Delivery Hero Aktie Prognose Delivery Hero: Was fehlt zur Kursexplosion?

News: Aktuelle Analyse der Delivery Hero Aktie

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Delivery Hero
ISIN: DE000A2E4K43
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Delivery Hero Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach wie vor konzentrieren sich viele Kleinanleger auf einen der größten Verlierer im DAX. Doch die Delivery Hero-Aktie hat ihre besten Zeiten längst hinter sich und wurde in den letzten Monaten regelrecht in der Luft zerrissen. Meine anvisierten Kursziele im Bereich von 50 EUR, welche Anfang des Jahres noch schier unmöglich erschienen, wurden längst erreicht und mittlerweile sogar deutlich unterschritten.

Nach recht deutlichen Anstiegen Anfang April kam wieder etwas Euphorie auf, welche ich jedoch abermals in meinen Analysen dämpfte. Zum einen waren die Kurse nicht über das Pivot-Hoch von März gestiegen und zum anderen war da noch die 50-Tage-Linie als Widerstand. Exakt an diesem Punkt löste sich das Momentum wieder in Luft auf und es ging erneut eine Etage tiefer Richtung Süden. Die jüngsten Tiefs wurden gebrochen und werden nun im Chat zu den nächsten Widerständen im Gesamtbild.

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Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Delivery Hero Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die letzten beiden Tage sehen für sich betrachtet natürlich recht gut aus, doch im Gesamtbild war dies lediglich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Von einer Kursexplosion ist der Titel nach wie vor weit entfernt.

Diese Woche könnten die Bären die nächste Keule auspacken, um die Kurse eine weitere Etage Richtung Süden zu katapultieren. Um zumindest die Hoffnung auf eine mögliche Wende nach oben einzuleiten, müsste die Aktie über den Bereich von 36/37 EUR schließen. Danach noch die 50-Tage-Linie brechen und voila, die Zutaten für eine richtige Kursexplosion wären auf dem Tisch.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 29.04.2022 Kurs: 33.15 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der Delivery Hero Aktie

Sie gehörte zu den Top-Performern des Corona-Jahres 2020: die Delivery Hero-Aktie. 2021 folgte für die Aktie ein volatiles Auf und Ab, 2022 ist bisher ein einziger, großer Ausverkauf. Bislang brechen dabei alle potenziellen Haltelinien. Eine letzte Supportzone bleibt noch.

So gesucht die Delivery Hero-Aktie 2020 als „Corona-Profiteur“ war, so massiv wird sie seit November 2021 verkauft. Mittlerweile notiert die Aktie des Mahlzeiten-Lieferdienstes deutlich unterhalb des Levels, welches der Kurs vor Beginn der Corona-Krise im Februar 2020 erreicht hatte. Und nichts scheint die Verkäufe aufhalten zu können. Müsste die Aktie denn jetzt, knapp 80 Prozent unter dem Rekordhoch, das Anfang 2021 bei 145,40 erzielt wurde, nicht längst unterbewertet und damit ein fast risikoloser Kauf sein?

Das könnte man denken, aber verlassen sollte man sich darauf besser nicht. Denn es dauert länger mit dem Erreichen der Gewinnschwelle, als die Mehrzahl derer, die die Aktie in den Vorjahren gekauft hatten, dachte. Der Corona-Effekt ist verblasst, wurde nicht zu einer Plattform, die Delivery Hero dauerhaft in die schwarzen Zahlen trägt. Und auf Corona folgte nicht der erhoffte Konsum-Boom, sondern immens steigende Kosten und vorsichtige Verbraucher.

Anfang April meldete Delivery Hero, dass man im Gesamtkonzern und auf Basis der um Sonderfaktoren bereinigten Gewinne vor Berücksichtigung von Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) 2023 einen Gewinn erreichen wolle. Ob es so kommt, ist in einem für Dienstleister wie diesen problematischen Umfeld indes noch offen. Und das sehen mittlerweile auch die meisten Anleger so.

Delivery Hero-Aktie: Chart vom 25.04.2022, Kurs 31,25 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Als Delivery Hero am 4. April die vorgenannte 2023er-Perspektive ausgab, machte die Aktie zwar einen Satz nach oben. Aber sie drehte noch unterhalb der 50 Euro-Marke, charttechnisch und psychologisch wichtig, weil bei 50,18 Euro das Tief des Corona-Crashs lag, wieder ab. Und was, so denken sich potenzielle Käufer ebenso wie aktive Leerverkäufer, die auf den Kurs drücken, soll da jetzt noch an „good news“ nachkommen? Was soll kurzfristig bewirken, was dieser Ausblick auf 2023 nicht vermochte?

Bei der Aktie eines Unternehmens, das bei steigenden Umsätzen zu lange nicht in die Gewinnzone vordringt, braucht es Geduld der Anleger und ein positives Umfeld, ansonsten sieht man ein Chartbild wie dieses. Bei amazon.com hatten die Investoren einst diese Geduld, aber die Gesamtsituation war für den Online-Riesen eine andere wie hier. Delivery Hero ist vorerst weiterhin ein fallendes Messer, an dem man sich heftig schneiden kann. Und prozentual gesehen ist noch einiges an Luft bis zur allerletzten, charttechnisch basierten Supportzone, an der sich die Käuferseite neu formieren könnte:

Dort, wo die Aktie im Jahr 2017 startete, verbunden mit dem markanten Tief des Jahres 2018. Diese Zone liegt zwischen 25,15 und 27,48 Euro. Gut möglich, dass es wirklich für Delivery Hero heißt: „Gehe zurück auf Los“. Für 25,50 Euro wurde die Aktie 2017 ausgegeben, jetzt könnte sie diesen Kurs wieder sehen. Aber nur, wenn das Umfeld sich aufhellt, könnte man erwarten, dass diese Rückkehr an den Ausgabepreis wie ein Sprungbrett wirkt. Solange das nicht der Fall ist, sollte man ein Abrutschen auf neue Rekordtiefs besser nicht ausschließen!

Anfang April sah es so aus, als sei jetzt die Zeit der großen DAX-Verlierer des ersten Quartals gekommen. Delivery Hero startete dynamisch ins neue Quartal. Aber die Käufe hielten nur drei Tage an. Jetzt ist der Versuch, nach oben auszubrechen, gescheitert. Das kann Folgen haben.

Am Dienstag meldete der britische Essens-Lieferdienst Deliveroo, dass man zwar vom Umsatz her im ersten Quartal zwölf Prozent zulegen konnte, für die kommenden Monate aber mit einer schwächeren Nachfrage aufgrund des wachsenden Preisdrucks rechnet.

Es gibt keine zwingenden Gründe, warum es Delivery Hero nicht vergleichbar ergehen sollte. Denn steigende Kosten und Druck auf den Geldbeutel der Kunden, das ist ein Problem, das sich rund um den Erdball zieht. Kommen also böse Überraschungen auf die Anleger zu, wenn Delivery Hero seine Zahlen zum ersten Quartal abliefert und seinen Ausblick für 2022 dann womöglich anpassen muss?

Expertenmeinung: Dass die Aktie nach dem ernüchternden Statement von Deliveroo am Dienstag nicht haltlos wegsackte, macht deutlich, dass den meisten Akteuren durchaus klar ist, dass die Perspektiven sich eingetrübt haben. Delivery Hero selbst sieht zwar die Gewinnschwelle zumindest auf rein operativer Ebene nahen. Aber die Aktie würde nicht binnen zehn Wochen zwei Drittel ihres Kurswerts verlieren und danach nicht einmal eine ansatzweise taugliche Rallye durch eindeckende Short-Seller zeigen, wenn da derzeit noch viele Akteure bullisch wären. Aber die Dimension, mit der das Gros der Anleger in Sachen „kleinere Brötchen backen“ rechnet, die kennt man nicht.

Es wäre daher durchaus möglich, dass die Delivery Hero-Aktie diesen ohnehin ziemlich wacklig wirkenden Boden, der zuletzt immer knapp neue Tiefs zeigte, nicht auf Dauer halten wird. Nicht, weil allzu viele erst jetzt auf den Gedanken kämen, die Aktie zu verkaufen. Sondern weil diese Kombination aus einer fragil wirkenden Bodenbildung, einem gescheiterten Befreiungsschlag Anfang des Monats und einer in ihrer Größenordnung ungewissen Eintrübung der Umsatz- und Gewinnperspektive eine ideale Basis für das bärische Lager ist.

Es fällt auf, dass es bislang keine Versuche gibt, diesen abgewiesenen Versuch, sich nach oben abzusetzen, zu wiederholen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Short-Seller mutiger werden. Es ist möglich, dass sich viele weiterhin mit ihrem Range-Trading zufriedengeben und die Aktie daher durch Eindeckungen von Leerverkäufen auf Höhe der unteren Begrenzung der Handelsspanne erst einmal wieder nach oben dreht. Aber sicher ist das in einem Umfeld wie diesem keineswegs … hier im Bereich zwischen 35 und 37 Euro auf Verdacht die Hand aufzuhalten, könnte daher leicht auch mal schiefgehen. Dieser Abwärtstrend kann sich, so weit er auch bereits geführt hat, fortsetzen.

Chart vom 12.04.2022, Kurs 38,56 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Sämtliche Kursziele, welche wir für die Aktie der Bestell- und Lieferplattform in unseren letzten Analysen nach unten aufgerufen hatten, sind mittlerweile erreicht worden. Die Delivery Hero-Aktie erlebte einen beispiellosen Abverkauf und verlor innerhalb weniger Monate rund 70% an Wert. Wer hier keinen Stopp im Rennen hatte, wurde regelrecht überrollt.

Trotz des starken Abverkaufs zeigen sich die Bullen nach wie vor wenig bemüht, die günstigen Kurse für neue Einstiege zu nutzen. Während der DAX längst schon einiges aufholen konnte, bleibt der Titel weiterhin am Boden. Nicht gerade ein vertrauenswürdiges Signal.

Expertenmeinung: Dennoch lebt das Prinzip Hoffnung und vielleicht kann sich ja doch noch jemand dazu aufraffen, die Kurse auf aktuellem Niveau zu stützen. Ob sich dies allerdings ausgehen wird, dürfte wohl in den kommenden ein bis zwei Wochen entschieden werden.

Die aktuelle Konsolidierung wartet geradezu darauf, dass die 50-Tage-Linie aufschließt und für eine Entscheidung im weiteren Kursverlaufs sorgt. Eigentlich sollte der Verkaufsdruck dieser Tage wieder deutlich ansteigen, doch auch die Bullen haben die Chance, erstmals den mittelfristigen Trendindikator nach oben zu durchbrechen. Ein Breakout nach oben wäre als klares Kaufsignal zu sehen. Ob dies gelingen wird?

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 01.04.2022 Kurs: 41.81 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unseren letzten Analysen der Aktie des Essenzulieferers konnten wir nichts Positives berichten. Unsere erste bärische Bewertung gab es Mitte Dezember und seither zeigt der Trend stark nach unten. Lediglich im Februar, nach dem drastischen Absturz, hatten wir unsere Aussicht von bärisch auf neutral verändert.

Die Kurse der Delivery Hero-Aktie befanden sich zu diesem Zeitpunkt in einer extrem überverkauften Situation. Der Abstand zur 50-Tage-Linie war enorm und somit war die Wahrscheinlichkeit auf eine Erholung recht hoch. Diese ist zwar teilweise eingetreten, doch letzten Endes blieb es bei einer Seitwärtsbewegung und die Kurse konnten sich lediglich etwas stabilisieren.  



Expertenmeinung: Doch genau hier liegt die Gefahr. Der Chart lässt vermuten, dass die Aktie vom aktuellen Niveau aus möglicherweise ein attraktiver Kauf wäre, doch ganz im Gegenteil. Die leicht tieferen Hochs der letzten Wochen lassen vermuten, dass das Kaufinteresse weiterhin so gut wie nicht vorhanden ist. Somit droht die Gefahr, dass es doch noch zu einem finalen Selloff kommen könnte.

Sollte der Boden der letzten Wochen gebrochen werden, hätten die Bären noch einmal freies Spiel. Doch wie weit könnte es dann noch nach unten gehen? Es ist durchaus möglich, dass wir hier noch die Niveaus von Januar 2019 sehen könnten. Diese befanden sich in der Region von 30 EUR. Vielleicht kann danach endlich eine Erholung gestartet werden. Vorerst sieht es noch nicht danach aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 11.03.2022 Kurs: 40.20 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Essenszustelldienstes ist zuletzt unter die Räder gekommen und die Kurse halbierten sich innerhalb kürzester Zeit. Den letzten herben Rückschlag musste die Delivery Hero-Aktie Anfang Februar hinnehmen, als das Unternehmen überaus enttäuschende Quartalsergebnisse bekanntgab.

Bereits Ende Januar hatte ich davor gewarnt, dass die Kurse auf bis zu 50 EUR abstürzen könnten. Nun aber sehen wir die ersten deutlichen Impulse in die Gegenrichtung. Im gestrigen Handel ging der Titel mit einem Plus von über 10% aus dem Handel und gehörte mitunter zu den größten Gewinnern am deutschen Parkett. Doch ist dies bereits die ersehnte Trendwende? Vorerst noch nicht, denn bislang ist der Aktie lediglich ein höheres Tief gelungen und es braucht noch mehr, um den Karren endgültig aus dem Dreck zu ziehen.




Expertenmeinung: Der Fokus der Anleger liegt nun ganz klar auf der Marke bei 52.30 EUR. Hier wurde das letzte kleinere Pivot-Hoch nach dem Abverkauf gebildet. Gleichzeitig wird sich hier dieser Tage auch der gleitende Durchschnitt der Periode 20 einfinden, welcher bereits die letzten Rallye-Versuche abwürgte.

Auf diesem Niveau sollte sich entscheiden, ob die Power nach oben reicht, um den Turbo zu zünden. Danach könnte sich zumindest ein weiterer Befreiungsschlag ausgehen. Vorerst heißt es abwarten, was am Widerstand passiert.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.02.2022 Kurs: 47.67 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX