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Amazon Aktie Prognose Amazon vor Mega-Deal im All: Angriff auf Starlink?

News: Aktuelle Analyse der Amazon Aktie

von

14.04.2026 | 14:33 Uhr
In diesem Artikel
Amazon
ISIN: US0231351067
|
Ticker: AMZN --- %

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Gültigkeit der Analyse
1 Woche
Erwartung: Neutral
Zur Amazon Aktie

Die Aktienanalysen von Tobias Krieg basieren auf einer Kombination aus Charttechnik und Fundamentalanalyse. Dabei liegt der Fokus auf der Bewertung von Unternehmen anhand ihrer finanziellen Kennzahlen, wie z. B. KGV, Cashflow oder Eigenkapitalrendite, sowie auf der Identifikation von überdurchschnittlichen Wachstumspotenzialen zu einem attraktiven Einstiegskurs.

Hören Sie sich die Audioversion dieses Artikels an (KI-generiert).

Amazon erwägt offenbar eine Milliardenübernahme, die den Wettbewerb im All neu ordnen könnte. Kaufpreis von 9 Milliarden oder noch mehr?

Amazon vor milliardenschwerem Satelliten-Coup

Amazon erwägt offenbar ein Milliarden-Gebot für den Satellitenbetreiber Globalstar. Laut Financial Times laufen die Gespräche noch, ein Abschluss ist nicht gesichert – doch allein die Nachricht reicht, um den Markt in Bewegung zu setzen.

Insidern zufolge könnte der Kaufpreis bei rund 9 Milliarden Dollar liegen. Amazon dürfte mit der Übernahme vor allem auf Starlink abzielen und den Druck erhöhen wollen.

Amazon baut seit Jahren unter dem Namen Kuiper, intern teils als „Leo“ geführt, ein eigenes Satellitennetz auf, um in einem Markt mitzuspielen, den aktuell vor allem SpaceX mit Starlink dominiert.

Das Problem: Der Rückstand ist erheblich. Amazon steht unter erheblichem Druck, die Fristen der US-Kommunikationsbehörde FCC einzuhalten, und hat bislang erst 243 Satelliten im Orbit – weit entfernt von den mehr als 7.700, die das Netz in seiner vollen Ausbaustufe umfassen soll.
Durch die Übernahme könnte der Ausbau deutlich beschleunigt werden.

Was Globalstar für Amazon attraktiv macht, liegt auf der Hand. Der Deal würde Amazon sofortigen Zugang zu kritischem Frequenzspektrum in über 120 Ländern und einem funktionierenden Satellitennetz verschaffen.
Das beschleunigt den Netzaufbau erheblich, und zwar genau dort, wo Amazon es selbst nicht schnell genug hinbekommt.

Apple als heimlicher Machtfaktor im Deal

Doch die Transaktion ist komplizierter, als sie auf den ersten Blick scheint, denn Apple sitzt mit am Tisch. Der iPhone-Hersteller hält rund 20 Prozent an Globalstar und hat 2024 etwa 1,5 Milliarden Dollar investiert, um seine Notfall-SOS-Funktion auf iPhones und Apple Watches abzusichern.

Unter dem bestehenden Vertrag beansprucht Apple 85 Prozent der Netzkapazität von Globalstar für Funktionen wie Emergency SOS, Nachrichten via Satellit und Find My Phone.

Wer Globalstar kauft, kauft also ein Unternehmen, das technisch und vertraglich tief verwoben ist.
Das kann jedoch auch ein Vorteil sein, weil Apple indirekt oder ziemlich direkt zur Finanzierung des Deals beitragen würde. Für Apple könnte der schnelle Ausbau und Zusammenschluss mit Amazon auch Vorteile mit sich bringen, denn dadurch dürften sich Service und Verfügbarkeit verbessern.

Die Sache ist aber noch etwas kniffliger, als es auf den ersten Blick erscheint. Der reibungslose Parallelbetrieb von Hochgeschwindigkeitssystemen und den Notfalldiensten von Apple ist technisch kompliziert.

Amazon will dabei wohl auf ein softwarebasiertes System zur dynamischen Spektrumsverwaltung setzen, das automatisch erkennt, wenn ein iPhone eine Notrufverbindung aufbaut, und den eigenen Datenstrom in einen anderen Frequenzbereich verschiebt.
Den Presseberichten zufolge ist das technisch lösbar, allerdings hat die US-Kommunikationsbehörde FCC dabei auch ein Wörtchen mitzureden.

FCC als möglicher Spielverderber

Für Amazon geht es um mehr als nur Satelliten. Die Cloud-Sparte AWS, die bereits annualisierte KI-Umsätze von 15 Milliarden Dollar erzielt, profitiert direkt von einer besseren Vernetzung abgelegener Regionen.
Amazon dürfte sich dadurch auch neue Märkte erschließen wollen.

Ob der Deal in seiner jetzigen Form zustande kommt, ist dennoch offen. Die Verhandlungen können scheitern, sich verzögern oder die FCC könnte dazwischen grätschen.

Für Amazon wäre der Deal ein Versuch, die Lücke zu Starlink zu verringern und verlorene Zeit wettzumachen.

Eine Übernahme erscheint plausibel, und daher reagierte die Aktie von Globalstar auf die Neuigkeiten auch mit einem Kurssprung.
Vorbörslich notiert die Aktie derzeit rund 15 % im Plus bei 84 USD.

Wenn Amazon eine Übernahme sichern will, könnten die in den Presseberichten zitierten 9 Milliarden Dollar womöglich nicht reichen. Denn bei einem Kurs von 84 USD liegt der Börsenwert von Globalstar bereits bei 10,7 Mrd. Dollar.

Realistisch betrachtet spielt es für Amazon kaum eine Rolle, ob der Zukauf 9 oder 12 Milliarden kosten wird.
In beiden Fällen ist es weniger als ein halbes Prozent des Börsenwerts von Amazon. Globalstar sitzt bei den Verhandlungen daher aus meiner Sicht eindeutig am längeren Hebel.

Amazon Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs: 239,89 USD – Kürzel: AMZN | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Amazon Aktie: Chart vom 14.04.2026, Kurs: 239,89 USD – Kürzel: AMZN | Quelle: TWS

Die Amazon-Aktie notiert vorbörslich ebenfalls leicht im Plus. Der Deal scheint bei allen Seiten gut anzukommen, was einen möglichen Abschluss wahrscheinlicher machen könnte.

Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 14.04.2026 um 14:20 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.


Tobias Krieg ist Chefanalyst bei LYNX Broker und Gründer von LongTerm-Value.
Er ist seit mehr als fünfzehn Jahren an der Börse aktiv, davon mehr als eine Dekade als leidenschaftlicher Vollzeit-Investor. Geprägt durch Vorbilder wie Charlie Munger, Peter Lynch und Bill Miller ist Value Investing der Grundsatz und Growth at a reasonable Price der Wahlspruch.
Denn auch gute Unternehmen können schlechte Investments sein. Ein attraktiver Einstiegskurs zum richtigen Zeitpunkt ist absolut entscheidend.

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Vorherige Analysen der Amazon Aktie

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 02.04.2026 um 7:54 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach dem deutlichen Rücksetzer im Februar scheint sich die Amazon-Aktie zuletzt zu stabilisieren. Im März blieb weiterer Verkaufsdruck aus und die Kurse konnten ein höheres Tief ausbilden.

Dieses Verhalten deutet auf nachlassende Dynamik auf der Verkäuferseite hin und könnte als erster Schritt in Richtung Bodenbildung gewertet werden. Dennoch bleibt die übergeordnete Struktur angeschlagen. Die Aktie bewegt sich unterhalb der 50- als auch der 200-Tage-Linie und deutet darauf hin, dass die Bullen bislang noch keine vollständige Kontrolle zurückerobert haben. Die aktuelle Bewegung wirkt daher eher wie eine Stabilisierungsphase.

Expertenmeinung: Die jüngste Stabilisierung könnte sich fortsetzen, sofern die Käufer das letzte Pivot-Tief bei 199.14 USD verteidigen können. Für eine nachhaltige Verbesserung des Chartbildes wäre jedoch ein klarer Ausbruch über das zuletzt markierte Zwischenhoch erforderlich. Erst dann könnte sich die Struktur sichtbar aufhellen und neues Momentum entstehen. Bleibt dieser Impuls aus, dürfte die Aktie weiterhin in einer Seitwärtsphase mit leicht bärischem Grundton verharren.

Aussicht: Neutral

Amazon Aktie: Chart vom 01.04.2026, Kurs: 210.57 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Amazon Aktie: Chart vom 01.04.2026, Kurs: 210.57 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Bärisch
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 19.02.2026 um 7:57 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ein klarer Bruch mit Signalwirkung prägte zuletzt das Chartbild der Amazon-Aktie. Mit dem Rückfall unter die zentrale Unterstützung bei rund 211 USD haben die Verkäufer spürbar die Kontrolle übernommen, nachdem diese Zone seit August 2025 mehrfach gehalten und als stabiler Boden fungierte hatte.

Der nachhaltige Bruch nach unten verändert nun die technische Ausgangslage deutlich, denn ehemalige Unterstützungen werden erfahrungsgemäß zu Widerständen. Genau diese Hürde steht nun im Fokus. Die Aktie müsste spürbare Kraft entwickeln, um das verlorene Terrain zurückzuerobern – bislang fehlt jedoch ein überzeugendes Momentum auf der Käuferseite.

Expertenmeinung: Technisch betrachtet befindet sich die Aktie in einer Abwärtsphase, die durch den Bruch der Unterstützung zusätzlich verstärkt wurde. Solche Konstellationen gehen häufig mit erhöhter Volatilität einher, bevor sich ein neues Gleichgewicht etabliert. Fundamental bleibt Amazon mit seiner starken Position im E-Commerce und Cloud-Geschäft solide aufgestellt, doch hohe Erwartungen und makroökonomische Unsicherheiten wirken belastend. Solange die zuvor relevante Marke bei 211 USD nicht nachhaltig zurückerobert werden kann, bleibe ich bei meinen Aussichten vorerst vorsichtig und eher „bärisch“, wenngleich technische Gegenreaktionen nach oben jederzeit möglich sind.

Aussicht: Bärisch

Amazon Aktie: Chart vom 18.02.2026, Kurs: 204.79 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Amazon Aktie: Chart vom 18.02.2026, Kurs: 204.79 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 06.02.2026 um 8:01 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die jüngsten Entwicklungen an der Wall Street haben zahlreiche bekannte Namen unter Druck gesetzt. Neben Titeln wie AMD, Rambus oder Palantir wurde zuletzt auch Microsoft deutlich abverkauft.

Nun geriet auch die Amazon-Aktie nach der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse ins Visier der Anleger. Zwar lagen sowohl Gewinn als auch Umsatz leicht über den Erwartungen der Analysten, eine echte positive Überraschung blieb jedoch aus. Auch der Ausblick auf das erste Quartal bewegte sich weitgehend im Rahmen der bisherigen Schätzungen und lieferte keinen neuen Impuls. Im gestrigen Handel wurde mit dem Bruch des Dreiecks nach unten ein technisches Verkaufssignal ausgelöst.

Expertenmeinung: Zusätzliche Verunsicherung entstand durch die für das Jahr 2026 angekündigten Investitionsausgaben in Höhe von rund 200 Milliarden USD. Diese Investitionsstrategie wird vom Markt offenbar kritisch hinterfragt, da sie kurzfristig auf die Profitabilität drücken könnte. Die Aktie reagierte im nachbörslichen Handel mit einem Kursverlust von über 10 % und rutschte damit klar aus ihrer zuvor stabilen Lage.

Aus technischer Sicht bleibt Amazon vorerst in einer neutralen Phase gefangen, wobei die Volatilität erhöht bleiben dürfte, solange sich der Markt nicht eindeutig über die langfristigen Chancen des Cloud- und KI-Geschäfts positioniert.

Aussicht: Bärisch

Amazon Aktie: Chart vom 04.02.2026, Kurs: 204.36 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Amazon Aktie: Chart vom 04.02.2026, Kurs: 204.36 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS

Quelle:
Earningswhispers.com; https://www.earningswhispers.com/epsdetails/AMZN

Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Chart-Betrachtungszeitraum: 6 Monate
Charttrend: Neutral
Gültigkeit der Analyse: 2 Wochen
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 03.02.2026 um 8:11 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Online-Händler Amazon zeigt seit einiger Zeit wieder relative Stärke und konnte sich seit Jahresbeginn zunehmend positiv entwickeln. Im technischen Gesamtbild bewegt sich die Aktie aktuell innerhalb einer Dreiecksformation, die sich seit November des vergangenen Jahres herausgebildet hat.

Auffällig ist der zuletzt deutlich gestiegene Kaufdruck, der sich in einer Serie höherer Tiefs widerspiegelt. Damit verdichten sich die Anzeichen, dass die Phase der Konsolidierung ihrem Ende entgegengehen könnte.

Expertenmeinung: Die Aktie befindet sich damit in einer interessanten Ausgangslage, in der ein Ausbruch nach oben zunehmend möglich erscheint. Entscheidend dürfte sein, ob die anstehenden Quartalszahlen den nötigen Impuls liefern, um die Formation dynamisch aufzulösen. Bleibt dieser Katalysator aus, wäre auch eine Fortsetzung der Seitwärtsphase denkbar. Technisch betrachtet scheint Amazon damit vor einer Richtungsentscheidung zu stehen. Es könnte sich lohnen, zunächst abzuwarten. Die Zahlen wird das Unternehmen am kommenden Donnerstag vorlegen – ein Update folgt.

Aussicht: Neutral

Amazon Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs: 242.96 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Amazon Aktie: Chart vom 02.02.2026, Kurs: 242.96 USD, Kürzel: AMZN | Quelle: TWS
Über den Autor

Der renommierte Börsenjournalist Achim Mautz ist professioneller Day- und Swingtrader mit besonderem Fokus auf die US Märkte. Außerdem ist er Vorstand des Börsenclubs ratgebergeld.at und gerichtlich beeidigter Sachverständiger für den Bereich Wertpapierdienstleistungen in Österreich. Seit über 10 Jahren ist er für den Online-Broker LYNX als Börsenexperte tätig und wird unter anderem für seine täglichen Wertpapieranalysen in unserem Börsenblick geschätzt.

Analysemethode

Die Analysen von Achim Mautz basieren überwiegend auf der Technischen Analyse. Dabei nutzt der Autor, gestützt auf seine langjährige Handelserfahrung, bewährte Methoden der Chartanalyse. Er untersucht Wertpapiere unter anderem anhand von Chartmustern, Trendsignalen Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten.

Gültigkeit der Analyse: 1 Woche
Erwartung: Neutral
Der Inhalt dieses Artikels wurde erstellt am 28.12.2025 um 20:07 Uhr. Sofern nicht anders angegeben, beabsichtigen wir nicht, diesen Artikel zu aktualisieren. In Zukunft können aber Analysen zum selben Finanzinstrument veröffentlicht werden.

Wenn eine überbewertete Aktie mit wackliger Zukunftsperspektive nach einem abverkauften Ausbruch auf neue Rekorde nicht mehr in Fahrt kommt, muss man sich darüber nicht wundern. Nur … Amazon ist all das nicht. Warum also sind die Anleger hier derart zögerlich?

Die Aktie des Online-Handelsriesen weist derzeit ein Kurs-/Gewinn-Verhältnis von 33 auf Basis der letzten vier berichteten Quartale aus. Für einen Marktführer mit Wachstumspotenzial ist das alles andere als teuer. Dementsprechend deutlich über dem derzeitigen Kurs sehen die Analysten die Aktie: Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei 295 US-Dollar. Und der Schlusskurs des 26. Dezember lag sogar leicht unter dem tiefsten aller aktuellen Analystenziele von 245 US-Dollar. Da muss man sich schon wundern, wieso die Anleger hier wegbleiben.

Zumal die Ergebnisse des dritten Quartals ja sehr stark ausgefallen waren: Amazon übertraf die Konsens-Prognose für den Gewinn pro Aktie (1,56 US-Dollar) mit 1,95 US-Dollar deutlich. Trotz der Probleme, die die hohen US-Einfuhrzölle für chinesische Waren dem Unternehmen bereiten. Es muss also irgendwo ein „Ja, aber“ geben, das die Trader davon abhält, hier zuzugreifen. Aber was kann das sein?

Über den Autor

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnist in zahlreichen Funktionen aktiv, seit 2016 ist er unter anderem Analyst bei LYNX. Gehrt ist ein Allrounder, der in der fundamentalen, d.h. volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie in den verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse wie Chart- und Markttechnik und Sentinentanalyse.

Analysemethode

Die Analysen von Ronald Gehrt basieren auf einer Kombination fundamentaler Fakten und Daten mit der aktuellen chart- und markttechnischen Situation des/der hier vorgestellten Index/Rohstoffs/Währungspaars/Aktie. Bilanz- und Konjunkturdaten sowie wirtschafts- und finanzpolitische Fakten, Nachrichten und/oder Statements werden als Grundlage zur Beurteilung der charttechnischen und markttechnischen Perspektive des untersuchten Werts analysiert.