Goldman Sachs Aktie Prognose Goldman Sachs, Bank of America: US-Banken wieder bärisch?

News: Aktuelle Analyse der Goldman Sachs Aktie

von |
In diesem Artikel

Goldman Sachs
ISIN: US38141G1040
|
Ticker: GS --- %

---
USD
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Goldman Sachs Aktie
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Wochen konnten sich die Papiere der führenden US-Banken deutlich erholen. Dennoch scheint die bärische Gesamtlage noch nicht ganz vom Tisch zu sein und wir könnten abermals lediglich den Hauch einer Bärenmarktrallye gesehen haben. Im gestrigen Handel ist die Goldman Sachs-Aktie doch deutlich unter die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 gefallen. Auch bei Bank of America sieht es derzeit nicht viel besser aus und es scheint, als ob die Bären langsam aber stetig wieder das Ruder an sich reißen würden. Kursentwicklungen unter einem fallenden 50-Tage-Durchschnitt sind äußerst gefährlich und so könnte sich die Erholung der letzten Wochen schon bald wieder in Luft auflösen.    

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Goldman Sachs Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Gibt es dennoch Grund zur Hoffnung? Die gibt es natürlich immer, aber hierzu müssten die Kurse ordentlich in Schwung kommen. Bei Goldman Sachs bräuchte es Schlusskurse über dem Bereich von 330 USD, um den Karren endlich aus dem Abwärtstrend zu bekommen. Bei der Bank of America Aktie müsste das Niveau rund um die Marke von 37.50 USD gebrochen werden, um wieder etwas positives Momentum zu generieren. Aktuell scheinen eher die Gefahren zu überwiegen, weshalb ich dem gesamten Sektor bestenfalls neutrale Aussichten mit auf den Weg geben kann. Diese bleiben so lange erhalten, bis uns die Charts vom Gegenteil überzeugen.        

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 08.06.2022 Kurs: 314.62 Kürzel: GS | Online Broker LYNX

Von fallenden Kursen profitieren

An der Börse geht es nicht immer nur aufwärts, oft gibt es auch Phasen mit fallenden Kursen und hoher Volatilität. Um auch auf eine negative Marktentwicklung zu spekulieren, können Sie mit einem Depot über LYNX Wertpapiere nicht nur kaufen, sondern auch short gehen. Jetzt informieren: Leerverkauf

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
Tageshoch
Tagestief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Achim Mautz
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Goldman Sachs Aktie

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Ein nach unten weisender Keil in einem Abwärtstrend ist zwar grundsätzlich bärisch. Aber ein solcher Keil entsteht nur, wenn zwar neue Tiefs entstehen, die aber sofort gekauft werden. Das passiert gerade bei Goldman Sachs … und bedeutet: Die Aktie baut Rallye-Potenzial auf.

Anleger gewöhnen sich an alles, das lehrt die Erfahrung. Wenn ein negativer Aspekt erst einmal eine Zeitlang gewirkt hat, gewöhnen sich viele Akteure daran und machen einfach das, was sie bislang jahrelang getan haben: Sie kaufen in fallende Kurse. Was zwar gegen eherne Grundregeln des Investierens verstößt, aber zuletzt eben trotzdem jahrelang gutging.

Rasant steigende Leitzinsen, die ersten Signale eines in die Knie gehenden Konsums, geopolitische Spannungen, Inflation: Normalerweise ist das kein gutes Pflaster für Investmentbanken wie Goldman Sachs. Man muss mit weniger freiem Kapital für Investments, einer sinkenden Kreditnachfrage und einer steigenden Kredit-Ausfallrate rechnen. Doch das haben die Anleger womöglich schon eingepreist … oder nicht? Zumindest hoffen das diejenigen, die neue Tiefs bei der Goldman Sachs-Aktie seit Wochen immer wieder aufkaufen. Und immerhin, der schöne Schein unterstützt sie dabei.

Expertenmeinung: Denn als Goldman Sachs‘ Bilanz des ersten Quartals auf den Tisch kam, wurde medial groß und breit darüber berichtet, wie deutlich Umsatz und Gewinn über den Prognosen der Analysten lagen, aber kaum erwähnt, dass beides trotzdem weit unter den Ergebnissen des Vorjahres lag. So wirkt es, als laufe alles bestens bei der Bank. Aber davon lassen sich die Käufer blenden … die Bären eher nicht. Und auf die kommt es an, wenn aus einem solchen abwärts weisenden Keil ein Ausbruch nach oben gelingen soll.

Dass die Aktie am 12. Mai intraday schon aus diesem Keil nach unten herausgefallen war und dann doch noch wieder hinein gezogen wurde und dass der Kurs seither, wenngleich unter kräftigen Schwankungen, aufwärts tendiert, bietet die Chance, diesen Keil nach oben zu verlasen. Aber die Short Seller, die Bären, werden erst nahe oder sogar erst genau an der oberen Begrenzung des Keils, derzeit bei 333 US-Dollar, wieder aktiv ins Geschehen eingreifen. Solange deren Kapitalkraft und Entschlossenheit nicht erkennbar sind – und das werden wir erst beim Ausbruchsversuch abschätzen können – wäre es riskant, Long zu gehen.

So spannend dieser Keil auch ist, er ist eben für beide Lager auch nicht ungefährlich. Ein Long-Trade wäre erst dann denkbar und dann auch mit einem engen Stop Loss unter dem Ausbruchslevel gut abzusichern, wenn die Aktie aus dem Keil nach oben gelaufen ist. Und bedenkt man, dass die nächsten massiveren Hürden dann erst im Bereich 370/375 US-Dollar warten würden, ließe sich die Geduld, auf den Ausbruch zu warten, ja auch allemal aufbringen.

Goldman Sachs Aktie: Chart vom 23.05.2022, Kurs 316,61 Euro, Kürzel GS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die verhängten Sanktionen gegen Russland haben vor allem der Bankenwelt enorm zugesetzt. Nicht nur europäische Banken leiden, auch die US-Banken gerieten dieser Tage unter die Räder. So erwischte es die Goldman Sachs-Aktie, welche sich Mitte Februar eigentlich noch recht gut präsentierte.

Zumindest gelang den Bullen zu diesem Zeitpunkt das Schließen einer Kurslücke, welche im Januar aufgerissen wurde. Die ehemalige Unterstützung im Bereich von 372 bis 375 USD wurde als Widerstand getestet, doch das Momentum begann danach langsam und stetig zu schwinden. Nun befindet sich der Titel erneut auf den Tiefs von Januar und der Trend zeigt eine eindeutig bärische Sprache.   

Expertenmeinung: Einige Anleger haben in der vorigen Woche wohl noch auf die Ausbildung eines Doppeltiefs gehofft. Die Kurse konnten das Januar-Tief halten und es ging schnell nach oben. Doch es fehlten die so wichtigen Anschlusskäufe und jetzt wird der Boden abermals getestet.

Die Gesamtlage sieht alles andere als bullisch aus und die Gefahr ist groß, dass diese Ebene nach unten gebrochen wird. Hierbei sollten Börsianer vor allem auf die Marke bei 326 USD achten. Sollten die Kurse darunter schließen, wäre das nächste Verkaufssignal am Tisch und der Abverkauf würde sich in Folge wohl weiter fortsetzen. Etwas Licht am Ende des Tunnels würde ich frühestens bei Schlusskursen über der Marke von 350 USD sehen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.03.2022 Kurs: 333.42 Kürzel: GS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse beim führenden Finanzinstitut geht es nicht mehr wirklich voran. Nach zwei Kurslücken in Folge in Richtung Süden übernahmen ab Mitte Januar die Bären das Zepter. Zwar konnte sich die Goldman Sachs-Aktie in der Folge wieder erholen, doch am fallenden 50-Tage-Durchschnitt und beim Schließen der zweiten Kurslücke ging der Aktie das Momentum verloren. Seither geht es wieder in Richtung Süden und nun stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Der Trend zeigt nach wir vor nach unten und solange das Pivot-Hoch der vorigen Woche bei 377.40 USD nicht gebrochen werden kann, bleibt diese Szenerie als solche erhalten.

Expertenmeinung: Grundvoraussetzung für einen Trendwechsel wäre die Bildung eines höheren Tiefs. Hierzu darf die Aktie keinesfalls das Tief von Januar dieses Jahres brechen. Bis zu diesem Niveau ist aber noch jede Menge Platz und so ist ein Investment aus aktueller Sicht einfach zu riskant. Wenn sich nach der Bildung eines höheren Tiefs auch der Bruch des Hochs der vorigen Woche ermöglichen würde, wäre dies in Summe ein guter Nährboden für weitere Anstiege. Solange diese jedoch nicht passiert, bleibt Goldman Sachs wohl eher ein Titel für die Beobachtungsliste. Derzeit sehe ich hier noch kein Licht am Ende des Tunnels.   

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 14.02.2022 Kurs: 360.24 Kürzel: GS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bislang zeigten sich die Aktien der US-Banken seit Jahresbeginn äußerst robust, doch zum Ende der vorigen Woche ging es bei zahlreichen Titeln rasant nach unten. Doch was ist passiert? Es waren die enttäuschenden Zahlen von JP Morgan Chase, welche für Sorge in der Branche sorgten. Das Unternehmen meldete enttäuschende Quartalsergebnisse. Sowohl die Gewinn- als auch die Umsatzerwartungen der Analysten wurden verfehlt. In diesem Umfeld verlor die Bank of America ihr 52-Wochen-Hoch und auch die Goldman Sachs-Aktie kam gehörig unter Beschuss. Das Anfang Januar ausgelöste Kaufsignal wurde negiert und erneut näherte sich das Papier einem überaus wichtigen Support. Der Trend bleibt hier in einer neutralen Zone.

Expertenmeinung: Neuerlich bildete sich im Chart eine Kurslücke nach unten. Zuletzt war dies Mitte Dezember der Fall. Die Tatsache, dass das damalige Gap schnell wieder gefüllt werden konnte, war ein bullisches Signal. Je länger jetzt diese Lücke offenbleibt, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass die Bären eine Attacke gegenüber dem Unterstützungsbereich bei rund 372.50 US-Dollar einleiten werden. Sollte diese Ebene fallen, könnte das Papier gehörig unter Druck geraten. Derzeit ist also höchste Vorsicht geboten. Am Dienstag meldet der Konzern selbst seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal. Es bleibt abzuwarten, ob diese wieder für positive Impulse sorgen können.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 14.01.2022 Kurs: 381.20 Kürzel: GS | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Eigentlich könnte das aktuelle Umfeld für die US-Banken nicht besser sein. Die Zinsen in den USA sollen 2022 wieder steigen, was natürlich vor allem den Banken in die Hände spielt. Andererseits befindet sich die Wall Street gerade in einer heftigen Korrektur, welche sich durch sämtliche Branchen zieht. Da können selbst die positiven Aussichten auf die kommenden Monate keine Wunder wirken.

Die Goldman-Sachs Aktie hatte zuletzt überaus positive Signale am Tisch, als die Marke bei 420 USD Anfang November nach oben durchbrochen werden konnte. Doch der Breakout entpuppte sich als Fehlsignal und die Bären übernahmen wenig später das Ruder. Die Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs wurde gebrochen und der Trend befindet sich mittlerweile in einer neutralen Trendphase. Die kommenden Tage könnten abermals spannend werden, zumal sich die Aktie in einer klar definierten Formation befindet.  

Jetzt neu: Teilaktien an US-Börsen handeln

Nutzen Sie die Möglichkeit eines anteiligen Kaufs von US-Aktien und traden Sie jetzt auch mit Aktien-Bruchstücken – für noch mehr Flexibilität.

Jetzt mehr erfahren

Expertenmeinung: Der Widerstand im Bereich von 400 USD ist unübersehbar. Um die Aktie wieder in Fahrt zu bekommen, müssten die Kurse darüber schließen und so die eingezeichnete Trendlinie brechen. Nach unten hin blicken wir auf eine nicht unwichtige Unterstützungslinie, welche derzeit bei rund 375 USD einen Support liefert.

Bislang konnte diese Ebene gehalten werden. Schlusskurse darunter würden wiederum klare Verkaufssignale mit sich bringen und könnten das Wertpapier in den kommenden Wochen weiter belasten. So oder so. Hier dürfte sich bald ein klares Signal bilden, welches in die eine oder andere Richtung gehandelt werden könnte.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 17.12.2021 Kurs: 381.80 Kürzel: GS | Online Broker LYNX