BMW Aktie aktuell BMW: Was für ein Setup! Dreht die Aktie diese Woche wieder auf?

News: Aktuelle Analyse der BMW Aktie

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BMW
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Chartanalyse
Basis 6 Monate neutral
Zur BMW Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war die Impfstoff-Rallye, welche im November des vorigen Jahres die Kurse der BMW-Aktie wieder nach oben schnellen ließ. Damals konnte nicht nur der mittelfristige Abwärtstrend beendet werden, auch die längerfristige bärische Gesamtlage löste sich größtenteils auf. Das Wertpapier befand sich immerhin schon seit mehr als zwei Jahren in einer nachhaltigen Bewegung in Richtung Süden.

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Somit könnten wir hier nicht nur mittel- sondern auch langfristig eine bedeutende Trendwende miterlebt haben. Nach den starken Anstiegen im November des vorigen Jahres beruhigte sich mittlerweile das Gesamtgeschehen. Dies Kurse konsolidieren in einer klar eingrenzten Zone, welche wohl im März gebrochen werden dürfte.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur BMW Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Die Bullen stehen aktuell unmittelbar davor, das Zepter wieder vollends an sich zu reißen. Um die Zwischenkonsolidierung erfolgreich aufzulösen, wären lediglich Schlusskurse über der Marke von 72.50 EUR nötig. Danach könnte sich die Kurserholung weiter fortsetzen. In diesem Zusammenhang könnte die BMW Aktie sogar wieder in die Zone von 85 bis 90 EUR zurückkehren. Weniger positiv wäre natürlich ein Bruch der Formation nach unten. Hier müssen Anleger auf den Supportbereich knapp oberhalb der Marke von 68 EUR achten. Dieser darf keinesfalls gebrochen werden, um die Erholung nicht abzuwürgen. Vorerst belassen wir unsere Aussichten auf BMW auf der bullischen Seite.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 26.02.2021 Kurs: 71.50 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX

 

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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der BMW Aktie

Der Kurs der BMW-Aktie hatte sich im Zuge des „Corona-Crashs“ im Februar und März glatt halbiert. Dann kam es zu einer Gegenreaktion, nach der die Aktie im Sommer in etwa in der Mitte der Handelsspanne zwischen Jahreshoch und Jahrestief seitwärts lief. Doch Anfang November kam wieder Schwung in den Kurs: BMW zog rapide an und erreichte Ende November sogar ein neues Jahreshoch und lief dabei zugleich über die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals hinaus. Aber das hielt nicht. Der Kurs fiel in diesen Trendkanal und unter das vorherige Jahreshoch vom Januar zurück. Und seither „funktioniert“ dieser Kreuzwiderstand zwischen 75,35 und 76,20 Euro wieder.

Bereits am Freitag hatte die Aktie zunehmende Volatilität gezeigt. Am Montag präsentierte sie sich erneut wacklig, gehörte am Ende zu den größeren Verlierern im DAX. Aber wenn man sich überlegt, wie ungewiss die Perspektiven für die Autobauer sind, hält sich diese Aktie so nahe am Jahreshoch eigentlich überraschend gut. Könnte das daran liegen, dass die Anleger die Risiken zu gering einschätzen? Das könnte es durchaus. Und sollten diese Risiken sich in kommenden Bilanzen niederschlagen, wäre für BMW reichlich Abwärtsspielraum vorhanden.

Expertenmeinung: BMW hatte Anfang November eine erfreuliche Quartalsbilanz vorgelegt. Das Vorsteuerergebnis soll zwar nach Ansicht des Konzerns trotzdem um mindestens zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr fallen, das ist die Konsequenz aus dem fatalen zweiten Quartal. Aber die Analysten gehen mehrheitlich davon aus, dass der Automobilkonzern den 2019er-Gewinnlevel bereits 2021 wieder erreichen wird – und sehen angesichts dieser Erwartung im Schnitt ein Kursziel von 74 Euro für die Aktie. 74 Euro – ein Kursniveau, das die Aktie am Freitag noch gesehen hatte, ein Kursniveau knapp unter dem oben genannten Kreuzwiderstand im Bereich 75,35/76,20 Euro.

Welche Nachrichten bräuchte es, um einen Ausbruch über diesen Widerstandsbereich zu generieren? Angesichts der engen Bindung an Großbritannien wäre a) eine zeitnahe Beendigung der momentanen Abschottung der britischen Inseln und b) eine taugliche Lösung nach dem britischen Austritt aus der Zollunion am 31.12. nötig. Ersteres ist zumindest denkbar, Letzteres unwahrscheinlich. Und es bräuchte ein Konsumklima, in dem die Verbraucher genügend Zuversicht und Vertrauen haben, um Anschaffungen wie hochpreisige Automobile zu tätigen. Was momentan ebenfalls nicht der Fall ist.

Die bullische Seite hofft, dass sich das ändert. Aber in der momentanen Gemengelage ist das eben nicht mehr als das: eine Hoffnung. Wie sich die Lage weiter entwickelt, ist absolut nicht absehbar. Das spiegelt sich auch in neu einlaufenden Analystenmeinungen wider. So heben die Analysten bei Jeffries das BMW-Kursziel von 65 auf 75 Euro an (Empfehlung „Halten“), fast zu selben Zeit, in der ersten Dezember-Hälfte, senkte man bei Kepler Cheuvreux das Kursziel von 66 auf 63 Euro (Empfehlung „Reduzieren“).

Chart vom 21.12.2020, Kurs 71,97 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Das ist also eine recht wacklige Angelegenheit hier, die Bullen sollten auf der Hut sein. Sollte die BMW-Aktie das Montags-Tagestief mit Schlusskursen unter 69 Euro deutlicher unterbieten, dürfte der Versuch, sich aus dem Aufwärtstrendkanal nach oben hinaus abzusetzen, vom Tisch sein – dann wäre in einem Umfeld wie diesem ein Test der unteren Begrenzung des Trendkanals, aktuell bei 61 Euro, keine Überraschung.

Für die Bullen geht es bei den Automobil-Aktien ans Eingemachte. Jetzt müssten sie aktiv dagegenhalten, damit aus einem Rücksetzer kein Trendbruch wird. Die BMW-Aktie hat auf mittelfristig entscheidende Unterstützungen zurückgesetzt, testete zum Wochenschluss die Kreuzunterstützung aus Mai-Aufwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie. Grundsätzlich eine perfekte Basis, um einen neuen Rallye-Schub zu starten. Aber zumindest am Freitag blieb die Bereitschaft, diese Gelegenheit zu nutzen, aus. Und wirklich überraschen kann das nicht.

Wenngleich noch offen ist, wie das dritte Quartal bei BMW gelaufen ist, die Hoffnung, dass sich die Nachfrage nach Premium-Fahrzeugen rasant auf alte Levels erholen werde, hatten die Anleger bereits aufgegeben. Es kam zu einem Paradigmenwechsel unter den Käufern, man setzte im Zuge des Anfang August gestarteten, bislang letzten Aufwärtsimpulses nicht auf die Erholung der Nachfrage, sondern darauf, dass diese gezielt durch eine Ausweitung des Konjunkturpakets des Bundes zu Gunsten der Autobauer aktiv angekurbelt würde. Doch in der ersten Augusthälfte begann auch dieser Motor zu stottern. Kein Wunder, denn:

Expertenmeinung: Zum einen hatte die BMW-Aktie dadurch wieder den „Prä Corona“-Kurslevel von Mitte Februar erreicht und damit die Krise wieder ausgepreist, während die Absatzzahlen weiterhin am Boden lagen. Selbst eine Ausweitung des Konjunkturpakets hätte die Verkäufe aber nicht so stark angekurbelt, dass ein Vorkrisen-Niveau fundamental gerechtfertigt gewesen wäre. Zum anderen wurde immer deutlicher, dass man mit der Erwartung, die Bundesregierung werde umgehend den Forderungen der Automobilindustrie nachkommen, auf Sand gebaut hatte. Was also wäre ein taugliches Argument, um die Aktie am Bruch der jetzt angelaufenen Unterstützung zu hindern … außer dem reinen Willen, eine im Fall eines Ausbruchs nach unten wahrscheinliche, deutliche Korrektur zu verhindern?

Chart vom 25.09.2020, Kurs 59,06 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX

Diese Frage stellen sich die Bullen natürlich. Und solange niemand entschlossen den Anfang macht, müssen sie fürchten, bei einer solchen Defensiv-Aktion überrannt zu werden, weil das bärische Lager natürlich hier eine hoch spannende Chance ausmacht. Wenn es gelingen würde, BMW mit Schlusskursen unter 58 Euro eindeutig durch diese Kreuzunterstützung zu drücken, wäre das unmittelbare Kursziel die untere Begrenzung der zwischen Juni und August geltenden Seitwärtsspanne der Aktie im Bereich 53,24/54,23 Euro. Alleine das wäre schon ein lukratives Potenzial für die Leerverkäufer. Aber die Aktie müsste dort nicht ihr Tief finden.

Sollte die ursprünglich die Wende im Frühjahr einläutende Erwartung, dass sich die Lage im Herbst zumindest spürbar aufhellen wird, im Zuge der Anfang November erwarteten Bilanz des dritten Quartals ebenfalls enttäuscht werden, könnte einem ersten Schritt in Richtung 53,24/54,23 Euro leicht ein zweiter folgen. Ein zweiter Schritt, der den Kurs an das Mai-Tief bei 45,30 Euro drückt, als die Zuversicht der Akteure zum ersten Mal ins Wanken geraten war. Kommt es so? Die Vorentscheidung fällt jetzt, bei diesem Ringen zwischen Bullen und Bären an der 200-Tage-Linie!

BMW ist einer der weltgrößten Automobil- und Motorradhersteller im Premium-Segment. Zum Unternehmen gehören auch die Marken Rolls-Royce und MINI.

Eine Warnung

Langjährigen Lesern wissen es nur zu gut: Seit Jahren warne ich vor dem Automobilsektor, vor allem vor Zulieferern. Der Sektor steht vor gewaltigen Herausforderungen, die großen Zeiten sind womöglich vorbei. Die Elektromobilität erfordert in dieser ohnehin schon kapitalintensiven Branche zusätzliche gigantische Investitionen. Der Sieger in diesem Wettkampf ist vollkommen unklar und die Zulieferer wird das ohnehin schwer treffen. Besteht ein Verbrenner aus 1.500 Komponenten, sind es beim E-Auto nur noch 200. Man muss kein Genie sein, um zu erkennen, dass sich das negativ auf die Margen auswirken wird. Hinzu kommt der Wandel in Richtung autonomer Fahrzeuge. Durch Sharing werden dann schlichtweg weniger Autos benötigt. Statt immer auf der Branche rumzuhacken, möchte ich heute die positiven Aspekte besprechen.

Der perfekte Sturm

Autowerte vereinen so ungefähr alles, was bei Anlegern in den letzten Jahren unbeliebt war. Industriewerte, Autos, hohe Verschuldung und Europa im ganz allgemeinen. Hinzu kam ein Absatzeinbruch in China, der Zollstreit, zusätzliche Investitionen im Elektro-Segment und der Dieselskandal. Gekrönt wurde das ganze dann mit einer Pandemie und einem Shutdown der Produktion. Viel schlimmer kann es nicht werden und dementsprechend niedrig ist derzeit die Bewertung. Vielleicht hilft die Pandemie und die Angst vor Krankheiten mittelfristig sogar ein wenig. Es wird sicher Menschen geben, die Abstand von öffentlichen Verkehrsmitteln halten werden.

Licht am Ende des Tunnels?

BMW und Volkswagen notieren derzeit weit unter dem Buchwert und haben mehr als die Hälfte des Börsenwerts an Barreserven. Das Tief könnte durchschritten sein, die Absatzzahlen sollten in den kommenden Quartalen wieder deutlich steigen. Das könnte die Aktien befeuern, da ein Großteil der Anleger sehr kurzfristig agiert und denkt. Darüber hinaus haben VW und BMW umfassende Einsparungen beschlossen, die Kosten im Elektro-Segment sollte ohnehin sinken. Die Einstellung von Modellen wird die Effizienz verbessern und sich positiv auf die Margen auswirken. Darüber hinaus haben sowohl BMW und VW noch Potenzial zur Verbesserung des Produktmix. Bei hochmargigen SUVs sind beide Hersteller noch unterrepräsentiert, das betrifft vor allem Nordamerika.

Bewertung

BMW und VW haben in den letzten Jahren konsequent ihren Buchwert und Barreserven gesteigert. Am wichtigsten ist jedoch, dass reale Vermögenswerte außerhalb des Autogeschäfts aufgebaut wurden. In nur zehn Jahren konnte BMW den Wert dieser Assets von 20 auf 50 Euro je Aktie steigern. Die Vermögenswerte außerhalb des Autogeschäfts übersteigen derzeit also den Kurs der Vorzugsaktie. Man könnte also durchaus argumentieren, dass das Autogeschäft derzeit mit null bewertet wird, obwohl es Jahr für Jahr überschüssiges Kapital erwirtschaftet. VW hat in den letzten zehn Jahren mehr als 35 Euro an Dividenden ausgeschüttet, bei BMW waren es über 29 Euro je Aktie. Im direkten Performance-Vergleich der Aktie inklusive Dividende macht das BMW zum knappen Sieger. Ausgezeichnete Preise. Ausgezeichneter Service. Mein Broker ist LYNX.

Chart

Der folgende Chart bezieht sich auf die Vorzugsaktie von BMW mit dem Tickersymbol BMW3. Für Kleinanleger ist das Stimmrecht weitgehend nutzlos und durch den deutlich niedrigeren Kurs der Vorzugsaktie (44,50 Euro) gegenüber der Stammaktie (58,80 Euro), ist die Dividendenrendite wesentlich höher. BMW Vz. ist in die langfristig bedeutende Supportzone bei 35-40 Euro eingetaucht. Für antizyklische Anleger ist das ein interessanter Bereich. Gelingt hingegen ein Ausbruch über 47,50 Euro, könnte es zu Anschlusskäufen in Richtungen 52 und 57 Euro kommen. Über 60 Euro hellt. Mehr als 10.300 Investoren & Trader folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants. Chart vom 16.07.2020 Kurs: 44,50 Kürzel: BMW3 - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die deutsche Automobilbranche befindet sich langsam wieder im Aufwind. Die Charts von Volkswagen, Daimler oder auch BMW sehen durchaus zufriedenstellend aus und der bullische Tenor konnte sich auch in den letzten Wochen weiter fortsetzen. Die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen schon seit geraumer Zeit in Richtung Norden und unterstreichen das vorhandene, positive Momentum. Aktuell testet die Aktie des bayerischen Motorwagenherstellers gerade den Widerstand bei 60 EUR. Ein Breakout über dieses Niveau würde neue Kaufsignale auslösen. Die beiden nächsten Unterstützungsebenen sind schnell gefunden. Zum einen findet sich hier das Tief der vorigen Woche bei 55.34 EUR, gefolgt vom Pivot-Tief des Monats Juni bei 53.24 EUR. Expertenmeinung: Solange die Unterstützungen nicht nach unten durchbrochen werden, bleibt das positive Gesamtbild der Aktie erhalten. Der Ausbruch über die Marke von 60 EUR dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit zu neuen Hochs führen. Der nächste markante Widerstand befände sich dann bei 67.28 EUR, dem kleinen Zwischenhoch von Mitte Februar. Dies würde auch unser aktuelles Kursziel darstellen. Der Chart sieht vielversprechend aus und wir erhöhen unsere Erwartungen von neutral auf bullisch. Aussicht: BULLISCH Chart vom 07.07.2020 Kurs: 58.65 Kürzel: BMW | Online Broker LYNX

Im ersten Quartal ist der Absatz neuer Fahrzeuge im BMW-Konzern um 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gefallen. Aber das ist nicht das Endergebnis der Krise, sondern eher der Anfang. Das zweite Quartal dürfte weitaus schlimmer laufen. Die Werke stehen derzeit großenteils still. Und die Verbraucher haben in einer Situation, in der völlig ungewiss ist, wann die Normalität zurückkehrt und wie sie dann wirtschaftlich dastehen, keinen Bedarf an hochpreisigen Neuanschaffungen wie Autos. Noch liegen weder die Bilanz des ersten Quartals noch aktuelle Lageeinschätzungen des BMW-Konzerns vor, aber in Erinnerung bleibt den Investoren eine Aussage des BMW-Chefs von Anfang des Monats: „Eine so ernste Situation kann selbst große Unternehmen in existenzielle Gefahr bringen.“ „More to come“, was schlechte Nachrichten angeht, das ist für die nächsten Wochen wahrscheinlich. Und doch kämpft sich der Aktienkurs Schritt für Schritt von seinem am 19. März bei 36,58 Euro markierten Tief nach oben. Kaufen da Anleger, die glauben, dass die Weltwirtschaft sich binnen Monaten, womöglich Wochen erholen und zur Normalität zurückkehren wird? Kann es so viele geben, die die Überzeugung hegen, dass es gelingt, die Aufwärtsbewegung zu verstetigen und den Kurs im bullischen Terrain zu etablieren? Expertenmeinung: Richtig ist zwar, dass es nicht selten zu einer „Allianz“ aus Hoffnungen und steigenden Kursen kommt, in der das eine das andere jeweils höher pusht und sich die Kurse dadurch eine beträchtliche Zeit von der Realität abkoppeln können. Aber ob das bei BMW wirklich der Fall ist und darüber hinaus ausreicht, um wieder bullisches Terrain zu erreichen, ist zumindest fragwürdig. Das wird sich daran zeigen, ob die Aktie wieder kräftiger unter Druck gerät, wenn das Momentum, d.h. die Schwungkraft der Aufwärtsbewegung, erlahmt. Was aktuell der Fall ist. Ende März/Anfang April war die Rallye schon einmal ins Stocken geraten, konnte da aber durch einen entschlossenen Sprung über den nächstgelegenen Widerstand in Form der 20-Tage-Linie wiederbelebt werden. Momentan ist die Schwungkraft erneut erlahmt. Aber genau auf Höhe eben dieser 20-Tage-Linie, die jetzt als Unterstützung fungiert, wurde der Kurs zunächst aufgefangen. Würde daraus ein erneuter Rallye-Impuls, ginge es um die im Chart rot markierte Widerstandslinie um 58 Euro, die nicht nur das Tief vom August 2019 repräsentiert, sondern eine Art „Mittellinie“ der Handelsspanne der letzten drei Quartale darstellt. Würde es gelingen, die BMW-Aktie über diese Hürde zu ziehen, wäre der Ball wieder in der Spielhälfte der Bullen, aber: In einem Umfeld wie diesem ist ein solches, dauerhaftes Abkoppeln von den Rahmenbedingungen die deutlich weniger wahrscheinliche Variante für die Zukunft. Die größere Chance bleibt beim Bären-Lager, das sofort wieder „Dampf“ nach unten aufbauen könnte, wenn die Aktie mit Schlusskursen unter 48,25 Euro aus der aktuellen, kurzfristigen Seitwärtsrange nach unten herausfällt und dann nur noch der leichte Support bei 43,61 Euro vor dem bisherigen Tief stünde. BMW Aktie Chart vom 23.04.2020, Kurs 50,27 Euro, Kürzel BMW | Online Broker LYNX