Die besten MDAX ETF | LYNX Online Broker

Der DAX ist der hierzulande ebenso wie im Ausland bekannteste deutsche Aktienindex, das mag schon sein. Aber der wirkliche Star unter den deutschen Indizes ist ein anderer: Der MDAX, der „Midcap-DAX“ oder „Index der zweiten Reihe“, wie man ihn gerne nennt.

Mit einem MDAX ETF in Top-Unternehmen aus vielen Branchen investieren

Im MDAX tummeln sich Top-Unternehmen aus den verschiedensten Branchen mit starken Perspektiven und nicht minder starken Dividenden. Und das führt dazu, dass dieser heimliche Star des deutschen Aktienmarkts den DAX in der Performance sehr, sehr deutlich hinter sich lässt. Hier zu investieren ist daher eine gute Idee. Und das mit einem MDAX ETF zu tun, erst recht. Wir sehen uns die besten MDAX ETFs in diesem Beitrag einmal genauer an. Danach können Sie für sich entscheiden: MDAX oder DAX ETF?

Die MDAX-Performance hängt den DAX spielend ab

Der folgende Chart zeigt, wie massiv der MDAX in den vergangenen fünf Jahren den DAX in der Performance geschlagen hat. Auch der gewaltige Kurseinbruch im Zuge des „Corona-Crashs“ im Februar und März 2020 änderte nichts an dieser Outperformance: Der MDAX legte in dieser Zeit starke 29 Prozent zu und ließ den DAX mit seinen 10 Prozent damit weit hinter sich:

Und das liegt nicht nur am Zinseszins-Effekt reinvestierter Dividenden. Denn im ersten Chart haben wir die gängige Darstellung der Performance-Indizes miteinander verglichen, für deren Kursberechnung ausgezahlte Dividenden wie Kursgewinne gerechnet und sofort reinvestiert werden. Nein, auch die reine Kursveränderung der im MDAX enthaltenen Aktien ist erheblich besser als die des DAX, wie der folgende Chart deutlich macht, der DAX und MDAX als Kursindizes zeigt. Wobei höhere Dividenden als Grund für eine insgesamt bessere Performance für uns als Anleger ja kein Schaden wäre, das sei nebenbei gesagt.

Sie sehen dort auch, dass der DAX ohne die Einberechnung der Dividenden über fünf Jahre per Mitte Juli 2020 sogar eine negative Performance zeigt, während Sie mit dem MDAX ein solides Plus erreicht hätten.

Ein ganz entscheidender Grund dafür, dass der MDAX so gut läuft, ist die Zahl der in ihm gelisteten Unternehmen und die breite Streuung der Branchen:

Der MDAX: Ein Top-Performer mit breiter Streuung

Der MDAX umfasste viele Jahre lang 50 Aktien, seit September 2018 sind es 60. Das ist sehr vorteilhaft, denn durch diese Ausweitung sind jetzt auch mehr Technologieunternehmen im Index enthalten, für die zuvor der TecDAX reserviert war. Und die Streuung der Chancen und Risiken ist im Vergleich zu dem „nur“ 30 Unternehmen umfassenden DAX natürlich größer.

Im MDAX finden sich viele Unternehmen, die die Top-Unternehmen klassischer deutscher Branchen repräsentieren: Maschinenbauer, Automobilindustrie-Zulieferer, Immobilienunternehmen sowie der Bereich Chemie/Pharma/Biotechnologie. Dazu kommen spannende Unternehmen wie Siltronic, Zalando oder Airbus.

Eine beeindruckende Palette der verschiedensten Branchen, repräsentiert von Unternehmen, deren Marktkapitalisierung an der Börse zwar nicht groß genug ist, um zu den 30 DAX-Unternehmen zu gehören, aber das hat ja keine Bedeutung für die Entwicklung ihrer Unternehmensgewinne und der Aktienkurse. Was die vorstehenden Vergleichscharts des MDAX zur DAX-Performance auch sehr deutlich machen. Im MDAX als Investor dabei zu sein, verspricht also, sich zu lohnen. Die Frage ist: Wie geht man das am geschicktesten an?

Warum ETFs für den MDAX eine ideale Lösung sind

Klassische Indexfonds haben es heutzutage nicht leicht, auch nur die Performance des jeweiligen Index zu erreichen, geschweige denn zu übertreffen. Wer sich ein wenig mit dem Fondsgeschäft auskennt, versteht, wieso das so knifflig ist. Man müsste vorher wissen, wann es gilt, voll investiert zu sein oder höhere Barreserven aufzubauen. Man müsste vorher dabei sein, wenn eine einzelne Aktie nach oben explodiert oder vorher ausgestiegen sein, wenn eine andere wegen negativer Nachrichten einbricht. Das ist auf Dauer kaum zu schaffen.

Und wollte man sich selbst ein eigenes MDAX-Portfolio aus den besten dieser 60 Aktien zusammenstellen, wäre man vor solchen Überraschungen selbst eben auch nicht gefeit. Zudem bedarf es dann einer sehr eingehenden Beschäftigung mit den 60 im Index gelisteten Unternehmen und einer regelmäßigen Beobachtung der Kursbewegungen, um zeitgerecht Umschichtungen vorzunehmen. Mit einem ETF auf den MDAX geht es auch einfacher und bequemer.

Unsere 5 besten MDAX-ETFs 2020

Ein ETF, ein „Exchange Traded Fund“, ist eine ideale Lösung. Er bildet den Index sehr engmaschig ab und bietet so die Möglichkeit, an der Performance voll teilzuhaben. Bei der Auswahl unserer fünf Top ETFs auf den MDAX haben wir speziell darauf geachtet, wobei die Performance über drei Jahre bei der Bewertung einen höheren Stellenwert haben sollte als die über ein Jahr, denn ETFs sind nicht als Trading-Vehikel, sondern als mittel- und langfristige Investments gedacht.

Es ging uns aber auch um die Größe des ETFs (je mehr Anlagevolumen, desto besser) und um nach Möglichkeit niedrige jährliche Gebühren. Hier sehen Sie die fünf MDAX-ETFs, die aus unserer Sicht die fünf derzeit besten sind:

Name des ETFFondsvolumenAusschüttung?Performance 1 Jahr
inkl. Ausschüttung
Performance 3 Jahre
inkl. Ausschüttung
jährl. KostenReplikations-
Methode
ISIN
iShares MDAX UCITS ETF1.42 Mrd.thesaurierend*3.52%5.10%0.51%physischDE0005933923
Deka MDAX UCITS ETF598 Mio.thesaurierend*3.80%5.98%0.30%physischDE000ETFL441
ComStage MDAX TR UCITS ETF183 Mio.ja/jährlich3.72%5.83%0.30%physischLU1033693638
Invesco MDAX UCITS ETF A217 Mio.thesaurierend*3.97%(erst am 11.2.2019
aufgelegt)
0.19%physischIE00BHJYDV33
Lyxor 1 MDAX UCITS ETF113 Mio.ja/jährlich3.81%5.93%0.30%physischDE000ETF9074
* "thesaurierend" bedeutet, dass Dividendenerträge der im MDAX enthaltenen Aktien wieder investiert und nicht ausgeschüttet werden

Die Reihenfolge der ETFs in der Tabelle ist in diesem Fall keine Wertung. Der eine ist größer, der andere von den Gebühren günstiger. Einer schüttet aus, der andere reinvestiert die Dividenden etc.. Hier sollte man sich einfach einen ETF aussuchen, der einem von den jeweiligen Besonderheiten her am ehesten liegen würde.

Physisch oder synthetisch: Wie bildet ein ETF den MDAX nach?

Als Anleger hat man die Wahl zwischen synthetisch und physisch replizierenden ETFs. Synthetisch replizierende ETFs bilden die Basis, also hier den MDAX, über Derivate nach. Das ist immer mit einem höheren Risiko behaftet. Ein physisch replizierender ETF hingegen kauft die im Index enthaltenen Aktien tatsächlich, das ist die sicherere Variante. Unsere hier vorgestellten MDAX ETFs bilden den Index alle auf physischer Basis nach.

Fazit MDAX ETFS: Die ganze Breite der deutschen Wirtschaft mit einem Mausklick!

Der MDAX vereint alle wichtigen Branchen der deutschen Wirtschaft zu einem performance- und dividendenstarken Index. Hier dabei zu sein heißt, sich ein tadelloses Fundament für das Portfolio zu schaffen. Und mit einem ETF können Sie sicher sein, dass Sie an der Performance des MDAX auch wirklich voll teilhaben!

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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