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LVMH Aktie Prognose LVMH: Wäre die Bewertung jetzt günstig genug für die Wende?

News: Aktuelle Analyse der LVMH Aktie

In diesem Artikel
LVMH
ISIN: FR0000121014
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Ticker: MC -,-- %
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Gültigkeit der Analyse
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Erwartung: Neutral
Zur LVMH Aktie

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

Die am Montag nach Handelsende gemeldeten Umsatzzahlen des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH waren mager. Auch wenn ein Abverkauf ausblieb: Die Aktie hängt im Abwärtstrend fest … und das, obwohl die Bewertung mittlerweile ungewöhnlich günstig wäre.

Das sogenannte „organische“ Wachstum, bei dem Wechselkurseffekte und Zu- oder Verkäufe von Unternehmensteilen herausgerechnet werden, betrug bei Louis Vuitton Moët Hennessy, kurz LVMH, im dritten Quartal ein Prozent. Weniger als erhofft … wodurch sich der Umsatzanstieg der ersten drei Quartale 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nur zwei Prozent beläuft. Berücksichtigt man den negativen Effekt der Wechselkurse, liegt der Umsatz sogar zwei Prozent unter Vorjahr.

Zwar weiß man nicht, wie sich die Margen und Gewinne darstellen, weil LVMH wie die meisten französischen Unternehmen nur zum Ende eines Halbjahres vollständige Bilanzdaten liefert. Aber das Gesamtbild deutet da zumindest keine positiven Überraschungen an.

Entsprechend deutlich fiel auch die Reaktion der Analysten aus: Alle Analysten, die unmittelbar nach diesen Ergebnissen neue Kursziele vergaben, setzten diese niedriger an als zuvor. Die Spanne dieser neuen Kursziele lag zwischen 415 und 510 Euro. Andererseits: Selbst das niedrigste dieser neuen Kursziele lag somit über dem aktuellen Kurs. Und der Schnitt der aktuellen Kursziele insgesamt liegt mit knapp 505 Euro so weit über dem derzeitigen Aktienkurs, dass man sich wundern könnte, wieso LVMH nicht endlich nach oben dreht.

Immerhin hatte man 2023 kurzzeitig über 900 Euro für eine Aktie bezahlt, am Dienstagabend schloss sie 57,5 Prozent unter diesem Allzeithoch … und auf einem Kursniveau, das sie zuletzt im Corona-Jahr 2020 gesehen hatte. Und nicht nur das: In früheren Jahren war die LVMH-Aktie zeitweise massiv überbewertet. Heute ist sie das nicht mehr. Denn während das Kurs-/Gewinn-Verhältnis hier in früheren Jahren bis über 40 gestiegen war, käme es für 2026 auf Basis der durchschnittlichen Schätzung des 2026er-Gewinns pro Aktie auf 17.

Das ist selbst dann, wenn sich LVMHs Gewinn pro Aktie in den kommenden Jahren nur relativ langsam verbessern sollte, niedrig: So „billig“ bewertet war diese Aktie in den vergangenen zehn Jahren nie. Warum geht da kein Ruck durch die Anleger?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur LVMH Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Immerhin sackte der Kurs trotz der etwas unter den Erwartungen gelegenen Umsätze nicht haltlos weg, sondern schaffte am Ende einen Zugewinn von 2,2 Prozent. Der zwar das bärische Chartbild nicht einfach hinwegfegt, aber doch zeigt, dass da durchaus einige der Ansicht sind, dass die Aktie langsam „billig“ genug wäre, um sie einzusammeln. Diese Meinung kann man teilen, aber das hilft nichts, solange das nicht genug andere Marktteilnehmer auch tun, daher:

Das Mini-Plus nach diesen Zahlen könnte man als kleinen Silberstreif am Horizont werten. Aber bevor die Aktie nicht die entscheidende Zone zurückerobert, deren Bruch Anfang September den aktuell laufenden Baisseschub eingeleitet hatte, stünde man als Käufer gegen den Trend. Und mit einem „müsste eigentlich“ hat man erfahrungsgemäß keine tauglichen Gewinnchancen.

LVMH Aktie: Chart vom 13.10.2026, Kurs 384,05 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 13.10.2026, Kurs 384,05 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Erst müsste LVMH die aktuell durch die Anfang des Jahres etablierte Abwärtstrendlinie verstärkte, jetzt als Widerstand dienende Zone 436,60/452,00 Euro überwinden, bevor man über einen Einstieg nachdenken könnte. Wirklich „teuer“ wäre die Bewertung auch dann noch nicht, sodass hier Geduld deutlich angebrachter wäre als ein voreiliger Kauf aus Sorge, womöglich einen größeren Aufwärtsimpuls zu verpassen.

Quellenangaben:
Meldung zum Umsatz des 3. Quartals, 12.10.2026: https://www.lvmh.com/en/publications/continued-growth-in-the-third-quarter-of-2026
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/MC.PA/analyst-insights/

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Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 13.10.2026 um 21:37 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


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Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

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Vorherige Analysen der LVMH Aktie

01.09.2026
08:49 Uhr

LVMH: Ein Ausbruch nach unten wird sukzessiv wahrscheinlicher — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 31.08.2026 um 20:45 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Unterstützung, auf der die Aktie des Luxusgüterkonzerns LVMH momentan aufsitzt, ist massiv und hat seit Sommer 2025 bereits mehreren Tests standgehalten. Aber irgendwann muss sich der Kurs mal effektiv nach oben absetzen … und das gelingt bislang einfach nicht.

Jahrelang stellte man am Aktienmarkt beeindruckt fest, dass der Spruch „Luxus verkauft sich auch in der Krise“ tatsächlich zutraf. Ob Corona oder die nachfolgende Inflationsphase: LVMH und die meisten anderen Branchenkollegen verzeichneten immer weiter steigende Gewinne. Doch 2024 war es damit dann doch vorbei. 2024 und 2025 sank der Gewinn pro Aktie … und die Aktie mit ihm. Doch der Aktienkurs hat sich in der Spitze bereits halbiert, der Gewinn lag 2025 nur 28 Prozent unterhalb des Rekordgewinns aus dem Jahr 2023. Was bedeutet:

Die Bewertung ist aktuell deutlich niedriger als früher. Während das Kurs-/Gewinn-Verhältnis (KGV) in früheren Jahren oft deutlich über 30 lag, käme man da für die durchschnittliche 2026er-Gewinnschätzung der Analysten momentan auf 20. Und das bezeichnet das untere Ende der KGV-Spanne der vergangenen zehn Jahre. Wenn man dann auch noch sieht, dass die Experten zwar für 2026 keinen nennenswerten Anstieg beim Gewinn pro Aktie erwarten, 2027 und 2028 dann aber wieder mit einem Gewinnzuwachs von im Schnitt zwölf Prozent rechnen, könnte die Aktie allemal auch ein KGV um 25 „vertragen“, ohne teuer zu sein.

Aber Sie sehen es in unserem Chart auf Wochenbasis: Die Aktie will einfach nicht wieder in Fahrt kommen. Und das, obwohl sie vor der Abwärtswende im Jahr 2023 zu den Titeln am Aktienmarkt gehörte, die man als „Dauerläufer“ ansah. Außerdem hat Louis Vuitton Moet Hennessy den Status des Besonderen, die Aktie damit auch. Alleine, das scheint alles nicht zu helfen … warum nicht?

LVMH Aktie: Chart vom 31.08.2026, Kurs 453,30 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 31.08.2026, Kurs 453,30 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Expertenmeinung: Das prognostizierte Wachstum ist niedriger als das früherer Jahre. Und man ist, weil die Luxusgüterunternehmen teils schon auffallend lange nicht mehr in Fahrt kommen, am Markt zweifellos eher skeptisch, ob das alles wirklich bald nennenswert besser wird. Darüber hinaus sehen wir hier ein Phänomen, das an der Börse keine Seltenheit ist:

Wenn eine Aktie lange Zeit nicht nach oben dreht und Versuche, sich nach oben abzusetzen, immer früher scheitern, sprich die Zwischenhochs jeweils unter dem vorherigen liegen und den Abwärtstrend dadurch zementieren, wollen immer mehr Marktteilnehmer nicht diejenigen sein, die die Kartoffeln aus dem Feuer holen. Sie warten lieber ab, bis die Wende wirklich gelungen ist. Was man angesichts dieses Chartbilds auch als definitiv sinnvoll einordnen müsste.

Aber je auffälliger diese Zurückhaltung der Käufer wird und je länger das andauert, desto anfälliger wird eine solche Aktie für gezielte Verkaufsimpulse des bärischen Lagers. Und LVMH ist derzeit bereits so oft auf die auf das 2020er-Prä-Corona-Hoch bei 439 Euro zurückgehende Supportlinie zurückgefallen, dass diese Konstellation für die Leerverkäufer, sprich die Bären, immer lukrativer wird. Zumal der Kurs erst vor wenigen Wochen einen erneuten Versuch unternahm, sich zu lösen, dann aber an der 200-Tage-Linie scheiterte, was klarmacht: Auch bei Aufwärtsimpulsen scheinen die Bären bereits effektiv zu agieren. Und sollte diese Linie bei 439 Euro fallen, wäre der Weg nach unten aus rein charttechnischer Sicht erst einmal frei.

Zwar hätte man momentan keinen Grund anzunehmen, dass LVMH in diesem Jahr doch deutlich weniger verdient als angenommen, sodass die Bewertung im Fall eines Ausbruchs nach unten dann noch einmal günstiger wäre. Was durchaus ein Argument wäre, sich an einem Abwärtsimpuls nicht aktiv zu beteiligen, weil seine Reichweite trotz günstigem Chartbild ziemlich begrenzt sein könnte. Aber von dem Gedanken an Short-Trades Abstand zu nehmen, heißt nicht automatisch, dass die Long-Seite eine gute Idee wäre. Das könnte sie werden, wenn LVMH mit Schlusskursen über 550 Euro wichtige Schlüsselwiderstände unter sich lassen würde. Aber bis dahin ließe es sich an Long-Trades gerne denken, umsetzen sollte man sie aber besser noch nicht.

Quellenangaben:
Analysten-Einschätzungen: https://finance.yahoo.com/quote/MC.PA/analyst-insights/

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

28.07.2026
08:17 Uhr

LVMH: Kann diese Halbjahresbilanz die Käufer zurückbringen? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 27.07.2026 um 22:22 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Da französische Unternehmen meist nur zum Ende eines Halbjahres vollständige Bilanzdaten melden, wurden die am Montagabend vorgelegten Ergebnisse des Luxusgüterkonzerns LVMH mit Spannung erwartet. Könnten sie imstande sein, die Aktie wieder in Fahrt zu bringen?

Das, was Louis Vuitton Moët Hennessy zum ersten Halbjahr 2026 meldete, ließe sich mit „robust“ beschreiben. Was nun einmal etwas ganz anderes ist als „stark“ oder „dynamisch“. Der Umsatz legte zwar organisch um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu. Aber de facto ergab sich durch die gegenüber den meisten Währungen ungünstige, aufwärtsgerichtete Tendenz des Euro ein Minus von drei Prozent. Der Nettogewinn lag mit knapp 5,7 Milliarden Euro kaum verändert zum ersten Halbjahr 2025, das war grundsätzlich schon mal gut. Aber es ist eben deutlich weniger als das, was in den starken Jahren 2021 bis 2024 als Gewinn pro Aktie vermeldet wurde.

Die Anleger warten darauf, dass LVMH zu der früheren, so beeindruckenden und scheinbar absolut krisenresistenten Wachstumsdynamik zurückkehrt. Aber diese Zahlen zeigen eine solche Entwicklung eben noch nicht. Die USA verzeichneten im ersten Halbjahr Wachstum, so LVMH, Asien exklusive Japan starkes Wachstum. Aber die Entwicklung in dem so wichtigen Markt Europa wurde mit „good resilience“ beschrieben … „widerstandsfähig“ also. Was vermutlich nicht nur so klingt, als sei man froh, dass man sich da stabil halten konnte.

Expertenmeinung: Hat die Aktie da heute überhaupt eine Chance, positiv zu reagieren? Es ist zumindest nicht unmöglich, auch wenn diese Ergebnisse keine positive Überraschung wurden – aus zwei Gründen:

Zum einen ist die Bewertung über das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit 21/22 im Vergleich zu früheren Jahren ungewöhnlich niedrig. Das entspricht zwar dem aktuell kaum vorhandenen Wachstum durchaus. Aber sollten die Marktteilnehmer den Eindruck gewinnen, dass hier wieder etwas vorangeht, wäre ein KGV auf diesem niedrigen Level durchaus ein Argument.

Zum anderen lässt sich im Chartbild erkennen, dass man in keiner Weise mit überzogenen Erwartungen in diese Halbjahreszahlen gegangen war, im Gegenteil. Es gab keine spekulativen Vorkäufe in Erwartung grandioser Überraschungen, sondern tendenziell Abgaben. Die Aktie hatte im Vorfeld auf die markante Unterstützungszone 436,50/450,10 Euro aufgesetzt; sollte dieser Bereich auch der Reaktion auf diese „robuste“ Bilanz standhalten, bliebe die Chance auf eine Aufwärtswende grundsätzlich erhalten … aber:

LVMH Aktie: Chart vom 27.07.2026, Kurs 466,80 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 27.07.2026, Kurs 466,80 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Das „grundsätzlich“ muss dick unterstrichen werden, denn auch wenn dieser nächstgelegene Auffangbereich halten sollte: Dadurch, dass der Kurs aus der im Chart dick markierten Dreiecksformation im Vorfeld der Zahlen nach unten herausgefallen ist, ist er auf kurzfristiger Ebene bärisch.

Da bräuchte es zumindest einen Anstieg über 506 Euro, wo sich eine horizontale Widerstandslinie mit der Januar-Abwärtstrendlinie kreuzt, um ein bullisches Lebenszeichen zu senden. Und dass das mit diesem Zahlenwerk gelingen könnte, ist hinreichend unwahrscheinlich, sodass man einen solchen Ausbruch nach oben abwarten sollte, bevor man sich darüber Gedanken macht, ob LVMH womöglich von der Watchlist ins Depot überwechseln sollte.

Quellenangaben: Halbjahresergebnis 2026, 27.07.2026: https://www.lvmh.com/en/publications/accelerating-growth-in-the-second-quarter—solid-first-half-results

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

16.07.2026
08:15 Uhr

LVMH: Wittert man hier langsam Morgenluft? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 15.07.2026 um 23:14 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Das gestrige Plus von 2,66 Prozent brachte der LVMH-Aktie zwar noch kein bullisches Signal ein, aber wenn die Ende des Monats anstehende Halbjahresbilanz nicht enttäuscht, könnte der gestrige Anstieg am Ende der Grundstein eines Befreiungsschlags gewesen sein.

Es waren die Bilanzzahlen des Schweizer Luxusgüterkonzerns Richemont, die dafür sorgten, dass die Anleger am Mittwoch für die gesamte Branche Hoffnung schöpften. Richemont meldete für das zurückliegende Quartal ein sattes Umsatzplus von 20 Prozent … das könnte doch, dachten sich diejenigen, die daraufhin auch bei Kering, Hermès und Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH) zugriffen, wegweisend für die gesamte Branche sein?

Das könnte es, das muss es aber nicht. Denn Richemont hat derzeit „einen Lauf“. Während die „Großen Drei“ der Branche aus Frankreich ihre liebe Not haben, wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren, läuft es bei den Schweizern seit drei Jahren sehr gut. Sich darauf zu verlassen, dass das gute Quartal von Richemont auch für LVMH gut war, ist also gewagt. Aber das moderate Plus bringt die LVMH-Aktie immerhin in eine Position, aus der heraus ein Ausbruch nach oben möglich wäre … wenn denn die eigenen Zahlen überzeugen.

Expertenmeinung: Die stehen am 27. Juli an, allzu lange muss man darauf also nicht warten. Und was da dann auf den Tisch kommt, kann viel bewegen, im Guten wie im Schlechten, weil LVMH ja in guter Tradition französischer Unternehmen zum ersten Quartal nur die Umsatzentwicklung gemeldet hat. Wie es mit Margen und Gewinnen aussieht, wird erst an diesem 27.7. klar werden.

LVMH Aktie: Chart vom 15.07.2026, Kurs 495,80 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 15.07.2026, Kurs 495,80 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Wenn man sich das Chartbild ansieht, wird klar: Noch ist ein starker Impuls in beide Richtungen denkbar, aber immerhin hat das gestrige Plus den LVMH-Kurs vom unteren Ende der Entscheidungszone lösen können. Wir sehen eine markante Dreiecksformation, innerhalb welcher sich seit einigen Wochen eine seitwärts gerichtete Schiebezone etabliert hat. Deren untere Begrenzung bei 471,30 Euro kreuzt sich derzeit mit der unteren Linie des Dreiecks. Auf der Oberseite bildet der Widerstand um 505 Euro mit der knapp darüber laufenden Januar-Abwärtstrendlinie ebenso einen Kreuzwiderstand.

Durch die Reaktion auf Richemonts Bilanz gelang es, einen drohenden Ausbruch nach unten erst einmal zu verhindern. Aber selbst wenn LVMH kurzfristig nach oben oder unten ausbrechen sollte: Erst, wenn das Unternehmen in gut zehn Tagen seine eigenen Zahlen auf den Tisch legt, wäre ein solches, charttechnisches Signal auch von Daten unterfüttert. Diese wichtige Bilanz abzuwarten, wäre daher grundsätzlich sinnvoll!

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

15.04.2026
08:32 Uhr

LVMH: Robuste Reaktion auf magere Quartalsergebnisse — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 14.04.2026 um 22:23 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Ein Umsatzminus von sechs Prozent im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum, das wirkte im ersten Moment äußerst unerfreulich. Aber die Anleger sahen sich die Ergebnisse von LVMH am Dienstag genauer an – das Fazit: Es hätte allemal schlimmer sein können.

Sechs Prozent weniger Umsatz, das klingt nicht so, als würden die Verbraucher, wie man das 2025 erhofft hatte, im neuen Jahr wieder verstärkt zu den Luxusgütern greifen, die Louis Vuitton Moet Hennessy, wie LVMH ausgeschrieben heißt, anbietet. Doch genau genommen taten sie das durchaus, nur in einem zugegeben minimalen Maß. Denn rein vom nominalen Umsatz her konnte LVMH im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Prozent zulegen. Nur aufgrund des starken Euro kam es zu diesem Minus von sechs Prozent, konkret belastete dieser Wechselkurseffekt mit sieben Prozent.

Zwar ist es am Ende trotzdem ein Minus. Und wie es mit der Gewinnmarge und damit mit dem eigentlichen Gewinn aussieht, weiß man noch nicht einmal, weil LVMH wie alle französischen Konzerne nur zum Ende eines Halbjahres mit einem kompletten Zahlenwerk aufwartet. Aber was Anleger dazu bewog, nach einer anfangs negativen Reaktion in die gestrige Kursschwäche hinein einzusteigen und das Minus dadurch auf unbedeutende 0,06 Prozent zu verringern, sind die allgemeinen Umstände, unter denen diese Ergebnisse zustande kamen, denn:

Expertenmeinung: Der Nahe Osten ist für LVMH ein immens wichtiger Markt. Und genau dort brachen die Besucherzahlen in den Läden im März, bedingt durch den Iran-Krieg und die Raketen- und Drohnenangriffe auf die Staaten der arabischen Halbinsel, deutlich ein. Dass es trotzdem gelang, den Umsatz organisch, also währungsbereinigt, um ein Prozent zu steigern, ist – eigentlich – eine solide Leistung, bei der sich konstatieren ließe: Bei einem weniger festen Eurokurs und ohne den Irankrieg wäre das erhoffte Wachstum auch zustande gekommen. Und für beides kann LVMH nichts.

LVMH Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs 481,45 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs 481,45 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Diese „robuste“ Reaktion der Marktteilnehmer hält die Chance für eine Aufwärtswende erst einmal aufrecht. Die Aktie hatte Ende März knapp über der wichtigen Unterstützungszone 436,60/450,40 Euro einen kurzfristigen Boden gebildet und vermochte, durch das Aufholen der Verluste gestern die 20-Tage-Linie als direkt über dieser Zone liegende Supportlinie zu verteidigen. Selbst auf kurzfristiger Ebene wäre zwar erst dann ein bullisches Signal gegeben, wenn LVMH das letzte Zwischenhoch bei 505 Euro auf Schlusskursbasis klar überbieten könnte. Aber die Tür für ein solches Szenario steht nach der gestrigen Reaktion auf die Quartalszahlen immerhin weiter offen. Aber:

Auch wenn man die Umsatzentwicklung insgesamt als „okay“ einordnen könnte, bleibt ein problematischer Aspekt: Während die Bereiche Spirituosen und Uhren/Schmuck ordentliche Umsatzzuwächse erzielten, sieht das im Bereich Mode und Lederwaren anders aus. Dort verbuchte LVMH ein Umsatzminus von zwei Prozent. Das Problem: Eben diese weiter schwächelnde Sparte ist die mit Abstand wichtigste und trägt im Schnitt um die 80 Prozent zum Gesamtumsatz bei.

Einer charttechnischen Aufwärtswende gezielt auf rein technischer Basis und mit sukzessiv angepassten Stoppkursen zu folgen, wäre also eine Sache, ein mittelfristiges Investment anzupeilen, eine andere. Eine, für die man auf deutlich stabileren Füßen stehen würde, wenn sich im Verlauf des Jahres auch bei Mode/Lederwaren und damit im Kernbereich des Konzerns Wachstum zeigen würde.

Quellenangaben: Ergebnis des 1. Quartals 2026, 13.04.2026:
https://www.lvmh.com/en/publications/lvmh-continues-to-achieve-organic-growth-in-the-first-quarter-in-a-global-environment-impacted-by-the-conflict-in-the-middle-east

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

23.02.2026
08:15 Uhr

LVMH: Vorsicht, Falle? — Ronald Gehrt

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 20.02.2026 um 22:08 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Die Aktie des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH beendete den Freitag mit +4,52 Prozent als zweitstärkster Wert im Euro Stoxx 50. Zwei Faktoren schoben den Kurs an. Und beide könnten sich als tückisch erweisen, daher: Das könnte schiefgehen für die Bullen.

Louis Vuitton Moet Hennessy startete bereits mit einer Aufwärts-Kurslücke in den Freitag. Auslöser waren starke Bilanzdaten des italienischen Modeherstellers Moncler. Man war nur zu gerne bereit, hier eine „Sippenhaft“ im positiven Sinne zu verhängen, und schloss von Moncler auf die gesamte Branche. Auch Hermès konnte beispielsweise kräftig zulegen. Das alleine ist riskant, denn Moncler steht vor allem für hochpreisige Outdoor-Mode. Welchen Rückschluss könnte man da, nüchtern betrachtet, auf die Absatzperspektive von Champagner, Uhren, Schmuck, Parfum und Haute Couture ziehen?

Der zweite Impuls kam am Freitag um 16 Uhr, als bekannt wurde, dass der Supreme Court, das oberste US-Bundesgericht, urteilte, dass US-Präsident Trump nicht befugt war, die vergangenes Jahr verhängten „reziproken Zölle“ gegen andere Länder und die Zusatzzölle wegen angeblichen Fentanyl-Handels anzuordnen. Auch da wartet eine Falle. Denn erstens ging es nur darum, ob Mr. Trump das alleine hätte entscheiden dürfen, nicht darum, ob solche Zölle an sich zulässig wären. Zweitens kam es bereits am Freitagabend zu einer Retourkutsche Trumps, mit der man eigentlich hätte rechnen müssen:

Expertenmeinung: Er kündigte umgehend weitere Zölle auf sämtliche Einfuhren in die USA in Höhe von zehn Prozent an, hält die bestehenden Zölle zugleich aufrecht und drohte allgemein mit noch weit höheren Zöllen. Der Gedanke, der die Käufer direkt nach der Supreme Court-Entscheidung umgetrieben haben dürfte, nämlich, dass die US-Regierung diese Einfuhrzölle jetzt zurücknimmt und Unternehmen wie LVMH dadurch wieder eine bessere Absatzperspektive in den USA hätten, war also voreilig. Was bedeutet:

Das eine Argument, mit dem gekauft wurde, ist nicht stichhaltig, das andere, das die Zölle betrifft, gar nicht vorhanden. Aus rein charttechnischer Sicht war der Kurssprung des Freitags zwar ein markant bullisches Signal. Aber umso problematischer wäre es, wenn es nicht vorhält. Ein Blick auf den Chart:

LVMH Aktie: Chart vom 20.02.2026, Kurs 554,70 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
LVMH Aktie: Chart vom 20.02.2026, Kurs 554,70 Euro, Kürzel: MC | Quelle: TWS

Wir sehen, dass die LVMH-Aktie ihren nach der Bilanz Ende Januar beschleunigten Abstieg im Wochenverlauf ein kleines Stück über der im vergangenen Sommer etablierten, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie abfangen konnte. Mehr gelang erst einmal nicht, aber mit diesem Freitag schaffte der Kurs den Sprung nicht nur über das markante Zwischenhoch vom Mai 2025, sondern, vor allem, über die 20-Tage- und die 200-Tage-Linie, die im Bereich 539 bis 541 Euro gerade ein negatives Crossover und damit ein bärisches Signal erzeugt hatten. Das ist ein beeindruckender Konter gegen die bärische Tendenz, aber …

… eben nur, wenn die Aktie nicht wieder unter diese Zone 539/541 Euro zurückfällt. Sollte das passieren, weil man in dieser neuen Woche Nachrichten vorgesetzt bekommt, die andeuten, dass Mr. Trump den Zollkrieg jetzt erst recht anheizt, wäre ein Test der bislang auf Distanz gehaltenen, mittelfristigen Aufwärtstrendlinie bei momentan 507 Euro nichts, das überraschen sollte.

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d. h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentimentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.

29.01.2026
08:19 Uhr

LVMH: Die Bullen sind hier offenbar ein wenig schreckhaft — Ronald Gehrt

20.01.2026
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