Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Aumann: Das ist die zentrale Schaltstelle

Aumann ist ein Maschinenbauer und Zulieferer der Automobilindustrie mit Fokus auf Anstriebsstränge für Elektrofahrzeuge.

Es folgen Taten

Das Unternehmen hat ehrgeizige Ziele und will nach eigenem Bekunden der Weltmarktführer für Spezialmaschinen und Produktionslinien im Bereich E-Mobility werden.

Doch den Worten folgen auch Taten. Im Zuge des Börsengangs 2017 hat man rückwirkend bis 2013 Zahlen vorgelegt. In diesem Zeitraum hat sich der Umsatz von 103 auf 291 Mio. Euro nahezu verdreifacht. Das Ergebnis ist von 0,58 auf 1,19 Euro je Aktie gestiegen.

Während ein Großteil der Autobranche und vor allem Zulieferer unter Druck gerieten, lief das Geschäft bei Aumann auf Hochtouren.

Der Laden brummt

Im abgelaufenen Geschäftsjahr legte der Umsatz um 38,2% auf 290,8 Mio. Euro zu. Das Konzernergebnis stieg um 39,7% auf 18,2 Mio. Euro.

Gleichzeitig wurden Schulden getilgt und somit die Eigenkapitalquote verbessert.

Aumann ist demnach in der Lage, auch enormes Wachstum aus dem Cashflow zu finanzieren. Eine Fähigkeit, die man als Investor gar nicht genug schätzen kann.

Der Auftragsbestand lag bei 204,2 Mio. Euro.

Man konnte also mit gutem Grund davon ausgehen, dass sich die beeindruckende Entwicklung fortsetzen dürfte.

Daher hatte ich die Aktie bereits in der Vergangenheit zum Kauf empfohlen. Zuletzt im März, zu Kursen von 25,80 Euro. Es war exakt das Tief und die Aktie legte anschließend um 35% zu.

Abverkauf nach Quartalszahlen

Nach der gestrigen Veröffentlichung der Daten kam das Papier aber mächtig unter Druck.

Der Umsatz kletterte im ersten Quartal um 6,6% auf 67,4 Mio. Euro. Das Ergebnis war jedoch von 0,32 auf 0,31 Euro je Aktie leicht rückläufig.

Einen Kurssturz von 12% rechtfertigt das kaum. Der war vielmehr auf die Sorge einer weiteren Eintrübung zurückzuführen, denn der Auftragseingang war stark rückläufig.

Unter dem Strich bleibt jedoch ein Auftragsbestand von 178,6 Mio. Euro. Selbst wenn sich auch in den kommenden Monaten eine Lücke ergibt, wird es noch mehrere Quartale dauern, bis das zu ernsthaften Problemen führt.

Daher wurde die Prognose bestätigt. Der Markt erwartete weiterhin einen Anstieg des Ergebnisses um 13% auf 1,34 Euro je Aktie.

Aumann kommt derzeit auf ein KGV von 20,4 und ein KGVe von 18,2.

Seit dem Börsengang war die Aktie nie günstiger und auch im Verhältnis zu den Charakteristiken und dem Potenzial ist die Bewertung attraktiv.

Das Bild

Aus charttechnischer Sich steht die Aktie allerdings auf der Kippe. Der Abwärtstrend ist intakt und Aumann notiert nahe der Unterstützung bei 25 Euro. Fällt das Wertpapier per Wochenschluss unter diese Marke, kommt es zu einem Verkaufssignal mit einem möglichen Kursziel bei 20 Euro.

Können die Bullen den Support bei 25 jedoch verteidigen, entspannt sich die Lage vorerst und es könnte eine Erholung eingeleitet werden.

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Chart vom 16.05.2019 Kurs: 24,35 Kürzel: AAG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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