Sartorius VZ Aktie Prognose Sartorius Vz.: Da ist schon ein bisschen Lotterie dabei …

News: Aktuelle Analyse der Sartorius VZ Aktie

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Sartorius VZ
ISIN: DE0007165631
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Zur Sartorius VZ Aktie
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Eine jetzt vollendete Toppbildung im August beendete die kräftige Erholung der Sartorius Vorzugsaktie, die den Kurs vom Juni-Tief aus immerhin über 50 Prozent nach oben getragen hatte. Jetzt stellt sich die Frage, was als nächstes kommt: Neue Tiefs oder eine Rallye?

Kurzfristig hat jetzt erst einmal das März-Tief bei 345,70 Euro gehalten. Da diese Wendemarke in den Monaten danach aber mehrfach über- und unterkreuzt wurde, dürfte das nicht unbedingt wegweisend sein. Klare mittelfristige Signale würde erst dann von der Aktie ausgehen, wenn entweder mit Kursen unter dem Juni-Tief bei 293,30 ein neues Jahrestief entstanden ist oder aber wenn es gelungen wäre, sich durch die dichte Widerstandszone zwischen 384,40 und 425,40 Euro nach oben hinaus zu kämpfen. Alles, was sich dazwischen abspielt, ist nur etwas für Day-Trader.

Dass es überhaupt zu dieser Schulter-Kopf-Schulter-Formation kam, die zwischen Mitte Juli und Mitte September entstand und deren Vollendung die Hoffnungen der Bullen zunichtemachte, basiert auf dem Problem, dass man bislang nicht einschätzen kann, ob die Medizin- und Labortechnikbranche die Rolle eines „sicheren Hafens“ in einem rezessiven und zugleich von steigenden Preisen gekennzeichneten Umfeld übernehmen kann oder nicht. Darauf hatte man im Sommer noch gesetzt, aber jetzt kommen Zweifel auf. Da kann nur eines helfen: neue Quartalsergebnisse. Denn wenn die Margen bei Sartorius nennenswert unter Druck kommen, dann müsste das bereits im jetzt endenden dritten Quartal sichtbar geworden sein. Nur: Die Zahlen sind halt noch nicht da.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Sartorius VZ Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Bilanz des dritten Quartals, deren Ergebnisse nebst dem dann aktualisierten Gesamtjahres-Ausblick den Weg für die Aktie weisen könnten, steht erst am 19. Oktober im Terminkalender. Und das, was Sartorius zum ersten Halbjahr vorlegte, hat keine Aussagekraft, das war schon im Sommer ein Blick nach hinten.

In den ersten sechs Monaten hatten Umsatz und Gewinn im selben Maß zugelegt, die Gewinnmarge blieb also auf dem grandiosen Niveau des Jahres 2021, das galt auch für den Auftragseingang. Aber es war klar, dass sich steigende Kosten und defensiver agierende Kunden erst im dritten Quartal zeigen würden … wenn es denn so kam und Sartorius zudem nicht imstande sein sollte, höhere Kosten vollumfänglich an die Abnehmer weiterzugeben. All das muss man wissen, wollte man als Investor eine substantiierte Entscheidung treffen, ob man hier ein- oder aussteigt. Was heißt: Wer nicht bis zur Vorlage dieser wegweisenden Bilanzdaten wartet, nimmt auf diese Weise an einer Art Lotterie teil, indem er sich auf sein Glück verlässt bzw. darauf, dass die eigene, noch nicht auf Fakten seitens des Unternehmens fußende Meinung die richtige sein wird.

Und würde man ausschließlich auf die Charttechnik ausweichen, hätte man zwar oben genannte Ankerpunkte bei 293,30 und 425,40 Euro, deren Überkreuzen einen Trade in Ausbruchsrichtung nahelegen würde. Aber solange diese Bilanz des dritten Quartals nicht auf dem Tisch liegt, kann auch der Break über markanten Chartmarken jederzeit durch überraschende Zahlen am 19.10. komplett auf den Kopf gestellt werden, daher sollte vorher nur handeln, wer sich der Dünne des Eises solcher Trades bewusst ist.

Sartorius Vz.: Chart vom 26.09.2022, Kurs 359,70 Euro, Kürzel SRT3 | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der Sartorius VZ Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt gehörte die Aktie des deutschen Pharma- und Laborzulieferers zu den positiven Ausnahmen im DAX. Die Sartorius-Aktie konnte sich lange gegen das bärische Treiben am deutschen Parkett stellen und hatte bis zum Ende der vorigen Woche eine weiße Weste. Der Aufwärtstrend, welcher im Juli begann, konnte bis dato ohne Probleme gehalten werden.

Mit dem Bruch der 20-Tage-Linie zeigten die Bullen jedoch Ende August erstmals Schwäche und der Kursverlauf wurde volatiler. Der Versuch das alte Zwischenhoch knapp unter der Marke von 460 EUR erneut zurückzuerobern scheiterte und es bildete sich zudem ein tieferes Hoch. Von hier aus ging der Aktie regelrecht die Luft aus. Innerhalb weniger Handelstage ging es um mehr als 15% Richtung Süden. Gleichzeitig wurde auch ein wichtiger Boden gebrochen. Somit ist auch der Aufwärtstrend dahin und der Trend geht in eine neutrale Verkaufsphase über.  

Expertenmeinung: Erschwerend kommt hinzu, dass wir am Freitag das höchste Handelsvolumen seit Monaten gesehen haben. Dies deutet darauf hin, dass hier auch einige Großanleger Kasse gemacht haben.

Das Verkaufssignal könnte mit dem Bruch des Supports bei rund 405 EUR nicht deutlicher sein. Von hier aus dürfte sich die Talfahrt wohl weiter beschleunigen. Der nächste mögliche Zwischenboden findet sich erst bei 357.80 EUR. Dies war das Pivot-Tief von Mitte Juli, welches wohl in den kommenden Tagen ins Spiel kommen dürfte. Somit stufe ich Sartorius erstmals seit Monaten von bullisch auf neutral ab. Erst bei Kursen über der Marke von 420 EUR würde sich das nun eingeleitete Verkaufssignal wieder auflösen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 16.09.2022 Kurs: 387.20 Kürzel: SRT3 | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die allgemeine Börsenschwäche in Europa und den USA hat nun auch die Sartorius-Aktie in ihrem bisherigen Erfolgslauf gestoppt. Erstmals seit Juli wurde die 20-Tage-Linie nach unten verletzt und zahlreiche Anleger nahmen mit dem Bruch des Indikators ihre Gewinne vom Tisch. Der Aufwärtstrend war hiervon aber nicht betroffen, denn hier haben wir noch das Pivot-Tief von Juli vor uns, welches knapp oberhalb der Marke von 400 EUR gebildet wurde. Exakt hier haben sich dieser Tage einige Schnäppchenjäger versammelt und wieder ordentlich zugegriffen. Ein klares Kaufsignal? Zumindest ein mögliches, denn noch wurde die Umkehr nach oben nicht bestätigt.    

Expertenmeinung: Sollte sich die Stärke der letzten beiden Tage fortsetzen, könnte sich ein erneutes Engagement in der Aktie möglicherweise lohnen. Die Unterstützung bei 400 EUR ist überaus offensichtlich und solange die Kurse hier nicht deutlich darunter fallen, bleiben die Bullen fest im Sattel. Das Risiko ist also klar beschränkt. Nach oben hingegen ist die Chance auf weitere Anstiege völlig offen. Natürlich wird auch der Gesamtmarkt eine entscheidende Rolle spielen, denn solange der DAX im Abverkaufs-Modus bleibt, wird es auch für Sartorius recht schwierig werden, sich gegen den allgemeinen Trend zu stellen. Vorerst stufe ich meine Aussicht auf das Papier auf neutral zurück und warte, ob die beschriebene Unterstützungsebene bei 400 EUR gehalten werden kann.


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 06.09.2022 Kurs: 419.90 Kürzel: SRT3 | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Manch aufmerksamer Leser wird bereits gemerkt haben, dass die Sartorius-Aktie seit Juli zu meinen Lieblingen am deutschen Parkett gehört. Dennoch sollte man mit dieser Aussage vorsichtig umgehen, denn Wertpapiere sollten immer nur so lange gelobt werden, bis ein schöner und intakter Aufwärtstrend verletzt wird. Genau hier leistet der deutsche Laborzulieferer sehr gute Dienste.

Bereits in meiner letzten Analyse hatte ich auf die starke Korrelation mit der 20-Tage-Linie hingewiesen. Jegliche Schwäche hin zu diesem Indikator wurde bislang von den Bullen sehr gerne gekauft. So war es auch im gestrigen Handel. Die Kurse näherten sich erneut dem Indikator und Schwupps wurde der Turbo ein weiteres Mal gezündet.

Expertenmeinung: Sartorius Anleger blicken derzeit gelassen auf die schwache Performance des DAX. Die Aktie zeigt an der Börse aktuell relative Stärke und liefert uns diese Woche ein neues höheres Pivot-Tief. Der Aufwärtstrend bleibt somit intakt.

Gleichzeitig haben Anleger nun eine neue Referenzmarke, auf die sie sich konzentrieren können. Es handelt sich dabei um das Tief der letzten beiden Tage. Solange die Kurse nicht darunterfallen, bleiben die Bullen am Ruder. Sollte die Aktie diese Ebene brechen, könnte die positive Stimmung jedoch rasch kippen. Vorerst sieht es aber nicht danach aus und ich halte am Kursziel bei rund 485 EUR weiter fest.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 25.08.2022 Kurs: 447.80 Kürzel: SRT3 | Online Broker LYNX
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Mitte Juli hatten wir uns den Chart der Aktie des deutschen Pharma- und Laborzulieferers genauer angesehen. Der Trendwechsel, welcher durch das höhere Hoch ausgelöst wurde, war klar und deutlich zu sehen. Es blieb noch die Frage offen, ob es die Sartorius-Aktie auch über die Marke von 425 EUR schaffen würde.

Einige Anleger entschlossen sich auf diesem Niveau ein paar Schäfchen ins Trockene zu bringen. Dies ist überaus natürlich, denn hier lauerte bislang ein hartnäckiger Widerstand. Mit dem Bruch dieser Ebene wird die Marke zu einer Unterstützung im Chart und sollte nun möglichst nicht mehr nach unten gebrochen werden. Durch das weitere höhere Hoch geht der Trend sogar wieder in eine bullische Phase über.

Expertenmeinung: Gibt es schon neue Kursziele? Ja die gibt es und es sieht ganz danach aus, als ob diese sogar im Monat August erreicht werden könnten. Alles blickt jetzt auf das Zwischenhoch von Anfang Februar bei 489.70 EUR. Diese Ebene war für viele Monate eine wichtige Unterstützung. Als diese dann gebrochen wurde, wurden die Bären sofort aktiv und drückten die Kurse deutlich Richtung Süden.

Doch diese bärische Phase ist vorbei und die Bullen haben alle Chancen nach oben. Dennoch wird die Luft bei Erreichen des Kursziels allmählich etwas dünner und Anleger sollten bei Stärke auch die ein oder andere Gewinnmitnahme mit einbeziehen. Vorerst belasse ich meine Aussichten auf Sartorius auf der bullischen Seite.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 29.07.2022 Kurs: 435,50 Kürzel: SRT3 | Online Broker LYNX
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Die am Donnerstag vorgelegten Halbjahresergebnisse sorgten bei der im DAX gelisteten Sartorius Vorzugsaktie für einen satten Kursanstieg um 7,78 Prozent. Damit wurde die Ende Juni begonnene Aufwärtstendenz der Aktie eindrucksvoll bestätigt … aber mehr noch nicht.

Solche Zahlen, wie sie Sartorius gestern für das erste Halbjahr vorlegte, bräuchte das bullische Lager in anderen Branchen auch, dass könnte der DAX längst wieder über 15.000 Punkten notieren. Aber realistisch betrachtet wird daraus wohl nichts, denn das Labor- und Medizintechnikunternehmen bewegt sich in einer der ganz wenigen Branchen, die imstande sein können, selbst einer Rezession zu widerstehen.

Sartorius meldete ein Umsatzplus von 26,5 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021, das um Sondereffekte bereinigte EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) legte um 25,6 Prozent zu. Das lag im Rahmen der Analystenerwartungen, so gesehen wäre das kein Grund gewesen, um kräftig zuzugreifen. Aber viele hatten sich gesorgt, dass der flächendeckende Druck auf die Wirtschaft zumindest im zweiten Halbjahr auch Sartorius erfassen könnte. Und diese Sorge vermochte Sartorius auszuräumen, denn man hielt an der bestehenden Gesamtjahresprognose hinsichtlich des erwarteten Umsatzzuwachses zwischen 15 und 19 Prozent und einer EBITDA-Marge von 34 Prozent, die damit auf dem starken Niveau des Vorjahres bliebe, fest.

Expertenmeinung: Das Plus der Aktie überrascht angesichts dieser beruhigenden Zahlen nicht, aber Sie sehen es im Chart: Die entscheidende Widerstandszone, deren Bezwingen neues Aufwärtspotenzial freigeben würde, wurde dadurch zwar erreicht, nicht aber bereits überboten.

Positiv ist, dass die Aktie bereits im Vorfeld der Bilanz die im Juni etablierte, kurzfristige Aufwärtstrendlinie verteidigte, die derzeit parallel zur 20-Tage-Linie bei 364 Euro verläuft. Dadurch konnte ein drohendes Verkaufssignal des Trendfolgeindikators MACD abgewendet werden, der jetzt knapp über seiner Signallinie nach oben drehte. Ein sehr positives Gesamtbild also, das zeigt, dass die Käufer zurückkehren und aktiv darum bemüht sind, die Aktie bullisch zu halten …

… wenn da nicht diese Widerstandszone zwischen 416,30 und 425,50 Euro wäre, in die der Kurs gestern zwar hineinlief, am Ende aber darunter aus dem Handel ging. Kann dieser unverändert positive Ausblick auf das Gesamtjahr die Käufer zu Anschlusskäufen bringen?

Wenn man sich überlegt, dass Sartorius zu den wenigen Unternehmen gehören wird, die 2022 beim Wachstum der Unternehmensgewinne solide zweistellig sein werden und die Ende 2021 noch vorhandene Überbewertung abgebaut ist, müsste man diese Frage mit „Ja“ beantworten. Aber wir bewegen uns in einem sehr emotionalen Markt, in dem viel mehr Akteure als sonst spontan und nicht selten aus dem Bauch heraus entscheiden, daher:

Wenn Sartorius über 425,50 Euro schließen sollte, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht in die Region 483/502 Euro frei. Aber es wäre besser, dass erst einmal wirklich in trockenen Tüchern zu haben, bevor man auf der Long-Seite zugreift bzw. zukauft.

Sartorius Vz. Aktie: Chart vom 21.07.2022, Kurs 413,00 Euro, Kürzel SRT3 | Online Broker LYNX