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Die Welt der Automobile ist im Umbruch, denn der Anteil von Autos mit Hybridantrieb oder Elektromotor wird in den kommenden Jahren kräftig steigen. Um geeignete Lithium-Ionen- oder Eisenphosphat-Akkus bauen zu können, werden allerdings enorme Mengen an Rohstoffen benötigt, besonders Lithium. Es ist daher kein Wunder, dass das Leichtmetall an der Börse seit Jahren ein heißes Thema ist und hohe Schwankungen im Kurs verzeichnet.

Lithium Aktien nach zwei Jahren Rückwärtsgang wieder stark

Zwischen dem Jahr 2018 und Mitte 2020 lief es für Lithium-Aktien miserabel. Zuvor waren die Wertpapiere von Fördergesellschaften, Explorern und Batterie-Herstellern allerdings auch im Einklang mit dem Lithiumpreis regelrecht in die Höhe geschossen. Es folgte was meistens geschieht, wenn ein Markt überhitzt: Eine heftige Korrektur, viele Aktien halbierten oder drittelten sich im Preis.

Ursprünglicher Auslöser der Preisrückgänge war eine überraschende Entspannung der Lithium-Angebotssituation und Überkapazitäten der Minenbetreiber. Der Preis für eine Tonne batteriefähiges Lithiumcarbonat war vom absoluten Hoch bei 25.800 USD im November 2017 auf weniger als ein Viertel gefallen und stabilisierte sich in den letzten Monaten bei rund 6.000 USD. Einige Bergbauunternehmen sahen sich durch den Preisverfall bereits gezwungen die Produktion deutlich zu kürzen oder sich ganz vom Markt zu verabschieden. Doch nun könnte die Wende bevorstehen, denn die Nachfrage wird in den kommenden Jahren befeuert durch den Elektroautoboom sehr stark anziehen und das ebenfalls steigende Angebot mittelfristig übertreffen. Die Anleger antizipieren dies bereits und so befinden sich Lithium-Aktien seit dem Corona-Crash wieder in einem recht steilen Aufwärtstrend.

Preiskorrektur bietet Einstiegschancen

Durch die Korrektur kam es jedoch zu interessanten Einstiegsgelegenheiten für längerfristig orientierte Anleger. Denn gerade findet ein weiterer großer Durchbruch in Sachen Elektromobilität statt: Die ersten ernstzunehmenden „Tesla-Jäger“ der großen Volumenhersteller des Automarkts z.B. VW sind mit ihren ersten Elektro-Modellen an den Start gegangen. Lithium-Aktien sind deshalb nach wie vor eine heiße Wette auf die Zukunft – das beweist nicht zuletzt der große Erfolg der Tesla-Modelle. Wer einsteigen will, sollte jedoch unbedingt genau hinschauen, denn bei den Bewertungen gibt es trotz der starken Kursrücksetzer große Unterschiede.

Zukunftsmarkt Lithium

Für Lithium, das leichteste aller Metalle, gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete. Dazu zählen neben Glas- & Keramik, Schmiermitteln und Klimaanlagen vor allem Batterien & Akkus: Allein 2018 wurden 202 Mio. Lithium-Ionen-Akkus im Wert von 2,4 Mrd. Euro nach Deutschland importiert, Tendenz stark steigend. Die Verwendung des Rohstoffs für Stromspeicher verspricht ein besonders starkes Wachstum.

Der Elektroautohersteller Tesla plant und baut aktuell gleich mehrere so genannte Gigafabriken, bspw. in Brandenburg, um den eigenen Bedarf an Akkus zu bedienen. Übrigens nicht nur für Elektroautos, sondern auch als Stromspeicher in Privathaushalten z.B. in Kombination mit Solaranlagen. Im Fokus der Anleger steht jedoch vor allem der Automobilmarkt.

Globale Elektromobilität: +60 % Wachstum im Jahr

Obwohl weltweit im Jahr 2020 weitere 3 Mio. Elektroautos zugelassen wurden, liegt der Anteil der Elektrofahrzeuge bei den Neuzulassungen global gesehen bei nur etwa 4,2 Prozent. Doch der Anteil steigt. In der EU lag der Anteil elektrisch aufladbarer Autos Mitte 2020 bereits bei 6,4 %, was jedoch nicht zuletzt auch an erhöhten staatlichen Prämien lag. Experten erwarten im Jahr 2025 bereits ein jährliches Produktionsvolumen von bis zu 20 Mio. E-Autos, was dann in etwa einer Marktdurchdringung von ca. 15 % entsprechen würde. Ende 2020 befanden sich laut des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) weltweit rund 10,9 Mio. Elektrofahrzeuge auf den Straßen, davon 5 Mio. in China und 1,8 Mio. in den USA. Abgeschlagen dahinter folgen Deutschland mit 700.000, Norwegen mit 470.000, Frankreich mit 470.000, Großbritannien mit 450.000 und Japan mit 315.000 Elektrofahrzeugen.

China war laut Statistik-Anbieter Statista auch im Jahr 2019 mit rund 1,3 Millionen E-Auto-Neuzulassungen trotz eines förderungsbedingt geringen Anstiegs unter den großen Industrienationen erneut weltweiter Spitzenreiter in Sachen Elektromobilität. Kleinere Länder wie Norwegen kommen allerdings bereits jetzt auf erstaunlich hohe Anteile von 54 %. In Deutschland lag der Anteil im globalen Vergleich lange Zeit eher im unterdurchschnittlichen Bereich. Doch im Jahr 2020 sorgte die angehobene Umweltprämie dafür, dass sich die Verkäufe gegenüber dem Vorjahr auf ca. 194.000 Einheiten verdreifachten und damit satte 22 % Marktanteil eroberten. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es bis zum Jahr 2030 rund 7 bis 10 Mio. Elektrofahrzeuge auf den Straßen zu haben. Und das ist durchaus machbar, denn nun drängen nach Tesla auch die meisten herkömmlichen Autohersteller mit wettbewerbsfähigen Elektromodellen auf den Markt, den Anfang machte VW mit dem ID3 und dem ID4.

Lithium-Marktvolumen dank Elektroautos vor Vervielfachung

Es wird erwartet, dass die Anzahl der neu verkauften Elektroautos bereits in ein bis zwei Jahren weltweit auf fünf bis sechs Mio. Fahrzeuge steigt, was einem Marktanteil von ungefähr fünf bis sieben Prozent entspricht. Um 1 kW/h Leistung bereit zu stellen werden aktuell rund 150 g Lithium benötigt. Pro Elektroauto wird je nach Leistung und technologischem Fortschritt mit 3 kg bis 10 kg Lithiumbedarf gerechnet.

Auch neuartige, leistungsstärkere Batterien wie die am deutschen Fraunhofer-Institut entwickelte sogenannte „Superbatterie“ oder die neue Lithium-Eisenphosphat-Batterie von Tesla benötigen als zentralen Bestandteil den Rohstoff Lithium. Gleiches gilt für die Erfindung eines besonders leistungsfähigen, leichteren und umweltfreundlicheren Lithium-Schwefel-Akkus.

Aufgrund dessen rechnen die Analysten von Roskill bis 2029 mit einer Verzehnfachung der Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien. Dies entspricht einem jährlichen Wachstum des Lithium-Bedarfs um ca. +25 % p.a. Die Lithiumnachfrage aus dem Akku- und Batteriesektor werde deshalb von ca. 140.000 Tonnen auf mehr als 1,3 Mio. Tonnen steigen. Die Analysten von Roskill rechnen damit, dass das Angebot noch 2021 ausreicht, um die Nachfrage zu decken. Danach könnte es möglicherweise zu einer tatsächlichen Knappheit des Rohstoffs kommen. Der Deutsche Autobauer BMW sicherte sich Ende 2019 bis zum Jahr 2024 gegen weitere Preisschwankungen ab und schloss mit dem Unternehmen Gangfeng Lithium langfristige Lieferverträge im Volumen von 540 Mio. Euro.

Rohstoffbörse in London plant Lithium-Futures-Kontrakt

Da Lithium zunehmend an Bedeutung gewinnt, will die London Metal Exchange (LME) im Sommer 2021 einen Futures-Kontrakt auf den Rohstoff, genauer gesagt auf mindestens 56,5 %iges batteriefähiges Lithium Hydroxid auflegen. Damit dürfte auch mehr Transparenz in den Markt kommen, denn bisher waren Preise reine Verhandlungssache zwischen den Produzenten auf der einen und Abnehmern auf der anderen Seite. Oft wurde Stillschweigen über die Preisvereinbarungen von Lieferverträgen vereinbart, die Preisangaben variierten in den letzten Jahren teilweise um mehrere Tausend USD je Tonne.

Mit dem Futures Kontrakt kommt Preistransparenz in den Markt und vor allem Käufer können sich gegen zukünftige Preisschwankungen absichern. Die Produzenten wie Albemarle hingegen lehnen den Kontrakt in Stellungnahmen ab, „der Lithium-Markt würde einfach nicht auf diese Weise funktionieren“. Die Ablehnung ist jedoch kein Wunder, denn ihr Spielraum bei der Preisfestsetzung für Lieferverträge dürfte sich durch den Referenzpreis des Kontrakts fortan deutlich beschränken. Die LME plant eine Barabwicklung (Cash Settlement) von fälligen Futures-Kontrakten, da die chemische Zusammensetzung und unterschiedliche Reinheitsgrade eine physische Lieferung unmöglich machen.

Produktionsausweitungen brachten zwei Jahre lang Druck auf Lithium-Aktien

70 Prozent der Lagerstätten des Rohstoffs befinden sich im „Lithium-Dreieck“ Chile, Argentinien und Bolivien. Dort bilden große Salzseen wie der Atacama, Salinas Grandes, Uyuni und Hombre Muerto enorme Reservoirs. Neben Südamerika und China gibt es vor allem in Australien große Lithium-Minen, in denen aktuell noch rund 60 % der weltweiten Fördermenge produziert wird. Chile kommt derzeit auf knapp 19 % Marktanteil.

Da in den kommenden Jahren nur wenige Förderstätten neu in Produktion gehen werden, wurde von vielen Experten ein Engpass befürchtet. Denn bis neue Minen und Sole-Projekte produzieren können, sind hohe Investitionen notwendig und es vergehen im Durchschnitt vier bis sieben Jahre. Die aktuell eher tiefen Lithiumpreise sind zudem nicht unbedingt ein großer Anreiz dafür.

Die Befürchtungen eines Engpasses gab es schon 2017 und der Lithium-Preis kannte damals zunächst nur eine Richtung: Nach oben. Die Sorgen vor raschen Engpässen zerstreuten sich jedoch am Jahresanfang 2018. Der Grund dafür: Einige produzierende Minenbetreiber konnten Ihre Produktionskapazitäten vor allem in Australien und Chile überraschend schnell stark ausbauen und sorgten so laut Roskill für ein überschüssiges Angebot von etwa 30.000 Tonnen in den Jahren 2018 und 2019. Im Jahr 2019 kam eine zwischenzeitliche Verlangsamung des Marktwachstums bei Elektrofahrzeugen hinzu, denn in China, dem mit Abstand größten Markt für E-Fahrzeuge, wurden Kaufprämien gestrichen. Die Entwicklung bescherte dem Rohstoff, sowie den Aktien der Lithium-Industrie in Folge erhebliche Preisverluste. Einzelne Aktien korrigierten seitdem um bis zu 50 % oder 60 %. Doch der Trend hat mittlerweile längst wieder gedreht.

Laut S&P Global soll sich die jährliche Lithium-Produktionsmenge dank neuer Minen und dem Ausbau der bestehenden Förderanlagen von ca. 500.000 Tonnen Lithiumcarbonat im Jahr 2019 bis 2025 auf insgesamt 1,5 Mio. Tonnen verdreifachen. Gleichzeitig steigt aber auch die Nachfrage stark an. Brancheninsider wie Vincent Pedailles von Infinity Lithium erwarten daher, dass es bereits ab diesem Jahr zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Dieses Szenario ist durchaus realistisch: Zum einen ging die weltweite Lithium-Produktion in 2019 und 2020 wieder zurück. Zum anderen liegen die Preise von langfristigen Lieferkontrakten, die den Großteil des Handels ausmachen, teilweise wieder erheblich über den immer noch relativ niedrigen aktuellen Handelspreisen. Dies zeigt, dass die Marktteilnehmer – nach dem Abbau von Lagerbeständen – bereits steigende Preise antizipieren. Hinzu kommt, dass Elektroautos im Zuge der Corona-Krise in vielen Ländern eine besondere Förderung zuteil wird.

Zuletzt starteten die meisten Lithium-Aktien nach der Bodenbildung starke neue Aufwärtstrends. Für langfristig orientierte Anleger stellen die aktuellen Kurse möglicherweise weiterhin interessante Einstiegsgelegenheiten dar. Denn parallel zur mittelfristig erwarteten Produktionsausdehnung wird auch die Nachfrage stark ansteigen.

Auf Marktführer setzen

Wer als Investor in den kommenden Jahren von einem neuen Lithium-Boom profitieren möchte, der sollte dabei auf führende Unternehmen der Branche setzen. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass sich die Aktienkurse der Marktführer in allen Branchen langfristig am besten entwickeln. Im Lithiumbereich sollten Sie daher in Unternehmen mit herausragender Marktstellung investieren, die bereits produzierende Anlagen vorweisen können.

Nur wenige kleine Rohstoffexplorer werden zum Produzenten

Die langwierige und vor allem kostspielige Exploration führt dazu, dass nur wenige der kleineren Rohstoffexplorer den Weg zu einer produzierenden Mine erfolgreich bewältigen und überleben. Und selbst im Erfolgsfall kommt es durch zahlreiche Kapitalerhöhungen meist zu einer enormen Verwässerung der betreffenden Aktien. Es zahlt sich daher aus auf bereits produzierende marktführende Unternehmen zu setzen, die ihre Operationen bereits aus dem eigenen operativen Cash Flow finanzieren. Kleinere Werte sind keine soliden Investments, sondern eher als „Lotterielose“ zu betrachten.

Die besten Lithiumaktien 2021: Vier Produzenten dominieren die Angebotsseite

Den größten Teil des Marktes teilen sich vier Produzenten untereinander auf, bei denen Lithium teilweise nicht einmal das Hauptprodukt ist: Albemarle, FMC, Tianqi Group und Sociedad Química y Minera de Chile.

Die vier Unternehmen erreichen zusammen einen Marktanteil von über 85 %. Zwei dieser Unternehmen stellen wir Ihnen im Folgenden näher vor, sowie einen weiteren aufstrebenden Kandidaten. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Aktien-Liste von zehn Lithium- und Batterie-Aktien für 2021.

Lithium-Aktien-Liste:

Lithium AktieISINSymbolWährung
AlbemarleUS0126531013ALBUSD
EnerSysUS29275Y1029ENSUSD
FMCUS3024913036FMCUSD
GS YuasaJP33858200006674JPY
LG ChemKR7051910008A051910KRW
Lithium AmericasCA53680Q2071LACCAD
LiventUS53814L1089LTHMUSD
OrocobreAU000000ORE0OREAUD
Sociedad Quimica Minera de Chile (SQM)US8336351056SQMUSD
VartaDE000A0TGJ55VAR1EUR

Mit den folgenden 3 Lithium Aktien können Sie vom Aufwärtstrend des Rohstoffs Lithium profitieren.

Albemarle Corporation: 1. Weltmarktführer

Albemarle Corporation (ISIN: US0126531013 – Symbol: ALB – Währung: USD) ) ist ein US-Chemiekonzern, der neben Lithiumprodukten auch Flammschutzmittel, Katalysatoren und Chemikalien zur Oberflächenbehandlung herstellt. Albemarle ist durch die Übernahme des Konkurrenten Rockwood im Jahr 2015 eigenen Angaben zufolge zum weltgrößten Produzenten von Lithium und Lithiumverbindungen aufgestiegen und erwirtschaftete damit 2020 rund 37 % des Konzernumsatzes. Laut Schätzungen kontrolliert der an der Börse derzeit mit knapp 18 Mrd. USD bewertete Konzern mittlerweile rund ein Drittel des weltweiten Lithium-Geschäfts.

Hervorragende Geschäftsentwicklung trotz Lithium-Preisschwäche

Im Jahr 2020 wurden Gesamtumsätze in Höhe von 3,1 Mrd. USD erzielt, die Corona-bedingt rund -11 % geringer ausfielen als im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie ging ebenfalls von 6,04 USD im Vorjahr auf 4,12 USD zurück. Beide Ergebnisse fielen besser aus als von Marktexperten ursprünglich erwartet. Für das Gesamtjahr 2021 erwarten Analysten vorerst nur ein leichtes Umsatzplus in Höhe von +3,5 % auf 3,2 Mrd. USD sowie ein etwas schwächeres Ergebnis in Höhe von 3,61 USD je Aktie. Kosteneinsparungen in Höhe von 120 Mio. USD im Jahr 2021 sollen helfen die Ergebnisse zu verbessern. Im kommenden Jahr 2022 soll der Umsatz dann wieder deutlicher, um +15 % auf 3,7 Mrd. USD klettern, bei einem geschätzten Ergebnis von 5,02 USD je Aktie. Dank des wachsenden Bedarfs an Lithium und geplanten Produktionsausweitungen sowie der 50 %-Beteiligung am sogenannten Wodgina Lithium-Projekt in Australien könnten die recht vorsichtigen Analysten-Prognosen möglicherweise jedoch übertroffen werden.

25 aufeinanderfolgende Jahre mit Dividendenerhöhungen: Frischgebackener Dividenden-Aristokrat

Albermarle zahlt derzeit eine Quartalsdividende von 0,39 USD, was aufs Jahr hochgerechnet einer Gesamtdividende von 1,56 USD und (bei einem Aktienkurs von 157 USD) einer Dividendenrendite von 1 % entspricht. Beachtlich ist, dass das Unternehmen die Dividende nun bereits 27 Jahre in Folge gesteigert hat und damit seit kurzem als sogenannter „Dividenden-Aristokrat“ gilt.

Es gibt nur wenige Unternehmen, denen es gelingt ihre Dividendenausschüttung an Investoren ähnlich kontinuierlich zu steigern. Ab 25 aufeinander folgenden Jahren mit Dividenden-Erhöhungen wird Unternehmen in den USA daher das Prädikat Dividenden-Aristokrat verliehen – eine besondere Auszeichnung für eine außergewöhnlich starke Dividenden-Entwicklung. Denn um in den Dividendenadel aufgenommen zu werden, genügt es nicht über einige Jahre hinweg eine gute Geschäftsentwicklung zu haben. Da ein Zeitraum von 25 Jahren auch Krisen und Rezessionen umfasst gibt die Betrachtung Aufschluss über die Fähigkeit eines Unternehmens auch in schwierigeren Zeiten erfolgreich zu wirtschaften. In diesen elitären Klub ist nun auch Albemarle vorgestoßen. Und die Aussichten für Dividendenjäger sind auch weiterhin gut: Bis 2024 plant das Unternehmen ein jährliches Dividendenwachstum von mindestens 5 %.

Milliardeninvestitionen in Australien

In Kemerton, in der Nähe von Bunbury in Australien soll eine neue Lithiumhydroxidanlage entstehen. Den Planungen zufolge soll diese Anlage durch eine stufenweise Erweiterung bis 2025 eine Produktionskapazität von 100.000 Tonnen p.a. erreichen.

Bei aktuellen Preisen von ca. 13.000 USD pro Tonne Lithium, würde dies einem zusätzlichen Jahresumsatz von 1,3 Mrd. USD entsprechen. Angesichts dieses Potenzials sind die geplanten Investitionen in das Projekt in Höhe von rund einer Mrd. AUD absolut gerechtfertigt. Allerdings wurde die Projektentwicklung aufgrund der Covid-19-Pandemie vorübergehend etwas verlangsamt. Neben der Investition in die Mine bei Bunbury erwarb das Unternehmen Ende 2018 für insgesamt 1,15 Mrd. USD auch einen 50 % Anteil an der ebenfalls westaustralischen Wodgina-Mine. Bei diesem Projekt wird Lithium aus festem Gestein gewonnen, Produktionspartner ist die australische Firma Mineral Resources.

Aktie langfristig mit Kurspotenzial

Die Aktie von Albemarle hat – getrieben vom Lithium-Boom – in den vergangenen Jahren starke Schwankungen verzeichnet. Von ca. 50 USD Anfang 2016 stieg der Kurs der Aktie bis Ende 2017 auf über 140 USD an, bevor der Kurseinbruch bei den Lithium-Aktien sowie die Corona-Krise für einen Kurseinbruch auf unter 50 USD sorgten. Seitdem befindet sich die Aktie wieder stark im Aufwind und konnte bereits neue Allzeithochs von 188 USD erzielen. Aktuell notiert die Aktie wieder bei ca. 157 USD.

Die besten Lithium Aktien: Entwicklung Albemarle Corporation Aktie von Mai 2018 bis Mai 2021 | Online Broker LYNX

Getrieben von der erwarteten steigenden Nachfrage nach Lithium konnte die Aktie wieder an den langfristigen Aufwärtstrend anknüpfen. Durch große neue Explorationsprojekte wird Albemarle den Anteil des Lithiumgeschäfts am Gesamtumsatz weiter ausweiten und seine marktführende Stellung verteidigen. Investoren, die einen etwas längerfristigen Anlagehorizont haben, sollten zum Einstieg Rücksetzer in den Bereich 120 USD bis 140 USD abwarten.

Sociedad Quimica Minera de Chile (SQM): 2. Weltmarktführer

Das chilenisches Chemie-Unternehmen Sociedad Quimica Minera de Chile (ISIN: US8336351056 – Symbol: SQM – Währung: USD), mit Sitz in der Hauptstadt Santiago, liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Albemarle und beansprucht ebenfalls den Titel des größten Lithiumproduzenten der Welt für sich. Wer im Rennen aktuell vorn liegt, ist aber auch unter Experten umstritten. Langfristig betrachtet dürfte SQM allerdings die besseren Karten haben als der US-Konkurrent. Neben Lithiumverbindungen stellt der Konzern noch Düngemittel, Jod, Kalisalze und Industriechemikalien her.

Zur starken Marktstellung von SQM hat vor allem der Fakt beigetragen, dass Chile das mit Abstand lithiumreichste Land der Welt ist und man dort zudem über hervorragende Regierungskontakte verfügt. Im Jahr 2016 wurde das abbaubare Lithiumvorkommen des Landes auf 7,5 Mio. Tonnen geschätzt. China landet mit rund 3 Mio. Tonnen abgeschlagen auf Platz 2.

Die Lithiumreserven, auf die SQM zugreifen kann, garantieren dem Unternehmen auch in naher Zukunft die Rolle eines Marktführers. Im Jahr 2018 wurde mit der chilenischen Regierung eine umfangreiche Vereinbarung zur Steigerung der Lithiumproduktion bis 2025 getroffen. Der jährliche Output beträgt derzeit etwa 50.000 – 60.000 Tonnen und soll den Plänen zufolge bis 2025 auf mindestens 216.000 Tonnen erhöht werden. Lithium-Gewinn aus den chilenischen Salzseen ist allerdings schwer kalkulierbar. Grund dafür ist das Evaporationsverfahren, das durch natürliche Verschmutzungen und vor allem durch Regen immer wieder beeinträchtigt wird. Außerdem gibt es seitens der Regierung strenge Umweltauflagen bezüglich des Wasserverbrauchs.

Lithium mittlerweile wichtigster Geschäftsbereich

Im Jahr 2020 hat das Unternehmen Umsätze in Höhe von 1,82 Mrd. USD erzielt – rund -6 % weniger als im Vorjahr. Dabei ging der Gewinn je Aktie deutlich von 1,06 USD um –37 % auf 0,63USD zurück. Auf Jahresebene erwarten Analysten für 2021 Umsätze in Höhe von 2,2 Mrd. USD (+21 %) und ein im Vergleich zum Vorjahr um +95 % fast verdoppeltes Ergebnis je Aktie von 1,23 USD. Im kommenden Jahr 2022 sollen dann bei 2,6 Mrd. USD Umsatz bereits 1,72 USD Gewinn je Aktie erzielt werden. Mit rund 19 % der Umsätze des Unternehmens ist das Lithium-Geschäft der zweitwichtigste Geschäftsbereich von SQM nach dem Geschäft mit Düngemitteln.

Neue Projekte in Argentinien, Chile und Australien

Mit neuen Lithiumprojekten in Argentinien, Chile und Australien wird versucht, die Marktführerschaft deutlich auszubauen. Eine Lithium-Raffinerie soll beispielsweise in Kemerton in Nachbarschaft der geplanten Albemarle-Anlage entstehen. Die SQM-Raffinerie ist Teil des Joint-Venture-Vertrages, den die Chilenen mit der australischen Firma Kidman Resources abgeschlossen haben.

Aktie im langfristigen Aufwärtstrend

Die SQM-Aktie ist über Hinterlegungsscheine sog. „ADRs“ an der US-Börse NYSE gelistet. Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 11 Mrd. USD ist das Unternehmen kein kleines Bergbau-Unternehmen mehr.

Die besten Lithium Aktien: Entwicklung Sociedad Quimica Minera de Chile Aktie von Mai 2018 bis Mai 2021 | Online Broker LYNX

Nachdem die Aktie im Jahr 2015 bei ca. 12,50 USD ein Tief markierte, ist sie im Hoch bis auf über 63 USD geklettert. Seit September 2017 konsolidierte der Wert und fiel im Corona-Crash bis auf 15 USD. Anschließend stieg die Aktie wieder im Wert und erreichte Kurse von knapp über 60 USD, bevor eine Korrektur einsetzte, die den Wert auf das aktuelle Niveau von 42 USD beförderte. Da SQM vor allem von der langfristigen Produktionsausweitung profitiert, könnte die Aktie perspektivisch interessant sein. Bei einem erwarteten Gewinn von 1,23 USD je Aktie im Geschäftsjahr 2021 und erwarteten 1,72 USD Gewinn für das Jahr 2022 ist SQM mit einem 2022er KGV von 24 zwar kein Mega-Schnäppchen. Dennoch könnte sich auf dem aktuellen Kursniveau eine langfristig interessante Einstiegschance mit mittel- bis langfristigen Kurszielen im Bereich von 60 USD bis 70 USD ergeben.

Orocobre: Aufstrebender Lithiumproduzent wieder im Aufwärtstrend

Lithium, Boron und Pottasche sind die Hauptprodukte des australischen Bergbaukonzerns Orocobre (ISIN: AU000000ORE0 – Symbol: ORE – Währung: AUD), welcher im Jahr 2015 das Salar-de-Olaroz-Projekt im Nordwesten Argentiniens nach sieben Jahren kostenintensiver Exploration in Produktion brachte.

Das Projekt an dem Orocobre zu zwei Drittel beteiligt ist, wird gemeinsam mit dem japanischen Konzern Toyota Tsusho und einem lokalen Partner betrieben. Insgesamt wurden im Olaroz Salzsee 6,4 Mio. Tonnen Lithiumcarbonat nachgewiesen, was der Mine eine Betriebsdauer von mehr als 40 Jahren garantiert.

Strategische Partnerschaft mit Toyota

Der japanische Autobauer Toyota, mit dem bereits seit 2010 eine enge Zusammenarbeit besteht, beteiligte sich Anfang 2018 mit rund 15 % an dem aufstrebenden Bergbaukonzern. Mit einem Investment von 232 Mio. USD sicherte sich Toyota den Zugang zu Lithium für die Batterien künftiger Elektroautos. Und auch mit dem Toyota-Panasonic Joint Venture Prime Planet Energy Solutions konnte 2020 eine Liefervereinbarung getroffen werden. Ab diesem Jahr sollen insgesamt bis zu 30.000 Tonnen Lithiumcarbonat für den gemeinsamen Batteriehersteller von Toyota und Panasonic ausgeliefert werden.

Das eingenommene Kapital sowie 91 Mio. USD aus einer Kapitalerhöhung aus dem Jahr 2020 wurden in erster Linie für den Ausbau des Olaroz-Projekts verwendet, das zukünftig eine zusätzliche Kapazität von 25.000 Tonnen bieten soll. Die Erweiterung verdoppelt die Gesamtkapazität des Projekts auf bis zu 42.500 Tonnen pro Jahr. Ein Teil der zusätzlichen Menge soll in einer neuen Lithiumhydroxid-Anlage im japanischen Fukushima aufbereitet werden.

Kostenführerschaft vs. länderspezifische Risiken

Die reinen Abbaukosten von Orocobre gehören mit 4.372 USD je Tonne zu den geringsten in der gesamten Lithium-Bergbau-Branche und verschaffen dem Konzern einen glänzenden Wettbewerbsvorteil. Mittelfristig sollen die Kosten auf unter 3.000 USD je Tonne gedrückt werden. Im Geschäftsjahr 2019/20 erzielte das Unternehmen für den produzierten Reinheitsgrad allerdings im Vergleich zum Vorjahr nur noch einen in etwa halb so hohen Verkaufspreis von 5.520 USD je Tonne (2018/19: 10.322 USD). Aufgrund hoher Abschreibungen rutschte der Konzern trotz der niedrigen Produktionskosten weit in die Verlustzone.

Die argentinische Regierung hatte zudem eine ursprünglich zeitlich befristete Exportsteuer in Höhe von 8 % eingeführt, um das Vertrauen von ausländischen Investoren zu gewinnen und Finanzhilfen anzuziehen. Diese Abgabe belastet das Geschäft von Orocobre jedoch spürbar und war neben heftigen Währungsturbulenzen und schweren Corona-Auswirkungen einer der Gründe für die zuletzt sehr schwache Geschäftsentwicklung. Die länderspezifischen Risiken sind bei Orocobre insgesamt eher als überdurchschnittlich einzuschätzen.

Vollständige Übernahme von Advantage Lithium

Im Jahr 2020 wurde die chilenische Firma Advantage Lithium, an der man bislang ca. 35 % hielt zu 100 % übernommen. Das bislang noch nicht produzierende Lithium-Unternehmen ist in derselben Region des Olaroz/Cauchari Beckens tätig und gibt Orocobre Zugriff auf 5 Mio. Tonnen nachgewiesene und 1,5 Mio. Tonnen vermutete Lithium-Reserven sowie auf zwei Produktionsanlagen. Um die Übernahme zu finanzieren gab Orocobre 15,1 Mio. neue Aktien aus einer bereits genehmigten Kapitalerhöhung aus. Neben den erwarteten Umsatzsteigerungen verspricht sich das Management von dem Zukauf Effizienzsteigerungen.

2019/20: Produktion unter den selbst gesteckten Zielen

Im Geschäftsjahr 2019/20 wurden 11.900 Tonnen Lithium produziert, ein Rückgang von -5 % im Vergleich zum Vorjahr. Strikte Corona-Lockdowns führten allerdings dazu, dass der Ausstoß der Lithium-Fabrik Olaroz in Argentinien deutlich unter den Möglichkeiten blieb. Aus diesem Grund wurden die Kosten im Jahresverlauf um -22 % reduziert.

Im Durchschnitt wurden 2019/20 Preise in Höhe von 5.520 USD pro Tonne realisiert, was im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von -47 % bedeutete. Entsprechend ging auch der Umsatz um -47 % von 147 Mio. USD auf 77 Mio. USD zurück. Aufgrund von Abschreibungen und durch Währungsverluste wurde ein hoher Verlust von 67,1 Mio. USD bzw. 0,20 USD pro Aktie verbucht, nachdem Einmaleffekte im Vorjahr noch für einen hohen Gewinn von 55 Mio. USD oder 0,21 USD je Aktie gesorgt hatten. Auch im ersten Halbjahr 2020/21 verlief die Geschäftsentwicklung eher mau. Die Umsätze gingen nochmals deutlich von 49 Mio. USD auf 36 Mio. USD zurück und auch der Verlust stieg von 19 Mio. USD auf 29 Mio. USD. Damit sollte aber nun die Talsohle durchschritten sein.

Mit 262 Mio. USD ist das Finanzpolster komfortabel genug, um alle notwendigen Investitionen zu finanzieren. Einen Ausblick auf das Gesamtjahr 2020/21 gab das Unternehmen bislang nicht, die Corona-Krise dürfte, wie aus dem Halbjahresbericht hervorgeht, nochmals Spuren hinterlassen. Nun allerdings sollte die Produktion nach der geplanten Inbetriebnahme der zweiten Ausbaustufe des Olaroz-Projekts – sofern es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt – stark anziehen. Deshalb ist zukünftig unterm Strich mit Zuwächsen und auch besseren Ergebnissen zu rechnen.

Kleinen Rücksetzer zum spekulativen Einstieg abwarten

Mit einer Marktkapitalisierung von 1,3 Mrd. Euro ist Orocobre im Vergleich zu den Branchenriesen noch ein relativ kleiner Rohstoffkonzern. Allerdings entwickelt sich das kostenführende Unternehmen trotz aller Preisschwankungen, Corona-Rückschlägen und länderspezifischen Schwierigkeiten in Argentinien recht ordentlich.

Die besten Lithium Aktien: Entwicklung Orocobre Aktie von von Mai 2018 bis Mai 2021 | Online Broker LYNX

Die in den beiden Rohstoffländern Australien und Kanada gehandelte Aktie notierte im Jahr 2016 noch unter 1,50 AUD und stieg unter immensen Schwankungen auf rund 7,40 AUD. Der Rücksetzer der im Tief des Corona-Crashs bis auf 1,83 AUD (ca. 1,10 EUR) führte, bot eine exzellente Nachkaufgelegenheit. Seitdem befindet sich die Aktie wieder auf Kletterkurs und notiert aktuell bei ca. 6,00 AUD (3,77 EUR). Mögliche Kursrücksetzer in den Bereich von 3,00 EUR bis 3,50 EUR können zum Einstieg genutzt werden. Denn kann Orocobre die Lithiumproduktion in den kommenden Jahren bei konstant niedrigen Produktionskosten stetig steigern, so winkt bei anziehenden Lithiumpreisen ein attraktives Kurssteigerungspotenzial.

Die Argentinien-spezifischen Risiken und Währungsturbulenzen sind aus unserer Sicht ausreichend im Aktienkurs eingepreist. Sollten die Exportzölle wie geplant wieder aufgehoben werden, so winkt ein zusätzlicher Gewinnhebel. Mit Toyota hat man zudem einen starken und finanzkräftigen Partner im Rücken, der auch bei Finanzengpässen sicher jederzeit parat stünde. Ein solches Szenario ist zwar aufgrund der hohen Barreserven aktuell nicht absehbar, früher oder später jedoch denkbar. Die spekulativste der drei vorgestellten Aktien ist aufgrund ihrer Schwankungsanfälligkeit jedoch nichts für Anleger mit schwachen Nerven.

Fazit: Elektroauto-Boom befeuert Lithium-Aktien

Anders als in den Jahren 2016 und 2017 wurde der Anstieg der Lithium-Aktien im Jahr 2020 nicht von steigenden Lithiumpreisen getragen. Der Boom bei Elektroautos und Elektroauto-Aktien (siehe Artikel Megatrend Elektroauto: Die besten Elektromobilität-Aktien und Batterie-Aktien) sorgte vielmehr dafür, dass die Anleger auch in großem Maße in Rohstofflieferanten für Akkus investierten. Mittlerweile zog jedoch auch der Lithium-Preis wieder deutlich an und verdoppelte sich im Vergleich zum vergangenen Jahr. Die Vorschusslorbeeren durch die starken Aktienkursanstiege waren damit gerechtfertigt. Nach unseren Ideen für Einstiege im Sommer 2020 drängen sich Neueinstiege zumindest bei Albemarle und Orocobre nun nicht mehr auf. Vielmehr sollten Sie nach den starken Kursanstiegen unbedingt Rücksetzer abwarten, falls Sie längerfristig einsteigen möchten. Allenfalls bei SQM sehen wir aufgrund des scharfen Rücksetzers eine mögliche langfristige Einstiegsgelegenheit.

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