TeamViewer Aktie aktuell TeamViewer: Schafft die Aktie die Trendwende? Ja, wenn…

News: Aktuelle Analyse der TeamViewer Aktie

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TeamViewer
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Chartanalyse
Basis 6 Monate bearish
Zur TeamViewer Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Schon seit Wochen zeigt sich die Aktie des deutschen Softwareunternehmens TeamViewer deutlich angeschlagen. Die Meldung rund um einen möglichen Impfstoff gegen das Covid-19-Virus hat dem Ganzen dann noch die Krone aufgesetzt. Während sich die Börsen über diese Meldung freuten, ging es den Stay-at-Home-Aktien an den Kragen – wir hatten darüber berichtet. Doch von diesem Schock ließen sich einige Anleger nicht beirren und suchten Einstiege auf tiefen Niveaus. Die Irritation der Märkte wurde schlichtweg für Einstiege genutzt und so konnte sich auch TeamViewer mittlerweile wieder deutlich von den Zwischentiefs erholen. Ganz ist die Aktie jedoch nicht über den Berg, denn es gibt auf dem Weg nach oben noch einige Hürden, welche in den kommenden Wochen gemeistert werden müssen.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur TeamViewer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Zum einen blicken wir aktuell auf die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50. Solange diese nicht nachhaltig zurückerobert werden können, ist der jüngste Kursanstieg lediglich als technische Gegenreaktion einzustufen. Zum anderen haben wir da noch die gebrochene Unterstützungslinie, welche bereits Anfang November für einen klaren Widerstand sorgte. Alles in allem müssten die Kurse der Aktie schon deutlich über das Niveau von 41 EUR steigen, um auch nachhaltig überzeugen zu können. Vorläufig sehen wir noch kein Licht am Ende des Tunnels, doch der Chart kann uns in den kommenden Tagen jederzeit vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht wird der Titel ja doch noch zum Jahresende interessant für mögliche Einstiege. Vorerst ist es jedoch noch nicht soweit.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 20.11.2020 Kurs: 39.52 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX


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Achim Mautz, Daytrader | LYNX Börsenexperten
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Vorherige Analysen der TeamViewer Aktie

Momentan wird bei der TeamViewer-Aktie die mittelfristige Perspektive ausgefochten. Die Bullen halten sich ihre Chancen aufrecht, aber der Chart zeigt, dass sie zu kämpfen haben. Sie sind mit folgender Problematik konfrontiert: TeamViewer hat zwar von der Corona-Krise profitiert, weil das Unternehmen Software bietet, die das Arbeiten im Home Office unterstützt und koordiniert. Entscheidend sind dabei die komplexeren Anwendungen, die kostenpflichtig und für größere Firmen mit einer Vielzahl an Home Office-Mitarbeitern äußerst hilfreich sind. Aber die Frage ist:

Werden die „Billings“, d.h. die Abonnements, auch noch wachsen, wenn die coronabedingte Notwendigkeit für Home Office-Arbeit wegfällt? Hat diese Situation nicht dazu geführt, dass das Potenzial an Einnahmen nur früher ausgeschöpft wurde, als es sonst der Fall gewesen wäre, so dass jetzt ein Punkt erreicht ist, an dem das Wachstum austrocknet? Die vor einer Woche vorgelegten Ergebnisse des dritten Quartals deuten zumindest an, dass es so kommen könnte.

Expertenmeinung: Der Umsatz lag mit 117,2 Millionen Euro zwar über der Analystenprognose, aber das sich daraus ergebende Plus von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist, wenn man sich überlegt, wie sehr die Lockdown-Phase des Frühjahrs dem Unternehmen zum Vorteil gereichte, nicht allzu beeindruckend. Die „Billings“ legten immerhin um 29 Prozent zu, das deutet an, dass das Wachstum bislang nicht abreißt. Und der Gewinn, gerechnet als EBITDA (vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen), stieg mit 26 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal in Relation zum Umsatz überproportional. Gut, aber:

Das Knifflige an dieser Gemengelage ist, dass zwar damit zu rechnen wäre, dass der derzeitige, europaweite Teil-Lockdown erneut einen Umsatzschub auslöst, aber was kommt danach? Man müsste wissen, wie sich die ersten Monate 2021 darstellen werden – und eben das ist nicht absehbar. Daher gelang es zwar vergangene Woche, mit dem Rückenwind der Quartalsbilanz zu verhindern, dass die Aktie durch die untere Begrenzung des momentanen Abwärtstrendkanals fällt, aber nach oben gestaltet sich der Weg steinig: Aktuell hat sich der Kurs in der Widerstandszone 37,70/41,50 Euro festgefahren. Da Bullen und Bären grundsätzlich gute Argumente auf ihrer Seite hätten, wäre man wohl am besten beraten, wenn man abwartet, wie dieses Hauen und Stechen ausgehen wird. Sollte die TeamViewer-Aktie das Vorwochen-Verlaufstief bei 32,55 Euro auf Schlusskursbasis unterschreiten, wäre das ein markant bärisches Signal. Auf der Oberseite müsste die Aktie den Abwärtstrendkanal mit Schlusskursen über 43,80 Euro überwinden, dann wäre die Kuh für die Bullen erst einmal vom Eis.

TeamViewer Aktie: Chart vom 16.11.2020, Kurs 37,90 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im gestrigen Handel spielten die Börsen wieder einmal verrückt. Die Freude über einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 hat die Indizes weltweit nach oben schnellen lassen. Dies traf aber nicht auf Aktien jener Unternehmen zu, welche bis dato zu den Profiteuren der Pandemie gehörten. Die sogenannten Stay-at-Home-Aktien, welche seit März gut zulegen konnten, wurden regelrecht in der Luft zerrissen. So auch die  TeamViewer Aktie. Hier ist jedoch schon seit geraumer Zeit der Wurm drin, denn seit Juli dieses Jahres befindet sich das Papier in bärischen Gefilden. Die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs ist deutlich erkennbar. Lediglich Anfang Oktober schien es, als würden die Bullen noch einmal den Startschuss in Richtung einer Trendwende einleiten wollen. Der Rückzug eines Großaktionärs zog der möglichen Wende jedoch den Stecker.

Expertenmeinung: Während der DAX zu Wochenbeginn beinahe 5 Prozent an Wert zulegen konnte, ging es mit der Aktie von TeamViewer um fast 9 Prozent nach unten. Zwar schloss die Aktie nicht exakt am Tagestief, doch die Vorzeichen, dass die Reise Richtung Süden wohl noch einige Zeit lang anhalten dürfte, sind nicht zu übersehen. Erst über der Marke von 40.80 EUR würden wir zumindest wieder etwas Licht am Ende des Tunnels sehen. Dann wäre die große rote Kerze negiert und das technische Verkaufssignal wäre wieder vom Tisch.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 09.11.2020 Kurs: 35.45 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Meldung, wonach ein Großaktionär des Unternehmens zu Beginn der Woche einen nicht unerheblichen Anteil an Positionen verkauft haben soll, sorgte bei Anlegern für Unsicherheit. Zuvor war gerade erst der recht hartnäckige Abwärtstrend gebrochen worden, die Kurse setzten zum Start einer neuen Rallye an und die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs wurde überwunden. Dennoch. Die Meldung brachte über Nacht eine Kurslücke (Gap) nach unten. Gleichzeitig wurde die Unterstützungsline, welche sich in den letzten Wochen gebildet hat, getestet. Vorläufig haben also schon einige Anleger die Schwäche für den Aufbau frischer Positionen genutzt. Die Frage ist nur, ob dies wirklich eine gute Kaufmöglichkeit darstellt, oder ob dies eher als Falle zu sehen ist.

Expertenmeinung: Vorläufig spricht nichts dagegen, hier den einen oder anderen spekulativen Kauf zu tätigen. Sollten die Kurse nach oben drehen und das Gap attackieren, wäre ein Schließen der Kurslücke wohl sehr wahrscheinlich. Anders würde es sich verhalten, wenn die eingezeichnete Unterstützung nach unten gebrochen werden würde. Dann dürfte sich die Korrektur der letzten Monate wohl oder übel weiter fortsetzen. Ob der Boden halten wird, dürften wir bis spätestens nächste Woche zu sehen bekommen. Vorläufig belassen wir unsere Bewertung noch auf der neutralen Ebene. Sollten die Aktie jedoch von hier aus nach oben drehen, könnte die Aufstufung auf bullisch schon bald folgen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 22.10.2020 Kurs: 41.36 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

Die Kunst des Investierens umfasst nicht nur, im richtigen Moment einzusteigen, sondern auch im richtigen Moment wieder auszusteigen. Dass der Großinvestor Permira den ersten Teil dieser Regel beherrscht, beweist seine Weitsicht, bereits weit vor dem Börsengang beim Software-Anbieter TeamViewer eingestiegen zu sein. Gestern verkaufte Permira einen nicht gerade unwesentlichen Anteil seiner TeamViewer-Beteiligung an institutionelle Investoren. Elf Prozent des Unternehmens wurden da verkauft, wodurch Permiras Beteiligung an TeamViewer von 39 auf 28 Prozent fiel. Nun war das nicht das erste Mal, dass Permira hier ein wenig Kasse macht. Aber das passierte mit einem kräftigen Abschlag. Bei 46,28 Euro hatte die Aktie am Montagnachmittag in Unkenntnis dieser im Hauruck-Verfahren vollzogenen Verringerung der Beteiligung geschlossen. Und Permira brachte die Aktien zu 42,25 Euro unter, also satte 8,3 Prozent unter dem Börsenkurs.

Mengenrabatt, könnte man sich sagen. Aber selbst, wenn man das so sehen wollte: Warum verkauft Permira ausgerechnet jetzt mehr als ein Viertel seines verbleibenden Anteils? Hat Permira vielleicht auch ein Händchen für den richtigen Ausstiegs-Zeitpunkt? Diejenigen, die gestern aktiv wurde, sahen das offenbar so. Die Aktie fiel um 8,35 Prozent auf 42,24 Euro und damit fast auf den Cent genau auf diesen „Bündel-Preis“, zu dem Permira am Vorabend an große Adressen verkauft hatte. Das Problem für das Bullen-Lager ist, dass man sich ein Argument für solche Verkäufe allemal konstruieren kann:

Expertenmeinung: Solange die Pandemie-Lage in diesem Winter nicht noch extremer wird als im Frühjahr, haben diejenigen, die von zu Hause aus arbeiten können bzw. die Unternehmen, die ihren Mitarbeitern das ermöglichen, die dafür nötige Software bereits angeschafft. Ein weiterer, großer Nachfrage-Sprung für die verschiedenen TeamViewer-Lösungen ist also keineswegs sicher. Und den Boom des Frühjahres hatte die Aktie damals eingepreist. Zwar liegen die Lizenzeinnahmen dadurch jetzt auf weit höherem Niveau als zu Jahresanfang. Aber was, wenn es nächstes Jahr gelingt, die Corona-Problematik mit Impfstoffen und effektiven Medikamenten gegen null zu drücken? Müsste man da nicht womöglich mit rückläufigen Umsätzen rechnen?

Wer gestern verkaufte argwöhnt, dass Permira genau deshalb erneut Kasse machte und die institutionellen Investoren, die die Aktien aufnahmen, das aus ein und derselben Überlegung nur mit einem entsprechenden Rabatt taten. So gesehen ist diese Aktion zwar nicht zwingend bärisch, aber für das Stimmungsbild bei dieser Aktie ein Bleigewicht an den Hufen der Bullen. Die kommenden Tage werden weisen, ob der Kurs die wichtige, als Nackenlinie eines bislang nur potenziellen Topps fungierende Zone 39,40/41,23 Euro durchbrechen wird. Wäre das der Fall, würde der Optimismus erst recht kippen … und aus rein charttechnischer Sicht wäre die Aktie dann allemal ein gefundenes Fressen für die Bären.

Chart vom 20.10.2020, Kurs 42,24 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

TeamViewer wird vor allem für die eine Fernwartung von Cumputern genutzt, sowie für Screen-Sharing, Videokonferenzen, Dateitransfer und VPN.

Effizienz

TeamViewer verdient sein Geld vor allem mit Geschäftskunden. IT-Experten und Administratoren nutzen die Software, um auch an anderen Unternehmensstandorten Probleme zu lösen – die lästige Anfahrt entfällt.
Das ist ein schlagkräftiges Argument und spart Geld.

Das ist erst der Anfang

Corona hat es gezeigt: Es kann viel mehr Arbeit von Zuhause aus verrichtet werden als bisher.
Ich habe nie verstanden, warum Unternehmen bei dem Thema so zurückhaltend waren. Vielleicht vertraut man den Angestellten nicht oder hat die Sorge, dass die Produktivität leidet.

Studien haben allerdings gezeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Als Unternehmen muss man sich keine Sorgen machen. Die faulen Äpfel sitzen auch im Büro nur herum und starren an die Decke.
Die Motivierten erledigen ihre Arbeit von jedem Ort aus.

Gleichzeitig sind sie dankbar dafür, dass ihnen Vertrauen entgegengebracht wird und sie sich nicht mehr durch den täglichen Stau quälen müssen.
Arbeitnehmer im Home-Office sind zum Beispiel auch seltener krank. Die Umwelt schont es allemal.

Das Bewusstsein, dass das so ist, setzt langsam ein. Immer mehr Unternehmen gestehen ihren Leuten diese Freiheit zu und die wird man sich nach Corona nicht mehr nehmen lassen.
Für die Firmen selbst bringt es auch Vorteile mit sich, man benötigt weniger Bürofläche und spart Geld.
Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat gerade erst begonnen. Die Richtung ist klar.

Krisengewinner

TeamViewer könnte also einer der großen Krisengewinner sein und auch langfristig von dem Trend in Richtung Home-Office & Co. profitieren.

Aber auch rückblickend kann sich die Performance sehen lassen. Seit 2016 konnte man den Umsatz von 92 auf 390 Mio. Euro steigern.
Im vergangenen Jahr glückte nicht nur der Börsengang, sondern auch der Sprung in die Profitabilität.
Das Ergebnis lag bei 104 Mio. Euro, was 0,52 Euro je Aktie entspricht.

Frühzeitig hatten wir im bereits Dezember 2019 auf die Chancen von Teamviewer hingewiesen: Auf der Startrampe?

Als die Aktie im März dieses Jahres nochmal korrigierte, was völlig unverständlich war, folgte bei einem Kurs von 27,30 Euro eine weitere Empfehlung:
Alle ab ins Homeoffice: Teamviewer dürfte es freuen

Aktuelle Lage

Seitdem hat sich das Geschäft erfreulich entwickelt. Derzeit liegt der Fokus auf Wachstum, daher wurde eine große Zahl neuer Mitarbeiter eingestellt.

Das hat dazu geführt, dass das Ergebnis stagnierte, obwohl der Umsatz im ersten Halbjahr um 20% auf 217,4 Mio. Euro gestiegen ist. Die Prognose wurde erhöht.

Die Zahlen zum dritten Quartal werden am 10. November veröffentlicht.

Chart

TeamViewer hat eine größere Korrektur vollzogen, die jetzt aber beendet ist. Der Abwärtstrend wurde überwunden und mit dem Ausbruch über 43,50 Euro wurde ein prozyklisches Kaufsignal ausgelöst.
Mögliche Kursziele liegen bei 46 und 48 sowie 53-55 Euro.

Chart vom 13.10.2020 Kurs: 44,80 Kürzel: TMV - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 13.10.2020 Kurs: 44,80 Kürzel: TMV – Tageskerzen