TeamViewer Aktie aktuell TeamViewer: Geht es jetzt sogar ans bisherige Allzeittief?

News: Aktuelle Analyse der TeamViewer Aktie

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Zur TeamViewer Aktie

Die Reaktion auf die Quartalsbilanz war eindeutig: Die Anleger stimmten mit den Füßen ab und verkauften weiter – obwohl das durchschnittliche Analysten-Kursziel für die TeamViewer-Aktie mit 44 Euro weit über dem aktuellen Kurs liegt. Warum wollen die Akteure die Aktie nicht?

Die momentan ablehnende Haltung gegenüber dieser Aktie dürfte ebenso emotional basiert sein, wie es die große Kaufwelle zwischen März und Juli 2020 war, als man verzweifelt auf der Suche nach „sicheren Häfen“ war und in TeamViewer einen solchen zu erkennen glaubte. Schließlich bot die TeamViewer-Software genau das, was man in Zeiten eines Lockdowns brauchte: Software, die bei der Arbeit im Home Office unterstützt. Doch was viele Investoren sich deswegen ausrechneten, trat nicht ein – und dafür zahlt die Aktie jetzt die Zeche.

Erst blieb der Gewinnsprung aus. TeamViewer verdiente pro Aktie im Jahr 2020 nicht mehr als 2019. Und dann wird der Gewinn 2021 auch noch sinken. Noch vor einigen Monaten hatten viele damit gerechnet, dass das Unternehmen im laufenden Jahr einen Gewinn von einem Euro pro Aktie erreichen könnte. Jetzt sehen die Analysten das erst für 2023. Vielleicht.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur TeamViewer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Würde man nicht mit einer gewissen „Grundenttäuschung“ an diese Aktie herangehen, könnte man die immensen Marketingausgaben, u.a. Sponsoring in der britischen Premier League und der Formel 1, auch positiv sehen. So aber reagierten die Anleger negativ auf diese Strategie und sagten sich: Diese hohen Ausgaben könnten Umsatz und Gewinn mittelfristig markant positiv beeinflussen. Aber es muss nicht gelingen. Und geht das schief, wäre die Aktie auch auf dem jetzigen Niveau, etwa 50 Prozent unter dem Rekordhoch, noch zu teuer.

Da brachte es wenig, dass TeamViewer gestern seine mittelfristigen Ziele bekräftigte. Über 2023 hinaus soll das Wachstum der „Billings“, d.h. der in Rechnung gestellten Beträge, mindestens 25 Prozent Jahr betragen. Schöne Pläne, aber im berichteten zweiten Quartal stiegen sie nur um 15 Prozent und der Umsatz um sieben. Und aufgrund deutlich höherer Kosten blieb der Gewinn weit hinter dem des Vorjahresquartals zurück. Als Gewinn pro Aktie gerechnet sind es 7 Cent nach den 15 Cent im Jahr zuvor. Der Chart zeigt die Konsequenz:

TeamViewer-Aktie: Chart vom 03.08.2021, Kurs 25,61 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Statt mit Schwung über die doppelte Baisse-Leitlinie aus 20-Tage-Linie und die Februar-Abwärtstrendlinie im Bereich 29,00/29,30 Euro zu laufen, ging es ab nach unten. Sollte diese für den Abwärtstrend entscheidende Zone bezwungen werden, könnte das Blatt allein durch rein technisch orientierte Trader gewendet werden. Und dass die Aktie wenigstens nicht aus diesem im Chart markierten, abwärts gerichteten Keil nach unten herausrutschte, eröffnet diesem Szenario auch noch eine Minimalchance. Wahrscheinlicher wäre momentan aber, dass die Leerverkäufer die TeamViewer-Aktie im Griff behalten und die nächsten Kursziele, das März-Tief 2020 bei 22,30 Euro sowie das bisherige, im Oktober 2019 kurz nach dem Börsenstart markierte Allzeit-Verlaufstief bei 21,38 Euro, im Visier bleiben.

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Vorherige Analysen der TeamViewer Aktie

Nach der negativen Reaktion auf kostenintensive Sponsoring-Verträge rutschte die TeamViewer-Aktie am Donnerstag erneut weg, nachdem das Unternehmen die vorläufigen Zahlen des zweiten Quartals vorgelegt hatte. Damit ist der Corona-Bonus endgültig dahin.

In einem Umfeld, das von derart hohen Erwartungen geprägt ist, dass vielen Anlegern selbst knapp über den Analystenprognosen liegende Ergebnisse nicht gut genug sind und Gewinnmitnahmen auslösen, sind verfehlte, unternehmenseigene Ausblicke natürlich fatal.

Und genau das musste TeamViewer im Zuge der am Donnerstagmorgen vorgelegten, vorläufigen Ergebnisse zum zweiten Quartal einräumen. Der Umsatz lag zwar im Rahmen der Erwartungen, die „Billings“, die ausgestellten Rechnungen, verfehlten mit 15 Prozent Zuwachs zum Vorjahresquartal (währungsbereinigt +18 Prozent) jedoch die TeamViewer-Prognose eines Wachstums von mindestens 20 Prozent. Dadurch peilt das Software-Unternehmen derzeit nur noch das Erreichen des unteren Endes der für 2021 als Ziel ausgelobten Umsatz- und Billings-Spanne an. Die Anleger nahmen die Beine in die Hand – und das überrascht nicht.

Expertenmeinung: Als im März 2020 die Kurse im freien Fall waren, „entdeckten“ viele Anleger die TeamViewer-Aktie und sahen in ihr einen typischen „Corona-Gewinner“, da die Massen von ins Home Office verbannten Menschen den Einsatz der TeamViewer-Software nahelegten. Doch der Gewinn pro Aktie überstieg 2020 den Level von 2019 nicht. Und derzeit rechnen die Analysten für das laufende Jahr sogar mit einem leicht sinkenden Gewinn, trotz steigender Umsätze. Was nicht zuletzt an dem kostenintensiven Sponsoring-Abenteuer liegt, in das sich TeamViewer gleich in zwei Bereichen, der englischen Premier League und der Formel 1, gestürzt hat.

Zugleich zeigen viele Unternehmen, aus denen man im Frühjahr 2020 zu Gunsten der „Corona-Gewinner“ ausgestiegen war, ein deutlich dynamischeres Wachstum. Angesichts dieser verfehlten Prognosen dürften viele daher die Frage, ob sie an dieser Aktie festhalten sollten, mit „Nein“ beantwortet haben.

Damit ist die TeamViewer-Aktie nach einem abgewiesenen Ausbruchsversuch Ende Juni erneut an der übergeordneten, im Februar etablierten Abwärtstrendlinie nach unten abgewiesen worden. Die Zwischentiefs vom Mai und Juni sind unterboten, damit wäre der Weg aus charttechnischer Sicht an das Tief vom März 2020 frei. Das lag bei 22,30 Euro, wurde markiert, bevor die Akteure TeamViewer als vermeintlich „sicheren Hafen“ entdeckten. Dass die Aktie angesichts dieser deutlich schwächer als von vielen gedacht ausfallenden Perspektiven wieder dorthin zurückkehrt, wäre zumindest keine allzu große Überraschung.

Chart vom 08.07.2021, Kurs 27,69 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Es gibt ehemalige Anleger-Lieblinge, die eine Zeitlang aus dem Fokus verschwinden und dann auf einmal wie ein Phönix aus der Asche wiederkommen. Und es gibt Ex-Favoriten, die nicht wiederkommen. TeamViewer läuft Gefahr, in die zweite Kategorie zu geraten. Warum?

Die Idee, Bekanntheitsgrad und Umsatz über kostenintensives Sponsoring in der britischen Premier League und der Formel 1 zu steigern, liegt den Anlegern weiterhin quer im Magen. Dass die Gewinnmarge im laufenden Jahr durch diese Aktionen kräftig sinkt, könnte man hinnehmen, wenn ein immens positiver Effekt in den kommenden Jahren sicher wäre. Aber dessen kann man eben in solchen Fällen nie sicher sein.

Zwar sind die meisten Analysten bullisch geblieben. Noch gibt es keine „Verkaufen“-Einschätzungen. Und noch liegt das durchschnittliche Kursziel bei 49 Euro und damit sehr weit über dem aktuellen Niveau der Aktie. Aber ob das so bleibt, ist offen. Gerade am Montag senkte Goldman Sachs seine Einschätzung für TeamViewer von „Kaufen“ auf „Neutral“ und senkte das Kursziel von 38 auf 37 Euro. Und so manche der derzeit geltenden Einschätzungen und Kursziele stammen noch aus der Zeit vor den Nachrichten über TeamViewers Sponsoring-Vereinbarungen.

Expertenmeinung: Wenn hinter einer Abwärtswende nicht nur ein zuvor überkauftes Niveau steht, sondern eine problematische Veränderung der Rahmenbedingungen, tun sich die Anleger meist recht schwer, einfach wieder in eine Aktie einzusteigen, nur, weil sie jetzt billiger zu haben ist. Bei TeamViewer ist das mit Blick auf das Kursbild mit Händen zu greifen.

TeamViewer-Aktie: Chart vom 28.06.2021, Kurs 32,22 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Die Aktie hatte zuletzt ein hängendes (das rechte Tief liegt leicht unter dem linken) Doppeltief vollendet. Aber die daraufhin gerne auftretende Kaufwelle blieb aus. Der Kurs fuhr sich unterhalb der übergeordneten, im Februar etablierten Abwärtstrendlinie fest und drehte, nicht zuletzt aufgrund der Herabstufung der TeamViewer-Aktie durch Goldman Sachs, zum Wochenstart genau an dieser Abwärtstrendlinie wieder nach unten.

Wenn die Abgaben heute bzw. in den kommenden Tagen aufhören sollten, kann die Bodenbildung dadurch auch verlängert werden, insgesamt also erhalten bleiben. Aber mit diesem „Klotz am Bein“ in Form der Sponsoring-Aktivitäten sollte man erst dann erwägen, hier wieder auf der Long-Seite aktiv zu werden, wenn die Bodenbildung glaubwürdig abgeschlossen wurde, indem die jetzt erst einmal nicht bezwungene Abwärtstrendlinie und darüber der Bereich des März-Tiefs durch Schlusskurse über 35,50 Euro hinreichend deutlich überboten wurde.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits Mitte April hatten wir unsere Aussichten auf die Aktie des deutschen Softwareunternehmens nach unten revidiert. Zu diesem Zeitpunkt bildete die TeamViewer Aktie gerade eine bärische Konsolidierung inmitten eines existenten Abwärtstrends. Die Trendwende begann allerdings schon wesentlich früher.

Im März wurde der Aufwärtstrendkanal nach unten verlassen und die Korrektur begann. Nachdem bereits die erste bärische Konsolidierung im März ebenfalls nach unten gebrochen wurde, begann der Abwärtstrend richtig heiß zu laufen. Aktuell sehen wir die Fortsetzung der Abwärtsspirale. Die Bullen versuchten sich nochmals gegen den Trend zu stemmen, doch ähnlich wie im März, war spätestens am 50-Tage-Durchschnitt Schluss mit lustig. Hier haben weiterhin die Bären das Zepter fest in der Hand.

Expertenmeinung: Zu Beginn der vorigen Woche begann die Talfahrt so richtig an Geschwindigkeit aufzunehmen. Aktuell scheinen sich die Kurse im freien Fall zu befinden, doch wo könnte dieser gestoppt werden? Beim Blick auf den Wochenchart sind zwei starke Unterstützungen zu finden. Die erste befindet sich bei 32.55 EUR. Hier sind die Kurse schon angekommen. Ein vorübergehender Bounce auf diesem Niveau ist nun sehr wahrscheinlich. Die Kurse könnten durchaus noch auf 36 bis 37 EUR anziehen. Doch was, wenn diese Ebene nachhaltig gebrochen werden würde? Dann droht der Absturz auf den zweiten Support, welcher sich bei 22.30 EUR befindet. Anleger sollten den weiteren Verlauf der TeamViewer Aktie derzeit mit Argusaugen beobachten, um frühzeitig zu erkennen, ob die erste Unterstützung hält oder nicht. Ansonsten droht weiteres Ungemach.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 07.05.2021 Kurs: 34.08 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

Die Trader quittierten die Bilanz des ersten Quartals mit einem Minus von 12,34 Prozent. Und es könnte noch schlimmer kommen für die TeamViewer-Aktie, denn das gestrige Tagestief lag auf Höhe der einzigen Supportlinie über dem März-Tief 2020.

Im März gab es den ersten Tiefschlag für die Aktionäre des Software-Unternehmens TeamViewer, gestern folgte der zweite … der womöglich nicht der letzte ist. Im März war es die Nachricht, dass TeamViewer zum Trikot-Sponsor von Manchester United wird, kurz darauf folgte auch noch eine Vereinbarung mit einem Formel 1-Team. Aufgrund der Kosten für diese Marketing-Maßnahmen senkte TeamViewer die Margen-Prognose deutlich. Auf 28 Prozent der softwaregebundenen Einnahmen sollen die Marketing- und Vertriebskosten 2021 steigen … eine immense Größenordnung. Doch nach der ersten, heftig negativen Reaktion stabilisierte sich die Aktie, denn wenn Umsatz und Gewinn kräftig durchstarten, wären diese hohen Kosten womöglich ja unproblematisch. Aber diese Hoffnung wurde gestern enttäuscht.

Der Umsatz lag im ersten Quartal mit 118,3 Millionen Euro zwar 15,2 Prozent über dem des Vorjahreszeitraums, aber die Analysten hatten deutlich mehr erwartet (132 Millionen). Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) kam zwar mit 90,0 Millionen Euro deutlich über den 73,9 Millionen ein Jahr zuvor herein, der Nettogewinn fiel aber mit 3,2 Millionen mickrig und deutlich unter den 12,1 Millionen Euro des ersten Quartals 2020 aus.

Expertenmeinung: Die Anleger zogen verständlicherweise die Reißleine. Denn so dürfte bei vielen der Eindruck entstanden sein, dass sich TeamViewer mit diesem kostenintensiven, vom Effekt her nicht vorhersehbaren Sponsoring übernimmt. Und als die Aktie erst einmal zu rutschen begann, dürfte das Chartbild vielen die Entscheidung erleichtert haben, umgehend das Weite zu suchen, denn:

Die Aktie war zuvor im Zuge ihres Stabilisierungsversuchs nach dem Abwärts-Ruck vom März in der Widerstandszone 39,10/41,00 Euro und damit zugleich knapp unter der 200-Tage-Linie hängen geblieben. Eine positive Reaktion auf die Bilanz hätte den Befreiungsschlag bringen können. Aber als am Morgen klar wurde, dass da niemand kaufen wollte, versuchten zu viele gleichzeitig aus der Aktie herauszukommen.

Das Resultat war ein Selloff, der am Tagestief sogar ein Minus von 17,8 Prozent ausmachte. Zum Handelsende wurde der Abschlag nur deshalb eingegrenzt, weil der Kurs am Tief fast punktgenau auf der markanten Unterstützung vom November 2020 bei 32,55 Euro aufsetzte. Dort hielten einige die Hand auf. Aber so wird die Aktie auch verwundbar, denn dem bärischen Lager ist klar: Gelingt es, dieses jetzt in Schlagdistanz liegende November-Tief zu brechen, wäre die nächste charttechnische Auffanglinie von Bedeutung erst das „Corona Crash“-Tief vom März 2020 bei 22,30 Euro. Und eine Aktie, die nach enttäuschenden Bilanzzahlen bereits angeschlagen ist, ist im Bären-Lager natürlich ein besonders gern gesehenes Ziel.

TeamViewer-Aktie: Chart vom 04.05.2021, Kurs 34,80 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Selbst das durchschnittliche Analysten-Kursziel für die TeamViewer-Aktie liegt mit 52 Euro derzeit weit über dem aktuellen Kurs. Doch die Anleger zögern, denn es wirkt, als würde sich TeamViewer Marketing-Kosten aufhalsen, die höher liegen als der Ertrag.

Eigentlich klang es ja grandios: TeamViewer wird Trikot-Sponsor des britischen Spitzenclubs Manchester United. Doch als diese Meldung am 19. März über die Nachrichtenticker lief, brach die Aktie ein. Und es wurde nicht besser, als das Software-Unternehmen am 30. März mitteilte, auch Sponsor eines Formel 1-Teams zu werden. Denn das mag vielleicht den Umsatz mittelfristig steigern, zunächst aber kostet es eben Geld. Und das nicht zu knapp. TeamViewer teilte an diesem 30. März mit, dass die Marketing-Ausgaben 2021 bei rund 28 Prozent der Einnahmen liegen und darüber hinaus 2022 weiter steigen würden.

Das führte folgerichtig zu einer spürbaren Abwärts-Korrektur der Margen-Prognose. Die werde, so TeamViewer, 2021 auf EBITDA-Basis (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) nicht mehr bei den zuvor avisierten 55 bis 57 Prozent liegen, sondern zwischen 49 und 51 Prozent. Das ist alles, nur nicht unwesentlich. Trotzdem gelang es wenigstens, den Aktienkurs ab Anfang April in eine Bodenbildung zu überführen. Aber kann auch der Befreiungsschlag nach oben gelingen?

Expertenmeinung: Der Versuch wird derzeit unternommen, ob er gelingt, muss man abwarten. Sie sehen im Chart, dass die Aktie die kurzfristige Abwärtstrendlinie überwunden hat und in die seit einem Jahr mehrfach in beide Richtungen als Wendezone in Erscheinung getretene Zone 39,40/41,25 Euro hineingelaufen ist. Sollte es gelingen, nicht nur diese Zone, sondern darüber hinaus die wichtige, aktuell bei 42,10 Euro verlaufende 200-Tage-Linie auf Schlusskursbasis zu überwinden, wäre die Kuh aus rein charttechnische Sicht vom Eis.

Doch einem solchen Befreiungsschlag sollte man besser nicht vorgreifen und selbst, wenn er gelingt, vorsichtig agieren. Denn ja, die Analysten sind weitaus positiver gestimmt als die Anleger. Nahezu alle sehen die Aktie derzeit als Kauf. Und die Analysten bei Quirin hatten gestern mit 71 Euro sogar ein neues Hoch unter den Kurszielen ausgelobt. Aber niemand kann vorhersagen, ob sich die immensen Ausgaben für Sponsoring wirklich rechnen werden. Dass die Marktteilnehmer skeptisch sind, ist daher nachvollziehbar. Und käme es hier zu einem charttechnischen Kaufsignal, heißt das nicht zwingend, dass ein solches Signal die Skepsis umfassend und vor allem dauerhaft übertünchen wird. Sich einem bullischen Signal entgegenzustellen, wäre sicherlich nicht ratsam. Mit einem solchen Signal wie ein rohes Ei umzugehen, aber schon.

TeamViewer Aktie: Chart vom 27.04.2021, Kurs 40,03 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX