Apple Aktie Prognose Apple lässt die Korken knallen – der Turnaround scheint geschafft

News: Aktuelle Analyse der Apple Aktie

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Apple
ISIN: US0378331005
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Apple Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits vorige Woche hatte ich auf den überaus attraktiven Chart des US-Technologieriesen hingewiesen. Die Apple Aktie war nach einer heftigen Übertreibungsphase, welche sich im August gebildet hatte, wieder zum 50-Tage-Durchschnitt zurückgekehrt. Gleichzeitig wurde auch das alte Ausbruchsniveau bei rund 152/153 USD nach unten getestet und der wichtige Boden hielt stand.

Der freie Fall wurde gestoppt und die Bullen erhöhten unmittelbar den Kaufdruck. Der mögliche Turnaround nach oben war bereits zum Ende der vorigen Woche zu sehen. Im gestrigen Handel wurde dieser bestätigt und die Kurse gingen in einem eher trägen Handel an der Wall Street regelrecht durch die Decke. Dieses Kaufsignal dürfte nun wohl die nächste Rallye auslösen.  

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Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Apple Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das Warten hat sich also gelohnt. Wer auf Stärke an der Unterstützung gewartet und rechtzeitig zugegriffen hat, konnte dieser Tage ein tolles Kaufsignal für Einstiege nutzen. Nun steht dem weiteren Weg nach oben nur noch der Gesamtmarkt im Weg, welcher nach wie vor etwas angeschlagen wirkt.

Bricht dieser nicht komplett weg, sollte sich eine Rückkehr auf die letzten Höchststände im Bereich von 175 bis 180 USD ausgehen. Nach unten hin ist klar, dass der Support keinesfalls gebrochen werden darf. Ein erneuter Test des Niveaus von 152/153 USD wäre im zweiten Anlauf wohl keine weitere Gelegenheit. Vorerst erhöhe ich die Aussichten für die Apple Aktie von neutral auf bullisch.  

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 12.09.2022 Kurs: 163.43 Kürzel: AAPL | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der Apple Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meiner letzten Analyse auf den Technologieriesen hatte ich vor allem auf zwei wichtige Punkte Bezug genommen. Zum einen hatten sich die Kurse Mitte August schon recht weit von der 50-Tage-Linie entfernt. Dies deutete darauf hin, dass die Apple-Aktie sich in einer deutlich überkauften Gesamtsituation befand.

Kein wirklich guter Zeitpunkt für neue Einstiege. Darum beließ ich auch die Aussicht auf neutral, obgleich der Chart extrem bullisch wirkte. Zum anderen betrachteten wir die 20-Tage-Linie, welche nicht nach unten gebrochen worden durfte. Dies war jedoch wenig später der Fall. Eine große rote Abverkaufskerze löste ein deutliches Verkaufssignal aus und so kam der darauffolgende Kursrutsch wenig überraschend. Mittlerweile sind die Kurse wieder an der 50-Tage-Linie angekommen, was jedoch völlig normal ist.

Expertenmeinung: Der letzte entscheidende Breakout fand im Juli knapp oberhalb der Marke von 150 USD statt. Hier scheinen sich die Bullen nun wieder für die Aktie zu interessieren und der Abverkauf konnte dieser Tage zumindest etwas gestoppt werden. Lohnt sich nun schon der Einstieg? Noch ist es zu früh zu sagen, ob der Kursrutsch tatsächlich beendet ist. Es braucht wieder starkes Kaufverhalten und höheres Volumen, um eine Rückkehr der Bullen anzuzeigen. Vorerst ist dies noch nicht geschehen. Aus aktueller Sicht scheinen sich erste mögliche Kaufsignale über der Marke von rund 160 USD zu bilden. Hier müsste aber auch noch die 20-Tage-Line gebrochen werden, um wieder etwas bullischer werden zu können. Auf die Beobachtungsliste gehört Apple allemal, doch vorerst ist es wohl noch etwas zu früh für den perfekten Einstieg.  

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 06.09.2022 Kurs: 155.67 Kürzel: AAPL | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Viele der bekannten Unternehmen an der Wall Street können mit der aktuellen Rallye nicht Schritt halten. Und nur wenige Wachstumsunternehmen haben in den letzten Wochen eine Führungsrolle übernommen. Hier sticht vor allem die Apple-Aktie heraus.

Seit dem Breakout im Juli über die Marke von 151 USD haben die Bullen vollends das Zepter übernommen. Auch der anschließende Pullback zurück zur Ausbruchsmarke konnte mit Bravour gemeistert werden und seither kennt das Papier nur noch eine Richtung. Der Trend befindet sich längst schon in einer bullischen Phase.

Expertenmeinung: Dennoch gibt es aktuell zwei entscheidende Elemente, welche mich dazu veranlassen, dem Titel vorerst nur neutrale Aussichten mit auf den Weg zu geben. Zum einen sehen wir seit dem Gap von Ende Juli nachhaltig fallendes Volumen in Verbindung mit steigenden Kursen. Dies bedeutet, dass die Kaufkraft stetig abnimmt. Diese Divergenz ist schon mal kein sonderlich gutes Zeichen.

Zum anderen ist der Abstand zur 50-Tage-Linie auf ein Maximum angewachsen, was die Kurse sehr anfällig für einen möglichen Richtungswechsel macht. Hier sehe ich eine hohe Korrekturgefahr und warne sogar auf aktuellen Niveaus neue Positionen aufzubauen.  

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 16.08.2022 Kurs: 173.03 Kürzel: AAPL | Online Broker LYNX
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Apple fährt die Produktion hoch, die USA melden eine halbe Million neue Jobs. Wie ist das alles möglich? Wo ist all die Panik hin?

Wie ist das möglich?

Die Börse ist ein ungewöhnlicher Ort. Vor wenigen Wochen schien jegliche Hoffnung vergebens, es herrschte regelrechte Panik.
Selbst jetzt findet man kaum einen Bullen und jeder scheint einen oder mehrere Gründe zu kennen, warum eine Fortsetzung des Bärenmarkts oder ein Crash kommen müssen.

Die Kurse haben sich dennoch erholt, obwohl die USA in eine technische Rezession abgeglitten sind.
Man fragt sich, wie das nur möglich sein kann.
(Außerdem kann man dadurch sehr viel lernen: Zum Beispiel, wie schnell der Wind an der Börse dreht. Dass Emotionen an der Börse ein schlechter Ratgeber sind. Oder aber, dass antizyklisches Investieren wieder funktioniert hat.)

Dazu muss man verstehen, wie komplex makroökonomische Themen sind und man muss auch verstehen, dass die Kursentwicklung an der Börse und die Wirtschaft nicht 1:1 proportional miteinander verknüpft sind.
Das gilt vor allem zeitlich. Die Börse blickt sechs Monate in die Zukunft und antizipiert.

Dass die US-Wirtschaft in den abgelaufenen sechs Monaten leicht geschrumpft ist, spielt an der Börse kaum mehr eine Rolle.
Und wenn, dann nicht so, wie es die meisten vermuten würden.

Eine milde Rezession ist geradezu das Beste, was uns aus Börsensicht passieren kann.
Dadurch sinkt der inflationäre Druck und dementsprechend lässt der Handlungsbedarf bei den Notenbanken nach. Und natürlich ist eine milde Rezession für die Kurse besser als eine schwere Rezession.

Das dürfen Sie nicht übersehen

All das bedeutet übrigens nicht, dass die Wirtschaft im Jahresverlauf nicht doch noch den Bach heruntergehen kann.
Damit muss man mit Blick auf die geopolitische Lage jederzeit rechnen.

Man sollte allerdings auch nicht die Augen vor den positiven Signalen verschließen. In den letzten Wochen und Monaten hatte ich immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Rezession vollkommen anders geartet ist als frühere.

Dabei haben wir immer wieder explizit darauf hingewiesen, wie robust der US-Arbeitsmarkt ist und, dass die Konsumenten weiterhin freudig Geld ausgeben.

Solange sich das nicht ändert, kann es keinen schweren Einbruch der US-Wirtschaft geben.

Eine halbe Million Gründe

Und an dieser Front haben wir zuletzt klar positive Signale erhalten.

Keiner weiß genau, warum und es war eine große Überraschung, aber im Juli sind in den USA 528.000 neue Stellen entstanden.
Das ist mehr als das doppelt so viel, wie Ökonomen eigentlich erwartet hatten.

Doch auch hier gilt wieder, dass das keine durchweg positive Nachricht ist. Denn dadurch erhöht sich auch der inflationäre Druck und es verkompliziert die Aufgabe der FED erheblich.

Für uns Börsianer bedeutet das, dass die Notenbank keinerlei Gründe haben dürfte, den Leitzins nicht spürbar anzuheben.

Meine Prognose:
Solange Stellen geschaffen werden und die Inflation nicht spürbar sinkt, wird die Fed den Leitzins weiter erhöhen. Im Zweifelsfall auch über 3 oder 4%.
Darauf sollten Sie sich einstellen.

Hier wird nicht gespart

Das bringt uns zum nächsten Hinweis, der unser Bild von der Konsumlaune konkretisiert.

Presseberichten zufolge hat Apple seine Lieferanten kontaktiert und die Erwartungen für den Absatz der neuen iPhone-14-Serie von 90 auf 95 Millionen Stück erhöht.
Demnach erwarte man, dass das iPhone 14 den Erfolg des iPhone 13 noch deutlich toppen wird.

Inflationsängste und Rezessionssorgen hin oder her, aber beim iPhone scheinen die Konsumenten nicht sparen zu wollen.
Das ist bemerkenswert, immerhin startet das iPhone 14 preislich bei 799 Dollar, das Spitzenmodell dürfte circa das doppelte kosten.

Chart vom 08.08.2022 - Kurs: 165,35 Kürzel: AAPL - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 08.08.2022 – Kurs: 165,35 Kürzel: AAPL – Wochenkerzen

Für Apple bedeutet das anhaltend gute Geschäft. Somit dürfte der Kurs auch nicht nachhaltig unter Druck kommen und solange die Schwergewichte nicht einknicken, kann auch der breite Markt nicht nachhaltig einbrechen.

Die forward P/E liegt bei 27,2. Damit ist die Aktie sicherlich kein Schnäppchen, Apple ist damit aber nicht so hoch bewertet, dass das für sich genommen bereits größeren Korrekturbedarf provoziert.
Es ist eher so, dass sich größere Rücksetzer als Gelegenheit herausstellen könnten.

Im Idealfall würde der Support bei 135 USD nochmal angesteuert, dazu wäre aber vermutlich eine erneute Marktschwäche notwendig. Aus technischer Sicht ist die Aktie tendenziell überkauft, daher ist ein kurzfristiger Rücksetzer jederzeit denkbar. Eine mögliche Anlaufstelle liegt bei 150-155 USD. Auf diesem Niveau könnten Trader auf eine anschließende Fortsetzung der Rallye setzen.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die vorige Handelswoche stand ganz im Zeichen einer schönen technischen Gegenreaktion nach oben. Doch der Bärenmarkt ist noch nicht vorüber und viele fragten sich, wie lange diese Aufwärtsbewegung laufen würde. So wie es aussieht, dürften wir das Ende bereits gesehen haben, denn im gestrigen Handel verlor die Wall Street teils massiv an Wert.

Auch der führende Technologiekonzern spielte hierbei eine wichtige Rolle. Die Apple-Aktie verlor fast 3% und beendete den Montag am Tagestief. Die Aufwärtsbewegung endete exakt an der eingezeichneten Widerstandslinie und die Bullen nahmen ihre kurzfristigen Gewinne wieder vom Tisch. Einzig positive Nachricht ist die Tatsache, dass das Volumen im Abverkauf nicht allzu hoch war.      

Expertenmeinung: Wie kann es hier weitergehen? Das bullischste Szenario wäre, wenn wir in der nun gestarteten Abwärtsbewegung ein höheres Tief bilden würden. Dies könnte der Grundstein für eine nachhaltige Trendwende werden. Danach müsste das Hoch bei 143.49 USD gebrochen werden. Somit würde der Abwärtstrend erstmals seit April wieder in eine neutrale Kaufphase übergehen.

Gelingt dies nicht, wird sich die bärische Gesamtlage wohl auch in den kommenden Tagen und Wochen weiter fortsetzen. Vorerst gibt es also noch keine klaren Kaufsignale, welche ein Investment zum jetzigen Zeitpunkt rechtfertigen würden. Diese können sich natürlich jederzeit bilden, doch Anleger sollten lieber geduldig warten.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 28.06.2022 Kurs: 137.44 Kürzel: AAPL | Online Broker LYNX
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Apple hat sich seit Jahresanfang zwar besser gehalten als der Nasdaq 100, lief aber weit schlechter als der Dow Jones. Ist das ein Indiz dafür, dass die Aktie ihren Nimbus als eine, die man im Zweifel immer kaufen kann, verliert?

Auf den ersten Blick läuft alles rund bei Apple. Wie üblich lagen Umsatz und Gewinn im ersten Kalenderquartal, bei Apple das zweite Geschäftsjahresquartal, über den Analystenprognosen. Interessant war aber, dass die am 29. April erfolgte Reaktion auf diese am Vorabend vorgelegte Bilanz den Kurs ins Minus führte … und es danach, nach einem kurzen Aufbäumen Anfang Mai, noch einmal richtig abwärts ging. Wohl auch, wenn die Prognosen nur relativ knapp überboten wurden, bei Apple war man da mehr gewohnt. Andererseits:

Als man aus Apple-Kreisen am 26. Mai zu hören bekam, dass das Unternehmen in Bezug auf seine iPhones für 2022 eine Stagnation des Absatzes kalkuliert, sprich ein Verharren auf den Stückzahlen des Vorjahres, legte der Kurs zu. Da hatten viele also doch Schlimmeres erwartet. Was andeutet: Dass die Lage schwieriger wird, hat man in den Kurs bereits „eingearbeitet“.

Fragt sich nur, ob man mit den Verkäufen bereits übertrieben hat oder im Gegenteil noch so viele glauben, dass Apple ein „Untouchable“ bleibt, sprich Krisen an diesem Unternehmen einfach abperlen, dass da noch einiges an Enttäuschungspotenzial bleibt.

Expertenmeinung: Schwieriger wird das Umfeld zweifellos auch für Apple. Zwar werden Apple-Kunden, die ja als besonders markentreu bekannt sind, so schnell nicht von der Fahne gehen. Aber man darf schon vermuten, dass auch diese Klientel in einer Gemengelage, in der mehr und mehr Verbrauchern das Geld knapper wird, mit Neuanschaffungen eher etwas zuwarten und/oder ggf. den einen oder anderen Service weglassen wird, während die Produktionskosten für das Unternehmen steigen. Zwar hat Apple immense Gewinnmargen auf seinen Produkten. Aber es geht ja auch nicht um die Frage, ob Apple auf einmal in die Verlustzone rutscht, sondern ausschließlich um einen gedrückten Unternehmensgewinn.

Auch der könnte der Aktie noch einiges an Abwärtspotenzial bescheren oder, solange offen ist, wie das aktuelle Quartal gelaufen ist und wie Apple das anstehende Sommerquartal beurteilt, den Weg nach oben versperren. Und das ist derzeit ja auch das, was es bei der Aktie zu beobachten gilt: Gelingt es, sich doch noch nach oben abzusetzen oder nicht?

Chart vom 03.06.2022, Kurs 145,38 US-Dollar, Kürzel AAPL | Online Broker LYNX

Denn die Aktie bewegt sich ja längst im Abwärtstrend. Das im April markierte Zwischenhoch lag unter dem vom Jahresanfang, dieses wiederum unter dem vom November. Und mit dem Abverkauf im Mai wurde eine Toppbildung vollendet, an deren Nackenlinien-Bereich die Aktie vergangene Woche von unten heranlief, bislang aber nicht durchkam. Long zu sein wäre hier also derzeit ein Trading gegen den Trend, so dass es letztlich darum gehen muss, ab welchem Punkt die Aktie wieder bullisch und damit ein Switch auf die Long-Seite opportun wäre.

Sie sehen es im Chart: Dort, wo Apple am Freitag erst einmal nach unten abgewiesen wurde, muss sie durch: Durch die die kurzfristige Abwärtstrendlinie einschließende Widerstandszone 150/156 US-Dollar sowie durch die auf engem Raum liegenden, gleitenden Durchschnitte der letzten 50, 100 und 200-Tage im Bereich 159/163 US-Dollar. Ginge Apple da durch, wäre sie wieder eine dieser „Untouchables“, die sich einem schwachen Gesamtmarkt entziehen können. Solange das nicht der Fall ist, wäre der Weg nach unten weiter offen.