Molson Coors Brewing Cl B Aktie aktuell Molson Coors: Wird nicht immer getrunken?

News: Aktuelle Analyse der Molson Coors Brewing Cl B Aktie

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Molson Coors Brewing Cl B
ISIN: US60871R2094
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Molson Coors ist einer der weltweit führenden Hersteller von Bier. Neben den namensgebenden Marken gehören auch Miller, Blue Moon oder Pilsner Urquell zum Konzern.

Es nimmt seinen Lauf

Im Jahr 2015 beschlossen Anheuser und SABMiller eine Fusion. Bedingung dafür war jedoch, dass SABMiller die Rechte an den Marken Miller und Coors abtritt.

In beiden Fällen gehörten ein Anteil daran bereits Molson Coors, daher war es naheliegend, dass das Unternehmen die Rechte vollständig erwirbt.

Man einigte sich auf einen Kaufpreis 12,0 Mrd. USD und die Misere begann.

Aktie gedrittelt

Seitdem kennt die Aktie von Molson Coors nur noch eine Richtung. Dabei hat die Transaktion zu einer Verdopplung des Konzernumsatzes geführt. Wenn man das schlechte Vorjahr ausblendet, gilt dasselbe auch für den Cashflow und den Gewinn je Aktie.

Dennoch hat das Papier zwei Drittel an Wert verloren. Dadurch ist der P/FCF von 30 auf 7 gefallen.

Man kann zwar immer diskutieren, ob man für neue Töchter zu viel bezahlt hat. Ein P/S von 2,4 und eine P/E von 18-20 ist aber keineswegs unüblich.

Seitdem ist viel passiert. Die Quartalszahlen waren zwar überwiegend gut, doch teilweise enttäuschte man auch.
Unter dem Strich ist das Unternehmen noch immer mit der Integration, damit einhergehenden Umstrukturierungen und vor allem mit der Rückzahlung der Schulden beschäftigt.

Sind die Schulden zu hoch?

Hohe Verpflichtungen kamen bereits in den Monaten vor Corona nicht gut an. Für die Branche sind die Schulden aber nicht ungewöhnlich hoch und man hat an dieser Front auch erhebliche Fortschritte erzielt.

Seit Ende 2016 konnte man den Schuldenstand von 11,39 Mrd. USD auf 8,03 Mrd. USD reduzieren.

Im Februar kam es dennoch zu einem weiteren Abverkauf. Die Quartalszahlen lagen zwar weit über den Erwartungen, der Ausblick enttäuschte aber.

Hinzu kam dann auch noch die Pandemie.
Der Absatz in Restaurants, Bars & Co. dürfte eingebrochen sein und dementsprechend musste man die Prognose komplett zurücknehmen. Darüber hinaus wurde die Dividende gekappt.

Derzeit ist das nichts Außergewöhnliches und bei den meisten Aktien scheinen die aktuellen Probleme auch niemanden zu interessieren. Molson Coors wurde hingegen in den Boden gestampft.

Getrunken wird immer?

Das ist erstaunlich, gilt doch gerade das Alkohol-Geschäft als besonders krisensicher. Getrunken wird immer. In keiner Branche gibt es weniger Insolvenzen.
Genau das ist auch der Grund, warum es viele Schnapshersteller oder Brauereien auch schon seit Jahrhunderten gibt.

Daraus ergeben sich jetzt entsprechenden Chancen. Mittelfristig sollte Molson Coors einen freien Cashflow von 2,0 Mrd. USD erzielen können.
Auf dieser Basis käme man auf einen EV/FCF on 7,5. In dieser Branche ist das außerordentlich wenig.
Die Schulden sind tragbar und dürften weiter reduziert werden, was wiederum das Ergebnis stützt.

Heute ist Molson Coors inklusive Schulden übrigens kaum mehr Wert, als damals der Zukauf von Miller kostete. Auch das ein klarer Hinweis darauf, dass es sich um eine Übertreibung handeln könnte. Vor allem, da die Kernmarken Miller und Coors Marktanteile gewinnen konnten.
Inzwischen könnte der Konzern selbst ein Übernahmekandidat sein.

Chart

Molson Coors zu dem wichtigsten Unterstützungsband der letzten zehn Jahre zurückgekehrt und stößt dort auf Interesse.

Für antizyklische Anleger sind die Supports bei 35 sowie 30 USD interessant.

Über 38 sowie 39 und 40 USD kommt es hingegen zu prozyklischen Kaufsignalen. Das würde den Weg für eine Erholung in Richtung 44 und 47 USD freimachen.
Darüber hellt sich das Chartbild maßgeblich auf.

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Chart vom 07.07.2020 Kurs: 35,66 Kürzel: TAP - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 07.07.2020 Kurs: 35,66 Kürzel: TAP - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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