Fresenius SE Aktie aktuell Fresenius: Jetzt könnten die Bären abermals den Druck erhöhen

News: Aktuelle Analyse der Fresenius SE Aktie

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Fresenius SE
ISIN: DE0005785604
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Fresenius SE Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Wochen waren für Anleger der Fresenius-Aktie alles andere als erfreulich. Während sich der DAX in Richtung des bisherigen Allzeithochs aufmachte, ging es hier mit den Kursen deutlich Richtung Süden. Erste technische Warnsignale bildeten sich bereits Anfang Januar, als der Breakout über das Niveau von 38 EUR nicht gehalten werden konnte. In Folge wurden auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten verletzt. Die Warnsignale mehrten sich, bis es zum Bruch der Unterstützung bei rund 36.50 EUR und somit zu einem doch deutlichen Verkaufssignal kam. Der anschließen recht steile Abverkauf, angefeuert von wenig erfreulichen Nachrichten, wurde zwar zwischenzeitlich wieder aufgekauft, doch hierbei handelt es sich wohl nur um eine technische Gegenbewegung. Die Kurse sind an der alten Unterstützungsmarke angekommen, welche nun zu einem Widerstand wird.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Fresenius SE Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die technische Erholung steht erneut auf der Kippe. Aus charttechnischen Gesichtspunkten ist mit einer recht hohen Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Bären von hier aus beginnen werden, den Druck abermals zu erhöhen. Anleger, welche Anfang Februar auf dem falschen Fuß erwischt wurden, haben nun eine gute Gelegenheit, bei wesentlich höheren Kursen das Wertpapier zu verkaufen. Diese Chance werden wohl einige ergreifen. In den kommenden Wochen gehen wir von einer Fortsetzung des Abwärtsdrucks aus und sehen Kursziele im Bereich von 31 bis 33 EUR.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 17.02.2021 Kurs: 36.06 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX
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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Fresenius SE Aktie

Bis zum Hoch hätte die Fresenius Aktie ein Potenzial von 100%. Die Lunte brennt bereits, es fehlt nur noch ein Funke. Sondieren wir die charttechnische und fundamentale Lage.

Falsche Welt

Betrachtet man nur die letzten Monate, würde man es kaum vermuten, aber Fresenius ist ein langfristiger Outperformer.
Tatsächlich gibt es nur eine Hand voll Aktien im Dax, die sich in den letzten zehn oder zwanzig Jahren besser geschlagen haben – und das, obwohl die Aktie derzeit 50% unter ihrem Allzeithoch notiert.

Doch früher oder später wird diese Korrektur ein Ende finden und die Bullen wieder übernehmen. Es fehlt nur noch ein Auslöser.

Erstaunlich

Denn fundamental ist die Lage erstaunlich eindeutig, trotz eines zwischenzeitlichen Bestechungsskandals, Problemen im Dialyse-Geschäft in den USA und bei der Tochter Fresenius Medical Care.

Unter dem Strich hat Fresenius den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 15,97 auf 35,41 Mrd. USD gesteigert.
Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,26 auf 3,38 Euro je Aktie.

Der freie Cashflow hat sich nahezu verdoppelt und die Dividende wurde von 0,25 auf 0,80 Euro je Aktie erhöht.
Kein Wunder also, dass die Aktie ein langfristiger Outperformer ist.

Wie groß sind die Probleme?

Aber selbstverständlich gibt es Gründe, warum die Aktie in den letzten Jahren nicht an diese Outperformance anknüpfen konnte – wir haben sie bereits angesprochen.

Betrachtet man allerdings die nüchternen Zahlen, wird es relativ schwer, die gravierenden Kursverluste zu rechtfertigen.

Immerhin hat die Aktie ihr Allzeithoch 2017 markiert. In diesem Jahr 2017 verzeichnete Fresenius aber ein Umsatzwachstum von 14% und erzielte einen Rekordgewinn von 3,25 Euro je Aktie.

Im Folgejahr stagnierte der Umsatz, man erzielte aber ein neues Rekordergebnis von 3,63 Euro je Aktie.

Im letzten Geschäftsjahr legte der Umsatz dann wieder um 5% zu und der Gewinn war mit 3,38 Euro je Aktie sehr ordentlich.

Im Krisenjahr 2020 hat sich Fresenius ebenfalls robust entwickelt. Umsatz und Gewinn liefen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres weitgehend seitwärts.

Gerechtfertigt?

Ich bin der Meinung, dass diese Entwicklung keine Kurshalbierung rechtfertigt, denn mittelfristig wird das Unternehmen wieder auf den Wachstumskurs zurückkehren.
Es ist für Fresenius auch nicht die erste Phase einer zeitweiligen Stagnation.

Der Markt bewertet den Gesundheitskonzern derzeit aber so, als würden die Probleme ewig anhalten und ignoriert die Qualität des Unternehmens.

Inzwischen kommt Fresenius jedenfalls auf ein KGV von 12,3.
In der Vergangenheit wurde oft ein Wert von mehr als 20 gezahlt und in den letzten fünf Jahren waren es durchschnittlich 18,7.

Jetzt zeigt sich

Die Krise hat nicht nur gezeigt, dass man mit problematischen Rahmenbedingungen umgehen kann, sondern auch, wie profitabel das Unternehmen in Wirklichkeit ist.

Da man bei den Investitionen zurückhaltend war, explodierte der Cashflow regelrecht.

In den letzten drei Quartalen hat Fresenius einen freien Cashflow von 3,59 Mrd. Euro erwirtschaftet.
Auf dieser Basis kommt Fresenius derzeit auf einen P/FCF von 4,8. Gemessen an dieser Kennzahl war das Unternehmen noch die günstiger. Für Investoren stehen die Ampeln also auf Grün.

Chart

Fehlt nur noch der angesprochene Auslöser. Der kurzfristige Abwärtstrend wurde bereits überwunden. Über 40 Euro könnte es jetzt zu einem weiteren Kaufsignal kommen.
Dann wäre der Weg bis zum langfristigen Abwärtstrend nahe 42 Euro frei.

Kann diese Trendlinie durchbrochen werden, rücken Kursziele bei 45-46 sowie 50 Euro in den Fokus.

Chart vom 08.01.2021 Kurs: 39,83 Kürzel: FRE – Tageskerzen | LYNX Online Broker
Chart vom 08.01.2021 Kurs: 39,83 Kürzel: FRE – Tageskerzen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Kurse der Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens Fresenius wurden in den letzten Monaten ordentlich durchgeschüttelt. Die Bären meldeten sich erstmals Ende Juli zu Wort, als wichtige Unterstützungen nach unten gebrochen wurden. Ein weiteres klares Statement setzten sie, als Mitte Oktober erneut eine Zwischenkonsolidierung Richtung Süden verlassen wurde. Die Talfahrt der Fresenius Aktie setzte sich weiter fort, bis es dann doch etwas zu viel des Guten wurde. Die Aktie präsentierte sich stark überverkauft, was vor allem am immens hohen Abstand zur 50-Tage-Linie erkennbar war. Ein technischer Bounce musste her, welcher auch wie nach Plan eintraf. Womit die Bären aber wohl nicht gerechnet haben, war die darauffolgende starke Rallye nach oben. Die Aktie kämpfte sich eindrucksvoll ihren Weg zurück.

Expertenmeinung: Die bärischen Tendenzen scheinen erstmal vom Tisch zu sein und wir sehen aktuell eine überaus konstruktive Konsolidierung knapp über den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50. Die Trendwende könnte sich von hier aus weiter fortsetzen. Ideal wären nun Schlusskurse oberhalb der gebildeten Seitwärtsbewegung. Sollte Fresenius den Sprung über die Marke von 39 EUR schaffen, könnte dies die Fortsetzung der Erholungsrallye sein. Alles in allem sieht das Papier erstmals seit einem halben Jahr wieder attraktiv aus.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 27.11.2020 Kurs: 38.07 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Siegeszug der Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens, der seit März dieses Jahres bestand, ist vorüber. Die Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs wurde gebrochen und die Bullen haben sich recht deutlich zurückgezogen. Wir sehen im Chart eine klassische Trendwende. Gleichzeitig hat es die Aktie den Anlegern wirklich leicht gemacht, den richtigen Zeitpunkt zum Ausstieg zu finden – Es war der Bruch des Pivot-Tiefs von Mitte Juli (siehe Chart), welcher die Wende in Richtung einer Korrekturphase einleitete. Ein klares Verkaufssignal, welches genutzt werden konnte, um die Gewinne der letzten Monate ins Trockene zu bringen.

Expertenmeinung: Mittlerweile haben auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 nach unten gedreht. Zum letzten Mal hatten wir dieses Szenario Ende Februar. Es zeigt, wie gefährlich die aktuelle Lage ist, denn die Bullen haben sich zurückgezogen und der Verkaufsdruck ist deutlich gestiegen. Kurzfristig könnte es dieser Tage noch zu einem Pullback nach oben kommen. Ein erneuter Test der gleitenden Durchschnitte wäre somit nicht ausgeschlossen. Dann sehen wir aber eher eine gute Short- als Long-Gelegenheit. Nun heißt es also die Hörner abzulegen und langsam das Bärenkostüm anzulegen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 10.08.2020 Kurs: 38.95 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mittlerweile konnte die Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens fast den gesamten Abschlag von März wieder aufholen. Der Titel war damals einer unserer ersten Favoriten auf eine Rallye in Richtung Norden und unsere Erwartungen wurden vollends erfüllt. Mittlerweile ist etwas Ruhe in das Kursgeschehen der Aktie gekehrt. Im Bereich von 46.50 EUR hat sich ein recht hartnäckiger Widerstand aufgebaut, welchen es noch zu knacken gilt. Nach unten hin sehen wir einen Unterstützungsbereich knapp über der Marke von 43 EUR. Für den Trend selbst ist es essenziell, dass dieser Support möglichst nicht gebrochen wird. Wenn doch, wäre der nach wie vor intakte Aufwärtstrend dahin und eine heftigere Korrektur könnte sich anbahnen. Expertenmeinung: Die weitere Bewegung der Aktie wird natürlich weitestgehend auch von dem Gesamttrend des DAX abhängen. Dieser hat zwar im Laufe der vorigen Woche die wichtige Marke bei 13.000 Punkten erobern können, doch die Bullen konnten dieses Niveau nicht allzu lange halten. Erste kleinere Schwächesignale machen sich breit. Den aktuell wichtigsten Support bei Fresenius haben wir bereits erörtert. Bei einem Bruch wären die nächsten beiden wichtigen Punkte bei 40.61 respektive 37.92 EUR zu finden. Vorläufig sieht der Chart noch vielversprechend aus und wir bleiben bei unserer positiven Gesamteinstufung. Aussicht: BULLISCH Chart vom 27.07.2020 Kurs: 44.27 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im März hatten wir der Aktie des deutschen Medizinunternehmens ein mögliches Kursziel in Richtung der Marke von 35 bis 40 EUR in Aussicht gestellt. Nach Erreichen dieser Niveaus sah es kurzfristig danach aus, als ob den Bullen die Luft ausgehen würde, doch die Vielzahl an roten Kerzen von Mitte April konnten anschließend wieder negiert werden. Die Bullen setzten sich weiter durch und konnten die Aktie nachhaltig nach oben treiben. Nunmehr hat sich bei 45 EUR eine weitere Widerstandsebene gebildet, welche es zu überwinden gilt. Ein Breakout nach oben würde den intakten Aufwärtstrend ein weiteres Mal bestätigen. Expertenmeinung: Alles in allem sehen wir hier ein äußerst positives Gesamtbild. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbruch nach oben ist in den letzten Tagen deutlich gestiegen und wir halten es durchaus für möglich, dass das bisherige Jahreshoch schon bald in Reichweite sein dürfte. Das nächste Kursziel legen wir somit mit 51.50 EUR fest. Nach unten hin ist vor allem darauf zu achten, dass das Tief der letzten beiden Wochen nicht mehr nach unten verletzt wird. Hier hat sich eine kleinere Unterstützungsebene zwischen 41.84 und 42.00 EUR gebildet. Die Ampeln bei Fresenius stehen bis auf Weiteres auf Grün. Aussicht: BULLISCH Chart vom 04.06.2020 Kurs: 44.05 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX