Volkswagen Vz. Aktie aktuell Ist der Absturz der Volkswagen Aktie noch abzuwenden?

News: Aktuelle Analyse der Volkswagen Vz. Aktie

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Volkswagen Vz.
ISIN: DE0007664039
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur Volkswagen Vz. Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Rallye der deutschen Automobilwerte scheint aktuell ernsthaft auf der Kippe zu stehen. Bei Betrachtung des Charts der Volkswagen-Aktie stehen wir sogar kurz vor dem Übergang in einen möglichen Abwärtstrend.

Der beeindruckende Anstieg des Wertpapiers endete im März dieses Jahres. Der erneute Versuch, das Zwischenhoch bei 253 EUR im Juni zu durchbrechen, misslang und es bildete sich das erste deutlichere tiefere Hoch. Kein überzeugendes Signal. Seither steht die Aktie auf der Abschussliste und immer mehr Anleger trennen sich von ihren Positionen. Nun wird gerade der aufgebaute Boden an der psychologisch wichtigen Marke von 200 EUR zum dritten Mal in Folge getestete. Das sieht gar nicht gut aus.  

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Volkswagen Vz. Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Auch der Ausbruchsversuch aus der Korrektur konnte im Laufe der vorigen Woche nicht mehr gehalten werden. Die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 schienen nicht überwindbar zu sein und erneut drehten die Kurse schlagartig ab. Innerhalb weniger Tage verlor die Aktie fast 10% an Wert. Doch das Schlimmste könnte noch bevorstehen. Wird der eingezeichnete Boden gebrochen, ist mit einem weiteren Kursrückgang auf bis zu 180 EUR zu rechnen. Bereits Anfang Juli hatten wir unsere Erwartungen gesenkt und diese bleiben vorerst unverändert. Die Lage sieht aus technischer Sicht alles andere als positiv aus.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 19.07.2021 Kurs: 201.35 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Volkswagen Vz. Aktie

Kurz vor 15 Uhr veröffentlichte der Volkswagen-Konzern am Freitag vorläufige Ergebnisse zum ersten Halbjahr. Die VW-Aktie, die am Donnerstag eine entscheidende Unterstützung verteidigt hatte, sauste um 5,91 Prozent nach oben. Heißt es jetzt: „the sky is the limit?“

VW veröffentlichte zwar vorab nur den operativen Gewinn und den Netto-Cashflow, aber dieses operative Ergebnis war atemberaubend: rund 11 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Während für Daimler und BMW die Jahre 2018 und 2019 schon stark rückläufige Gewinne brachten, hatte Volkswagen 2019 sein bestes Jahr mit einem operativen Ergebnis von 18,358 Milliarden Euro erzielt. Mit diesem Halbzeitstand ist der Konzern auf dem Weg, neue Bestmarken zu setzen.

Die Analysten hatten mehrheitlich mit weniger gerechnet, womöglich auch, weil man erwartet hat, dass auch VW von der Chipknappheit betroffen sein würde. Doch wenn, so das Unternehmen, würden diese Beeinträchtigungen erst im zweiten Halbjahr wirken. Aber so deutlich die Aktie auch auf diese Zahlen hin zulegte: Die Analystenprognose sah ohnehin voraus, dass der Volkswagen-Konzern das Rekordergebnis von 2018 in diesem Jahr übertreffen und diese Gewinne 2022 noch weiter ausbauen würde. Ist der Anstieg der Aktie also womöglich nur eine vergängliche, weil erste, impulsive Reaktion der Anleger?

Expertenmeinung: Nicht unbedingt. Denn seit VW Anfang des Jahres mit einem äußerst optimistischen Ausblick daherkam und die Aktie daraufhin im März den ohnehin laufenden Aufwärtstrend in eine Art Kaufpanik verwandelte, hat der VW-Kurs ja deutlich und recht lange konsolidiert. Die Aktie etablierte eine Handelsspanne zwischen 197 und 253 Euro. Genau an deren unterem Ende wurde der Anfang Juni begonnene Abstieg abgefangen und die Aktie gedreht. Die Vorab-Zahlen des Freitags intensivierten dabei nur Käufe, die bereits am Donnerstag ihren Anfang genommen hatten, und vor allem charttechnisch motiviert waren.

Jetzt haben wir eine verteidigte, wichtige Unterstützungslinie bei zugleich überverkauften markttechnischen Indikatoren, die den Bullen Spielraum nach oben liefert und eine durch diese Käufe überbotene Juni-Abwärtstrendlinie, deren Überwinden den Weg nach oben freigeben würde. Wobei es ideal wäre, wenn auch die nächste Hürde in Form der aktuell bei knapp 217 Euro verlaufende 20-Tage-Linie bezwungen würde.

Chart vom 09.07.2021, Kurs 212,35 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Und wir hätten seitens der Marktteilnehmer ein fundamentales Motiv, um zuzugreifen: diese beeindruckenden operativen Ergebnisse des ersten Halbjahrs. Die Zweifel, die manche Anleger in Bezug auf die VW-Perspektiven hinsichtlich der Konsumneigung, der steigenden Rohstoffkosten und der Chipknappheit hatten, sind damit zunächst vom Tisch – und damit eben die Argumente, die den Kurs in diese monatelange Konsolidierungsphase geschickt haben. Gut möglich also, dass sich die Aktie zügig in Richtung der oberen Begrenzung dieser Handelsspanne orientiert.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die fulminante Phase der Aktie des deutschen Automobilkonzerns war im März dieses Jahres vorbei. Nachdem die Kurse teils schon parabolische Züge angenommen hatten, endete die Rallye der Volkswagen-Aktie abrupt.

Mit dem Zwischentief von Mai bei 198.82 EUR konnte die psychologisch wichtige Marke von rund 200 EUR gerade noch gehalten werden. Gleichzeitig bildet dieses Pivot-Tief einen überaus wichtigen Referenzpunkt, dem sich die Kurse zuletzt wieder angenähert haben. In den kommenden Tagen dürfte wohl darüber entscheiden werden, ob die Rallye von hier aus weitergehen wird oder ob wir möglicherweise vor einem Trendwechsel stehen. Der Trend selbst befindet sich aktuell in einer neutralen Phase.  

Expertenmeinung: Die Korrektur der letzten Wochen wird durch eine klar definierte Widerstandslinie bestimmt. Bislang gelang es dem Wertpapier nicht diese Hürde zu überwinden und nun dürfte wohl der Test des bereits eingangs erwähnten Bodens anstehen. Eines dieser beiden Niveaus wird die Aktie über kurz oder lang brechen, doch die Frage ist welches? Aktuell stehen die Karten eher für einen leicht bärischen Ausgang. Grund hierfür ist das tiefere Hoch von Juni, welches bereits andeutete, dass Anleger vorerst nicht mehr von höheren Kursniveaus ausgehen. Zum anderen befinden sich die Kurse unter den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50, was kein sonderlich gutes Zeichen ist. Dennoch besteht noch die Hoffnung, dass die Bullen dem Verkaufsdruck erneut standhalten. Die Spannung steigt.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 07.07.2021 Kurs: 119.80 Kürzel: VOW3 | Online Broker LYNX

Da die Aktien der deutschen Autobauer in diesem Jahr so deutlich besser als der Gesamtmarkt gelaufen sind, mag es manchem gar nicht auffallen, dass die VW-Aktie diese relative Stärke im zweiten Quartal eingebüßt hat. Aber nicht nur das: Der Chart riecht nach Doppeltopp.

Zwischen Mitte Februar und Mitte März hatte die Volkswagen Vorzugsaktie ihren großen Auftritt: Binnen vier Wochen legte die Aktie in der Spitze um 42 Prozent zu. Das führte dazu, dass die VW-Aktie im ersten Quartal zum Top-Performer unter den Blue Chips wurde. Und von diese Super-Rallye zehrt die Aktie auch jetzt noch, am Ende des ersten Halbjahrs. Gegenüber dem letzten Kurs 2020 liegt das Plus immer noch bei gut 40 Prozent. Aber das jetzt beendete zweite Quartal war für die Bullen trotzdem ein Verlustgeschäft.

Es scheint, als hätten einige Marktteilnehmer langsam Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen und sich daher lieber einen satten Gewinn gesichert, bevor die Aktie womöglich zurück auf den Boden von Tatsachen fällt, die hinter den großen Erwartungen vom Jahresanfang zurückbleiben. Ob es eine gute Entscheidung ist, auf diesem Niveau das Geld aufs Konto zu überweisen, werden wir, vorbehaltlich eventuell vorab gemeldeter Ergebnisse, erst in vier Wochen erfahren, wenn das Ergebnis des zweiten Quartals ansteht. Aber alleine wenn es nach der Charttechnik geht, sollte man langsam auf der Hut sein, wenn man hier Long ist.

Expertenmeinung: Seit dem Rallye-Hoch vom März bei 252,50 Euro liegen die Zwischenhochs der Volkswagen-Aktie sukzessiv tiefer, d.h. die Akteure sind immer früher bereit, kleine Rallyes zum Ausstieg zu nutzen. Man fürchtet, dass dieser Kurslevel überzogen sein könnte, nachdem die Aktie die sehr optimistischen Aussagen der VW-Führung im Februar mit einer Super-Rallye honoriert hatte. Denn noch muss Volkswagen den Beweis antreten, den Gewinn des außerordentlich starken Jahres 2019 so weit übertreffen zu können, dass ein deutlich über dem Jahreshoch 2019 liegender Aktienkurs gerechtfertigt wäre.

Angesichts dieser relativen Schwäche der VW-Aktie zum DAX im zweiten Quartal sollte man jetzt in der Tat vor allem nach unten sehen, wenn man hier engagiert ist. Wo liegen die Ankerpunkte, die nicht fallen sollten, soll eine größere Korrektur verhindert werden?

Der erste, wichtige Support findet sich bei 198,88 Euro, das war das Verlaufstief vom Mai. Würde diese Linie unterboten, wäre ein Doppeltopp vollendet, das den Abstieg intensivieren könnte. Das erste Kursziel darunter wäre die Zone 180/185 Euro, wo die November-Aufwärtstrendlinie und die 200-Tage-Linie das mittelfristige Rückgrat dieser derzeit wankenden Super-Rallye bilden. Dass diese Zone fällt, wäre zwar nur dann realistisch, wenn die großen Erwartungen der Bullen im Zuge der in vier Wochen erwarteten Quartalsbilanz enttäuscht würden. Aber sich einfach darauf zu verlassen, dass VW imstande sein wird, das Feuer der Hausse wiederzubeleben, wäre angesichts dieses nach einem Doppeltop „riechenden“ Chart gewagt.

Chart vom 30.06.2021, Kurs 211,20 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Die Erwartungen an die zukünftigen Gewinne des VW-Konzerns sind gewaltig, die Dynamik der Volkswagen-Aktie ist es nicht mehr. Und ganz unmöglich wäre es nicht, dass diese Aktie mittelfristig wieder in der Region 153/157 Euro landen könnte. Wenn was passiert?

Wenn die VW-Vorzugsaktie unter 198 Euro schließen würde und dadurch ein großes Doppeltopp vollendet, dessen rechnerisches Kursziel sogar etwas unter dieser markanten Unterstützungszone 153/157 Euro liegen würde. Aber ist das nicht einfach nur Schwarzmalerei?

Nein, es ist eine Möglichkeit, auf die man zwar auf keinen Fall „wetten“ sollte, solange dieses Doppeltopp nicht vollendet ist, die bullische Akteure aber unbedingt im Hinterkopf haben sollten. Denn zumindest momentan läuft die Aktie nicht so, wie sie es sollte, wäre der Aufwärtstrend „gesund“. Und die zunehmende Vorsicht, welche die Marktteilnehmer an den Tag legen, hat ja auch durchaus Gründe.

Expertenmeinung: Anfang des Jahres schossen die Automobilwerte nach oben und gewannen bis März immer mehr an Momentum. Getrieben wurden sie von optimistischen Prognosen bei Daimler und noch weit optimistischeren Prognosen bei VW, was die Entwicklung der E-Mobilität und zukünftige Steigerungen bei Umsatz und Gewinnmargen anging. Allerdings war seitens des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zu hören, dass die Branche noch keineswegs aus der Krise heraus sei. Und ob das Konsumumfeld bereits wieder so stabil ist, dass die Autobauer imstande wären, die markant gestiegenen Rohstoffkosten auf die Kunden abzuwälzen, ist zumindest fraglich.

Diese Überlegungen dürften federführend gewesen sein, warum die VW-Aktie seit März sukzessiv tiefer liegende Zwischenhochs markiert. Was zwar so lange nicht dramatisch ist, solange der die Rallye führende Aufwärtstrend hält. Aber eben dieser wird gerade getestet. Sollte diese Januar-Aufwärtstrendlinie mit Schlusskursen unter 215 Euro eindeutig brechen, wäre die nächste Unterstützung von Bedeutung das Mai-Verlaufstief bei 198,82 Euro – und dieses Tief ist zugleich die Nackenlinie des noch rein potenziellen Doppeltopps. Dass das vollendet würde, wäre zwar eigentlich nur zu erwarten, wenn die zuletzt so optimistischen Prognosen der Autobauer relativiert würden. Aber angesichts des derzeit hohen Kostendrucks wäre das eben eine Möglichkeit, die man, sofern man hier auf der Long-Seite agiert, nicht außer Acht lassen sollte.

Volkswagen Vorzugsaktie: Chart vom 23.06.2021, Kurs 217,95 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX

Würde das Bild rasant steigender Unternehmensgewinne, das die Trader zu Jahresanfang vor Augen hatten, langsam verblassen und zugleich eine Abwärtsformation in Form eines Doppeltiefs vollendet, wäre es nicht einmal unlogisch, wenn die Aktie dorthin zurückkehren würde, wo sie herkam, als diese Hoffnungsrallye begann. Zumal das rechnerische Kursziel, wie eingangs erwähnt, im Fall eines solchen Doppeltopps sogar noch unter dieser Zone 153/157 Euro läge. Sich unter das bisherige Wochen-Verlaufstief von 215,15 Euro zumindest für aggressive Long-Trades einen Stopp zu legen, wäre daher allemal einen Gedanken wert.

Anfang der Vorwoche hatten die Bullen eine perfekte Vorlage, um die VW-Aktie in einen erneuten Aufwärtsimpuls zu tragen. Aber man ließ diese Chance liegen. Ist eine Abwärtswende die zwingende Konsequenz?

In der Tat konkretisiert sich ein Szenario, in dem die Aktie als DAX-Zugpferd ausgedient hätte. Der Chart zeigt, dass die VW-Aktie bereits zwei Chancen liegen ließ, über das Rallye-Hoch vom 18. März hinauszukommen, das bei 253,30 Euro liegt. Schon dessen Zustandekommen ließ erfahrene Trader eine Augenbraue heben. Denn nachdem die Intensität des Kursanstiegs immer mehr zunahm, startete die Vorzugsaktie an diesem 18. März mit einer großen Aufwärts-Kurslücke, um dann aber massive Gewinnmitnahmen zu sehen, die aus diesem Tag mit dem bisherigen Verlaufshoch 2021 einen Tag machte, an dem der Kurs zum Vortag im Minus aus dem Handel ging. Das machte zwei Dinge deutlich:

Die Wirkung der Flut optimistischer Aussagen seitens des VW-Konzerns in der ersten März-Hälfte, die die Reaktion auf die ebenso optimistische, aber zugleich recht vage Perspektive für 2021, die Ende Februar ausgegeben wurde, intensivierte, war vorüber. Wer kaufen wollte, war offenbar mittlerweile an Bord. Zweitens bekam man den Eindruck, dass die Akteure sehr wohl wahrgenommen hatten, dass nur wenig über dem Verlaufshoch dieses 18. März eine weitere, wohl nicht einfach zu bezwingende Charthürde liegt: Das Jahreshoch 2015 bei 262,45 Euro, das zugleich das Rekordhoch für diese Aktie darstellt. War es das also mit der Rallye?

Expertenmeinung: Das kommt darauf an, ob die potenziellen Käufer neue Argumente bekämen, um doch wieder unmittelbar einzusteigen, statt darauf zu warten, dass eine Korrektur die Aktie auf ein deutlich günstigeres Einstiegsniveau zurückführt. Da sollte der Blick auf den 6. Mai, den Donnerstag der kommenden Woche, gerichtet werden. Da stehen die Ergebnisse des VW-Konzerns zum ersten Quartal auf dem Terminplan. Und sollten diese Ergebnisse überzeugen, sollten VW womöglich die 2021er-Prognose in die richtige Richtung konkretisieren und dadurch eine Rechtfertigung für das aktuell historisch hohe Kursniveau liefern, könnte die Aktie diesen bei 253,30 Euro liegenden Deckel allemal wegsprengen. Aber wenn diese Zahlen nicht überzeugen, was dann?

Dann kommt es darauf an, ob der Volkswagen-Konzern imstande ist, mit optimistischen Statements hinsichtlich mittelfristiger Ziele den Blick von einer kurzfristig zähen oder gar enttäuschenden Entwicklung auf eine mittel- und langfristig grandiose Perspektive zu lenken. Was denkbar wäre, aber jetzt nicht mehr so einfach ist wie in den Vormonaten, als die Aktie auf einem weit tieferen Niveau notierte.

Denn erfahrungsgemäß steigen mit dem Aktienkurs auch die Erwartungen der meisten Investoren. Und bei einer Aktie, die in der Spitze 65 Prozent seit dem Jahresende 2020 zugelegt hatte und damit die Liste der DAX-Gewinner mit großem Vorsprung anführt, dürfte die Erwartung entsprechend hoch sein. Daher sollte man sich besser nicht darauf verlassen, dass die Bullen in Kürze einen dritten Anlauf nehmen, den Deckel der Handelsspanne zu sprengen und dabei dann auch erfolgreich wären. Und sollte die VW-Vorzugsaktie mit Schlusskursen unter 214 Euro aus der derzeitigen, potenziellen Toppbildung nach unten herausrutschen, wäre das erste potenzielle Kursziel mit um die 180 Euro relativ weit entfernt!

Chart vom 26.04.2021, Kurs 227,45 Euro, Kürzel VOW3 | Online Broker LYNX