Delivery Hero Aktie aktuell Die Delivery Hero Aktie setzt sich zur Wehr

News: Aktuelle Analyse der Delivery Hero Aktie

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Delivery Hero
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Delivery Hero Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Essenslieferant ist seit Ende der vorigen Handelswoche wieder in den Fokus der Bullen zurückgekehrt. Zuletzt war es um die Delivery Hero Aktie allerdings etwas leiser geworden, nachdem der Titel im Mai fast 30 Prozent an Wert eingebüßt hat. Erneut wurde der wichtige Boden in der Nähe von 100 EUR getestet und erneut konnten die Bullen dem Verkaufsdruck standhalten. Es bildete sich eine Bodenbildungsformation, welche zuletzt im Juni ein höheres Tief aufwies. Der langsam und stetig steigende Kaufdruck war deutlich erkennbar. Mit dem Breakout über die Marke von 115 EUR dürften nun die Weichen für einen neuen Anstieg gelegt worden zu sein.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Delivery Hero Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Sollte der nun erfolgte Ausbruch eine ähnliche Kraft entfalten, wie zuletzt im April, könnte sich wohl ein weiteres Mal eine Rallye auf bis zu 140 EUR ergeben. Das ist auch unser vorläufiges Kursziel und wir stufen das Wertpapier zunächst einmal wieder auf bullisch ein. Was wir keineswegs sehen wollen wäre eine Rückkehr der Kurse unter die Marke von 115 EUR. Dies würde einem Fehlausbruch gleichkommen und könnte die im Mai begonnene Korrektur weiter fortsetzen. Aktuell sieht es aber nicht danach aus und sämtliche Signale deuten auf eine Fortführung der Aufwärtsbewegung hin.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 06.07.2021 Kurs: 119.80 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Delivery Hero Aktie

Die Bilanz des ersten Quartals wurde mit Käufen honoriert, aber unmittelbar danach begannen massive Verkäufe. Jetzt versucht sich die Delivery Hero-Aktie an einer Bodenbildung. Welches Level müsste überboten werden, um diese erfolgreich abzuschließen?

Den Punkt zu bestimmen, über dem die Aktie ihre Bodenbildung in eine Aufwärts-Trendwende verwandelt hätte, ist recht einfach. Sie sehen im Chart, dass im Mai zwischen 115,90 und 117,15 Euro ein „Gap“, eine Kurslücke entstand. In einem ersten Anlauf gelang es den Käufern Anfang Juni nicht, an dieser Charthürde vorbeizukommen. Daraufhin fiel Delivery Hero wieder zurück, stabilisierte sich aber klar über dem Level des Mai-Tiefs von 101,20 Euro, in der schon längere Zeit bestehenden Unterstützungszone 104,87/106,65 Euro. Das ist gut, denn:

Damit setzt sich die im vergangenen Herbst begonnene Serie sukzessiv höher liegender Zwischentiefs fort, die indiziert, dass die Käuferseite grundsätzlich immer früher bereit ist, die Aktie einzusammeln. Würde Delivery Hero über dieser Gap-Zone 115,90/117,15 Euro schließen, wäre die Bodenbildung durch ein Doppeltief abgeschlossen, das ein rechnerisches Kursziel bei 133,10 Euro auslösen würde. Das rechnerische Kursziel ist die Distanz zwischen der Nackenlinie der Formation (117,15 Euro) und dem tieferen der beiden Tiefs (101,20 Euro). Also: Stop Buy in den Markt legen und bei Closings über dieser Nackenlinie einsteigen?

Expertenmeinung: Das kann man so machen, wenn man dabei ein wenig vorsichtig agiert, d.h. keinen zu großen Kapitaleinsatz und/oder keine zu hohen Hebel in Long-Derivaten wählt. Denn über das vielversprechende Chartbild hinaus hat die Delivery Hero-Aktie ein Handicap: den Grund, wieso die Aktie zwischen Anfang und Mitte Mai fast 30 Prozent nachgab.

Delivery Hero operiert noch tief in den roten Zahlen. Daher ist das Vertrauen darin, dass es dem Mahlzeiten-Lieferanten gelingt, die Gewinnschwelle bald zu überschreiten, für einen bullischen Trend das entscheidende Element. Die am 28. April präsentierte Bilanz des ersten Quartals fiel klar über den Analystenerwartungen aus und bestätigte damit das rasante Umsatzwachstum, das nötig ist, um schwarze Zahlen zu erreichen. Aber zumindest bis einschließlich 2023 rechnen die Experten nicht damit, dass das gelingt. Geduld ist gefordert … und Optimismus.

Die erste kalte Dusche für die Akteure war, dass es zwar am Tag der Quartalsbilanz zu einem kräftigen Anstieg kam, die Notierungen danach aber sofort deutlich abbröckelten. „Gut“ schien einigen da also nicht gut genug zu sein. Und als das Unternehmen dann am 12. Mai mitteilte, dass es sein Deutschlandgeschäft unter dem Namen „Foodpanda“ neu starten wolle, nachdem man seine heimischen Aktivitäten erst 2018 an ein niederländisches Unternehmen verkauft hatte, kam immense Skepsis auf: Dieses Hin und Her wirkt nicht zielführend. Zuvor hatte man viel Geld in die Hand genommen, um sich in Südkorea zu engagieren. Und Ende Mai hieß es dann, die Aktivitäten auf dem Balkan würden an das Unternehmen Glovo verkauft.

Delivery Hero-Aktie: Chart vom 24.06.2021, Kurs 108,75 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Das ist etwas, das Investoren skeptisch stimmt. Hin und Her macht Taschen leer, sagt man sich … daher könnte man einem bullischen Signal der Aktie zwar auf charttechnischer Ebene folgen, sollte aber einkalkulieren, dass der Spielraum nach oben aus denselben Gründen, welche die Aktie zuvor unter Druck gesetzt hatten, begrenzt sein könnte.

Die Anleger sehen die Delivery-Hero-Aktie mittlerweile deutlich anders als die Analysten: Mittlerweile notiert der Kurs sogar unter dem niedrigsten aller Analysten-Kursziele. Es scheint, als würden die foodpanda-Pläne die Akteure irritieren – wieso?

Dass ein in Berlin beheimatetes Unternehmen nicht aktiv in Deutschland agiert, ist schon ungewöhnlich. Aber nachdem Delivery Hero seine heimischen Marken wie Lieferheld und pizza.de 2018 an ein niederländisches Unternehmen verkaufte, wurde das Land, in dem Delivery Hero seinen Hauptsitzt hat, zugleich ein weißer Fleck auf der Karte. Das soll sich jetzt wieder ändern:

Delivery Hero gab im Wochenverlauf bekannt, dass man unter dem Markennamen „foodpanda“ wieder in den deutschen Markt einsteigen will. Es soll im Sommer eine Testphase in Berlin geben, bevor das Projekt auf weitere große Städte ausgeweitet werden soll. Begründung: Die Kundennachfrage in Deutschland habe sich weiter entwickelt und der Markt sei noch nicht ausreichend erschlossen. Wieso stören sich die Marktteilnehmer daran?

Expertenmeinung: Es wirkt nun einmal ein wenig wie „rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln“: Erst will man den Standort Deutschland loswerden, keine drei Jahre später will man doch wieder mitmischen. Das heißt nicht, dass die Idee, die durchaus innovative Elemente enthält, schlecht wäre, aber:

Nachdem der Hype um die „Corona-Gewinner“ und dynamischen Wachstumswerte erst einmal ins Stocken geraten war, begannen viele, auch mal auf die Perspektiven zu schauen und stellten fest, dass die Analysten für die kommenden Jahre nicht damit rechnen, dass Delivery Hero die Gewinnschwelle  überschreiten wird. Dies in Kombination mit einem immer wackliger werdenden Gesamtmarkt und dem abverkauften Versuch, im April das zu Jahresbeginn erzielte, bisherige Allzeithoch der Aktie zu überwinden, dürfte dazu beigetragen haben, dass immer mehr Anleger den weiterhin optimistischen Analysten von der Fahne gehen. Dort sieht man derzeit Kursziele zwischen 110 und 185 Euro … die Aktie notiert derzeit sogar unter dem niedrigsten dieser Ziele. Und wenn der Trend wankt, kommt eine Meldung wie die zum Wiedereintritt in den deutschen Markt, fast drei Jahre nach dem Ausstieg und damit fast drei Jahre, in denen die Konkurrenz sich festigen konnte, zur Unzeit.

Damit dürfte die Entscheidung, ob die Delivery Hero-Aktie auch auf mittelfristiger Ebene bärisch wird und die Analysten gezwungen sein werden, ihre Kursziele einer weiter abrutschenden Aktie hinterher zu senken, wohl sehr bald fallen, denn die Schlüsselzone, die halten müsste, um das abzuwenden, ist erreicht.

Die wichtige, im März umkämpfte und am Ende verteidigte 200-Tage-Linie, aktuell bei knapp 110 Euro, ist bereits unterboten. Sollte auch das Tief vom März bei 100,05 Euro fallen, wären damit nicht nur eine psychologisch wichtige Marke und die September-Aufwärtstrendlinie unterboten, sondern auch ein großes Doppeltopp vollendet. Da Aktien von Unternehmen, die in den roten Zahlen operieren, anfällig für ein Umschlagen der Marktstimmung sind, wäre dann nicht auszuschließen, dass sich die Aktie unter 100 Euro in ein fallendes Messer verwandeln würde, bei dem man besser nicht zu bereitwillig die Hand aufhalten sollte.

Chart vom 13.05.2021, Kurs 106,70 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Lieferunternehmen für Essen gehörte dieser Tage zu den Top Verlieren im DAX. Trotz relativ guter Quartalsergebnisse und vor allem blendender Aussichten, die Ende April veröffentlicht wurden, stürzte der Titel ab. Doch warum fällt die Delivery Hero-Aktie derart stark? Es dürften dann doch die roten Zahlen des Unternehmens gewesen sein, welche den Aktionären etwas zu denken gegeben haben. Zudem darf man nicht vergessen, dass das Wertpapier im Vorfeld der Ergebnisse satte 40 Prozent an Wert zulegen konnte. Auch in den USA sahen wir zahlreiche namhafte Titel, welche just nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse kurz nach oben schossen, um nachher wieder abverkauft zu werden. Die Gewinner der letzten Monate stehen bei den Bullen aktuell nicht mehr hoch im Kurs.

Expertenmeinung: Ähnlich wie bei der letzten Korrektur im Januar sind die Kurse mittlerweile am 50-Tage-Durchschnitt angekommen. Hier könnte sich ein potenzieller Bounce nach oben entwickeln. Ob der Boden knapp oberhalb des Niveaus bei 120 EUR jedoch dauerhaft halten wir, ist derzeit eher fraglich. Anleger sollten zumindest im schlimmsten Fall schon jetzt damit rechnen, dass die Aktie erneut auf die eingezeichnete längerfristige Unterstützungslinie fallen könnte. Ein Abschlag auf 105 bis 110 EUR wäre somit keine allzu große Überraschung. Vorerst sollten Anleger also etwas vorsichtiger agieren.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 05.05.2021 Kurs: 122.75 Kürzel: DHER | Online Broker LYNX

Die Bilanz des ersten Quartals und der Ausblick auf das Gesamtjahr sorgten bei der Delivery Hero-Aktie gestern für einen beeindruckenden Kurssprung. Ist damit der Weg für neue Rekordhochs geebnet?

Zumindest wäre das Sprungbrett für einen Ausbruch nach oben jetzt vorhanden. Denn das Zahlenwerk bestätigte die Hoffnungen derjenigen, die darauf setzen, dass der Lieferservice in absehbarer Zeit den entscheidenden Schritt hin zu schwarzen Zahlen schafft. Wie in den letzten zweieinhalb Jahren schon fast üblich, verbuchte das Unternehmen einen beeindruckenden Anstieg des Umsatzes; der lag in den ersten drei Monaten des Jahres 83 Prozent über dem des Vorjahresquartals. Wichtiger ist aber, was Delivery Hero im Gesamtjahr hinsichtlich der EBITDA-Marge erwartet. Und es dürfte diese Prognose gewesen sein, die die Akteure animierte, hier am Mittwoch sofort zuzugreifen.

Denn diese bereinigte Gewinnmarge vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA-Marge) soll 2021 zwischen -1,5 und -2,0 Prozent liegen. Das bedeutet zwar, dass Delivery Hero immer noch „draufzahlt“. Aber diese Marge lag 2020 bei -16 Prozent, 2019 bei -36 Prozent. Und diese Annäherung birgt ein beeindruckendes Potenzial, denn:  

Expertenmeinung: Man muss sich überlegen, wie gewaltig das Unternehmen hinsichtlich der Umsätze gewachsen ist. 2018 lag der Umsatz bei 0,66 Milliarden Euro, 2019 bei 1,24 Milliarden. 2020 waren es dann schon 2,8 Milliarden, 2021 sieht Delivery Hero aktuell eine Spanne zwischen 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro. Wenn es gelänge, die Marge auch nur auf +2 Prozent zu steigern, hieße das einen Gewinn auf EBITDA-Basis zwischen 120 und 130 Millionen Euro. Was nur ein Rechenbeispiel ist, aber klar machen soll:

Je höher der Umsatz ist, wenn der Lieferdienst eine positive Marge erreicht, desto beeindruckender wird dann auch der Gewinn sein. Genau diese Entwicklung hatte ja auch amazon.com durchgemacht bzw. bewusst so gehalten: Erst kommt das Größenwachstum zur Festigung der Marktstellung, dann kommt der Profit. Darauf setzen die Trader und haben damit grundsätzlich Recht. Trotzdem bedeutet das nicht, dass die Aktie zwingend durch das bisherige Rekordhoch von 145,40 Euro, das im Januar erreicht wurde, hindurchgehen muss.

Denn erst dort wird sich zeigen, ob die Rallye nicht doch durch Gewinnmitnahmen gestoppt wird. Die deswegen nachvollziehbar wären, weil sich Anleger sagen könnten: Ja, Delivery Hero ist auf dem richtigen Weg. Ja, die Gewinnschwelle könnte womöglich deutlich früher überschritten werden als noch vor kurzem gedacht. Aber jetzt habe ich erst einmal ein gewaltiges Plus, seit die Aktie Anfang März auf einem Niveau um die 100 Euro wieder Fahrt aufgenommen hat. Kommt es so? Das ist für jeden Anleger eine subjektive Entscheidung, die man sich erst beantwortet, wenn die Aktie dieses Rekordhoch wirklich erreicht oder leicht überboten hat. Und wenn der Schwung stark genug wäre, kann es gut sein, dass viele, die mit dem Gedanken spielen, Kasse zu machen, sich dann anders entscheiden und dabei bleiben. Daher wäre der aktuell beste Weg, mit der Aktie umzugehen, dem Trend weiter zu folgen und den Stoppkurs nach diesem Kurssprung einfach knapp unter das gestrige Tagestief von 125,40 Euro nachzuziehen.

Chart vom 28.04.2021, Kurs 140,05 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX

Die mittelfristig entscheidenden Unterstützungen haben gehalten, jetzt versucht Delivery Hero, abzuheben. Das sieht gut aus … aber wo genau liegt der Bereich, über dem man die Wende als gelungen ansehen darf?

Bis Anfang Januar lief die Aktie wie geschnitten Brot, dann begann eine Korrektur, die den Kurs in der Spitze um gut 30 Prozent drückte. Bei 100 Euro setzte die Aktie vor vier Wochen auf und hielt damit die mittelfristige entscheidende Unterstützungszone, bestehend aus der September-Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie. Doch der Kurs federte nicht sofort wieder nach oben, wie man das in einem bullischen Umfeld normalerweise sieht. Wochenlang mäanderte Delivery Hero um die 200-Tage-Linie herum, bevor es am Gründonnerstag schwungvoll aufwärts ging. Aber Unterstützungen zu verteidigen ist eine Sache, Widerstände gegen die Gegenwehr des bärischen Lagers zu bezwingen, eine andere. Und da haben die Bullen noch einiges vor sich, bevor man hier eine gelungene Aufwärtstrendwende attestieren dürfte.

Wo klemmt es? Immerhin ist der DAX längst auf Rekordfahrt, wieso kommt da ausgerechnet ein vorheriger Gipfelstürmer wie Delivery Hero nicht hinterher?

Expertenmeinung: Was hier momentan bremst ist die Erkenntnis, dass die Übernahme der südkoreanischen Woowa das Unternehmen zwar auf breitere Füße stellt – das ist gut. Aber man hatte diese Übernahme seit deren Bekanntgabe Ende 2019 schon in die Delivery Hero-Aktie eingepreist. Als dieser Coup gemeldet wurde, notierte Delivery Hero um die 50 Euro. Dann stieg sie immer weiter, aber bis die Übernahme seitens der südkoreanischen Wettbewerbshüter genehmigt wurde, verging über ein Jahr. Jetzt sind die Anleger, die sich dadurch Großes erhoffen, investiert … und bis sich diese Übernahme gewinnbringend in den Bilanzen niederschlägt, wird es dauern.

Was auch das zweite Element ist, das manchen Anleger aktuell zurückhaltend stimmt. Denn Woowa hin oder her, kein Analyst geht davon aus, dass Delivery Hero in den kommenden zwei Jahren den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffen wird. Daher ist der Ausblick, den das Unternehmen für 2021 vorlegen wird, wichtig. Wird die Profitabilität steigen? Wie und wo wird verstärkt investiert? Wie sieht Delivery Hero die Umsatzentwicklung, vor allem im Licht der in diesem Jahr abnehmenden, mit Glück sogar endenden Corona-Problematik? All das würde man gerne wissen, aber geplant ist dieser Ausblick erst für Ende des Monats.

So gesehen wäre es ratsam, einem Ausbruch der Aktie nach oben nicht vorzugreifen, auch, wenn der Kurs jetzt vielversprechende Ansätze zeigt. Die jetzt entscheidenden Widerstandslinien warten bei 116,65 und 121,40 Euro und, das ist die wichtigste Hürde, bei aktuell 123,70 Euro in Form der mittelfristigen Abwärtstrendlinie. Ohne den unternehmenseigenen Ausblick auf das laufende Jahr zu kennen und im Vorfeld eines Breaks über diese Abwärtstrendlinie auf der Long-Seite zu agieren, wäre daher mit erhöhtem Risiko verbunden.

Chart vom 01.04.2021, Kurs 114,75 Euro, Kürzel DHER | Online Broker LYNX