BMW Aktie Prognose BMW mit klarem Kaufsignal – wohin geht die Reise?

News: Aktuelle Analyse der BMW Aktie

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BMW
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur BMW Aktie
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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In den letzten Handelstagen waren es vor allem die deutschen Automobilwerte, die den DAX nach oben getrieben haben – wir haben darüber berichtet. Mittlerweile hat sich auch die BMW-Aktie der Stärke des Sektors angenommen und konnte im gestrigen Handel einen wichtigen Widerstand nach oben durchbrechen.

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Nach der Bodenbildung der letzten beiden Monate war und ist dies nun der nächste Schritt in Richtung einer nachhaltigen Trendwende. Auch im Wochenchart sieht die aktuelle Situation äußerst vielversprechend aus. Der Trend befindet sich mittlerweile in einer bullischen Gesamtphase.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BMW Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Das einzige Haar in der Suppe ist der recht steile Kursverlauf der letzten Tage. Der Ausbruch steht somit auf leicht wackeligen Beinen. Dennoch, solange die Ebene bei 82/83 EUR verteidigt werden kann, haben die Bullen das Zepter in der Hand. Vorteilhaft ist auch die Tatsache, dass sich die 20- als auch die 50-Tage-Linie mittlerweile wieder in einer Steigphase befinden und somit für positives Momentum sorgen. Der nächste Widerstandsbereich befindet sich bei rund 90 EUR. Hier gab es zuletzt Ende Februar ein heftiges Gap nach unten, welches in den kommenden Wochen ein mögliches Kursziel ergeben würde.


Aussicht: BULLISCH

Chart vom 02.06.2022 Kurs 83.82 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX

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Vorherige Analysen der BMW Aktie

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die deutsche Automobilindustrie zeigt sich größtenteils schwer angeschlagen und die Branche leidet unter dem nachhaltig andauernden Konflikt in der Ukraine. Auch die Lieferengpässe machen den Unternehmen zu schaffen. Alles in allem keine sonderlich gute Ausgangslage. Dennoch scheint bereits viel an negativen Tatsachen in den Kursen eingepreist zu sein. So ist auch die BMW-Aktie im März ordentlich unter die Räder gekommen. Mittlerweile hat sich das Geschehen jedoch wieder etwas beruhigt und das Papier befindet sich in einer recht klar definierten Seitwärtsphase. Wir sehen Unterstützungen im Bereich von 74/75 EUR und Widerstände bei rund 83 EUR. Bislang konnten weder Bullen noch Bären diese Handelsspanne durchbrechen, doch eines ist klar. Ewig wird sich die Aktie nicht in diesem Korridor aufhalten.  

Expertenmeinung: Anleger, welche hier einsteigen möchten, sollten auf einen Breakout nach oben warten. Hierzu müsste zum einen der DAX wieder etwas mehr Stärke zeigen und zum anderen müsste der Ausbruch auf guten Beinen stehen. Bedeutet, dass wir hier unbedingt Schlusskurse über dem Niveau von 83 EUR bräuchten. Vorerst ist aber noch nicht klar, ob sich die Aktie diesem Bereich nähern wird, denn nach wie vor besteht die Gefahr, dass der Boden nach unten gebrochen werden könnte. Hier ist also noch etwas Geduld gefragt. Die wichtigen Niveaus sind aber klar abgesteckt und der Titel kann somit weiter beobachtet werden.  


Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 24.05.2022 Kurs 77.70 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX
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Eigentlich wäre die BMW-Aktie ja ein Schnäppchen. Das Kurs/Gewinn-Verhältnis ist aktuell selbst für konjunktursensible Auto-Aktien sehr niedrig, die Dividendenrendite atemberaubend hoch. Trotzdem steht die Aktie an der Schwelle zu einem neuen Baisseschub. Warum?

Weil den Investoren klar ist, dass sich Automobilhersteller wie BMW derzeit in einer komplexen Sondersituation bewegen, deren Dauer zwar unbestimmt ist, die aber nicht für die Ewigkeit gemacht ist. 2021 profitierte der Unternehmensgewinn davon, dass zwar deutlich weniger Fahrzeuge verkauft wurden als gedacht (es wurden nur die Absatzzahlen des Jahres 2019 wieder erreicht), die starke Nachfrage nach Neufahrzeugen aber kräftige Preiserhöhungen ermöglichte.

Ginge es nach BMW, würden die Gewinne 2022 einfach weiter steigen. Aber ist das realistisch? Die Gewinnmarge auf EBIT-Basis (vor Steuern und Zinsen) erreichte 2021 immens hohe 12,59 Prozent. Für 2022 avisierte BMW selbst Mitte März nur noch eine Spanne zwischen 7,0 und 9,0 Prozent. Selbst wenn der Umsatz weiter steigen würde, wäre damit ein Rückgang des Gewinns auf EBIT-Basis zu erwarten. Und noch zeichnet sich weder ab, dass die Lieferengpässe und der Chipmangel vom Tisch kommen, noch dass die stark gestiegenen Energie- und Materialkosten sinken könnten. Und das drückt weiter auf die Produktion:

Am Donnerstagmorgen meldete BMW für das erste Quartal beim Fahrzeugabsatz einen Rückgang von konzernweit 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Angesichts dieser Situation helfen einem ein niedriges Kurs/Gewinn-Verhältnis und eine hohe Dividendenrendite als Anleger nicht viel weiter, denn es ist klar, dass sich das ändern wird. Nur bleibt eben offen, ab wann und in welchem Ausmaß der Gewinn sinken könnte. Nur wenn man das vorhersehen könnte, hätte man eine Antwort auf die Frage, ob die Aktie  jetzt, nachdem sie Mitte März bereits knapp ein Drittel unter die 100,42 Euro gefallen war, die am 14. Januar den höchsten Kurs seit sechs Jahren markierten, wieder günstig  wäre … oder immer noch zu teuer.

Expertenmeinung: Dass man sich in dieser Frage uneins ist, reflektiert das Chartbild. Diejenigen, die ab dem 21. Februar verkauften, als die Aktie schnell an Boden zu verlieren begann, nachdem der Versuch misslang, das Januar-Hoch wieder zu erreichen, sind sich sicher: Hier wird man noch froh sein, zu Kursen zwischen 70 und 100 Euro ausgestiegen zu sein. Wer dann ab dem 7. März zu kaufen begann, ist im Gegenteil überzeugt, dass die BMW-Aktie auf diesem Level billig ist und noch eine Menge Luft nach oben besteht. Aber die Käuferseite hat jetzt erst einmal den Kopf eingezogen, denn:

Nachdem die Aktie fast genau die Hälfte des Abstiegs vom Januar-Hoch bis zum März-Tief wieder aufgeholt hatte, fuhr sich der Kurs in der aus den Monatstiefs vom November und Dezember bestehenden Widerstandszone 81,95 zu 83,36 Euro fest und drehte nach unten ab. Aber noch ist nicht entschieden, ob das zu einem Test des März-Tiefs führt, die Aktie dann womöglich noch tiefer abrutscht. Denn bislang ist BMW nur in die mittelfristig wichtige, bis in das Jahr 2017 zurückreichende Unterstützungszone 75/77 Euro gefallen.

Sollte diese Zone fallen, wäre der Weg nach unten frei, aber noch könnten die Käufer zum Gegenangriff antreten und das Ruder herumreißen. Wieder bullisch wäre die BMW-Aktie zwar erst, wenn der Kurs die Zone 81,95/83,36 Euro dann im zweiten Anlauf bezwingen würde. Aber die Chance dafür wäre schon wieder da, wenn die jetzt umkämpfte Auffangzone einige Tage lang hielte. Die kommende Woche wird hier spannend!

Chart vom 07.04.2022, Kurs 75,67 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Nach der gestrigen Vorlage des Ausblicks auf 2022 stieg die BMW-Aktie über eine außerordentlich wichtige Widerstandszone. Aber wie viel Luft wäre da noch nach oben? So überzeugend, dass es für die Aufwärtswende reichen könnte, war der Ausblick nämlich nicht.

Die Bilanz 2021 hatte BMW bereits in der vergangenen Woche veröffentlicht, alleine der Ausblick fehlte. Das wurde am Mittwoch nachgeholt. Und das kräftige Plus, das die Aktie daraufhin aufs Parkett legte, deutet an, dass den Anlegern gefiel, was sie da sahen. Zumindest auf den ersten Blick. Denn wenn man berücksichtigt, dass der Gesamtmarkt am Mittwoch haussierte und BMW nur wenig stärker stieg als der DAX, obwohl der Kurs eine wichtige Widerstandszone bezwang, schaut man doch besser etwas genauer hin.

Die BMW-Guidance spricht von einem Vorsteuerergebnis, das 2022 deutlich über dem des Vorjahres liegen soll. Da wurden vor Steuern und Zinsen (EBIT) 13,4 Milliarden Euro erreicht, die EBIT-Gewinnmarge lag bei 10,3 Prozent. Zugleich sprach BMW aber davon, dass man 2022 von Fahrzeug-Auslieferungen auf dem Niveau von 2021 ausgeht und mit einer EBIT-Gewinnmarge zwischen 7,0 und 9,0 Prozent ausgeht, also von einer niedrigeren Marge als 2021. Wie kann da dann ein höherer Gewinn auf EBIT-Basis herauskommen?

Expertenmeinung: Da zugleich die Material- und Energiekosten derzeit weit höher liegen als im Durchschnitt des Vorjahres und offen ist, wie lange das noch so weitergeht, kann der EBIT-Gewinn nur dann steigen, wenn die Verkaufspreise für die Fahrzeuge stärker steigen als die Kosten. Und sie müssten angesichts der niedriger erwarteten Gewinnmarge deutlich steigen. Aber dazu müssten die Verbraucher mitspielen. Und ob das der Fall sein wird, ist absolut offen.

Momentan sind auch die Analysten skeptisch. Im Schnitt rechnet man dort für 2022 mit einem etwas niedrigeren EBIT als 2021. Und da stammen viele Schätzungen noch aus der Zeit vor dem Ukraine-Konflikt. Die jüngsten Kursziel-Anpassungen von Analysten stammen aus der vergangenen Woche und waren Senkungen. So senkte die LBBW das BMW-Kursziel von 98 und 77 Euro, Einschätzung „Halten“. Kepler Cheuvreux nahm das Kursziel von 93 auf 70 Euro nach unten, Einschätzung „Reduzieren“.

Die Rahmenbedingungen sind derzeit nicht gerade günstig für die Automobilindustrie, daher darf man die Prognose des Konzerns, dass der Vorsteuergewinn deutlich über Vorjahr liegen werde, durchaus skeptisch sehen. Zwar hat die Aktie am Mittwoch die markante Widerstandszone zwischen 75 und 77 Euro zurückerobert. Aber es wäre, wollte man auf der Long-Seite aktiv werden, unbedingt zu überlegen, einen Stoppkurs einzuziehen, der umgehend greift, sollte die BMW-Aktie diese Zone auf Schlusskursbasis wieder unterschreiten.

BMW-Aktie: Chart vom 16.03.2022, Kurs 78,40 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Wie dünnhäutig die Investoren derzeit sind, zeigte sich gestern bei der BMW-Aktie. Der Konzern legte das Ergebnis für 2021 vor und präsentierte einen Rekordgewinn. Trotzdem fiel die Aktie … und das, obwohl der Ausblick auf 2022 noch aussteht.

2021 war eigentlich ein problematisches Jahr für die Automobilindustrie. Zuerst war es Corona, dann der Chipmangel, der dafür sorgte, dass die Produktion nicht in Fahrt kam. Aber diejenigen Kunden, die einfach nicht warten wollten, um ihr neues Auto in Empfang zu nehmen, stellten die Lage auf den Kopf. BMW konnte immens höhere Preise durchsetzen, dadurch die Gewinnmarge immens steigern und das Minus an verkauften Fahrzeugen auf diese Weise überkompensieren. Die Gewinnmarge vor Steuern und Zinsen (EBIT-Marge) schoss auf ca. 13 Prozent nach oben … selbst im starken Jahr 2018 hatte die nur bei 9,25 Prozent gelegen, 2020 waren es 4,45 Prozent gewesen.

Und so stieg durch die höheren Preise der Umsatz um 12,3 Prozent, der EBIT-Gewinn überproportional um 177 Prozent. Der Gewinn pro Aktie kam mit 18,77 Euro noch über der durchschnittlichen Prognose der Analysen herein, die bei 17,85 Euro gelegen hatte. Und die Dividende? Auch die wird für 2021 fürstlich, man wird der Hauptversammlung eine Ausschüttung von 5,80 Euro vorschlagen Analystenprognose 5,35 Euro), mehr als je zuvor. Daraus errechnet sich auf Basis des aktuellen Kurses eine Dividendenrendite von um die acht Prozent. Und was macht die Aktie? Sie fällt!

Expertenmeinung: Rekordgewinne, die über den Prognosen liegen, eine Dividende auf Rekordniveau: Was hätten die Anleger denn noch erwarten können? Sicher, wenn die Aktie im Vorfeld schnell und weit gestiegen wäre, wenn der Ausblick finster ausgefallen wäre, hätte man verstehen können, dass man hier Gewinne mitnimmt. Aber die Aktie ist ja, wie Sie in diesem Chart auf Wochenbasis über fünf Jahre sehen, im Vorfeld gefallen. Und der Ausblick kommt erst noch, vermutlich innerhalb der kommenden zwei Wochen. Warum also dieser Abgabedruck?

BMW an sich bzw. dieses Zahlenwerk dürfte da weniger der unmittelbare Auslöser sein als die Gesamtlage. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Russland verliefen auch gestern ergebnislos, aber viele hatten zuvor gekauft, weil sie hofften, die zarten Andeutungen, es könnte Fortschritte geben, würden Ergebnisse bringen. Die EZB zeigte sich rigider, als man das im Licht des Ukraine-Konflikts dachte. Und die gestern vorgelegten US-Inflationsdaten für Februar fielen wie befürchtet brenzlig aus. Am Mittwoch trieb die Hoffnung die Kurse, am Donnerstag kam die Ernüchterung zurück. Dass BMW da selbst noch gar nicht enttäuschen konnte, weil keine 2022er-Prognose abgeliefert wurde, spielte daher keine große Rolle: Die Anleger antizipierten einfach, dass dieser Ausblick unerfreulich wird.

Damit ist die Chance, sich auf charttechnischer Ebene wieder ans rettende Ufer zu begeben, erst einmal vertan. Der Wochenchart zeigt, dass der BMW-Kurs dadurch gestern genau unter der Zone nach unten abgewiesen wurde, die hätte zurückerobert werden müssen: die bis ins Jahr 2017 zurückreichende Widerstandszone 77,10 zu 78,30 Euro. Damit ist der Abwärtstrend erst einmal bestätigt … und sollte es zu einem Schlusskurs unter dem bisherigen Wochentief von 67,58 Euro kommen, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht nach unten erstmal frei.

BMW-Aktie: Chart vom 10.03.2022, Kurs 72,00 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit September des vorigen Jahres geht es mit der Aktie des bayrischen Motorenwagenherstellers stetig nach oben. Zwar kommt es immer mal wieder zu heftigen Zwischenkorrekturen, doch der allgemeine Weg stimmt.

Zum Ende der vorigen Woche konnte die BMW-Aktie erneut ein klares Kaufsignal generieren. Kurz zuvor gab es noch eine kleine Bärenfalle. Hierbei wurde kurzfristig das Pivot-Tief von Ende Januar nach unten gebrochen, doch dieses Signal wurde nicht bestätigt. Mittlerweile haben die Bullen wieder das Zepter übernommen und somit bleibt das Wertpapier in einer mittelfristig intakten Aufwärtsbewegung.

Expertenmeinung: Gleichzeitig bildete sich ein überaus wichtiger Boden bei 89.06 EUR. Dieser darf natürlich keineswegs nach unten gebrochen werden, um der positiven Stimmung keinen Abbruch zu tun.

Nach oben hin wäre nun genügend Platz, um die psychologisch wichtige Marke bei 100 EUR erneut in Angriff zu nehmen. Sollte der DAX nicht vollkommen nach unten wegdrehen, dürften sich in Folge sogar neue Jahreshochs ausgehen. Der nächste größere Widerstand wäre dann bei 123.75 EUR zu finden. Dies ist das Hoch aus dem Jahr 2015. Durchaus ein realistisches Kursziel bis zum Sommer dieses Jahres.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 11.02.2022 Kurs: 93.88 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX