Deutsche Bank Aktie aktuell Das darf der Deutsche Bank Aktie auf keinen Fall passieren

News: Aktuelle Analyse der Deutsche Bank Aktie

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Deutsche Bank
ISIN: DE0005140008
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Deutsche Bank Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mittlerweile hat auch das deutsche Finanzunternehmen seine Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal offengelegt und diese können sich absolut sehen lassen. Es war das beste Halbjahr seit 2015 und die Freude der Anleger ließ die Kurse der Deutsche Bank-Aktie kurzfristig in die Höhe schnellen. Die Betonung liegt hierbei auf kurzfristig, denn die Gewinne wurden schnell wieder mitgenommen und es bildete sich kurz danach eine eher unschöne rote Kerze. Ein Zeichen für weitere Schwäche? Bereits im Juli mussten sich Anleger mit stetigem Verkaufsdruck herumschlagen, doch der Boden bei 9.70 EUR konnte gehalten werden. Droht nun weiteres Ungemach?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Um eine größere Korrektur zu verhindern, dürften die Bullen es nicht zulassen, dass sich die Kurse erneut dem erwähnten Boden bei 9.70 EUR nähern. Sollte dies dennoch der Fall sein, könnte der Aktie eine Fortsetzung des Absturzes drohen, denn ein weiterer Test dürfte wohl zum Bruch nach unten führen.

Je länger sich die Aktie also oberhalb der Ebene von 10 EUR, idealerweise 10.50 EUR halten kann, desto besser. Dennoch scheint der Titel aktuell angezählt zu sein, denn die Umkehrkerze der vorigen Woche signalisiert wenig Überzeugung nach den Quartalsergebnissen. Der ein oder andere Stopp zur Risikoabsicherung kann also definitiv nicht schaden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 02.08.2021 Kurs: 10.518 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Deutsche Bank Aktie

Dass das Quartalsergebnis der Deutschen Bank, das gestern vorgelegt wurde, hervorragend war, ließ sich an dem Kurssprung ersehen, mit dem die Aktie in den Tag startete. Bis zu 4,5 Prozent stieg sie. Aber sie schloss 1,13 Prozent im Minus: Jetzt müssen die Bullen aufpassen!

Anderthalb Monate hatte die Deutsche Bank-Aktie eine Korrektur absolviert, in deren Verlauf der Kurs über 20 Prozent von seinem Jahres-Verlaufshoch zurückkam. Dabei wurde Mitte des Monats die mittelfristig entscheidende Unterstützungszone in Form der im März 2020 etablierten Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie getestet und verteidigt. Das war eine perfekte Basis, um durchzustarten. Vorausgesetzt, die Quartalszahlen wären überzeugend. Aber wer da im Vorfeld zweifelte, konnte sich angesichts dieser Ergebnisse entspannen:

Die meisten Kennzahlen lagen nicht nur weit über denen des vom Lockdown beeinflussten zweiten Quartals 2020, sondern auch sehr deutlich über den Prognosen der Analysten. Besonders beeindruckend ist, dass die Rentabilität wieder durchstartet, wie sich am Verhältnis Umsatz/Gewinn erkennen ließ. Der Umsatz lag mit 6,23 Milliarden Euro nur in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals (wenngleich über der Analystenerwartung von im Schnitt 6,03 Milliarden), aber:

Was den Gewinn angeht, so lag der vor Steuern mit 1,165 Milliarden Euro gewaltig höher als im 2020er-Vergleichzeitraum (158 Millionen) und vor allem weit über der Konsens-Prognose der Analysten (knapp 800 Millionen Euro). Auch als Nettogewinn gerechnet passte es: 795 Millionen Euro nach 28 Millionen im 2. Quartal 2020, die Prognose der Experten hatte bei 471 Millionen gelegen. Darüber hinaus avisierte das Geldhaus, dass der Umsatz im kommenden Jahr höher liegen werde als dies noch Ende 2020 prognostiziert wurde.

Expertenmeinung: Bei solchen Zahlen konnte man schwerlich Haare in der Suppe finden. Und dass der Kurs kurz nach Handelsstart bis zu 4,5 Prozent höher lag als zum Vortagesschluss, zeigt, dass man das seitens der Anleger auch so sah. Doch schon eine halbe Stunde nach Handelsbeginn kam Abgabedruck auf, kurz darauf war das Plus bereits eliminiert.

Der Grund? Es hat den Anschein, als wäre die Charttechnik in Kombination mit einer zunehmenden Nervosität am Gesamtmarkt dafür verantwortlich. Der Chart zeigt, dass die Aktie mit dem anfänglichen Kurssprung in die Widerstandszone 11,07/11,25 Euro gelaufen war. Dort kam dieser Verkaufsdruck auf. Ob das auf aktivem Druck durch bärische Trader basierte oder zu viele da einfach einen kurzfristigen Gewinn mitnehmen wollten, ist weder klar zu ermitteln noch wirklich entscheidend. Entscheidend ist, dass Nachrichten, wie sie besser kaum sein konnten, nicht den erwarteten Effekt hatten.

Und jetzt liegen die „good news“ auf dem Tisch, so dass Nachrichten-Nachschub für einen zweiten Anlauf an die Zone 11,07/11,25 Euro ausbleiben dürfte. Damit sollte man jetzt genau hinschauen, was der Kurs in den kommenden Tagen tut. Denn die gerade erst verteidigte, mittelfristige Unterstützungszone 10,00/10,25 Euro ist damit nun doch weiter in Reichweite. Sollte die Aktie diesen Bereich erneut testen, ist das Risiko, dass es mit Schlusskursen unter 9,70 Euro zu einem signifikanten Trendbruch kommt, deutlich höher als beim ersten Test. Da sollte jetzt besser ein Stoppkurs drunter liegen!

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 28.07.2021, Kurs 10,50 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Deutsche Bank Aktie gehörte im gestrigen Handel zu den größten Gewinnern im DAX und konnte bis zum Handelsschluss satte +4.2% an Wert zulegen. Doch warum gerade jetzt? Beim Blick auf den aktuellen Chart wird dies etwas klarer.

Nach einer wochenlagen bärischen Phase näherten sich die Kurse zu Wochenbeginn dem überaus wichtigen Support bei 9.70 EUR. Dieser Bereich wurde bereits im März und April dieses Jahres getestet. Da sich die Kurse diesem Terrain recht steil näherten, war mit einem technischen Bounce zu rechnen – so weit so gut. Doch aus dem Bounce wurde gleichzeitig auch ein klares Kaufsignal, denn erstmals konnte die Widerstandslinie der Korrektur gebrochen werden. Das sieht richtig gut aus.

Expertenmeinung: Die vermeintliche Trendwende hat gerade erst begonnen und noch ist das ausgelöste Kaufsignal verletzbar. Solange die Kurse sich aber über der psychologisch wichtigen Marke von 10 EUR und somit über dem gestrigen Tagestief halten können, sieht die Gesamtlage überaus vielversprechend aus. Etwas schwierig wird es im Bereich der gleitenden Durchschnitte, welche mitunter etwas Gegenwind in die neue Aufwärtsbewegung bringen könnten. Dennoch könnten wir gerade den Startschuss zu einer neuen Rallye gesehen haben. Bereits Ende April startete die Aktie durch. Wird es dieses Mal erneut gelingen?

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.07.2021 Kurs: 10.50 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Die Anleger sind überzeugt: Die Deutsche Bank kriegt endlich die Kurve. Das sehen die Analysten nicht anders, aber bei der Frage, welches Kursniveau angemessen wäre, gehen die Meinungen zwischen Experten und Tradern immens auseinander. Wer setzt sich durch?

Die Dauer-Niedrigzinsen und die harte, weltweit agierende Konkurrenz hängen seit Jahren wie ein Klotz am Bein der heimischen Banken. Das letzte Mal, dass die Deutsche Bank einen einigermaßen erfreulichen Gewinn erzielen konnte, was das Jahr 2014. Seither wechselten die Chefs und wechselten die Strategien, aus der Misere herauszukommen. Nur eines blieb: die Misere. Mit Christian Sewing aber scheint jetzt jemand auf der Brücke zu stehen, der es hinbekommt. Trotz weiterhin fataler Zinsen und der Corona-Krise kommt die „Deutsche“ Langsam wieder in Fahrt. Das haben die Anleger honoriert:

Die Deutsche Bank-Aktie holte ihren „Corona-Crash“ schnell großenteils wieder auf und notiert derzeit trotz der laufenden Korrektur höher als vor dem Einbruch im Februar 2020. Die Frage ist, ob das so bleibt. Denn es fällt auf, dass die Analysten weit weniger bullisch sind, als dies der laufende Aufwärtstrend vermuten ließe.

Expertenmeinung: Auch die Analysten erwarten, dass die Gewinne der Deutschen Bank in den kommenden Jahren zulegen werden. Aber nur einer von 20 die Aktie überwachenden Experten sieht das Papier derzeit als einen Kauf, der Rest verteilt sich auf die Lager „Halten“ und „Verkaufen“. Der Hauptgrund: Auf Basis dessen, was man an Gewinn für 2021 und 2022 erwartet, wäre die Aktie deutlich zu weit gelaufen. Für den erwarteten 2021er-Gewinn läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) aktuell um 20, für die 2022er-Prognose bei knapp zehn. Für andere Branchen wäre das spottbillig, für die Bankenbranche nicht. Aber:

Wenn es läuft, wie allseits erwartet, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis das KGV auf akzeptable Levels in der Region acht oder neun sinken würde. Die Frage ist nur: Haben die Anleger diese Geduld? Denn wenn die Aktie erst 2023 auf dem jetzigen Kursniveau fair bewertet wäre, heißt das: Steigt sie weiter, müsste man noch länger warten, bis durch das Nachlaufen der Gewinne eine faire Bewertung erreicht wäre. So gesehen könnte die Aktie jederzeit abrutschen. Doch da muss man das Wort „könnte“ unterstreichen, denn: Solange ein Aufwärtstrend intakt ist, neigen Investoren dazu, zu hohe Bewertungen oder skeptische Analysten einfach zu ignorieren, da wäre die Deutsche Bank-Aktie nur ein Beispiel von vielen. Und was die Charttechnik angeht, zeigt sich die Aktie sehr stark unterstützt.

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 21.06.2021, Kurs 11,01 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Zwischen dem gestrigen Tagestief bei 10,70 Euro bis hinunter auf 8,40 Euro reiht sich eine potenzielle Auffanglinie an die andere … und die zuletzt absolvierte Korrektur hat den zuvor überkauften markttechnischen Indikatoren eine Menge potenziellen Aufwärtsspielraum verschafft. Solange vor allem der doppelte Leitstrahl dieses Aufwärtstrends hält, bestehend aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie im Bereich 9,60/9,75 Euro, kann sich die Aktie noch lange gegen skeptische Analysten stemmen. Kann, aber muss nicht … ein höheres Risiko als bei günstig bewerteten Aktien hat man hier dennoch!

Die Deutsche Bank hat schon genug Probleme. Eine Milliardenklage in Malaysia macht die Sache nicht besser.
Jetzt steht eine Richtungsentscheidung an.

Das weiß doch jedes Kind

Dass die Deutsche Bank allerlei Probleme hat, das dürfte jeder Bürger unseres schönen Landes wissen, selbst wenn er überhaupt nichts mit dem Aktienmarkt zu tun hat.

Wir Börsianer können die Sache allerdings quantifizieren. Wenn der Umsatz eines Unternehmens über Jahre hinweg sinkt und man fast die Hälfte der Zeit kein Geld verdient, dann entwickelt sich der Aktienkurs entsprechend schlecht.

Im Fall der Deutschen Bank ist der Umsatz in der letzten Dekade von 33,46 auf 23,90 Mrd. Euro gesunken.
So richtig bergab ging es ab 2015.

Das Ergebnis sank von 4,13 auf 0,48 Mrd. Euro, wobei man auch einige heftige Verlustjahre hatte.
In Summe hat die Deutsche Bank in den letzten zehn Jahren kein Geld verdient.

Darüber hinaus kletterte die Zahl der ausstehenden Aktien in diesem Zeitraum von 1,12 auf 2,17 Milliarden Stück.

Das bedeutet, dass das Ergebnis je Aktie wahrscheinlich nie wieder das Niveau von vor der Finanzkrise erreichen wird.

Auf dem Abstellgleis

Die Deutsche Bank hat also ganz grundlegende strukturelle Probleme. Diese reichen vom Zinsumfeld, der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in Europa bis hin zu einer viel härteren Konkurrenz.

In den letzten Jahren sind viele Online-Banken entstanden. Junge Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte und alles was dazu gehört über das Internet ab.

Das hat die Deutsche Bank schlichtweg verschlafen und Marktanteile an eine Vielzahl von Wettbewerbern verloren.

Es ist eher unwahrscheinlich, dass man den verlorenen Boden zurückerobern kann. Denn in der Regel bleiben Kunden eine sehr lange Zeit bei ihrer Bank.

All diese Faktoren bremsen das Wachstum, daher sind die Umsätze übergeordnet auch rückläufig.
Gleichzeitig kommen die Margen unter Druck.

Neuer Ärger

Die Deutsche Bank hat also genug mit sich selbst zu tun, externe Belastungsfaktoren kommen da gar nicht gelegen.

Wie nun aber bekannt wurde, hat der malaysische Staatsfonds und ein ehemaliger Ableger eine Reihe von Klagen gegen Institutionen und Einzelpersonen eingereicht.
Berichten zufolge sind darunter auch die Deutsche Bank und JP Morgan.

Leider handelt es sich dabei nicht um Peanuts. Insgesamt gehe es um die Rückgewinnung von Vermögenswerten mit einem Wert von umgerechnet rund 20 Mrd. Euro.

JP Morgan lehnte eine Stellungnahme ab, bei der Deutschen Bank wisse man von nichts.

Wir werden sehen, wie die Sache ausgeht. Selbst wenn man die DBK nur für einen kleinen Teil der Gesamtsumme in Haftung nehmen wird, könnte es schmerzhaft werden.

Goldman Sachs hatte sich Ende letzten Jahres schuldig bekannt und eine Strafe von 2,9 Mrd. USD kassiert.
Der ebenfalls in die Veruntreuung involvierte Ex-Ministerpräsident Razak wurde zu zwölf Jahren Haft verurteilt.
Dass die Behörden in Malaysia Ernst machen, ist also sicher.

Chart vom 12.05.2021 Kurs: 11,41 Kürzel: DBK - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.05.2021 Kurs: 11,41 Kürzel: DBK – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht befindet sich die Aktie derzeit an einer Schlüsselstelle. Pro forma wurde mit dem Anstieg über 11,20 Euro ein Kaufsignal ausgelöst.

Eigentlich hätte das der Befreiungsschlag sein sollen. Stattdessen stagniert der Kurs seit drei Wochen. Es fehlen schlichtweg die Anschlusskäufe.

Gelingt doch noch zeitnah ein Anstieg über 11,80 Euro, wäre der Weg in Richtung 12,50 oder sogar 13,50 Euro frei.

Fällt die Aktie hingegen unter 11,20 Euro, muss mit einem Abverkauf bis 10,00 oder bis zum Aufwärtstrend gerechnet werden.

Wird der Aufwärtstrend durchbrochen, stehen die Bullen vor einem Scherbenhaufen.

Wer jetzt, in einem für europäische Banken mörderischen Umfeld, Stärke zeigt, wird nach der Krise noch viel stärker sein. Nicht erst nach den Bilanzdaten des Mittwochs trauen viele Anleger das der Deutschen Bank zu, aber mit diesen Zahlen erst recht.

Nachdem die Deutsche Bank ihre Bilanz des ersten Quartals vor Handelsbeginn vorgelegt hatte, stieg die Aktie vom Start weg deutlich an. Schon kurz nach dem Handelsstart war eine sechswöchige Korrektur aufgeholt und der Befreiungsschlag nach oben „in Arbeit“. War das Ergebnis denn wirklich so überzeugend?

Das war es. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp 14 Prozent und damit deutlich mehr, als die Analysten dies im Vorfeld prognostiziert hatten. Der Nettogewinn kletterte weit überproportional von 43 Millionen Euro im ersten Quartal 2020 auf jetzt 1,59 Milliarden Euro. Dabei ist entscheidend, dass das nicht eine „Corona-Delle“ von 2020 ausgleicht, sondern das stärkste Ergebnis seit vielen Jahren ist. Das ist es, was die Anleger am Mittwoch bewog, einzusteigen bzw. bestehende Positionen auszubauen.

Expertenmeinung: Christian Sewing ist nicht der erste Vorstandschef der Deutschen Bank, der angetreten ist, um die Bank aus der Krise zu holen, sie zu reformieren und fit zu machen für ein Umfeld mit erbärmlich niedrigen Margen und brutaler Konkurrenz. Aber er ist der erste, der diese Aufgabe bewältigt. Seit Sewing 2018 an den Start ging, wurde aus Zweifel Hoffnung und aus Hoffnung eine sukzessiv zunehmende Zuversicht. Denn wenn eine Bank in einem Umfeld, das kaum schwieriger sein könnte, imstande ist, sukzessiv profitabler zu werden, ist viel möglich, wenn der Würgegriff einer instabilen Wirtschaft und der Negativzinsen nachlässt.

Dabei zeigen die sich wieder stabilisierenden Gewinne, dass die Anleger nicht alleine auf eine rosigere Zukunft wetten, sondern bereits ein langsam stabiler werdendes Fundament vorfinden. Aber die Aktie kann ja nicht ewig steigen, es stellt sich daher die Frage, ob es noch einen Sinn ergeben würde, nach diesem Kurssprung einzusteigen?

Ob der Kurs das jetzt knapp überbotene, bisherige Jahres-Verlaufshoch, das die Aktie am 8. März bei 11,25 Euro markierte, nachhaltig überwindet, ist nicht vorhersagbar, denn wenn ein Kurs so abrupt aus einer Korrekturphase herausgerissen wird, kann das immer Gewinnmitnahmen auslösen, die den Anstieg ausbremsen. Aber die Chance ist jetzt eindeutig besser als zuvor, auch und gerade auf mittelfristiger Ebene. Aus rein charttechnischer Sicht wäre der nächste markantere Widerstand das September-Zwischentief des Jahres 2017 bei 13,11 Euro. Aber angesichts dieser jetzt wieder höher kochenden Turnaround-Phantasie spielt die Charttechnik eine geringere Rolle als sonst.

Deutsche Bank Aktie: Chart vom 28.04.2021, Kurs 11,27 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Daher wäre es momentan das Sinnvollste, hier einfach am Ball zu bleiben und den Stoppkurs knapp unter die mit diesem Kurssprung überbotene 20-Tage-Linie (10,25 Euro) anzuheben. Mit einem mittelfristigen Zeithorizont könnte man ggf. ein wenig zuzukaufen. Bei einem kurzfristigen, spekulativen Anlagehorizont ließe es sich entweder mit hautengem Stop Loss zugreifen … oder aber man wartet einen Rücksetzer ab, um in diesen hinein auf den Zug aufzuspringen und legt dann den Stop Loss unter das Verlaufstief eben dieses Rücksetzers.