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E.ON AG: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: E.ON
Datum

Titel

Analysis

Der britische Energieversorger SSE (Scottish & Southern Energy) hatte am Mittwochmorgen eine Gewinnwarnung herausgegeben. Die Aktie fiel – aber mit ihr fielen nahezu alle anderen europäischen Energieversorger ebenfalls. Bei E.ON beeilte man sich, umgehend mitzuteilen, dass die eigene Gewinnprognose Bestand hat. Aber allzu viel half das nicht, die E.ON-Aktie beendete den Handelstag mit einem Abschlag von 3,5 Prozent.

Das Problem war, dass die Gründe für die Gewinnwarnung der Briten ebenso gut im Rest Europas greifen könnten: Ein Rückgang bei den erneuerbaren Energien, ein Rückgang im Energieverbrauch, entscheidend mit verursacht durch den ungewöhnlich heißen und trockenen Sommer. Der in Deutschland nicht minder trocken und heiß war. Entsprechend gering war die Wirkung von E.ONs Bestätigung der eigenen Prognose. Zumal auch der charttechnische „Flurschaden“ nicht gerade klein war und viele bewogen haben dürfte, sicherheitshalber auszusteigen bzw. die Aktie erst einmal nicht einzusammeln. Der Chart zeigt den entscheidenden Aspekt:

Chart vom 12.09.2018, Kurs 8,82 Euro, Kürzel EOAN

Expertenmeinung: E.ON war Ende August unter den im Februar etablierten, mittelfristigen Aufwärtstrend gerutscht. Doch die 200-Tage-Linie hätte die Aktie auffangen können, immerhin hatte sie sich Anfang August schon als effektive Unterstützung präsentiert. Aber diesmal ging das schief: Anfang vergangener Woche wurde auch dieser gleitende Durchschnitt mit Schwung durchbrochen, E.ON rutschte umgehend bis in die nächste potenzielle Auffangzone durch. Die fand sich im Bereich 8,66 zu 8,79 Euro, bestehend aus mehreren kurzfristigen unteren Wendepunkten in den Monaten März bis Juni. Und diese Zone hielt.

Die ersten Leerverkäufer deckten ihre Positionen ein, Bullen wagten den Einstieg. E.ON zog am Montag dynamisch an, Anschlusskäufe trugen die Aktie am Dienstag sogar wieder knapp über die 200-Tage-Linie. Auch, wenn es unterhalb von zehn Euro noch eine ganze Reihe an potenziellen Charthürden gab, das war ein viel versprechender Anfang. Dass eine solche, wieder positiver wirkende Konstellation jäh durch markante Abgaben beendet wurde, die E.ON am Tagestief sogar unter das Verlaufstief der Vorwoche drückten, dürfte viele bewogen haben, hier erst einmal außen vor zu bleiben.

Diese Unterstützungszone 8,66/8,79 Euro steht damit unverhofft schon wieder zur Disposition. Diesmal aber mit schlechteren Chancen, denn wenn es so schnell zu einem erneuten Test kommt, ist die Zahl derer, die auf die Tragfähigkeit solcher Zonen vertrauern, naturgemäß geringer. Im Fall des Bruchs der Zone 8,66/8,79 Euro läge der nächste Zielbereich aus charttechnischer Sicht bei 7,78/7,99 Euro.

E.ON SE ist ein privates Energieunternehmen im Bereich Energienetze, Kundenlösungen und Erneuerbare Energien. Das konventionelle Energie-Erzeugungsgeschäft sowie der Energiehandel wurden zum 1. Januar 2016 in eine eigene Gesellschaft, Uniper, überführt.

Seit 2014 verfolgt das Unternehmen eine neue Strategie, die vorherige Ausrichtung kann man als gescheitert bezeichnen. Seitdem wurde E.ON nach eigenem Bekunden konsequent auf die neue Energiewelt und erneuerbarer, dezentraler Energieerzeugung und digitalen Lösungen ausgerichtet.

Probleme wohin man schaut

Das hört sich natürlich toll an. Die Marketingabteilung leistet also gute Arbeit. Vielleicht wäre das auch das bessere Betätigungsfeld. Denn die geschäftliche Entwicklung ist eher traurig.

Der Umsatz ist seit Jahren konsequent rückläufig und in den Geschäftsjahren von 2014 bis einschließlich 2016 wurden Milliardenverluste verbucht. Erst im letzten Jahr konnte man wieder einen Gewinn von 1,84 Euro je Aktie erzielen.

Wie viel dieser oberflächlich gemeldete Gewinn Wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Denn unter dem Strich sind erneut Milliarden aus dem Konzern abgeflossen, der operative und freie Cashflow war jeweils negativ.

Wer profitiert hier?

Weitere Unsicherheit kommt durch die Übernahme von Teilen der RWE-Tochter innogy auf. Denn es ist fragwürdig, ob der Preis angemessen ist und ob der Deal für die Aktionäre am Ende nicht Werte vernichtet, statt sie zu schaffen.

Denn der Zukauf wird durch eine Kapitalerhöhung finanziert und RWE anschließend mit 16,67% an E.ON beteiligt sein. Nachteile bringt das vor allem den bestehenden Aktionären, denn ihre Anteile werden erheblich verwässert.

Darüber hinaus scheint die Transaktion eigentlich nur Vorteile für RWE zu haben und ist dementsprechend schlecht für E.ON.

Denn RWE erhält für seine innogy-Beteiligung 1,5 Mrd. Euro, also deutlich mehr als den Börsenwert der letzten Monate, kann das Kerngeschäft behalten und übernimmt darüber hinaus auch das Geschäft mit erneuerbarer Energie von E.ON!

Kein Wunder also, dass sich die Aktie von RWE seit Monaten sehr viel besser entwickelt. Die Papiere haben seit Jahresbeginn um 20% zugelegt, E.ON kommt mit Plus 2% auf ein Zehntel davon.

Ich hatte diese These bereits im März vertreten und die Kursverläufe scheinen sie zu bestätigen.

Bescheidene Zahlen

Der Umsatz sank im ersten Halbjahr um 13% auf 17,0 Mrd. Euro. Der operative Cashflow brach um mehr als 70% ein.
Der Konzernüberschuss war ebenfalls rückläufig. Das bereinigte Ergebnis stieg jedoch von 0,42 auf 0,49 Euro je Aktie.

Gleichzeitig verwässert man weiter die bisherigen Aktionäre, denn die Zahl der ausstehenden Papiere ist um 4% gestiegen.

Die Prognose für das Gesamtjahr wurde aber bestätigt. E.ON erwartet weiterhin ein bereinigtes Konzern-EBIT im Bereich von 2,8 bis 3,0 Mrd. Euro. Und einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro.

Fundamentale Bewertung

Der Börsenwert von E.ON liegt derzeit bei 20,6 Mrd. Euro. Für eine realistische Bewertung muss allerdings auch der erhebliche Schuldenstand von 15,9 Mrd. Euro berücksichtigt werden.
Bei einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 Mrd. Euro ergäbe sich demnach ein „echtes“ KGVe von 24,3.

Nimmt man die Konsenserwartungen von 0,65 Euro je Aktie als Grundlage, liegt das KGVe bei 14,6. Inkludiert man die Schulden, steigt der Wert auch hier auf 25,5.
Ausschließlich die verhältnismäßig hohe Dividendenrendite von 4,5% spricht für E.ON.

Die Bewertung ist für ein Unternehmen dieser Qualität deutlich zu hoch. Aus fundamentaler Sicht kann daher keine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

Charttechnischer Ausblick

Langfristig entscheidet ausschließlich die geschäftliche Entwicklung über den Aktienkurs. Daher ist es nur logisch, dass E.ON ein underperformer ist.

Darüber hinaus ist die Aktie am oberen Ende des Abwärtstrends angekommen und scheint hier nach unten zu drehen. Es besteht daher die Gefahr, dass die Aktie direkt wieder in Richtung 9,00 und 8,65 Euro nachgibt. Darunter liegt das Kursziel bei 8,00 Euro.

Gelingt wider Erwarten ein nachhaltiger Ausbruch über 10,00 Euro, hellt sich das Chartbild spürbar auf.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aufholjagd der deutschen Energiewerte in den letzten Wochen war beeindruckend, doch nun muss sich der Trend erneut beweisen. Nachdem die Aktie des Energieriesen E.ON das Hoch vom Mai testete, ging das Papier in eine wohlverdiente Verschnaufpause über. Nun müssen die Marktteilnehmer jedoch darauf achten, dass die Bullen die gestartete Rallye nicht völlig verschlafen, denn ein Schlusskurs unter der Marke von 9.50 EUR würde die gesamte Aufwärtsbewegung der letzten Wochen in Frage stellen. Damit einhergehend würde auch der Aufwärtstrend wieder in eine Korrekturphase übergehen. Die kommenden Tage sind demnach überaus wichtig. Der Trend bleibt vorerst auf der positiven Seite.

Expertenmeinung: Unsere Aussichten auf E.On bleiben vorläufig auf der positiven Seite, solange die besagte Unterstützung nicht nach unten verletzt wird. Dies könnte die Bären zurück auf den Plan rufen und für einen Abschlag auf bis zu 8.75 EUR sorgen. Ein kleinerer Support befände sich dann noch nahe der psychologisch wichtigen Marke von 9.00 EUR. Die Kurse müssen also schleunigst wieder nach oben gebracht werden, da die Stimmung rasch kippen könnte und womöglich eine Korrektur mit sich bringen würde.

Aussicht: BULLISCH

20180725-e-on-diese-marke-muss-nun-unbedingt-gehalten-werden

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Wochen konnten sich im DAX besonders die deutschen Energieaktien RWE und E.ON ins positive Licht rücken. Die Branche erlebte ein Comeback und die Aktie des Energieriesen E.ON konnte erneut das bisherige Jahreshoch knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 10 EUR erreichen. Der Widerstand war bislang nicht zu überwinden und so stellte sich im Laufe der vorigen Woche eine wohlverdiente Verschnaufpause ein. Die Kurse konsolidierten und sind mittlerweile beim alten Ausbruchspunkt bei 9.50 EUR angekommen. Ein recht ähnliches Szenario zeigte sich bereits im Mai, als die Kurse das gebrochene Widerstandsniveau bei 9.20 EUR Tage später erneut testeten. Der Trend bleibt weiterhin bullisch.

Expertenmeinung: Wir sehen derzeit eine überaus attraktive Kaufgelegenheit. Wenn alles nach Regieplan läuft, sollten die Kurse vom derzeitigen Niveau wieder nach oben drehen. Die Unterstützung bei 9.50 EUR dürfte von den Bullen gehalten werden und könnte in Folge auch als möglicher Stop-Loss dienen. Danach wäre der Bruch des eingezeichneten Widerstandes wohl nur noch reine Formsache. Sollte jedoch dieser Bereich nach unten gebrochen werden, wäre dies ein klares Schwächesignal und könnte die positiven Tendenzen der letzten Wochen in Frage stellen. Wir bleiben vorläufig weiter bullisch auf E.ON.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 16.07.2018 Kurs: 9.608 Kürzel: EOAN

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Der Energieriese E.ON konnte auch in den letzten Wochen weiter überzeugen und so wurde das letzte Pivot-Hoch bei 9.52 EUR nach oben gebrochen. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, zumal sich der Trend nun wieder von einer neutralen in eine bullische Phase gewandelt hat. Angekommen am bisherigen Jahreshoch war klar, dass hier erste Gewinnmitnahmen einsetzen würden. Der Widerstand knapp unter der Marke von 10 EUR ist nicht zu übersehen und eine Verschnaufpause hat sich das Papier allemal verdient. Die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 haben mittlerweile nach oben gedreht und unterstreichen das vorhandene positive Momentum der Aktie.

Expertenmeinung: Derzeit sieht es fast danach aus, als ob die psychologisch wichtige Marke bei 10 EUR alsbald gebrochen werden könnte. Danach wäre der nächste Widerstand allerdings schon recht nahe, denn bei 10.81 EUR hat sich zuletzt 2017 ein wichtiges Pivot-Hoch gebildet. Dies wäre demnach das nächste mögliche Kursziel, wo sich E.ON hinbewegen könnte. Wichtig wäre nun vor allem, dass die Gewinnmitnahmen die Kurse nicht zu weit und zu tief nach unten drücken. Eine Konsolidierung auf hohem Niveau wäre jedenfalls wesentlich positiver, als ein scharfer Rückfall.  Wir bleiben vorerst bullisch auf das Papier.

Aussicht: BULLISCH

20180711-e-on-wird-die-aktie-die-10-eur-marke-brechen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktien der beiden Energieriesen E.ON und und RWE hatten ihre starke Phase von Februar bis April dieses Jahres. Danach ging es mit dem Sektor in eine Korrekturphase, in welcher sich beide Titel nach wie vor befinden. Bei E.ON hat sich in den letzten Wochen sowohl ein neues Pivot-Tief, als auch ein tieferes Pivot-Hoch ausgebildet. Der Widerstand bei 9.52 EUR ist klar zu erkennen, während sich die Unterstützung mittlerweile bei 8.75 EUR befindet. Solange sich die Kurse innerhalb dieser beiden Niveaus bewegen, wird es so schnell keine Änderung des neutralen Gesamttrends geben. Erst ein Breakout aus dieser Seitwärtszone wird neue Impulse bringen.

Expertenmeinung: Unsere Aussicht auf die Aktie von E.ON belassen wir vorübergehend auf der neutralen Seite, da z.B. die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 derzeit richtungslos verlaufen und somit keinen Hinweis darauf geben, wohin die weitere Reise der Aktie gehen wird. Marktteilnehmer können somit nur warten, bis die obere Widerstandszone oder die Unterstützung gebrochen wird. Erst danach dürfte sich ein neuer Trend bilden, welcher die Aktie nachhaltig beeinflussen könnte. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sich Anleger allerdings noch gedulden.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.06.2018 Kurs: 9.093 Kürzel: EOAN

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war die große rote Ausverkaufskerze vom 10. Mai dieses Jahres, welche den Abverkauf der Aktie des deutschen Energieriesen E.ON einleitete. Der Verkaufsdruck war nicht zu übersehen und beendete die vorläufige Aufwärtsbewegung des gesamten Energiesektors. Auch RWE konnte seither keine neuen Hochs generieren. Der technische Schaden im Chartbild der E.ON-Aktie hält sich derzeit jedoch noch in Grenzen, aber es geht mit den Kursen geradewegs wieder in Richtung einer wichtigen Unterstützung. Diese befindet sich bei 8.65 EUR und die Aktie konnte an dieser Stelle sowohl im März, als auch im April einen soliden Boden bilden. Solange die Kurse hier drüber bleiben, kann sich das Papier noch in einer neutralen Phase halten. Darunter sollte es keinesfalls gehen.

Expertenmeinung: Gleichzeitig ist auch erkennbar, dass sich in den letzten Wochen eine klare Widerstandslinie bildete. Die Entscheidung über den weiteren Kursverlauf dürfte demnach exakt zwischen diesem Widerstand und der eingangs erwähnten Unterstützung fallen. Ein Ausbruch nach oben würde neue Kaufsignale mit sich bringen, welche für frische Impulse sorgen dürfte. Gleichzeitig wäre ein Bruch nach unten der Beginn einer neuen Abwärtsbewegung. Die kommenden Tage und Wochen werden demnach überaus spannend.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 13.06.2018 Kurs: 8.971 Kürzel: EOAN

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit einigen Wochen wirkt die Aktie des Energieriesen E.ON wieder schwach. Anfang Mai sah dies noch ganz anders aus, denn zu diesem Zeitpunkt konnte die Aktie einen wichtigen Widerstand bei 9.20 EUR nach oben durchbrechen und in Folge kam es zu einem ordentlichen Impuls – ein Anstieg der Kurse von fast zehn Prozent setzte ein. Der danach folgende Pullback zurück zum Ausbruchsniveau war aus technischer Sicht absolut vertretbar und konnte auch im ersten Anlauf gehalten werden. Seit Ende der vorigen Woche droht jedoch diese Unterstützung wieder zu brechen. Der Trend hat bereits erste Schönheitsfehler erhalten und drehte von bullisch auf neutral.


Expertenmeinung: Die letzte Hoffnung der Anleger bleibt wohl der steigende 50-Tage-Durchschnitt. Dieser konnte den Kursen bereits von März bis April unter die Arme greifen. Auch jetzt dürfte der Indikator noch etwas Unterstützung bieten, doch es bleibt die Frage, ob dies auch nachhaltig so bleiben wird. Aufgrund der recht klaren Schwäche in den letzten Handelstagen revidieren wir vorerst unsere Aussicht auf das Papier von bullisch auf neutral und warten auf weitere Signale.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 28.05.2018 Kurs: 9.166 Kürzel: EOAN

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Energieriesen E.ON hat es geschafft, aus der Seitwärtsbewegung, welche sich im April ausbildete, auszubrechen. In unserer letzten Analyse haben wir auf dieses mögliche Szenario hingewiesen.  Mit dem Breakout konnte zusätzlich ein neues höheres Hoch gebildet werden, welches gleichzeitig einen neuen Aufwärtstrend einleitet. Der mittelfristige Trendwechsel ist somit perfekt über die Bühne gegangen und die Bullen haben wieder das Zepter in der Hand. Wichtig ist jetzt vor allem, dass der Kurs die gebildete Unterstützung bei 9.25 EUR nicht mehr nach unten verlässt.

Expertenmeinung: Unsere Aussichten und Erwartungen auf das Wertpapier bleiben vorerst auf der bullischen Seite. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Kurse schon bald wieder zweistellig werden. Die psychologisch wichtige Marke bei 10 EUR könnte kurzfristig zu einem kleinen Widerstand werden. Wesentlich schwieriger wird die Lage jedoch beim Hoch des vorigen Jahres, welches sich bei 10.81 EUR bildete. Dies wäre gleichzeitig auch unser Kursziel für die kommenden Wochen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 07.05.2018 mit Kurs 9.52 Kürzel: EOAN

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im März konnte die Aktie des Energieunternehmens E.On den hartnäckigen Abwärtstrend der letzten Monate bezwingen. Die Kurse bekamen fundamentalen Rückenwind und neue Zwischenhochs konnten gebildet werden. Seit einigen Wochen ist es jedoch wieder um das Kursgeschehen im Chartbild still geworden. Die Kurse tendieren seitwärts in einer recht klar definierten Bandbreite, welche sich zwischen 8.65 und 9.25 EUR ausbildet. Ein Ausbruch aus dieser Ebene dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu neuen Kauf- bzw. Verkaufssignale führen dürfte. Der Trend bleibt vorerst auf der neurealen Seite.

Expertenmeinung:  Die beiden gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen seit Wochen nach oben und signalisieren positives Momentum. Somit ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbruch nach oben deutlich höher als umgekehrt. Daher belassen wir unsere Aussichten auf das Papier auf der positiven Seite. Ein Breakout über das Niveau von 9.25 EUR dürfte die Kurse rasch auf bis zu 10 EUR bringen. Eventuell könnte in Folge sogar das Hoch von November des vorigen Jahres wieder als Kursziel in Betracht gezogen werden.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 19.04.2018 Kurs: 9.036 Kürzel: EOAN

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