Mercedes-Benz Group Aktie Prognose Mercedes Benz Group: Der Anfang vom Ende?

News: Aktuelle Analyse der Mercedes-Benz Group Aktie

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Mercedes-Benz Group
ISIN: DE0007100000
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur Mercedes-Benz Group Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Monate verliefen für die Aktien der deutschen Automobilwerte ziemlich simultan. Die meisten Papiere sahen eine Seitwärtskonsolidierung und hatten Anfang Juni gute Chancen, diese nach oben zu verlassen. So auch die Mercedes Benz Group-Aktie.

Der obere Widerstand knapp über der Marke von 68 EUR wurde einige Male getestet, doch die Bullen schafften es nicht, diese Hürde zu meistern. Mit dem jüngsten Verkaufssignal im DAX warfen auch einige Anleger das Handtuch und die Folge war ein erneut scharfer Kurseinbruch. Der Boden knapp über 60 EUR musste halten, um den Bären nicht die Vormachtstellung zu überlassen. Doch genau dieser wurde im gestrigen Handel mit einer großen roten Kerze gebrochen. Das Handelsvolumen war zudem überaus hoch und somit haben wir ein weiteres massives Verkaufssignal am Tisch. Das sieht nicht gut aus.    

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Mercedes-Benz Group Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Mercedes Aktie geht somit wieder in eine bärische Gesamtlage über und es ist davon auszugehen, dass die Bären nun das Tief von März dieses Jahres ins Visier nehmen dürften. Weitere Kursabschläge sind somit wahrscheinlich.

Erst eine Rückeroberung der Marke bei 60 EUR und ein Schlusskurs darüber würde die Lage wieder etwas entspannen. Ob es jedoch dazu kommen wird, ist aus aktueller Sicht mehr als fraglich. Die Warnsignale überwiegen und ich senke daher die weiteren Aussichten von neutral auf bärisch.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 23.06.2022 Kurs: 58.67 Kürzel: MBG | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Mercedes-Benz Group Aktie

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Vor wenigen Tagen hatte die Mercedes-Benz Group-Aktie im Jahressaldo noch ein Mini-Plus vorzuweisen. Jetzt nicht mehr, aber wirklich schwach ist die Aktie nicht. Noch nicht? Wenn das Lager der Bären im Chart dasselbe sieht wie ich, dann könnte es hier ungemütlich werden.

So ganz unerheblich ist der Abstand ja nicht, den die Aktie gerade zu den Hochs der Monate November bis Februar aufweist. Besser als der DAX steht die Mercedes-Benz-Aktie aber trotzdem da, wenn man ab Jahresbeginn misst. Die Frage ist, wieso.

Das bullische Lager mag argumentieren, dass Mercedes-Benz genauso wie viele andere Automobilhersteller derzeit gigantische Gewinne einfährt. Was stimmt. Aber die meisten im Bullen-Lager dürften sehr wohl wissen, dass das ein Geldsegen auf Zeit ist. Denn dass man zwar höhere Kosten hat, die aber durch Verbraucher, die wegen des zu knappen Neuwagenangebots fast jeden Preis für einen Neuwagen zahlen, überkompensiert werden, kann nicht mehr lange gutgehen. Nicht in einem Umfeld wie diesem, zumal:

Expertenmeinung: Was Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir gestern sagte, gilt nicht nur für die Nahrungsmittelbranchen. Er warnte vor weiter steigenden Preisen, weil sich die Unternehmen jetzt mit der zuletzt massiv im Preis gestiegenen Energie versorgen müssen und das die Kosten hoch treibt. Jetzt erst? Oft ist das so, weil große Unternehmen dafür sorgen, dass sie genug Energie und Material haben, indem sie bereits weit im Vorfeld ordern und bezahlen, z.B. über den Futures-Markt. Das kann bei Mercedes-Benz deutlich dazu beigetragen haben, dass die Bilanz des ersten Quartals so grandios ausfiel. Aber wie steht es mit dem Frühjahrsquartal?

Wenn die Verbraucher seit April deutlich zurückhaltender geworden sind, was wir sehen können, wird da ausgerechnet der Automobilsektor ausgenommen sein? Werden die Kunden genauso demütig massiv höhere Preise hinnehmen wie Anfang des Jahres? Und selbst wenn, wird die Gewinnmarge nicht durch höhere Energie- und Materialkosten trotzdem gedrückt? Die Bullen würden das wohl brüsk als Unfug abtun. Aber es gibt ja auch noch die Bären. Und die dürften auf die Mercedes-Benz-Aktie langsam aufmerksam werden, denn:

Wenn man mal einen Schritt zurück tut, sieht man in diesem Chartbild kein wirres Auf und Ab, sondern eine sich bildende, große Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation (SKS-Formation). Dadurch, dass die Aktie Anfang des Monats zwar über die Widerstandszone 66,40/67,50 Euro und die in diesem Bereich verlaufende 200-Tage-Linie stieg, dann aber tagelang nicht vorankam und daraufhin nach unten abdrehen musste, bildet sich hier gerade die rechte Schulter einer solchen SKS-Formation aus. Sicher, solange die Nackenlinien-Zone zwischen 55 und 57 Euro nicht gebrochen ist, wäre das nur eine potenzielle Formation und kein De Facto-Shortsignal auf mittelfristiger Ebene. Aber der zuletzt aufgekommene, dynamische Verkaufsdruck in Kombination mit dem Risiko, dass die Gewinne als Hauptargument der Käufer womöglich schon im zweitem Quartal düsterer aussehen werden, lässt einen in Bezug auf eine Abwärts-Trendwende an den Spruch denken: Was nicht ist, kann ja noch werden…

Mercedes-Benz Group-Aktie: Chart vom 14.06.2022, Kurs 62,29 Euro, Kürzel MBG | Online Broker LYNX

Die Aktie der Mercedes Benz-Group legte am Mittwoch nach Vorlage der Quartalsbilanz zwar zu. Aber sie wurde Richtung Handelsende in der Liste der DAX-Gewinner langsam nach unten durchgereicht. Und damit bleibt das „charttechnische Problem“ der Bullen erhalten.

Das klang natürlich grandios und als habe Mercedes-Benz die Fähigkeit, im Keller Geld zu drucken: Umsatz im Vorjahresvergleich gefallen, Gewinn gestiegen. Der Umsatz fiel, trotz höherer Preise, von 41,0 Milliarden Euro im ersten Quartal 2021 auf 34,9 Milliarden im ersten Quartal 2022. Ein Minus von knapp 14,9 Prozent, das ist ein Wort. Und trotzdem lag der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) mit 5,3 Milliarden Euro über dem des Vorjahresquartals, als 4,97 Milliarden erreicht wurden. Eine respektable Leistung, aber:

Damit hatten die Anleger im Vorfeld ja schon gerechnet. Bei VW lief es genauso … und es gab genug Aussagen aus der Automobilbranche, die klar machten, dass es bislang gelingt, die Preise so hoch zu setzen und dafür genug Abnehmer zu finden, dass gestiegene Produktionskosten und Materialmangel kompensiert werden. Wobei wiederum niemand absehen könnte, wie lange das noch so gutgeht. Der Gesamtjahresausblick wurde gestern zwar bestätigt, aber der ist ja auch aufgrund der offenen Perspektiven vage: Man erwartet weiter ein leichtes Umsatzwachstum und eine Stabilisierung der Lage in Bezug auf die Lieferengpässe. Was das in Heller und Pfennig bedeuten könnte, weiß man nicht.

Expertenmeinung: Derzeit sind nahezu alle Analysten für die Aktie der Mercedes-Benz Group bullisch, wobei das durchschnittliche Kursziel bei 88 Euro liegt, das wäre weit über dem höchsten Kurs, den die Aktie in diesem Jahrhundert erreicht hat (72,62 Euro im Jahr 2015). Dass die Anleger dem nicht folgen und fleißig kaufen, dürfte vor allem daran liegen, dass die Analysten zugleich nicht damit rechnen, dass Mercedes-Benz die Rekordgewinne des Vorjahres in den kommenden Jahren wird ausbauen können. Was nachvollziehbar ist, immerhin spielen dem Konzern da eben derzeit Sonderfaktoren in die Karten, die zu immens hohen Gewinnmargen führen. Und wenn die Gewinne nicht steigen, die Aktie aber angesichts der Rekordgewinne 2021 nicht über die bisherigen Hochs lief, warum sollte das jetzt oder in den kommenden Monaten gelingen? Eine Frage, die berechtigt ist.

Dadurch fiel die Reaktion über dieses „Gewinn-Wunder“ des ersten Quartals entsprechend verhalten aus. Die Aktie schloss zwar im Plus, aber um bullische Zeichen zu setzen, hätte die durch die 200-Tage-Linie verstärkte Widerstandszone bei 66,40/67,50 Euro bezwungen werden müssen, die zugleich die Nackenlinien-Zone des großen, Anfang März vollendeten Vierfach-Topps darstellt. Solange die Mercedes-Aktie da nicht vorbeikommt, bleibt die Möglichkeit eines erneuten Baisse-Impulses erhalten. Und dass dieser Sprung auch mit dem Rückenwind dieser Quartalsbilanz ausblieb, ist etwas, das den Bären gefallen dürfte. Denn wenn „good news“ hier kein bullisches Signal auslösen, was dann?

Mercedes-Benz Group-Aktie: Chart vom 27.04.2022, Kurs 63,88 Euro, Kürzel MBG | Online Broker LYNX

Die Rallye der Mercedes-Benz-Aktie kam genau so weit, wie man es aus charttechnischer Sicht hätte vermuten können. Der Kurs wurde in der entscheidenden Widerstandszone nach unten abgewiesen. Ein Test des bisherigen Jahrestiefs wäre denkbar – aber sicher ist er nicht!

Der Chart der Mercedes-Benz-Aktie wirkt wie aus dem Lehrbuch ausgeschnitten. Da sehen wir eine breit angelegte Toppbildung, die vollendet wurde, nachdem der Versuch misslang, aus dieser Formation nach oben auszubrechen.

Der Kurs rutschte daraufhin genau so weit ab, wie es das rechnerische Kursziel des Topps vorgab, nämlich um die Distanz zwischen dem höchsten Punkt der vorherigen Topps und dem tiefsten Punkt der Nackenlinien-Zone, die man nach unten abträgt. Dort traf die Aktie auf eine auf mehrere untere Wendepunkte der zweiten Jahreshälfte 2021 zurückgehende Unterstützungszone, drehte nach oben und beendete die Rallye genau in dieser Widerstandszone, die zuvor die Nackenlinie der Toppbildung war. Dass diese Zone zwischen 66,40 und 67,50 Euro auch noch durch die 200-Tage-Linie verstärkt wird, setzt diesem Kursbild noch die Krone auf.

Dass die Mercedes Benz-Aktie sofort wieder aus dieser Widerstandszone nach unten lief, macht die Rallye zu einem Pullback an den Ausbruchslevel. Würde es weiter nach Lehrbuch laufen, würde die Aktie jetzt die im März gehaltenen Supportzone 56,50/56,80 Euro anlaufen und – aus Sicht der Short-Seller – im Idealfall durchbrechen. Und wenn man sich überlegt, dass steigende Kreditkosten, Materialknappheit, immens gestiegene Rohstoff- und Energiepreise und äußerst nervöse Verbraucher genau das Szenario für einbrechende Gewinne bei einem Automobilhersteller wäre, könnte man sich entspannt zurücklehnen und auf der Short-Seite gelassen auf neue Jahrestiefs warten. So könnte es laufen. Aber sicher ist das nicht.

Expertenmeinung: Wer vorsichtig agiert, muss sich die Frage stellen, worauf diejenigen gesetzt haben, die den Kurs Mitte März auf einmal so rasant nach oben getrieben haben. Zu Gunsten des bärischen Lagers spricht, dass ein nicht unwesentlicher Teil der Käufe wohl Eindeckungen von Leerverkäufen war. Immerhin hat die Mercedes-Aktie ihr charttechnisches Kursziel erreicht – und das schnell. Dass daraufhin nicht wenige Bären umgehend ihren Gewinn gesichert haben, indem sie zuvor leer verkaufte Aktien zurückgekauft haben, ist nachvollziehbar. Und dann springen immer auch kurzfristige, rein chart- und markttechnisch orientierte Trader auf den Zug auf und treiben den Kurs noch ein Stück höher.

Aber da werden zweifellos einige auch gezielt in der Erwartung eingestiegen sein, dass die Aktie wieder in die obere Hälfte ihrer Handelsspanne zurückfindet. Könnten deren Argumente am Ende stichhaltig sein und die Aktie diese Widerstandszone 66,40 und 67,50 Euro in einem zweiten Anlauf doch noch nehmen?

Das wäre dann denkbar, wenn der Mercedes-Benz Group 2022 gelänge, was ihr 2021 gelang: bei sinkenden Verkaufszahlen den Umsatz leicht und den Gewinn immens zu steigern. Was 2021 funktionierte, indem die Preise der verkauften Fahrzeuge deutlich stiegen und die Verbraucher diese auch zu zahlen bereit waren. Würde also der Gewinn 2022 stabil bleiben oder sogar steigen, wäre ein Ausbruch nach oben durchaus berechtigt. Aber kann das wirklich klappen?

Es ist zumindest momentan eher unwahrscheinlich. Nicht umsonst hat sich die Mercedes-Benz Group in Bezug auf den Ausblick 2022 extrem vage ausgedrückt. Da war die Rede von einem Fahrzeugabsatz leicht über Vorjahr (da ging er gegenüber den Vorjahren zurück) und steigenden Nettopreisen, die aber die steigenden Rohstoffkosten im laufenden Jahr nicht vollständig kompensieren dürften. Und dieses Statement stammte noch aus den Tagen unmittelbar vor Beginn der Kampfhandlungen in der Ukraine. Also:

Es müsste sich schon allerhand zum Positiven wenden, damit das bullische Lager seitens der Faktenlage Rückenwind bekommt. Aber Mercedes-Benz hat 2021 schon einmal mit steigenden Margen überrascht, daher müsste, wer hier trendkonform Short wäre, dennoch immer auf der Hut sein. Der leichtere Weg der Aktie ist momentan aus charttechnischer ebenso wie aus fundamentaler Sicht der nach unten. Aber man sollte hier auf gar keinen Fall ohne Stop Loss-Absicherungen agieren und diesen Stop Loss mit jeder Supportlinie, die die Aktie unterbietet, sukzessiv nachziehen!

Mercedes-Benz Group-Aktie: Chart vom 01.04.2022, Kurs 63,49 Euro, Kürzel MBG | Online Broker LYNX

Erst am vergangenen Mittwoch hatte die Mercedes-Benz-Aktie eine breit angelegte Toppbildung vollendet, gestern erreichte sie bereits im Zuge ihres rasanten Abverkaufs den Kurszielbereich. Darf man daraus ableiten, dass man die Aktie jetzt einsammeln könnte?

Besser nicht. Denn ob ein charttechnisches Kursziel bereits die Endstation eines Trendimpulses ist oder nur eine Zwischenhaltestelle, weiß man nie sicher im Voraus. Und je unsicherer die Rahmenbedingungen für den Aktienmarkt insgesamt und das Unternehmen im Besonderen sind, desto offener bleibt, ob eine Unterstützung, die einen Tag standhielt, auch am Folgetag standhalten wird. Und für Aktien aus der Automobilindustrie gilt das aktuell ganz besonders.

Die Mercedes-Benz Group hat wie die meisten Autobauer die Exporte nach Russland gestoppt. Zudem hat man ein modernes Werk in der Nähe von Moskau, das jetzt stillsteht. Und heimische Werke müssen wegen ausbleibenden Lieferungen aus der Ukraine kürzertreten. Dazu kommt der immense Inflationsdruck, der zum einen die eigenen Kosten immer höher treibt, zum anderen die Verbraucher nervös macht. Keine Perspektive, die ein gutes Jahr 2022 erwarten lässt. Und zugleich eine Gemengelage, deren Dauer nicht absehbar ist.

Expertenmeinung: Es ist zwar ein Hoffnungsschimmer, dass es am Montag gelang, die zunächst unter die Supportzone 56,47 zu 56,87 Euro gefallene Aktie zum Handelsende doch wieder knapp darüber zu ziehen. Aber die kurzzeitige Rallye traf auch wieder auf Abgaben, der Kurs schloss deutlich unter Tageshoch. Und auch, wenn es gelingt, die Mercedes-Aktie einige Tage über dieser Unterstützungszone zu halten, wenn womöglich Anschlusskäufe kommen:

Solange das Umfeld derart negativ ist, dürfte die jetzt zum Widerstand gewordene Nackenlinien-Zone des zu Monatsbeginn vollendeten Topps bei 66,40/67,50 Euro eine äußerst schwierig zu bezwingende Hürde sein. Aber erst, wenn dieser Widerstand überboten wäre, wäre die Aktie tatsächlich auch bullisch.

Chart vom 07.03.2022, Kurs 57,39 Euro, Kürzel MBG | Online Broker LYNX

Auf der Gegenseite läge der nächste Unterstützungsbereich in der Region 49,53 zu 50,37 Euro, zusammengesetzt aus dem Jahrestief 2017 und dem Jahreshoch 2019. Sollte diese gestrige Gegenwehr in sich zusammenfallen und es zu einem Schlusskurs unter dieser jetzt noch gehaltenen Auffangzone 56,47/56,87 Euro kommen, wäre ein Anlauf in diesen Bereich um 50 Euro durchaus denkbar. Dass sich die Käufer dort erneut formieren, ist zwar möglich … aber das ließe sich erst einschätzen, wenn die Aktie dort angekommen ist. Vorerst ist hier weiterhin höchste Vorsicht geboten.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach den starken Anstiegen von Oktober bis November des vorigen Jahres gönnte sich die Aktie des deutschen Automobilherstellers eine kleine Verschnaufpause. Hierbei bildete die Mercedes Benz Group-Aktie eine Seitwärtsbewegung aus, welche einen Korridor zwischen rund 66 und 76 EUR hat.

Im Laufe der vorigen Woche versuchten die Bullen erstmals aus dieser Bandbreite auszubrechen, doch ohne Erfolg. Der DAX war für ein derartiges Manöver einfach zu schwach und so setzte es einen recht klaren Fehlausbruch. Es fehlten Anschlusskäufe und das Kaufsignal konnte bislang nicht bestätigt werden. 




Expertenmeinung: Fehlausbrüche sind ein Zeichen von Schwäche und ein Signal dafür, dass Anleger nicht bereit sind, höhere Kurse für eine Aktie zu bezahlen. Wenn jedoch die Käuferschicht ausbleibt, ist die nächste Reaktion der Verkauf. Somit war es auch wenig überraschend, dass die Kurse dieser Tage einen heftigen Rückschlag erlitten.

Ein Auge kann man aktuell jedoch zudrücken, denn sicher ist vieles der aktuell recht schwierigen Nachrichtenlage geschuldet. Dennoch bleibt ein bitterer Beigeschmack und solange die Kurse nicht über das Niveau von 77 EUR zurückkehren, sollten Anleger vorerst etwas vorsichtiger agieren.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 23.02.2022 Kurs: 73.57 Kürzel: MBG | Online Broker LYNX