Berkshire Hathaway B Aktie aktuell Berkshire Hathaway B: Kippt dieser Querschnitt der Wall Street?

News: Aktuelle Analyse der Berkshire Hathaway B Aktie

In diesem Artikel

Berkshire Hathaway B
ISIN: US0846707026
Ticker: BRK.B
Währung: USD

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Zur Berkshire Hathaway B Aktie

Berkshire Hathaway, das ist Warren Buffett. Diese Aktie umfasst all das, was diese Investorenlegende über Jahrzehnte an Beteiligungen erworben hat und heute noch hält. Buffett hat zwar unlängst seine Anteile an US-Airlines verkauft. Aber es bleibt eine Unmenge an verschiedensten aktiven Geschäften und Investments, all das, was Mr. Buffett für lohnenswert hält. Damit stellt diese Aktie einen Querschnitt der wichtigsten US-Branchen dar und damit ein besseres Abbild der US-Wirtschaft als so mancher Index. Wir sehen uns hier die für normale Anleger erschwingliche B-Aktie an, denn die ursprüngliche Aktie, die A-Aktie, kostet pro Stück derzeit knapp 270.000 US-Dollar und ist damit für Trading nicht geeignet.

Dass Berkshire Hathaway in der Bilanz zum ersten Quartal ein dramatisches Minus von fast 50 Milliarden US-Dollar ausweisen musste, sollte nicht irritieren, denn nach einer neuen Rechnungslegungsvorschrift muss das Unternehmen auch nicht realisierte Gewinne und Verluste in seinem gigantischen Aktienportfolio in der Bilanz ausweisen. Wichtiger war, was Warren Buffett im Zuge der Anfang Mai veröffentlichten Zahlen zu sagen hatte. Ein Satz dürfte entscheidend sein: „Wer heute Aktien kauft, wird auf Sicht von 20 oder 30 Jahren ein gutes Geschäft machen, aber ich weiß nicht, ob das auch für die Zeitspanne von zwei oder drei Jahren gelten wird. Mr. Buffett ist vorsichtig. Und das schlägt sich auch in der Aktie nieder, deren Entwicklung zwar vielen Aktien klassischer Branchen ähnelt, aber in einem krassen Gegensatz zu den derzeitigen Überfliegern steht, die sich vor allem im Nasdaq 100 -Index tummeln. Wer wird mit seiner Ansicht Recht behalten: Buffett oder diejenigen, die Aktien wie Apple, Microsoft oder Amazon von einem Rekord zum nächsten kaufen?

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Berkshire Hathaway B Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Warren Buffett steht für große Erfahrung, Fachkenntnis und Vernunft. Diese Rallye der relativ wenigen, für den Gesamtmarkt nicht repräsentativen Überflieger steht für das Ignorieren der Realität und blanke Gier. Und trotzdem kann sich Letzteres noch lange halten, immerhin sehen wir diesen fulminanten Run des Nasdaq 100 1und seiner Zugpferde seit dreieinhalb Monaten. Am Ende wird es wohl wie immer Buffett sein, der sich richtig entschieden hat. Aber was die Berkshire B-Aktie angeht, ist es nicht Buffett, der sie bewegt, sondern die Trader. Und aufgrund des erschwinglichen Kurses der B-Aktie finden sich auch hier rein technisch orientierte Trader, die sich um die eigentlichen Rahmenbedingungen dieses Konglomerats an Firmen und Beteiligungen nicht scheren. Daher sollte man Buffetts skeptische Sicht der Dinge zwar immer im Hinterkopf haben, sich aber, wenn man kurzfristige Gelegenheiten nutzen will, primär am Chart ausrichten. Und da wird es gerade spannend:

Sie sehen, dass sich die Berkshire Hathaway B-Aktie oberhalb der langfristigen Unterstützungszone 151/153 US-Dollar stabilisiert hatte und die dabei entstandenen Zwischentiefs jeweils über dem vorherigen liegen. Das ist im Prinzip zwar positiv. Aber dass die zwischen diesen Tiefs liegenden Versuche, sich in den seit 2018 geltenden, im Zuge des Corona-Selloffs durchbrochenen Aufwärtstrendkanal zurück zu retten, beide Male deutlich abgewiesen wurden, zuletzt im Bereich der 200-Tage-Linie, ist ein Warnsignal. Sollte die Aktie die unter den Zwischentiefs konstruierbare Aufwärtstrendlinie mit Closings unter 172 US-Dollar klar unterbieten, wäre zu vermuten, dass Berkshire Hathaway B … und mit ihr wohl die breiter gefassten US-Indizes … deutlicher unter Druck geraten, was in diesem Fall hieße, dass die Aktie die Supportzone 151/153 US-Dollar dann wohl doch noch ansteuern würde.

Berkshire Hathaway B Aktie Chart vom 02.07.2020, Kurs 178,83 US-Dollar, Kürzel BRK B | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der Berkshire Hathaway B Aktie

Value-Investing ist tot

Man sagt, dass sich Geschichte nicht wiederholt, aber reimt. An diesen Spruch musste ich in den letzten Tagen immer wieder denken, ebenso an Warren Buffett und Charlie Munger.
Wie oft wurde bereits das Ende Ihres Erfolgs und von Value-Investing verkündet? In den meisten Fällen von Journalisten und Kommentatoren, die nicht mal die geringste Ahnung davon haben, wie Value-Investing auch nur in den Grundzügen funktioniert.

Value ist jedenfalls nicht das blinde starren auf ein niedriges KUV und schon gar nicht auf das KBV.
Warren Buffett hat es wie immer treffend auf den Punkt gebracht: „Looking at the price is not investing.“

Geschichte wiederholt sich eben doch

Um die Jahrtausendwende wurde Berkshire verlacht, weil sie keine Internetaktien gekauft hatten.
Vor der Finanzkrise hatte man die beiden ebenfalls abgeschrieben und auch in den letzten Jahren wurde die Kritik immer lauter. Berkshire hätte den Anschluss verloren und verstehe die neue Welt nicht mehr.
Wie könne man nur auf 128 Mrd. Cash sitzen und nichts damit anfangen. Aktien seien doch alternativlos. Wie alternativlos, das haben wir in den letzten Wochen erlebt.

Die jüngsten Turbulenzen haben gezeigt, wie wertvoll Reserven sein können. Die Börsenweisheit „Cash is a position“ gilt auch noch heute.
Ich hatte es auf Guidants und in Webinaren immer wieder angesprochen und seit Monaten gewarnt. Sie können sich die alten Webinare gerne ansehen. In den ersten Minuten werden Sie immer denselben Tenor hören.
Corona konnte ich natürlich nicht vorhersehen, die Märkte waren aber „glücklicherweise“ überbewertet. Daher war meine Cashquote für meine Verhältnisse sehr hoch, ich hatte immer wieder dazu geraten, es ebenso zu halten.

Jetzt ist seine Zeit gekommen

Kommen wir zurück zu Berkshire. Die wirtschaftliche Realität ist ganz einfach: Berkshire ist flüssig, wenn andere Geld benötigen. Das war in der Finanzkrise der Fall und heute ist es wieder so.

Damals hat man zum Beispiel Goldman Sachs mit Geld versorgt und sich über Vorzugsaktien eine Dividende von 10% gesichert.
Ähnliche Deals hat man auch mit General Electric und in der jüngeren Vergangenheit mit Kraft Heinz abgeschlossen.

Man kann die Tage zählen, bis Vergleichbares passieren wird oder eine Übernahme getätigt wird. Berkshire hat eine prall gefüllte Kriegskasse mit 128 Mrd. USD an Barmitteln.
In Zeiten der Gigantomanie werden solche Zahlen schnell unterschätzt, daher möchte ich sie in Relation setzen.
Abgesehen von einem möglichen Übernahme-Aufschlag könnte Berkshire locker ein Dutzend Unternehmen aus dem S&P500 übernehmen. Tatsächlich gibt es in dem Index nur 37 Unternehmen, die mehr als die Kriegskasse von Berkshire Wert sind.
Selbst für Giganten wie McDonalds, Paypal oder Boeing würde das Geld reichen.

Hätte Warren Interesse daran, könnte man sich ebenso Volkswagen, BMW und Daimler gönnen. Wohlgemerkt nicht einen der Autobauer, alle drei.

Abgesehen von Cash hat Berkshire aber noch etwas, dass mindestens genauso wertvoll ist: Seinen Ruf. Steigt Buffett ein, ist die Bonität eines Unternehmens sofort wiederhergestellt.
Nur aus diesem Grund lassen sich Unternehmen wie Goldman überhaupt auf eine Verzinsung von 10% ein.

Als Alternative Buybacks

Findet man weiterhin keine Übernahmeziele, wird man auf Aktienrückkäufe setzen. Derzeit könnte man fast ein Drittel aller ausstehenden Papiere erwerben.

Tatsächlich hat Berkshire auch in den letzten Jahren auf dieses Mittel zurückgegriffen, zu einem Preis von durchschnittlich 205 USD.
Sie könnten jetzt also günstiger einsteigen, als der Großmeister selbst.

In zwei Wochen werden die entsprechenden Filings veröffentlicht und es würde mich sehr wundern, wenn man keine Buybacks durchgeführt hat.

Ein paar kleine Rechnungen

Die Aktie von Berkshire wurde in dem schwachen Umfeld dennoch abverkauft. Dadurch ist das Verhältnis von Barmitteln zu Börsenwert deutlich gestiegen.

Die Gemengelage ist wirklich erstaunlich. Wie beschrieben kann Berkshire in diesem Umfeld attraktive Deals abschließen. Gleichzeitig sind die enormen Reserven auch eine Versicherung gegen wirtschaftliche Probleme. Wie sollte man mit 128 Mrd. USD in der Hinterhand auch in Schieflage geraten?
Berkshire müsste eigentlich als sicherer Hafen angesehen und die Aktie gefragt sein.

Derzeit kommt das Unternehmen auf einen Börsenwert von 451 Mrd. USD. Nehmen wir an, dass die Aktienbeteiligungen so abgeschnitten haben, wie der S&P500, sind sie derzeit rund 190 Mrd. USD Wert. Hinzukommen, wie bereits mehrfach erwähnt, 128 Mrd. USD an Cash.

Für all die Tochterunternehmen bleibt also nur noch ein Rest von 133 Mrd. USD. Man könnte jetzt einfach den Kaufpreis von Geico, BNSF Railway, General Re, Precision Castparts usw. addieren und würde auf ein interessantes Ergebnis kommen:
Die meisten Töchter wurden über private Deals erworben, man kann nur schätzen, was Berkshire dafür auch noch bezahlt hat. Aber schon für die Unternehmen, deren Übernahmepreis bekannt ist, hat man mehr als 140 Mrd. USD ausgegeben! Und man darf wohl davon ausgehen, dass sie heute sehr viel mehr Wert sind.

Nehmen wir das extremste Beispiel. Für Geico hat man im Jahr 1996 rund 2,3 Mrd. USD hingeblättert. Heute wird der Wert des größten US-Direktversicherers auf 50 Mrd. USD geschätzt.
Es ergibt sich also eine enorme Lücke zwischen dem Börsenwert von Berkshire und dem intrinsischen Wert.

Das zeigt auch eine andere Rechnung. Wie wir gesehen haben, bewertet der Markt die Töchter von Berkshire, also das operative Geschäft mit 133 Mrd. USD. In den letzten Jahren haben diese Betriebe einen operativen Cashflow von mehr als 20 Mrd. USD erzielt.
Dieses, vom erfolgreichsten Investor aller Zeiten, handverlesenes Konglomerat kommt derzeit also auf ein P/FCF von 6,7. Ich lasse das unkommentiert…

Chart

Berkshire ist auf die Unterstützungszone bei 160-166 USD zurückgekommen. Dieser Bereich ist für antizyklische Anleger interessant. Weitere Gelegenheiten könnten sich nahe 145-150 USD ergeben und im Extremfall um 120 USD.

Gelingt hingegen ein Ausbruch über 185 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kurszielen bei 196 und 214 USD.

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Chart vom 01.04.2020 Kurs: 178,89 Kürzel: BRK.b - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Berkshire Hathaway ist die Holding der Investorenlegenden Warren Buffett und Charlie Munger. Die beiden gelten als Verfechter und der Koryphäen der Value-Schule.

Die zahlreichen Tochtergesellschaften sind in einem breiten Spektrum von Sektoren tätig, das Hauptgeschäft entfällt aber auf Versicherungen. Darüber in hinaus ist man in den Bereichen Schienentransport, Stromversorgung, Energie, Finanzen, Einzelhandel, Baustoffe, Flugsicherheit, Möbel, Bekleidung, Schmuck, Medien und Dienstleistungen tätig.

 

Berkshire ist ein Sonderfall

Auf die meisten Anleger dürfte Berkshire Hathaway kompliziert wirken. Es handelt sich schließlich um die größte Holding-Gesellschaft der Welt.
Zum Konzern gehören dutzende Unternehmen. Hinzu kommen noch zahlreiche Aktienpakete, an Apple hält man beispielsweise Papiere mit einem Wert von rund 50 Mrd. USD.

Verliert die Apple -Aktie an Wert, trampeln die Medien umgehend auf Buffett herum. Der alte Mann könne es nicht mehr. Wenn Apple aber ein neues Allzeithoch markiert, interessiert es niemanden.

All diese Faktoren schrecken Anleger ab. Anders kann man sich die Bewertung eigentlich nicht erklären.

Ich habe in den letzten Monaten immer wieder darauf hingewiesen. Berkshire könnte ein echtes Schnäppchen sein:
Zu diesem Preis kauft Warren Buffett höchstpersönlich

Nicht täuschen lassen

Seit einiger Zeit müssen US-Unternehmen auch nicht realisierte Buchgewinne auf Investments in jedem Quartal als Gewinn ausweisen.
Gleiches gilt für Buchverluste.

Im Fall von Berkshire schwankt das gemeldete Ergebnis dadurch erheblich, schließlich hat man Aktienpositionen mit einem Wert von mehr als 200 Mrd. USD.

Mit dem real erwirtschafteten Gewinn hat der gemeldete Gewinn also kaum noch etwas zu tun.
Es ist aber ein weiterer Punkt, der weniger versierte Anleger abschreckt. Es werden meist nur Überschriften gelesen und die lautet dann eben „Berkshire meldet Gewinneinbruch“.

Dabei ist es recht einfach, die Lage bei Berkshire aufzudröseln.
Der Börsenwert liegt derzeit bei 547 Mrd. USD. Darüber hinaus hat man Schulden in Höhe von 95,6 Mrd. USD.
Der Konzern hat aber auch Barmittel in Höhe von 124,4 Mrd. USD, weitere 19,2 Mrd. USD in Anleihen und 220 Mrd. USD in Aktien.

Zieht man diese leicht liquidierbaren Vermögenswerte vom Börsenwert ab, bleiben für all die Tochtergesellschaften „nur“ noch 270 Mrd. USD.
Dazu gehören zum Beispiel das Versicherungsgeschäft von Geico und General Re oder auch Dairy Queen, Clayton Homes, Lubrizol, Precision Castparts und viele mehr.

Diese Töchter haben im Vorjahr einen Umsatz von 247,8 Mrd. USD und ein operatives Ergebnis von 28,6 Mrd. USD erzielt. Der freie Cashflow lag bei 22,9 Mrd. USD.
Das realistische KGV liegt also bei 9,4. Der EV/FCF bei 11,8.

Das ist grundsätzlich eine niedrige Bewertung. Für eine durch Buffett und Munger handverlesene Auswahl an Unternehmen erscheint es umso attraktiver.

Chart

Der langfristige Aufwärtstrend ist intakt. In den letzten Tagen wurden mehrere Kaufsignale generiert. Das nächste Kursziel liegt bei 223,50 USD.

Darüber wäre Platz bis 230 USD. Anschließend dürfte es zu einer Korrektur kommen. Antizyklische Kaufgelegenheiten könnten sich dann bei 217 sowie 213 USD ergeben. Ein besonders gutes CRV ergibt sich nahe 200 USD, dort hatte ich die Aktie zuletzt empfohlen.

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Chart vom 07.11.2019 Kurs: 222 Kürzel: brk.b - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 07.11.2019 Kurs: 222 Kürzel: brk.b - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Gestern hatten ich einen warnenden Artikel zu einigen der größten US-Unternehmen veröffentlicht:
Achtung Top: Microsoft, Apple, Amazon, JPMorgan, Disney

Selbstverständlich hat sich an der fehlenden Marktbreite und den angeschlagenen Charts dieser Aktien nichts geändert, doch vielleicht ist das nur das halbe Bild.

Denn unter den US-Schwergewichten gibt es durchaus auch noch Nachzügler und trendstarke Aktien, die weiter zur Oberseite streben.

Nachzügler: Berkshire Hathaway

Berkshire Hathaway notiert aktuell auf dem Niveau des Jahreswechsels.

Wirklich viel Sinn ergibt das allerdings nicht, denn seitdem haben die Aktienbeteiligungen des Unternehmens rund 30 Mrd. USD an Wert hinzugewonnen.

Darüber hinaus läuft das operative Geschäft sehr gut und die Bewertung ist niedrig. Eine ausführliche Analyse der Aktie finden Sie hier:

Zu diesem Preis kauft Warren Buffett höchstpersönlich

Die Aktie hat also gute Chancen, endlich zum restlichen Markt aufzuschließen. Mögliche Kursziele liegen bei 210 sowie 215 und 222 USD.

Chart vom 27.08.2019 Kurs: 200,20 Kürzel: BRK.b - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Trendstark: AT&T

AT&T ist ein gutes Beispiel dafür, wie schnell das Sentiment drehen kann. Im Vorjahr wurde die Aktie noch in den Boden gestampft. Insgesamt ging es von 44 auf 27 USD abwärts.

Doch seit Jahreswechsel ist alles wie ausgewechselt und die Aktie steigt und steigt.

Dennoch ist bis zu den alten Höchstständen noch reichlich Potenzial vorhanden. Darüber hinaus bietet der Aristokrat eine Dividendenrendite von 5,84%.

Die nächsten Kursziele auf der Oberseite liegen bei 36 sowie 37,50 USD. Darüber käme es zu einem bedeutenden Kaufsignal.

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Chart vom 27.08.2019 Kurs: 34,93 Kürzel: T - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Nachzügler: Johnson & Johnson

Der Pharmagigant tritt ebenfalls seit Monaten auf der Stelle, obwohl in den letzten Quartalen durchweg die Erwartungen übertroffen wurden.

Johnson & Johnson kommt derzeit auf eine P/E von 15,6 und eine forward P/E von 14,8.

In den letzten fünf Jahren lag die P/E durchschnittlich bei 17 und im Tief bei 15,2. Bei diesem Aristokraten mit einer Dividendenrendite von 3,0% wäre also durchaus noch Luft vorhanden.

Chart vom 27.08.2019 Kurs: 127,80 Kürzel: JNJ - Tageskerzen | LYNX Online Broker

Trendstark: Procter & Gamble

Betrachtet man die letzten 18 Monate von Procter & Gamble, möchte man sich unwillkürlich die Augen reiben.
Ohne größeren Zwischenstopp ist die Aktie von 70 auf 120 USD marschiert.

Für einen Konsumgüter-Konzern dieser Größe ist das äußerst erstaunlich. Der eigentliche Grund dafür ist aber, dass die Aktie vor Beginn der Party auf dem Niveau von 2007 notierte.

Für Investoren dürfte das Papier mit einer P/E von 26 wohl zu teuer sein. Die meisten Trader dürfte das kaum abschrecken.

Sollte die Aktie an das untere Ende des Aufwärtstrends zurückkehren, würden sich antizyklische Käufe anbieten. Aktuell wären das Kurse von 113-115 USD.

Bricht die Aktie über 120 USD aus, kommt es zu einem Kaufsignal mit Potenzial bis 123 USD.

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Chart vom 27.08.2019 Kurs: 119,32 Kürzel: PG - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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Welche Bewertung wäre fair?

Eine Analyse von Berkshire Hathaway ist daher äußerst kompliziert, denn eigentlich müsste man dutzende Unternehmen analysieren.

Man kann sich wohl aber auch darauf verlassen, dass der erfolgreichste Investor aller Zeiten mehrheitlich herausragende Unternehmen zu einem attraktiven Preis gekauft hat.

Konzentrieren wir uns also auf das große Bild:
Insgesamt konnte der Umsatz in den letzten zehn Jahren von 112,49 auf 225,38 Mrd. USD gesteigert werden. Der Gewinn legte im selben Zeitraum von 3,25 auf 10,05 USD je Aktie zu.

Das entspricht einem durchschnittlichen Gewinnwachstum von über 13%.
Ein Unternehmen mit dieser Entwicklung hat eine faire P/E von mindestens 13 und auch Werte nahe 20 wären absolut vertretbar.

Was ist Berkshire Wert?

In dieser Reihenfolge führe ich übrigens alle Analysen durch. Ich schaue mir zuerst die Zahlen an und denke darüber nach, was eine faire Bewertung wäre.

Meistens ergibt sich dann eine gewisse Spanne, zum Beispiel eine P/E oder EV/FCF von 10-15.
Es ist keine exakte Wissenschaft, muss es auch nicht sein, denn schließlich ist der Wert eines Unternehmens vor allem von einer unsicheren Zukunft abhängig.

Im Fall von Berkshire Hathaway sind wir also auf eine P/E von 13-18 gekommen und selbstverständlich wollen wir bestenfalls am unteren Ende dieser Spanne einsteigen – oder natürlich noch günstiger.

Berkshire kommt derzeit auf einen Börsenwert von 485 Mrd. USD. Gleichzeitig besitzt das Unternehmen Aktienbeteiligungen mit einem Wert von weiteren 200 Mrd. USD und atemberaubende 122 Mrd. USD an Barreserven.

Das Geschäft, welches diese Unsummen abwirft, wird derzeit also nur mit 163 Mrd. USD bewertet.

Selbst wenn man den Wert der Aktien noch mit einem Abschlag von 20% versieht, kommt Berkshire auf eine P/E von 8 und ein EV/FCF von 9.

Das lässt darauf schließen, dass die Aktie deutlich unterbewertet ist. Das wäre bei dem Zahlenwerk (Wachstum im Vergleich zum Preis) ohnehin der Fall, doch hier handelt es sich um handverlesene Unternehmen – handverlesen durch den erfolgreichsten Investor aller Zeiten.

Dass Berkshire über 100 Mrd. USD anhäufen konnte, zeigt die enorme Profitabilität des Konzerns mehr als eindrucksvoll.

Zu diesem Schluss scheine nicht zur ich zu kommen, sondern auch Warren Buffett selbst. Zuletzt wurden für einen Durchschnittspreis von 205 USD eigene Aktien zurückgekauft.
Aktuell notiert Berkshire Hathaway darunter.

Chart

Berkshire glänzte zuletzt nicht gerade mit Momentum. Dass das auch ganz anders aussehen kann, zeigen die beiden Jahre zuvor. Ohne größere Korrektur stieg die Aktie von 125 auf 215 USD.

Darüber hinaus ist die Aktie jetzt wieder in die langfristige Kaufzone zwischen 180 und 200 USD eingetaucht.

Für langfristig orientierte Investoren ist es eine Gelegenheit.

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Chart vom 06.08.2019 Kurs: 198 Kürzel: BRK.b - Wochenkerzen | LYNX Online Broker