Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Nasdaq 100: Bis hierhin war es gar nicht so schwer, aber jetzt ….

Seit dem Tief an Heiligabend, als die US-Börsen in einer verkürzten Sitzung den bisherigen Höhepunkt der Korrektur erlebten, hat der technologielastige Nasdaq 100 -Index bis zum Hoch des Freitags fast genau 20 Prozent zugelegt. In nicht einmal zehn Wochen – eine immense Rallye. Und doch hat er damit nur gut 63 Prozent dessen aufgeholt, was er zwischen dem Rekord-Verlaufshoch des 1. Oktober und diesem 24. Dezember verloren hatte.

Gut 63 Prozent, da klingelt bei technisch orientierten Tradern eine Glocke, denn das entspricht fast dem Fibonacci Retracement-Level von 61,8 Prozent. Diese Fibonacci Retracement-Levels sind prozentuale Größenordnungen von Gegenreaktionen auf einen Trendimpuls, die sich aus den bekannten Fibonacci-Zahlen ableiten.

Logisch herzuleiten wäre es nicht, dass ein Kurs abdrehen muss, weil er einen solchen Level erreicht hat. Aber das kann dann passieren, wenn a) genug Akteure das Erreichen eines solchen Niveaus erkennen und b) genug Trader nur darauf warten, Short zu gehen.

Sich darauf zu verlassen, dass für den Nasdaq 100  damit das Ende der Fahnenstange erreicht ist, wäre zwar mehr als gewagt. Aber genau hinsehen sollte man jetzt sehr wohl, denn dieser Fibonacci Retracement-Level ist beileibe nicht der einzige Aspekt, der die Bären langsam aus dem Winterschlaf holen dürfte.

Expertenmeinung: Dass der Unterbau im Bereich der Rahmenbedingungen für diese Rallye nicht existierte, ist zwar wahr. Aber solange es die Bullen relativ leicht hatten, den Nasdaq 100 höher zu treiben, war das für sie kein Hinderungsgrund.

Nachdem es relativ schnell gelungen war, die Zwischentiefs der ersten Jahreshälfte 2018 zurückzuerobern, war der einzige, ebenso schnell genommene Widerstand die blau markierte, in den USA mehr als bei uns beachtete 50-Tage-Linie.

Als diese Ende Januar überwunden und im Zuge einer Konsolidierung als tragfähig bestätigt wurde, ging die Reise weiter, denn charttechnische Hürden standen erst einmal nicht im Weg. Bis jetzt. Und jetzt kommen sie umso zahlreicher.

An die im Chart schwarz hervorgehobene 200-Tage-Linie ist der Nasdaq 100 bereits herangelaufen. Darüber warten die Monatshochs von Oktober, November und Dezember in recht dichter Folge bei 7.107, 7.206 und 7.312 Zählern. Zugleich sind die markttechnischen Indikatoren (hier der Stochastik-Oszillator) im überkauften Bereich.

Der Options-Abrechnungstermin ist am Freitag absolviert worden und fällt als Zugpferd aus. Die Quartalsbilanzen sind als potenzielle Kurstreiber ebenso „durch“. Und weder die aktuellen Entwicklungen in Washington noch die zuletzt vermehrt sehr negativen US-Konjunkturdaten dürften allzu sehr zum unmittelbaren Einstieg einladen, daher:

Ab jetzt wird die Luft dünn, Long-Trades sollten jetzt relativ eng abgesichert werden. Spätestens im Fall eines Breaks der 50-Tage-Linie (derzeit bei 6.642 Punkten) wären die Bären wieder am Ruder. Risikoreichere Long-Trades könnten sogar schon enger, im Bereich knapp unter 6.800 Punkten, abgesichert werden.

Chart vom 15.02.2019, Kurs 7.055,18 Punkte, Kürzel NDX | LYNX Online Broker

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