Deutsche Bank: Befreiungsschlag „abgeschossen“ – kommt der 2. Versuch?

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Deutsche Bank
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Zur Deutsche Bank Aktie

Der DAX stieg am Mittwoch, doch die Deutsche Bank-Aktie fiel gegen den Trend um über vier Prozent. Gestern stabilisierte sich der Kurs, aber eine gerade zuvor bezwungene, wichtige Charthürde bleibt zunächst unterboten. Was war da passiert?

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Die Abgaben fielen mit Aussagen von Deutsche Bank-Chef Sewing zusammen, der in seiner Position als Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken an die EZB appellierte, ihre Geldpolitik zu überdenken. Es sei die Zeit gekommen, um „über eine Ausstiegsperspektive aus dem geldpolitischen Krisenmodus zu sprechen“, so Sewing. Es gelte, die aus den Negativzinsen resultierenden Belastungen zu beenden. Aber wieso sind das Aussagen, um ausgerechnet die Bank-Aktien unter Druck zu setzen? Gerade die Banken würden profitieren, wenn die Renditen am Anleihemarkt und die Kreditzinsen etwas höher lägen, das würde ihre Gewinnspanne endlich wieder auf akzeptable Levels zurückbringen.

Waren es womöglich die ersten Quartalsbilanzen von US-Banken, die gestern eintrudelten? Auch das ist eher zweifelhaft, denn die fielen, wie auch heute, fast durchweg über den Analystenprognosen aus. Dass die US-Analysten meist absichtlich zu tief schätzen, ist zwar bekannt. Aber die US-Bankaktien hatten am Mittwoch keinen schlechten Tag … zudem ist das, was in den USA im Bankensektor läuft, mit der Lage hierzulande nicht vergleichbar. Also?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Deutsche Bank Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Wirklich fundiert war der „Abschuss“ dieser Aktie – sowie der der meisten anderen deutschen Banktitel wie z.B. der Commerzbank – am Mittwoch nicht. Denkbar ist, dass eine zunächst nur leicht negative Reaktion Stop Loss-Verkaufsorders derer ausgelöst hatte, die mit dem Break der Aktie über die markante Charthürde bei 11,08/11,25 Euro Long gegangen waren und ihre Absicherung eng unter diese Zone gelegt hatten. Wäre dies das eigentliche Problem, wäre gut denkbar, dass die Bullen in Kürze einen zweiten Anlauf wagen.

Denn angesichts der zuletzt regelmäßig die Skeptiker widerlegenden Quartalsbilanzen müsste man sich vor dem in knapp zwei Wochen erwartenden Ergebnis des dritten Quartals eigentlich nicht fürchten. Erst recht wäre es verwegen, in der Erwartung schwacher Zahlen schon so weit im Vorfeld auf Verdacht Short zu gehen.

Denkbar wäre eher, dass der heute anstehende Abrechnungstermin an der Terminbörse eine Rolle bei dem kräftigen Rücksetzer spielt. Aber wenn da einige aktiv darauf hingewirkt haben sollten, das von ihnen verkaufte Call-Optionen nicht zur Abrechnung ins Geld laufen, wäre dieser Faktor doch ab Montag vom Tisch.

Ein Versuch, diesen Rückschlag wettzumachen und die Zone 11,08/11,25 im zweiten Anlauf nachhaltiger zu überwinden, wäre also durchaus möglich. Aber wer nicht zu viel wagen will, sollte besser abwarten, bis ein Konter der Bullen auch wirklich stattgefunden hat und mit Schlusskursen über 11,30 Euro erfolgreich beendet wurde.

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 14.10.2021, Kurs 11,06 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX
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Kaum korrigiert der Markt ein wenig, stehen jedes Mal wieder dieselben Aktien ganz oben auf der Abschussliste.

Die Gründe dafür sind einfach. Anleger sind ich tief in ihrem Herzen bewusst darüber, dass es sich um schwache Unternehmen handelt.
Aber man zockt trotzdem damit. Sobald allerdings auch nur ein wenig Druck in den Markt kommt, verlassen die zittrigen Hände ruckzuck das Parkett.

Für einige Aktien wird es aus technischer Sicht schon wieder kritisch.

Deutsche Bank

In den letzten Wochen hat die Aktie der Deutschen Bank eine umfassende Erholung vollzogen. Über die langfristige Kursentwicklung sprechen wir besser nicht.

Heute kommt die Aktie unmittelbar unter Druck und ist das Schlusslicht im Dax. Wird der Aufwärtstrend durchbrochen, sind Anschlussverkäufe in Richtung 10,00 – 9,80 Euro wahrscheinlich.
Darunter wäre der Weg bis 9,00 und 8,50 Euro frei.

Chart vom 20.09.2021 Kurs: 10,55 Kürzel: DBK - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 20.09.2021 Kurs: 10,55 Kürzel: DBK – Tageskerzen

ThyssenKrupp

Bei Thyssen sieht es nicht viel besser aus. Hier haben sich die meisten Bullen ohnehin schon verabschiedet.
Mit Unterschreiten von 9,00 Euro wurde ein Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 8,35 und 7,60 Euro ausgelöst.

Darunter trübt sich das Chartbild maßgeblich ein.

Chart vom 20.09.2021 Kurs: 8,66 Kürzel: TKA - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 20.09.2021 Kurs: 8,66 Kürzel: TKA – Tageskerzen

Commerzbank

Der Aufwärtstrend wurde nachhaltig durchbrochen. Die Erholung der letzten Monate dürfte ein Ende gefunden haben.

Fällt die Commerzbank -Aktie jetzt unter 5,00 Euro, kommt es zu einem prozyklischen Verkaufssignal mit einem ersten Kursziel bei 4,75 Euro.
Darunter wäre der Weg in Richtung 4,25 und 4,00 Euro frei.

Chart vom 20.09.2021 Kurs: 5,20 Kürzel: CBK - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 20.09.2021 Kurs: 5,20 Kürzel: CBK – Tageskerzen

Klöckner

Bei Klöckner hat es sich lange angebahnt, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. In den letzten Monaten ist die Aktie immer wieder auf der Oberseite gescheitert.

Chart vom 20.09.2021 Kurs: 10,24 Kürzel: KCO - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 20.09.2021 Kurs: 10,24 Kürzel: KCO – Tageskerzen

Unterhalb von 10,80 Euro ist es jetzt zu einem prozyklischen Verkaufssignal gekommen. Den Bullen hilft nur eine möglichst schnelle Rückkehr über dieses Niveau.

Sonst drohen weiter fallende Kurse. Mögliche Kursziele liegen bei 9,50 und 8,50 Euro.

Weitere Kandidaten für diesen Artikel waren beispielsweise SMA Solar und Nordex. Sobald der Markt ein wenig korrigiert, stehen die beiden Aktien meistens auch oben auf der Abschussliste.
Das gilt auch heute wieder. Allerdings haben sich die beiden Aktien bereits halbiert.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mittlerweile hat auch das deutsche Finanzunternehmen seine Unternehmensergebnisse für das zweite Quartal offengelegt und diese können sich absolut sehen lassen. Es war das beste Halbjahr seit 2015 und die Freude der Anleger ließ die Kurse der Deutsche Bank-Aktie kurzfristig in die Höhe schnellen. Die Betonung liegt hierbei auf kurzfristig, denn die Gewinne wurden schnell wieder mitgenommen und es bildete sich kurz danach eine eher unschöne rote Kerze. Ein Zeichen für weitere Schwäche? Bereits im Juli mussten sich Anleger mit stetigem Verkaufsdruck herumschlagen, doch der Boden bei 9.70 EUR konnte gehalten werden. Droht nun weiteres Ungemach?

Expertenmeinung: Um eine größere Korrektur zu verhindern, dürften die Bullen es nicht zulassen, dass sich die Kurse erneut dem erwähnten Boden bei 9.70 EUR nähern. Sollte dies dennoch der Fall sein, könnte der Aktie eine Fortsetzung des Absturzes drohen, denn ein weiterer Test dürfte wohl zum Bruch nach unten führen.

Je länger sich die Aktie also oberhalb der Ebene von 10 EUR, idealerweise 10.50 EUR halten kann, desto besser. Dennoch scheint der Titel aktuell angezählt zu sein, denn die Umkehrkerze der vorigen Woche signalisiert wenig Überzeugung nach den Quartalsergebnissen. Der ein oder andere Stopp zur Risikoabsicherung kann also definitiv nicht schaden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 02.08.2021 Kurs: 10.518 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Dass das Quartalsergebnis der Deutschen Bank, das gestern vorgelegt wurde, hervorragend war, ließ sich an dem Kurssprung ersehen, mit dem die Aktie in den Tag startete. Bis zu 4,5 Prozent stieg sie. Aber sie schloss 1,13 Prozent im Minus: Jetzt müssen die Bullen aufpassen!

Anderthalb Monate hatte die Deutsche Bank-Aktie eine Korrektur absolviert, in deren Verlauf der Kurs über 20 Prozent von seinem Jahres-Verlaufshoch zurückkam. Dabei wurde Mitte des Monats die mittelfristig entscheidende Unterstützungszone in Form der im März 2020 etablierten Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie getestet und verteidigt. Das war eine perfekte Basis, um durchzustarten. Vorausgesetzt, die Quartalszahlen wären überzeugend. Aber wer da im Vorfeld zweifelte, konnte sich angesichts dieser Ergebnisse entspannen:

Die meisten Kennzahlen lagen nicht nur weit über denen des vom Lockdown beeinflussten zweiten Quartals 2020, sondern auch sehr deutlich über den Prognosen der Analysten. Besonders beeindruckend ist, dass die Rentabilität wieder durchstartet, wie sich am Verhältnis Umsatz/Gewinn erkennen ließ. Der Umsatz lag mit 6,23 Milliarden Euro nur in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals (wenngleich über der Analystenerwartung von im Schnitt 6,03 Milliarden), aber:

Was den Gewinn angeht, so lag der vor Steuern mit 1,165 Milliarden Euro gewaltig höher als im 2020er-Vergleichzeitraum (158 Millionen) und vor allem weit über der Konsens-Prognose der Analysten (knapp 800 Millionen Euro). Auch als Nettogewinn gerechnet passte es: 795 Millionen Euro nach 28 Millionen im 2. Quartal 2020, die Prognose der Experten hatte bei 471 Millionen gelegen. Darüber hinaus avisierte das Geldhaus, dass der Umsatz im kommenden Jahr höher liegen werde als dies noch Ende 2020 prognostiziert wurde.

Expertenmeinung: Bei solchen Zahlen konnte man schwerlich Haare in der Suppe finden. Und dass der Kurs kurz nach Handelsstart bis zu 4,5 Prozent höher lag als zum Vortagesschluss, zeigt, dass man das seitens der Anleger auch so sah. Doch schon eine halbe Stunde nach Handelsbeginn kam Abgabedruck auf, kurz darauf war das Plus bereits eliminiert.

Der Grund? Es hat den Anschein, als wäre die Charttechnik in Kombination mit einer zunehmenden Nervosität am Gesamtmarkt dafür verantwortlich. Der Chart zeigt, dass die Aktie mit dem anfänglichen Kurssprung in die Widerstandszone 11,07/11,25 Euro gelaufen war. Dort kam dieser Verkaufsdruck auf. Ob das auf aktivem Druck durch bärische Trader basierte oder zu viele da einfach einen kurzfristigen Gewinn mitnehmen wollten, ist weder klar zu ermitteln noch wirklich entscheidend. Entscheidend ist, dass Nachrichten, wie sie besser kaum sein konnten, nicht den erwarteten Effekt hatten.

Und jetzt liegen die „good news“ auf dem Tisch, so dass Nachrichten-Nachschub für einen zweiten Anlauf an die Zone 11,07/11,25 Euro ausbleiben dürfte. Damit sollte man jetzt genau hinschauen, was der Kurs in den kommenden Tagen tut. Denn die gerade erst verteidigte, mittelfristige Unterstützungszone 10,00/10,25 Euro ist damit nun doch weiter in Reichweite. Sollte die Aktie diesen Bereich erneut testen, ist das Risiko, dass es mit Schlusskursen unter 9,70 Euro zu einem signifikanten Trendbruch kommt, deutlich höher als beim ersten Test. Da sollte jetzt besser ein Stoppkurs drunter liegen!

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 28.07.2021, Kurs 10,50 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Deutsche Bank Aktie gehörte im gestrigen Handel zu den größten Gewinnern im DAX und konnte bis zum Handelsschluss satte +4.2% an Wert zulegen. Doch warum gerade jetzt? Beim Blick auf den aktuellen Chart wird dies etwas klarer.

Nach einer wochenlagen bärischen Phase näherten sich die Kurse zu Wochenbeginn dem überaus wichtigen Support bei 9.70 EUR. Dieser Bereich wurde bereits im März und April dieses Jahres getestet. Da sich die Kurse diesem Terrain recht steil näherten, war mit einem technischen Bounce zu rechnen – so weit so gut. Doch aus dem Bounce wurde gleichzeitig auch ein klares Kaufsignal, denn erstmals konnte die Widerstandslinie der Korrektur gebrochen werden. Das sieht richtig gut aus.

Expertenmeinung: Die vermeintliche Trendwende hat gerade erst begonnen und noch ist das ausgelöste Kaufsignal verletzbar. Solange die Kurse sich aber über der psychologisch wichtigen Marke von 10 EUR und somit über dem gestrigen Tagestief halten können, sieht die Gesamtlage überaus vielversprechend aus. Etwas schwierig wird es im Bereich der gleitenden Durchschnitte, welche mitunter etwas Gegenwind in die neue Aufwärtsbewegung bringen könnten. Dennoch könnten wir gerade den Startschuss zu einer neuen Rallye gesehen haben. Bereits Ende April startete die Aktie durch. Wird es dieses Mal erneut gelingen?

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.07.2021 Kurs: 10.50 Kürzel: DBK | Online Broker LYNX

Die Anleger sind überzeugt: Die Deutsche Bank kriegt endlich die Kurve. Das sehen die Analysten nicht anders, aber bei der Frage, welches Kursniveau angemessen wäre, gehen die Meinungen zwischen Experten und Tradern immens auseinander. Wer setzt sich durch?

Die Dauer-Niedrigzinsen und die harte, weltweit agierende Konkurrenz hängen seit Jahren wie ein Klotz am Bein der heimischen Banken. Das letzte Mal, dass die Deutsche Bank einen einigermaßen erfreulichen Gewinn erzielen konnte, was das Jahr 2014. Seither wechselten die Chefs und wechselten die Strategien, aus der Misere herauszukommen. Nur eines blieb: die Misere. Mit Christian Sewing aber scheint jetzt jemand auf der Brücke zu stehen, der es hinbekommt. Trotz weiterhin fataler Zinsen und der Corona-Krise kommt die „Deutsche“ Langsam wieder in Fahrt. Das haben die Anleger honoriert:

Die Deutsche Bank-Aktie holte ihren „Corona-Crash“ schnell großenteils wieder auf und notiert derzeit trotz der laufenden Korrektur höher als vor dem Einbruch im Februar 2020. Die Frage ist, ob das so bleibt. Denn es fällt auf, dass die Analysten weit weniger bullisch sind, als dies der laufende Aufwärtstrend vermuten ließe.

Expertenmeinung: Auch die Analysten erwarten, dass die Gewinne der Deutschen Bank in den kommenden Jahren zulegen werden. Aber nur einer von 20 die Aktie überwachenden Experten sieht das Papier derzeit als einen Kauf, der Rest verteilt sich auf die Lager „Halten“ und „Verkaufen“. Der Hauptgrund: Auf Basis dessen, was man an Gewinn für 2021 und 2022 erwartet, wäre die Aktie deutlich zu weit gelaufen. Für den erwarteten 2021er-Gewinn läge das Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) aktuell um 20, für die 2022er-Prognose bei knapp zehn. Für andere Branchen wäre das spottbillig, für die Bankenbranche nicht. Aber:

Wenn es läuft, wie allseits erwartet, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis das KGV auf akzeptable Levels in der Region acht oder neun sinken würde. Die Frage ist nur: Haben die Anleger diese Geduld? Denn wenn die Aktie erst 2023 auf dem jetzigen Kursniveau fair bewertet wäre, heißt das: Steigt sie weiter, müsste man noch länger warten, bis durch das Nachlaufen der Gewinne eine faire Bewertung erreicht wäre. So gesehen könnte die Aktie jederzeit abrutschen. Doch da muss man das Wort „könnte“ unterstreichen, denn: Solange ein Aufwärtstrend intakt ist, neigen Investoren dazu, zu hohe Bewertungen oder skeptische Analysten einfach zu ignorieren, da wäre die Deutsche Bank-Aktie nur ein Beispiel von vielen. Und was die Charttechnik angeht, zeigt sich die Aktie sehr stark unterstützt.

Deutsche Bank-Aktie: Chart vom 21.06.2021, Kurs 11,01 Euro, Kürzel DBK | Online Broker LYNX

Zwischen dem gestrigen Tagestief bei 10,70 Euro bis hinunter auf 8,40 Euro reiht sich eine potenzielle Auffanglinie an die andere … und die zuletzt absolvierte Korrektur hat den zuvor überkauften markttechnischen Indikatoren eine Menge potenziellen Aufwärtsspielraum verschafft. Solange vor allem der doppelte Leitstrahl dieses Aufwärtstrends hält, bestehend aus der mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und der 200-Tage-Linie im Bereich 9,60/9,75 Euro, kann sich die Aktie noch lange gegen skeptische Analysten stemmen. Kann, aber muss nicht … ein höheres Risiko als bei günstig bewerteten Aktien hat man hier dennoch!