Deutsche Bank Aktie Prognose Deutsche Bank: Auch das noch

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

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Deutsche Bank
ISIN: DE0005140008
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Deutsche Bank Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im Zeitraum von Februar auf März ging es der Deutsche Bank-Aktie ordentlich an den Kragen. Die Kurse verloren stark an Wert und büßten zwischenzeitlich mehr als 40% an Wert ein. Im März folgte dann die große Erholung. Die Kurse näherten sich wieder der mittlerweile fallenden 50-Tage-Linie, wo die Aufwärtsbewegung allmählich ins Stocken geriet.

Von hier aus übernahmen die Bären langsam und stetig wieder das Ruder. Zuerst wurde die Seitwärtsbewegung mittels eines Gaps nach unten gebrochen und danach übernahem die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 ihre Funktion als Widerstände. Im Laufe der letzten beiden Handelswochen gaben die Kurse deutlich nach und so befindet sich das Wertpapier quasi erneut im freien Fall.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Diese Woche stand ganz im Zeichen einer möglichen Erholung. Es bildete sich eine technische Gegenreaktion und im gestrigen Handel konnte wieder die psychologisch wichtige Marke bei 10.00 EUR zurückerobert werden.

Die Freude währte jedoch nur kurz, denn der Abverkauf an der Wall Street belastete zunehmend auch das deutsche Parkett. Das Gap nach oben wurde schnell verkauft und die Aktie schloss am Tagestief. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich die bärische Spirale von hier aus weiter fortsetzen dürfte. Als nächstes könnte nun der Boden von März auf dem Programm stehen. Das sieht gar nicht gut aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 05.05.2022 Kurs: 9.46 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Deutsche Bank Aktie

Das Quartalsergebnis der Deutschen Bank war tadellos und lag sogar über den Prognosen der Analysten. Trotzdem fiel die Aktie und wurde zum größten Tagesverlierer im DAX. Das Bären-Lager will sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen – und ist damit erfolgreich.

“Die Ergebnisse aller Geschäftsbereiche liegen im oder über dem Plan, und wir haben unseren höchsten Quartalsgewinn seit neun Jahren erzielt”, so der Kommentar des Deutsche Bank-Chefs Sewing zu der Bilanz des ersten Quartals. Beeindruckend, keine Frage.

Der Umsatz lag mit 7,32 Milliarden Euro zwar nur leicht über dem des Vorjahresquartals (7,23 Milliarden), aber klar über der durchschnittlichen Prognose von 7,02 Milliarden. Der Gewinn vor Steuern (EBT) kam mit 1,65 Milliarden Euro zwar marginal unter der Konsens-Schätzung von 1,67 Milliarden herein, aber der Nettogewinn lag mit 1,227 Milliarden fast 20 Prozent höher als im ersten Quartal 2021 und schlug die Prognose von 1,113 Milliarden Euro klar.

Wo soll denn hier das Haar in der Suppe sein, das dazu führte, dass die Aktie daraufhin nicht ansprang, sondern einfach weiter fiel und dabei nicht einmal die Unterstützungszone 9,70/10,07 Euro halten konnte?

Expertenmeinung: Wer ganz pingelig wäre, könnte bemängeln, dass das Geldhaus trotz dieser guten Ergebnisse nicht die Gesamtjahresprognose anhob. Aber in einem derart unsicheren Umfeld ist die Sichtweite auch bei den Banken nicht allzu groß, da wären Prognosen ohnehin Aussagen auf Abruf. Und wenn Vorstandschef Sewing sich derart zufrieden äußert wie oben zitiert, ist das an und für sich Grund genug, hier, wenn schon nicht einzusteigen, so doch nicht weiter zu verkaufen. Es sei denn …

… dass die Leerverkäufer, sprich die Bären hier gezielt Druck ausüben, um den Kurs weiter an das bisherige Jahrestief bei 8,16 Euro zu drücken, dieses Tief im Idealfall sogar zu unterbieten. Denn psychologisch betrachtet ist es natürlich höchst wirkungsvoll, wenn potenzielle Käufer gute Zahlen sehen und die Aktie dann fällt wie ein Stein. So kann man darauf bauen, dass viele, die bei einer positiven Reaktion eingestiegen wären, jetzt wegbleiben und die Bären so weiterhin wenig Widerstand zu erwarten haben.

Noch ist diese Supportzone 9,70/10,07 Euro nicht wirklich signifikant gebrochen. Aber das alleine wäre keine besonders tragfähige Basis, um auf der Long-Seite dagegen halten zu wollen. Dass sich die Erholung der Aktie Ende März/Anfang April noch unterhalb der markanten, sich als Rallye-Ziel anbietenden Widerstandslinie bei 12,56 Euro festfuhr und der jüngste Versuch, die Deutsche Bank-Aktie nach oben zu drehen, ausgerechnet am Kreuzwiderstand aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie im Bereich 11,25/11,50 Euro abgewiesen wurde, macht deutlich: Die Short-Seller haben die Aktie bislang unter Kontrolle. Da einfach auf Verdacht die bullische Gegenposition einnehmen zu wollen, ist hochriskant.

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 27.04.2022, Kurs 9,55 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Nach Cerberus werfen jetzt die nächsten Großinvestoren das Handtuch und steigen bei der Deutschen Bank und Commerzbank aus. Potenzial scheint man also nicht mehr zu sehen.

Nix neues

Es ist nun wahrlich kein Geheimnis, dass ich kein großer Fan der Aktien von Commerzbank und Deutscher Bank bin.

Das hat offensichtliche Gründe und die schwache Kursentwicklung hat mich über die Jahre hinweg immer wieder in meiner Haltung bestärkt.
Meine negative Einschätzung der Lage hat seit etlichen Jahren bestand und bisher habe ich auch keinen Grund gefunden, meine Meinung zu ändern.

Die beiden Geldhäuser kämpfen noch heute mit den Auswirkungen der Finanzkrise. Eine Restrukturierung, Neuausrichtung folgt der anderen, am Ende waren sie durchweg erfolglos.

Der Rebound ist ausgeblieben, das gilt sowohl geschäftlich wie auch kurstechnisch. Ich kann Anlegern nur immer wieder davon abraten, auf Rebounds zu spekulieren. In den allermeisten Fällen geht es schief, hier ging es auch schief.

Man kann es sich auch einfacher machen

Wer zu einem beliebigen Zeitpunkt zwischen 1995 und den darauffolgenden zweieinhalb Jahrzehnten zugegriffen und bis heute gehalten hat, hat ordentlich ins Klo gegriffen.
Wer es 2022 versucht, wird ihr Schicksal vermutlich teilen.

Ich habe nie verstanden, warum man sich freiwillig einen Problemfall ans Bein bindet, nur weil die Hoffnung besteht, dass es irgendwann besser werden könnte.

Man hat als Anleger schließlich die Wahl, warum dann nicht einfach auf Unternehmen setzten, deren Kennzahlen seit geraumer Zeit nur eine Richtung kennen und bei denen die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass das auch in Zukunft der Fall sein wird.

Jetzt ziehen die Großinvestoren die Reißleine

Aber es waren nicht nur Kleinanleger, die mit den Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank Jahre verschwendet haben und sich am Ende womöglich sogar noch mit einem herben Verlust aus der Sache verabschieden müssen.

Jüngst ist der US-Hedgefonds Cerberus bei den beiden Geldhäusern ausgestiegen. Nach einem halben Jahrzehnt und den damit einhergehenden Verlusten scheint man die Nase voll zu haben.

Dem folgen nun weitere Großinvestoren. Berichten zufolge wollen sich institutionelle Investoren aus den USA von 116 Millionen Deutsche-Bank-Aktien und 72,5 Millionen Commerzbank-Papiere trennen.
Man zieht die Reißleine.

Zum jetzigen Kursstand haben die Aktienpakete einen Wert von 1,7 Mrd. Euro. Im Fall der Deutschen Bank handelt es sich um 5,6% aller Aktien, bei der Commerzbank sind es 5,8%.

Potenzial scheint man demnach nicht zu sehen.

Chart vom 12.04.2022 Kurs: 6,40 Kürzel: CBK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.04.2022 Kurs: 6,40 Kürzel: CBK – Wochenkerzen
Chart vom 12.04.2022 Kurs: 10,88 Kürzel: DBK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.04.2022 Kurs: 10,88 Kürzel: DBK – Wochenkerzen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In der letzten Woche hatten wir noch darüber spekuliert, ob die Deutsche Bank-Aktie im Bereich von 9.50 bis 10 EUR einen möglichen Boden bilden könnte. Der Chart lieferte für diese Annahme mögliche Unterstützungen, welche in Folge jedoch wie Butter nach unten durchschnitten wurden.

An keinem einzigen Tag schafften es die Kurse über das Hoch des Vortages zu steigen und somit gab es auch technisch absolut kein Kaufsignal auf Tagesbasis. Doch am Dienstag konnten die Bullen eine Wende einleiten. Gleichzeitig wurde hier der Boden von Februar 2021 getestet. Nun hat die Aktie zumindest einmal die Chance auf eine technische Gegenreaktion nach oben.



Expertenmeinung: Die Frage ist natürlich, wie weit diese Gegenreaktion reichen könnte. Üblich ist eine Annäherung in Richtung der gleitenden Durchschnitte, welche derzeit nach wie vor steil nach unten zeigen. Hierbei spielt vor allem die 20-Tage-Linie eine wichtige Rolle. Wenn die Bullen also weiter Gas geben, wäre dies die nächste Anlaufstation.

In den kommenden Tagen wird sich der Indikator dem Bereich von 11 EUR und knapp darunter nähern. Bis hier hin könnte der begonnene Impuls gehen. Danach wird es jedoch wieder etwas kritischer und Anleger sollten sich darauf einstellen, dass der Verkaufsdruck deutlich zunehmen dürfte.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 0.03.2022 Kurs: 9.806 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wer hätte das gedacht. Anfang Februar gelang der Aktie des deutschen Finanzinstituts noch ein längerfristiger Breakout über die Marke von 12.50 EUR und alles sah danach aus, als ob sich die Rallye über Monate hinweg weiter fortsetzen würde. Doch die jüngsten Sanktionen gegen Russland haben der Bankenwelt enorm zugesetzt und die Deutsche Bank-Aktie konnte das Niveau bei 12.50 EUR nicht mehr halten.

Die Folge war eine regelrechte Abverkaufs-Schlacht, welche noch nicht beendet ist. Die Kurse haben sich der psychologisch wichtigen Marke bei 10.00 EUR genähert, wo sich zuletzt im September eine solide Unterstützung bildete.   



Expertenmeinung: Der Aufwärtstrend ist vorerst vorüber und die Aktie ist in eine neutrale Verkaufsphase übergegangen. Man muss jetzt abwarten, wo sich die nächsten möglichen Umkehrpunkte bilden. Auf dem aktuellen Niveau bei 10 EUR hätten die Bullen Grund genug, um wieder aktiv zu werden. Sollte diese Ebene verloren werden, wären als nächstes wohl die Tiefs von April und Juli Anlaufpunkte, welche sich bei rund 9.75 EUR bildeten.

Die Kurse sind in den letzten Wochen steil nach unten gelaufen, weshalb zumindest eine technisch heftige Gegenbewegung in den kommenden Tagen zu erwarten wäre. Für längerfristige Investitionen muss jedoch erst der technische Schaden repariert werden und dies wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 03.03.2022 Kurs: 10.04 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Es ist keine drei Wochen her, da war die Deutsche Bank mit einem Plus von in der Spitze 33 Prozent gegenüber dem Schlusskurs 2021 der Star im DAX. Jetzt ist der Gewinn fast komplett dahin. Was ist passiert? Und sollte man jetzt besser nach oben oder nach unten schauen?

Am 10. Februar erreichte die Deutsche Bank-Aktie mit 14,64 Euro den höchsten Stand seit vier Jahren. Und das kam beileibe nicht von ungefähr. Nach einer ersten Rallye zu Jahresbeginn, die deutlich machte, dass große Adressen im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung zum Jahreswechsel jetzt die Banken favorisieren, kam der Kurs zwar erst einmal wieder zurück. Aber nachdem die „Deutsche“ am 27. Januar ihre vorläufige Bilanz 2021 vorlegte und mit ihr einen zwar noch vagen, aber optimistischen Ausblick auf 2022, kamen viele zu dem Schluss: Hier muss man dabei sein.

Aktuell scheint es, als würde dieselbe Klientel auf einmal denken, dass man hier im Gegenteil ganz schnell aussteigen müsste. Warum?

Expertenmeinung: An den Zahlen lag es wie gesagt nicht, die beflügelten die Käufer. Aber jetzt sehen wir uns einer völlig offenen Perspektive durch den Ausschluss Russlands aus dem regulären Zahlungsverkehr und damit auch von normalen Investmentmöglichkeiten und der Kapitalbeschaffung gegenüber. Offen, weil das Ausmaß der Sanktionen noch im Fluss ist, weil deren Tragweite für die Wirtschaft nicht abzusehen ist und die Dauer der Maßnahmen ebenso wenig. Und bei alldem geht man natürlich nicht fehl, wenn man ahnt, dass das die deutschen bzw. alle Eurozone-Banken negativ treffen wird. Nur eines weiß man eben nicht:

Wie sehr das der Fall sein könnte. Und noch, Stand Montagabend, hat sich die Deutsche Bank dahingehend auch nicht geäußert. Was nicht überraschen kann, solange alles noch im Fluss ist, kann man aus einer Formel voller Platzhalter eben kein Ergebnis ziehen. Das bedeutet:

Ob dieser Abverkauf, der insbesondere seit vergangenen Donnerstag immens heftig ausfiel, in dieser Größenordnung überzogen oder sogar noch harmlos ist, ob man hinsichtlich der Deutsche Bank-Aktie also eher Ziele über oder unter dem Montags-Schlusskurs anpeilen müsste, ist noch nicht vernünftig erkennbar. Aber was tut man, wenn man hier investiert ist? Nichts wie weg oder den Abverkauf als Chance sehen und zukaufen?

In solchen Situationen bietet es sich an, sich pragmatisch am Chartbild zu orientieren. Zumal der „Prognose-Nebel“ ja alle Akteure gleichermaßen betrifft, so dass man vermuten darf, dass die Charttechnik auch für viele andere zur Leitlinie Nummer 1 wird. Und da sehen wir:

Die Aktie ist wieder in die vorherige, im zweiten Halbjahr 2021 geltende Handelsspanne zurückgefallen. Die im Chart dick schwarz hervorgehobene 200-Tage-Linie, die am Donnerstag und Freitag noch hielt, wurde gestern gebrochen. Jetzt geht es um die mittelfristige, im Januar 2021 etablierte Aufwärtstrendlinie bei aktuell 10,94 Euro. Fällt sie, läge die nächste Kurszielzone im Bereich 9,70/10,07 Euro. Gelingt es, die Trendlinie zu halten, wäre das zwar eine gute Basis, um in den Bullen-Modus zurückzukehren. Aber wirklich bullisch wäre die Deutsche Bank-Aktie dennoch erst, wenn das Mai-Hoch 2021 bei 12,56 zurückerobert wäre. Wer unterhalb dieser Linie Long ginge, würde daher, in einem Umfeld wie diesem ohnehin, ein recht hohes Risiko eingehen.

Deutsche Bank: Chart vom 28.02.2022, Kurs 11,26 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX