Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Nasdaq 100: Wenn da mal nicht Ikarus kauft ….

Der US-Aktienmarkt scheint derzeit absolut alles wegzustecken. Auch, wenn die US-Arbeitsmarktdaten für Februar, die am vergangenen Freitag auf den Tisch kamen, wohl nicht so schwach waren wie gemeldet, so verdichten sich doch die Hinweise, dass das US-Wachstum viel früher als erwartet und stärker als erwartet nachlässt. Und dass US-Präsident Trump versucht, unauffällig verbal in Richtung einer sich deutlich länger hinziehenden und womöglich eben auch scheiternden Einigung mit China umzuschwenken, scheint niemanden zu stören. Und das, obwohl es angeblich die Erwartung einer baldigen Einigung gewesen war, die die Akteure dazu brachte, seit Weihnachten wieder einzusteigen.

Da stimmt doch etwas nicht? Kann sich eine Rallye einfach fortsetzen, obwohl ihr der Unterbau, auf dem sie begründet wurde, wegbricht? Ja, aber nicht auf Dauer. Daher kann es durchaus sein, dass diejenigen, die jetzt noch versuchen, den technologielastigen Nasdaq 100 immer höher und höher zu treiben, über die Widerstandszone der Zwischenhochs vom Herbst zwischen 7.107 und 7.312 Punkten hinaus, wie Ikarus deutlich zu hoch fliegen. Und entsprechend abstürzen. Zwei Triebfedern dürften den Nasdaq 100 derzeit antreiben:

Expertenmeinung: Morgen steht ein sogenannter „dreifacher Hexensabbat“ an, der Abrechnungstermin für Optionen und Futures. Normalerweise wird eine Trendrichtung, die in den Wochen vor der Abrechnung vorherrscht, auf diesen Termin hin beibehalten und meist intensiviert. Das dürfte ein entscheidender Grund sein, wieso der Nasdaq 100, der am Freitag deutlich unterhalb der kurzfristig entscheidenden Kreuzunterstützung aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie eröffnet hatte, sofort wieder über diese Linien hinauslief, das negative Signal des Breaks dieser Linien in eine Bärenfalle verwandelte.

Darüber hinaus rückt das Ende des ersten Quartals näher. Die Fonds hätten großes Interesse daran, die Anleger nach dem fatalen vierten Quartal mit starken Gewinnen wieder positiver zu stimmen. Damit haben wir hier ein ganz kurzfristiges und ein auf den Quartalsultimo in gut zwei Wochen ausgerichtetes Motiv, den Nasdaq 100 höher zu tragen oder doch zumindest das derzeitige Level zu verteidigen. Aber wird der Quartalsultimo ausreichen, die Verkäufe abzufangen, wenn der „Hexensabbat“ morgen Abend über die Bühne ist?

Immerhin wissen die meisten Trader sehr wohl, dass sie mit wackligen Flügeln derzeit gefährlich nahe an der Sonne fliegen. Es ist möglich, aber keineswegs sicher. Sollte der Index die vorgenannte Widerstandszone überwinden, was am Mittwoch erst einmal nicht gelang, indem er über 7.312 Punkten aus dem Handel geht, wäre damit ein erneutes, bullisches Signal auf rein charttechnischer Ebene gegeben, das den Nasdaq 100 noch ein Stück weitertragen kann.

Aber sollte die Kreuzunterstützung aus 20-Tage- und 200-Tage-Linie erneut brechen, das Verlaufstief der Mikro-Korrektur der vergangenen Woche bei 6.940 Punkten unterboten werden, könnte dieser auf den ersten Blick „unfallbare“ Index unerwartet schnell in den Sinkflug übergehen.

Chart vom 13.03.2019, Kurs 7.256,98 Punkte, Kürzel NDX | LYNX Aktienempfehlungen

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