Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
amazon: Ein optimales Szenario für die Bullen!

Man hörte am Freitag Stimmen, dass das Plus der Amazon-Aktie angesichts des grandiosen Gewinns, der am Donnerstag nach Handelsende für das erste Quartal bekanntgegeben wurde, bedenklich klein ausgefallen sei. Doch ist das wirklich so? Muss man vor diesen Anstieg von gut 2,5 Prozent wirklich das Wort „nur“ setzen?

Es reicht eigentlich ein Blick auf den Chart auf Tagesbasis, um das zu verneinen. Die Aktie tat sich direkt nach der Bekanntgabe der Ergebnisse im nachbörslichen Handel schwer und startete auch wacklig in den Freitag. Doch am Ende setzten sich die Käufer durch, die Gewinnmitnahmen wirkten sich nicht aus – und das ist klar positiv zu werten.

Natürlich könnte man im ersten Moment denken, dass ein Gewinn pro Aktie von 7,09 US-Dollar, der mehr als doppelt so hoch lag wie im ersten Quartal 2018 und meilenweit über der durchschnittlichen Analystenprognose von 4,72 US-Dollar, eine Kursexplosion hätte auslösen müssen. Das ist richtig, wenn man bedenkt, dass dieser so viel höhere Gewinn erreicht wurde, obwohl der Umsatz mit 59,7 Milliarden US-Dollar nur im Rahmen der Prognosen hereinkam. Aber viele denken so nicht … und das könnte sich am Ende für die Bullen als Vorteil erweisen.

Expertenmeinung: Ein Umsatz „nur“ im Rahmen der Erwartungen und „nur“ 17 Prozent über Vorjahresquartal, das wäre dann ein Grund, hier auch mal Kasse zu machen, wenn es beim Gewinn genauso ausgesehen hätte. So aber wurde eine beeindruckend höhere Umsatzrendite erreicht. Das ist, gerade im eher schwächeren ersten Quartal, eine starke Leistung, die aber wenig beachtet wurde, zumal amazon für das laufende Quartal nicht von einem allzu viel höheren Umsatz ausgeht.

Das hielt die Trader zurück, obgleich die Analysten ihre Kursziele in Scharen anhoben. Dass der Umsatz nicht ewig rasant wachsen kann, ist eigentlich klar. Dass es jetzt darum geht, den jahrelang mit niedriger Priorität gesehenen Gewinn zu steigern, auch. Dass die Anleger das aber nur gemäßigt honorierten, anstatt mit einer Kauforgie gleich mehrere Quartale steigender Gewinne vorwegzunehmen, ist eher günstig für die Aktie, denn so entgeht man einer Überhitzung. Und immerhin:

Wenn man bedenkt, dass amazon seit dem Tief an Weihnachten 50 Prozent zugelegt hat, ist es schon aller Ehren wert, wenn Gewinnmitnahmen ausbleiben. Solange die charttechnische Schlüsselzone zwischen 1.750 und 1.785 US-Dollar nicht unterboten würde, könnte sich die Aktie allemal auch eine Korrektur „leisten“ … der Trend nach oben bliebe auch dann intakt. Darauf, dass amazon in diese Zone zurücksetzt, sollte man sich aber besser nicht verlassen, denn natürlich lockt jetzt das nahe gekommene, bisherige Rekordhoch bei 2.050 US-Dollar.

Chart vom 26.04.2019, Kurs 1.950,63 US-Dollar, Kürzel AMZN | LYNX Aktienempfehlungen

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