MSCI Emerging Markets ETFs - Die besten Schwellenländer ETFs | Online Broker LYNX

Mit folgenden Themen werden wir uns in diesem Artikel befassen:

Was sind Emerging Markets?
Welche Länder gehören zu den Emerging Markets?
Überholen die Schwellenländer Europa?
Warum bieten die Emerging Markets so große Chancen?
Stellen Investments in Emerging Markets ein höheres Risiko dar?
Die Gewichtung im MSCI Emerging Markets Index
Performance der Emerging Markets im Vergleich zu DAX & Dow Jones
Der beste Weg, um in Emerging Markets zu investieren
Die besten Emerging Markets ETFs
Spezielle Emerging Markets ETFs
Sollte man jetzt in die Emerging Markets investieren?
Fazit: Emerging Market ETFs sind ein kalkulierbares Risiko mit großen Chancen

Die Emerging Markets üben auf Investoren zu Recht eine immense Faszination aus. Diese direkt übersetzt „aufstrebenden Märkte“ wirken wie spannende Aktien-Neuemissionen: Starkes Wachstum, große Herausforderungen, das weckt Goldgräberstimmung. Aber die Suche nach Gold ist, damals wie heute, auch mit Risiken verbunden. Unser Beitrag soll daher Fragen klären, die man sich vor einem Investment in Emerging Markets stellen sollte:

  • Was genau sind Emerging Markets, welche Länder sind damit gemeint?
  • Wo liegen die Vor- und Nachteile eines solchen Investments?
  • Wie ließe es sich dort am sinnvollsten investieren?

Zunächst einmal wagen wir uns an eine Definition, damit klar ist, worüber man bei solchen Emerging Markets eigentlich spricht:

Die besten MSCI Emerging Marktets ETFs 2019

Definition: Was sind Emerging Markets?

Nicht alle Länder mit einer Börse, die außerhalb der üblichen Investmentregionen Nordamerika, Westeuropa und Japan liegen, sind automatisch Emerging Markets. Es gibt manch kleines, aufstrebendes Land z.B. in Afrika, das nicht bzw. noch nicht in diese Kategorie fällt. Und andere wie z.B. Australien oder Neuseeland, zählen zu den Industrienationen, auch, wenn sie für uns in Europa „exotische“ Anlagebereiche sind.

Konkret versteht man unter den Emerging Markets die Länder der sogenannten „zweiten Welt“, d.h. Länder, die noch nicht den Status einer industrialisierten Nation erreicht haben, aber auch kein „Dritte Welt“-Land mehr sind. Diese Emerging Markets nennt man auch Schwellenländer, weil sie an der Schwelle hin zur modernen Industrienation stehen.

Bei der Frage, welche Länder genau dazugehören, richtet man sich gemeinhin an der Auswahl von MSCI aus. MSCI (Morgan Stanley Capital Investment) ist unter anderem die „Mutter“ der zahlreichen MSCI-Indizes, die für jedes Land, jede Region, jede Branche einen entsprechenden Index vorhält. Am bekanntesten ist da der MSCI World Index, der die wichtigsten Aktien weltweit unter einen Hut packt. Aber kaum weniger bekannt ist der MSCI Emerging Market Index. Und die Länder, die von diesem Index erfasst werden, werden allgemein auch als „die“ Schwellenländer angesehen.

Welche Länder gehören zu den Emerging Markets?

In diesem MSCI Emerging Markets Index finden sich momentan 26 Länder mit sehr unterschiedlicher Gewichtung. Der Index besteht aus knapp 1.200 Aktien, wobei die wichtigsten Schwellenländer auch naturgemäß die meisten im Index gelisteten Aktien stellen. Momentan sieht MSCI die folgenden 26 Nationen als „Emerging Markets“, als Schwellenländer, an:

Ägypten, Argentinien, Brasilien, Chile, China, Griechenland, Indien, Indonesien, Katar, Kolumbien, Malaysia, Mexiko, Pakistan, Peru, Philippinen, Polen, Russland, Saudi-Arabien Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, Tschechien, Türkei, Ungarn, Vereinigte Arabische Emirate.

Man wird überrascht feststellen, dass hier auch noch China, Südkorea und Russland als Schwellenländer gelten. Es wird überlegt, dahingehend Anpassungen vorzunehmen, es kommt ohnehin regelmäßig zu einer Adjustierung dieser Ländereinteilung. Momentan sind diese eigentlich etabliert wirkenden Volkswirtschaften und ihre Aktienmärkte aber noch Teil der Emerging Markets. Und sie sind folgerichtig aufgrund ihrer Bedeutung auch mit recht hohem Gewicht im MSCI Emerging Market Index enthalten.

Warum bieten die Emerging Markets so große Chancen?

Die Schwellenländer sind „hungrig“. Diese Nationen wollen ihre Chance nutzen, den Anschluss an die großen Industrienationen zu schaffen. Hier wird hart gearbeitet, die Unternehmen suchen nach innovativen Wegen, um zur Weltspitze aufzusteigen. Und die Regierungen ziehen am selben Strang, ermöglichen Wachstum durch Kredite und oft auch dadurch, dass man zu Gunsten des Wachstums in Bereichen wie Sicherheit und Umweltschutz beide Augen zudrückt.

Der Weg von Agrarnationen hin zu Industrieländern vollzieht sich da also ähnlich wie in Zeiten der industriellen Revolution in Europa: rasant. Und entsprechend groß sind die Chancen für Aktionäre, die bei diesen Ländern auf die richtigen Pferde setzen.

Diese Länder sind im MSCI Emerging Markets Index vertreten | Die besten MSCI Emerging Market ETFs 2019 LYNX


Überholen die Schwellenländer Europa?

Interview mit Robert Halver | LYNX fragt nach

Stellen Investments in Emerging Markets ein höheres Risiko dar?

Grundsätzlich ist ein Investment in Schwellenländer aber auch mit höheren Risiken verbunden. Der niedrigere Entwicklungslevel dieser Volkswirtschaften bietet eben nicht nur größere Chancen, das muss man im Vorfeld eines Investments bedenken. Wobei wie immer auch hier gilt: Wer um die Risiken weiß, kann sich auf sie einstellen. Wo können Probleme auftauchen?

  • Es kann dort immer zu starken Veränderungen auf politischer Ebene kommen, die die Rahmenbedingungen für die Aktienmärkte eines Landes verändern.
  • Die Währungen der meist relativ kleinen Nationen sind schwankungsfreudig, bisweilen sogar eher instabil, was Währungsverluste nach sich ziehen kann.
  • Die Verschuldung von Staat und Unternehmen ist in Emerging Markets meist deutlich höher, zugleich laufen viele dieser Kredite auf US-Dollar. Dadurch kann es hier leichter zu starken Verwerfungen am Kreditmarkt mit entsprechenden Auswirkungen auf die Unternehmen kommen.
  • Üblicherweise sind die Bilanzierungsvorschriften in solchen Ländern weniger streng und damit die Entwicklung der Unternehmen weniger transparent als in den klassischen Industrienationen. Zudem ist es allgemein schwieriger, genaue und regelmäßige Informationen zu einzelnen Unternehmen zu bekommen.

Daher sehen wir in den Schwellenländern zwar in Phasen einer insgesamt solide wachsenden Weltwirtschaft stärkere Wachstumsraten und in deren Folge allgemein auch besser performende Aktienmärkte. Aber wenn es für die Weltwirtschaft eng wird, wird es in den Emerging Markets schnell noch viel enger. Die folgende Grafik vergleicht die Entwicklung des Wachstums über das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone mit dem der wichtigsten Emerging Markets China, Indien, Taiwan, Südkorea, Brasilien und Südafrika. Die Grafik zeigt, dass die Ausschläge der Wachstumsraten in den Emerging Markets in beide Richtungen immens sind.

MSCI Emerging Markets ETFs - Die besten Schwellenländer ETFs: Vergleich der Entwicklung des Bruttoinlandsprodukt der Eurozone mit dem der wichtigsten Emerging Markets | Online Broker LYNXDas ist Grund genug, beim Investment in einzelne Emerging Markets-Aktien oder auch nur in spezielle Länder aus diesem Bereich vorsichtig zu sein. Besser ist es, sich einen Korb aus verschiedensten Ländern, Branchen und Aktien zuzulegen. Und genau dafür ist der MSCI Emerging Markets Index ideal!

Die Gewichtung im MSCI Emerging Markets Index

Solange China noch zu den Emerging Markets gerechnet wird, hat das Reich der Mitte in diesem Index auch das höchste Gewicht, immerhin handelt es sich trotz allem um die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA.

Die chinesischen Aktien im Index machen derzeit 33 Prozent aus. China, Taiwan und Südkorea haben zusammengenommen ein Gewicht von 57 Prozent. Dadurch sind auch Aktien von Unternehmen in diesem Index enthalten, die man so nicht zu Schwellenländer-Unternehmen zählen würde wie die südkoreanische Samsung. Aber durch diese derzeitige Aufteilung, die den Veränderungen der Weltwirtschaft auch sukzessiv angepasst wird, reduziert sich auch das Risiko für den Anleger.

Als der MSCI Emerging Markets Index vor gut 30 Jahren, konkret im Jahr 1988, aus der Taufe gehoben wurde, umfasste er nur zehn Länder und erfasste weniger als ein Prozent der Kapitalisierung der Weltwirtschaft. Heute repräsentiert der Index durch das Wachstum der in ihm enthaltenen Länder ebenso wie durch deren steigende Zahl über zehn Prozent der Weltmarkt-Kapitalisierung.

Damit ist zwar der „Goldgräber“-Faktor ein wenig gedämpft, aber eben auch das Risiko. Denn je breiter die Streuung des Index und damit auch der Investments in diesem Index ist, desto überschaubarer ist das Risiko für den Investor.

Performance der Emerging Markets im Vergleich zu DAX & Dow Jones

Viele Investoren gehen davon aus, dass die Emerging Markets grundsätzlich eine weit stärkere Performance aufweisen als die Aktienindizes klassischer Industrieregionen wie Europa und USA. Das ist dann richtig, wenn das Umfeld passt: Starkes Wachstum der Weltwirtschaft, wenig politische Spannungen und freie Handelsmärkte. Sind die Rahmenbedingungen aber nicht ideal, stehen die Emerging Markets auch entsprechend stärker unter Druck, denn wie vorab dargelegt sind nicht nur die Chancen, sondern auch die Risiken größer. Was wir anhand der folgenden Charts gut sehen können:

MSCI Emerging Markets ETFs - Die besten Schwellenländer ETFs: Vergleich der Entwicklung der Emerging Markets mit dem DAX und Euro Stoxx 50 | Online Broker LYNXWir haben hier eine Variante der vielen unterschiedlichen MSCI Emerging Market Indizes abgebildet, und zwar den MSCI Emerging Markets Enhanced Value Index. Der listet mittelgroße und große Unternehmen aus den derzeit 26 von MSCI zu den Emerging Markets gerechneten Ländern, die dem „Value“-Ansatz entsprechen: Solide Bilanzen und gute Dividenden.

Wir sehen über diesen Vergleichszeitraum ab Mitte 2015, dass er deutlich besser lief als die beiden europäischen Standardindizes, aber grundsätzlich auch deren übergeordnete Bewegungen mitmacht, das gilt auch für die massiven Abgaben im Zuge der Virus-Pandemie im Frühjahr 2020. Vergleichen wir diesen Index aber mit den US-Aktienindizes, wandelt sich das Bild:

MSCI Emerging Markets ETFs - Die besten Schwellenländer ETFs: Vergleich der Entwicklung der Emerging Markets mit dem Dow Jones und Nasdaq 100 | Online Broker LYNXDie US-Indizes schlagen diesen Emerging Market-Index deutlich. Damit wird klar: Die Emerging Markets sind keine Allzweckwaffe für eine Outperformance im Depot. Sie unterliegen kräftigen Schwankungen.

Die Besonderheit dieses Zusammenspiels besonders großer Chancen mit besonders großen Risiken führt dazu, dass andere Märkte durchaus besser laufen können. Man sollte ein Investment in die Emerging Markets daher mit Bedacht angehen, statt einfach im Vertrauen auf die großen Möglichkeiten der hier zusammengefassten Länder blind einzusteigen. Was zu der Frage führt, wie man am besten in die Emerging Markets investieren könnte.

Emerging Markets ETF: Der beste Weg, um in Emerging Markets zu investieren

Wenn man sich überlegt, dass der MSCI Emerging Markets World Index knapp 1.200 Aktien aus 26 Ländern umfasst wird schnell klar: Stock Picking ist da kein idealer Weg, um an den Chancen dieser Märkte teilzuhaben. Zumal man nicht so leicht an genügend Informationen herankommt und die Favoriten stetig wechseln. Da ist es weitaus sinnvoller, die Emerging Markets in ihrer Gesamtheit ins Depot zu nehmen, wofür ein ETF, ein Exchange Traded Fund, der beste Weg ist.

Die besten Emerging Markets ETFs

Diese Produkte sind jederzeit handelbar, weisen geringe Gebühren auf und bilden diese Emerging Markets in ihrer Gesamtheit ab. Die folgende Tabelle zeigt fünf ETFs, die den MSCI Emerging Markets World Index nachbilden:

Name des ETFISINFondsvolumenAusschüttung?Performance 1 Jahr
inkl. Ausschüttung
Performance 3 Jahre
inkl. Ausschüttung
jährl.
Kosten
Währung
UBS ETF (LU) MSCI Emerging Markets UCITS ETF (USD)LU04801328761,14 Mrd.ja/halbjährlich-14.27%-7.94%0.22%USD
Xtrackers MSCI Emerging Markets Index UCITS ETF (USD)LU02921076450,81 Mrd.thesaurierend*-14.23%-8.10%0.49%USD
Amundi MSCI Emerging Markets UCITS ETF (EUR)LU16810453701,95 Mrd.thesaurierend*-14.71%-8.42%0.20%EUR
Lyxor MSCI Emerging Markets UCITS ETF C (EUR)FR00104290680,69 Mrd.thesaurierend*-14.42%-8.92%0.55%EUR
iShares MSCI Emerging Markets UCITS ETF (USD)IE00B0M631771,74 Mrd.ja/vierteljährlich-14.75%-9.07%0.75%USD

Wie vorstehend schon angedeutet, gibt es nicht nur diesen übergeordneten Index, sondern zahlreiche Subindizes mit speziellen Ausrichtungen. Auch dafür findet sich im Bereich der ETFs ein recht umfassendes Angebot:

Spezielle Emerging Markets ETFs

In dieser folgenden Tabelle zeigen wir Ihnen einige ETFs, die ihren Schwerpunkt auf diejenigen Unternehmen innerhalb der Emerging Markets legen, die gute Dividenden zahlen bzw. deren Aktien eine relativ geringe Volatilität aufweisen. Hier geht es also weniger um das Wachstum, sondern um die bereits starken, etablierten Unternehmen innerhalb der Schwellenländer – eine interessante Alternative zum Emerging Markets-Gesamtmarkt.

Unsere Top 4 Spezial-ETFs auf die Emerging Markets (Dividenden/Value-Schwerpunkt)

Name des ETFISINFondsvolumenAusschüttung?Performance 1 Jahr
inkl. Ausschüttung
Performance 3 Jahre
inkl. Ausschüttung
jährl.
Kosten
Anlage-Währung
iShares Emerging Markets Dividend UCITS ETFIE00B652H9040,27 Mrd.ja/quartalsweise-22.94%-18.39%0.65%USD
SPDR S&P Emerging Markets Dividend UCITS ETFIE00B6YX5B260,07 Mrd.ja/halbjährlich-24.21%-20.42%0.55%USD
WisdomTree Emerging Markets Equity Inc. UCITS ETFDE000A14NDZ00,02 Mrd.ja/halbjährlich-20.09%-12.48%0.46%USD
Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility UCITS ETFIE00BYYXBF440,03 Mrd.ja/vierteljährlich-18.24%-14.09%0.49%USD
* "thesaurierend" bedeutet, dass Dividendenerträge der im MSCI Emerging Market Index enthaltenen Aktien wieder investiert und nicht ausgeschüttet werden

Performance im Bann der Virus-Pandemie

Die in unseren Beispieltabellen ausgewiesenen, aktuellen Performances über ein und drei Jahre wirken für sich alleine stehend zwar fatal. Aber diese Performance messen wir in unseren regelmäßigen Updates natürlich jedes Mal neu anhand der aktuellen Werte. Dass die Ergebnisse im März 2020 derart große Minuszeichen vorweisen, ist der Virus-Pandemie geschuldet, die aber natürlich nicht nur die Aktienmärkte in den Emerging Markets erfasst, sondern alle Aktienmärkte weltweit unter Druck gesetzt hat. Das bedeutet:

Ein Investment in Emerging Markets wird dadurch nicht weniger attraktiv als sonst. Es gilt, in Phasen starker Abwärtsbewegungen besonders vorsichtig und besonnen zu agieren … aber das gälte eben genauso für die Frage, ob man jetzt in ETFs auf den DAX oder den Dow Jones einsteigen sollte. Was zu der grundsätzlichen Frage führt: Sollte man jetzt in die Emerging Markets einsteigen?

Sollte man jetzt in die Emerging Markets investieren?

Wie bei allen Investments sollte man auch hier nichts übers Knie brechen. Schwellenländer werden nicht in ein paar Monaten zu etablierten Industrienationen, das ist ein Prozess, der viele Jahre währt und, auch das sollte man wissen, nicht bei jedem dieser Länder erfolgreich endet. Darüber hinaus aktualisiert MSCI die Zusammensetzung des Länderportfolios, das man zu den Emerging Markets rechnen kann, regelmäßig. Eile ist daher kein guter Ratgeber. Es bietet sich an, die Entwicklung genau zu beobachten. Es braucht ein Umfeld gesunden weltweiten Wachstums, nur dann können die Emerging Markets ihre volle Kraft entwickeln.

Um zu erkennen, wann ein guter Moment wäre, um eine Position auf die Emerging Markets aufzubauen oder in bestehende Positionen hinein zuzukaufen, können Sie auch die Entwicklung dieser oben genannten ETFs direkt verfolgen und sich auf die Signale der Charttechnik stützen. Denn wenn nach einer Korrektur eine Bodenbildung erfolgt, eine Trendwende in diesen ETFs gelingt, wird die auf einer entsprechenden Aufhellung der Perspektiven für die Emerging Markets beruhen und Ihnen so zeigen, dass eine Chance da wäre, einzusteigen.

MSCI Emerging Markets ETFs - Die besten Schwellenländer ETFs: Vergleich der Entwicklung eines Emerging Markets ETFs mit dem DAX | Online Broker LYNXMomentan befinden sich die Aktienmärkte weltweit in einem Abwärtstrend. Natürlich kann jede scharfe Gegenreaktion nach oben die Geburtsstunde einer Wende sein. Aber das Risiko, da verfrühten Hoffnungen aufzusitzen, ist in solchen Phasen groß.

Es fällt auf, dass dieser hier beispielhaft im Chart gezeigte ETF sich besser hielt als der DAX. Das ist zweifellos ein gutes Zeichen. Aber man muss bedenken, dass die starke Belastung der einzelnen Volkswirtschaften die Emerging Markets härter trifft als die Industrienationen. Ein Vorteil des MSCI Emerging Markets Index ist aber, dass China dort mit einem Drittel gewichtet ist … und China das Land ist, das als erstes beginnen kann, seine Wirtschaft wieder anlaufen zu lassen. Das spricht für den Gedanken, sich eine erste, vorsichtige Position in einem der MSCI Emerging Markets ETFs zu überlegen. Aber wie oben erwähnt:

Das Risiko, so etwas umzusetzen, bevor sich nicht auf charttechnischer Ebene eine glaubwürdige Trendwende ereignet hat, ist hoch, das sollte man im Hinterkopf behalten. Aber zum einen sollten mittel- und langfristige Investments nie mit Eile betrieben werden, zum anderen halten wir Sie ja auf dem Laufenden:

Fazit: Emerging Market ETFs sind ein kalkulierbares Risiko mit großen Chancen

Wir werden diesen Beitrag kontinuierlich für Sie aktualisieren, so dass Sie hier immer wieder aktualisierte Informationen und dann womöglich eben auch Hinweise auf eine günstige Einstiegsgelegenheit finden werden.

Und dass die Emerging Markets ein Investmentbereich sind, auf den es sich zu achten lohnt, steht außer Frage. Hier finden wir immense Chancen für mittel- und langfristige Investments. Es gilt nur, das Risiko überschaubar zu halten. Dafür sind Emerging Markets ETFs ein gutes Tool … und wer es nicht zu eilig hat, wird auch immer wieder günstige Einstiegsgelegenheiten vorfinden!

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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