Volkswagen Vz. Aktie Prognose Volkswagen Vz.: Der Porsche Börsengang zieht die Aktie nicht!

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

von |
In diesem Artikel

Volkswagen Vz.
ISIN: DE0007664039
|
Ticker: VOW3 --- %

---
EUR
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zur Volkswagen Vz. Aktie
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Heute beginnt die Zeichnungsfrist, am 29.9. sollen die Aktien der Porsche AG erstmals gehandelt werden. Wer dachte, dieser Börsengang der Porsche-Tochter würde die Volkswagen Vorzugsaktie beflügeln, stellt fest: Das tut es nicht. Wieso nicht?

Ein Viertel der Vorzugsaktien der Porsche AG, bislang hundertprozentige Tochter des VW-Konzerns und nicht mit der Porsche Holding zu verwechseln, die eine Beteiligungsgesellschaft ist, wird Ende des Monats in Händen von hoffnungsvollen Anlegern sein, die erwarten, dass diese Aktie, deren Preisspanne auf 76,50 bis 82,50 Euro festgelegt wurde, zügig Kursgewinne einbringen wird. Aber warum tut der VW-Konzern das, was hat er davon?

Er hat zunächst einmal die Einnahmen aus diesem Börsengang, je nach dem endgültigen Emissionspreis zwischen 8,7 und 9,4 Milliarden Euro. Und würde VW später weitere Vorzugsaktien an die Anleger verkaufen, wären die Einnahmen dann aufgrund des höheren Kurses auch höher. Außerdem kauft die Porsche Holding, also die im DAX bereits notierte Beteiligungsgesellschaft, die bereits über 50 Prozent der Volkswagen Stammaktien hält, ein Viertel plus eine Aktie der Porsche AG Stammaktien. Da kommt also ordentlich Geld herein. Aber da kommen auch Fragen auf. Und das ist es, was die VW-Vorzugsaktie ausbremst.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Denn man könnte sich fragen, warum VW dieses IPO (Initial Public Offering) ausgerechnet jetzt vornimmt. Warum nicht viel früher, warum nicht viel später, vor allem, weil der Gesamtmarkt aktuell unter Druck steht? Eine denkbare Antwort: Weil man bei VW Sorge hat, dass in ein paar Monaten ein noch unerfreulicheres Umfeld herrscht und man dann die Aktien zu einem solchen Preis nicht mehr loswürde. Bedenkt man, dass die Bilanzen der Autobauer vor allem deswegen noch nicht deutlich finsterer aussahen, weil bis Sommer noch genug Verbraucher bereit waren, Neuwagen zu immens höheren Preisen abzunehmen und die Zahl solcher Käufer endlich ist, könnte man dieser möglichen Antwort zustimmen.

Man könnte sich ebenfalls fragen, wieso der VW-Konzern die immensen, aus dem IPO entstehenden Einnahmen, noch vergrößert dadurch, dass die Beteiligungsgesellschaft Porsche Automobil Holding ihren Einfluss auf den Gesamtkonzern vom Volumen her aufrechterhält, indem sie 25 Prozent (plus eine Aktie, um Sperrminorität zu haben) der Porsche AG Stammaktien kauft, offenbar nicht allzu sinnvoll einsetzen kann. Denn wäre die Basis vorhanden, diese Milliarden schnell und zielgerichtet in Innovation und Zukäufe zu investieren, wieso hat VW dann angekündigt, knapp die Hälfte der Einnahmen aus dem IPO als Sonderdividende an die Anleger der VW-Aktien auszuschütten?

Da diese Fragen keine wirklich überzeugenden, positiv zu wertenden Antworten nach sich ziehen, läuft die im DAX notierte Volkswagen-Vorzugsaktie nicht, wie man es normalerweise bei einem solchen Spin Off einer Tochtergesellschaft vermuten könnte, steil nach oben (vor allem hier, da es sich bei Porsche um den Margen-Star des Konzerns handelt). Statt eines dynamischen Angriffs an die durch die 200-Tage-Linie verstärkte Widerstandszone 156/162 Euro muss die Aktie derzeit die kurzfristige Aufwärtstrendlinie verteidigen. Zwar wäre sie erst wieder bärisch, wenn mit Schlusskursen unter 131,30 Euro das März-Tief fallen würde. Aber dass es dazu kommt, ist mit der Ankündigung der Details zum Porsche-IPO definitiv nicht weniger wahrscheinlich geworden.

Volkswagen Vz-Aktie.: Chart vom 19.09.2022, Kurs 147,00 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Firmendepot für Kapitalgesellschaften

Sie möchten ein Depot für Ihre GmbH, AG oder UG eröffnen und Betriebsvermögen in Wertpapieren anlegen? Informieren Sie sich jetzt über unser Wertpapierdepot für Geschäftskunden: Mehr zum Firmendepot über LYNX

Ab jetzt täglich die neuesten Börsenblick-Analysen per E-Mail erhalten
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Mit -0,66 Prozent war man am Freitag im massiv unter Druck geratenen DAX so etwas wie ein „relativer Gewinner“. Die Volkswagen-Aktie hielt sich so gut, weil Meldungen umgingen, dass der Porsche-Börsengang in Kürze angekündigt werde und die Nachfrage immens sei.

Es ist immer so eine Sache, wenn man Informationen vorgesetzt bekommt, die von angeblich „mit der Angelegenheit vertrauen Personen“ stammen. Aber es kann sehr wohl zutreffen, dass der Volkswagen-Konzern plant, den Börsengang der Porsche-Tochter Anfang September anzukündigen. Und es kann ebenso gut sein, dass die Nachfrage nach der Aktie so hoch ist, dass die Marktkapitalisierung des Sportwagen-Herstellers dann beim Börsengang über 60 Milliarden Euro betragen würde, wie am Freitag kolportiert wurde. Was für den VW-Konzern einen gigantischen Geldsegen bedeuten würde, auch, wenn man natürlich nur einen Teil der Porsche-Anteile an die Investoren ausgeben würde.

Dabei muss man immer hinzufügen: Hier geht es um den Teil des Konzerns, der nicht nur Porsche heißt, sondern auch wirklich Porsche-Fahrzeuge baut. Die Porsche Automobil Holding, die auch im DAX notiert ist, ist eine Beteiligungsgesellschaft, deren Hauptanteil die Mehrheit der Volkswagen Stammaktien ist, dort wird rein gar nichts hergestellt. Aber zurück zum Porsche-IPO (IPO = initial public offering): Warum sollten sich die Anleger auf Aktien stürzen, die Teil eines Unternehmens wären, das wiederum Teil des VW-Konzerns ist, statt mit der VW Vorzugsaktie die ganze Palette mit einem Anteilsschein abzudecken?

Expertenmeinung: Weil Porsche alleine viel höhere Margen hat. Die Sportwagenschmiede ist die Sahneschnitte des Konzerns. Also erhofft man sich eine Aktie mit höherer Gewinndynamik und idealerweise mit höherer Dividendenrendite, indem man mit einer Porsche-Aktie ein „best of VW“ kaufen würde. Und die durch eine erfolgreiche Emission der Porsche-Tochter eingenommenen Milliarden würden wiederum dem VW-Konzern nützen, weshalb sich die Aktie am Freitag, relativ gesehen, gut hielt. Aber noch ist dieses IPO eben nicht einmal terminiert. Und es wäre zumindest denkbar, dass Volkswagen damit noch wartet, falls der Gesamtmarkt Anfang September schwach daherkäme und daher keine idealen Preise für die Porsche-Aktien zu erwarten wären. Was heißt:

Für den Moment bewegte diese Meldung über das, was „gut informierte Kreise“ da zu wissen behaupteten, zwar die Kurse. Aber bis daraus etwas Spruchreifes wird, muss die VW-Vorzugsaktie erst einmal alleine zusehen, wie sie zurechtkommt. Und trotz dieser relativen Stabilität sieht es da gar nicht mal so gut aus. Sie sehen, dass die Vorzugsaktie zwar durch den Rückenwind der Porsche-Gerüchte anfangs ins Plus gelaufen war, am Ende aber mit einem bärischen Intraday-Turnaround aus dem Handel ging. Damit wurde die Chance vertan, von der Anfang Juli etablierten Aufwärtstrendlinie aus davonzuziehen, zugleich die Supportzone 131,30/138,44 Euro zu verteidigen und in Richtung 159/162 Euro zu laufen.

So, wie die Aktie jetzt ins Wochenende ging, mit einer vergebenen Ausbruchschance, die zeigte, dass auch der Porsche-Börsengang nicht reicht, um sich von einem wankenden Gesamtmarkt abzukoppeln, könnten sich die Leerverkäufer wieder für die Aktie interessieren. Sollten die VW-Vorzüge unter 131,30 Euro fallen, wäre das ein massiv bärisches Signal … und möglich wäre ein solches Szenario nach dieser vergebenen Ausbruchschance durchaus.

Volkswagen Vz.-Aktie: Chart vom 26.08.2022, Kurs 140,94 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Erst wird der Vorstandschef ausgetauscht und die sonst in solchen Fällen oft auftretende Rallye bleibt aus. Dann kamen am Donnerstag stark wirkende Quartalszahlen … und wieder rührte sich die Aktie kaum. Das Chartbild bleibt damit für einen Ausbruch nach unten offen!

Der Volkswagen-Konzern hält sich in einem Umfeld massiv gestiegener Kosten und Materialengpässe wacker. Trotz deswegen gesunkener Auslieferungszahlen legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal (67,3 Milliarden Euro) auf 69,5 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank zwar von 6,55 Milliarden im Vorjahr auf 4,74 Milliarden Euro, lag damit aber weit über der durchschnittlichen Analystenprognose von 3,92 Milliarden. Und man bestätigte den bisherigen Ausblick einer operativen Umsatzrendite zwischen 7,0 und 8,5 Prozent und eines Umsatzanstiegs zwischen 8 und 13 Prozent.

Die Reaktion am Aktienmarkt war, wie Sie im Chart sehen, überschaubar. Die Aktie stieg am Donnerstag als unmittelbare Reaktion auf diese Bilanz um 2,79 Prozent, am Freitag noch einmal um 1,25 Prozent. Das ist zwar mehr als der DAX zulegen konnte, aber eben nicht viel. Und es hat die Aktie nicht über die Charthürden getragen, über die der Kurs hinaus muss, um erst einmal wieder Luft nach oben zu haben.

Expertenmeinung: Die VW Vorzugsaktie bleibt somit erst einmal unterhalb der im Februar entstandenen Abwärtstrendlinie, die derzeit bei 142 Euro verläuft … und die durch das Mai-Tief (138,44 Euro) und das Juli-Verlaufshoch (143,12 Euro) verstärkt wird. Wenn ein Vorstandswechsel und eine gute Bilanz nicht ausreichen, um diesen Deckel zu sprengen, was dann, werden sich die potenziellen Käufer womöglich fragen.

Es ist schon auffällig, dass man monatelang ignorierte, dass das Risiko besteht, dass die Automobilhersteller diese ungewöhnlich hohen Preise, die die gestiegenen Kosten so überkompensieren, dass ein steigender Gewinn erzielt wird, nicht lange werden halten können, ohne dass der Absatz deutlich unter Druck kommt. Doch im Juni begann man dann eben doch, dieses wahrscheinlicher werdende Szenario einzupreisen. Und jetzt scheint es, als würde man die Automobiltitel so meiden, dass nicht einmal „good news“ die Käufer zurückbringen.

Das könnte sich zwar ändern. Aber dazu muss die VW-Aktie eben zumindest über diesen Widerstandsbereich zwischen 138,44 und 143,12 Euro hinaus. Dann hätte sie aus charttechnischer Sicht Aufwärtspotenzial bis in die Region 160/163 Euro. Aber eben erst dann … und solange der Bereich 138,44 und 143,12 Euro nicht genommen wurde, kann es jederzeit auch zu einem Bruch der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und des März-Tiefs (131,10) Euro kommen, was dann den Weg an das bisherige Jahres-Verlaufstief (120,56 Euro) als nächstes, womöglich dann aber nicht letztes Kursziel freigeben würde.

Volkswagen Vz.: Chart vom 29.07.2022, Kurs 137,30 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Der Vorstandschef geht und die Aktie fällt? Das ist eigentlich untypisch. Ein Wechsel auf dem Chefsessel wird von den Anlegern normalerweise eher begrüßt, weil sie sich frischen Wind in Sachen Umsatz und Gewinn erhoffen. Die Volkswagen-Aktie hingegen fiel: verdächtig.

Die Nachricht kam am Freitag kurz nach Handelsende, so dass die Marktteilnehmer erst am Montagmorgen auf die Meldung des VW-Konzerns reagieren konnten, dass der bisherige Vorstandsvorsitzende Diess zum 1.9. seinen Platz räumt und vorübergehend Porsche-Chef Blume übernehmen wird. Zumindest so lange, bis jemand gefunden ist, der den Chefsessel längerfristig einnehmen soll. Was impliziert: Dieser Abgang war nicht unbedingt geplant, sonst hätte man erst einen Nachfolger gesucht und den Wechsel dann kommuniziert. Außerdem ist dieser Termin 1. September ziemlich zeitnah. Was die Folgerung zulässt: Da war etwas unter dem Teppich am Kochen. Der Aufsichtsrat hatte offenbar schon länger seine Probleme mit Herbert Dies, jetzt zog man die Reißleine. Aber was dem Aufsichtsrat beliebt, muss den Anlegern nicht unbedingt auch gefallen.

Dabei dürfte das Ausbleiben einer sonst bei Chefsessel-Wechseln eher typischen Rallye nicht unbedingt wegen der Personalie Blume ausgeblieben sein. Eher deswegen, weil der trotzdem noch Porsche „so nebenbei“ führen muss, was Probleme bringen kann. Und weil die Lage bei VW womöglich problematischer ist, als man das bisher unter den Investoren weiß, nachdem dieser Abgang des alten Chefs so kurzfristig vonstattenging.

Expertenmeinung: Dementsprechend dürften die Anleger den am Donnerstag im Terminkalender stehenden Quartalszahlen, vor allem aber dem Ausblick, mit einer gewissen Unruhe entgegensehen. Vor allem, weil von VW am Montag zu hören war, dass man in Sachen Chips weiterhin von einer Mangel-Lage ausgeht, die womöglich auch noch die nächsten Jahre anhält. Ob das womöglich eine Art Vorbereitung auf einen nach unten korrigierten Gesamtjahres-Ausblick im Zuge der Quartalszahlen am Donnerstag war?

Letztlich muss man sich diese Ergebnisse erst einmal ansehen, ebenso die Reaktion der Anleger darauf. Denn angesichts des kräftigen Abstiegs der VW Vorzugsaktie seit Ende Februar stellt sich natürlich die (erst nach den Zahlen zu beantwortende) Frage, ob viele nicht längst ein klar unter den bisherigen Prognosen liegendes Szenario bei Umsatz, Marge und Gewinn einkalkuliert haben. Denn wäre das der Fall, könnte die Aktie dann womöglich sogar bei schwachen Zahlen durch eindeckende, d.h. ihre Gewinne mitnehmende Leerverkäufer wieder anziehen. Man muss es abwarten, aber angesichts der ausgebliebenen, positiven Reaktion auf den Vorstandschef-Wechsel sollte man sich besser im Vorfeld auf der Long-Seite etwas bedeckt halten. Es ist zwar gestern gelungen, durch das Aufholen zeitweise deutlich größerer Verluste eine zwischen 129 und 132 Euro liegende Schlüssel-Unterstützung, bestehend aus kurzfristigem Aufwärtstrend, 20-Tage-Linie und März-Tief, zu halten. Aber solange die Aktie nicht wenigstens die Februar-Abwärtstrendlinie bei derzeit 143 Euro überwindet, ist sie mittelfristig trotzdem bärisch einzuordnen … und die negative Reaktion auf den Vorstandschef-Wechsel lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass das auch noch eine Zeitlang so bleiben könnte.

Volkswagen Vz. Aktie: Chart vom 25.07.2022, Kurs 132,64 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Schlechte Vorgaben der deutschen Automobilhersteller Porsche und Mercedes Benz haben die gesamte Branche in den letzten Wochen belastet. Nun ist auch die Volkswagen-Aktie endgültig weggebrochen und die Erholungsversuche von Anfang Juni sind somit vorerst vom Tisch.

Die erste Niederlage der Bullen war der Bruch des Supports bei rund 140 EUR. Das nächste Kursziel lag damit quasi auf der Hand – das Tief von März dieses Jahres. Doch auch dieser Bereich wurde mittlerweile wie Butter nach unten durchstoßen und somit befindet sich der Titel im freien Fall. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen unaufhörlich Richtung Süden und unterstreichen das aktuell vorhandene bärische Momentum.

Expertenmeinung: Es ist an der Zeit, eine Etage tiefer zu blicken. Wo sind die nächsten Kursziele und wie weit könnten die Kurse noch fallen? Beim Blick auf den Wochenchart werden wir schnell fündig. Die erste Support-Ebene liegt im Bereich von 123/124 EUR und stammt aus der zweiten Jahreshälfte von 2020.

Danach könnte die Lage wirklich ernst werden, denn das nächste starke Pivot-Tief findet sich erst bei 79.38 EUR. Dies war das Tief, welches beim Corona-Crash gebildet wurde. Es liegt nun an den Bullen zu entscheiden, ob diese Ebene tatsächlich ins Spiel kommt. Noch ist nicht alles verloren, aber die Lage sieht alles andere als gut aus.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 04.07.2022 Kurs: 127.00 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Monate haben vor allem der deutschen Automobilindustrie an der Börse ordentlich zugesetzt. Keiner der großen Konzerne konnte sich der Talfahrt des DAX entziehen. Auch die Volkswagen-Aktie erwischte es recht heftig und die Kurse verloren zwischenzeitlich den Boden unter den Füßen.

Knapp oberhalb der Marke von 130 EUR konnte sich der Titel endlich stabilisieren und zumindest zu einer technischen Gegenbewegung nach oben ausholen. Häufig gehen solche Bewegungen bis hin zur 50-Tage-Linie, welche die letzten Wochen über auch als Widerstand im Chartbild agierte. Diese Hürde müsste jetzt gemeistert werden, um eine mögliche Trendwende einzuleiten.

Expertenmeinung: Zumindest die Hoffnung auf einen Trendwechsel lebt. Das nun gebildete höhere Tief im Vergleich zu dem aus dem März deutet auf etwas mehr Zuversicht unter den Marktteilnehmern hin. Von hier aus hätte das Papier durchaus Chancen eine nachhaltige Erholung zu starten. Was wäre dazu nötig?

Als erstes bräuchte die Aktie einmal Schlusskurse über der 50-Tage-Linie. In Folge müsste das letzte Pivot-Hoch von Anfang Mai bei rund 155 EUR gebrochen werden. Schlusskurse oberhalb dieser Ebene könnten ein klares Kaufsignal mit sich bringen und könnten die Bullen wieder hinter dem Kamin hervorlocken. Noch müssen sich Anleger jedoch gedulden und abwarten. Ich behalte vorerst die Aussichten auf der neutralen Ebene.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 17.05.2022 Kurs 145.86 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX