Volkswagen Vz.: Nervöses Warten auf vorläufige Zahlen

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Volkswagen Vz.
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Zur Volkswagen Vz. Aktie

Man weiß, dass derzeit weit weniger Autos gebaut und ausgeliefert werden, als vor dem „Flaschenhals“ vermutet. Aber wie lange dauert der noch? Wird es schlimmer? Wie stark schlägt sich das in der Bilanz nieder? Man wartet unruhig auf Vorab-Zahlen des VW-Konzerns.

Vorläufige Eckdaten zur Bilanz des dritten Quartals könnten jetzt jeden Tag kommen. Für das zweite Quartal wurden solche Daten bereits am 9. Juli vorgelegt. Kommen sie heute? Morgen? Nächste Woche … oder diesmal gar nicht? Und wird Volkswagen schon im Zuge solcher Rahmendaten einen Kommentar zum angelaufenen vierten Quartal abgeben oder werden die Investoren dafür bis zum eigentlichen Bilanztermin am 28. Oktober warten müssen? Man weiß es nicht. Und dieses „man weiß es nicht“ erstreckt sich bei den Autobauern derzeit eigentlich auf so ziemlich alles.

Im Zuge der Halbjahreszahlen machte der Konzern klar, dass sich negative Auswirkungen des Chipmangels erst im zweiten Halbjahr niederschlagen dürften. Da wären wir jetzt mittendrin. Aber als diese Statements kamen, lagen die Energiekosten noch sehr deutlich niedriger. Die Häfen waren nicht verstopft, die Verbraucher wegen der steigenden Preise noch nicht so nervös. Und in China, dem momentan wichtigsten Absatzmarkt, ahnte noch kaum jemand etwas von einer Schieflage des Immobilienmarkts. Wird das zweite Halbjahr für VW und die anderen Autobauer womöglich zum Waterloo?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Noch ist das komplett offen, da müssen diese Zahlen Aufschluss geben. Das sieht man auch an den jüngsten Einschätzungen der Analysten. Am 27.9. erhöhte Goldman Sachs sein Kursziel für die VW Vorzugsaktie von 301 auf 308 Euro und stufte mit „Kaufen“ ein. Gestern senkte die Bank of America ihr ohnehin weit unter Goldman liegendes Kursziel von 259 deutlich auf 211 Euro und bewertete mit „Neutral“. 211 oder 308 Euro … das zeigt schon, wie groß der Unterscheid ist, je nachdem, ob man die Auswirkungen der aktuellen Situation als hoch oder niedrig einordnet und ob man erwartet, dass sich diese Problematik bald von selbst erledigt oder noch Monate andauert.

Aktuell sind die Auswirkungen jedenfalls markant. Die Zahl der im September in Deutschland neu zugelassenen Fahrzeuge lag drastische 25,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Und die Zahlen der Autoverkäufe in den USA zeigen für das dritte Quartal bereits spürbare Rückgänge. Die Verkäufe der Marke VW sanken um 8,2 Prozent, bei Porsche ging es um 1,7 Prozent, bei Audi drastische 14,4 Prozent abwärts. Was tun? Jetzt noch aussteigen, obwohl die Aktie bereits deutlich unter dem Jahreshoch notiert? Oder doch drauf setzen, dass die Korrektur die Auswirkungen des „Flaschenhalses“ bereits ausreichend eingepreist hat?

In Unkenntnis der Zahlen des dritten Quartals und eines zumindest groben Ausblicks zu agieren, wäre in beide Richtungen riskant. Sicher, wenn die Zahlen dann vorliegen, dürfte die Aktie so schnell reagieren, dass man Mühe hätte, an der Bewegung teilzuhaben. Aber bevor man hier einfach Roulette spielt, auf „Rot“ oder „Schwarz“ setzt und hofft, Glück zu haben, wäre man besser beraten zu warten, zumal auch die Charttechnik eine offene Situation zeigt.

Erst, wenn die VW Vorzugsaktie über der bei 201 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie schließen würde, wäre sie wieder bullisch, der Weg nach oben frei. Und erst, wenn die Unterstützungszone 180/182 Euro, die Ende September gehalten hatte, gebrochen wäre, wäre eine charttechnische Entscheidung zu Gunsten der Bären gefallen. So spannend dieses Chartbild auch ist: Wer nicht „zocken“ will, sollte jetzt warten … die Aktie aber dabei keinen Moment aus den Augen lassen!

Chart vom 12.10.2021, Kurs 188,28 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

 

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Anfang September hatten wir vor einer Fortsetzung der Korrektur in der Volkswagen-Aktie gewarnt. Der Chart sah zu diesem Zeitpunkt bereits mitgenommen aus und die Lage war äußerts prekär.

Immer wieder versuchten die Bullen das Zepter in die Hand zu nehmen, doch Zwischenrallyes scheiterten bislang stets an der 50-Tage-Linie, welche uns den mittelfristig vorhandenen bärischen Trendverlauf deutlich widerspiegelt. Nun haben wir unser angesetztes Kursziel bei 180 EUR bereits erreicht und die Kurse befinden sich in einer kurzfristig recht überverkauften Lage. Dies soll nicht bedeuten, dass die Aktie von hier aus sofort nach oben drehen wird, aber Schnäppchenjäger können sich dieser Tage wohl auf eine starke Gegenreaktion nach oben vorbereiten.    

Expertenmeinung: Aktuell sind natürlich keine Kaufsignal zu sehen, aber wir erhöhen im Vorfeld bereits unsere Aussichten von bärisch auf neutral. Gerade solch steile vertikale Bewegungen sind meist nicht von langer Dauer und wenn diese zudem auf wichtige Unterstützungen treffen, nehmen meist Short-Seller ihre Gewinne vom Tisch und Schnäppchenjäger melden sich zu Wort. Es würde uns nicht wundern, wenn die Kurse dieser Tage zu einer Erholung in Richtung 190 bis 200 EUR ausholen würden. Für längerfristige Einstiege ist der Chart jedoch weiterhin zu angeschlagen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 20.09.2021 Kurs: 181.26 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

2019 erreichte der VW-Konzern einen Rekordumsatz von 252,6 Milliarden Euro. 2020 bremste Corona das Wachstum aus, jetzt ist es der Chip-Mangel, der den Output drückt. Die Bullen haben einen schweren Stand, die Aktie notiert bereits an der entscheidenden Supportlinie.

Bei den Autobauern wirken die Statements derzeit irgendwie alle gleich, im Sinne von „wir könnten Rekorde am laufenden Band liefern, aber irgendwas ist halt immer“. Erst Corona, jetzt die Chipkrise. Die Euphorie des Jahresanfangs, die vor allem die Volkswagen Vorzugsaktie durch die Decke getrieben hatte, ist dahin. Hinsichtlich der Aussagen des Unternehmens ebenso wie in Bezug auf die Kaufbereitschaft der Trader. Und manch einer dürfte sich fragen:

Wie stünde es um Umsätze und Gewinnmarge wohl, wenn es genug Chips gäbe? Denn der Chipmangel deckt einen Mantel über die tatsächliche Kaufbereitschaft. Ob die Verbraucher wirklich so freudig neue Volkswagen kaufen würden, wie man das Anfang des Jahres dachte? Und würden die Margen wirklich so üppig ausfallen, trotz der gewaltig gestiegenen Erzeugerpreise? Man weiß es nicht. Und wenn eine Aktie dann auch noch abwärts tendiert, fällt der Optimismus noch ein wenig schwerer. Ob man da jetzt etwas wagen sollte?

Expertenmeinung: Immerhin versucht die Aktie gerade die wichtige 200-Tage-Linie zu verteidigen. Das gelang Mitte August schon einmal, es könnte erneut klappen. Nur: Es muss eben nicht. Und wenn eine so wichtige Auffanglinie wie die 200-Tage-Linie nach so kurzer Zeit erneut im Feuer steht, muss man damit rechnen, dass der Kurs schnell wegsackt, wenn es schiefgeht. Und nicht nur das Chartbild, auch die Auslieferungszahlen für August, die am Freitag vorgelegt wurden, dürften nicht geeignet sein, sich darauf zu verlassen, dass die Bären die Füße stillhalten.

Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 10.09.2021, Kurs 195,44 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Nimmt man die Auslieferungen des bisherigen Jahres, also den gesamten Zeitraum zwischen Januar und August, liegen diese immerhin noch 13,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Aber das war durch den „harten Lockdown“ des Frühjahrs 2020 verzerrt. Und der August 2021 allein liegt 22,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Das ist deftig und zeigt, wie immens dieser Chipmangel die Autobauer ausbremst.

Wenn man sich an die Aussage des Continental-Chefs letzte Woche auf der IAA erinnert, der erwartet, dass das Halbleiter-Problem auch noch 2022 bestehen wird, ist das eine unschöne Basis, um ausgerechnet jetzt in einen Abwärtstrend hineinzukaufen. Denn es ist ja nicht nur die 200-Tage-Linie allein, die Short-Seller lockt, weil es machbar wirkt, diese Linie durch einen Schlusskurs unter dem August-Tief bei 190 Euro signifikant zu brechen. Die Aktie läuft ja seit dem Frühjahr in einem Abwärtstrend. Und an dessen kürzerfristiger Variante, die im Juli etabliert wurde, wurde die Aktie gerade erst vergangene Woche nach unten abgewiesen.

Zwar würde das Abwärtspotenzial erst richtig interessant, wenn die Aktie auch noch die Zone 180/182 Euro unterbietet, so dass der Weg für die Bären durchaus mühsam werden könnte. Aber sich bei Short-Trades herauszuhalten und einfach mal einzusteigen, sind eben zwei Paar Schuhe. Erst, wenn die VW-Aktie diesen Juli-Abwärtstrend und das letzte Zwischenhoch durch Schlusskurse klar über 206 Euro überboten hätte, ließe sich für risikofreudige Akteure ein Trade mit engem Stoppkurs erwägen. Aktuell geht es bei den VW Vorzügen nicht um Einstiegschancen, sondern nur um die Frage: Kippt sie … oder kippt sie nicht?

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im laufenden Börsenjahr gehörten vor allem die Automobilwerte zu den großen Gewinnern am deutschen Parkett. Daimler, BMW und die Volkswagen-Aktie führten den DAX lange an und zeigten sich über viele Monate von ihrer bullischen Seite.

Doch das Bild hat sich mittlerweile gewandelt und der mögliche Trendwechsel hat sich in den letzten Monaten bereits abgezeichnet. Bereits im Juli hatte ich auf das markante tiefere Hoch von Anfang Juni hingewiesen. Anleger nahmen im großen Stil ihre Gewinne vom Tisch und waren nicht mehr dazu bereit, bei höheren Kursen zuzukaufen. Im August hatte ich einen möglichen Bruch der Unterstützung bei 198/200 EUR in Aussicht gestellt und nun ist es passiert. Somit ist der Trend nun offiziell in eine bärische Trendphase übergegangen.

Expertenmeinung: Wir senken unsere Aussicht auf Volkswagen von neutral auf bärisch. Die Wahrscheinlichkeit auf weitere Kursverluste ist höher, als dass Anleger von neuen Hochs ausgehen können. Gibt es noch Chancen auf einen Trendwechsel? Natürlich. Hierzu müssten die Kurse zuerst die 50-Tage-Linie und in Folge den letzten Widerstand bei rund 211 EUR deutlich nach oben durchbrechen. Solange dies nicht der Fall ist, gibt es auch keinen Grund, den angeschlagenen Chart ins positive Licht zu rücken. Vorerst sehen wir eher die Gefahr, dass sich die Aktie schon bald im Bereich von 170 bis 180 EUR wiederfinden könnte.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 01.09.2021 Kurs: 201.05 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Die Autobranche befindet sich im Umbruch. Die neue Welt der Mobilität stellt die Autobauer vor enorme Herausforderungen.
Autonomes Fahren, Elektromobilität & Co. werden alles verändern.

Daher ist Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft wichtiger denn je.

Tesla abgehängt

In den letzten Jahren wurde vor allem Tesla als Vorreiter der Branche gesehen, der die alten Konzerne abgehängt hatte.

Zuletzt hat sich das geändert. Es kam zu einem Umdenken und die Kurse der „alten“ Autobauer wie VW, BMW oder Daimler gingen durch die Decke.
Es wird immer klarer, dass nicht nur Tesla Elektro kann.

VW dürfte zeitnah zum größten Hersteller von Elektro-Autos aufsteigen.

Nicht nur das zeigt, dass es bei VW nicht an Innovationskraft fehlt und dementsprechend gut ist auch die langfristige Perspektive.

Wer steht ganz oben?

Dem jährlichen Innovationsrankings des Center of Automotive Management (CAM) konnte VW erneut mit den weltweit meisten technologischen Innovationen aufwarten.

Besonders stark schnitten die Wolfsburger in den Bereichen Elektromobilität und Benutzeroberfläche ab.

Das CAM untersuchte für die Studie 30 Autohersteller mit insgesamt 80 Automarken. Mit einem Indexwert von 149 landete VW auf Platz eins, gefolgt von Daimler mit 133 und Tesla mit 93 Punkten.

Die Amerikaner dürften mit dem Ergebnis aber auch zufrieden sein, da sie im Ranking von Platz sechs auf drei vorrücken konnte.

Auf dem vierten Platz mit 88 Punkte reihte sich BMW ein. Auf dem fünften Platz folgen mit SAIC die ersten Chinesen.
Great Wall und Geely schafften es ebenfalls in die Top Ten.

Der weltweit größte Autobauer Toyota belegte hingegen nur Rang 13.

Ausblick und Bewertung

Trotzdem ist VW nicht hoch bewertet. Im laufenden Geschäftsjahr wird trotz Chip-Knappheit ein Ergebnis von 29 Euro je Aktie erwartet.
Perspektivisch könnten es 2022 bereits 33 Euro je Aktie werden.

VW kommt demnach auf ein KGVe von 6,7 – wenngleich man den Wert mit Blick auf den sehr viel schwächeren Cashflow mit Vorsicht genießen sollte.
Im historischen Vergleich liegen wir eher am unteren Ende der Spanne. In der Regel kommt VW auf ein KGV zwischen 5 und 10.
Die Dividendenrendite kann sich mit 3,18% ebenfalls sehen lassen.

Chart vom 23.08.2021 Kurs: 194,28 Kürzel: VOW3 - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 23.08.2021 Kurs: 194,28 Kürzel: VOW3 – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht ist die Aktie nach der jüngsten Korrektur ebenfalls auf einem interessanten Niveau angekommen.
Bei 185 Euro liegt eine zentrale Unterstützung und die obere Aufwärtstrendlinie. Kommt es in diesem Bereich zu einer Bodenbildung, wäre das eine gute Basis für eine neue Rallye.

Prozyklische Kaufsignale ergeben sich hingegen über 200 Euro. In diesem Fall rücken Kursziele bei 210 und 220 Euro in den Mittelpunkt.

Fällt VW allerdings unter 185 Euro, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur bis 153 – 163 Euro gerechnet werden. Für antizyklische Anleger wäre das ein interessantes Niveau.

Kurse unter 140 Euro sind aus heutiger Sicht als unwahrscheinlich.

Die VW-Aktie ist aus einem absteigenden Dreieck nach unten ausgebrochen. Normalerweise ein äußerst negatives Signal. Aber der Abgabedruck hielt sich am Donnerstag in Grenzen, weil unter diesem Dreieck ein „seidener Faden“ die Verkäufer aufhielt. Doch hält der auf Dauer?

Die Volkswagen-Aktie legte im Februar und März eine Super-Hausse aufs Parkett, weil man sich in Wolfsburg für das damals noch junge Jahr 2021 ungewöhnlich optimistisch gab. Doch mit der Zeit verwandelte sich die Begeisterung der Anleger in Skepsis. Die Aktie hatte sehr schnell sehr weit zugelegt. Ein Gewinnwachstum, das eine solche Rallye rechtfertigt, musste eben erst einmal auf den Tisch gelegt werden. Und die Käuferseite trocknete aus, weil man sich zu Recht fragte, wie viel Luft da noch bleiben könnte, wenn man bei Kursen um die 250 Euro einsteigen würde.

Mittlerweile geht die Sorge um, dass sich das optimistische Bild, das der Konzern zu Jahresbeginn zeichnete, im zweiten Halbjahr weit weniger rosig darstellen könnte. Corona ist nicht, wie man es hoffte, kein Thema mehr. Das Wachstum in Europa bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Und eine in Deutschland, aber vor allem in den USA sehr starke Inflation drückt auf Geldbeutel und Konsumbereitschaft. Dazu kommt die Chip-Knappheit, die die Produktion behindert. Mit den Monaten wurden die Rallyes der Aktie immer schwächer, die Phasen, in denen die Aktie vor sich hin seicht, länger. Und jetzt ist die wichtige Unterstützung bei 198/200 Euro nach mehreren, eher blutleeren Verteidigungsversuchen doch noch gefallen.

Volkswagen Vz.: Chart vom 19.08.2021, Kurs 194,84 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Für den Augenblick kam den Bullen die Zeit zu Hilfe. Denn dadurch, dass sich diese absteigende Dreiecksformation so lange hingezogen hat, ist die wichtige 200-Tage-Linie immer näher an den Kurs herangelaufen und dient jetzt als „seidener Faden“. Dieser Faden, der heute bei etwa 192,75 Euro liegen wird, wurde gestern getestet und hielt erst einmal. Das ist die Chance für das bullische Lager, den Bereich 198/200 Euro schnell zurückzuerobern und wieder Wasser unter den Kiel zu bekommen, indem man die VW Vorzugsaktie schnell ein gutes Stück von dieser Zone wegbekommt. Aber Chancen nutzen sich nicht von allein.

Ob genug Käufer zugreifen, statt nur zu hoffen, dass andere die Aktie aus der Gefahrenzone herauskaufen, wird sich erst einmal weisen müssen. Und man sollte die Rechnung nicht ohne diejenigen machen, denen der Bruch der Zone 198/200 schon reicht, um die Segel zu streichen. Und natürlich nicht ohne die Bären, die Leerverkäufer, die aktiv versuchen könnten, die Käufer zu überrennen und mit dem Bruch der 200-Tage-Linie den Weg zur nächsten Supportzone bei 180/182 Euro freizumachen. Erst, wenn die VW-Aktie wieder klar über 200 Euro schließen sollte, ließe sich unterstellen, dass dieser seidene Faden namens 200-Tage-Linie nicht nur gehalten hat, sondern als Sprungbrett funktioniert.