NVIDIA Aktie Prognose Nvidia: Wann kommt die Aktie endlich wieder in Schwung?

News: Aktuelle Analyse der NVIDIA Aktie

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NVIDIA
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur NVIDIA Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Hoffnung der Anleger war groß, dass die Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal am 24. August die Aktie des Chipunternehmens wieder in Schwung bringen würden. Doch exakt das Gegenteil war der Fall. Zwar konnten die Erwartungen der Analysten befriedigt werden, doch die Aussichten für das nächste Quartal wurden nach unten revidiert. So soll der Gewinn um gut 20% unter den bisherigen Erwartungen liegen. Auch der Umsatz soll die angepeilten 7.02 Milliarden USD deutlich verfehlen. Der Konzern rechnet lediglich mit 5.78 bis 6.01 Milliarden USD

Die Nvidia-Aktie reagierte in Folge mit deutlicher Kursschwäche und die im Juli begonnene Zwischenerholung wurde innerhalb weniger Tage wieder negiert. Doch es kam noch schlimmer. Mittlerweile wurde sogar der Boden bei rund 140 USD nach unten durchbrochen. Somit geht das Papier in den freien Fall über.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur NVIDIA Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Zeiten des starken Wachstums sind bei Nvidia vorerst vorbei und gerade für Wachstumsaktien ist dies pures Gift. Ähnlich wie Netflix oder Meta teilt nun auch der Grafikchiphersteller ein ähnliches Schicksal.

Die Nvidia Aktie wird von Großanlegern nachhaltig fallengelassen. Die tollen Kursgewinne aus dem Jahr 2021 sind längst dahin und nur das Unternehmen selbst kann sich aus der prekären Lage befreien. Es braucht wieder Wachstum und bessere Aussichten. Solange diese nicht am Tisch sind, wird es schwer das Ruder in die Gegenrichtung zu drehen. Aus technischer Sicht sehen wir erst bei Kursen über der Marke von 150 USD wieder etwas Licht am Ende des Tunnels. Alles darunter bleibt vorerst das Spielfeld der Bären.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 16.09.2022 Kurs: 131.98 Kürzel: NVDA | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der NVIDIA Aktie

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Tag für Tag flattern Quartalszahlen rein, was Nvidia allerdings vorgelegt hat, kann man nur als Kernschmelze bezeichnen.

Siegeszug zu Ende?

Dass dem Chip-Sektor eine schwierige Zeit bevorsteht, das wissen wir alle. In Erwartung schlechterer Tage sind die meisten Aktien im Sektor massiv abgestürzt. Im Fall von Nvidia rutschte der Kurs vom Hoch bei 346 USD zeitweise auf 140 USD.

Das kann man nur als Crash bezeichnen. Der Grund dafür lag aber nicht nur an der sich eintrübenden Konjunktur, sondern auch an einer ziemlich offensichtlichen Überbewertung der Aktie.
Am Hoch lag die P/E bei sagenhaften 138,4.

Nvidia ist ein tolles Unternehmen und der Siegeszug der GPU noch lange nicht am Ende. Daher hatte ich mich über die Jahre hinweg auch immer wieder positiv zum Nvidia geäußert, doch das war definitiv zu viel des Guten.

Daher war die Bewertung zuvor auch nie höher. Zum Vergleich: In den fünf Jahren vor dem Hype lag die P/E durchschnittlich bei 40.
Das ist auch nicht gerade wenig, aber eine ganze andere Welt als 138.

Die Kernschmelze ist da

Das gilt umso mehr, wenn das Geschäft nicht mehr ganz so blendend läuft. Am Mittwoch hat Nvidia Zahlen und einen Ausblick vorgelegt, die man durchaus als katastrophal bezeichnen könnte.

Der Gewinn lag in Q2 mit 0,51 je Aktie weit unter den Erwartungen von 0,56 USD. Der Umsatz verfehlte mit 6,70 Mrd. die Analystenschätzungen von 6,87 Mrd. USD ebenfalls.

So weit, so schlecht. Der wirkliche Hammer kam aber in Form der Prognose für das jetzt laufende Geschäftsquartal.
Nvidia stellt für Q3 einen Umsatz von 5,9 Mrd. USD (+-2%) in Aussicht, bisher war man von 7,0 Mrd. USD ausgegangen.

Begründet wurde dieser Einbruch durch einen starken Rückgang der Umsätze im Gaming Segment. Die stark gesunkenen Krypto-Preise dürften ihr Übriges getan haben.

Zusammengefasst kann man also sagen, dass die Erwartungen für Q2 deutlich verfehlt und für Q3 eine äußerst schlechte Prognose vorgelegt wurde.

Doch wie so oft überrascht uns die Börse. Statt abzuschmieren, ist der Kurs als Reaktion auf diese Meldung sogar gestiegen.
Wie das zusammenpasst, dafür werden Börsenkommentatoren sicherlich einen Grund finden, wie der auch immer aussehen mag.

Licht am Ende des Tunnels

Sie wird es jetzt vielleicht überraschen, dass ich langfristig dennoch bullisch bin. Vielleicht ebenso sehr, wie ich überrascht war, dass Nvidia als Reaktion auf diese News nicht deutlich nachgegeben hat.
Denn wie oft kommt das schon vor? Normalerweise hat die Börse einen Zeithorizont von maximal sechs Monaten.

Außerdem werden Meldungen mit verfehlten Erwartungen und gekürzten Prognosen geradezu reflexartig abverkauft, doch nicht in diesem Fall.

Womöglich versteht die Mehrheit der Anleger eben doch, dass es langfristig für Nvidia sehr gut aussieht, die grundlegenden Wachstumstreiber intakt sind und Gaming sowie Krypto immer mehr an Bedeutung verlieren.

Inzwischen wird der Großteil des Geschäfts von Nvidia nämlich im Bereich Datenzentren erzielt.
Im gerade abgeschlossenen Quartal entfielen 3,81 Mrd. USD auf dieses Segment, also rund 57% der Konzernumsätze.

Das ist von umso größerer Bedeutung, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der Bereich seit geraumer Zeit Wachstumsraten von mehr als 50% verzeichnet und das auch so bleiben dürfte.

Der sehr viel volatilere Gaming-Markt verliert also zunehmend an Bedeutung, was Nvidia perspektivisch weniger konjunkturanfällig macht.

Darüber hinaus haben viele Handelspartner von Nvidia ihre Lagerbestände maßgeblich reduziert, da der Marktgang einer neuen Generation von Chipsätzen bevorsteht.
Die Wachstumsdelle bei Nvidia dürfte also von vorübergehender Natur sein.

Chart vom 26.08.2022 – Kurs: 177,69 Kürzel: NVDA - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 26.08.2022 – Kurs: 177,69 Kürzel: NVDA – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht ist die Lage übergeordnet klar bullisch. Die langfristigen Aufwärtstrends sind intakt, aber noch wichtiger ist, dass die wichtige Unterstützungszone zwischen 144 und 162 USD gehalten hat.
Für antizyklische Investoren ist dieser Bereich interessant.

Für Trader liegt die Schlüsselmarke bei 190 USD. Gelingt ein nachhaltiger Anstieg über dieses Niveau, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 200 sowie 206 und 230 USD.

Fällt die Aktie jedoch unter 144 USD, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 128 oder sogar 117 USD gerechnet werden.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Wall Street zeigt wieder leicht positive Tendenzen, doch der große Trendwechsel ist vorerst nicht in Sicht. Einer der Gründe hierfür ist die nach wie vor extrem schwache Performance der US-Chiphersteller. Die Branche befindet sich in einer tiefgreifenden Korrektur und von Stärke ist absolut nichts zu sehen.

Dennoch gibt es hier und dort einige mögliche Kaufsignale, welche sich dieser Tage bilden könnten. Bei der Nvidia-Aktie blicken wir beispielsweise auf die letzten Tiefs von Mai, welche gerade nach unten gebrochen wurden.  

Expertenmeinung: Das Niveau rund um den Bereich von 154/155 USD war die letzten Wochen über heiß umkämpft. Die Bären behielten letztendlich die Oberhand und die Kurse brachen diese überaus wichtige Support-Ebene. Die Szenerie erinnert ein wenig an den Bruch des Tiefs bei rund 210 USD. Auch hier versagten die Bullen völlig.

Nun aber wäre die Chance zum Greifen nah, hier einen möglichen Fehlausbruch zu produzieren. Hierzu müssten die Kurse lediglich über das Niveau von 154/155 USD steigen und darüber schließen. Dies wäre für die Bären ein Zeichen von Schwäche und es könnte sich eine Erholungsbewegung ergeben. Noch aber ist es nicht so weit und dieses mögliche Szenario ist lediglich eines von vielen. Vorerst haben hier nach wie vor die Bären das Sagen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 06.07.2022 Kurs: 151.30 Kürzel: NVDA | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Halbleiterwerte sind bekannt für ihren hohen Beta-Faktor. Wenn der Gesamtmarkt steigt, dann geht es hier meist wesentlich stärker und steiler Richtung Nordern als bei anderen Aktien. Das Gleiche gilt aber auch für die Gegenrichtung in Bärenmärkten. Hier können die Titel der Branche schon mal wesentlich heftiger fallen als die Indizes.

In den letzten Handelstagen ging es mit der Branche steil nach unten und der Halbleiterindex verlor 13% innerhalb von nur 4 Handelstagen. Auch die Nvidia-Aktie erwischte es auf dem falschen Fuß. Nachdem der Boden bei 180 gerissen wurde, gab es für Anleger kein Halten mehr. Es wurde alles auf den Markt geschmissen und die Kurse befinden sich aktuell wieder an den Tiefs von Mitte Mai. Und was nun?    

Expertenmeinung: Die Bullen hatten eine wirklich gute Chance das Zepter wieder an sich zu reißen. Es wäre lediglich ein Breakout aus der Konsolidierung von Anfang Juni nach oben notwendig gewesen. Stattdessen haben die Bären wieder das Ruder in der Hand. Angekommen am Boden gibt es nun nur zwei Möglichkeiten. Wird der Support gebrochen, könnte sich die Talfahrt an der Börse aktuell weiter fortsetzen. Danach könnte der Bereich bei 115 bis 120 USD ins Spiel kommen, wo sich der 200-Wochen-Durchschnitt und auch ein wichtiges Pivot-Tief aus dem Jahr 2021 befinden. Sollte der Boden jedoch halten, dann müssten die Bullen spätestens jetzt aufdrehen, um das Niveau bei rund 155 USD zu verteidigen. Die nächsten Tage werden über den weiteren Weg der Aktie entscheiden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 13.06.2022 Kurs: 156.47 Kürzel: NVDA | Online Broker LYNX
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„Far more money has been lost by investors preparing for corrections, or trying to anticipate corrections, than has been lost in corrections themselves.“ – Peter Lynch

Alle Statistiken sagen dasselbe: Anleger schützen sich mit Market Timing nicht vor Crashs oder Verlusten, sondern sie verlieren damit nur Geld.

Im luftleeren Raum

Das liegt vor allem auch daran, dass der Markt wie wild ausschlägt. Von einem Tag auf den anderen kippt die Stimmung von Panik auf Kaufrausch und wieder zurück.

Allein in den letzten 2-3 Wochen würde man etliche Beispiele finden, an denen es genau so gelaufen ist.
Wer nicht überzeugt handelt, hat es besonders schwer. Wie soll man die einzelnen Gewinntage und Abverkäufe einordnen?

Und wie soll man vorher absehen können, ob es nur ein einzelner Gewinntag wird oder aber vier Stück in Folge?
Die Antwort ist einfach: Man kann es nicht.

Wer nicht überzeugt handelt, bewegt sich im luftleeren Raum und kann nur hoffen, dass er gerade richtig liegt.

Wer aber eine klare Strategie verfolgt und während Krisen und Crashs langsam und sukzessive einsteigt, wird am Ende immer die Nase vorne haben.
Wie oft ich in den letzten Wochen genau zu dieser Strategie geraten habe, kann ich kaum mehr zählen.

Im Endeffekt ging es in den letzten beiden Artikeln um nichts anderes. Wie schnell sich die Situation an der Börse doch verändert…
Es scheint fast, als wären wir letzten Mittwoch in einer anderen Welt gewesen, waren wir aber nicht:
Panik. Kapitulation. Nachvollziehbar.

Die Nerven liegen blank. Nicht nur bei Snap

Entweder war man letzte Woche zur Stelle und hat zugegriffen oder aber nicht.

Nicht das Ende

Diejenigen, die nicht zugriffen haben, stehen jetzt vor einem Dilemma. Sollte man den Kursen hinterherlaufen, oder wartet man ab?
Die richtige Antwort auf diese Frage werden wir erst später kennen. Börse ist undurchsichtig und grausam.

Die Wahrscheinlichkeit spricht allerdings dafür, dass man den Kursen nicht hinterherlaufen sollte. Vermutlich handelt es sich nur um eine Bärenmarktrallye, die bald ihr jähes Ende findet.

Das wichtigste ist aber, dass man sich nicht wieder in diese Situation bringen sollte.

Sie haben die Wahl. Sie können beim nächsten Crash antizyklisch einsteigen und die emotionale Stärke beweisen, die der Mehrheit fehlt.

Oder Sie stehen am Ende wieder vor demselben Dilemma, müssen den Kursen entweder hinterherlaufen oder verpassen die Rallye.

Wir sind nicht blind

Glücklicherweise muss man auch nicht blind kaufen. Wer antizyklisch agiert, schlägt ohnehin erst zu, nachdem der Markt bereits korrigiert hat.
Das ist der erste Vorteil und führt für sich genommen bereits zu einer stark erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass man outperformen kann.

Weitere Möglichkeiten bietet die Charttechnik. Sowohl einzelne Aktien, als auch die Indizes haben über Tage hinweg Bodenbildungstendenzen gezeigt.

Noch klarer wird das Bild, wenn man fundamentale Kennzahlen interpretieren kann.

Was wir wissen

Nehmen wir als konkretes Beispiel Nvidia. Man muss nur die Augen aufmachen.

Wir wissen, dass die Aktie ein Outperformer ist. Ausgehend vom letzten Hoch hatte sich der Kurs dennoch mehr als halbiert, was die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht, dass die Aktie jetzt attraktiv sein könnte, zumindest auf relativer Basis.

Wir wissen, dass Nvidia bei einem Kurs von 170 USD auf eine P/E von 38,3 und eine forward P/E von 31,0 kommt.

Wir wissen, dass die Aktie in den letzten fünf Jahren durchschnittlich mit einer P/E von 47,1 gehandelt wurde.

Wir wissen, dass im laufenden und den kommenden Geschäftsjahren erhebliche Gewinnsprünge von 17-23% erwartet werden.

Chart vom 30.05.2022 - Kurs: 188,11 Kürzel: NVDA - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 30.05.2022 – Kurs: 188,11 Kürzel: NVDA – Tageskerzen

Wir konnten beobachten, wie die Aktie über 10-12 Handelstage Bodenbildungstendenzen gezeigt hat.

Wir können zwar nicht sicher sein, dass es sich um das finale Tief handelt, aber aus all diesen Informationen lässt sich eine gut begründbare bullische These ableiten. Dass antizyklische Käufe auf diesem Niveau also interessant sein könnten.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Am Donnerstag der vorigen Woche startete eine breit angelegte Zwischenerholung an der Wall Street. Lediglich Chipwerte zogen nicht mit und so mussten sich Fans der AMD- oder Nvidia-Aktie das Treiben von der Seitenlinie aus betrachten.

Doch zum Ende der Woche waren die Bullen wieder da und sorgten für eine Kursexplosion im Sektor. Auch Nvidia als Branchenprimus profitierte von diesem Umstand und ging mit einem satten Plus von fast 10% aus dem Handel. Ist das der Beginn von mehr? Nun, vorerst sieht es eher nach einer technischen Gegenreaktion nach oben aus und noch befindet sich der Trend in einer eindeutig bärischen Gesamtlage.

Expertenmeinung: Die Zwischenrallye könnte noch viel weiter gehen. Als erstes mögliches Kursziel wäre hier die 20-Tage-Linie im Bereich von rund 190 USD zu erwähnen. Danach könnte sogar die gebrochene Unterstützung bei rund 210 USD wieder ein Thema werden.

Das Erreichen dieser Niveaus halte ich in den kommenden Tagen durchaus für möglich, doch danach werden die Karten neu gemischt. Für einen Trendwechsel braucht es natürlich mehr als nur ein bis zwei starke Tage. Ein höheres Tief wäre dringend notwendig und in Folge die Rückeroberung der 50-Tage-Linie. Danach wäre auch eine nachhaltigere Kurserholung denkbar. Vorerst bleibt die Einstufung auf neutral.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 13.05.2022 Kurs: 177.06 Kürzel: NVDA | Online Broker LYNX