IBM bietet derzeit die meiste Spannung unter den Dow-Aktien

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Zur IBM Aktie

Viele Aktien im Dow Jones kommen derzeit eher langweilig daher. Bei IBM sieht das ganz anders aus. Das Chartbild ist hochspannend, die Aktie volatil und der Kurs macht Anstalten, über eine V-Formation nach oben drehen. Ausgerechnet IBM? Kann das gutgehen?

Als Hausse-Kandidat hat IBM in den letzten Jahren in der Tat eher nicht von sich Reden gemacht. Der Umsatz des Technologiekonzerns fiel in den letzten Jahren zwar langsam, dafür aber umso unaufhaltsamer. Und was den Gewinn angeht, muss IBM weit kleinere Brötchen backen als noch vor acht, neun Jahren, als International Business Machines noch eine 200-Dollar-Aktie war. Aber wenn man sich die langfristige Historie der Aktie ansieht, stellt man fest, dass die Anleger die Hoffnung einfach nicht aufgeben: IBM zeigt immer wieder kräftige Rallyes.

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Bislang brachten die zwar nie die endgültige Wende in Form der Rückkehr in einen mittel- und langfristigen Aufwärtstrend. Aber wenn die Charttechnik passt, kann das einiges bewirken, solange viele Aktien im Dow Jones weniger spannend aussehen. Man müsste zwar hoffen, dass die Bilanz zum vierten Quartal, die am 24. Januar erwartet wird, eine bessere Reaktion nach sich zieht als die des dritten Quartals, die Auslöser des heftigen Abverkaufs am 21. Oktober war.

Aber selbst, wenn IBM immer noch nicht aus dem zähen Sumpf eines zu verschachtelten, zu großen und damit zu unflexiblen Mischkonzerns herausgekommen sein sollte: Bis dahin hätten die Trader noch viel Zeit, nach oben etwas “zu reißen“. Wobei dieses Chartbild ebenso eine interessante Short-Chance birgt für den Fall, dass die derzeit den kurzfristigen Trend bestimmenden Bullen scheitern sollten.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur IBM Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Sie sehen, dass die Aktie als Reaktion auf die Bilanz des dritten Quartals am 21. Oktober massiv wegbrach und danach nicht die Spur von Gegenwehr seitens der Käufer zu entdecken war. Binnen weniger Wochen ging es von 142 auf 115 US-Dollar nach unten. Doch dann kamen die Käufer einfach aus dem Nichts zurück. Kein Test einer mittelfristig relevanten Supportlinie, keine Bodenbildung, es ging einfach ab Anfang Dezember wieder aufwärts. Und das bislang ebenso stetig, wie zuvor verkauft wurde. Hier ist also eine sogenannte V-Formation entstanden, die grundsätzlich äußerst bullisch ist.

Chart vom 23.12.2021, Kurs 130,63 US-Dollar, Kürzel IBM | Online Broker LYNX

Nur sind die Käufer noch nicht „durch“, denn: Dadurch hat sich die Aktie nahe an, aber eben noch nicht über die immens wichtige Widerstandszone 133/141 US-Dollar geschoben, die an Widerständen alles zu bieten hat, was Rang und Namen hat. Hier ballen sich das Gap Down vom Oktober, die mittelfristige Abwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie auf relativ engem Raum. Da wollen die Bullen unübersehbar hin … und natürlich nach oben hinaus.

Gelingt das, wäre IBM eine interessante Trading-Chance auf der Long-Seite. Wobei die Long-Seite keineswegs allein interessant wäre. Denn was, wenn die Käufer an der Widerstandszone scheitern? Immerhin kaufen sie nach dem Prinzip Hoffnung, was Umsatz und Gewinn der nächsten Bilanz angeht – ein ziemlich wackliges Fundament für eine Aufwärtswende. Sollte IBM diese Zone 133/141 US-Dollar testen und dort wieder nach unten herausrutschen, wäre ein Bruch der kurzfristigen, derzeit bei 126 US-Dollar verlaufenden Aufwärtstrendlinie ein interessantes Setup Short für risikofreudige, kurzfristig agierende Trader.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-IT-Konzern meldete gestern nach Börsenschluss seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal. Gleich vorweg die gute Nachricht. Sowohl die Gewinn- als auch die Umsatzerwartungen der Analysten konnten übertroffen werden und die IBM-Aktie legte im nachbörslichen Handel leicht zu. Der Gewinn lag bei 2.33 USD je Aktie und der Umsatz bei 18.7 Milliarden USD. Somit konnte auf Jahresbasis ein Wachstum von zumindest 3.4 Prozent erreicht werden.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Umsatz in Höhe von 73.62 Milliarden USD, was jedoch leicht unter den bisherigen Erwartungen von 74.27 Milliarden liegt. Alles in allem recht gute Ergebnisse, aber zu wenig, um gleich in Euphorie auszubrechen. Wird es reichen, um die Korrektur zu beenden?

Expertenmeinung: Bereits Anfang Juli ist IBM in eine Korrekturphase übergegangen, als das Pivot-Tief von Mitte Juni gebrochen wurde. Im gestrigen Handel konnte die Aktie zwar kurzfristig recht stark an Wert zulegen, doch die Angst der Anleger vor schlechten Ergebnissen drückte die Stimmung.

Der Widerstand am 20- und 50-Tage-Durchschnitt ist deutlich zu sehen und es wird nicht leicht sein diese Ebene zu durchbrechen. Erst oberhalb der Marke von 145 USD würde sich das Chartbild deutlich verbessern. Aktuell ist noch Vorsicht geboten und weitere Kursrückgänge sind nicht auszuschließen. Daher bleiben wir derzeit eher auf der neutralen Seite für IBM und warten auf weitere Signale.   

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 20.07.2021 Kurs: 139.97 Kürzel: IBM | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern nach Börsenschluss hat IBM seine Unternehmensergebnisse zum ersten Quartal veröffentlicht. In den letzten Jahren war das Unternehmen dafür bekannt, die Gewinnerwartungen der Analysten fast immer zu schlagen. Lediglich bei den Umsatzerwartungen konnte der Konzern nur in etwa der Hälfte der Fälle wirklich überzeugen. Auch dieses Mal wurden die Umsatzerwartungen mit 17.6 Milliarden USD leicht verfehlt. Der Gewinn je Aktie lag mit 1.84 USD je Aktie aber höher, als die von Analysen erwarteten 1.78 je Aktie.  Beim Ausblick auf das restliche Geschäftsjahr nahm der Konzern vorerst seine Prognosen zurück, da es völlig unklar sei, wie sich die Pandemie und somit auch das weitere Geschäft entwickeln werden. Es war schlussendlich wohl gerade diese Unsicherheit, welcher Aktionäre dazu veranlasste, nach Börsenschluss Verkäufe zu tätigrn. Die Aktie sank im nachbörslichen Handel um satte 3 Prozent. Expertenmeinung: Viele Wertpapiere sind in den letzten Wochen recht stark gestiegen und es sieht fast danach aus, als ob die Zahlen zum ersten Quartal allgemein noch recht gut aussehen dürften. Doch der schwammige Ausblick vieler Unternehmen wird wohl einen Schleier an Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Wall Street legen. Gerade diese Ungewissheit schmeckt Aktionären jedoch weniger und so könnten selbst gute Ergebnisse eher zu Verkäufen bei Anlegern führen. Bei IBM ist vor allem darauf zu achten, ob die nach oben gerichtete Aufwärtstrendlinie gebrochen wird, Sollte dies der Fall sein, könnten die Bären schnell wieder aktiv werden. Aussicht: NEUTRAL IBM Aktie Chart vom 20.04.2020 Kurs: 120.41 Kürzel: IBM | Online Broker LYNX

International Business Machines IBM, von den US-Anlegern „Big Blue“ genannt, war für Jahrzehnte ein Investment, das in jedes Depot gehörte. Doch heute wird Big Blue seine schiere Größe und die zergliederte Struktur zum Verhängnis. Der Mischkonzern schafft einfach kein Wachstum. Seit Jahren geht der Umsatz langsam, aber bislang unaufhaltsam zurück. Zwar scheint es, als würde sich wenigstens der Gewinn stabilisieren. Aber die Anleger wollen Dynamik sehen. Und trotz wechselnder Chefs und einer Restrukturierung nach der anderen will das nicht gelingen. Dementsprechend sieht das Chartbild aus: Der Aktie droht, nachdem es in den ersten Monaten des Jahres noch gut aussah, eine abwärts gerichtete Trendwende. Schon wieder. Denn der IBM-Kurs folgt dem schleichenden Verblassen der Dynamik bereits seit Jahren. Das Rekordhoch sah die Aktie bei 215,86 US-Dollar im März 2013. Damals notierte der Dow Jones bei 14.500 Punkten. Mittlerweile liegt der Index fast doppelt so hoch. Und IBM könnte den Level, auf dem die Aktie nur noch die Hälfte, gerechnet vom Allzeithoch, kostet, durchaus bald erreichen, wenn die im Chart erkennbare Trendwendeformation vollendet wird. Expertenmeinung: Die Aktie hat eine große, breit angelegte Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Deren Nackenlinie ist leicht steigend, liegt derzeit bei 131 US-Dollar. Es ist aber zu vermuten, dass die Akteure eher den Bereich 124,70 zu 126,60 US-Dollar als entscheidend ansehen, wo sich das erste Zwischentief der Formation und Zwischenhochs aus dem Winter 2018/2019 zu einer Schlüsselzone vereinen. Sollte diese Zone fallen, wäre die Formation vollendet und der Weg nach unten erst einmal frei. Und würde es nach Lehrbuch laufen, wäre die Halbierung des Kurses im Verhältnis zum 2013er-Rekordhoch allemal drin, denn: Das rechnerische Kursziel einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation ergibt sich aus der von der Nackenlinie nach unten abgetragenen Distanz zwischen dem tiefer gelegenen Zwischentief und dem höchsten Punkt der Formation (152,95 US-Dollar). Das wären in diesem Fall, würde man die Nackenlinie bei 131 US-Dollar und nicht den Bereich 124,70/126,60 US-Dollar als Basis ansetzen, ein Potenzial von 22 US-Dollar, woraus sich ein Kursziel von 109 US-Dollar ergeben würde. Was angesichts des letzten markanten Tiefs, das im vergangenen Dezember bei 105,94 US-Dollar ausgebildet wurde, ein im Fall der Vollendung der Formation durchaus realistisch wirkendes Kursziel wäre. Zumal der Umstand, dass die Aktie sich von der Hausse des Gesamtmarkts abkoppelt, die Bären in Sachen IBM mutig machen dürfte. IBM Aktie: Chart vom 27.11.2019, Kurs 133,77 US-Dollar, Kürzel IBM | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Mit Spannung blickten am Mittwochabend die Marktteilnehmer auf die Quartalsergebnisse von zwei großen Technologieunterhemen an der Wall Street. Neben Netflix hat auch Big Blue IBM seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentiert. Bei IBM lag der Gewinn je Aktie bei 2.68 USD und konnte die allgemeinen Erwartungen knapp übertreffen. Die Flüsterschätzungen lagen jedoch mit 2.69 USD je Aktie um einen Deut höher. Der Umsatz enttäuschte und so wurden statt der angepeilten 18.3 Milliarden nur 18 Milliarden USD erreicht. Der Umsatz ist im Vergleichszeitraum um 3.9 Prozent gefallen. Kein Wachstum ist nicht gerade das, was das Herz von Aktionären höherschlagen lässt und so wurde die IBM Aktie im gestrigen Handel deutlich abgestraft. Aus technischer Sicht ist ein klares Verkaufssignal, als auch der Übergang in einen Abwärtstrend festzustellen. Expertenmeinung: Bereits im Vorfeld der Zahlen hat die Aktie doch deutliche Schwäche gezeigt. Die jüngst gestartete Rallye an den globalen Märkten brachte der Aktie nur wenig und so wurde bereits Anfang Oktober ein tieferes Hoch, als auch ein tieferes Tief im Chart gebildet. Anleger machten sich also bereits im Vorfeld der Ergebnisse bereit für den Absprung. Was ist als nächstes zu erwarten? Die Wahrscheinlichkeit ist derzeit recht hoch, dass die Kurse weiter nachgeben dürften. Ein Abschlag bis hin zu den nächsten wichtigen Unterstützungen unter der Marke von 130 USD ist derzeit sehr wahrscheinlich. Vorläufig senken wir unsere Erwartungen auf bärisch. Aussicht: BÄRISCH IBM Aktie Chart vom 17.10.2019 Kurs: 134.26 Kürzel: IBM | Online Broker LYNX

Die goldenen Zeiten von „Big Blue“, wie man IBM in den USA gerne nennt, sind lange vorbei. Und sie zurückzuholen, misslingt seit Jahren ein ums andere Mal. Der Konzern gehört zu den komplexen, verschachtelten Dinosauriern, die einfach zu groß wurden, um noch flexibel zu sein. Daher beißt man sich an der eigenen Restrukturierung regelmäßig die Zähne aus. Die Umsätze gehen langsam, aber seit Jahren zurück. Und was besonders auffällt: Statt mit aller Macht zu versuchen, diesen „Fluch“ zu brechen und neue Dynamik zu erzielen, indem man an Ressourcen und Geld mobilisiert, was irgend geht, erhöht IBM die Dividende. Und gerade das dürfte so manchem Investor sehr missfallen, denn: Eine Dividendenrendite von aktuell gut 4,5 Prozent ist für eine im Dow Jones notierte Aktie zwar eine ganze Menge. Aber damit schüttet IBM etwa zwei Drittel des Nachsteuer-Gewinns an die Anleger aus, obwohl das Wachstum in der Krise steckt. Das wirkt hilflos, einfallslos und damit für die Investoren äußerst unerfreulich. Eine starke Dividende allein mag einen Kurs zwar stabilisieren. Aber was die Anleger wollen, sind in erster Linie Kursgewinne. Und die basieren auf sich dynamisch entwickelnden Umsätzen und Unternehmensgewinnen, auf die man hier kaum noch zu hoffen wagt. Und das bedeutet: Expertenmeinung: Mit jeder neuen Quartalsbilanz geht das große Zittern los. Die nächste, die das dritte Quartal auf den Tisch bringt, steht am 16. Oktober an. Bis dahin ist nicht mehr allzu viel Zeit. Und die Marktteilnehmer dürften nicht übersehen, dass da nichts schiefgehen darf, denn wenn der Kurs jetzt noch etwas mehr an Boden verliert, wird eine große Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation immer greifbarer. Was eine starke Bilanz zwar verhindern könnte. Aber die müsste wirklich voll überzeugen. Denn die am Abend des 17. Juli vorgelegten Ergebnisse zum zweiten Quartal sorgten zwar für kräftige Käufe. Doch das will man wohl dennoch so nicht erneut sehen, denn diesen kurzen Käufen folgten keine Anschlusskäufe, sondern Abgaben. Sie sehen im Chart, dass die Aktie zwar am 18. Juli, dem Tag nach dieser Quartalsbilanz, stark zulegte, dann aber sofort seitwärts einschwenkte und dann beim Versuch, sich nach oben abzusetzen, scheiterte. Die Folge waren kräftige Abgaben, die die kurze, positive Reaktion auf die Bilanz rasant aufzehrten. Nach oben ist der Weg also steinig, also hätten jetzt die Short-Seller ihre Chance. Drücken sie IBM durch die gleitenden Durchschnitte der letzten 20 und 200 Tage, an die der Kurs derzeit heran gerutscht ist, wäre sofort die wichtige Auffangzone 124,70/126,60 US-Dollar greifbar. Der Bereich also, dessen Bruch die Vollendung einer Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation bedeuten würde. Und es wäre fraglich, ob diese so großzügige Dividende dann allein imstande wäre, die Aktie zu stabilisieren, denn klar ist ja: Wenn IBM nicht bald die Kurve zurück zu einstiger Dynamik bekommen würde, ließen sich solche Ausschüttungen ohnehin nicht mehr lange durchhalten. Chart vom 23.09.2019, Kurs 142,07 US-Dollar, Kürzel IBM | Online Broker LYNX Aktientipps