Meta Platforms Aktie Prognose Meta: Bahnt sich hier was an?

News: Aktuelle Analyse der Meta Platforms Aktie

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Meta Platforms
ISIN: US30303M1027
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Meta Platforms Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Beim Social Media Unternehmen sahen wir in den letzten Wochen einen Wechsel zwischen Enttäuschungen und Hoffnungen. Enttäuschend waren die jüngst veröffentlichten Quartalsergebnisse, welche klar aufzeigten, dass die in der Vergangenheit erzielten hohen Wachstumsraten wohl Geschichte sind und auch die bekanntgegebenen Aussichten waren nicht gerade inspirierend. Der Gewinn je Aktie dürfte in diesem Jahr deutlich zurückgehen und erst wieder 2024 das Niveau von 2021 erreichen.

Dies ist nicht der Zündstoff, aus dem sich meist starke und nachhaltige Anstiege ergeben. Andererseits war die Hoffnung groß, dass sich die Meta-Aktie der Rallye der Wall Street anschließen würde. Nun, die Kurse konnte sich zwar im August ein wenig in Szene setzen, doch die eingezeichnete Widerstandslinie konnte hierbei nicht gebrochen werden.

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Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Meta Platforms Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Zusammenfassend können wir derzeit eines festhalten. Meta ist nicht mehr eine der führenden Aktien und hat auch die aktuelle Rallye in keinster Weise angeführt. Wir sehen relative Schwäche gegenüber dem Gesamtmarkt und dies bedeutet, dass wohl auch das dritte Quartal keine allzu großen Überraschungen liefern wird.

Solange die Kurse die eingezeichnete Barriere nicht brechen können, bleibe ich derzeit sogar eher bei einer bärischen Bewertung. Erst nach einem Ausbruch würde ich wieder etwas Licht am Ende des Tunnels sehen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 09.08.2022 Kurs: 168.53 Kürzel: META | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der Meta Platforms Aktie

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Schon wieder schlechte Zahlen und noch ein schwächerer Ausblick. Der Umsatz im Metaverse soll sogar sinken. Hat sich Meta komplett verrechnet und Milliarden versenkt?

Bemerkenswert

In dieser Berichtssaison haben wir, wie in jedem Quartal, schon einige Überraschungen erlebt.
Was die derzeitige Berichtssaison allerdings unterscheidet, ist, dass besonders viele Unternehmen die Erwartungen verfehlt haben und die Kursreaktionen darauf mitunter eigenwillig ausfallen.

Manch eine Aktie wird aufgrund von schwachen Zahlen komplett in den Boden gestampft, bei anderen scheint man darüber hinwegzusehen.
Microsoft hat vor einigen Tagen beispielsweise die Erwartungen beim Umsatz und Gewinn verfehlt, der Kurs stieg dennoch.
Ein optimistischer Ausblick hatte ausgereicht.

Die Kursreaktion auf die enttäuschenden Zahlen von Meta hat sich in Grenzen gehalten. Aus technischer Sicht ist jedenfalls nicht viel passiert.

Inzwischen hält sich die Aktie seit sieben Wochen über der Unterstützung bei 156 USD.
Die Zeichen für eine Bodenbildung mehren sich. Wenn Meta endlich mal wieder die Erwartungen übertreffen oder wenigstens erfüllen würde, wäre ein Kurssprung vorprogrammiert.

Inzwischen dürfte das Sentiment in Bezug auf Meta derartig negativ und die Erwartungen so niedrig sein, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte.

Chart vom 29.07.2022 - Kurs: 157,52 Kürzel: META - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 29.07.2022 – Kurs: 157,52 Kürzel: META – Wochenkerzen

Erste positive Signale würden sich über 173 USD ergeben. Dann wäre plötzlich der Weg in Richtung 200 USD frei.

Ob die Aktie zuvor noch einen Umweg zur Unterseite nimmt, wird vor allem von zwei Faktoren abhängen, ob weitere Negativ-Meldungen zur Geschäftsentwicklung kommen und ob der Markt nochmal abschmiert.

Fällt die Aktie nachhaltig unter 156 USD, haben die Bullen ihre Chance jedoch vertan.

Aktuelle Lage

Der Gewinn lag in Q2 mit 2,46 je Aktie unter den Erwartungen von 2,52 USD. Der Umsatz war mit 28,8 Mrd. USD im Rahmen der Schätzungen.

Auf Jahressicht entspricht das einem stagnierenden Umsatz und einem Gewinneinbruch um 32%.
Denn im Gegensatz zu den Einnahmen, sind die Kosten erheblich gestiegen,

Viel schwerer wiegt aber die Tatsache, dass das Unternehmen für das dritte Quartal nur einen Umsatz von 26,0 – 28,5 Mrd. USD in Aussicht gestellt hat.
Der Umsatz wäre damit nicht nur rückläufig, sondern läge auch weit unter den bisherigen Schätzungen von 30,2 Mrd. USD.

Darüber hinaus hat man die notwendigen Investitionen im laufenden Geschäftsjahr von 29-34 auf 30-34 Mrd. USD konkretisiert. Man könnte auch sagen „erhöht“.

Darüber hinaus soll der Umsatz im Bereich „Reality Labs“, also im Bereich Virtual Reality und Augmented Reality im dritten Quartal sinken.

Es ist durchaus bemerkenswert, dass die Aktie nach diesen Quartalszahlen und dem schwachen Ausblick kein Verkaufssignal ausgelöst hat.
Auf derartige Divergenzen sollte man immer ein Auge haben.

Komplett verschätzt

Man kann wirklich gespannt sein, wie sich das Geschäft von Meta weiterentwickeln wird.
Bei den Nutzerzahlen geht nicht mehr viel, daher wird Meta nur der Weg bleiben, neue Geschäftszweige zu erschließen oder die Kundenbasis noch besser zu monetarisieren.

Selbstverständlich versucht man das bei Meta auch. Der Vollständigkeit halber muss man auch sagen, dass ohne negative Währungseffekte ein Wachstum stattgefunden hätte.

Der große Knackpunkt wird aber sein, ob Meta mit seinen Bestrebungen in Richtung Metaverse auch Erfolg haben wird.
Man kann vortrefflich darüber streiten, ob die Menschheit zukünftig viel Zeit im Metaverse verbringen wird oder nicht.

Wenn man ehrlich ist, kann diese Frage niemand abschließend beantworten. Wir können nur Vermutungen anstellen.

Schockschwerenot

Meta wettet neben dem eigenen Unternehmensnamen rund 10 Mrd. USD pro Jahr auf diese Zukunft.
So hoch sind die jährlichen Forschungs- und Entwicklungskosten in diesem Bereich.

Bisher ist Reality Labs noch vergleichsweise klein, wächst aber mit enormer Geschwindigkeit.
Gewisse Fortschritte waren also bisher nicht von der Hand zu weisen.

Im laufenden Geschäftsjahr dürfte Reality Labs rund 2 Mrd. USD an Umsatz erzielen.

Es muss also noch sehr viel passieren, bis sich das auf Konzernebene niederschlägt. Meta erzielt schließlich einen Jahresumsatz von 119 Mrd. USD.

Daraus ergeben sich für mich zwei mögliche Szenarien:
Entweder das Metaverse wird tatsächlich so groß, wie es einige denken. Dann wäre Meta/Facebook geradezu unschlagbar aufgestellt, denn niemand nimmt derzeit auch nur annähernd so viel Geld in die Hand, um Forschung- und Entwicklung in diesem Bereich zu betreiben.

Oder aber das Metaverse wird ein Rohrkrepierer. Dann hat Meta/Facebook Milliarden versenkt, würde aber ab einem gewissen Punkt sicherlich die Forschungsausgaben reduzieren.
Im Extremfall würde der Konzern dann plötzlich 10 Mrd. USD mehr im Jahr verdienen.

The End is near

Doch nehmen wir einfach an, dass Meta nicht mehr wachsen wird, die Profitabilität dauerhaft nicht mehr steigern kann, das Metaverse ein Flop wird und die Kosten für Reality Lab dennoch weiterhin verpulvert würden.

Ich würde das als Wort-Case-Szenario bezeichnen. In diesem Szenario würde Meta rund 30 Mrd. USD pro Jahr verdienen und käme demnach auf eine P/E von 15,7.

Da man das Geld nicht für den Geschäftsbetrieb benötigt und obendrein 40 Mrd. USD an Cash und keine nennenswerten Schulden hat, würde wohl der Großteil in Buybacks fließen.
Allein dadurch würde das Ergebnis je Aktie um mehr als 6% pro Jahr steigen.

Der Kurs würde dementsprechend langfristig in einem ähnlichen Umfang steigen.

Was aber, wenn Facebook zukünftig auch nur ein klein wenig wachsen kann und/oder die Bewertung wieder steigt?
Es gibt durchaus auch Szenarien, in denen sich der Kurs binnen zwei Jahren verdoppeln könnte.
Im Vergleich dazu erscheint das Abwärtsrisiko gering.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meinen letzten Analysen habe ich dem Social-Media-Unternehmen nicht allzu viel positive Kommentare hinterlassen. Seit der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse zum vierten Quartal befindet sich die Meta-Platforms-Aktie in einem hartnäckigen Abwärtstrend. Die Kurse haben sich seit Januar mehr als halbiert und nach wie vor zeigen sich Anleger uninteressiert. Nun wurde zudem noch ein wichtiger Boden nach unten gebrochen. Die Hoffnung auf eine mögliche Bodenbildung über der Marke von 175 USD war groß, doch der Verkaufsdruck einfach zu stark. Der Abwärtstrend geht somit unvermindert weiter und nach wie vor sehe ich hier kein Licht am Ende des Tunnels.

Expertenmeinung: Zuletzt habe ich dem Titel ein mögliches Kursziel im Bereich von 137 USD mit auf den Weg gegeben und die Anzeichen mehren sich, dass diese Marke alsbald erreicht werden könnte. Könnte die Aktie dennoch bereits vorher wieder nach oben drehen? Natürlich, doch hierzu bräuchte es deutlich positive Impulse, welche frühestens bei einer Rallye über die Marke von 175 USD vorhanden wären. Vorerst sieht es aber nicht danach aus. Die Nasdaq hat sich diese Woche eigentlich ganz gut gehalten, doch Meta Platforms konnte in dieser Phase überhaupt keine Stärke zeigen. Die anhaltende Flut von Verkäufern überwiegt weiterhin.    

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 22.06.2022 Kurs: 155.85 Kürzel: META | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Dass es beim Social-Media-Konzern schon seit einiger Zeit nicht mehr allzu rund läuft, hatte ich in meinen letzten Analysen bereits beschrieben. Anfang Mai jedoch setzten sich die Bullen erstmals wieder in Szene und die Meta-Plattforms-Aktie konnte die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 endlich wieder zurückerobern.

Doch die Freude währte nicht lange. Das Kaufsignal vom 04. Mai wurde schnell wieder negiert und die Kurse kehrten unter die Indikatoren zurück. Seither konnte der Sand nicht aus dem Getriebe entfernt werden. Selbst die Bärenmarktrallye, welche Ende Mai in den US-Indizes gestartet wurde, konnte die Kurse nicht nachhaltig nach oben bringen. Zum Ende der Handelswoche wurde zudem eine nicht unwichtige Unterstützung Richtung Süden gebrochen.    

Expertenmeinung: Jetzt könnte es tatsächlich richtig heftig werden. Die Käufer haben sich längst verabschiedet und die Nervosität könnte unter den noch verbliebenen Anlegern deutlich zunehmen, denn von Stärke ist derzeit absolut weit und breit nichts zu sehen.

Wenn nun auch noch die letzten Meta-Fans ihr Handtuch werfen, könnte es erneut steil Richtung Süden gehen. Derzeit gibt es noch bei 169.00 USD eine wichtige Unterstützung von Ende April. Sollte jedoch auch diese gebrochen werden, wäre wohl ein Abschlag auf bis zu 137 USD möglich. Dies würde die Meta Aktie weitere 20% an Wert kosten. Hier ist derzeit höchste Vorsicht geboten.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 10.06.2022 Kurs: 175.57 Kürzel: META | Online Broker LYNX
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Antizyklisches Investieren zu propagieren, ist ein undankbares Geschäft. Im Endeffekt sagt man den Anlegern immer das, was sie gerade nicht hören wollen.

Das passt mir jetzt gar nicht

Netflix geht gerade so schön durch die Decke. Nachdem der Kurs in kürzester Zeit von 500 auf 700 USD gestiegen ist, wird es auch noch bis 800 USD gehen.
Was weiß dieser Schreiberling schon?

Was sollen all die Warnungen? Zunehmende Konkurrenz durch Disney, ein ausgereizter US-Markt, nachlassendes Wachstum? Dass ich nicht lache?

Das Beispiel ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen. Wir hatten damals immer wieder gewarnt. Aber darum geht es gar nicht.

Es sollte nur aufzeigen, dass man als antizyklischer Anleger im ersten Moment meisten dumm dasteht, denn die Kurse steigen eben oft von einem irrationalen Niveau auf ein noch irrationaleres Niveau.

Dasselbe gilt umgekehrt. Heute bei 175 USD Netflix kaufen? Bei all den Problemen? Das macht doch niemand mit Verstand! Mit Netflix ist es vorbei.

So blöd kann keiner sein

Auf der Unterseite ist es also nicht weniger undankbar. Wer beispielsweise dumm genug war Ende 2018 oder im März 2020 „Kauflisten für den Crash“ zu veröffentlichen, der wurde mitunter für verrückt erklärt.
Und die Kritiker schienen auch Recht zu haben, denn es ging danach noch eine Ecke tiefer, denn der entsprechende Artikel erschien natürlich nicht genau am Tag des Tiefs.

Wer allerdings den Mut hatte und schrittweise gekauft hat, was in Crashs selbstverständlich die Strategie sein sollte, für den hat es sich ausgezahlt.

Selbst wenn man vor dem Tief bereits voll investiert war oder am Tief nach der Kehrtwende noch zu viel Cash hatte, ausgezahlt hat es sich in jedem Fall.

Und man darf auch die Frage stellen, was wäre die Alternative gewesen?

Wir wechseln die Seiten!

Es geht aber noch besser, das gilt auch im aktuellen Umfeld. Werden Sie bereits hellhörig?

Am besten wäre es wohl, jetzt, nachdem der Markt bereits eingebrochen ist, vorerst alles zu verkaufen.
Rauschen die Märkte dann in die Tiefe, kann man günstiger einsteigen.

Oder vielleicht wäre es noch besser, wenn man das Portfolio mit Hebelprodukten absichert.
Oder gleich beides? Verkaufen und short gehen? Warum nicht am Abverkauf verdienen?

Viele Anleger dürften genau diese Fragen umtreiben und beschäftigen. Manch einer wird genau so handeln.
Die meisten von Ihnen werden mit diesen Versuchen, den Markt zu timen sehr viel Geld verlieren.

Am Ende passiert…

Denn die Realität ist doch die:
In den meisten Fällen shorten die meisten Anleger genau dann, wenn ohnehin schon Panik herrscht.
Plötzlich kommt es zu einer Erholung, wie sie es in jedem Crash gibt und plötzlich wird aus der Depotabsicherung ein Verlustgeschäft.

Und bei den aus „Sicherheitsgründen“ verkauften Aktien sieht es nicht besser aus. Wer aus Angst verkauft, weil eine Aktie von 163 Euro auf 136 Euro gefallen ist, wird bei einem Kurs von 112 noch verängstigter sein.

Panik, Sorgen und Ängste nehmen mit den sinkenden Kursen zu und nicht ab.

Wie so oft fällt mir an dieser Stelle ein Zitat von Charlie Munger ein:

„Wer nicht dazu in der Lage ist, einen Drawdown von 50% auszuhalten, verdient die schlechten Investment-Resultate, die er haben wird.“

Er weiß, wovon er spricht. Sowohl Berkshire Hathaway selbst als auch eine ganze Reihe von Aktienpositionen, die Berkshire im Portfolio hat, haben in den vergangenen Jahrzehnten Drawdowns von 50% und mehr erlebt.

Poor Charlie

Ist Charlie Munger deshalb heute mittellos?
An der Börse verlieren nur diejenigen Geld, die Schrottunternehmen kaufen und/oder emotional handeln.

Wer hingegen während Crashs gute Unternehmen kauft und stur dabeibleibt, dem kann wenig passieren.

Manche Unternehmen kann man heute zu einem Preis kaufen, den man vor einem halben Jahrzehnt und mehr auch schon hätte zahlen müssen.
Ich kann daran wenig Schlechtes erkennen.

Darunter hochprofitable Großkonzerne wie Facebook, JPMorgan, Disney, Comcast oder Starbucks.
Allesamt sind sie heute zum Preis von Ende 2017, 2018 oder früher zu bekommen.

Chart vom 10.05.2022 - Kurs: 196,21 Kürzel: FB - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 10.05.2022 – Kurs: 196,21 Kürzel: FB – Wochenkerzen

Entweder haben wir uns jahrelang getäuscht, oder wir täuschen uns heute.

Nachdem ich im letzten Artikel eine „steile These“ gewagt habe, hier noch eine:

Facebook wird auch 2025 oder 2030 noch einer der bedeutendsten Verkäufer von Werbung sein, JPMorgan wird eine der führenden US-Großbanken sein, Kinder werden die Freizeitparks von Disney besuchen, Comcast wird einer der größten Anbieter von Internetzugängen sein und bei Starbucks wird man Kaffee trinken.

Rezession 2022 hin oder her.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach überaus starken Quartalsergebnissen konnte sich die Meta Plattform-Aktie, vormals Facebook, wieder recht gut in Szene setzen. Die Kurse konnten den gebrochenen Support bei rund 186 USD wieder zurückerobern. Ein überaus starkes Zeichen, zumal wir somit aus technischer Sicht einen klassischen Fehlausbruch hingelegt haben. Zahlreiche Short-Seller kamen hierdurch unter Druck und wurden regelrecht am falschen Fuß erwischt. Zwar waren die Folgekäufe nach dem Earnings-Gap eher mild, aber sie waren positiv und die Kurse versuchen sich nun auch über den gleitenden Durchschnitten der Periode 20 und 50 zu festigen. Dies wäre auch die Grundvoraussetzung für weitere Anstiege.  

Expertenmeinung: Aus technischer Sicht befindet sich das Papier nach wie vor in einer bärischen Gesamtlage. Dennoch stehen die Chancen gar nicht mal schlecht, dass sich von hier aus mehr bilden könnte. Kurzfristig sollte die Marke bei 200 USD gehalten werden, um die Kurse auch weiterhin über den besagten gleitenden Durchschnitten zu halten. Somit würde die Wahrscheinlichkeit steigen, dass wir das Pivot-Hoch von April bei 236.86 USD alsbald erreichen könnten. Danach stünde dem Papier jede Menge Platz nach oben zur Verfügung.   


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 03.05.2022 Kurs: 212.03 Kürzel: FB | Online Broker LYNX