Fresenius SE Aktie Prognose Fresenius: Ist dies das Frühstadium einer Trendwende?

News: Aktuelle Analyse der Fresenius SE Aktie

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Fresenius SE
ISIN: DE0005785604
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Ticker: FRE --- %

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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Fresenius SE Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens erging es in den letzten Monaten alles andere als gut. Anfang September wurde ein wichtiger Boden nach unten verletzt und erste Verkaufssignale taten sich. Im Anschluss wurde der Fresenius-Aktie regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen.

Der bislang intakte Abwärtstrend drückte das Wertpapier zurück auf die Tiefs von Februar 2021, wo sich eine breite Schicht an Käufern zu Wort meldete. Seither konnte sich der Kursverlauf zumindest etwas stabilisieren und wieder in eine neutrale Trendphase übergehen.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Fresenius SE Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Mittlerweile haben sich die Kurse über den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 stabilisiert. Dies könnte ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Erholung werden.

Der Sprung über die Marke von 38 EUR würde den finalen Übergang in eine bullische Trendphase einleiten und die Erholung könnte sich somit weiter fortsetzen. Anders würde sich die Lage entwickeln, wenn die Kurse den Zwischenboden bei 35 EUR brechen würden. Dies würde die Aktie erneut in Schieflage bringen.    

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 04.02.2022 Kurs: 37.085 Kürzel: FRE | Online Broker LYNX

 

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Vorherige Analysen der Fresenius SE Aktie

Mit der Fresenius-Aktie ging es über Jahre hinweg abwärts. Viele Anleger hatten zwischenzeitlich den Mut verloren. Jetzt könnte die Bodenbildung abgeschlossen sein. Ist das endlich die Wende?

In den Startlöchern

Man muss schon eine sehr langfristige Betrachtungsweise haben, um zu erkennen, dass Fresenius ein Outperformer ist.
Denn seit Mitte 2017 ging es nahezu stetig bergab.

Operative Probleme, ein Bestechungsskandal und viele Nebenkriegsschauplätze belasteten die Stimmung.
Ganz erholt hat man sich davon noch nicht, es wäre aber gut möglich, dass Anleger auch einige positive Aspekte übersehen haben.

Daher hatte ich mich in den letzten Monaten mehrfach positiv zum Unternehmen geäußert, zuletzt bei einem Kurs von 41,60 Euro:
Fresenius: Endlich der Boden

Chart vom 19.08.2021 Kurs: 46,34 Kürzel: FRE - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 19.08.2021 Kurs: 46,34 Kürzel: FRE – Wochenkerzen
Chart vom 19.08.2021 Kurs: 46,34 Kürzel: FRE - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 19.08.2021 Kurs: 46,34 Kürzel: FRE – Wochenkerzen

Damals mehrten sich die Zeichen, dass die Aktie endlich einen belastbaren Boden gefunden hatte und glücklicherweise konnte Fresenius seit der Analyse ordentlich zulegen.

Jetzt ist die Aktie bis an den mehrjährigen Abwärtstrend vorgerückt und zeitweise sogar darüber ausgebrochen.
Aus Sicht der Bullen ist aber ein klares Kaufsignal per Wochenschluss notwendig. Dazu sollte Fresenius über 47 oder besser über 47,60 Euro schließen.

Vorerst scheint es aber so, als ginge den Bullen die Puste aus. Für antizyklische Anleger ist das erfreulich, denn sie könnten noch eine Gelegenheit erhalten.
Der Support nahe 44 Euro wäre interessant, noch besser wäre das Chance-Risiko-Verhältnis im Falle eines Rücksetzers an den kurzfristigen Aufwärtstrend.

Aus Sicht der Bullen sollte die Aktie allerdings nicht mehr unter 40 Euro fallen.

Gibt es Grund zur Hoffnung?

Zuletzt hat sich das Geschäft wieder besser entwickelt. Im zweiten Quartal kam es zu einer spürbaren Belebung.
Der Umsatz legte auf Jahressicht um 4% zu, der Gewinn kletterte um 16%.

Daher hatte man zuletzt auch die Prognose erhöht.

Das laufende Geschäftsjahr scheint die Wende zu bringen, denn inzwischen erwartet man für 2022 ein Ergebnis von 3,70 Euro je Aktie, was ein neuer Rekord wäre.

Das entspräche aktuelle einem KGVe von 12,5. Ich möchte die Erwartungen nicht zu hochschrauben, aber in den letzten fünf Jahren lag das KGV durchschnittlich bei 18,7 und in dieser Branche sind eher Werte von über 20 üblich.