man das bei Meta auch. Der Vollständigkeit halber muss man auch sagen, dass ohne negative Währungseffekte ein Wachstum stattgefunden hätte.

Der große Knackpunkt wird aber sein, ob Meta mit seinen Bestrebungen in Richtung Metaverse auch Erfolg haben wird.
Man kann vortrefflich darüber streiten, ob die Menschheit zukünftig viel Zeit im Metaverse verbringen wird oder nicht.

Wenn man ehrlich ist, kann diese Frage niemand abschließend beantworten. Wir können nur Vermutungen anstellen.

Schockschwerenot

Meta wettet neben dem eigenen Unternehmensnamen rund 10 Mrd. USD pro Jahr auf diese Zukunft.
So hoch sind die jährlichen Forschungs- und Entwicklungskosten in diesem Bereich.

Bisher ist Reality Labs noch vergleichsweise klein, wächst aber mit enormer Geschwindigkeit.
Gewisse Fortschritte waren also bisher nicht von der Hand zu weisen.

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte Reality Labs rund 2 Mrd. USD an Umsatz erzielen.

Es muss also noch sehr viel passieren, bis sich das auf Konzernebene niederschlägt. Meta erzielt schließlich einen Jahresumsatz von 119 Mrd. USD.

Daraus ergeben sich für mich zwei mögliche Szenarien:
Entweder das Metaverse wird tatsächlich so groß, wie es einige denken. Dann wäre Meta/Facebook geradezu unschlagbar aufgestellt, denn niemand nimmt derzeit auch nur annähernd so viel Geld in die Hand, um Forschung- und Entwicklung in diesem Bereich zu betreiben.

Oder aber das Metaverse wird ein Rohrkrepierer. Dann hat Meta/Facebook Milliarden versenkt, würde aber ab einem gewissen Punkt sicherlich die Forschungsausgaben reduzieren.
Im Extremfall würde der Konzern dann plötzlich 10 Mrd. USD mehr im Jahr verdienen.

The End is near

Doch nehmen wir einfach an, dass Meta nicht mehr wachsen wird, die Profitabilität dauerhaft nicht mehr steigern kann, das Metaverse ein Flop wird und die Kosten für Reality Lab dennoch weiterhin verpulvert würden.

Ich würde das als Wort-Case-Szenario bezeichnen. In diesem Szenario würde Meta rund 30 Mrd. USD pro Jahr verdienen und käme demnach auf eine P/E von 15,7.

Da man das Geld nicht für den Geschäftsbetrieb benötigt und obendrein 40 Mrd. USD an Cash und keine nennenswerten Schulden hat, würde wohl der Großteil in Buybacks fließen.
Allein dadurch würde das Ergebnis je Aktie um mehr als 6% pro Jahr steigen.

Der Kurs würde dementsprechend langfristig in einem ähnlichen Umfang steigen.

Was aber, wenn Facebook zukünftig auch nur ein klein wenig wachsen kann und/oder die Bewertung wieder steigt?
Es gibt durchaus auch Szenarien, in denen sich der Kurs binnen zwei Jahren verdoppeln könnte.
Im Vergleich dazu erscheint das Abwärtsrisiko gering.