S&P 500 Prognose S&P 500: Das war ein „Big Point“ – aber die nächsten Hürden sind schon nahe

News: Aktuelle Analyse des S&P 500 Index

von |
In diesem Artikel

S&P 500
ISIN: US78378X1072
|
Ticker: SPX --- %

---
---% (1D)
1 W ---
1 M ---
1 J ---
Zum S&P 500
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Die US-Konjunkturdaten der letzten Tage machten deutlich, dass eine Rezession wohl kaum zu vermeiden ist, trotzdem hält die US-Notenbank Kurs. Aber viele glauben fest an ein baldiges Happy End und haben den S&P 500 über eine entscheidende Chart-Hürde gehoben. Hält das?

Reduziert man sich alleine auf die Charttechnik, haben die Bullen am Montag einen „Big Point“ gelandet. Im Monatschart sehen wir, dass der Januar dabei ist, den schwachen Dezember auszugleichen. Gelingt das, würde der Stochastik-Oszillator auf Monatsbasis ein Kaufsignal generieren und die Aufwärtsbewegung nach der Verteidigung der 1.000-Tage-Linie im Oktober in eine neue Runde gehen. Und auf Tagesbasis sehen wir, dass gestern gelang, was noch vergangene Woche schiefging, nämlich der Ausbruch über die runde 4.000 Punkte-Marke und damit über die 200-Tage-Linie und die mittelfristige Abwärtstrendlinie. Die Frage ist jedoch: Wie weit könnten die Bullen jetzt kommen, zumal:

Den aktuellen Kurs und Chart des S&P 500 sowie Kursinformationen und alle Aktien des Index finden Sie hier.

Expertenmeinung: So ganz rund lief die Sache am Montag nicht. In der zweiten Sitzungshälfte setzten Gewinnmitnahmen ein, kurz vor Beginn der letzten Handelsstunde musste die 4.000 Punkte-Marke verteidigt werden, erst dann setzten sich die Käufer durch. Doch mit einem Schlusskurs ein halbes Prozent über dieser runden Marke ist der Ausbruch noch ein wenig wacklig, es müssen daher umgehend, idealerweise natürlich heute, Anschlusskäufe folgen, die klar machen, dass genug Trader diesen Anstieg als hinreichend starkes Signal ansehen, um weiter zu kaufen.

S&P 500: Monats-Chart vom 23.01.2023, Kurs 4.019,81 Punkte, Kürzel SPX | Online Broker LYNX

Dabei müssten sie sich aber stur auf diese die Kurse zuletzt treibende Hoffnung fokussieren, dass die US-Leitzinsen nur noch kurze Zeit und leicht steigen, die Inflation als Gefahrenmoment ausgedient hat und, wichtiger noch, dass eine Rezession ausbleibt. Der Haken bei dieser Meinung ist, dass sie fast täglich durch immer schwächer ausfallende US-Konjunkturdaten torpediert wird. Alleine in den vergangenen fünf Handelstagen kamen die Konjunkturindizes der beiden regionalen Notenbanken von New York und Philadelphia deutlich in der rezessiven Zone herein … der US-Einzelhandelsumsatz lag im Dezember ebenso stärker im Minus wie erwartet, wie die Industrieproduktion … die Baubeginne und Baugenehmigungen fielen weiter … und die US-Frühindikatoren für Dezember kamen den neuen Monat am Stück im Minus herein.

Rational betrachtet würde es jetzt wohl für die Inflationsbekämpfung schädlich sein, wenn die US-Notenbank einknickt, obwohl sie im Vorfeld klar kommuniziert hatte, dass man eine Rezession im Notfall aushalten müsse, der Konjunktur aber nicht vor eine Rezession bewahren, dafür ist der Leitzins-Level schon jetzt zu hoch. Da wird man jetzt durch müssen … und das wird an den Unternehmensgewinnen nicht spurlos vorbeigehen.

Der S&P 500 gegen ein solches Umfeld immer höher zu tragen, wird nicht einfach, zumal Sie im Chart auf Tagesbasis sehen, dass nach dem Widerstand hier vor dem Widerstand ist: Bereits bei 4.115 Punkten beginnt eine bis 4.325 Punkte reichende, recht massive Zone potenzieller Widerstände. Anschlusskäufe sind daher zwingend. Und konsequente Stop Loss-Absicherungen, momentan um 3.850 Punkte knapp unter der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie sinnvoll angesiedelt, absolut zwingend.

S&P 500: Tages-Chart vom 23.01.2023, Kurs 4.019,81 Punkte, Kürzel SPX | Online Broker LYNX
Top Flop Aktien – Übersicht der Gewinner und Verlierer

Welche Aktien in den wichtigen Indizes sind in letzter Zeit am meisten gestiegen oder gefallen? Was sind die Top-Aktien 2023? Welche Aktien haben die beste Performance über die letzten 5 Jahre und welche Aktien sind stark gefallen? Hier finden Sie es heraus: DAX Top FlopMDAX Top FlopEuro Stoxx Top FlopDow Jones Top FlopNasdaq 100 Top Flop

--- ---

--- (---%)
Mkt Cap
Vol
T-Hoch
T-Tief
---
---
---
---

Displaying the --- chart

Heutigen Chart anzeigen

Alle Börsenblick-Artikel

Nachricht schicken an Ronald Gehrt
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Vorherige Analysen des S&P 500 Index

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Der marktbreite S&P 500-Index ist einer der wichtigsten Indizes der Welt. Er ist vielleicht nicht der Flaggschiff-Index der US-Börsen, das ist weiterhin der Dow Jones. Aber er ist weitaus repräsentativer. Und er befindet sich jetzt an einem Punkt, der Weichen stellen wird.

Der Standard & Poor’s 500-Index ist ein Index zwischen den Stühlen, denn er listet die 30 Dow Jones-Aktien ebenso wie die wichtigsten Aktien des Nasdaq 100. Und dementsprechend präsentiert sich das Chartbild des S&P 500: Gezogen durch die in den vergangenen Monaten massiv gestiegenen Aktien der „Old Economy“, die den Dow Jones dominieren … aber zugleich gedrückt durch die immer noch nicht ausgestandenen Abwärtstrends der Hightech-Schwergewichte. Damit bewegt sich der Index zwischen Baum und Borke. Doch nur, weil er stark von den Aktien der beiden vorgenannten Indizes bestimmt wird, wäre es falsch zu glauben, der S&P 500 hätte kein Eigenleben.

Denn auf ihn laufen die meisten Derivate, seien es Optionen oder Futures. Die großen Trader ziehen den S&P 500 deshalb vor, weil er mit seinen 500 Aktien und seiner „Mittlerposition“ zwischen Old und New Economy am repräsentativsten für den Gesamtmarkt ist, ohne so sehr von Nebenwerten beeinflusst zu sein wie der Russell 2000-Index. Und das bedeutet: Charttechnische Signale im S&P 500 sind nicht nur nicht weniger verlässlich als die anderen Indizes. Sie können sogar bewirken, dass die anderen Indizes dadurch massiv beeinflusst werden. Was im aktuellen Fall heißen könnte:

Geht der S&P 500 durch die jetzt angelaufene Mega-Chart-Hürde, könnte das dazu führen, dass der bislang auffällig schwache Nasdaq 100 durchstartet. Scheitert der S&P 500, könnte das der Beginn umfassender Gewinnmitnahmen in Old Economy-Aktien sein, was den Dow Jones in die Knie zwingen könnte. Um was genau geht es hier aktuell?

Expertenmeinung: Im Dezember war der Index gleich zweimal an der übergeordneten, im Januar 2022 etablierten Abwärtstrendlinie abgewiesen worden. Das war zwar massiv bärisch, aber die Verkäufe führten nicht zurück an das 2022er-Tief, sondern es gelang um 3.800 Punkte eine Bodenbildung, aus der sich der S&P 500 zum Ende der ersten 2023er-Handelswoche nach oben lösen konnte. Was aber erst dann Zeichen setzen würde, wenn die am Freitagabend angelaufene Widerstandszone eindeutig überboten würde (am Montag fand in den USA feiertagsbedingt kein Handel statt).

Hierbei geht es weniger um die runde Marke von 4.000 Punkten an sich. Die wurde seit Mai 2022 zu oft über- und unterboten, um noch psychologisch für die Trader relevant zu sein. Es geht um die 200-Tage-Linie und den mittelfristigen Abwärtstrend. Über die gesamte zweite Jahreshälfte 2022 liefen diese beiden Linien eng beieinander und nahezu parallel, so dass man von einem doppelten Leitstrahl sprechen kann, der das bärische Lager bislang erfolgreich führte. Sofern dieser doppelte Leitstrahl nicht überboten würde … und darum geht es genau jetzt.

Die 200-Tage-Linie lag am Freitag bei 3.981 Punkten und wurde zum Handelsende leicht überboten. Die Abwärtstrendlinie jedoch wurde nur erreicht, liegt heute ziemlich genau bei 4.000 Zählern. Zwar würde sich bereits ab 4.114 Punkten eine breite Widerstandszone in den Weg der Bullen stellen. Aber würde diese Zone 3.980/4.000 signifikant (mehr als ein Prozent) überboten, kann das eine Signalwirkung erhalten, die sogar die Zone zwischen 4.114 und 4.325 Punkten erreich- und bezwingbar machen könnte. Schlusskurse deutlicher unter 3.800 Punkten würden hingegen bedeuten, dass die nächste Attacke der Bullen gescheitert ist, auch das dürfte seine Wirkung nicht verfehlen. Die Würfel werden in dieser Woche fallen … das sollte man im Auge behalten.

S&P 500: Chart vom 13.01.2023, Kurs 3.999,09 Punkte, Kürzel SPX | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

An der Börse ist man gut beraten, genau das Gegenteil davon zu tun, was alle anderen machen.

Um das zu belegen, gäbe es unzählige Beispiele. Wer in „heiße Sektoren“ und Hype-Themen investiert, erlebt am Ende ein böses Erwachen.
Egal ob es Marihuana-Aktien waren, Cryptos, NFTs oder die Krisengewinner von 2020, die Sache endete immer auf dieselbe Art und Weise:
In einem Crash.

Dabei geht es gar nicht darum, dass die jeweiligen Assets grundsätzlich ein schlechtes Investment wären. Wer aber während des Hypes überhöhte Preise bezahlt, verdient trotzdem nichts, sondern verliert Geld.

Wie kommt es zu Übertreibungen?

Die Mehrheit rennt den Themen und Aktien hinterher, mit denen andere bereits Geld verdient haben.
Und sie scheuen Asset-Klassen und Aktien, mit denen andere Geld verloren haben.

An sich hört sich das schlüssig an und entbehrt nicht jeder Logik. Betrachtet man die Sache aus evolutionärer Sicht, ergibt es sogar vollkommen Sinn.
In der Vergangenheit hat die Gemeinschaft unser Überleben gesichert. Entsprechende Verhaltensmuster sind also Teil unserer Genetik.

Diese unterbewussten Automatismen, also den Schutz der Gruppe zu suchen und dem „Herdentrieb“ nachzugeben, sind an der Börse jedoch ein sehr schlechter Ratgeber.

Denn dadurch werden essenzielle Fragestellungen ignoriert, beispielsweise die Frage, wie hoch der zugrundeliegende Wert eines Assets wirklich ist.
Um diese Fragen zu beantworten, wurde unser Gehirn schlichtweg nicht geschaffen.

Das führt dazu, dass alle dasselbe tun, was wiederum zu atemberaubenden Übertreibungen in beide Richtungen führt.

Das Ende ist nah

Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und jeder, der willens ist, in das jeweilige Hype-Thema zu investieren, ist bereits an Bord.
Ab einem gewissen Punkt lassen sich keine neuen Käufer mehr finden, die beispielsweise Bitcoin kaufen möchten und den Kurs noch weiter in die Höhe treiben könnten.

Dann kippen Angebot und Nachfrage langsam und sinken die Kurse erst, wollen immer mehr Menschen aussteigen.
Denn niemand möchte Assets halten, die im Wert fallen.

All das kennen wir unter dem Begriff „Boom- und Bust-Zyklus“. Zuerst kommt es zum Boom, also einer Rallye und am Ende zum Bust, also dem Platzen der Blase.

Genau das haben wir in den letzten 2-3 Jahren auf globaler Basis erlebt.

Ganz allein

Diese wilden Kursschwankungen kann man natürlich für sich nutzen, aber dazu muss man die richtigen Strategien entwickeln.

„Be fearful when others are greedy, and greedy when others are fearful.“ – Warren Buffett

In der Theorie ist das einfach gesagt, es in der Realität umzusetzen, ist allerdings schwierig. Den wenigsten Menschen fällt es leicht, gerade dann in Aktien zu investieren, wenn alle anderen davon abraten oder sogar Panik herrscht.

Nehmen wir die aktuelle Phase. Die absolute Mehrheit der Anleger dürfte bärisch sein, so zumindest mein Eindruck.
Der Sentix Investor Confidence Index (Link) und eine Vielzahl anderer Indikatoren bestätigen das.

Schaut man sich die Sache allerdings langfristig an, wird ein Zusammenhang offensichtlich. Im Endeffekt war es immer eine gute Idee, gerade dann zu kaufen, wenn die Mehrheit pessimistisch ist.

Die Sache ist simpel und einleuchtend.
Nehmen wir an, es gäbe 100 Börsianer auf der Welt und aktuell haben nur 20 davon Interesse daran, Aktien zu kaufen.
Der Rest steht an der Seitenlinie oder verkauft sogar, die Kurs sinken tendenziell.

Das bedeutet, dass es noch 80 Börsianer gibt, die perspektivisch wieder größeres Interesse an Käufen haben und die Kurse befeuern könnten.

Das dürfte in etwa der derzeitigen Realität entsprechen.
Aktuell ist die Mehrheit bärisch, so wie sie es beispielsweise auch ab März 2020 war. Nachhaltig bullisch wurde die Mehrheit erst wieder im März 2021.
Die beste Stimmung herrschte natürlich kurz vor dem Hoch.

Chart vom 09.01.2023 – Kurs: 3.894 Kürzel: SPX - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 09.01.2023 – Kurs: 3.894 Kürzel: SPX – Wochenkerzen

Passend dazu der Kursverlauf des S&P500. Selbstverständlich wurde das Tief erreicht, als die Masse vollkommen bärisch war.
Am Hoch herrschte hingegen Optimismus und das Sentiment war sehr positiv.

Jetzt ist es an Ihnen, die richtigen Rückschlüsse zu ziehen.

Antizyklisches Investieren ist emotional herausfordernd und erfordert enorme Disziplin, daher sind nur wenige dazu in der Lage.
Aus diesem Grund ist es auch so eine lohnende Beschäftigung.

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wenn wir uns die Rallye an der Wall Street von Oktober bis zum jetzigen Zeitpunkt ansehen, dann wurde der Anstieg hauptsächlich von zwei Handelstagen getragen. Zum einen war dies der 13. Oktober und zum anderen der 10. November 2022. Diese beiden Tage hatten allein eine Impulshöhe von rund 350 Punkten.

Der S&P 500 ist aber nur geringfügig mehr gegenüber dem Jahrestief gestiegen. Wer also nicht an diesen beiden Tagen voll investiert war, hat von der Rallye lediglich im geringen Ausmaß profitieren können. Anleger, die derzeit nur auf ein kleines Plus im Portfolio durch die Kursbewegung der letzten Monaten blicken, haben demnach nicht viel falsch gemacht. Nur weil der Gesamtmarkt um mehr als 10% in den letzten beiden Monaten gestiegen ist, bedeutet noch lange nicht, dass man diese Performance locker 1 zu 1 mittragen konnte.

Chart vom 12.12.2022 Kurs: 3.990,29 Kürzel: SPX | Online Broker LYNX

Expertenmeinung: Diese Woche wird mit hoher Wahrscheinlichkeit darüber entschieden, ob die Rallye an der Wall Street weitergehen wird oder nicht. Heute werden um 14:30 Uhr die Konsumentenpreise erwartet. Analysten gehen in der Kernrate von einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 6.1% aus. Gegenüber dem Vormonat sollen die Preise um 0.3% steigen. Sollte die Zahl nur geringfügig darüber sein, ist mit einem Abverkauf zu rechnen.Darunter könnte andererseits ein Fest für die Bullen angerichtet sein.

Dann haben wir noch am Mittwochabend die heiß ersehnte Sitzung der US-Notenbank FED. Auch diese wird im großen Ausmaß dazu beitragen, wie es mit der allgemeinen Entwicklung weitergeht. Diese zwei Tage könnten über den weiteren Verlauf bis Ende des Jahres entscheiden. Es bleibt spannend.

Aussicht: NEUTRAL

 Chart vom 12.12.2022 Kurs: 3.990,29 Kürzel: SPX | Online Broker LYNX
Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der US-Notenbankchef, Jerome Powell, bestätige in seiner Rede am Mittwoch, dass es im Dezember wohl eher zu kleineren Zinsanhebungen an der Wall Street kommen wird. Dies nahmen sich die Bullen sofort zu Herzen. Die US-Indizes schossen wie Phönix aus der Asche und legten einen weiteren beeindruckenden Handelstag hin. Des Weiteren warnte jedoch Powell, dass er die Zügel der Geldpolitik weiterhin sehr restriktiv führen wird, bis es erste Anzeichen für Fortschritte im Bereich der Inflation gibt.

Der S&P500 ging mit einem Plus von über 3% aus dem Handel. Der etwas zinssensitivere Nasdaq konnte sogar +4.5% an Wert zulegen. Die im November gestartete Rallye geht somit vorerst unvermindert weiter.

Expertenmeinung: Wie bereits in meiner letzten Analyse auf den S&P500 erwähnt, war es ungemein wichtig, die Marke bei 3.900 Punkten zu verteidigen. Gleichzeitig schafften es die Bullen, den Index über der 20-Tage-Linie zu halten. Erstmals seit März dieses Jahres gelang sogar der Sprung über die 200-Tage-Linie. Dies bedeutet zwar noch nicht das Ende des Bärenmarktes, aber von hier aus wird es wirklich interessant. Je länger sich der Index über besagter Linie halten kann, umso mehr institutionelle Anleger werden beginnen, nachhaltig zu investieren. Noch aber ist es nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Nach wie vor sollten sich Anleger immer auf ein Exit-Szenario vorbereiten. Vorerst bleibt also alles über der Marke von 3.900 Punkten positiv.  

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 30.11.2022 Kurs: 4.078,77 Kürzel: SPX | Online Broker LYNX

Lassen Sie sich den Artikel vorlesen:

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der gestrige Handelstag an der Wall Street war ungemein wichtig. Nach dem Startschuss zu einer möglichen Jahresendrallye vor zwei Wochen hatten sich die Kurse wieder etwas beruhigt. Besonderes Augenmerk warfen Anleger vor allem auf die Marke bei 3.900 Punkten. Diese wurde zuvor eindrucksvoll nach oben gebrochen und bildete in Folge eine wichtige Unterstützung.

Um die Rallye im wichtigsten Index der USA, dem S&P 500, weiter fortführen zu können, mussten die Bullen diese Ebene verteidigen. Der Test gelang und der Kaufdruck schien sich allmählich wieder etwas zu erhöhen. Nun konnte die Zwischenkonsolidierung abermals nach oben verlassen werden. Die mögliche Jahresendrallye läuft derzeit also wie nach Plan weiter. Der Trend befindet sich mittelfristig in einer bullischen Gesamtlage.  

Expertenmeinung: Die letzte Zwischenrallye, welche von Juli bis August dieses Jahres stattfand, endete in Folge fast punktgenau an der fallenden 200-Tage-Linie. Diese kommt nun im Bereich von 4.062 Punkten ins Spiel. Ob der Anstieg dann hier wieder abgewürgt wird, bleibt abzuwarten.

Grundsätzlich gibt es noch weitere Kursziele nach oben. Hier hätten wir zum einen das noch offene Gap von Mitte September und das dazugehörige Pivot-Hoch. Durchaus noch mögliche Ziele, welche in den kommenden Tagen abgearbeitet werden dürften. Ansonsten ist derzeit klar: Der Zwischenboden bei 3.900 Punkten muss gehalten werden, um den Bären nicht die Möglichkeit zu geben, sich rasch wieder zu entfalten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 22.11.2022 Kurs: 4.003,65 Kürzel: SPX | Online Broker LYNX