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Aktienanalyse:
TeamViewer: Was geht noch bei diesem Spiegel der Pandemie?

Aktuelle Analyse der TeamViewer Aktie

Richtig viel los war mit der Aktie nicht, nachdem TeamViewer im vergangenen September an die Börse gegangen war. Doch dann kam die Corona-Pandemie, der „Lockdown“, die zahlreichen, ins Home-Office umgezogenen Mitarbeiter quer um den Globus. Und TeamViewers Software-Lösungen waren genau das, was viele genau jetzt gebrauchen konnten: Eine praktische Möglichkeit, um von zu Hause aus mit den Kollegen interagieren zu können und Rechner auch aus der Distanz zu steuern. Die Aktie wurde in der allgemeinen Panik Anfang März zwar zeitweise mit in den Keller gezogen, bewegt sich seither aber in einem dynamischen Aufwärtstrend. Die Frage für viele Akteure ist jedoch: Wie lange kann das noch so weiter gehen?

Auffällig ist, dass die TeamViewer-Aktie sich engmaschig mit der Nachrichtenlage der Corona-Ausbreitung bewegt. Immer dann, wenn negative Nachrichten zu dieser Problematik auftauchen, kommt neuer Zug in die Aktie. So löste sich der Kurs aus einer Seitwärts-Konsolidierung, als klar wurde, dass den USA die Lage entgleitet und Südamerika und Indien immer härter getroffen werden, überbot das vorherige Rekordhoch und erreichte zum Wochenstart mit 52,96 Euro einen neuen Verlaufsrekord. Nur stellt sich die Frage, ob sich aus dieser Entwicklung zwingend noch mehr Umsatz und Gewinn für das Software-Unternehmen ergeben müssten, denn viele Unternehmen dürften die Lizenzen bereits erworben und behalten haben. Lässt sich das im Vorfeld der Bilanz zum zweiten Quartal vielleicht schätzen?

Expertenmeinung: Nein, dazu gibt es einfach keine taugliche Datenbasis. Wer also derzeit noch einsteigt, muss daraufsetzen, dass die voraussichtlich Anfang/Mitte August vorgelegten Zahlen zum zweiten Quartal nebst einem Ausblick auf das laufende Quartal sehr stark ausfallen und die im Frühjahr eher moderat angehobene Umsatz- und Margenprognose noch einmal nach oben korrigiert wird. Möglich ist es, die Frage bliebe aber auch dann, ob die Perspektive dann einen Kurslevel, wie wir ihn aktuell sehen, unterfüttern würde. Zumal: Wie würden sich die Umsätze darstellen, wenn diese Pandemie tatsächlich vom Tisch ist?

Es würde sich daher anbieten, weniger auf Basis großer Erwartungen, sondern mehr auf der Grundlage charttechnischer Aspekte mit der Aktie zu disponieren. Und dafür bietet sich derzeit eine tadellose Zone an, die als Basis für neue Aufwärtsimpulse dienen könnte … und deren Bruch ein Signal wäre, den Gewinn umgehend mitzunehmen. Sie sehen im Chart, dass sich im Bereich zwischen 45 und 47,50 Euro gleich mehrere, nach oben mitlaufende Unterstützungen ballen: die 20-Tage-Linie ebenso wie die 50-Tage-Linie (für eine 200-Tage-Linie ist die Aktie noch nicht lange genug notiert), dazu die untere Begrenzung des etwas diffusen April-Trendkanals und die März-Aufwärtstrendlinie. Diese Zone ist das Kissen, auf dem dieser Trend ruht; ein Stoppkurs knapp unterhalb dieses Bereichs, sukzessiv mit dem Anstieg der Linien nachgezogen, wäre unbedingt zu überlegen.

TeamViewer Aktie Chart vom 07.07.2020, Kurs 51,86 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

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