Bayer Aktie Prognose Bayer: Die Richtung stimmt

News: Aktuelle Analyse der Bayer Aktie

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Bayer
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur Bayer Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Starke Fundamentaldaten auf der einen und negative Nachrichten im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat auf der anderen Seite, haben den Kurs des deutschen Pharmakonzern im Laufe der vorigen Woche ordentlich durchgeschüttelt. Nachdem es zuerst um mehr als 10% Richtung Süden ging, ergriffen die Bullen knapp oberhalb der Marke von 55 EUR erneut das Zepter und trieben die Kurse schnell wieder in die richtige Richtung. Dieses Niveau war ungemein wichtig, denn exakt hier startete die letzte Impuls-Welle im März, welche die Bayer-Aktie wieder auf neue Höhen brachte.

Zwar wurde die 50-Tage-Linie kurzfristig in Mitleidenschaft gezogen, kurz danach aber wieder zurückerobert. Die Warnung meinerseits Mitte April, dass die Kurse diesen Indikator bald wiedersehen könnten, kam zum richtigen Zeitpunkt. Ist nun der Punkt gekommen, um wieder bullisch zu werden

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Bayer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Kursanstiege der letzten Tage waren überaus beeindruckend und steil. Einen guten Einstieg sehe ich aktuell daher noch nicht, da ein Stopp knapp unter der Marke von 55 EUR meines Erachtens etwas zu viel Risiko mit sich bringen würde.

Wenn sich eine kleine Zwischenkonsolidierung im Rahmen eines Wimpels oder einer Flagge bilden würde, wäre dies hingegen eine willkommene Einladung, sich dem nächsten Kaufsignal zu widmen. Derzeit gibt es nicht viele Papiere, die ein positives Gesamtbild zeigen. Somit dürfte das Interesse der Anleger an der Bayer-Aktie wohl weiterhin hoch bleiben.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 13.05.2022 Kurs 61.61 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Bayer Aktie

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Mit einem stattlichen Plus von 5,75 Prozent wurde Bayer am Dienstag zum Tagessieger im DAX. Die Aktie drehte dadurch aus charttechnischer Sicht genau dort, wo sie drehen musste, um bullisch zu bleiben. Die Frage stellt sich: Bleibt das auch so?

Basis des Kursanstiegs war die Quartalsbilanz, die am Dienstag vor Handelsbeginn vorgelegt wurde. Bayer übertraf die Vorjahresergebnisse deutlich und schlug auch die durchschnittliche Prognose der Analysten, beim Umsatz solide, beim Gewinn sehr deutlich.

Die im März ausgegebene Prognose für das Gesamtjahr wurde indes nicht angehoben. Da sah Bayer ein Umsatzplus von fünf, beim EBITDA-Gewinn von über sieben Prozent auf mindestens 12 Milliarden Euro. Da das EBITDA im ersten Quartal bereits 5,3 Milliarden betrug, könnte man sich wundern, weshalb man die Prognose nicht aufgestockt hat … daraus folgern, dass Bayer für den Rest des Jahres schwierigeres Fahrwasser erwartet … und das Ganze eher negativ sehen. Und einige sahen das wohl auch so, denn:

Expertenmeinung: Die Aktie machte zur Eröffnung keinen Satz nach oben, sondern rutschte in der ersten halben Handelsstunde sogar kurzzeitig ins Minus. Erst ab 9:30 Uhr begann der Kurs sukzessiv höher zu laufen, richtig Fahrt nahm er erst eine Stunde vor US-Handelsbeginn auf. Das schmälert den Kursgewinn zwar nicht, deutet aber an, dass es durchaus sein kann, dass weniger die Ergebnisse der Bilanz als die charttechnische Situation Basis der Käufe gewesen sein könnte. Und Letzteres kann deutlich kurzlebiger sein.

Chart vom 10.05.2022, Kurs 61,89 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

Wenn man sich den Chart ansieht, stellt man fest, dass Bayer wohl eher nicht zufällig ausgerechnet unmittelbar über der mittelfristig entscheidenden Unterstützungszone 56,84/57,73 Euro nach oben drehte. Wir sahen direkt nach Handelsbeginn eine abverkaufte, erste positive Reaktion, eine Aktie, die leicht ins Minus abglitt, obwohl der Gesamtmarkt am Morgen bereits Gewinne auswies … das war brenzlig. Wäre die Bayer-Aktie durch diesen Supportbereich 56,84/57,73 Euro gefallen, hätte man die nicht angehobene Prognose negativ gewertet und für den Bruch der Unterstützung verantwortlich gemacht. Es hätte Anschluss-Verkäufe geben können … alles natürlich nicht im Sinne des bullischen Lagers. Gut möglich also, dass es zu „Rettungskäufen“ der Bullen kam. Daher ist offen, wie es jetzt weitergeht.

Wir sehen, dass die Aktie nicht auf Tageshoch schloss. Der Aufwärtsdrang endete, als der Dax, durch eine wacklige Wall Street gebremst, seine Gewinne eingrenzte. Dennoch wurde im Tageshoch die Kurslücke geschlossen, die am 2. Mai durch die Dividendenausschüttung entstanden war. Wird jetzt weiter gekauft … oder dreht die Aktie wieder ab? Das vorauszusagen ist nicht möglich, aber die charttechnischen Ankerpunkte, auf die es jeweils ankäme, sind durch diesen gestrigen Tag definiert. Gelingt es, die Bayer-Aktie über das gestrige Tageshoch von 62,51 Euro zu heben und klar darüber zu schließen, würde die Kurslücke des Dividendenabschlags als Widerstand entschärft und weitere Käufe würden wahrscheinlicher. Sollte der Kurs jedoch abdrehen und im zweiten Anlauf doch noch durch die Unterstützungszone 56,84/57,73 Euro fallen, wäre das ein markant bärisches Signal, dem man sich besser nicht entgegenstellen sollte.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im April hatten wir uns die technische Situation im Chart der Aktie des deutschen Chemie- und Pharmaunternehmens angesehen. Nach der heftigen Übertreibung, welche die Bayer-Aktie im März durchlebte, wurde der Abstand zur 50-Tage-Linie zu groß und eine Korrektur musste her. Meiner Ansicht nach war ein Pullback hin zu diesem Indikator fast unvermeidlich und nun hat das Papier das anvisierte Kursziel im Bereich von 60 EUR tatsächlich erreicht.

Der erste Kaufimpuls im gestrigen Handel verpuffte zwar, doch angesichts der guten Vorgaben aus den USA, könnte von hier aus eine neue Rallye gestartet werden. Wichtig ist und bleibt, dass die Kurse den mittelfristigen Trendindikator nun möglichst nicht mehr nach unten durchbrechen.  

Expertenmeinung: Der Gesamttrend befindet sich nach wie vor in einer bullischen Phase. So wie es aussieht, könnte sich hier ein neues wichtiges Pivot-Tief bilden, was für den längerfristigen Trend ungemein wichtig wäre. Danach stünden die Chancen recht gut, dass die Aktie bald das bisherige Jahreshoch erneut erreichen könnte.

Darüber hinaus wären sogar neue Hochs denkbar. Kurzfristig sollte die 50-Tage-Linie als Support halten. Sollte dieser wider Erwarten doch gebrochen werden, wäre die nächste Anlaufstation der Boden bei 55 EUR.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 04.05.2022 Kurs: 61.07 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Das deutsche Chemie- und Pharmaunternehmen gehört seit Beginn des Jahres zu den wenigen positiven Überraschungen am deutschen Parkett. Die Bayer-Aktie befindet sich in einem Aufwärtstrend und konnte vor allem im März überzeugen.

Der Breakout über das Niveau von 55 EUR wurde von Anlegern äußerst positiv aufgenommen und führte in Folge zu einer 20%-Rallye. Gleichzeitig wurde der Abstand zur 50-Tage-Linie immer größer und es war völlig klar, dass diese überkaufte Situation nicht ewig anhalten würde. Vor zwei Wochen startete die erste größere Korrektur. Zwar konnten die Bullen diese am 20-Tage-Durchschnitt abfangen, doch ob dies schon das Ende der Geschichte ist, bleibt abzuwarten.

Expertenmeinung: Aktien, die sich derart weit von der 50-Tage-Linie entfernt haben, neigen dazu, diesen Indikator über kurz oder lang wieder zu berühren. Dementsprechend wäre es völlig normal, wenn sich die Korrektur noch bis in den Mai hinein fortsetzen würde.

Doch spätestens in der Nähe von 60 EUR wäre der Titel wieder überaus interessant und sollte dementsprechend auf keiner Beobachtungsliste fehlen. Wenn die Bullen rund um dieses Niveau wieder aktiv werden, könnte sich eine überaus attraktive Kaufgelegenheit ergeben.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 26.04.2022 Kurs: 64.04 Kürzel: BAYN | Online Broker LYNX
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Der DAX legte am Mittwoch kräftig zu. Es gab nur zwei Verlierer im DAX: HelloFresh, mit -0,1 Prozent fast unverändert, und Bayer. Ausgerechnet Bayer, den Outperformer des DAX und die Aktie, die sonst immer stieg? Das ist ein Warnsignal, dass keine Hausse ewig dauert.

Es gab keine Bilanzzahlen und auch sonst keine besonderen Meldungen zum Bayer-Konzern, die von der Nachrichtenseite her eine Begründung geliefert hätten, wieso ausgerechnet die Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf mit Abstand die stärkste Performance im DAX zeigte, gestern aus dem Reigen allgemeiner Kurssteigerungen ausscherte. Und genau das ist etwas, das aufmerken lässt.

Denn das deutet an, dass erste, größere Akteure hier Kasse machen. Und das passierte, nicht zum ersten Mal übrigens, unter relativ hohen Umsätzen. Schon am 6. April kam es zu größerem Abgabedruck. Der sorgte zwar nicht dafür, dass Bayer im Minus schloss, es entstand aber ein sogenannter „Gravestone Doji“. Das ist ein Doji mit langer oberer Kerze, der bereits ein Warnsignal dahingehend ist, dass die Käufer stärkeren Gegenwind durch Gewinnmitnahmen und womöglich auch durch das bärische Lager sehen. Und nach dem gestrigen Minus muss das nicht, könnte aber jederzeit, in eine kräftige Korrektur münden.

Expertenmeinung: Denn eigentlich hätte sich die Bayer-Aktie nicht derart stark vom Gesamtmarkt nach oben lösen dürfen, das gibt die Umsatz- und Gewinnperspektive des Konzerns in dieser Dimension nicht her. Aber je größer die Verunsicherung der Marktteilnehmer durch ein kritisches und für viele so noch nie erlebtes Umfeld ist, desto mehr neigen gerade die weniger erfahrenen Anleger dazu, einfach das zu kaufen, was andere auch gerade kaufen. Dieser „Herdentrieb“ kann eine Aktie sehr weit nach oben tragen. Aber keine Hausse währt ewig.

Und das ist den erfahrenen, meist großen Investoren völlig bewusst. Sie nutzen ihre Erfahrung, indem sie eine solche Kaufwelle laufen lassen, dann aber umgehend konsequent aussteigen und in andere, zurückgebliebene Aktien umschichten, wenn es wirkt, als würde den Käufern die Luft ausgehen. Und sollte eine solche Aktie wie jetzt Bayer dann sogar ein kurzfristig bärisches Signal generieren und mit Blick auf die nüchtern betrachtet zu hohen Kurse eine Short-Chance bieten, wird die auch gerne ergriffen.

Daher sollte man jetzt genau auf die Zone 63,17 zu 63,90 Euro achten. Sie ist die einzige Supportzone oberhalb der mittelfristig relevanten Auffangzone im Bereich 57,00/57,73 Euro. Es handelt sich dabei um ein Gap Up, eine Aufwärts-Kurslücke, die Anfang des Monats entstanden war und aktuell durch die 20-Tage-Linie verstärkt wird. Sollte diese Zone, die am Mittwoch noch verteidigt wurde, heute oder in den kommenden Tagen fallen, die Käufer also nicht imstande sein, die gestrige Scharte auszuwetzen, kann es umgehend zu einer Korrektur in den Bereich 57,00/57,73 Euro kommen.

Bayer-Aktie: Chart vom 20.04.2022, Kurs 65,07 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

Während der DAX, gerechnet vom letzten Kurs des Vorjahres, deutlich im Minus liegt, hat die Bayer-Aktie in der gleichen Zeit 38 Prozent zugelegt und ist damit die stärkste Aktie im DAX. Was steckt hinter dieser gewaltigen Kaufwelle … und kann sie wirklich noch weitergehen?

Dass sich so viele Akteure auf die Bayer-Aktie stürzen, dürfte vor allem daran liegen, dass man den Pharma-Konzern als einigermaßen resistent gegenüber den geopolitischen Spannungen ansieht und daher hofft, dass man sich hier in eine Art „sicheren Hafen“ einkauft.

Richtig ist, dass der Bayer-Konzern derzeit eine Menge an neuen Medikamenten und Wirkstoffen in den Zulassungsprozess bringt, von denen man sich teilweise immense Umsätze erhofft. Richtig ist auch, dass Bayer am 1. März im Zuge einer eher mäßig ausgefallenen 2021er-Bilanz einen Ausblick auf 2022 ablieferte, in dem von einem „deutlichen“ Umsatz- und Gewinnwachstum zu lesen war. Konkret sprach man da von einem Umsatzzuwachs um die fünf und einem Gewinnanstieg vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von etwa sieben Prozent.

Steigende Gewinne sind in einem Umfeld, in dem die meisten Marktteilnehmer bei vielen Branchen fallende Gewinne befürchten, natürlich ein starkes Signal. Und im Verlauf des Jahres 2021 zeichnete sich ab, dass das Gröbste in Sachen Schadensersatzzahlungen bezüglich der Monsanto-Altlast Glyphosat überstanden sein könnte. Aber:

Bayer-Aktie: Wochen-Chart vom 04.04.2022, Kurs 65,07 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX

Nachdem man bereits zu Jahresbeginn sah, dass große Adressen im Zuge ihrer Strategie-Anpassungen auch die Pharmabranche favorisierten, sind jetzt eben 38 Prozent Gewinn zusammengekommen. Ist die Aktie damit nicht hanebüchen teuer?

Expertenmeinung: Nein, denn sie hatte durch diese Unsicherheit über die Höhe der Schadensersatzzahlungen wegen der Klagen gegen die zuvor übernommene US-Firma Monsanto einen erheblichen Risikoabschlag, wie wir auch im längerfristigen Chart auf Wochenbasis sehen. Selbst bis zur übergeordneten, ins Jahr 2015 zurückgehenden Abwärtstrendlinie bei 73,50 Euro wäre es noch ein gutes Stück Luft nach oben. Wenn sich die Erwartungen bestätigen, dass Bayer trotz der ungünstigen Perspektive der Gesamtwirtschaft in diesem Jahr bei Umsatz und Gewinn zulegt, wenn es in Sachen Monsanto ruhig bleibt und wenn die neuen Medikamente in der Pipeline erfolgreich laufen, könnte die Aktie diese Abwärtstrendlinie sogar überwinden. Aber trotzdem sollte man sich da nicht allzu sehr auf eine „ewige Hausse“ verlassen. Denn die Aktie ist, das sehen wir im Chart auf Tagesbasis, kurzfristig natürlich heiß gelaufen. Der Relative-Stärke-Indikator, der unten im Chart mit eingeblendet ist, ist weit in die Überhitzungszone (>70) gelaufen. Die Aktie selbst hat sich von ihrer Dezember-Aufwärtstrendlinie, die aktuell bei 50 Euro auf gleicher Höhe mit der 200-Tage-Linie verläuft, meilenweit entfernt. Hier ausgerechnet jetzt neu einzusteigen, wäre daher gewagt. Ein Rücksetzer an die nächstliegende Auffangzone in Form der Hochs der Monate Februar und Mai 2021 sowie der knapp darüber verlaufenden 20-Tage-Linie im Bereich 57/58,50 Euro kann jetzt jederzeit auftauchen. Sollte diese Zone aber halten, wäre das durchaus eine Gelegenheit, mit einem Stoppkurs knapp unterhalb dieser Zone den Einstieg oder den Zukauf zu erwägen.

Bayer-Aktie: Tages-Chart vom 04.04.2022, Kurs 65,07 Euro, Kürzel BAYN | Online Broker LYNX