Intel Aktie Prognose Intel: Aktie nachbörslich in der Luft zerrissen

News: Aktuelle Analyse der Intel Aktie

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Intel
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Chipaktien liefen in den letzten Monaten ausgezeichnet, daher war auch die Spannung der Marktteilnehmer vor den Zahlen des Top-Chipunternehmens besonders hoch. Auf den ersten Blick sahen die Quartalsergebnisse ganz gut aus. Der Gewinn wurde im letzten Quartal um satte +444% gesteigert und lag fast 10% über den Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz war mit 15.41 Milliarden USD doch deutlich höher als der Konsens, welcher bei 13.81 Milliarden USD lag. Dennoch zerriss es die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel, diese fiel um mehr als 10% und zog somit auch die Nasdaq Futures mit nach unten.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Intel Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Es waren aber nicht die Zahlen zum abgelaufenen Quartal, sondern vielmehr die nach unten revidierten Aussichten für das erste Quartal 2024, welche die Kurse von Intel im nachbörslichen Handel belasteten. So soll der Umsatz lediglich im Bereich von 12.2 bis 13.2 Milliarden USD liegen. Bislang waren Analysten von 14.15 Milliarden USD ausgegangen.

Der Gewinn soll mit 13 Cent je Aktie ebenfalls deutlich unter den bisherigen Erwartungen von 33 Cent je Aktie liegen. Das ist schon eine sehr deutliche Verfehlung. Aus technischer Sicht wird heute vor allem die Ebene bei 45 USD entscheidend sein. Solange die Kurse diese Ebene halten können, bleibt der Chart konstruktiv. Sollte die Aktie jedoch darunter schließen, dürfte sich erstmals seit Monaten eine deutliche Korrektur anbahnen.

Aussicht: NEUTRAL

Intel Aktie: 25.01.2024, Kurs: 49.09 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: 25.01.2024, Kurs: 49.09 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Quelle:
Earningswhispers; https://www.earningswhispers.com/stocks/intc
CNBC.com; https://www.cnbc.com/2024/01/25/intel-intc-earnings-report-q4-2023.html

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Vorherige Analysen der Intel Aktie

Hätte sich die Intel-Aktie Mitte August nicht gefangen, hätte ein Doppeltopp die gesamte, seit einem Jahr laufende Bodenbildung zunichtegemacht. So aber nimmt der Kurs gerade Anlauf, ein neues Jahreshoch zu erreichen. Aber wäre der Weg nach oben dann wirklich frei?

Charttechnik kann viel bewirken und sich, wenn der Trend nur hinreichend intensiv ist, längere Zeit gegen widersprechende Rahmenbedingungen halten. Aber auf Dauer gelingt das eben selten. Irgendwann muss dann auch Rückenwind von den Fundamentaldaten kommen.

Bleibt das aus, sind Rallyes eher Gelegenheiten, um Positionen abzubauen oder sogar à la baisse zu traden. Und auch, wenn die jüngste Bilanz des Chip-Riesen besser ausfiel als erwartet: Gut sieht in Bezug auf Umsatz und Gewinn anders aus.

Das Problem der Chiphersteller ist, dass die Phase der Materialengpässe als Spätfolge der Lockdowns dazu führte, dass man zunächst zu wenig Produktionskapazität hatte, weil alles und jeder so viel Chips wie möglich wollte … und jetzt zu viel. Denn jetzt sind die Lagerbestände der Unternehmen aufgefüllt, jetzt ist die Nachfrage mäßig, weil man die Lager erst einmal wieder abbaut. Das Ergebnis:

Der Umsatz lag bei Intel im zweiten Quartal zwar mit 12,9 Milliarden US-Dollar klar über der durchschnittlichen Analysten-Prognose von 12,1 Milliarden. Und statt des im Schnitt von den Experten erwarteten Verlusts von 0,04 US-Dollar pro Aktie erreichte Intel einen Gewinn von 0,13 US-Dollar/Aktie. Aber im Vorjahresquartal hatte der Umsatz noch bei 15,3 Milliarden gelegen, verdient hatte Intel damals 0,29 US-Dollar pro Aktie.

Auch der Ausblick auf das laufende Quartal war zwar ordentlich, aber nicht inspirierend. Man sieht bei Intel einen Umsatz von 12,9 – 13,9 Milliarden (Vorjahr 15,33 Mrd.) und einen Gewinn pro Aktie von 0,20 US-Dollar (Vorjahr 0,59 US-Dollar). Hat das nach Ausbruch „riechende“ Chartbild unter diesen Umständen überhaupt eine Chance, sich wirklich durchzusetzen?

Expertenmeinung: Kurzfristig sicherlich, mittelfristig wird das aber knifflig. Denn man muss sehen, dass das zweite Hoch, aus dem jetzt die Widerstandszone 37,19 zu 37,69 US-Dollar besteht, die Reaktion auf die vorgenannten Quartalszahlen war, die Ende Juli vorgelegt wurden. Die Aktie machte einen Satz nach oben, blieb am Juni-Hoch aber hängen und wurde gleich am Folgetag wieder abverkauft. Danach ging es in die nächste Abwärtsbewegung, aus der ein Doppeltopp hätte werden können, hätten die Käufer nicht Mitte August wieder zugegriffen.

Intel Aktie: Chart vom 01.09.2023, Kurs 36,61 US-Dollar, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: Chart vom 01.09.2023, Kurs 36,61 US-Dollar, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Zwar könnte Intel trotzdem durchlaufen und über dieser Zone bleiben, wenn die Analysten seither massiv den Daumen gehoben hätten. Das aber haben sie nicht. Die durchschnittliche Einschätzung liegt nur bei „Halten“, das durchschnittliche Kursziel der Experten findet sich momentan bei 36,31 US-Dollar und damit unter dem momentanen Kursniveau. Da ist das Risiko greifbar, dass Intel entweder erneut an dieser Widerstandszone 37,19 zu 37,69 US-Dollar abprallt oder aber der Ausbruch als Bullenfalle endet. Wenn, sollte man daher im Fall eines Ausbruchs mit einem hautengen Stoppkurs knapp unter dieser Zone arbeiten.

Quellenangaben:
Analysten-Kursziele:
https://www.nasdaq.com/de/market-activity/stocks/intc/analyst-research

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern nach Börsenschluss war es beim US-Chipunternehmen so weit. Das Unternehmen meldete seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal. Im Vorjahr konnte der Konzern noch einen Nettogewinn von über 8 Milliarden USD erzielen. Dieses Mal wurde der größte Verlust der Firmengeschichte mit 2.8 Milliarden USD gemeldet. Der Umsatz sank um mehr als 36% auf nur noch 11.7 Milliarden USD. Alles in allem alarmierende Zahlen, doch die gute Nachricht dabei ist, dass Analysten sogar mit noch schlechteren Daten gerechnet hatten. Diese gingen von einem Verlust je Aktie in der Höhe von 15 Cent aus, tatsächlich waren es aber nur 4 Cent je Aktie. Sehr viel von den Zahlen steckt bereits im aktuellen Kurs. Immerhin hat sich der Wert der Intel-Aktie seit Beginn des letzten Jahres mehr als halbiert.

Expertenmeinung: Richtig stark sieht natürlich anders aus, aber der Konzern befindet sich gerade in einer tiefen Umstrukturierungsphase. Sollte es gelingen, das Geschäft wieder auf Spur zu bekommen, könnte dies eine nachhaltige Erholung im Aktienkurs verursachen. An der Börse werden bekanntlich Erwartungen und nicht die Vergangenheit getradet. Es ist durchaus möglich, dass die Aktie von hier aus eine neue Rallye starten könnte. Entscheidend wird wohl sein, ob sich die Kurse nachhaltig oberhalb der Marke von 31 USD halten können.

Aussicht: BULLISCH

Intel Aktie: Chart vom 27.04.2023, Kurs: 29.86 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: Chart vom 27.04.2023, Kurs: 29.86 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Diesen Donnerstag ist es so weit. Dann wird der Top-Player aus dem Halbleiterbereich seine Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentieren. In den letzten drei Quartalen hat der Konzern jeweils die Analystenerwartungen verfehlt und so scheinen sich bereits einige Anleger im Vorfeld der Ergebnisse von der Intel-Aktie zu verabschieden, die Unsicherheit scheint hoch zu sein. Dabei sah die technische Gesamtlage bislang wirklich vielversprechend aus. Mit dem Bruch der Ebene bei rund 31 USD wurde eine neutrale Kaufphase eingeleitet. Doch die Stärke konnte auf Dauer nicht gehalten werden. Mittlerweile sind die Kurse wieder unter die besagte Marke gefallen und nur noch die 200-Tage-Linie kann den jüngst begonnenen Kursverfall stoppen.  

Expertenmeinung: Ob die erhoffte Trendwende vollends vor dem Ende steht oder nicht, wird der Konzern nun selbst entscheiden. Wenn die Zahlen am Donnerstag über den Erwartungen liegen, könnte doch noch der Weg nach oben anstehen. Analysten gehen von einem Umsatz in der Höhe von 11.05 Milliarden USD aus. Gleichzeitig dürft sich der Verlust auf rund 16 Cent je Aktie belaufen. Zum Ende der Woche werden wir uns die Ergebnisse noch einmal genauer ansehen und die ersten Kursreaktionen, welche Donnerstag nach Börsenschluss zu erwarten sind, präsentieren.

Aussicht: NEUTRAL

Intel Aktie: Chart vom 21.04.2023, Kurs: 30.30 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: Chart vom 21.04.2023, Kurs: 30.30 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des US-amerikanischen Chipunternehmens wurde in den letzten beiden Jahren stark abgestraft. Ende 2022 sahen wir dann eine technische Gegenreaktion, welche der Startschuss für eine Bodenbildung war.

Ende März konnten die Bullen dann nicht nur die 200-Tage-Linie überwinden, sondern schafften auch den Breakout über die Widerstandsmarke bei 31 USD. Mit dem Bruch des Widerstandes hat die Intel-Aktie ein starkes Kaufsignal erhalten. Das positive Momentum ließ die Kurse bis auf 33.84 USD ansteigen, wodurch sich der Abstand zur 50-Tage-Linie stark erhöhte. In solch überkauften Situationen sehen wir häufig kurzfristige Gegenbewegungen in Richtung des Ausbruchlevels.



Expertenmeinung:
Wer bereits investiert ist, kann seine Gewinne laufen lassen und diese mit Stop-Orders absichern. Für neue Einstiege könnte es aus kurzfristiger Sicht hingegen schon etwas spät sein, da der Abstand zur 50-Tage-Linie zuletzt stark angestiegen ist.

Die Schwäche der Kurse könnte an der Börse aktuell zurück bis zum Supportbereich bei 31 USD führen. Hier verläuft auch die 20-Tagelinie. Spätestens auf diesem Niveau sollten die Bullen wieder in das Geschehen eingreifen. Darunter würde die Luft dünner werden und wir müssten mit weiteren Abschlägen rechnen.

Aussicht: BULLISCH

Intel Aktie: Chart vom 12.04.2023, Kurs: 32.02 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS | Online Broker LYNX
Intel Aktie: Chart vom 12.04.2023, Kurs: 32.02 USD, Kürzel: INTC | Quelle: TWS