Volkswagen Vz. Aktie aktuell Volkswagen Vz.: Passiert hier dasselbe wie bei Tesla?

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

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Volkswagen Vz.
ISIN: DE0007664039
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Zur Volkswagen Vz. Aktie

Offenbar haben die US-Trader die VW-Aktie „entdeckt“. Dort gehen Kommentare um, die in VW eine neue Tesla sehen … und die Aktie zieht davon. Aber ist es wirklich realistisch, dass der Kurs so explodiert wie Tesla?

Eigentlich ist der Kurs ja bereits „explodiert“. Die US-Trader hatten sich vor allem auf die VW-Stammaktie gestürzt. Da die viel marktenger ist, weil 90 Prozent der Stämme in festen Händen ist, stieg die Stammaktie seit dem 1. März nicht „nur“ in der Spitze 43 Prozent wie die im DAX notierte Vorzugsaktie, sondern sagenhafte 83 Prozent … in weniger als vier Wochen.

Und wenn man sich diesen längerfristigen Chart auf Wochenbasis ansieht (nur so kann man die Dimension dieses Kurssprungs einfangen), sieht man: Diese Aktie macht keine halben Sachen, die Trends sind meist dynamisch und weitreichend. Aber mit diesem Satz nach oben wurde schon fast das Hoch vor „Dieselgate“ aus dem Jahr 2015 erreicht (262,49 Euro). Und selbst wenn man die durchschnittliche Gewinnschätzung der Analysten für 2022 zugrunde legen wollte, die mit 30,50 Euro einen neuen Rekordgewinn voraussagt, lag das Kurs/Gewinn-Verhältnis am bisherigen Hoch der Rallye (252,20 Euro) bei knapp 8,3. Für eine Aktie aus der Autobranche ist das eine faire Bewertung und nicht „billig“. Und was sagen die Analysten?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Dort ist man angesichts dieses Ausblicks auf die kommenden Jahre natürlich positiv gestimmt, nahezu alle Experten stufen die Aktie derzeit als Kauf ein. Nur sind nicht alle Einschätzungen nach der Bilanz entstanden. Und obwohl gut die Hälfte der Analysten ihre Targets nach der Vorlage der Zahlen aktualisiert haben, liegt das durchschnittliche Kursziel bei 245 Euro … und das wurde schon erreicht. Also, was tun?

Der Ausblick, den der Volkswagen-Konzern gab, war sehr gut und weckte die E-Mobilitäts-Phantasie. Aber der VW-Konzern ist im Vergleich zu Tesla wie ein Ozeanriese in Relation zu einem Schnellboot. Und bis VW in Sachen Elektrofahrzeuge unangefochtener Marktführer werden könnte, wird es dauern. Wenn diese Ziele erreicht werden.

Im Moment wird diese Kursexplosion gerade konsolidiert und Gewinne mitgenommen. Dass die Vorzugsaktie am Donnerstag wieder um vier Prozent zulegte, muss dabei kein Signal sein, dass die Korrektur bereits vorbei wäre, denn jetzt ist die VW-Aktie ein Schwergewicht. Wer den DAX bullisch halten will, setzt den Hebel am besten hier an. Auch, wenn das Standing, das der Konzern durch diesen Hype um seine Elektromobilitäts-Ziele hat, verhindern könnte, dass die Aktie bis in die nächstgelegene, mittelfristig relevante Supportzone im Bereich 190/192 Euro zurücksetzt: Das Papier ist sogar auf Wochenbasis massiv überkauft, wie der weit in die Überhitzungszone gelaufene RSI-Indikator zeigt. Und eine Aktie, die im Visier der Spekulanten ist, ist kaum noch berechenbar.

Ohne da mit einer Patenlösung aufwarten zu können: Short zu gehen erscheint hier mehr als verwegen. Aber jetzt noch neu einzusteigen, wäre womöglich nur unwesentlich weniger gewagt. Wer investiert ist, könnte angesichts der überhitzten Markttechnik und des großen Abstands zu wichtigen Unterstützungen überlegen, zumindest bei einem Teil der Position den Gewinn mitzunehmen und für den Rest unter eben diese Zone 190/192 Euro für den Fall der Fälle einen Stoppkurs zu legen.

Chart vom 25.03.2021, Kurs 227,70 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
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Ronald Gehrt, Chart- & Fundamentalanalyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In meiner letzten Analyse im Februar hatte ich das Kursziel der Volkswagen-Aktie auf 190 EUR angehoben. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich die Kurse noch bei knapp 170 EUR. Kurz danach folgte ein Breakout aus der Konsolidierung und leitete in dem Wertpapier die wohl größte Rallye seit Jahren ein. Wie von der Tarantel gestochen setzte es eine massive Kaufwelle. Die Ankündigung, dass der Konzern bis 2025 als Marktführer im Elektrofahrzeugsegment auftreten will, hat den Anlegern gefallen.

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Die Euphorie trieb die Aktie des Automobilkonzerns auf neue Zwischenhochs und der Kursverlauf glich dem einer kleinen spekulativen Aktie. Gerade dieser könnte nun aber zum Bruch des Trends führen. Der Kursverlauf gleicht einer Silvesterrakete und die Kurse haben sich zu weit von der 50-Tage-Linie entfernt. Die nächste Korrektur ist quasi schon vorprogrammiert.

Expertenmeinung: Natürlich können wir nicht exakt definieren, ob der Kurs noch einen Deut höher geht, oder sofort nach unten abdreht. Der parabolische Kursverlauf zeigt jedoch an, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, wann sich das positive Momentum beginnt, umzukehren. Dies muss nicht notgedrungen das Ende der langfristigen Aufwärtsbewegung bedeuten, doch Anleger sollten sich auf einen heftigeren kurzfristigen Pullback einstellen. Hierbei könnten der 20- als auch der 50-Tage-Durchschnitt als nächste Zielmarken angesteuert werden. Ein Rücklauf auf bis zu 190 EUR wäre keinen allzu große Überraschung und könnte gleichzeitig im Nachgang wieder gute Kaufgelegenheiten bringen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 23.03.2021 Kurs: 226.40 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Die VW-Aktie legte am Dienstag mit +6,71 Prozent mal wieder ein beeindruckendes Plus aufs Parkett. Dadurch wurde das mittelfristige, charttechnische Kursziel erreicht. Aber ob man jetzt aussteigen sollte? Dazu sollte man sich die Sache vorher genauer ansehen.

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Anderthalb Wochen hatte die VW Vorzugsaktie knapp unter der runden Marke von 200 Euro konsolidiert, am Dienstag brach sie aus dieser kleinen Konsolidierungsspanne nach oben aus. Der Hintergrund waren die Perspektiven, die der VW-Konzern zusammen mit den endgültigen Ergebnissen des abgelaufenen Jahres ausgab.

Dass 2020 für VW ein übles Jahr war, wusste man, daher vermochte das 2020er-Umsatzminus von knapp 16 Prozent und der Einbruch des EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) um 88 Prozent niemanden mehr zu erschrecken. Der Blick der Trader ist nach vorne gerichtet, nachdem VW schon in den vergangenen Wochen immer wieder darauf hinwies, dass der Bereich E-Mobilität hervorragend laufe. Und das, was Volkswagen da avisierte, gefiel den Marktteilnehmern:

Der Umsatz, der 2020 ja eher moderat gelitten hatte (immerhin war 2019 bei VW im Gegensatz zu BMW und Daimler ein Rekordjahr gewesen), soll signifikant zulegen. Die operative Marge soll 2021 schon wieder im Bereich zwischen 5,0 und 6,5 Prozent liegen, die vor der Corona-Krise ausgelobte Margen-Zielzone zwischen sieben und acht Prozent soll in den Folgejahren schnellstmöglich erreicht werden. Um schnell wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können, sollen die Fixkosten bis 2023 um fünf, die Materialkosten um sieben Prozent sinken.

Expertenmeinung: Das kräftige Plus von gut 13 Euro unterstrich: Genau das wollten die Anleger hören. Aber war es damit nicht jetzt? Die Zahlen und die Perspektive sind auf dem Tisch, wer kaufen wollte, ist damit womöglich bereits eingestiegen. Und es dürfte kein Zufall sein, dass die Aktie genau an der oberen Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals schloss und das, was die Aktie intraday darüber hinaus gelaufen war, Gewinnmitnahmen zum Opfer fiel. Das macht deutlich, dass die Akteure sehr wohl erkennen, dass die Aktie jetzt ein Kursziel erreicht hat. Also, aussteigen?

Man sollte vielleicht noch die kommenden Tage beobachten, denn wären die Marktteilnehmer sich in Sachen Kursziel einig, wäre von dem kräftigen Anstieg des Dienstags noch weniger oder gar nichts übrig geblieben. Die Perspektive ist nun einmal überzeugend. Und sollte es gelingen, die Aktie aus diesem Aufwärtstrendkanal nach oben hinaus zu tragen, wäre das nächste Kursziel das Jahreshoch 2015 bei 254,50 Euro. Das wirkt verlockend.

Daher wäre es zumindest möglich, dass man diesen Ausbruch versuchen wird. Und sollte es anders kommen, in den kommenden Tagen mehr Akteure ihr Geld vom Tisch nehmen, wäre die Unterstützungszone 187/192 Euro eine nahe gelegene und zugleich für einen Stoppkurs geeignete Unterstützung. Denn die eingangs erwähnte, gestern beendete Konsolidierung spielte sich oberhalb dieser Linie ab und unterstreicht damit ihre Bedeutung als Unterstützung, deren Bruch dann in der Tat ein Grund wäre, den Gewinn mitzunehmen.

Chart vom 16.03.2021, Kurs 207,85 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Dass der DAX in einem wackligen Gesamtmarkt eisern nahe seiner Rekordhochs bleibt, ist derzeit den Aktien der Autobauer zu verdanken … und da vor allem VW. Wieso ist diese Aktie so stark? Und könnte sie womöglich noch stärker werden, die „big figure“ 200 Euro überwinden und weiter laufen?

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Das könnte sie. Denn die Akteure setzen jetzt darauf, dass der VW-Konzern in Sachen Umsatz und Gewinn durchstarten wird, mit gehörigem Rückenwind seitens der E-Mobilität. Basis dieses Optimismus war die am 26. Februar vorgelegte 2020er-Bilanz und dabei vor allem der von mitgelieferte Ausblick auf das laufende Jahr.

Dass der VW-Konzern 2020 bei Umsatz und Gewinn deutliche Einbußen verzeichnet hatte, wusste man. Was man indes nicht wusste war, wie das Unternehmen das Jahr 2021 sieht. Und was man da zu hören bekam, elektrisierte die Akteure. Der Umsatz solle „signifikant“ über dem des Vorjahres liegen, hieß es aus Wolfsburg. Die operative Marge soll am oberen Ende einer Range zwischen 5,0 und 6,5 Prozent liegen (2020: 4,8 Prozent). Nach einem Umsatzrückgang 2020 von 11,7 Prozent, einem Abstieg des Gewinns vor Steuern und Zinsen um 45 Prozent und einem Rückgang der operativen Marge von 7,6 Prozent 2019 auf 4,8 Prozent im Jahr 2020 lässt diese Perspektive zwar nicht erwarten, dass VW den Rekordgewinn des Jahres 2019 in diesem Jahr schon wieder erreicht. Aber der Blick der Investoren ging über das laufende Jahr hinaus, Stichwort E-Mobilität.

Expertenmeinung: Der VW-Konzern sieht sich bei den Elektrofahrzeugen mit Blick auf die kommenden Jahre in einer führenden Position. Bis 2030 sollen 70 Prozent der VW-Verkäufe in Europa reine E-Fahrzeuge sein. Man sieht sich bereits auf einer Höhe mit Tesla und will die Anstrengungen zum Ausbau des Marktanteils noch intensivieren. Das ist es, was bei den Anlegern zündet … und bei den Analysten.

Einige Experten blieben nach den Bilanzzahlen zwar verhalten, aber wenn eine Aktie dynamisch zulegt, richtet sich das Augenmerk der Marktteilnehmer vor allem auf die Kursziel-Anhebungen. Warburg hob das Kursziel von 205 auf 220 Euro an. Das Bankhaus Metzler nahm das Ziel von 220 auf 225 Euro nach oben. Und den Vogel schoss am Freitag die UBS ab, die ihr Kursziel für die VW-Vorzugsaktie von 200 gleich auf 300 Euro nach oben schraubte … das aktuell mit Abstand höchste Kursziel. Das dürfte zwar erst einmal nicht in Reichweite eines verlängerten Aufwärtsschubes sein, aber:

Die aufgezeigte Perspektive einer Marktführerschaft bei Elektrofahrzeugen zeichnet das Bild eines VW-Konzerns, der in wenigen Jahren einen deutlich größeren Abstand zur Konkurrenz haben wird. Und solange das Momentum der Aufwärtsbewegung stark bleibt und sich die Aktie über der gerade knapp überbotenen, langfristigen Handelsspanne hält, deren obere Begrenzung das 2018er-Jahreshoch bei 192,46 Euro ist, kann die „big figure“ 200 Euro durchaus in Richtung der oberen Begrenzung des steilen, mittelfristigen Aufwärtstrendkanals überwunden werden. Die liegt in dieser Woche bei 207 Euro, steigt aber pro Woche etwa einen Euro höher. Vorsicht wäre dann geboten, wenn der Kurs mit Schlusskursen unter 185 Euro wieder deutlicher in die alte Handelsspanne zurückfällt, das würde den Bullen den Wind aus den Segeln nehmen und könnte schnell größere Gewinnmitnahmen auslösen!

Volkswagen Vz-Aktie: Chart vom 05.03.2021, Kurs 193,48 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im September des vorigen Jahres hatten wir unsere Kursziele auf die Volkswagen-Aktie angehoben. Die Zielmarke lag bei 170 EUR und diese konnte mittlerweile erreicht werden. Doch bis dahin war es ein weiter Weg , denn der Startschuss zur Rallye erfolgte erst Wochen später. Es war der Beginn der Impfstoff-Rallye, welcher im November den entscheidenden Impuls lieferte. Der Breakout über die Marke von 140 EUR brachte die Bullen wieder in Schwung. Auch der drauffolgende Pullback im Dezember zurück zur Ausbruchsmarke konnte erfolgreich gehalten werden. In Folge setzte sich die Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs weiter fort. Auch der Start ins neue Jahr verlief vielversprechend und der positive Trendverlauf konnte weitergeführt werden.

Expertenmeinung: In den letzten Wochen verschnauften die Kurse in einer recht klar definierten Konsolidierungsformation. Es war eher eine Frage der Zeit, bis die Kurse erneut den Weg nach oben suchen würden. Im gestrigen Handel gelang der finale Ausbruch und die Kurse schossen, wie von der Tarantel gestochen Richtung Norden. Die Gesamtlage sieht überaus vielversprechend aus und es gibt derzeit keinen Grund hier nicht bullisch zu sein. Das nächste mögliche Kursziel steht ebenfalls schon fest. Es ist das Hoch des vorigen Jahres, welches im Januar 2020 bei 190 EUR gebildet wurde. Gut möglich, dass wir dieses Niveau noch im ersten Quartal erreichen könnten. Nach unten hin ist darauf zu achten, dass der Boden bei 160 EUR möglichst nicht mehr gebrochen wird.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.02.2021 Kurs: 168.86 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Der Volkswagen-Konzern meldete am Freitag, dass der bereinigte operative Gewinn im abgelaufenen Jahr nach vorläufigen Berechnungen bei rund zehn Milliarden Euro liegen werde. Das ist kaum mehr als die Hälfte der 19,3 Milliarden Euro, die 2019 erreicht wurden. So klingt das ernüchternd, das ist es aber nicht. Denn ursprünglich hatten die Analysten – und wie die Reaktion der Aktie zeigt, auch die Anleger – ein deutlich schwächeres Ergebnis erwartet. Weitere Daten kamen zwar nicht, die will VW zusammen mit einem Ausblick auf 2021 dann Ende Februar vorlegen. Aber wichtig war der Hinweis, dass es vor allem das vierte Quartal gewesen ist, das für diese, relativ gesehen, starken Ergebnisse sorgte. Das klingt nach einem Schwung, den man womöglich ins neue Jahr mitnehmen könnte.

Dabei muss man dieses Ergebnis im Verhältnis zu den vorangegangenen Jahren sehen. Dass Daimler avisierte, 2020 in etwa auf demselben Gewinn-Level wie 2019 zu landen, klingt zwar, als habe man dort weitaus besser auf die Krise reagiert. Aber Daimlers Gewinn war 2018 und 2019 bereits deutlich in die Knie gegangen. Nimmt man das „Rekord-Autojahr“ 2017 als Referenz, hieße das für Daimler, dass der Gewinn 2020 ca. 75 Prozent unter dem des Jahres 2017 hereinkäme, beim VW-Konzern sind es 2017 zu 2020 aber nur -40 Prozent, weil VW den Gewinn 2018 und 2019 weiter steigern konnte, Daimler nicht. Und diese relative Stärke kann die Basis sein, um in diesem und den kommenden Jahren richtig Schwung in die Gewinne zu bekommen. Das war es, was die Marktteilnehmer am Freitag honoriert hatten.

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Expertenmeinung: Und damit ist endlich gelungen, was zuvor wochenlang nicht funktionieren mochte: Der Ausbruch aus der Seitwärtsrange, in der die Aktie seit Juni gefangen war. Seit November wurde ein Ausbruchsversuch nach dem anderen abgewiesen. Es gelang nur, diese Widerstandszone 152,90/155,54 Euro minimal nach oben auf 152,90 zu 157,50 Euro zu erweitern. Doch bereits am Donnerstag gelang der Ausbruch. Da meldete der Konzern, dass man mit einem Anteil von 25 Prozent bei den vollelektrischen Fahrzeugen Marktführer in Europa sei. Jetzt sah die Aktie durch diese Vorab-Meldung des operativen Ergebnisses Anschlusskäufe. Dass der Kurs das Tageshoch nicht halten konnte, ist dabei eher kein böses Omen, denn dass einige nach einer derart starken Handelswoche, die VW jeden Tag einen Kursgewinn einbrachte, zum Wochenschluss ein paar Gewinne mitnehmen, ist nur normal.

Jetzt wäre der Weg aus charttechnischer Sicht bis an das 2020er-Verlaufshoch bei 186,84 Euro frei. Ob es gelingt, dieses Kursziel schnell und unmittelbar anzusteuern und womöglich sogar zu überwinden oder sich das eine Zeitlang hinzieht, lässt sich nicht vorab einschätzen. Was man aber klar festhalten kann ist: Für Short-Trades wäre die VW Vorzugsaktie jetzt erst einmal die völlig verkehrte Adresse. Und der vormalige, hartnäckige Widerstandsbereich 152,90/157,50 Euro hat sich durch den Befreiungsschlag in eine entscheidende Supportzone verwandelt. Ein Rücksetzer in diese Zone, d.h. ein Pullback an den Ausbruchslevel, wäre damit jederzeit denkbar, würde aber, solange diese in Kürze noch durch die heute bei 152 Euro ankommende 20-Tage-Linie verstärkte Zone hält, nur eine Bestätigung des Ausbruchs bedeuten.

Volkswagen AG: Vz-Aktie: Chart vom 22.01.2021, Kurs 165,08 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX