Die besten Dividenden Aktien weltweit | Online Broker LYNX

Die besten Dividenden-Aktien, mit denen Sie auch in Niedrigzinszeiten ein Passiveinkommen mit ansprechenden Renditen erzielen können

In Zeiten von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg erfreuen sich dividendenstarke Aktien weiterhin großer Beliebtheit.

Zwar haben sich die Zinsen inflationsbedingt schon ein gutes Stück von ihren Tiefstständen entfernt, aber befinden sich historisch betrachtet weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. In den USA gibt es für 10jährige US-Bonds immerhin wieder +2,5 % Kupon. Zehnjährige deutsche Staatspapiere sind noch erheblich unattraktiver und notieren mit einer mickrigen Rendite von +0,6 %. Zweijährige deutsche Staatsanleihen sind mit -0,10 % weiterhin negativ verzinst. Bei deutschen Sparkonten ist vom Aufwärtstrend der Zinsen noch kaum etwas zu spüren. Wer sein Geld dort nicht unverzinst oder gar mit Strafzinsen liegen lassen will, benötigt renditebringende Alternativen. Die Auswahl ist nicht allzu groß, aber ein Blick auf den Dividendenkalender könnte sich lohnen.  Denn börsennotierte Konzerne zahlen zumeist sogar höhere Dividenden für ihre Aktien als Zinsen für langlaufende Unternehmensanleihen. In Zeiten von Nullzinsen auf dem Konto erfreuen sich daher vor allem die dividendenstärksten Aktien hoher Beliebtheit und gelten als Top-Empfehlung, um ein Vermögen aufbauen zu können. Für Anleger auf der Suche nach Verzinsung führt an Dividendenaktien kein Weg vorbei. Doch es kommt nicht nur allein auf die Rendite, sondern auch auf Stabilität und Nachhaltigkeit an. Daher haben wir recherchiert, um für Sie weltweit die besten Dividenden-Aktien zu finden.

Langfristig höhere Wertzuwächse mit Dividendenpapieren

Unternehmen, die nachhaltig Gewinne erwirtschaften und ihre Aktionäre am Erfolg beteiligen, gehören in jedes Depot. Zahlreiche Studien belegen, dass Unternehmen, die ihre Anleger regelmäßig am Erfolg beteiligen, langfristig die höchsten Wertzuwächse verzeichnen. Und selbst wenn es an der Börse wieder mal etwas unruhiger werden sollte, sorgen die Dividenden für eine Begrenzung der Kursrisiken. Das gilt besonders für Werte mit einer überdurchschnittlichen Rendite. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um moderat wachsende Unternehmen mit einem etablierten, stabilen Geschäft. Im Vergleich zu Wachstums- und Technologieunternehmen ist der Investitionsbedarf geringer, was dem Vorstand Spielraum für höhere Ausschüttungsquoten gibt. Gibt es dennoch Wachstumspotenziale, umso besser!

Passives Einkommen: Der Traum eines jeden Anlegers

Eines Tages nur noch von den Zinsen auf sein Erspartes leben zu können, davon träumt fast jeder Anleger. Dazu ist jedoch ein recht hohes sechs- oder siebenstelliges Kapital notwendig, das viele Privatinvestoren nicht aufbringen können. Zumindest ein passives Zusatzeinkommen ist jedoch auf alle Fälle machbar, denn ein geschickt zusammengestelltes Dividenden-Portfolio erfüllt diesen Zweck optimal. Mit Dividendentiteln lässt sich durchaus eine Rendite von vier Prozent im Jahr erzielen, Steuern bereits berücksichtigt. So kann beispielsweise schon ein Anlagekapital von 30.000 Euro pro Jahr Erträge in Höhe von 1.200 Euro erwirtschaften, das sind pro Monat immerhin rund 100 Euro mehr im Geldbeutel. Bei 120.000 Euro läge die monatliche Zusatzrente entsprechend schon bei 400 Euro. Eine einfache Rechnung lautet: Pro 25 Euro in starken Dividendenpapieren angelegt, kann der Anleger mit einer jährlichen Auszahlung von 1 Euro kalkulieren. Passive Einkommensquellen sind in Niedrigzinszeiten zwar Mangelware, aber mit ausgewählten Dividendenaktien können Sie sich dennoch ein zusätzliches Einkommen schaffen.

Attraktive Standardwerte bevorzugen

Als Dividenden-Titel besonders attraktiv sind Wertpapiere von Großunternehmen, die ein stabiles Geschäftsmodell, vorhersehbare Gewinne und einen soliden Cashflow vorweisen können, so dass regelmäßig ein größerer Teil des Überschusses an die Anleger ausbezahlt werden kann. Es sollte sich also um stabile Standardwerte handeln, beispielsweise Telekommunikationsunternehmen und Basiskonsumgüterhersteller, aber auch Firmen aus anderen Branchen wie Finanzen, Versicherung, Industrie und Energie. Dividendenaktien sind zudem oftmals konjunktur- und krisenresistenter als Wachstumsaktien, da die Vorhersehbarkeit der Gewinne größer ist. Das Wachstum hingegen fällt häufig moderater aus oder stagniert sogar.

Dividendencheck: Auf was Sie bei Dividendenaktien noch achten sollten

Historisch gesehen unterliegen Unternehmen, die Dividenden ausschütten, geringeren Kursschwankungen als der allgemeine Aktienmarkt, was sich im Falle von Markteinbrüchen wie dem Corona-Crash als sehr vorteilhaft erweisen kann. Dabei sind in akuten Krisenzeiten vor allem finanzstarke Großunternehmen deutlich weniger pleitegefährdet als Small- und Midcaps. Milliardenschweren Großkonzernen fällt es auch in schweren Zeiten wie heute leichter, an Kapital oder günstige Staatshilfen wie KFW-Kredite zu kommen. Eine wichtige Rolle spielen auch die langfristigen Geschäftsaussichten des Unternehmens. Sind diese negativ, so drohen für die Folgejahre neben Kursverlusten auch Dividendenkürzungen oder gar -streichungen. Lassen Sie sich also nicht von hohen Dividendenrenditen blenden. Achten Sie zusätzlich darauf, dass Sie nicht in Firmen investieren, die sich erkennbar auf dem absteigenden Ast befinden. Denn sonst drohen für die Folgejahre Dividendenkürzungen oder gar Dividendenstreichungen.

Wichtig: Dividendenzahlung aus operativ erwirtschafteten Gewinnen

Investoren sollten zudem unbedingt prüfen, ob die Ausschüttungen möglicherweise an der Substanz des Unternehmens zehren. Der operative Gewinn je Aktie sollte daher in der Regel grösser sein als die Dividende und so eine tatsächlich hohe Ertragskraft belegen. Denn Unternehmen, die immer wieder davon abweichen, werden sich üppige Ausschüttungen meist nicht dauerhaft leisten können.

Der „Club“ der Dividenden-Aristokraten

Es gibt nur wenige Unternehmen, denen es gelingt, ihre Dividendenausschüttung an Investoren im Laufe vieler Jahre kontinuierlich zu steigern. Ab 25 aufeinander folgenden jährlichen Dividenden-Erhöhungen wird Unternehmen in den USA das Prädikat „Dividenden-Aristokraten“ („Dividend Aristocrats“) verliehen – eine besondere Auszeichnung für eine außergewöhnlich starke Dividenden-Entwicklung. Denn um in den Dividendenadel aufgenommen zu werden, genügt es nicht über einige Jahre hinweg eine gute Geschäftsentwicklung zu haben. Da ein Zeitraum von 25 Jahren auch Krisen und Rezessionen umfasst, gibt die Betrachtung Aufschluss über die Fähigkeit eines Unternehmens auch in schwierigeren Zeiten erfolgreich zu wirtschaften. Firmen, die es sich leisten können, die Dividende unabhängig vom Konjunkturzyklus zu erhöhen haben bewiesenermaßen ein äußerst solides Geschäftsmodell.

Dividenden-ETFs: Die besten Dividendenrenditen weltweit

Besonders attraktiv sind unter den Standardwerten Dividenden-Titel, deren Ausschüttungen seit Jahren steigen oder die zumindest zuverlässig stabil sind. Es gibt auch einen ETF, der sich auf globale Dividendentitel spezialisiert hat: Der 2013 aufgelegte SPDR S&P Global Dividend Aristocrats ETF (ISIN: IE00B9CQXS71 – Symbol: ZPRG – Währung: USD) investiert in die weltweit lukrativsten Dividendentitel und schüttet quartalsweise aus. Der ETF mit einem Fondsvolumen von ca. 1,2 Mrd. USD ist in Euro auf Xetra und an der Stuttgarter Börse handelbar. Wer sich für weitere Dividenden ETFs interessiert, dem empfehlen wir unseren ArtikelDie besten Dividenden-ETFs.

International üblich: Die Quartalsdividende

Während es in Deutschland eine sogenannte Dividendensaison gibt, bei der meist direkt nach der Jahreshauptversammlung die Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr folgt, ist international vor allem die Quartalsdividende sehr verbreitet. Der Vorteil für die Anleger ist, dass sie nicht lange warten müssen, bis die nächste Zahlung auf dem Konto eingeht. Und auch Anleger, die während des Jahres eine Zeit lang investiert sind, kommen in den Genuss einer Dividende. Auch aus diesem Grund stellen wir Ihnen drei Unternehmen vor, die eine vierteljährliche Ausschüttung der Gewinne praktizieren. Im Folgenden finden Sie die besten Dividenden-Aktien weltweit.

Falls Sie sich z.B. aufgrund von Währungsschwankungen auf dem heimischen, in Euro notierten Aktienmarkt, umsehen möchten, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel: Die 15 besten Dividenden-Aktien Deutschlands bzw. für einen europäischen Fokus Die besten Dividenden-Aktien Europas.

Die besten Dividenden-Aktien weltweit 2022

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von zehn internationalen Dividenden-Aktien für 2022. Drei dieser Werte mit außergewöhnlichem Potenzial stellen wir Ihnen im Anschluss vor. 

Internationale Dividenden Aktien Liste:

Dividenden-AktieISINSymbolWährungDividendenrendite 2021
AT&TUS00206R1023TUSD4.60%
Bank of Novia Scotia CA0641491075BNSCAD4.40%
Deutsche TelekomDE0005557508DTEEUR3.80%
IBMUS4592001014IBMUSD5.10%
Münchener RückDE0008430026MUV2EUR4.60%
NovartisCH0012005267NOVNCHF3.80%
Omnicom GroupUS6819191064OMCUSD3.40%
PfizerUS7170811035PFEUSD3.10%
SanofiFR0000120578SANEUR3.50%
Swiss ReCH0126881561SRENCHF6.70%

Mit diesen Dividenden Aktien können Sie hohe Dividendenrenditen erzielen.

AT&T: Trotz Dividendenkürzung für Dividendenjäger interessant

AT&T (ISIN: US00206R1023 – Symbol: T – Währung: USD) zählt zu den weltweit größten Telekommunikationsunternehmen. Die Gründung des Konzerns geht auf das Jahr 1876 zurück, als Alexander Graham Bell das Telefon erfand und 1877 die Bell Telephone Company gründete, die 1885 in die American Telephone and Telegraph Company überging. Heute ist AT&T ein in den USA führender Anbieter von Telefon-, Daten- und Videotelekommunikation sowie Mobilfunk und Internetdienstleistungen für Unternehmen und Privatkunden. In über 220 Ländern ist mobiles Telefonieren mit AT&T möglich, ergänzende mobile Breitbanddienste bietet das Unternehmen mittlerweile in rund 150 Ländern an.

Umbau zum Medienkonzern wird rückgängig gemacht

Da das klassische Telekommunikationsgeschäft durch das Internet starke Veränderungen und vor allem niedrigere Gewinnmargen abwirft, richtete der Konzern seinen Fokus in den vergangenen Jahren verstärkt auf die Medienbranche. So wurde 2015 der US-Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter DIRECTV erworben, im Jahr 2018 wurde der Medienkonzern Time Warner übernommen, zu dem u. a. die Warner Bros Studios, der Nachrichtensender CNN und der Bezahlsender HBO gehören. Doch nun folgte eine Kehrtwende. Time Warner soll, wie bereits Mitte Mai 2021 bekannt wurde, abgespalten und mit dem Konkurrenten Discovery verschmolzen werden. Auf diese Weise soll ein neuer Mediengigant entstehen, der Netflix, Disney und Co. Paroli bieten soll. Das Gemeinschaftsunternehmen soll zu 29 % den aktuellen Discovery-Aktionären und zu 71 % den AT&T Aktionären gehören. AT&T fließen durch die Transaktion rund 43 Mrd. USD zu, denn diese Summe wird dem neuen Unternehmen als Schulden aufgebürdet. AT&T hingegen kann die drückende Schuldenlast deutlich reduzieren. Die Transaktion soll im Juni 2022 abgeschlossen sein.

Mitgliedschaft im Dividendenadel geht verloren

Die Umsätze von AT&T gingen in den vergangenen drei Jahren im Schnitt minimal um -1 % zurück. Auch die Gewinne gingen im selben Betrachtungszeitraum moderat um -3 % zurück. Konkret wurde im vergangenen Jahr ein Ergebnis von 3,40 USD erzielt, nachdem das Ergebnis vor zwei Jahren noch bei 3,57 USD lag. Für das laufende Geschäftsjahr wird seitens der Analysten nur mit einem Ergebnis von 3,12 USD gerechnet. Für das kommende Jahr 2023 liegen die Konsenserwartungen bei 3,21 USD je Aktie. Bislang durfte sich das Unternehmen zum Kreis der Dividenden-Aristokraten zählen, aber aufgrund einer angekündigten Dividendenkürzung geht dieser Titel nun verloren.

Dividendenrendite geht von 9 % auf ca. 4,6 % zurück

Zuletzt lag die Quartalsdividende bei 0,52 USD je Aktie, so dass aufs Jahr hochgerechnet rund 2,08 USD pro Anteilsschein ausgezahlt wurden. Bei einem aktuellen Aktienkurs von 24 USD entsprach das einer starken Dividendenrendite von 9 %. Doch wer angenommen hatte, dass AT&T auch in den kommenden Jahren nicht von seiner Dividendenpolitik abweichen wird, wurde eines Besseren belehrt, denn das Unternehmen gab bekannt, statt wie bislang 63 % des frei verfügbaren Cashflows zukünftig nur noch 43% an die Aktionäre auszuschütten. Dass dabei der Titel „Dividenden-Aristokrat“ verloren geht, war bei den Überlegungen offenbar zweitrangig. Anfang Mai soll die erstmals seit 36 Jahren reduzierte Quartalsdividende in Höhe von 0,2775 USD je Aktie ausgeschüttet werden. Doch damit kommt die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin auf eine attraktive Dividendenrendite in Höhe von 4,6 %.

Die besten Dividenden-Aktien weltweit: Kursentwicklung der AT&T Aktie von März 2019 bis März 2022 | Online Broker LYNX

Weiterhin ideale Aktie für Renditejäger

Die Aktie von AT&T ist trotz der Dividendensenkung eine ideale Aktie für Dividendenjäger. Der Telekom-Riese hat durch seine Größe einen enormen Wettbewerbsvorteil und verfügt über günstige Kostenstrukturen. Allerdings muss der Konzern auch viel in seine Infrastruktur investieren, um mit der Konkurrenz im Mobilfunkgeschäft Schritt halten zu können. Die Abspaltung des Medienbereichs verringert die Schuldenlast und soll eine Fokussierung auf das Kerngeschäft Telekommunikation ermöglichen. Konzernchef John Stankey will ordentlich in 5G und Glasfasernetze investieren. Diese Investitionen dürften sich mittelfristig bezahlt machen. Wer sich die AT&T Aktie ins Depot legt, der kann sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in den kommenden Jahren auf ordentliche Renditen freuen.

Bank of Novia Scotia: Zuverlässige Dividenden seit 1832

Eine beeindruckende Dividendenhistorie weist die Bank of Novia Scotia (ISIN: CA0641491075 – Symbol: BNS – Währung: CAD) aus. Das Finanzinstitut aus Toronto könnte durchaus der weltbeste Dividendenzahler sein. Seit Gründung im Jahr 1832 – also vor 189 Jahren (!) – bekamen die Aktionäre der Bank Jahr für Jahr ohne Ausnahmen Dividenden ausgezahlt. Und die Zahlungen wurden in den meisten Jahren deutlich erhöht. In 43 der letzten 45 Jahre wurde es mehr.

25 Mio. Kunden in 45 Ländern

Die Bank of Nova Scotia, Kanadas drittgrößte Bank, tritt im Kundenverkehr als Scotiabank oder in den französischsprachigen Gebieten Kanadas als Banque Scotia auf. Das Bankinstitut hat eigenen Angaben zufolge mehr als 25 Mio. Kunden und ist vor allem auf dem amerikanischen Kontinent tätig. Insgesamt verfügt die Scotiabank über 960 Niederlassungen in Kanada und 1800 weitere Filialen in mehr als 45 Ländern weltweit. Dabei bietet die Scotiabank ein breites Spektrum an Beratung, Produkten und Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden, sowie Vermögensverwaltung und Investmentbanking.

Dividendenrendite: 4,4 %

Im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stabil bei 31 Mrd. CAD. Das Ergebnis je Aktie wurde jedoch deutlich um +47 % von 5,36 CAD auf 7,87 USD gesteigert.

Die 3-Jahres-Bilanz sieht solide aus. Die Umsätze gingen zwar um -5 % p.a. zurück, aber diese Kennzahl ist im Bankgeschäft nicht ganz so relevant. Viel entscheidender ist die Gewinnentwicklung. Und diese war stabil bzw. im Mittel legte das Ergebnis in den letzten drei Jahren um +1 % zu. Derzeit werden pro Aktie rund 1,00 CAD im Quartal ausgeschüttet, aufs Jahr hochgerechnet sind das ca. 4,00 CAD. Bei einem Aktienkurs von 91 CAD liegt die Dividendenrendite somit bei attraktiven 4,4 %. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 sehen die aktuellen Schätzungen der Analysten eine deutliche Ergebnissteigerung auf 8,41 CAD je Aktie. Ein solches Ergebnis würde durchaus eine weitere Dividendenerhöhung erlauben.

Die besten Dividenden-Aktien weltweit: Kursentwicklung der Bank of Novia Scotia Aktie von März 2019 bis März 2022 | Online Broker LYNX

Konservative Aktie mit hoher Ausschüttung

Die Aktie der Bank of Nova Scotia ist ein solides Investment, das eher einem „Witwen und Waisenpapier“ gleicht als einer heißen Trendaktie. Dennoch beeindruckt die Dividendenhistorie des Unternehmens. Bei einem erwarteten Jahresgewinn von rund 8,41 CAD je Aktie ist sogar noch ein schöner Puffer für weitere Dividendenerhöhungen in den kommenden Jahren vorhanden. Langfristig orientierte Anleger können sich den Wert ins Depot legen und liegen lassen.

Sanofi: Französischer Pharmariese mit zuverlässiger Dividende

Sanofi (ISIN: FR0000120578 – Symbol: SAN – Währung: EUR) ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. Das französische Unternehmen, das im Jahr 2004 aus der Fusion von Sanofi-Synthelabo mit Aventis entstand, fokussiert sich bei der Medikamentenforschung auf die Bereiche Onkologie, Herz-Kreislauf, Diabetes, Thrombose, Dermatologie, Innere Medizin, Nervensystem sowie die Entwicklung von Impfstoffen. Im Jahr 2011 wurde das US-Biotechunternehmen Genzyme übernommen und eingegliedert. Weltweit verfügt das Unternehmen mittlerweile über Standorte in über 100 Ländern und beschäftigt mehr als 100.000 Mitarbeiter.

Covid-19-Impfstoff: Besser spät als gar nicht

Wie etliche andere Pharmaunternehmen forscht auch Sanofi an Impfstoffen für oder besser gegen das Corona-Virus. Sanofi benötigte für seine Impfstoffentwicklung allerdings erheblich mehr Zeit als andere Unternehmen.

Nachdem die Entwicklung des mRNA-Vakzins MRT5500, das zusammen mit dem US-Unternehmen Translate Bio erforscht wurde, eingestellt wurde, zeigte ein zusammen mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline entwickelter Corona-Impfstoff auf Protein-Basis zuletzt sehr solide Studiendaten und machte damit einen großen Schritt in Richtung Zulassung. In einer Studie, bei der das Sanofi-Vakzin für Booster-Impfungen verwendet wurde, konnte der Impfstoff die Antikörperkonzentrationen um das 18- bis 30-Fache erhöhen. Daneben zeigte der Impfstoff einen Wirkungsgrad von knapp 58 Prozent zur Verhinderung von symptomatischen Corona-Infektionen, 75 Prozent Erfolgsquote gegen moderate und mittelschwere Erkrankungen und sogar 100 Prozent Schutz vor schweren Erkrankungen und Krankenhauseinweisungen. Mit diesen Daten dürfte der Sanofi-GSK-Impfstoff als zweiter Protein-Impfstoff neben Novavax zu einer weiteren Alternative werden. Zwar sinkt die Nachfrage nach Corona-Impfstoffen, aber es dürfte weiterhin einen hohen jährlichen Grundbedarf geben.

Im vergangenen Jahr gab der Konzern bekannt, massiv in die Entwicklung von mRNA-basierten Impfstoffen zu investieren: Rund zwei Mrd. Euro sollen bis 2025 in die Entwicklung von sechs mRNA-Impfstoff-Kandidaten fließen. Damit könnte Sanofi bei der Entwicklung dann auch wieder vorn mit dabei sein.

Kleine Gewinnsteigerung für das Jahr 2022 erwartet

Im vergangenen Jahr 2021 erzielte Sanofi ein Umsatzwachstum von +7 % auf 37,7 Mrd. EUR und steigerte den Gewinn dabei um +16 % auf 6,56 EUR. Der aktuelle Haupt-Wachstumstreiber ist Dupixent, ein Mittel gegen Hautekzeme. Für 2022 erwartet Sanofi einen durch Wechselkurse belasteten, leichten Gewinnzuwachs von +2 % bis +3 %, was einem Ergebnis von rund 6,69 EUR bis 6,76 EUR entsprechen würde.

Europäischer Dividendenaristokrat mit 28 Dividendenerhöhungen in Folge

Sanofi schüttet für das vergangene Geschäftsjahr 2021 eine Dividende in Höhe von 3,33 EUR aus, das sind 13 Cent mehr als im Vorjahr. Damit hat das Unternehmen die Dividende nun seit 28 Jahren stetig erhöht und darf sich somit seit zwei Jahren mit dem Titel „Dividendenaristokrat“ schmücken. Die aktuelle Dividendenrendite in Höhe von 3,5 % (Aktienkurs 94 EUR) ist angesichts dieser Kontinuität ausgesprochen attraktiv. Da sich die Geschäfte von Sanofi auch im Jahr 2022 positiv entwickeln sollten und sich auch keine Abkehr von der aktuellen Dividendenpolitik abzeichnet, darf auch im kommenden Jahr mit einer kleinen Dividendenanhebung gerechnet werden.

Die besten Dividenden-Aktien weltweit: Kursentwicklung der Sanofi Aktie von März 2019 bis März 2022 | Online Broker LYNX

1A Dividendenpapier für konservative Anleger

Sanofi ist ein breit diversifizierter Pharmakonzern mit Standbeinen in verschiedensten Bereichen der Medizin. Die Kombination einer attraktiven Rendite mit beständigen, jahrzehntelangen Dividendenerhöhungen ist eher selten, meist gibt es für Anleger nur eines von beiden. Durch die Corona-Pandemie rückt die Gesundheit allgemein stärker in den Fokus, so dass auch der Pharmasektor eher zu den Gewinnern der Krise gezählt werden kann.  Unterm Strich ist Sanofi aus unserer Sicht ein 1A-Dividendenpapier, das sich auch für konservativere Investoren mit langfristigem Anlagehorizont eignet. 

Fazit: Nicht nur auf die Höhe der Dividende achten

Im Corona-Jahr 2020 hat sich einmal mehr gezeigt, dass auch hohe Dividendenrenditen ihre Tücken haben können. Wer beispielsweise auf die hohen Renditen von Automobilherstellern oder Ölkonzernen gesetzt hatte, verzeichnete zwischenzeitlich neben Dividendenkürzungen oder -streichungen auch heftigste Kursverluste, ehe eine umso beeindruckendere Erholung einsetzte. Generell gilt: Industriezweige, die sich auf dem absteigenden Ast befinden, bezahlen möglicherweise noch eine Weile lang hohe Dividenden aus der Substanz. Sobald der betreffende Sektor dann von einer größeren Krise erschüttert wird, ist die Dividende der erste Ansatzpunkt für Kürzungen oder Streichungen. Wer weltweit auf die Suche nach erstklassigen Dividendenaktien geht, kann auch für das Jahr 2022 die ein oder andere „Dividendenperle“ finden, wie zum Beispiel die drei von uns vorgestellten Unternehmen.

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