Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
BlackRock: Schwache Zahlen, starke Kursgewinne

Wenn man Argumente an den Haaren herbeizieht, könnte man schon begründen, warum die Aktie des gigantischen Vermögensverwalters BlackRock gestern um über drei Prozent stieg, zeitweise sogar bis zu fünf Prozent im Plus notierte. Aber es wäre eine dieser Begründungen, die man zwar seit Jahrzehnten immer wieder hört, die aber damals wie heute Unfug sind: „Das Ergebnis ist so schlecht, dass es von jetzt an nur noch besser werden kann“.

Da ließe sich nur die Erfahrung entgegenhalten: „Schlimmer geht‘s immer“. Es dürfte andere Gründe haben, warum ein unerwartet schlechtes Quartalsergebnis nicht in Verkäufe mündete. Aber zuerst die Zahlen: BlackRock verdiente im vierten Quartal 6,08 US-Dollar und lag damit klar unter der durchschnittlichen Analystenprognose von 6,48 US-Dollar, verdiente sogar weniger als im Vorjahresquartal.

Darüber hinaus blieb der Umsatz mit 3,43 Milliarden US-Dollar hinter den Erwartungen von im Schnitt 3,57 Milliarden zurück. Was aber besonders auffiel, war der Rückgang des verwalteten Kapitals. Ein Rückgang von 468 Milliarden auf 5,98 Billionen US-Dollar war der größte Rückgang der AUM, der „assets under management“, seit 2011. Wo soll da ein Argument für Käufe sein?

Expertenmeinung: Da bliebe wirklich nur zu behaupten, dass dieser den schwachen Märkten im vierten Quartal entsprechende Abstieg jetzt umgehend in Kapitalzuflüsse übergehen wird, weil die Aktienmärkte ja jetzt die Wende geschafft haben. Haben sie aber, zumindest noch, nicht. Und wenngleich unser Chart auf Wochenbasis zeigt, dass die BlackRock-Aktie 2018 schon sehr deutlich zurückkam und damit dieses schwache Ergebnis in den Kursen enthalten sein könnte:

Da es unerwartet kam, darf man das zumindest als fraglich ansehen. Was indes auffällt ist, dass BlackRock im Fall eines auf die schwachen Zahlen hin deutlicher fallenden Kurses durch die langfristige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 380 US-Dollar gerutscht wäre. Und das so knapp vor der morgen anstehenden Abrechnung an der Terminbörse, das hätte viele große Trader am Terminmarkt wohl in die Bredouille gebracht. Das sieht also mehr nach Rettungskäufen aus, daher sollte man als Mindestanforderung, bevor man über Long-Trades auch nur nachdenkt, einen Schlusskurs über 440 US-Dollar, über dem Zwischenhoch vom Dezember, einfordern.

Chart vom 16.01.2019, Kurs 413,04 US-Dollar, Kürzel BLK | LYNX Online Broker

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