Booking Holdings Aktie aktuell Einkaufsliste für den Crash 2020

News: Aktuelle Analyse der Booking Holdings Aktie

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In diesem Artikel

Amazon
ISIN: US0231351067
Ticker: AMZN
Währung: USD

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Booking Holdings
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PayPal
Zur Amazon Aktie

Das ist essenziell

Die Welt verändert sich, die menschliche Natur aber nicht. Daher wiederholt sich an der Börse auch alles, die Muster sind dieselben. Ich könnte heute exakt mit denselben Worten beginnen, wie im April 2018:

Die Aktienmärkte haben eine kleinere Korrektur von rund 10% vollzogen, beim Dax war es noch etwas mehr. Bisher nichts Ungewöhnliches, vor allem nach dem stetigen Anstieg im vergangenen Jahr. Ein Rücksetzer war überfällig und gesund.
Obwohl nicht viel passiert ist, geht bereits wieder die Angst um.

Damals war es der Handelskrieg, dann der Anleihenmarkt, zwischenzeitlich die invertierte Zinskurve. Heute ist es der Coronoa-Virus. Morgen und übermorgen wird sich ebenfalls etwas finden lassen.
Der einzige Unterschied zwischen damals und heute? Die Aktien, die ich damals vorgestellt hatte, stehen heute durchschnittlich 56% höher. Siehe Musterdepot 2 auf Guidants.
Mit einem klaren System kann man den Markt schlagen, man muss es nur durchziehen.

In dem Artikel geht es aber nicht nur um gute Unternehmen und deren Aktien, sondern um den grundlegenden Umgang mit dem Auf und Ab der Börse.
Der Artikel hat heute dieselbe Gültigkeit wie damals. Vielleicht möchten Sie sich ja die Zeit nehmen.

Schlachtplan und Einkaufsliste für den Börsen-Crash

Brechen die Märkte weiter ein oder nicht? Sie sollten sich auf alle Szenarien vorbereiten und sie geistig bereits jetzt durchspielen.
Ich kann es nur wiederholen: Sie brauchen einen Schlachtplan.
Es wird Ihnen das Börsenleben ungemein erleichtern. Sie sind vorbereitet, wissen in jedem Fall, was zu tun ist und müssen nicht spontan oder emotional reagieren. Damit sind Sie einem Großteil der Anleger überlegen und können bessere Entscheidungen treffen.

Was steht aktuell auf der Watchlist?

Unter dem Strich ist nicht viel passiert. Kurstechnisch haben wir die Zeit nur wenige Monate zurückgedreht.
Quasi alle Aktien, die im zuvor verlinkten Artikel besprochen wurden, würde ich auch heute wieder empfehlen. Es sind überragende Unternehmen, aber der Preis muss eben auch stimmen.

Was steht also aktuell auf der Watchlist? Die damalige Nummer 1 ist es auch heute noch.

Amazon ist eine Maschine

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: Amazon packt den Hammer aus

Amazon ist übergeordnet bullisch und ein Outperformer, wie er im Buche steht. Grundsätzlich ist die Bewertung bereits auf diesem Niveau attraktiv.
Die Aktie läuft weitgehend in 100-USD-Schritten. Als antizyklische Kaufmarken bieten sich dementsprechend 1.900 sowie 1.800 und 1.700 USD an. Im Glücksfall auch 1.600 USD.

Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.963 Kürzel: AMZN - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Intuitive Surgical: Für das Investorenherz

Intuitive Surgical ist der Technologieführer im Bereich Roboter-unterstützter minimalinvasiven Chirurgie.

Die minimalinvasive Chirurgie ist ein klarer Wachstumsmarkt. Steht diese Option zur Verfügung, entscheidet sich wohl kein Patient für einen regulären Eingriff. Die Anwendungsfelder werden immer zahlreicher und die Technologie dürfte auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Das Zahlenwerk spricht eine klare Sprache. In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz von 1,41 auf 4,48 Mrd. USD. Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,98 auf 12,76 USD je Aktie.
Es geht mit enormem Tempo vorwärts und die Expansion finanziert sich aus dem laufenden Cashflow. Schulden oder Kapitalerhöhungen? Fehlanzeige. Das lässt das Investorenherz höherschlagen.

Man kann nur hoffen, dass die Aktie nochmal das untere Ende des Trendkanals ansteuert. Kurse um 500 USD würden einer forward P/E von 36 entsprechen. Dazu wäre ich bereit.

Mehr als 8.100 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 557 Kürzel: ISRG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Progressive Corp: Kennen Sie nicht?

Sie kennen Progressive Corp nicht? Damit dürften Sie nicht alleine sein. Dem Unternehmen wird wenig Aufmerksamkeit zuteil, dabei handelt es sich um womöglich den besten Versicherer der Welt. Selbst Warren Buffet hat für den direkten Konkurrenten von Geico nur Worte des Lobes.

Schaut man sich die Zahlen an, wird klar warum. Während andere Versicherer zu kämpfen haben, gibt es bei Progressive nur eine Richtung.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 14,96 auf 36,29 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn kletterte von 1,06 auf 3,16 Mrd. USD.

Man hat keine nennenswerten Schulden und Kapitalerhöhungen waren auch nicht notwendig, ganz im Gegenteil. Die Zahl der ausstehenden Papiere wurde im selben Zeitraum von 672 auf 587 Millionen reduziert.
Dadurch gestützt legte der Gewinn von 1,57 auf 5,34 USD je Aktie zu.

Bewertungstechnisch pendelt Progressive wie ein Uhrwerk um eine P/E von 15. Aktuell entspräche das einem Kurs von 78,75 USD. Werden die Prognosen erfüllt, sollte die Aktie 2022 bereits bei 93 USD stehen.
Kommt es jetzt zu einer Korrektur, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis nahe 72 USD aussichtsreich.
Im Idealfall könnte man bei 60 USD nachlegen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 79,65 Kürzel: PGR - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Adobe: Lizenz(en) zum Gelddrucken

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.
Ausführliche Analyse: Adobe: Ziel Allzeithoch plus X?

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Seitdem läuft es mehr als rund.
In den letzten fünf Geschäftsjahren ist der Umsatz von 4,79 auf 11,17 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis ist von 2,08 auf 7,87 USD regelrecht explodiert.
Das Unternehmen ist eine Cashflow-Maschine.

Keiner Wunder also, dass die Aktie ein massiver Outperformer und notorisch hoch bewertet ist. Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 18-24% pro Jahr ist das aber auch angebracht.

Nach der letzten Analyse ging die Aktie vollkommen durch die Decke. Wer noch nicht investiert ist, kann nur auf eine Korrektur hoffen.
Mögliche Anlaufstellen liegen bei 336 sowie 300 – 315 und 276 USD.

Ihre Ordergebühren sind zu hoch? Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 346,60 Kürzel: ADBE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Google: Man muss kein Genie sein

Ich könnte nicht mal schätzen, wie oft ich Google bereits empfohlen habe. Dafür bekommt man sicherlich keinen Preis für Innovation, aber eine ordentliche Performance im Depot.

Wer meine Seminare (derzeit sind alle Plätze vergriffen) besucht hat, wird auch folgenden Satz bereits kennen: Man muss kein Genie sein, um an der Börse gutes Geld zu verdienen. Man benötigt lediglich ein funktionierendes System. Ein Eckpfeiler von meinem System: Ich kaufe nur die besten Unternehmen der Welt. Warum sollte ich auch etwas anderes tun? Ich habe schließlich die Wahl. Einige dieser Top-Unternehmen kennt jeder, zum Beispiel Google.

Google war Ihnen auch vor zehn Jahren ein Begriff. In diesem Zeitraum ist die Aktie von 169 auf 1.369 USD gestiegen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Jeder hätte damals und zwischenzeitlich zugreifen können. Es wäre geradezu egal gewesen, wann man gekauft hätte.

Nutzt man eine Korrektur, umso besser. Aktuell gibt es auch noch eine kleine Besonderheit. Die Aktie mit Stimmrechten und dem Ticker GOOGL ist günstiger als die Aktie ohne Stimmrechte und dem Ticker GOOG.

Antizyklische Gelegenheiten ergäben sich bei 1.270 – 1.300 und 1.200 USD. Im Idealfall bei 1.100 USD.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.369 Kürzel: GOOGL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Booking: Cashmaschine

Booking gehört zu den weltweit führenden Online-Reiseportalen. Das Unternehmen ist zum Branchenprimus aufgestiegen. Man hat das beste Produkt, eine starke Kundenbindung und außerordentlich hohe Margen.

Der Umsatz ist den letzten zehn Jahren von 3,09 auf 15,07 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis hat sich selben Zeitraum nahezu verzehnfacht, von 13,49 auf 112,93 USD je Aktie.

Das Geschäft ist nicht kapitalintensiv und erwirtschaftet einen enormen Cashflow. Daher konnte man das Wachstum aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig und man hat auch keine Nettoschulden.

Ausführliche Analyse: Coronavirus-Hysterie: Booking auf Talfahrt

Dank Coronavirus ist die Aktie in die antizyklische Kaufzone zwischen 1.600 und 1.700 UDS zurückgekommen.
Darunter wäre der Bereich von 1.460 bis 1.360 USD interessant.

Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.630 Kürzel: BKNG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Paypal: Alles auf Grün

PayPal ist einer der weltweiten Marktführer im Bereich digitaler und mobiler Zahlungsabwicklung.

Seit 2015 ist man eigenständig an der Börse notiert. In diesem Zeitraum kletterte der Umsatz von 9,25 auf 17,78 Mrd. USD und der Gewinn von 1,29 auf 3,10 USD je Aktie.
In dieser Art dürfte es weitergehen, denn auch im laufenden und kommenden Jahr werden Gewinnsprünge um 10-20% erwartet.

Das Unternehmen ist top positioniert, wächst schnell, ist hochprofitabel, erwirtschaftet einen enormen freien Cashflow und benötigt wenig Kapital. Was will man mehr?
Ausführliche Analyse: PayPal: Würde ich hier kaufen?

Für Antizykliker dürften die Unterstützungen bei 100 sowie 95 USD interessant sein.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 107,60 Kürzel: PYPL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Tencent: China im Griff

Tencent ist ein Phänomen, einer der weltweit größten Internetkonzerne überhaupt und einer der Platzhirsche im Reich der Mitte und Südostasien. Zum Unternehmen gehören die Instant-Messenger WeChat, Weixin und QQ.

Es ist kaum vorstellbar, doch auf WeChat entfallen inzwischen rund zwei Drittel der gesamten mobilen Internetnutzung in China mit mehr als einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer.
Die Möglichkeiten der Monetarisierung erscheinen langfristig geradezu grenzenlos. Mit dem Bezahldienst WeChat Pay hat man einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen.

Zum Konzern gehören auch das soziale Netzwerk Qzone, Tenpay, QQ Wallet, Tencent Games, QQ Music, E Sports, Now Live Streaming, Interest Tribe, Tencent Classroom, Nextradio, QQ Browser, Tencent Maps, QQ Mail, Software-Anwendungen wie Pitu, Tencent AI Lab, Tencent Machine Learning und zuletzt natürlich Tencent Cloud.

All das war und ist nur möglich, weil die chinesische Regierung die internationale Konkurrenz aussperrt. Dadurch konnte Tencent den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 1,78 auf 44,62 Mrd. USD steigern. Der Gewinn legte um den Faktor 15 zu.

Kunden von LYNX können die Aktie am US-Markt unter dem Tickersymbol TCEHY handeln. Dort sind Spread und Gebühren deutlich geringer als in Frankfurt.
Der Aufwärtstrend ist intakt, der Chart klar bullisch. Antizykliker müssen auf einen Rücksetzer in die Nähe von 42 USD hoffen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 51,00 Kürzel: TCEHY - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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Tobias Krieg, Technischer Analyst | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der Booking Holdings Aktie

Booking gehört zu den weltweit führenden Online-Reiseportalen. Neben der namensgebenden Plattform gehören auch Kayak, Priceline, Agoda, Rentalcars.com sowie Opentable zum Konzern.

Wo soll man nur anfangen?

Wo soll ich nur anfangen? Zum Thema Covid 19 hatte ich mich erst gestern ausführlich geäußert. Es dürfte klar sein, dass sich meine Einschätzung seitdem nicht verändert hat. Die Entwicklungen in Italien und Südkorea sind nicht erfreulich. Bei unseren europäischen Freunden scheint die Lage aber halbwegs unter Kontrolle zu sein, in Südkorea kann man davon leider nicht mehr sprechen.

So unerfreulich die steigenden Fallzahlen in Südkorea sind, weltweit ist die Zahl der aktiven Corona-Fälle seit gestern von 49.800 auf 48.000 gesunken. Das Hoch wurde bereits vor neun Tagen erreicht, als gleichzeitig 59.000 Menschen krank waren.

Das bedeutet vor allem eins: Es genesen seit Tagen mehr Menschen, als sich neu anstecken. Das lässt hoffen.
Durch die lange Inkubationszeit ist der Virus allerdings sehr schwer unter Kontrolle zu bringen.
Aus meiner Sicht sind zwei Szenarien am wahrscheinlichsten: Im besten Fall sinkt die Zahl der Erkrankten weiter und in 6-8 Wochen ist die Krise größtenteils überstanden.
Man sollte aber wahrscheinlich eher damit rechnen, dass sich immer wieder neue Hotspots bilden, wie wir es aktuell sehen. In diesem Szenario zieht sich die Sache in die Länge, eine Pandemie mit hunderttausenden Kranken bleibt aber aus.

Was bedeutet das für die Tourismusbranche?

Der Aktienmarkt steht seit einigen Tagen gewaltig unter Druck und das liegt wohl vor allem daran, dass der Virus inzwischen näher an die USA gerückt ist. Um es hart auszudrücken: Den US-Anlegern ist es herzlich egal, wenn in China Menschen sterben.
Wenn es allerdings Europa betrifft, wird man zumindest nervös.
Man kann sich ungefähr ausmalen, was passieren würde, wenn man in New York einige Dutzend Erkrankte entdecken würde.

Jedenfalls stehen die Aktien der Tourismusbranche bereits jetzt massiv unter Druck. Das geht auch an Booking nicht spurlos vorbei, die Aktie notiert mehr als 20% unter den Hochs.
Das ist einerseits nachvollziehbar, denn es belastet ganz real das Geschäft. An der langfristigen Perspektive ändert es aber wenig.
Covid-19 wird wie jede Grippewelle ein Ende finden, die Menschen werden weiterhin in den Urlaub gehen.

Wow-Effekt

Booking ist der klare Branchenbulle. Man hat schlichtweg das beste Produkt und eine dementsprechend starke Kundenbindung.
Das hat dazu geführt, dass man den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 2,34 auf 14,53 Mrd. USD steigern konnte.
Das Ergebnis hat sich selben Zeitraum mehr als verzehnfacht, von 8,52 auf 92,59 USD je Aktie.

Darüber hinaus sind die Margen enorm und das Geschäft ist auch nicht kapitalintensiv. Daher konnte man das enorme Wachstum konnte aus dem laufenden Cashflow finanzieren. Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig und man hat auch keine Nettoschulden.

Es ist also kein Wunder, dass die Aktie ein massiver Outperformer ist. Neuerdings greift man auch auf Buybacks zurück. Bei der aktuellen Bewertung ist das begrüßenswert und man kann es sich auch leisten.
In den letzten zwölf Monaten hat man mehr als 10% der ausstehenden Aktien eingezogen. Das ist keine Kleinigkeit.

Wie geht man damit um?

Im laufenden Geschäftsjahr war das Wachstum jedoch verhalten. Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten nur um 3,6% auf 11,73 Mrd. USD zu.
Das Ergebnis stieg jedoch um 21,7% auf 84,06 USD.

Im nahezu abgeschlossenen Geschäftsjahr wird ein Gewinn von 102 USD je Aktie erwartet.
Auf dieser Basis käme Booking derzeit auf eine P/E von 16,9 und eine forward P/E von 15,3. Bei einem Gewinnwachstum von 10-12% ist das attraktiv, vor allem mit Blick auf den starken Cashflow.
In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 22,0.

Achtung: Die Zahlen für Q4 werden heute nach Börsenschluss vorgelegt. Das kann zu entsprechenden Kursbewegungen führen – in beide Richtungen.
In den letzten 10 Quartalen hat Booking allerdings 8 mal die Prognosen übertroffen. Die eigentliche Gefahr könnte ein verhaltener Ausblick sein.

Mehr als 8.100 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart

Booking ist ein langfristiger Outperformer und das Chartbild ist übergeordnet bullisch. Für antizyklische Anleger wird es jetzt interessant. Bei 1.715 und 1.615 USD verlaufen maßgebliche Unterstützungen.
Sollte es noch tiefer gehen, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis umso attraktiver.

Preisgekrönte Handelsplattform und niedrige Gebühren. Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 26.02.2020 Kurs: 1.726 Kürzel: BKNG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Expedia, Tripadvisor und Booking gehören ohne jeden Zweifel zu den führenden Online-Reiseportalen.

Gestern kam es bei allen dreien zu panikartigen Verkäufen. Das sieht man nicht oft, es muss zu einem kataklysmischen Ereignis gekommen sein, welches die ganze Branche betrifft.
Zur Veranschaulichung die Charts:

Chart vom 08.11.2019 Kurs: 98,29 Kürzel: EXPE - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 08.11.2019 Kurs: 31,65 Kürzel: TRIP - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 08.11.2019 Kurs: 1850 Kürzel: BKNG - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Google löst Panik aus

Am Mittwoch hatte Tripadvisor enttäuschende Zahlen vorgelegt. Man habe allerdings bereits Maßnahmen ergriffen sowie Buybacks beschlossen.
Darüber hinaus dürfen sich Anleger über eine Sonderdividende von 3,50 USD je Aktie freuen. Auf dem aktuellen Niveau entspricht das einer Rendite von 11%.

Am Mittwoch folgte Expedia. Umsatz und Gewinn lagen ebenfalls weit unter den Erwartungen.
Für weitere Verunsicherung sorgte der Vorstand des Unternehmens. Demnach verzeichne man einen deutlichen Rückgang der organischen Zugriffszahlen über Google. Der Suchmaschinenbetreiber gebe bezahlter Werbung und den eigenen Angeboten den Vorzug.

Google als direkter Konkurrent? Darüber dürfte sich wohl niemand freuen.

Diese neuen Entwicklungen betriffen alle Akteure der Branche und dementsprechend übte diese Nachricht auch Druck auf Booking aus.
Unter dem Strich verlor Expedia am Vortag 27,39%, das Minus bei Tripadvisor lag bei 22,41% und bei Booking waren es immerhin 8,06%.

Bei allen drei Aktien überwiegen auf diesem Niveau die Chancen. Expedia und Tripadvisor wurden jeweils auch an relevanten Chartmarken aufgefangen, es könnte also zeitnah zu einer Erholung kommen.
Übergeordnet und langfristig ist aber seit jeher Booking mein Branchenfavorit.

Das war überzeugend

Mit der langfristigen Entwicklung von Booking kann die Konkurrenz einfach nicht mithalten. Das Unternehmen wächst am schnellsten, hat das beste Produkt und dementsprechend auch die höchste Kundenbindung.

All diese Faktoren führen dazu, dass man geradezu übernatürliche Margen realisieren kann. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte man bei einem Umsatz von 14,53 Mrd. USD einen Gewinn von 3,99 Mrd. USD erzielen.
Der freie Cashflow lag sogar bei 4,89 Mrd. USD.

Gestern zeigte sich die Überlegenheit erneut. Booking konnte sich dem schwachen Branchentrend widersetzen.
Der Umsatz lag im dritten Quartal mit 5,04 Mrd. USD zwar knapp unter den Erwartungen – der Gewinn fiel mit 45,54 USD jedoch besser aus, als angenommen.

Derzeit kommt Booking auf eine forward P/E von 18,1. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 22,0.
Auch im Verhältnis zum erwarteten Wachstum ist die Bewertung attraktiv.

Dass es sich um eine Unterbewertung handeln könnte, zeigt auch der Fastgraphs* -Chart. Wie immer meine Empfehlung für das Tool.

Booking - Fastgraphs Chart Kurs: 1850 | LYNX Online Broker

Charttechnik

Man sollte die aktuelle Monatskerze nicht überschätzen, der langfristige Aufwärtstrend ist intakt. Wirklich problematisch wird es aus charttechnischer Sicht erst unter 1.600 USD. Kommt es zu einem derartigen Kursverfall, sollte man sich freuen. Es wäre eine attraktive Kaufgelegenheit.

Solange das nicht passiert, ist der Weg des geringsten Widerstands aufwärts. Mittelfristig sollte mit einem Ausbruch gerechnet werden. Erneute Kursgewinne in Richtung 2.060 USD sind jederzeit möglich. Darüber kommt es zu einem Kaufsignal mit einem Kursziel bei 2.200 USD.

Mehr als 6.300 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
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Chart vom 08.11.2019 Kurs: 1850 Kürzel: BKNG - Tageskerzen | LYNX Online Broker
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