TeamViewer Aktie aktuell TeamViewer: Jetzt könnte es erst richtig losgehen

News: Aktuelle Analyse der TeamViewer Aktie

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TeamViewer
ISIN: DE000A2YN900
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bullish
Zur TeamViewer Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Endlich ist es soweit. Die TeamViewer-Aktie hat den Breakout aus der Anfang Februar beschriebenen umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Formation geschafft. Das Setup könnte kaum besser aussehen und die Bullen haben nun jede Menge Spielraum nach oben. Durch das frisch erzielte höhere Hoch geht auch der Trend von einer neutralen in eine bullische Phase über. Mögliche Kursziele werden wir in Kürze untersuchen. Wie immer wollen wir aber auch auf mögliche Gefahren hinweisen. Wichtig ist nun, dass das zuletzt gebildete Pivot-Tief bei 43.57 EUR nicht mehr nach unten verletzt wird, um einen möglichen Fehlausbruch zu verhindern. Dies wäre auch das kalkulierte Risiko auf Sicht der nächsten Handelstage.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur TeamViewer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Nun kommen wir zu den möglichen Zielen. Dies ist keine exakte Wissenschaft und es geht hierbei auch nicht darum, auf den Cent genau eine Zielmarke zu finden. Diese Vorgehensweise in der Charttechnik soll lediglich aufzeigen, welches Potenzial eine gewisse Bewegung im Optimalfall aufweisen könnte. Die Spanne der SKS-Formation beträgt rund 13 EUR. In diesem Fall können wir also von einem theoretischen Anstieg der TeamViewer Aktie auf bis zu 59 EUR ausgehen. Gleichzeitig sollte hierbei aber auch die gesamte Situation betrachtet werden. Hierbei erkennen wir, dass es noch einen klaren Widerstand knapp unter der Marke von 55 EUR gibt. Hier wurde zuletzt ein wichtiges Pivot-Hoch im Sommer des vorigen Jahres gebildet. Darum senken wir das theoretische Kursziel etwas in Richtung 55 EUR. Unsere Bewertung bleibt natürlich auf der bullischen Seite, solange das erwähnte Pivot-Tief nicht nach unten gebrochen wird.  

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 16.02.2021 Kurs: 46.50 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX
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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der TeamViewer Aktie

Es ist nicht gerade weit hergeholt, wenn man TeamViewer als Krisengewinner bezeichnet.
Sowohl der Aktienkurs als auch das Geschäft haben sich in den zurückliegenden Monaten erfreulich entwickelt. Nimmt die Aktie jetzt Anlauf in Richtung Allzeithoch?

Möglichkeiten

Durch die Cloud-Plattform von TeamViewer ist es möglich, von überall und jederzeit auf unterschiedliche Geräte zuzugreifen.

Über das weltweite Router-Netzwerk werden zum Beispiel PCs, Smartphones, Server, Windkraftanlagen, Roboter oder Landmaschinen miteinander verbunden.

Inzwischen hat TMV mehr als 500.000 Vertragskunden. Im letzten Jahr wurden über die Software des Unternehmens mehr als 300 Millionen Geräte angesteuert.

Es läuft

Das Geschäft brummte aber auch schon vor Corona. Fernzugriff und Fernwartung sind ein klares Zukunftsthema.

Es spart schlichtweg Zeit und Geld, wenn IT-Experten und Administratoren über das Internet Probleme an anderen Unternehmensstandorten lösen können. Das gilt umso mehr in Zeiten von Homeoffice.

Daher konnte das Unternehmen den Umsatz seit 2016 von 92 auf 390 Mio. Euro steigern.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 gelang dann der Sprung in die Profitabilität.

Weitere Pluspunkte sammelt das Unternehmen damit, dass man dieses Wachstum weitgehend aus dem Cashflow finanzieren konnte. Auf Kapitalerhöhungen hat man verzichtet.

Quantensprung

Im laufenden Geschäftsjahr 2020 hat sich die positive Entwicklung fortgesetzt. Die Zahl Abonnenten legte um 26% auf 584.000 zu.
Die Zahl der Großkunden hat sich sogar verdreifacht.

Die Retention Rate lag bei 103%. Das bedeutet, dass man gewonnene Kunden dem Unternehmen treu bleiben und ihre Aufträge tendenziell sogar ausbauen.

Die Umsatzerlöse legten um 17% auf 455,6 Mio. Euro zu. Ein realistischeres Bild bieten die Billings, da eine umfassende Umstellung auf Abos stattgefunden hat.
Die Billings stiegen um 44% auf 460,3 Mio. Euro.

Das EBITDA kletterte um 44% auf 261,4 Mio. Euro und der freie Cashflow verdoppelte auf 165,4 Mio. Euro.

Ausblick

Für 2021 erwartet das Unternehmen ein Billings-Wachstum um 29 – 33% und einen Umsatz von knapp über 530 Mio. Euro.
Bis 2023 sollen die Marke von mehr als einer Milliarde an Billings überschritten werden.

Bei dem anhaltend hohen Wachstum stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich auch die Aktie entsprechend gut entwickelt.

Daher hatten wir frühzeitig auf die Aktie hingewiesen. Nach der letzten Analyse hat sich der Kurs im hoch verdoppelt:
Alle ab ins Homeoffice: Teamviewer dürfte es freuen

Chart

Aus technischer Sicht ist die Lage ebenfalls interessant. Die Aktie hat eine größere Korrektur vollzogen, einen Boden ausgebildet und der Abwärtstrend wurde bereits überwunden.

Aus Sicht der Bullen fehlt nur noch ein Ausbruch über 46,40 Euro. Gelingt ein nachhaltiger Anstieg über diese Marke, kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 48,50 sowie 52,50 und 54,50 Euro.

Fällt die Aktie hingegen unter 40 Euro, hätten die Bullen ihre Chance vertan.

Chart vom 12.02.2021 Kurs: 45,52 Kürzel: TMV - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 12.02.2021 Kurs: 45,52 Kürzel: TMV – Tageskerzen

Umsatzanstieg und konstant hohe Gewinnmarge: zu wenig, um die Aktie zu halten? War das der Grund für das Minus der TeamViewer-Aktie?

Am Dienstagmorgen kam die 2020er-Bilanz nebst Ausblick auf 2021 … und die TeamViewer-Aktie beendete den Handelstag mit -4,3 Prozent. Da liegt ein schnelles Urteil nahe: Die Ergebnisse haben enttäuscht, die Anleger stimmten mit den Füßen ab und das Thema ist für die Bullen somit durch. Ist das wirklich so?

Für eine echte Enttäuschungsreaktion bei einer sehr volatilen Aktie wie TeamViewer war das Minus eigentlich zu klein. Und nicht nur das, die Ergebnisse waren nicht schlecht, sie lagen eben „nur“ im Rahmen der Prognosen. Der Umsatz war 2020 um knapp 17 Prozent gestiegen, marginal weniger als im Schnitt seitens der Analysten erwartet. Das EBITDA, d.h. der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen, lag indes knapp über der Konsens-Prognose und war mit +43,5 Prozent überproportional zum Umsatz gestiegen. Und der Ausblick? Da rechnet TeamViewer mit einem Umsatzanstieg zwischen 15 und 18 Prozent bei konstant hoher Gewinnmarge, so dass der Gewinn, sofern die unternehmenseigene Prognose eintrifft, in der gleichen Größenordnung zulegen sollte. Zu wenig, um die Aktie zu halten? War das der Grund für das Minus?

Expertenmeinung: Richtig ist, dass die Analysten für 2021 bislang eher mit einem Gewinnanstieg um 30 Prozent rechnen. Wobei das nicht aus der Welt ist, denn das, was TeamViewer da vorlegte, wirkte, als habe man das Gebot der kaufmännischen Vorsicht ernst genommen. Aber sollten die Experten diese Perspektive nicht zum Anlass nehmen, ihre Kursziele zu senken (was zumindest am Dienstag noch nicht zu beobachten war), würden wir hier ein bemerkenswertes Phänomen sehen:

Trotz des ja durchaus nicht zu verachtenden Wachstums, das bei vielen Aktien dazu führt, dass der Kurs den Analysten-Kurszielen weit davonläuft, notierte die TeamViewer-Aktie zum Handelsende unter dem niedrigsten von derzeit zwölf Kurszielen! Elf von zwölf Analysten sehen die Aktie derzeit als „Kauf“. Und die Spanne der Kursziele reicht hier von 45 bis 65 Euro, der Durchschnitt trifft sich hier zufällig im arithmetischen Mittel von 55 Euro … und die Aktie schloss bei 43,84 Euro.

Nun kommt es vor, dass die Anleger bullischen Analysten einfach nicht folgen mögen. Aber so etwas provoziert dennoch die Suche nach möglichen anderen Gründen für das gestrige Minus … und man wird da durchaus fündig: im Chart. Die Aktie hatte zunächst positiv auf die Bilanz reagiert und war im Plus gestartet. Doch damit landete der Kurs in der Widerstandszone 46,15/46,90 Euro. Das dürfte die Basis des letztendlichen Minus gewesen sein: Die Zahlen waren zwar gut, aber nicht gut genug um zu verhindern, dass die in dieser Widerstandszone einsetzenden Gewinnmitnahmen die Nachfrage überstiegen und die Aktie unter Druck setzten. Sollte es indes bei Gewinnmitnahmen bleiben, könnten die nächstliegenden Unterstützungen in Form der 20-Tage-Linie bei 43,05 Euro und der November-Aufwärtstrendlinie bei aktuell 41,85 Euro halten. Erst, wenn nicht nur Widerstände zu stark sind, sondern auch Unterstützungen fallen, wäre der Weg nach oben erst einmal verbaut und ein Rücksetzer in den Bereich 37/38 Euro die wahrscheinlichere Variante.

TeamViewer Aktie: Chart vom 09.02.2021, Kurs 43,84 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In der nächsten Woche wird das deutsche Softwareunternehmen TeamViewer seine vorläufigen Jahreszahlen bekanntgeben und Anleger blicken bereits mit Spannung auf diesen Termin. Die TeamViewer-Aktie konnte in Vorbereitung auf dieses Ereignis schon Mal die bärischen Tendenzen beenden. Durch den Breakout aus der Zwischenkonsolidierung von Mitte Dezember gelang endlich wieder die Bildung eines höheren Hochs und der Trend ist somit wieder in eine neutrale Kaufphase zurückgekehrt. Nun konsolidieren die Kurse knapp oberhalb der wichtigen gleitenden Durchschnitte. Ein positives Zeichen, denn es scheint, als ob sich die Bullen hier für einen größeren Ausbruch bereit machen. Die Widerstandslinie, welche derzeit in Richtung der Marke von 46 EUR verläuft, ist nicht zu übersehen.

Expertenmeinung: Ob der Ausbruch tatsächlich gelingen wird oder nicht, wird natürlich weitestgehend von den Unternehmensergebnissen abhängen. Da muss der Konzern schon mitspielen, denn ohne überzeugende Daten werden sich die Bullen den Angriff auf den Widerstand gut überlegen. Die Marke bei 46 USD ist sowohl mittel- als auch langfristig überaus interessant. Sollte der Breakout darüber gelingen, könnte das Wertpapier in den Rallyemodus übergehen. Hierbei könnten die Kurse schnell wieder in Richtung des bisherigen Allzeithochs bei 54.86 EUR zurückkehren. Unsere Aussichten auf die TeamViewer Aktie haben wir bereits im Dezember nach oben angehoben. Vorläufig belassen wir diese auf der bullischen Seite.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 02.02.2021 Kurs: 44.20 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

Die TeamViewer-Aktie ist ebenso spannend wie knifflig, denn man kann die Aktie nicht einfach mit andern Software-Unternehmen wie z.B. Adobe oder Microsoft vergleichen, was die Bewertung angeht. Klar ist, dass TeamViewer eine lukrative Software für Unternehmen und Mitarbeiter im Home Office anzubieten hat, die, wenn sie „mehr können“ soll, kostenpflichtig ist und auch gerne genutzt wird. Die Umsätze steigen, die schwarzen Zahlen wurden bereits 2019 komfortabel erreicht. Und für das neue Jahr 2021 rechnen die Analysten im Schnitt mit einem Euro Gewinn pro Aktie. Aber wie geht es danach weiter?

Werden die Abonnements abnehmen, wenn das Thema Corona vom Tisch ist? Oder aber werden viele im Home-Office weiterarbeiten und kann TeamViewer die Unternehmen so überzeugen, dass womöglich auch ohne Corona mehr und mehr Firmen TeamViewer-Software zu einem Standard-Tool machen? Letzteres hoffen die Bullen natürlich, sicher sein kann man sich, wie immer, wenn es um die Zukunft geht, indes nicht. Aber selbst wenn die Gewinne weiter zulegen, wäre das Wachstum dann stark genug, um ein Kurs/Gewinn-Verhältnis um 45 für ein gerade begonnenes Jahr auch im Jahr 2022 zu rechtfertigen? Wäre ein solches KGV womöglich sogar noch zu niedrig und dementsprechend ordentlich Luft nach oben für den Kurs? Ohne eine größere „Peer Group“, d.h. unmittelbar vergleichbare und idealerweise schon länger am Markt befindliche Unternehmen ist das nicht realistisch zu ermitteln. Also, wie soll man mit dieser Aktie umgehen?

Expertenmeinung: Solange man hier nicht gezielt langfristig investieren will, weil man an die Story des Unternehmens glaubt und sich damit automatisch nicht an kurzfristigen Schwankungen stört, wäre der rein charttechnische Ansatz wohl der sinnvollste. Und aus dieser Warte heraus wird es bei TeamViewer jetzt spannend, denn die Bullen sehen sich nach dem Mitte Dezember vollzogenen, dynamischen Ausbruch aus dem mittelfristigen Abwärtstrendkanal ihrer ersten Bewährungsprobe gegenüber:

Die Aktie hat am Dienstag den ersten nennenswerten Widerstand seit diesem Ausbruch erreicht: das Zwischenhoch vom Oktober bei 46,28 Euro. Knapp darüber warten potenzielle Widerstandsmarken bei 46,91 und 48,50 Euro, aber schon bei dieser ersten Hürde war die Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen zu erkennen: Der Kurs lief zwar an diesen Widerstand heran, knapp darunter setzten dann aber umgehend Abgaben ein, die den Großteil des gestrigen, zwischenzeitigen Gewinns aufzehrten. Dies in Kombination mit der durch die Rallye der vergangenen Wochen überkauften Markttechnik auf Tagesbasis (unten mit eingeblendet der Stochastik-Oszillator) machen deutlich: Zum Selbstläufer wird die Aktie eher nicht. Erst, wenn TeamViewer diese Widerstandszone zwischen 46,28 und 48,50 Euro überboten hätte, wäre der Weg nach oben wieder frei. Aber sollte das nicht schnell gelingen, wäre ein Test der nächstgelegenen Supportlinie in Form der momentan bei 41,56 Euro verlaufenden 20-Tage-Linie, womöglich sogar ein Pullback an die Abwärtstrendlinie bei aktuell knapp 40 Euro, durchaus denkbar.

TeamViewer Aktie: Chart vom 05.01.2021, Kurs 44,85 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Noch einmal startet der Spezialist für Kommunikationssoftware ordentlich durch. Der Kurs der TeamViewer-Aktie wurde durch die Impfstoff-Rallye, welche im November begann, schwer getroffen und zahlreiche Anleger trennten sich von dem Titel. In diesem Zeitraum wurde bei vielen sogenannten Stay-at-Home-Aktien Kasse gemacht. Dennoch werden diese Unternehmen wohl auch im kommenden Jahr weiterhin von der Corona-Krise profitieren und in der modernen Arbeitswelt werden bestimmte Elemente wie vermehrtes Homeoffice oder das Abhalten von Online-Meetings nicht mehr verschwinden. Die Welt hat sich gewandelt und ist um einiges digitaler geworden Hiervon sollte auch TeamViewer langfristig weiter profitieren.

Expertenmeinung: Seit Juli sehen wir aus technischer Sicht eine Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Im Oktober standen die Chancen recht gut, dass die Bullen erneut das Zepter übernehmen könnten, doch die Meldung, dass ein Großinvestor sich von einigen Aktien trennen würde, hat der Teamviewer-Aktie schwer zugesetzt. Es dauerte Wochen, bis sich die Kurse von der Talfahrt erholen und stabilisieren konnten. Nun erst gelang der entscheidende Ausbruch Richtung Norden. Das Kaufsignal von Dienstag ist nicht zu übersehen und die Bullen haben eine gute Chance, von hier aus die alten Hochs zu erreichen. Wir sehen der weiteren Entwicklung bullisch entgegen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.12.2020 Kurs: 42.63 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX