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Microsoft Corp.: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Microsoft
Datum

Titel

Analysis

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wer meint, die Aktie des Software-Giganten Microsoft hatte vor 20 Jahren ihre Blütezeit und wäre mittlerweile eine Art Dinosaurier, der irrt gewaltig. Denn bereits 2017 betrug die Performance +37,66 Prozent. Auch im aktuellen Kalenderjahr konnte das Papier seit Januar über 30 Prozent an Wert zulegen und gehört weiterhin zu den großen Gewinnern unter den Softwareaktien. Alleine in den letzten Monaten gab es drei beeindruckende Breakouts. Der Ausbruch im April lieferte die Basis für den Beginn einer mehrmonatigen Rallye. Der Ausbruch über das Niveau von 102.50 USD war eigentlich reine Formsache und auch in der vorigen Handelswoche wurde eine wichtige Konsolidierung nach oben gebrochen. Die Bullen haben hier alles fest in der Hand und es scheint, als ob die Reise in Richtung norden Norden noch lange nicht vorüber sei.

Expertenmeinung: In diesem Jahr haben wir der Aktie mehr als ein halbes Dutzend an bullischen Bewertungen mit auf den Weg gegeben und auch weiterhin halten wir Microsoft die Stange – unsere bullische Gesamtbewertung bleibt bestehen. Zwar denken wir, dass auf aktuellem Niveau Einstiege weniger interessant sind, doch es wird immer wieder attraktive Konsolidierungen geben, welche Anlegern Spielraum für gute Einstiege bescheren werden. Pullbacks in Richtung des steigenden 20-Tages-Druchschnitts scheinen solche Chancen zu bieten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 31.08.2018 mit Kurs: 112.35 Kürzel: MSFT

Microsoft ist eines der weltweit führenden Softwareunternehmen. Das Unternehmen bietet ein breites Spektrum an Software-Produkten und Dienstleistungen an. Am bekanntesten ist sicherlich das Betriebssystem Windows, aber auch Anwendungen wie Office oder der Internet Explorer. Darüber hinaus ist Microsoft nach Amazon der größte Anbieter im Bereich Cloud.

Alles Top, aber warum steigen dann alle aus?

Es gibt zahlreiche Argumente, die für ein Investment in Microsoft sprechen. Einige davon hatte ich bereits in der letzten Analyse angesprochen. Der Konzern ist beispielsweise anpassungsfähig und kann auf erfolgreiche Jahre zurückblicken.

Beflügelt durch die US-Steuerreform soll der Gewinn in diesem Jahr um fast 20% steigen, ungefähr doppelt so stark wie im Durchschnitt der letzten 10 oder 20 Jahre. Doch es ist eben auch eine Sondersituation, denn für 2019 erwartet man wieder ein Plus von 10%.

Auf jeden Fall ist die Bewertung von Microsoft derzeit historisch Hoch. Die P/E liegt aktuell bei 27, dem höchsten Wert seit der Jahrtausendwende und den Zeiten des neuen Marktes.

Nach der Finanzkrise war das Unternehmen über Jahre hinweg mit einer P/E von 10-12 bewertet.

Die Haltung der Anleger muss sich also grundlegend gehandelt haben, doch ist das auch zu rechtfertigen?
Hat sich der Großkonzern so stark gewandelt, dass er inzwischen eine mehr als doppelt so hohe Bewertung wie in den letzten 20 Jahren verdient? Das darf man zumindest infrage stellen.

Ändert sich die Haltung der Anleger, weil die Performance der Aktie irgendwann nachlässt und fällt die P/E auch nur auf 20, wäre auf Jahre hinweg keinerlei Rendite mehr zu erwarten.

Sogar Bill Gates ergreift die Flucht!

Zu diesem Schluss sind wohl auch zahlreiche Investoren und Insider gekommen. Seit Ende Februar wurden vom Vorstand und hohen Angestellten für nahezu 50 Millionen USD Aktien verkauft, dem stehen nur Käufe mit einem Wert von einer halben Million US-Dollar gegenüber.

Seit dem vierten Quartal 2017 steht die Aktie auch bei Investoren zunehmend auf der Abschussliste. Doch im zurückliegenden Quartal war die Häufung besonders groß.

Jedes Quartal werte ich rund 70 US-Großinvestoren aus und keine Aktie wurde häufiger und in größerem Umfang verkauft.

Dabei sticht vor allem die Bill und Melinda Gates Stiftung heraus und wer könnte besser informiert sein als der Microsoft-Gründer höchstpersönlich?
In den letzten vier Quartalen hat die Stiftung jeweils 8,0 Millionen Aktien verkauft und die Position von 64 auf 32 Millionen Anteile halbiert!

Der aktuelle Marktwert der Aktien liegt bei mehr als 30 Mrd. USD.

Es geht hier nicht mehr um eine kleine Reduzierung der Beteiligung oder Gewinnmitnahmen, vielmehr um einen strategischen Ausstieg des Firmengründers!

Schreitet man weiter in dieser Geschwindigkeit voran, wäre Bill Gates Mitte nächsten Jahres komplett ausgestiegen.

Charttechnischer Ausblick

Der Aufwärtstrend ist intakt und wird immer steiler, doch das wird nicht ewig so weitergehen können.

Zumindest kurzfristig könnte sich gerade ein Top ausbilden. Das erste Korrekturziel läge in diesem Fall bei 105 USD. Darunter kommt es zu einem ersten prozyklischen Verkaufssignal mit möglichen Kurszielen bei 102,50 sowie 100 und 97,50 USD.

Gelingt hingegen ein direkter Ausbruch über 110 USD, haben die Bären ihre Chance vertan und es kommt zu einem Kaufsignal.

20180816-microsoft-das-sollte-einem-bewusst-sein-tageschart20180816-microsoft-das-sollte-einem-bewusst-sein-langfristig

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die überaus positiven Quartalsergebnisse beim Softwaregiganten Microsoft sorgten Mitte Juli für neuerliche Kaufimpulse. Nachdem der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt daraufhin neue Höchstwerte erreichte, war eine kurzfristige Kurskorrektur unausweichlich. Einige Anleger nahmen die Gewinne der letzten Wochen mit und der steigende 20-Tage-Durchschnitt wurde im Anschlus nach unten getestet. Exakt hier stieg das Kaufinteresse der Marktteilnehmer und es bildete sich ein neues höheres Pivot-Tief aus. Der Aufwärtstrend läuft somit absolut nach Regieplan weiter und von Schwäche ist weiterhin nichts zu sehen.

Expertenmeinung: Der neue Referenzpunkt für den intakten Aufwärtstrend ist somit die Marke bei 104.76 USD. Solange sich die Aktie über dieser Marke halten kann, bleiben die positiven Tendenzen erhalten. Erst ein Schlusskurs darunter würde eine Korrektur einleiten und das positive Momentum beenden. Vorerst geht es aber weiter nach oben. Wenn wir uns den letzten Aufwärtsimpuls von Anfang bis Ende Juli ansehen, hatte dieser eine Spanne von über 13 USD. Wenn wir diese zum letzten Pivot-Tief hinzuaddieren, wäre das nächste Kursziel im Bereich von rund 118 USD zu finden. Wir bleiben weiterhin bullisch auf die Aktie.

Aussicht: BULLISCH

20180810-microsoft-aktie-will-noch-weiter-nach-oben-neue-kursziele

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gestern nach Börsenschluss hat der Softwareriese Microsoft seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal vorgelegt. Der Umsatz stieg auf Jahresbasis um 17 Prozent auf 30.09 Milliarden USD. Der Gewinn konnte mit 1.14 USD je Aktie die Konsensschätzungen von 1.07 USD deutlich toppen. Wesentlich wichtiger war jedoch die Aussicht auf das nächste Quartal. Auch hier revidierte das Unternehmen die bisherigen Analystenerwartungen leicht nach oben, was viele Marktteilnehmer äußerst zufrieden stellte. Der Konzern konnte an allen Stellen überzeugen. Von der Geschäftsentwicklung der Cloud-Lösung Azure, über das positive Umsatzwachstum mit dem Betriebssystem Windows, bis hin zu den Verkaufszahlen bei Xbox und der positiven Entwicklung der Plattform LinkedIn, konnten eigentlich alle Geschäftsfelder überzeugen. Der Konzern ist mittlerweile vielschichtig aufgestellt und die Kurse spiegeln die positiven Zahlen eindeutig wieder.

Expertenmeinung: Alles in allem bleibt Microsoft in der Technologiebranche eines der wichtigsten Unternehmen. Die Zahlen wurden überaus gut aufgenommen und der Kurs der Aktie konnte im nachbörslichen Handel mehr als drei Prozent an Wert zulegen. Somit werden wir wohl heute ein neues Allzeithoch sehen und der Aufwärtstrend wird demnach erneut bestätigt. Der Trend zeigt weiterhin nach oben und es gibt derzeit keinen Grund anzunehmen, dass die Rallye alsbald enden dürfte. Wir bleiben daher bullisch auf die Aktie.

Aussicht: BULLISCH

20180720-microsoft-erneut-mit-starken-zahlen-die-rallye-geht-weiter

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Aktuell geht die Reise beim Softwareriesen Microsoft wieder deutlich nach oben. Seit April dieses Jahres sind die positiven Tendenzen kaum zu übersehen. So zeigen auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 schon seit Wochen nachhaltig nach oben und signalisieren positives Momentum. Die zuletzt geformte Bullenflagge konnte im gestrigen Handel nach oben verlassen werden, wodurch sich neue Kaufsignale bildeten. Zwischen 98 und 99 USD hat sich nun ein solides Unterstützungsband gebildet, welches nicht nach unten gebrochen werden sollte. Nach oben hin gibt es keine nennenswerten Widerstände mehr. Die Aktie befindet sich in einem klaren Aufwärtstrend.

Expertenmeinung: Alle Signale deuten auf weiter steigende Kurse hin. Der Bruch des bisherigen Allzeithochs scheint nur noch reine Formsache zu sein und so bleibt auch unsere Aussicht auf Microsoft vorläufig auf der bullischen Seite. Erst wenn die Aktie das Unterstützungsband zwischen 98 und 99 USD nach unten verlassen würde, wäre wohl eine schärfere Korrektur zu erwarten. Alles oberhalb dieser Bandbreite sieht weiterhin überaus konstruktiv aus.

Aussicht: BULLISCH

20180621-microsoft-mit-klarem-kaufsignal-das-sind-die-naechsten-kursziele

Mr. Softee, wie Microsoft in den USA gerne von den Anlegern genannt wird, ist eine dieser Aktien, an denen man normalerweise nie zweifelt. Der Umsatz wird steigen, der Gewinn wird steigen und, da ist man sich mehrheitlich völlig sicher, auch die Aktie. Von 31 Microsoft beobachtenden Analysten haben 27 ein „Kaufen“-Rating. Und das Kursziel, derzeit im Durchschnitt im Bereich um 111 US-Dollar, wird von nicht wenigen Experten einfach angehoben, wenn die Aktie es überwunden hat. Und wenn man sich den Kursverlauf so ansieht, kommen auch keine Zweifel auf. Sie schwankt zwar, aber das tun ja alle Aktien. Hauptsache, es geht unter dem Strich aufwärts … und das ist bislang der Fall. Deutlich vorsichtiger würde man hier aber, wenn man sich in den Mikrokosmos des kurzfristigen Chartbilds begibt. Denn gegen Gewinnmitnahmen ist auch ein Microsoft nicht gefeit … und aus denen kann dann auch schon mal eine größere Korrektur werden. Die Saat hierfür wäre am Donnerstag ausgebracht worden:

Expertenmeinung: Seit Ende Januar hatte sich die Aktie immer wieder ein Stückchen näher an die historische, runde Marke von 100 US-Dollar herangeschlichen. 96,07 US-Dollar, 97,24 US-Dollar, 97,90 US-Dollar, 98,69 US-Dollar, die Zwischenhochs kamen der 100er-Linie immer näher. Am 1. Juni, pünktlich zu Beginn des neuen Börsenmonats, war es dann soweit: Erstmals in seiner Geschichte schloss Mr. Softee bei über 100 US-Dollar. Ein neues Rekordhoch, eine bezwungene runde Marke, die Nasdaq auf Rekordfahrt … man hätte mit beherzten Anschlusskäufen rechnen dürfen. Aber es wurden nur drei kümmerliche Dojis, die diesem Ausbruch folgten … und denen wiederum am Donnerstag eine rote Kerze folgte, die den kleinen Kursgewinn, der in den drei Handelstagen zuvor erreicht wurde, fast vollständig tilgte. Dass diese plötzlichen Abgaben genau auf Höhe eines Ende 2017 etablierten Aufwärtstrendkanals begannen, ist ein klares Indiz dafür, dass nicht wenige Akteure diese Begrenzung als bedeutsamer erachteten als einen jetzt dreistelligen Aktienkurs. Und damit wird es jetzt spannend. Sollte sich der Abgabedruck fortsetzen und Microsoft mit Schlusskursen unter 96 US-Dollar durch die 20-Tage-Linie und die letzten Zwischenhochs abrutschen, wäre aus dem neuen Rekordhoch ebenso eine Basis für eine Korrektur geworden, wie das Anfang Februar und Mitte März der Fall war. Dann wäre ein Test der derzeit bei 89,80 US-Dollar verlaufenden, unteren Begrenzung des Trendkanals oder der bei 87,10 US-Dollar notierenden 200-Tage-Linie ein naheliegendes Szenario.

MSFT_2018_06_08

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