Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Aumann: Ist das die Trendwende?

Aumann ist ein Maschinenbauer und Zulieferer der Automobilindustrie mit Fokus auf Anstriebsstränge für Elektrofahrzeuge.

Die Vision

Das Management hat sich mit dem Börsengang dem ehrgeizigen Ziel verschrieben, Weltmarktführer für Spezialmaschinen und Produktionslinien für den Bereich E-Mobility zu werden und signifikant zu wachsen.

Rückwirkend wurden Zahlen ab 2013 vorgelegt. Seitdem hat sich der Umsatz von 103 auf 210 Mio. Euro mehr als verdoppelt und das Ergebnis ist von 0,58 auf 0,94 Euro je Aktie gestiegen.

Bisher hört sich das gut an

Seit dem Börsengang 2017 hatten es Investoren aber nicht leicht, denn die Papiere sind von 95 auf zuletzt unter 30 Euro abgestürzt.
Die Autoindustrie hat sich spürbar abgekühlt, die weltweiten Verkaufszahlen stagnieren und das Who’s Who der Zulieferer musste den Ausblick revidieren.

All das hat dazu geführt, dass auch die Aktie von Aumann in die Knie gegangen ist. An den Zahlen lassen sich aber keinerlei Probleme ablesen.

Tatsächlich kletterte der Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres von 140,3 auf 212,0 Mio. Euro und das Ergebnis stieg um 33% auf 0,97 Euro je Aktie.

Der Umsatz im Bereich E-Mobility hat sich von 40,3 auf 78,4 Millionen Euro nahezu verdoppelt.

Und auch im vierten Quartal dürfte das Geschäft weiter auf Hochtouren laufen, denn der Auftragsbestand lag zuletzt bei nahezu 200 Mio. Euro.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Die Auftragsbücher sind also voll und man wächst mit einem anhaltend hohen Tempo. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand einen Umsatzsprung von 210 auf über 300 Millionen Euro.

Das Ergebnis dürfte von 0,94 auf 1,40 Euro je Aktie steigen und im neuen Jahr werden 1,78 Euro erwartet.

Aumann kommt dementsprechend auf ein KGV von 23 und ein KGVe von 17,8 im Jahr 2019.

Bei einem Gewinnwachstum von weit über 20% ist die Bewertung ohne Probleme zu rechtfertigen, auch wenn das KGV im Branchenvergleich außerordentlich hoch ist. Continental, Schaeffler & Co. kommen derzeit durchweg auf ein KGV von unter 10, teilweise weit darunter. Allerdings tendiert das Wachstum bei den Branchengrößen auch gegen Null und der Gewinn stagniert.

Charttechnik

Aumann hat massive Verluste hinter sich und noch haben die Bären die Aktie fest in der Hand.

Der Abwärtstrend ist intakt, erst vor wenigen Tagen ist das Papier an der oberen Trendbegrenzung gescheitert. Es ist also nicht auszuschließen, dass die Aktie abermals bis 30 oder 27,50 Euro fällt. Darunter kommt es zu einem weiteren Verkaufssignal.

Gelingt hingegen ein Anstieg über 32,50 Euro, würde sich das Chartbild spürbar aufhellen. In diesem Fall wären weitere Kursgewinne in Richtung 40 und 42,50 Euro möglich.

Chart vom 14.01.2019 Kurs: 31,75 Kürzel: AAG - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 14.01.2019 Kurs: 31,75 Kürzel: AAG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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