Varta Aktie aktuell VARTA: Das sieht toppish aus – gibt es ein „aber“?

News: Aktuelle Analyse der Varta Aktie

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Varta
ISIN: DE000A0TGJ55
Ticker: VAR1
Währung: EUR

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Zur Varta Aktie

Dass sich Umsatz und Gewinn beim Batteriespezialisten VARTA grandios entwickeln und das Unternehmen dadurch zu den wenigen gehört, die auch im Zuge der laufenden Rezession deutlich an Fahrt gewinnen, steht außer Frage. Nur wissen das auch andere Marktteilnehmer. Und das nicht erst seit gestern. Daher darf man unterstellen, dass diese starke Entwicklung längst im Kurs enthalten ist. Um deutlich weiter zuzulegen, bräuchte es daher charttechnisch bullischer Signale, die die rein technisch orientierten Trader mobilisiert und/oder neuer, positiver Nachrichten in Sachen Umsatz- und Gewinnentwicklung seitens des Unternehmens.

Beides ist momentan nicht unmittelbar in Sicht. VARTA hatte seine Umsatz- und Gewinnprognose für 2020 im Zuge der Mitte August vorgelegten Halbjahresbilanz gerade erst angehoben, worauf man am Aktienmarkt auch mit weiteren Käufen reagiert hatte. Und selbst vorläufige Ergebnisse zum laufenden dritten Quartal wären frühestens Mitte/Ende Oktober zu erwarten, sofern es zu einer solchen Vorab-Meldung kommen sollte. Und was bullische Signale angeht, haben die Akteure eine Chance hierfür Anfang der Woche verschenkt. Dadurch sieht das Chartbild der Aktie jetzt verdächtig nach Toppbildung aus.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Varta Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Charttechnisch gesehen präsentiert sich VARTA in einem Szenario, bei dem man besser erst dann an Käufe denken sollte, wenn die momentan kritische Konstellation durch einen klaren Befreiungsschlag aufgelöst würde. Dazu müsste die Aktie über 130 Euro schließen und dadurch genau dort vorbeikommen, wo sie Anfang der Woche nicht vorbeikam: an der 20-Tage-Linie und am alten Rekordhoch vom Dezember 2019. Dass der Kurs an diesem 2019er-Hoch bei 128 Euro Ende August vorbeizog, dann aber schnell massive Gewinnmitnahmen einsetzten, die VARTA wieder unter diese Marke drückten, war ein Warnschuss. Dass die Aktie im Wochenverlauf genau an diesem Level wieder nach unten abdrehte, ein weiterer.

Man könnte zwar argumentieren, dass das dynamische Wachstum des Unternehmens die Aktie vor einem allzu weiten Absturz bewahren wird und hätte damit sicherlich auch Recht. Aber das wäre momentan das einzige „aber“, das man als potenzieller Käufer vorbringen könnte. Und die entscheidenden, mittelfristig relevanten Unterstützungen liegen im Bereich 105/110 Euro und darunter in Form der 200-Tage-Linie bei aktuell 92,45 Euro. Wenn man sich überlegt, dass der Weg der Aktie bis zu einem bullischen Signal in Form von Schlusskursen über 130 Euro eher kurz wäre, man aber wohl kaum gerne bis zur 200-Tage-Linie durchgereicht werden will, wenn die Aktie doch weiter korrigiert, dürften viele dieses „aber“ wohl ersatzlos streichen. Es bleibt dabei: Die Aktie sieht momentan „toppish“ aus und sollte daher besser nicht einfach im Vertrauen darauf gekauft werden, dass ein Ausbruch nach oben gelingt, der gerade erst vor ein paar Tagen misslang.

Varta Aktie: Chart vom 17.09.2020, Kurs 119,50 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Varta Aktie

Am 13. August nach Handelsende hob der Batteriehersteller VARTA seine Jahresprognose an, wobei man das untere Ende des voraussichtlichen Gewinns vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um ca. 20 Prozent höher setzte. Am Morgen des 14. August dann folgte Bilanz des ersten Halbjahres. Da fragt man sich, warum man beides nicht zusammen veröffentlicht hat. Aber noch bemerkenswerter war, dass die Marktteilnehmer die Aktie im Vorfeld der Bilanzveröffentlichung, deren Termin ja bekannt war, am 13.8. (und damit vor der Prognoseanhebung, die kam ja erst nach Handelsende) mit 128,70 Euro auf einen neuen Schlussrekord zogen, knapp über das vorherige Rekord-Closing vom 4. Dezember bei 126,80 Euro. Und dass die Aktie dann am Folgetag, dem 14. August, als Prognoseerhöhung und Bilanz auf dem Tisch lagen, wie ein Stein fiel.

Das hätte nicht überrascht, wenn diese Halbjahresbilanz enttäuscht hätte. Aber selbst ohne Zukäufe hatte VARTA ein Umsatzplus von 66,5 Prozent und einen Anstieg des EBITDA um sagenhafte 124,8 Prozent vorzuweisen. Da können doch nicht so viele Akteure noch mehr erwartet haben, dass die Aktie daraufhin elf Prozent fiel und zeitweise sogar noch deutlich tiefer notierte? Nein, die Gewinne dürften nicht enttäuscht haben. Es ist wahrscheinlicher, dass all diejenigen, die da am Vortag wie wild eingekauft hatten, enttäuscht waren, dass dann am Tag der Bilanz kaum noch jemand neu einstiegen mochte, weil viel zu viele dachten, es wäre clever, der Bilanz vorzugreifen. Der Aktie gingen dadurch einfach die Käufer aus. Und da zugleich zu viele ihren Gewinn in Bares verwandeln wollten, wurde die Aktie durchgereicht.

Expertenmeinung: Dass dieser Abverkauf keine Enttäuschung hinsichtlich der Perspektive von VARTA selbst beinhaltete und damit eher ein „Unfall“ war, zeigte sich in den folgenden Tagen: Die Aktie zog umgehend wieder an und erreichte am Freitag mit 134,10 Euro einen neuen Verlaufsrekord. Geschlossen hat sie dann aber doch zwei Prozent unter dem Donnerstags-Schlusskurs … und mit 127,40 Euro sogar geringfügig unter dem alten Rekordhoch vom vergangenen Dezember. War es das also doch mit der Rallye bei VARTA?

Bei einer derartigen Rallye, wie sie diese Aktie in den vergangenen Monaten gezeigt hat, muss man jederzeit mit einer Korrektur rechnen, die dann eben auch, entsprechend des vorherigen Kursanstiegs, größer ausfallen kann. Ein denkbares Ziel wäre da z.B. die Zone 109/110 Euro, in der VARTA nach dem kurzen Selloff nach der Halbjahresbilanz wieder nach oben gedreht hatte. Aber dazu muss es nicht kommen. Auf eine solche Korrektur zu wetten, ist bei einem derartigen Momentum immer sehr riskant, zumal diese immense Umsatz- und Gewinndynamik dazu geführt hat, dass die Aktie zwar nicht gerade billig bewertet ist, aber eben auch noch nicht überteuert ist. Zumindest solange nicht, bis sich abzeichnen würde, dass das Wachstum 2021 oder 2022 sehr deutlich an Schwung verlieren würde.

Entscheidend ist die Supportzone zwischen 91 und 103 Euro, der Bereich zwischen der 200-Tage-Linie und dem mittelfristigen Aufwärtstrend. Solange dieser sukzessiv mit nach oben laufende Bereich hält, bleibt der übergeordnete Trend der Aktie intakt. Steiniger wird der Weg nach oben natürlich schon, nach einer solchen Rallye ist das nur normal. Daher wäre es zu überlegen hier, wenn, dann in Korrekturen hinein einzusteigen, statt den Kursen hinterherzulaufen. Denn nur in Korrekturen hinein ließe sich ein Stoppkurs ansiedeln, der sich an mittelfristigen Unterstützungen orientiert und trotzdem nicht zu weit entfernt liegt.

Chart vom 28.08.2020, Kurs 127,40 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Die Aktie des Batterieherstellers VARTA beendete den Juli mit 94,90 Euro. Am Donnerstag schloss sie dann mit 128,50 Euro auf einem neuen Schlussrekord, knapp über dem bisherigen Rekord, den die Aktie am 4. Dezember bei 127,60 Euro markiert hatte. Ein Anstieg von 35 Prozent in neun Handelstagen, der nicht durch gute Bilanzzahlen ausgelöst wurde. Die kamen nämlich erst Freitag auf den Tisch. Und da wurde deutlich, dass die Vorschusslorbeeren, die die Käufer in den zwei Wochen zuvor verteilt hatten, ein wenig zu reichlich ausgefallen waren.

Zwar war die am Freitagmorgen vorgelegte Halbjahresbilanz grandios, darüber hinaus hob VARTA am Vorabend via ad hoc-Meldung die Gesamtjahresprognose an. Aber all diejenigen, die in den Tagen zuvor und vor allem im Verlauf des Donnerstags, unmittelbar vor den Zahlen, gekauft hatten, waren ja genau davon ausgegangen, sonst hätten sie die Finger weggelassen. Nur ist in solchen Fällen immer die Frage: Wie viele wollten besonders clever sein und kauften vorher? Manchmal sind es eben so viele, die dann bei Vorlage der erhofften, guten Nachricht schnelle Gewinne kassieren wollen, dass die Zahl derer, die das durch ihre Käufe im Anschluss an die „good news“ auffangen sollen, viel zu klein ist. Sprich der Aktie gehen dann die Käufer aus. Die Vorab-Käufer sehen, dass der Kurssprung mangels weiterer Kauforders ausbleibt und sehen zu, dass sie heil aus der Sache herauskommen, indem sie umgehend aussteigen. So etwas passiert nicht gerade selten. Und bei VARTA kam es so.

Expertenmeinung: Um zu verhindern, dass exzessive Vorkäufe zum Bumerang werden, müssten die erwarteten Nachrichten noch einmal besser ausfallen als die meisten dachten. Dann könnte das neue Käufer mobilisieren und verhindern, dass zu viele derer, die kurz vorher auf Verdacht eingestiegen waren, Kasse machen. Aber je steiler die Vorkäufe den Kurs nach oben treiben, desto mehr müssten die „news“ dann positiv überraschen.

Dass das, was VARTA auf den Tisch legte, nicht ausreichte, um den Abgabedruck zu stoppen, deutet an, dass auf diesem Niveau immens viel kurzfristige Spekulation im Kurs steckt. Denn die Ergebnisse waren beeindruckend, umso mehr, als sich die Welt gerade in einer heftigen Rezession wiederfindet. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um sagenhafte 158 Prozent, der bereinigte Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen schnellte um 174 Prozent in die Höhe. Schon am Donnerstagabend, aber nach Handelsende, hatte VARTA die Gesamtjahresprognose deutlich angehoben.

Ein Grund, um umgehend mit diesen „good news“ Gewinne mitzunehmen, könnte der Umstand gewesen sein, dass VARTA vor einem Jahr, als die Ergebnisse der ersten sechs Monate 2019 veröffentlicht wurden, noch um 70 Euro notierte und da auch schon eine 50 Prozent-Rallye seit Anfang 2019 hinter sich hatte. Ob die Aktie deswegen bereits zu teuer bewertet ist, ist indes Ansichtssache. Die derzeitige Bewertung wäre durchaus gerechtfertigt, sollte es VARTA gelingen, auch 2021 weiter zügig zu wachsen. Es war wohl eher die Angst vor der eigenen Courage und das Ausbleiben unmittelbarer Käufe nach der Bilanz, was zu dem Durchsacken der Aktie am Freitag führte, zwingend zu Ende ist der Aufwärtstrend daher noch nicht. Erst, wenn VARTA die breite Unterstützungszone zwischen 90 und 110 Euro brechen sollte, deren oberes Ende am Freitag verteidigt wurde, wäre die Show vorerst vorbei. Oberhalb von 90 Euro hier Short zu gehen, könnte also leicht daneben gehen.

Chart vom 14.08.2020, Kurs 115,60 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Ob eine Aktie günstig oder aber zu teuer bewertet ist, ist immer eine komplett subjektive Beurteilung. Dabei ist es nicht einmal so, dass man dann einen objektiven Blickwinkel einnehmen würde, wenn man sich das „Ist“, d.h. nicht irgendwelche Prognosen, sondern die zuletzt wirklich erwirtschafteten Gewinne, ansieht. Denn natürlich ließe sich da dann sauber errechnen, wie teuer eine Aktie zum letzten Jahresende im Verhältnis zu dem eingefahrenen Unternehmensgewinn war. Aber worauf es letztlich ankommt, ist jetzt einmal die Zukunft.

Es kommt darauf an, dass die Wachstumsraten der Gewinne nicht nur hoch sind, sondern auch voraussichtlich hoch bleiben, um ein faires Kurs/Gewinn-Verhältnis abzuschätzen. Dabei gilt bei dem Technologiebereich zuordenbaren Unternehmen gemeinhin, dass das Kurs/Gewinn-Verhältnis etwa anderthalb bis zweimal so hoch sein dürfte wie die auf Sicht der nächsten Jahre erwartete, durchschnittliche prozentuale Gewinnsteigerung pro Aktie. Das wäre bei VARTA der Fall, wenn die Analysten und das Unternehmen selbst Recht behalten:

So gelang VARTA 2019 ein Gewinnanstieg im bereinigten EBITDA (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) um 94,1 Prozent. Und die im Zuge der Vorlage der Bilanz des ersten Quartals bestätigte 2020er-Prognose sieht einen erneuten Gewinnzuwachs um grob 80 Prozent vor. 2021 sollen weitere 45 Prozent Gewinnanstieg drin sein, 2022 noch einmal knapp 20 Prozent, so die durchschnittliche Schätzung der Analysten. Würde man den aktuellen Kurs mit der unternehmenseigenen Prognose ins Verhältnis setzen, käme ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von ca. 45 heraus – das ist nicht gerade ein Schleuderpreis, aber nicht über Gebühr teuer. Könnte die Aktie also das bisherige, aus dem Dezember 2019 stammende Rekordhoch von 128 Euro angehen … und überwinden?

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Expertenmeinung: Das wäre denkbar, denn VARTA hat zudem im Mai mitgeteilt, dass man zwar eventuelle Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise einkalkulieren würde, diese bislang aber noch nicht eingetreten seien. Das ordnet die Aktie für die Anleger in die Gruppe der „nicht betroffenen“ Unternehmen ein und verschafft ihr einen Optimismus-Bonus, der durchaus ausreichen könnte, um den Kurs auch über die jetzt erreichte Charthürde 109/110 Euro zu heben und damit den Weg an das bisherige Allzeithoch freizugeben. Positiv ist dabei, dass der Ausbruch über die mittelfristige Abwärtstrendlinie Ende Juli zwar durch „Anschieben“ vollzogen wurde, weil da bekannt wurde, dass die Bundesregierung satte 300 Millionen Euro Fördergeld für eine neue Batteriezellenfertigung freigegeben hat, der dadurch ausgelöste Kurssprung aber nicht auf massive Gewinnmitnahmen traf. Vorsicht sollte man indes trotzdem walten lassen, denn:

Seitens der Analysten ist man geteilter Ansicht über die Perspektive der Aktie. Jeweils die Hälfte der Experten sieht die Aktie als Kauf und als Verkauf an. Und selbst das höchste Kursziel liegt momentan bei knapp 114 Euro, der Schnitt der Analysten-Targets findet sich bei 86 Euro und damit klar unter dem derzeitigen Kurs. Ohne Sicherungsseil in Form einer konsequenten Stop Loss-Absicherung sollte man sich an diesem Gipfelsturm also besser nicht beteiligen. Als Ankerpunkt für eine Absicherung würde sich momentan ein Level knapp unter der markanten Auffangzone 85/95 Euro anbieten. In diese Zone zurücksetzen dürfte der Kurs. Durch diese Zone hindurch fallen sollte die VARTA-Aktie tunlichst nicht!

VARTA Aktie Chart vom 06.07.2020, Kurs 106,60 Euro, Kürzel VAR1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des deutschen Batterieherstellers Varta konnte sich in den letzten beiden Monaten recht gut in Szene setzen. Mittlerweile wurde nicht nur der Abwärtstrend gebrochen, durch die Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs befindet sich der Titel nunmehr sogar wieder in einer positiven Trendphase. Unterstützt wird die Aufwärtsbewegung vor allem durch die 50-Tage-Linie. Diese hat den Kursen bereits Anfang Mai gute Dienste erwiesen und als Unterstützung fungiert. Auch der letzte Pullback, welcher vorige Woche erfolgte, konnte exakt am gleitenden Durchschnitt aufgefangen werden. Die Bullen haben von aktuell ganz gute Karten, die Rallye in den kommenden Tagen und Wochen weiter fortzuführen.

Expertenmeinung: Entscheidend für einen weiteren Anstieg ist, dass der Support bei rund 85 EUR nicht nach unten durchbrochen wird. Sollte die Aktie diese Barriere durchbrechen und die Kurse darunter schließen, wäre die jüngste Erholung ernsthaft gefährdet. Kurzfristig hat sich bei rund 95 EUR ein kleinerer Widerstand gebildet. Bei einem Breakout über dieses Niveau wären die Bullen wieder auf dem Vormarsch und könnten die Kurse eine weitere Etage nach oben katapultieren. Die wichtigen Unterstützungen und Widerstände sind derzeit völlig klar. Somit muss nur noch darauf gewartet werden, in welche Richtung die Aktie die jeweilige Unterstützung oder den Widerstand brechen wird.

Aussicht: BULLISCH

Varta Aktie Chart vom 22.06.2020 Kurs: 90.55 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im April zeigte die Aktie des deutschen Batterieherstellers Varta erste Lebenszeichen als die Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs erstmals gebrochen werden konnte.

Mit dem Breakout über die Widerstandszone bei 75 EUR zeigten Anleger, dass das Interesse langsam und stetig wieder begann zu steigen. Dennoch wirkte der Ausbruchsversuch noch etwas unsicher. Abermals wurden die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten getestet, doch die Bullen hielten dem Druck Stand. Bei 70 EUR bildete sich ein nicht unwichtiger Boden, welcher über den Fortbestand der nun begonnen Rallye entscheiden sollte. Auch in den darauffolgenden Tagen wurde dieser Boden nicht mehr nach unten verletzt.

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Expertenmeinung: Mit dem Ende der vorigen Handelswoche gelang dann der ganz große Paukenschlag. Die Widerstandslinie und zugleich die Konsolidierung der letzten Wochen konnte endlich nach oben verlassen werden. Zwar schlossen die Kurse nicht nahe dem Tageshoch, was nicht sonderlich positiv war, aber der Ausbruch gelang per Schlusskurs. Alles in allem sehen wir aktuell ein frisches Kaufsignal und der Trend ist mittlerweile sogar in eine bullische Phase übergegangen. Hier ist wohl auch in den kommenden Wochen mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Die Unterstützung nach unten ist ebenfalls klar. Solange die Aktie sich oberhalb des Niveaus von 70 EUR halten kann, bleiben wir bullisch auf Varta.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 15.05.2020 Kurs: 83.85 Kürzel: VAR1 | Online Broker LYNX