Delivery Hero Aktie aktuell Delivery Hero: Das irritiert die Anleger

News: Aktuelle Analyse der Delivery Hero Aktie

von |
In diesem Artikel

Delivery Hero
ISIN: DE000A2E4K43
|
Ticker: DHER --- %

---
EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zur Delivery Hero Aktie

Die Anleger sehen die Delivery-Hero-Aktie mittlerweile deutlich anders als die Analysten: Mittlerweile notiert der Kurs sogar unter dem niedrigsten aller Analysten-Kursziele. Es scheint, als würden die foodpanda-Pläne die Akteure irritieren – wieso?

Dass ein in Berlin beheimatetes Unternehmen nicht aktiv in Deutschland agiert, ist schon ungewöhnlich. Aber nachdem Delivery Hero seine heimischen Marken wie Lieferheld und pizza.de 2018 an ein niederländisches Unternehmen verkaufte, wurde das Land, in dem Delivery Hero seinen Hauptsitzt hat, zugleich ein weißer Fleck auf der Karte. Das soll sich jetzt wieder ändern:

Delivery Hero gab im Wochenverlauf bekannt, dass man unter dem Markennamen „foodpanda“ wieder in den deutschen Markt einsteigen will. Es soll im Sommer eine Testphase in Berlin geben, bevor das Projekt auf weitere große Städte ausgeweitet werden soll. Begründung: Die Kundennachfrage in Deutschland habe sich weiter entwickelt und der Markt sei noch nicht ausreichend erschlossen. Wieso stören sich die Marktteilnehmer daran?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Delivery Hero Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es wirkt nun einmal ein wenig wie „rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“: Erst will man den Standort Deutschland loswerden, keine drei Jahre später will man doch wieder mitmischen. Das heißt nicht, dass die Idee, die durchaus innovative Elemente enthält, schlecht wäre, aber:

Nachdem der Hype um die „Corona-Gewinner“ und dynamischen Wachstumswerte erst einmal ins Stocken geraten war, begannen viele, auch mal auf die Perspektiven zu schauen und stellten fest, dass die Analysten für die kommenden Jahre nicht damit rechnen, dass Delivery Hero die Gewinnschwelle  überschreiten wird. Dies in Kombination mit einem immer wackliger werdenden Gesamtmarkt und dem abverkauften Versuch, im April das zu Jahresbeginn erzielte, bisherige Allzeithoch der Aktie zu überwinden, dürfte dazu beigetragen haben, dass immer mehr Anleger den weiterhin optimistischen Analysten von der Fahne gehen. Dort sieht man derzeit Kursziele zwischen 110 und 185 Euro … die Aktie notiert derzeit sogar unter dem niedrigsten dieser Ziele. Und wenn der Trend wankt, kommt eine Meldung wie die zum Wiedereintritt in den deutschen Markt, fast drei Jahre nach dem Ausstieg und damit fast drei Jahre, in denen die Konkurrenz sich festigen konnte, zur Unzeit.

Damit dürfte die Entscheidung, ob die Delivery Hero-Aktie auch auf mittelfristiger Ebene bärisch wird und die Analysten gezwungen sein werden, ihre Kursziele einer weiter abrutschenden Aktie hinterher zu senken, wohl sehr bald fallen, denn die Schlüsselzone, die halten müsste, um das abzuwenden, ist erreicht.

Die wichtige, im März umkämpfte und am Ende verteidigte 200-Tage-Linie, aktuell bei knapp 110 Euro, ist bereits unterboten. Sollte auch das Tief vom März bei 100,05 Euro fallen, wären damit nicht nur eine psychologisch wichtige Marke und die September-Aufwärtstrendlinie unterboten, sondern auch ein großes Doppeltopp vollendet. Da Aktien von Unternehmen, die in den roten Zahlen operieren, anfällig für ein Umschlagen der Marktstimmung sind, wäre dann nicht auszuschließen, dass sich die Aktie unter 100 Euro in ein fallendes Messer verwandeln würde, bei dem man besser nicht zu bereitwillig die Hand aufhalten sollte.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
Tageshoch
Tagestief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen


Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Delivery Hero Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Lieferunternehmen für Essen gehörte dieser Tage zu den Top Verlieren im DAX. Trotz relativ guter Quartalsergebnisse und vor allem blendender Aussichten, die Ende April veröffentlicht wurden, stürzte der Titel ab. Doch warum fällt die Delivery Hero-Aktie derart stark? Es dürften dann doch die roten Zahlen des Unternehmens gewesen sein, welche den Aktionären etwas zu denken gegeben haben. Zudem darf man nicht vergessen, dass das Wertpapier im Vorfeld der Ergebnisse satte 40 Prozent an Wert zulegen konnte. Auch in den USA sahen wir zahlreiche namhafte Titel, welche just nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse kurz nach oben schossen, um nachher wieder abverkauft zu werden. Die Gewinner der letzten Monate stehen bei den Bullen aktuell nicht mehr hoch im Kurs.

Expertenmeinung: Ähnlich wie bei der letzten Korrektur im Januar sind die Kurse mittlerweile am 50-Tage-Durchschnitt angekommen. Hier könnte sich ein potenzieller Bounce nach oben entwickeln. Ob der Boden knapp oberhalb des Niveaus bei 120 EUR jedoch dauerhaft halten wir, ist derzeit eher fraglich. Anleger sollten zumindest im schlimmsten Fall schon jetzt damit rechnen, dass die Aktie erneut auf die eingezeichnete längerfristige Unterstützungslinie fallen könnte. Ein Abschlag auf 105 bis 110 EUR wäre somit keine allzu große Überraschung. Vorerst sollten Anleger also etwas vorsichtiger agieren.

Aussicht: NEUTRAL

Die Bilanz des ersten Quartals und der Ausblick auf das Gesamtjahr sorgten bei der Delivery Hero-Aktie gestern für einen beeindruckenden Kurssprung. Ist damit der Weg für neue Rekordhochs geebnet?

Zumindest wäre das Sprungbrett für einen Ausbruch nach oben jetzt vorhanden. Denn das Zahlenwerk bestätigte die Hoffnungen derjenigen, die darauf setzen, dass der Lieferservice in absehbarer Zeit den entscheidenden Schritt hin zu schwarzen Zahlen schafft. Wie in den letzten zweieinhalb Jahren schon fast üblich, verbuchte das Unternehmen einen beeindruckenden Anstieg des Umsatzes; der lag in den ersten drei Monaten des Jahres 83 Prozent über dem des Vorjahresquartals. Wichtiger ist aber, was Delivery Hero im Gesamtjahr hinsichtlich der EBITDA-Marge erwartet. Und es dürfte diese Prognose gewesen sein, die die Akteure animierte, hier am Mittwoch sofort zuzugreifen.

Denn diese bereinigte Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA-Marge) soll 2021 zwischen -1,5 und -2,0 Prozent liegen. Das bedeutet zwar, dass Delivery Hero immer noch „draufzahlt“. Aber diese Marge lag 2020 bei -16 Prozent, 2019 bei -36 Prozent. Und diese Annäherung birgt ein beeindruckendes Potenzial, denn:  

Expertenmeinung: Man muss sich überlegen, wie gewaltig das Unternehmen hinsichtlich der Umsätze gewachsen ist. 2018 lag der Umsatz bei 0,66 Milliarden Euro, 2019 bei 1,24 Milliarden. 2020 waren es dann schon 2,8 Milliarden, 2021 sieht Delivery Hero aktuell eine Spanne zwischen 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro. Wenn es gelänge, die Marge auch nur auf +2 Prozent zu steigern, hieße das einen Gewinn auf EBITDA-Basis zwischen 120 und 130 Millionen Euro. Was nur ein Rechenbeispiel ist, aber klar machen soll:

Je höher der Umsatz ist, wenn der Lieferdienst eine positive Marge erreicht, desto beeindruckender wird dann auch der Gewinn sein. Genau diese Entwicklung hatte ja auch amazon.com durchgemacht bzw. bewusst so gehalten: Erst kommt das Größenwachstum zur Festigung der Marktstellung, dann kommt der Profit. Darauf setzen die Trader und haben damit grundsätzlich Recht. Trotzdem bedeutet das nicht, dass die Aktie zwingend durch das bisherige Rekordhoch von 145,40 Euro, das im Januar erreicht wurde, hindurchgehen muss.

Denn erst dort wird sich zeigen, ob die Rallye nicht doch durch Gewinnmitnahmen gestoppt wird. Die deswegen nachvollziehbar wären, weil sich Anleger sagen könnten: Ja, Delivery Hero ist auf dem richtigen Weg. Ja, die Gewinnschwelle könnte womöglich deutlich früher überschritten werden als noch vor kurzem gedacht. Aber jetzt habe ich erst einmal ein gewaltiges Plus, seit die Aktie Anfang März auf einem Niveau um die 100 Euro wieder Fahrt aufgenommen hat. Kommt es so? Das ist für jeden Anleger eine subjektive Entscheidung, die man sich erst beantwortet, wenn die Aktie dieses Rekordhoch wirklich erreicht oder leicht überboten hat. Und wenn der Schwung stark genug wäre, kann es gut sein, dass viele, die mit dem Gedanken spielen, Kasse zu machen, sich dann anders entscheiden und dabei bleiben. Daher wäre der aktuell beste Weg, mit der Aktie umzugehen, dem Trend weiter zu folgen und den Stoppkurs nach diesem Kurssprung einfach knapp unter das gestrige Tagestief von 125,40 Euro nachzuziehen.

Die mittelfristig entscheidenden Unterstützungen haben gehalten, jetzt versucht Delivery Hero, abzuheben. Das sieht gut aus … aber wo genau liegt der Bereich, über dem man die Wende als gelungen ansehen darf?

LYNX Premium
Exklusiv für Börsenblick-Leser

Um den Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie Abonnent unseres Newsletters LYNX Börsenblick sein.
Noch kein Abonnent? Melden Sie sich jetzt kostenfrei mit Ihrer E-Mail-Adresse an.
Sie erhalten den Freischaltungslink sofort per E-Mail!
Wenn Sie schon Abonnent sind, geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein.

Loading...

Bis Anfang Januar lief die Aktie wie geschnitten Brot, dann begann eine Korrektur, die den Kurs in der Spitze um gut 30 Prozent drückte. Bei 100 Euro setzte die Aktie vor vier Wochen auf und hielt damit die mittelfristige entscheidende Unterstützungszone, bestehend aus der September-Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie. Doch der Kurs federte nicht sofort wieder nach oben, wie man das in einem bullischen Umfeld normalerweise sieht. Wochenlang mäanderte Delivery Hero um die 200-Tage-Linie herum, bevor es am Gründonnerstag schwungvoll aufwärts ging. Aber Unterstützungen zu verteidigen ist eine Sache, Widerstände gegen die Gegenwehr des bärischen Lagers zu bezwingen, eine andere. Und da haben die Bullen noch einiges vor sich, bevor man hier eine gelungene Aufwärtstrendwende attestieren dürfte.

Wo klemmt es? Immerhin ist der DAX längst auf Rekordfahrt, wieso kommt da ausgerechnet ein vorheriger Gipfelstürmer wie Delivery Hero nicht hinterher?

Expertenmeinung: Was hier momentan bremst ist die Erkenntnis, dass die Übernahme der südkoreanischen Woowa das Unternehmen zwar auf breitere Füße stellt – das ist gut. Aber man hatte diese Übernahme seit deren Bekanntgabe Ende 2019 schon in die Delivery Hero-Aktie eingepreist. Als dieser Coup gemeldet wurde, notierte Delivery Hero um die 50 Euro. Dann stieg sie immer weiter, aber bis die Übernahme seitens der südkoreanischen Wettbewerbshüter genehmigt wurde, verging über ein Jahr. Jetzt sind die Anleger, die sich dadurch Großes erhoffen, investiert … und bis sich diese Übernahme gewinnbringend in den Bilanzen niederschlägt, wird es dauern.

Was auch das zweite Element ist, das manchen Anleger aktuell zurückhaltend stimmt. Denn Woowa hin oder her, kein Analyst geht davon aus, dass Delivery Hero in den kommenden zwei Jahren den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen wird. Daher ist der Ausblick, den das Unternehmen für 2021 vorlegen wird, wichtig. Wird die Profitabilität steigen? Wie und wo wird verstärkt investiert? Wie sieht Delivery Hero die Umsatzentwicklung, vor allem im Licht der in diesem Jahr abnehmenden, mit Glück sogar endenden Corona-Problematik? All das würde man gerne wissen, aber geplant ist dieser Ausblick erst für Ende des Monats.

So gesehen wäre es ratsam, einem Ausbruch der Aktie nach oben nicht vorzugreifen, auch, wenn der Kurs jetzt vielversprechende Ansätze zeigt. Die jetzt entscheidenden Widerstandslinien warten bei 116,65 und 121,40 Euro und, das ist die wichtigste Hürde, bei aktuell 123,70 Euro in Form der mittelfristigen Abwärtstrendlinie. Ohne den unternehmenseigenen Ausblick auf das laufende Jahr zu kennen und im Vorfeld eines Breaks über diese Abwärtstrendlinie auf der Long-Seite zu agieren, wäre daher mit erhöhtem Risiko verbunden.

LYNX Premium
Exklusiv für Börsenblick-Leser

Um den Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie Abonnent unseres Newsletters LYNX Börsenblick sein.
Noch kein Abonnent? Melden Sie sich jetzt kostenfrei mit Ihrer E-Mail-Adresse an.
Sie erhalten den Freischaltungslink sofort per E-Mail!
Wenn Sie schon Abonnent sind, geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein.

Loading...

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es scheint als hätte die Delivery Hero Aktie die besten Zeiten bereits gesehen, denn seit Wochen befinden sich die Kurse hier auf Talfahrt. Doch war dieser Abverkauf wirklich absehbar? Die Antwort hierauf ist: Ja. Übertreibungsphasen und parabolische Verläufe haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Exakt diese Entwicklung konnte man hier von Dezember auf Januar beobachten. Die Kurse gingen erst im steilen Winkel nach oben, um sich in Folge einfach zu weit von der 50-Tage-Linie zu entfernen. Den Schlussstrich zog eine deutlich überzogene Ermüdungskerze. Nachdem diese negiert wurde, steuerten die Kurse wie nach Plan zuerst den 20- und danach den 50-Tage-Durchschnitt an. Es folgten tiefere Hochs, welche gepaart mit dem Bruch des Supports über der Marke von 120 EUR schlussendlich zum Totalabverkauf führten. Die Übertreibungsphase ist somit vorerst beendet.

Expertenmeinung: Aktuell befindet sich das Werpapier jedoch in einer negativen Übertreibungsphase. Die Kurse haben sich nun auf der anderen Seite etwas zu weit von den gleitenden Durchschnitten entfernt. Zudem ist die Aktie mittlerweile an einer psychologisch wichtigen Marke angekommen. Ebenfalls im Chart ersichtlich ist eine klare Aufwärtstrendlinie, welche nun ebenfalls zu den Kursen aufschließt. Dies könnte die große Chance der Bullen sein, das Zepter wieder in ihre Hand zu nehmen. Nun heißt es abwarten, ob der Boden gehalten werden kann.

Aussicht: NEUTRAL

Als Delivery Hero am 10. Februar erste Eckdaten für das Jahr 2020 vorlegte, blieb eine positive Reaktion aus. Das führte zu einem zweiten, tieferen Zwischenhoch nach dem Verlaufsrekord Anfang Januar und in dessen Folge zu einem erneuten, recht intensiven Abwärtsimpuls. Jetzt naht die 200-Tage-Linie, auf der die Aktie schon oft dynamisch nach oben drehte. Diesmal auch?

Das wäre denkbar, weil die Aktie, ausgehend vom bisherigen Rekordhoch, am 5. Januar bei 145,45 Euro erzielt, schon deutlich korrigiert hat. Zudem nähert sich der Kurs jetzt einer Unterstützungszone, die über die wichtige, seit 2019 immer wieder als Sprungbrett für neue Aufwärtsimpulse funktionierende 200-Tage-Linie hinaus (aktuell bei 103,15 Euro) aus den Zwischenhochs vom Sommer und Herbst 2020 zwischen 103,85 und 106,65 Euro besteht. Aber dazu müssten die Zahlen passen. Und mit denen haben die Anleger zumindest im Moment ein Problem, denn:

Expertenmeinung: Was Delivery Hero bislang vorgelegt hat, sind nur der Umsatz und das Bestellvolumen 2020. Das ist zu wenig, um sich ein Bild zu machen, denn Delivery Hero agiert noch tief in den roten Zahlen. Die Anleger wollen wissen, ob sich die Marge sukzessiv verbessert und man sich dadurch langsam der Gewinnzone annähert oder nicht. Zudem wäre entscheidend zu sehen, wie Delivery Hero den Start ins neue Jahr beurteilt und die Perspektiven für die kommenden Monate einschätzt. Aber da kommt bislang noch nichts.

Weil man die wichtige Übernahme des südkoreanischen Essenslieferanten Woowa erst einmal über die Bühne bringen will (das soll im März geschehen), kommt ein Ausblick auf 2021 womöglich erst mit dem offiziellen Geschäftsbericht 2020 am 28. April. Wenn man bedenkt, dass die Aktie im Dezember 2019 vor der Meldung, dass man die südkoreanische Woowa übernehmen wolle, um 50 Euro notierte, ist es verständlich, dass nicht wenige an Gewinnmitnahmen denken, so lange man hinsichtlich der Zahlen in der Luft hängt.

Allerdings wäre ein Test der Unterstützungszone 103,15 bis 106,65 Euro eine Korrektur von fast genau 50 Prozent der seit der Woowa-Meldung Ende 2019 absolvierten Aufwärtsbewegung. Und da keine Nachrichten bei einer Aktie in einem noch intakten Aufwärtstrend im Zweifel eher als gute Nachrichten angesehen werden, wäre die Chance, dass Delivery Hero auf Höhe dieser durch die 200-Tage-Linie verstärkten Unterstützungszone dreht, nicht schlecht.

Sicherer wäre es dabei aber abzuwarten, ob die Aktie in diese Supportzone eintaucht und danach klar wieder nach oben hinausläuft, statt in noch fallende Kurse hinein einzusteigen und damit in ein fallendes Messer zu greifen. Denn dass diese 200-Tage-Linie zuletzt immer wieder eine verlässliche Wendemarke war heißt nicht, dass das auf alle Zeit so bleiben wird.