Börsenblick

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Aktienanalyse:
Die gefährlichsten Aktien in Deutschland

Anleger sind ständig auf der Suche nach neuen Chancen und Anlagemöglichkeiten. Umgekehrt sollte man aber auch von Zeit zu Zeit einen Blick ins Depot werfen, ob man Risiken eingesammelt hat, die einem gar nicht bewusst sind.

Ganz oben auf der Liste stehen Unternehmen, die Probleme mit der Profitabilität haben, nicht wachsen oder enorme Schulden haben.

Im Dax sind das aus meiner Sicht die folgenden Aktien:

Deutsche Bank

Ich möchte mich an dieser Stelle nicht wiederholen, alle fundamentalen Erwägungen finden Sie in der folgenden Analyse und einer Vielzahl weiterer Verkaufsempfehlungen.

Deutsche Bank: Schrecken ohne Ende

E.ON

Bei E.On reicht ein Blick in den langfristigen Chart. Die Aktie notiert heute auf dem Niveau der 90er Jahre.
Selbst ohne fundamentale Kenntnisse sollten die Probleme als schnell offensichtlich sein. Der Umsatz ist seit 2012 konstant rückläufig und bei der Profitabilität hapert es ebenfalls.

RWE

Auch bei diesem Energiekonzern ist die Kursentwicklung alles andere als erfreulich. Die Aktie notiert ebenfalls auf dem Niveau der 90er Jahre.
Umsatz und Gewinn sind seit Jahren rückläufig, immer wieder werden massive Verluste erwirtschaftet.
Das KGV ist mit über 20 dennoch ambitioniert.

ThyssenKrupp

Die Geschichte des Industriekonzerns ist eine nicht enden wollende Geschichte des Versagens.
Selbst die in Aussicht gestellte Abspaltung der Aufzugssparte kann der Aktie nicht zu anhaltenden Gewinnen verhelfen.

Warum das so ist, erfahren Sie hier.

Bei Thyssen ergibt sich ein ähnliches Bild, wie zuvor. Die Aktie notierte auf dem Niveau der 90er Jahre. Umsatz und Gewinn sind seit Jahren rückläufig, die Margen sind niedrig und von Profitabilität kann man kaum sprechen.

Deutsche Telekom

Die Aktie notiert heute auf dem Niveau der IPO im Jahr 1996. Mehr als die Dividende konnte man bisher also nicht erwarten.

Die Volksaktie war bisher ein stabiler Dividendenzahler, doch auch in Zukunft? Inzwischen ist die Bilanz der Telekom regelrecht aus den Fugen geraten.

Durch die neuen Bilanzierungsregeln ist erst klar geworden, wie hoch die Verpflichtungen tatsächlich sind. Derzeit belaufen sie sich auf 65,6 Mrd. Euro und liegen damit nur knapp unter dem Börsenwert.
Inzwischen werden jährlich Milliardensummen an Zinsen fällig.

Ist eine Dividende bei diesem Schuldenstand überhaupt noch zu rechtfertigen?

Es ist nur einer der vielen Gründe, warum ich nicht viel vom Unternehmen halte, weitere finden Sie hier.

Fazit

Anleger kaufen die Aktien dennoch, denn sie sind vermeintlich günstig. Doch all die genannten Argumente galten bereits vor einem, vor fünf und auch vor zehn Jahren.

Glücklich wurde man mit den Aktien in all der Zeit nicht. Sie sind konstante Underperformer, denn sie haben allesamt schwerwiegende und tiefgreifende strukturelle Probleme und sind Branchenverlierer.

Ersparen Sie sich diese Nieten.

Interesse an weiteren Analysen dieser Art zum MDax, TecDax, Dow Jones & Co? Ich würde mich über einen Kommentar auf Guidants freuen, dort folgen mir mehr als 5.500 Trader & Investoren.
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