Alphabet – G steht für Google

abc.xyz – Was wie ein oft genutztes, aber keineswegs sicheres Passwort klingt, ist die neue Internetadresse von Google, beziehungsweise von Alphabet, dem neuen Google. Der Internetkonzern aus dem kalifornischen Silicon Valley ist schon seit langer Zeit zu einem riesigen Unternehmen herangewachsen, gehört mittlerweile zu den 5 größten Technologie Aktien und gibt sich jetzt auch eine entsprechende Struktur, indem der Konzern zukünftig unter dem Namen Alphabet als Holding firmiert.

Doch warum Alphabet? Bis dato machten die Kalifornier nicht den Eindruck besondere Vorlieben für alphabetische Reihenfolgen oder Regeln zu haben. Waren es doch die beiden Gründer Larry Page und Sergey Brin, welche mit Ihrem Suchmaschinenriesen bestehende Ordnungen auflösten. Im Gegensatz zu früher schaut heute kaum noch ein Mensch in ein Lexikon, oder besitzt überhaupt eines im Bücherregal. Wer etwas sucht, der „googelt“- Denn längst hat sich der Begriff als Synonym für das Suchen von Informationen etabliert. Die einzige Regel, die dieses Spiel bestimmt, ist der geheime Suchalgorithmus von Google. Dieser ordnet das Wissen der Welt ständig neu und wird fortlaufend optimiert, mit dem Ziel bessere und somit nützlichere Antworten für den Nutzer zu präsentieren.

Das Wissen der Welt – Google findet es!

Der Suchmaschinendienst ist die „cash-cow“ des Konzerns, denn die Suchanfragen mit der entsprechend verkauften Werbung sind für 60 der 66 Milliarden Gesamtumsatz verantwortlich. Dies wird auch nach der Umstrukturierung in naher Zukunft Bestand haben. Jedoch werden die aktuell unter dem unübersichtlichen Dach von Google organisierten Tochterunternehmen zukünftig separat unter der Holding Alphabet geführt. Mit der Eingliederung von Google in die Holding formalisieren die beiden Gründer die Rolle des Unternehmens als Mischkonzern.

An der Spitze des Suchmaschinengeschäftes soll zukünftig der Chipingenieur Sundar Pichai stehen. Der 43- jährige Inder war bisher der Stellvertreter von Mitgründer Larry Page und scheint die richtige Person für diesen Job zu sein. Alle seine bisherigen Projekte, wie die Programmierung des Browsers Chrome oder die Kommerzialisierung von Android, waren für Google wichtige Erfolge. Zukünftig wird sich der an der US-Elite Universität Stanford ausgebildete Pichai jedoch an seinen Erfolgen gegenüber Facebook und Amazon messen lassen müssen, denn das soziale Netzwerk rückt Google im Werbeanzeigengeschäft immer näher. Amazon hingegen punktet aktuell mit den im Angebot befindlichen Cloud-Dienstleistungen.

Der bisherige Unternehmenschef und Mitgründer Larry Page wird sich nach der Umstrukturierung weiterhin um die Geschicke des gesamten Unternehmens kümmern. Er wird zukünftig die Holding leiten und sein Hauptaugenmerk wird dabei mit Sicherheit auf den Randaktivitäten des Konzerns liegen. Mit dem Umbau beweist Google, dass zukünftig deutlich stärker auf die Kosten geachtet wird. Nach Einschätzung mancher Analysten wurde es für Google höchste Zeit sich neu aufzustellen, denn das Unternehmen sammelte in den vergangenen 18 Jahren seit der Unternehmensgründung viele verschiedene Ideen und Geschäftszweige, welche nicht alle unmittelbar miteinander in Verbindung stehen und insgesamt nur äußerst schwierig zu durchblicken sind.

 

Das Google Universum – Unternehmensbeispiele:

Seit mehreren Jahren arbeitet Google unter dem Projektnamen „Wing“ an eigenen Fluggeräten. Ursprünglich war das Ziel des Projektes mit den Drohnen Hilfsgüter in Krisengebiete zu liefern, doch mittlerweile ist ebenfalls denkbar, dass Google ähnlich wie Amazon die Drohnen für Warenlieferungen einsetzen möchte und hierbei eine Verknüpfung mit der Tochter Google Express plant. Das Projekt wird vor allem von Google Mitgründer Sergey Brin vorangetrieben.

Bei Sidewalk Labs handelt es sich um eines der jüngsten von Google gegründeten Unternehmen. Ziel ist hierbei der Aufbau sogenannter Smart Cities, was so viel wie vernetze Städte bedeutet. Laut einem Bericht der New York Times soll Sidewalk Labs ebenfalls eine Tochter von Alphabet werden und somit Technologien aus dem Verkehrs-, Kommunikations- und Energiesektor bündeln. Eines der ersten größeren Projekte des Unternehmens ist die Installation von ca. 10.000 Wi-Fi-Spots ab Herbst in New York.

Details über Calico (California Life Company) sind ein relativ gut gehütetes Geheimnis, aber laut Gerüchten forscht das Unternehmen in eigenen Einrichtungen an der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen wie beispielsweise Alzheimer, sowie an neuen Therapiemöglichkeiten für altersbedingte Leiden. Unbestritten ist diese neue Alphabet-Tochter das  ungewöhnlichste Engagement des Suchmaschinenriesen, passt aber dennoch mit dem offiziellen Firmenziel von Google „das Leben der Menschen verbessern“ gut zusammen.

Seit dem 16. Januar des vergangenen Jahres gehört auch Google Contact Lenses zum Google-Universum. Dies ist nicht verwunderlich, betonte doch Mitgründer Sergey Brin des Öfteren, dass die Miniaturisierung der Elektronik die Lebensqualität der Menschen verbessern würde. Da es aktuell beispielsweise für Diabetiker mühsam ist, regelmäßig Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, arbeitet Google an einer neuen Form Kontaktlinsen, die den Blutzuckerspiegel permanent und ohne Schmerzen misst. Eine Antenne dünner als ein menschliches Haar wird hierfür in die Linse integriert und sendet die Daten stetig an ein Empfangsgerät. Google kooperiert hierbei mit dem Pharmaunternehmen Novartis.

Im deutschen bedeutet der Firmenname so viel wie „Glasfaser“. So eindeutig der Name, so eindeutig ist auch das Geschäftsmodell der zukünftigen Alphabet-Tochter. Google lebt davon, dass die Menschen sich im Internet bewegen und Fiber sorgt hierbei für ein besonders schnelles Netz, welches für ca. 80 US-Dollar im Monat angeboten wird. Aktuell ist das Angebot nur ausgewählten US-Städten verfügbar, aber ganz nebenbei werden schon jetzt die etablierten Netzanbieter unter Druck gesetzt, denn schließlich wollen diese keine Kunden verlieren. Die Datengeschwindigkeit steigt somit insgesamt und Google kann seine anderen Dienstleistungen besser anbieten.

Das am 14. Juni 2013 gestartete Projekt ist eines der spektakulärsten der Kalifornier, denn hierbei handelt es sich um den Versuch Internetversorgung aus der Stratosphäre mittels Ballons anzubieten. Die Ballons sollen dafür in 20 Kilometern Höhe schweben und miteinander kommunizieren um Daten weiter zu transportieren. Durch die große Flughöhe wird versucht, den kommerziellen Flugbetrieb nicht zu beeinträchtigen und als erstes Land soll Sri Lanka flächendeckend mit Hilfe der neuen Technologie mit Internet versorgt werden. Gleichzeitig arbeitet auch der Konkurrent Facebook an ähnlichen Versorgungsmöglichkeiten.

Aufgebaut wie ein Drachen, sollen futuristische Flugwindkraftwerke in großer Höhe mittels einer Turbine Strom erzeugen und diesen an eine Bodenstation weiterleiten. Das Prinzip ist kostengünstiger und flexibler als konventionelle Windkraftanlagen, denn die verwendete Technik profitiert von den stärkeren Winden in großen Höhen. Die Idee hinter solchen Windkraftanlagen gibt es schon länger und auch deutsche Unternehmen arbeiten an vergleichbaren Lösungen.

Die bekannteste und bis dato größte Übernahme der Konzerngeschichte erfolgte am 14. Februar 2015, als der Internetriese die Mehrheit am Unternehmen Nest übernahm, welches vernetze Rauchmelder und Thermostate herstellt. Damit dringt Google neben der vernetzten Stadt auch in das eigene Heim vor, denn die intelligenten Thermostate „merken“ sich die Vorlieben der Bewohner und steuern beispielsweise das Klima in den Räumen automatisch. Die Vorteile dieser Technik für den Nutzer, sind gleichzeitig die Vorteile für Google, schließlich erhält der Konzern Zugang zu allen Daten und zum Nutzungsverhalten der Bewohner.

Bereits seit 2000 gehört AdWords zum Google-Imperium und präsentiert für jede Suchanfrage, neben den normalen Suchergebnissen auch zielgerichtete, für den Werber kostenpflichtige Anzeigen. Dadurch ist AdWords die mit Abstand größte Einnahmequelle des Konzerns und generierte zuletzt ungefähr 60 Milliarden US-Dollar.

Am 1. August 2014 übernahm Google für 500 Milliarden US-Dollar Skybox Imaging, ein US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen, das hochauflösende Satellitenfotos und Satellitenvideos liefert. Spätestens im Jahr 2018 sollen 24 Satelliten der Google-Tochter in der Erdumlaufbahn kreisen und die komplette Erdoberfläche zweimal täglich erfassen. Die Qualität der Bilder soll dabei so hoch sein, dass auf diesen sogar einzelne Autos oder Schiffcontainer zu erkennen sind. Verwendung könnten diese Bilder vorallem in Google Maps oder Google Earth finden und zudem das Projekt Google Car vorantreiben.

Mit Google Express möchte der Konzern Google taggleiche Lieferdienste anbieten. Aktuell ist dieser Service schon in ausgewählten US-Städten möglich und soll zeitnah auch in anderen Regionen angeboten werden. Google Express ist somit eindeutig als Konkurrenz zum Amazon Prime Lieferdienst zu sehen und arbeitet für die schnelle Lieferung mit lokalen Geschäften, sowie mit überregionalen Ketten zusammen. Mit dieser Tochter möchte Google zukünftig noch stärker in den Onlinehandel eingreifen.

Dass der Konzern an selbstfahrenden Autos arbeitet, ist längst kein Geheimnis mehr und seit diesem Jahr sind die ersten Kleinwagen sogar auf öffentlichen Straßen unterwegs. Dieses Geschäft kann sehr einträglich sein, vorallem wenn man bedenkt, dass ein Großteil aller Transporte in den USA über die Straße abgewickelt werden. Zudem können auch Produkte wie Google Maps und andere Google Entwicklungen integriert werden.

Die Zukunft der Menschheit gestalten

Mit diesen Worten beschreibt Alphabet sich selbst und so fern scheint die Vision nicht zu sein, denn schon jetzt greift der Konzern in fast alle Lebensbereiche ein. Anders als klassische Holdings, wie der Berkshire Hathaway, kauft Google nicht primär Unternehmen auf oder optimiert Produkte, die es schon gibt. Der Konzern aus Kalifornien erfindet mit seinen Töchtern einfach alles neu. In der zukünftigen Firmenstruktur der Holding werden dann innovative Unternehmenszweige wie Loon oder Google Contact Lenses direkt als eigene Firma geführt. Dadurch erhalten Sie mehr Macht, Aufmerksamkeit und ein eigenes Management, welches klare Unternehmensziele formulieren und vor allem auch kontrollieren kann. Trotz der Trennung in eigene Unternehmen werden die Töchter der Alphabet-Holding auch in Zukunft weiterhin von den Daten der Schwesterunternehmen profitieren und diese nutzen können.

Alphabet wird ab dem kommenden Jahr auch detaillierte Zahlen der sogenannten ABCs, sprich der Randaktivitäten, ausweisen, was erstmalig im Januar 2016 erfolgen soll. An der Wallstreet kam die Umstrukturierung, sowie die zusätzliche Transparenz gut an, was direkt einen Kursanstieg in der Google Aktie nach sich zog. Die Marktkapitalisierung des Internetgiganten Google legte am Tag der Veröffentlichung der Pläne um 65 Milliarden Dollar zu, was einem der größten Tageszuwächse in der langen Geschichte der Wallstreet entspricht.

Für Inhaber der Google Aktien ändert sich offenbar nichts, denn alle Aktien werden mit allen Rechten 1:1 auf die neue Gesellschaft übertragen.

Als Anleger können Sie von eventuellen zukünftigen Kursgewinnen der Alphabet Holding ebenfalls profitieren, denn LYNX ermöglichen Ihnen den preiswerten Handel dieser Aktien an den Heimatmärkten bereits ab 5,00 US-Dollar pro Transaktion. Neben Aktien können Sie natürlich auch mit Optionen auf die Entwicklung der Unternehmen spekulieren, welche über LYNX bereits ab 3,50 US-Dollar pro Kontrakt handelbar sind. Nehmen Sie sich die Zeit unsere Gebühren mit denen der Konkurrenz zu vergleichen und handeln Sie US-Aktien oder amerikanische Optionen über unsere professionelle Handelsplattform.

 

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