Goldman Sachs Aktie Prognose Goldman Sachs, Bank of America: Nun kommen die Quartalsergebnisse der Banken

News: Aktuelle Analyse der Goldman Sachs Aktie

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Goldman Sachs
ISIN: US38141G1040
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Goldman Sachs Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wieder einmal sind es die US-Banken, die den Reigen der Quartalsergebnisse an der Wall Street einleiten werden. An diesem Freitag werden klingende Namen wie JPMorgan, Morgan Stanley und die Citigroup ihre Zahlen zu den letzten drei Monaten vorstellen. Die Bank of America folgt dann am 17. und Goldman Sachs am 18. Oktober.

Zwar profitiert die Finanzwelt von den mittlerweile wieder deutlich gestiegenen Zinsen, doch andererseits rechnen einige Analysten bereits mit einer erhöhten Anzahl an Kreditausfällen. Vor allem die Aussichten der Banken in Bezug auf gebildete Rücklagen werden immens spannend. Aus technischer Sicht befindet sich die Goldman Sachs Aktie noch in einer bärischen Gesamtlage, zeigte aber in den letzten Monaten Relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt. Das höhere Tief gegenüber dem Monat Juli ist zumindest ein positives Zeichen.  

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Goldman Sachs Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Der Chart liefert aktuell zu wenig Signale, um wirklich bullisch zu werden, aber zumindest eine neutrale Positionierung geht sich vorläufig aus. Nun muss das Unternehmen selbst zeigen, ob es auf fundamentaler Ebene überzeugen kann.

In den letzten acht Quartalen gab es meist Enttäuschungen und somit können Anleger zumindest hoffen, dass sich die Lage aus aktueller Sicht nicht mehr verschlimmert. Entscheidend ist vor allem, dass das Ende September gebildete Pivot-Tief nicht mehr nach unten gebrochen wird.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 07.10.2022 Kurs: 301.08 Kürzel: GS | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Goldman Sachs Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Eigentlich möchte man meinen, dass die in den USA massiv steigenden Zinsen vor allem dem Bankensektor derzeit in die Karten spielen. Dies war zwar bis vor einer Woche der Fall, doch mittlerweile haben sich die führenden Titel der Branche deutlich von ihren positiven Trendverläufen entfernt. Sowohl Bank of America als auch die Goldman Sachs-Aktie erlitten dieser Tage herbe Kursverluste und befinden sich regelrecht im freien Fall. Aber wie konnte es dazu kommen? Mitte August sah die Lage noch extrem bullisch aus. Die Kurse befanden sich im Rallye-Modus, doch gleichzeitig haben sich diese etwas zu weit von der 50-Tage-Linie entfernt. Eine Korrektur hin zu diesem Indikator war zu erwarten gewesen und folgte auch absolut nach Regieplan. Nachdem dieser bei rund 325 USD berührt wurde, setzte erneut eine Zwischenrallye ein. Dieser ging in Folge jedoch die Kraft aus und Anleger, welcher knapp unter dem letzten Tief ihre Stopp-Aufträge platziert hatten, wurden mittlerweile am falschen Fuß erwischt. Die Verkaufsflut beendet die bislang positive Phase vieler Finanzaktien.    

Expertenmeinung: Der Bankensektor befindet sich aktuell auf dem besten Weg dazu, die Tiefs von Juni dieses Jahres erneut zu testen. JPMorgan Chase ist hier mittlerweile bereits angekommen und bei Goldman Sachs fehlt nicht mehr viel, um selbiges zu erreichen. Aktuell herrscht hier Alarmstufe Rot. Eine neue bärische Trendphase wurde eingeleitet und derzeit sehe ich hier noch kein Licht am Ende des Tunnels. Der Sektor bleibt vorübergehend deutlich angezählt.

Aussicht: BÄRISCH

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Vorige Woche hatte ich die wichtigen Quartalsergebnisse aus der Bankenwelt angesprochen. Bei Goldman Sachs war es am Montag so weit und die Ergebnisse waren positiv. Schauen wir uns die Zahlen einmal genauer an.

Der Umsatz lag mit 15 Milliarden USD deutlich über den von Analyten erwarteten 11.3 Milliarden USD. Gleichzeitig konnte auch der Gewinn überzeugen. Dieser kam mit 7.73 USD je Aktie über den Ticker und schlug die Schätzungen von 7.11 USD je Aktie deutlich. Zwar ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10.3% gefallen, doch dieser Abschlag war bereits in den Kursen eingepreist. Die Kurse schossen nach Veröffentlichung der Zahlen wie Phönix aus der Asche und konnten im gestrigen Handel weiter ansteigen. Der hartnäckige Abwärtstrend des letzten halben Jahres konnte ebenfalls gebrochen werden.

Expertenmeinung: Was bei diesem Anstieg wichtig war, ist die Tatsache, dass das Handelsvolumen in den letzten beiden Tagen überdurchschnittlich hoch war. Dies lässt vermuten, dass sich hier auch einige Großanleger positioniert haben und dies ist auch notwendig, um den Trend nachhaltig zu stärken. Zumindest vorerst scheinen die Bären geschlagen zu sein und eine deutliche Erholung dürfte anstehen.

Nach einem guten Setup muss allerdings erst noch gesucht werden, aber zumindest ein Anstieg in den Bereich bis zu 350 USD halte ich in den kommenden Wochen für möglich. Die Banken zeigen erstmals wieder deutliche Stärke und sind ein wichtiger Faktor für den Gesamtmarkt. Zum ersten Mal seit November des vorigen Jahres stufe ich die Aussichten für Aktie wieder auf bullisch hoch.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 19.07.2022 Kurs: 318.05 Kürzel: GS | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im Laufe der kommenden Handelswoche werden die führenden Finanzinstitute die Quartalssaison in den USA eröffnen und Anleger blicken mit Spannung auf die bevorstehenden Termine.

Zwar brachten die Ergebnisse zum ersten Quartal, welche mehrheitlich Mitte April bekanntgegeben wurden, in der Bankenwelt keine nennenswerten Impulse, doch dieses Mal könnte sich vielleicht ein Wechsel in der Grundstimmung ausgehen. Immerhin befindet sich die Goldman Sachs-Aktie nun schon seit mehr als sechs Monaten in einem stetigen Abwärtstrend und dies wird nicht ewig so weitergehen. Vorerst aber haben die Bären noch fest das Zepter in der Hand.  

Expertenmeinung: Die Charts von Goldman Sachs und der Bank of America zeigen fast dasselbe Gesamtbild und beide Unternehmen werden am kommenden Montag ihre Zahlen präsentieren. Analysten gehen bei Goldman von einem Gewinn je Aktie in der Höhe von 6.99 USD aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Einbruch von über 50%. Bei der Bank of America soll der Gewinn 0.83 USD je Aktie betragen.  Der Gewinneinbruch wäre hier lediglich im einstelligen Bereich.

Wie auch immer. Es ist bereits viel an schlechten Erwartungen in den Kursen eingepreist. Die ein oder andere positive Überraschung könnte mitunter zu einem Bruch der Abwärtstrendlinien führen. Daher heißt es abwarten, was wir zu sehen bekommen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 13.07.2022 Kurs: 290.15 Kürzel: GS | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Wochen konnten sich die Papiere der führenden US-Banken deutlich erholen. Dennoch scheint die bärische Gesamtlage noch nicht ganz vom Tisch zu sein und wir könnten abermals lediglich den Hauch einer Bärenmarktrallye gesehen haben. Im gestrigen Handel ist die Goldman Sachs-Aktie doch deutlich unter die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 gefallen. Auch bei Bank of America sieht es derzeit nicht viel besser aus und es scheint, als ob die Bären langsam aber stetig wieder das Ruder an sich reißen würden. Kursentwicklungen unter einem fallenden 50-Tage-Durchschnitt sind äußerst gefährlich und so könnte sich die Erholung der letzten Wochen schon bald wieder in Luft auflösen.    

Expertenmeinung: Gibt es dennoch Grund zur Hoffnung? Die gibt es natürlich immer, aber hierzu müssten die Kurse ordentlich in Schwung kommen. Bei Goldman Sachs bräuchte es Schlusskurse über dem Bereich von 330 USD, um den Karren endlich aus dem Abwärtstrend zu bekommen. Bei der Bank of America Aktie müsste das Niveau rund um die Marke von 37.50 USD gebrochen werden, um wieder etwas positives Momentum zu generieren. Aktuell scheinen eher die Gefahren zu überwiegen, weshalb ich dem gesamten Sektor bestenfalls neutrale Aussichten mit auf den Weg geben kann. Diese bleiben so lange erhalten, bis uns die Charts vom Gegenteil überzeugen.        

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 08.06.2022 Kurs: 314.62 Kürzel: GS | Online Broker LYNX

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Ein nach unten weisender Keil in einem Abwärtstrend ist zwar grundsätzlich bärisch. Aber ein solcher Keil entsteht nur, wenn zwar neue Tiefs entstehen, die aber sofort gekauft werden. Das passiert gerade bei Goldman Sachs … und bedeutet: Die Aktie baut Rallye-Potenzial auf.

Anleger gewöhnen sich an alles, das lehrt die Erfahrung. Wenn ein negativer Aspekt erst einmal eine Zeitlang gewirkt hat, gewöhnen sich viele Akteure daran und machen einfach das, was sie bislang jahrelang getan haben: Sie kaufen in fallende Kurse. Was zwar gegen eherne Grundregeln des Investierens verstößt, aber zuletzt eben trotzdem jahrelang gutging.

Rasant steigende Leitzinsen, die ersten Signale eines in die Knie gehenden Konsums, geopolitische Spannungen, Inflation: Normalerweise ist das kein gutes Pflaster für Investmentbanken wie Goldman Sachs. Man muss mit weniger freiem Kapital für Investments, einer sinkenden Kreditnachfrage und einer steigenden Kredit-Ausfallrate rechnen. Doch das haben die Anleger womöglich schon eingepreist … oder nicht? Zumindest hoffen das diejenigen, die neue Tiefs bei der Goldman Sachs-Aktie seit Wochen immer wieder aufkaufen. Und immerhin, der schöne Schein unterstützt sie dabei.

Expertenmeinung: Denn als Goldman Sachs‘ Bilanz des ersten Quartals auf den Tisch kam, wurde medial groß und breit darüber berichtet, wie deutlich Umsatz und Gewinn über den Prognosen der Analysten lagen, aber kaum erwähnt, dass beides trotzdem weit unter den Ergebnissen des Vorjahres lag. So wirkt es, als laufe alles bestens bei der Bank. Aber davon lassen sich die Käufer blenden … die Bären eher nicht. Und auf die kommt es an, wenn aus einem solchen abwärts weisenden Keil ein Ausbruch nach oben gelingen soll.

Dass die Aktie am 12. Mai intraday schon aus diesem Keil nach unten herausgefallen war und dann doch noch wieder hinein gezogen wurde und dass der Kurs seither, wenngleich unter kräftigen Schwankungen, aufwärts tendiert, bietet die Chance, diesen Keil nach oben zu verlasen. Aber die Short Seller, die Bären, werden erst nahe oder sogar erst genau an der oberen Begrenzung des Keils, derzeit bei 333 US-Dollar, wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Solange deren Kapitalkraft und Entschlossenheit nicht erkennbar sind – und das werden wir erst beim Ausbruchsversuch abschätzen können – wäre es riskant, Long zu gehen.

So spannend dieser Keil auch ist, er ist eben für beide Lager auch nicht ungefährlich. Ein Long-Trade wäre erst dann denkbar und dann auch mit einem engen Stop Loss unter dem Ausbruchslevel gut abzusichern, wenn die Aktie aus dem Keil nach oben gelaufen ist. Und bedenkt man, dass die nächsten massiveren Hürden dann erst im Bereich 370/375 US-Dollar warten würden, ließe sich die Geduld, auf den Ausbruch zu warten, ja auch allemal aufbringen.

Goldman Sachs Aktie: Chart vom 23.05.2022, Kurs 316,61 Euro, Kürzel GS | Online Broker LYNX