TeamViewer Aktie Prognose TeamViewer: Nein, das ist wohl immer noch kein Schnäppchen

News: Aktuelle Analyse der TeamViewer Aktie

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Im MDAX ebenso wie im TecDAX gab es am Freitag nicht viele Verlierer. Aber in beiden Indizes führte die TeamViewer-Aktie diese kurze Liste mit großem Abstand an. Bedenkt man, wo die Aktie herkommt, könnte man solche Kurse als Schnäppchen ansehen, aber …

… damit könnte man sich heftig die Finger verbrennen. Wir zeigen Ihnen in diesem Chart nicht die gesamte Historie der Aktie, so dass man hier nicht sieht, dass sie im Juli 2020 bei 53,56 Euro ein Rekordhoch erreicht hatte, Anfang 2021 noch einmal von unten an die 50 Euro-Marke heranlief. Was zählt, ist nicht, was war. Denn das basierte auf der Erwartung, dass TeamViewer mit seinen Software-Lösungen in der Corona-Phase immense Gewinne einfahren würde und diese sich dann in den kommenden Jahren halten, idealerweise noch steigern werden. Aber so lief es eben nicht.

Die neue Realität ist ein andere. TeamViewer hatte 2020 weit weniger von den Lockdowns und dem Anstieg der Home Office-Arbeit profitiert, als man das erhofft hatte. 2021 fiel der Gewinn bereits wieder deutlich zurück, sogar unter den Gewinn des Jahres 2019. Zugleich lud sich das Unternehmen hohe Aufwendungen durch Sponsoring-Verträge auf. Und wie es 2022 laufen wird, ist zumindest offen. Denn das Thema Corona ist weitgehend durch, es ist die Frage, ob man jetzt noch nennenswertes Wachstum erreichen kann.

Die bislang geltende, unternehmenseigene Prognose avisiert ein Umsatzwachstum im oberen Zehner-Prozentbereich (übersetzt irgendwo zwischen 15 und 20 Prozent) und eine Rückkehr der EBITDA-Marge in die Region zwischen 45 und 47 Prozent, was wieder dem Level der Jahre 2019/2020 entsprechen würde. Was das am Ende für den Netto-Gewinn heißen könnte, muss man abwarten. Aber das bedeutet:

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur TeamViewer Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Auch jetzt, auf diesem gegenüber den alten Hochs so drastisch gedrückten Niveau, ist die Aktie noch nicht „billig“, es sei denn, das Gewinnwachstum würde jetzt und in den kommenden Jahren deutlich Fahrt aufnehmen. Aber kann man das einfach unterstellen? Hoffen kann man viel, aber eine solche für höhere Kurse nötige Entwicklung einfach als sicher zu unterstellen, wäre nach den für viele unerwartet kleineren Brötchen, die TeamViewer derzeit backen muss, verwegen.

Und das sehen auch die meisten großen Investoren offenbar so. Denn würden hier große Adressen nennenswert agieren, würde das Chartbild anders aussehen, dann hätten wir hier eine Struktur im Kursverlauf. Und die haben wir nicht. Man kann immer zwei Wendepunkte im Chart miteinander verbinden und hoffen, dass an einer solchen Linie eine Umkehr stattfindet, so dass sie als relevant bestätigt wird. Aber Sie sehen es: Das haut hier nicht hin.

Die Aktie springt seit dem letzten großen Selloff vom Herbst 2021 ohne klare Struktur wie ein JoJo auf und ab. Das deutet darauf hin, dass sich hier viele „Zocker“ tummeln, die schnell ein- und aussteigen. So etwas kann sich festsetzen, weil auf diesen niedrigen Kurslevels sehr schnell mal 10, 20 Prozent auf der Long- oder Short-Seite zusammenkommen, die dann schnell mitgenommen werden und die Position gedreht wird. Für Daytrader mag TeamViewer daher momentan eine ideale Spielwiese sein. Aber für Investoren angesichts der offenen, mittelfristigen Perspektive nicht.

TeamViewer.Aktie: Chart vom 24.06.2022, Kurs 10,79 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX
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Vorherige Analysen der TeamViewer Aktie

Man kann die Sache nicht beschönigen. Für die Aktionäre ist Teamviewer bisher eine absolute Katastrophe.

Man kann die Sache nicht beschönigen. Für die Aktionäre ist Teamviewer bisher eine absolute Katastrophe.
Eigentlich sollte ein Anbieter von Fernwartungssoftware in Zeiten von Home-Office boomen, der Kurs sollte durch die Decke gehen.

Bis zu einem gewissen Punkt war das auch der Fall. Bis es zu einem regelrechten Kollaps kam.
Anfang Mai 2021 wurde der Aufwärtstrend durchbrochen.

Anschließend führten die durchwachsene geschäftliche Entwicklung und eine gigantischer Sponsoring-Deal zu immer weiter sinkenden Kursen.

Irrsinn

Teamviewer ist nun also Haupt-Trikotsponsor von Manchester United und lässt sich diesen Spaß 46 Mio. Euro pro Jahr kosten.

Dass sich die Börse davon geschockt zeigt, sollte niemanden überraschen, schließlich entspricht das rund einem Zehntel des Umsatzes und nahezu dem halben Jahresgewinn.

Ich hatte es bereits in der letzten Analyse zu Teamviewer gesagt: Entweder ist das Größenwahn oder genial.

Der Markt hat es wohl unter Größenwahn verbucht, sonst wäre die Aktie in Summe nicht von 55 auf derzeit 13,42 Euro abgestürzt.
Ich persönlich bin da etwas optimistischer.

Egal ob man den Werbedeal für überzogen oder zu teuer hält, er wird der Bekanntheit von Teamviewer sicherlich nicht abträglich sein.
Ob er sich im engeren Sinne rentiert, ist eine ganz andere Frage.

Der Halbierung des Unternehmensgewinns nach heutigem Stand wurde mit dem massiven Abverkauf aber Rechnung getragen. Der Kurs ist wesentlich stärker gesunken als durch eine Halbierung des Gewinns zu rechtfertigen wäre.

Bei all den Unkenrufen sollte man aber nicht vergessen, dass Teamviewer nach wie vor Geld verdient und der Gewinn perspektivisch deutlich steigen dürfte.

In diesem Jahr sollen es 0,43 Euro je Aktie werden, im Folgejahr bereits 0,58 und dann 0,72 Euro je Aktie.

Das KGV wirkt mit 31,1 auf den ersten Blick hoch. Darf man den Prognosen Glauben schenken, wird das KGV 2023 aber auf 23,1 und im Folgejahr auf 18,6 sinken.

Selbst wenn man also davon ausgeht, dass das Geld für den Werbedeal herausgeschmissenes Geld ist, ist die Bewertung nicht uninteressant.

Und gleichzeitig wissen wir, dass operativ wesentlich mehr verdient wird. Der Gewinn ist schließlich nur das, was nach dem kostspieligen Werbedeal übrig bleibt.

Daher möchte der Vorstand die Situation für Buybacks nutzen und bis zu 20 Mio. Aktien zurückkaufen.
Das entspricht rund 10% aller ausstehenden Aktien.

Dafür hat man 300 Mio. Euro bereitgestellt, was beim derzeitigen Börsenwert sogar für etwas mehr als 10% aller Aktien ausreichen würde.
Je länger der Kurs also nicht steigt, umso besser ist es langfristig.

Chart vom 28.03.2022 Kurs: 13,42 Kürzel: TMV - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 28.03.2022 Kurs: 13,42 Kürzel: TMV – Wochenkerzen

Die Buybacks stützen jedenfalls den Kurs und die Bodenbildung schreitet voran. Solange Teamviewer nicht unter 11 Euro fällt, besteht die Hoffnung, dass es das auf der Unterseite gewesen ist.

Klar positive Signale ergeben sich allerdings erst mit einem Wochenschlusskurs über 15,00 Euro.
Im letzten Anlauf ist die Rallye gescheitert, da schlichtweg die Anschlusskäufe fehlten.

Kommt die Aktie aber irgendwann in Fahrt, sind Kursziele bei 20,00 und 21,25 Euro realistisch. Mittelfristig sollten dann auch 25 Euro angesteuert werden.


Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Unter Anlegern des deutschen Softwareunternehmens macht sich seit einigen Tagen wieder etwas Hoffnung breit. Die TeamViewer-Aktie konnte nämlich ihre bärische Phase beenden und kommt nun scheinbar gestärkt aus einer mehrmonatigen Bodenbildung heraus.

Aus technischer Sicht bildeten sich in der vorigen Woche erstmals klare langfristige Kaufsignale, die es in sich haben könnten. Doch was war der Grund? Einerseits konnten die jüngsten Unternehmensdaten überzeugen und zudem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von 300 Millionen Euro an. Dadurch wird zwar nicht das Geschäfts angekurbelt, aber der Gewinn je Aktie kann somit zumindest optisch verbessert werden. Ob dies die Aktie des Unternehmens auch langfristig aus dem Tal der Tränen holt, ist wiederum eine andere Geschichte.  



Expertenmeinung: Der Widerstand knapp oberhalb der Marke von 15 EUR ist gebrochen und somit wäre genügend Luft nach oben vorhanden, um wieder eine Rallye zu entfesseln.  Die Lage sieht derzeit überaus vielversprechend aus und das Risiko ist überschaubar.

Sollte der Kurs der Aktie wieder unter der Marke von 15 EUR schließen, wäre dies ein Zeichen von Schwäche und die Bullen müssten sich erneut geschlagen geben. Alles oberhalb dieser Ebene bleibt derzeit aber eindeutig bullisch.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 07.02.2022 Kurs: 15.93 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

Die Vorlage der 2021er-Bilanz nebst Ausblick auf 2022 führte bei der TeamViewer-Aktie zu einem beeindruckenden Kurssprung, bei welchem es zur Vollendung einer Untertassen-Formation kam. Aber es kann gut sein, dass es gar nicht diese Zahlen waren, die den Anstieg auslösten.

Da dürfte sich so mancher Trader gewundert haben, der sich bei der Aktie des Software-Anbieters TeamViewer zuerst in die gemeldeten Bilanzdaten vertieft hatte. Denn auch, wenn 2021 am Ende nicht noch weiter hinter den im Verlauf des Vorjahres immer mehr zusammengestrichenen Erwartungen blieb: Gut war ein Plus von 19 Prozent bei den ausgestellten Rechnungen bei einem zeitgleichen Rückgang des EBITDA (Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen) um zwei Prozent ja nicht gerade. Und im vierten Quartal lag die EBITDA-Gewinnmarge sogar deutliche zwölf Prozent unter der des vierten Quartals 2020, das EBITDA selbst fiel zum Vorjahresquartal um sechs Prozent.

Auch der Ausblick elektrisierte eher nicht. Was die „Billings“ angeht, d.h. die in Rechnung gestellten Leistungen, plant TeamViewer mit einem Zuwachs im Bereich zwischen 15 und 19 Prozent, die um Sondereffekte bereinigte EBITDA-Gewinnmarge soll zwischen 45 und 47 Prozent liegen, nach 47 Prozent im Jahr 2021. Wirklich große Sprünge würde der Gewinn damit im neuen Jahr nicht machen. Ein zwingender Grund, warum die Aktie am Mittwoch um 16,33 Prozent nach oben schoss, war das also nicht. Aber es gab noch andere Neuigkeiten:

Expertenmeinung: TeamViewer verkündete nämlich auch, dass man bis zu knapp zehn Prozent der eigenen Aktien zurückkaufen wolle, das Rückkaufprogramm habe ein Volumen von bis zu 300 Millionen Euro. Dadurch muss sich der Gewinn pro Aktie auf zehn Prozent weniger Aktien verteilen … und das war ein entscheidender Grund, warum der Kurssprung so groß ausfiel. Aber ist das wirklich eine gute Nachricht?

Aus charttechnischer Sicht gelang es durch diesen immensen Anstieg des Mittwochs zwar in der Tat, die Nackenlinie der über Monate hinweg entstandenen „Untertassen-Formation“ (engl. rounding bottom) bei 15,15 Euro zu überwinden. Aber wer vorsichtiger agieren will, sollte doch eher abwarten, ob die mittlerweile ja bis auf 17,30 Euro herangekommene, im Februar 2021 etablierte Abwärtstrendlinie auch noch überboten wird. Denn dieses Rückkaufprogramm könnten nicht wenige Marktteilnehmer auch skeptisch sehen.

Immerhin hat TeamViewer 2021 gerade einmal 257 Millionen Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen verdient. Teure Sponsoring-Verträge hatten die ursprünglich höheren Erwartungen der Anleger an das Wachstum platzen lassen, hatten zu einem gesunkenen Gewinn bei steigenden Umsätzen geführt. Dass TeamViewer da 300 Millionen Euro für Aktienrückkäufe aufwenden will, was normalerweise nur große, etablierte Unternehmen tun, die im Cash schwimmen, ist ungewöhnlich, daher: Allzu sicher wäre ich persönlich nicht, dass diese Aufwärtswende bereits in Stein gemeißelt ist.

TeamViewer-Aktie: Chart vom 02.02.2022, Kurs 15,53 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Vom Wachstumswert zum Prügelknaben, so könnte man die Entwicklung der Teamviewer-Aktie in den letzten zwei Jahren treffend beschreiben. Kurz nach dem Ausbruch von Corona war die Hoffnung groß, dass das Unternehmen im Zusammenhang mit der Arbeit im Homeofiice ordentlich durchstarten könnte, doch seit einem Jahr ist der Wurm drin.

Die Kurse befinden sich seit Anfang 2021 in einer nachhaltigen Abwärtsbewegung und zuletzt hat sich der Trend nach unten sogar weiter beschleunigt. Doch was kommt nach dem tiefen Fall? Aktuell scheint sich zumindest mal ein Boden auszubilden. Der Trend befindet sich in einer neutralen Gesamtsituation.

Expertenmeinung: Gleichzeitig sehen wir im Chart eine recht klare Widerstandsebene, welche sich knapp oberhalb der Marke von 15 EUR aufgebaut hat. Um also die Aktie wieder nachhaltig in Schwung zu bringen, müssten die Kurse über diese klettern. Erst dann ist mit einer nachhaltigen Erholung zu rechnen.

Solange wir darunter verweilen, dürfte das stetige Hin und Her wohl weitergehen. Für Einkäufe ist es derzeit also noch zu früh und man könnte sich durchaus noch die Finger verbrennen. Sollten die Tiefs von Dezember und Januar gebrochen werden, würde sich der freie Fall erneut beschleunigen. Aktuell geben wir der Aktie eine neutrale Bewertung mit auf den Weg.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 27.01.2022 Kurs: 12.72 Kürzel: TMV | Online Broker LYNX

TeamViewer gehörte 2021 zu den schwächsten deutschen Aktien. Nach der vorläufigen Bilanz des abgelaufenen Jahres sprang die Aktie vergangene Woche an, aber die Bullen freuten sich zu früh: Die Aktie war mit -16,71 Prozent der gestrige Tagesverlierer. Was steckt dahinter?

Es gab am Montag keine neuen Nachrichten zur TeamViewer, weder schlechte noch gute. Was aber angesichts des dramatischen Minus der Aktie im ersten Moment rätselhaft wirkt, vereinfacht die Sache in Wirklichkeit. Denn denen, die da ausstiegen oder, vor allem, Short gingen, ging es nicht um die Frage, ob die Aktie des Softwareentwicklers jetzt einen stabilen Boden bilden und 2022 wieder einen mittelfristigen, soliden Aufwärtstrend entwickeln könnte. Auch nicht darum, ob TeamViewer jetzt günstig oder immer noch zu hoch bewertet ist. Hier ging es alleine um das Trading.

Und die reinen Trader orientieren sich nicht an Kurs/Gewinn-Verhältnissen, Bilanzen, Ausblicken oder Analystenmeinungen, sondern an der Charttechnik. Und wenn wir uns den Chart der Aktie ansehen, wird das Minus verständlich. Darüber hinaus wird deutlich, wo der „Punkt X“ liegt, der eine Basis sein könnte, um sich mit TeamViewer auch mal wieder auf der Long-Seite zu befassen.

Expertenmeinung: Der Chart zeigt, dass TeamViewer in den letzten Monaten dabei ist, einen sogenannten „rounding bottom“ auszubilden, einen flachen Boden ohne große Volatilität, hierzulande auch oft als „Untertasse“ bezeichnet. Dessen Nackenlinie definiert sich durch das Verlaufshoch des Novembers bei 15,15 Euro. Und genau da drehte die Aktie am Montag heftig nach unten ab.

Bis 15,07 Euro war der Kurs am Freitag gekommen. Die Aktie wäre also sprungbereit gewesen, diesen „rounding bottom“ zu vollenden. Aber das war halt angesichts der gleich am Morgen erneut massiv fallenden Aktienmärkte nicht drin. Die TeamViewer-Aktie hatte sich sowieso schon nach der Vorlage der vorläufigen 2021er-Bilanz (am 12. Januar) gegen den allgemein schwachen Trend höher geschoben. In einem solchen Umfeld einen Ausbruch nach oben hinzulegen, ist fast unmöglich. Zumal vielen klar gewesen sein dürfte, dass diese vorläufige Bilanz nicht so grandios war, um eine Neubewertung zu rechtfertigen. Kurz: Der Schwung der Käufe hatte sich verbraucht, ein wichtiger charttechnischer Widerstand war erreicht und der Gesamtmarkt ging ausgerechnet an diesem Tag auf Tauchstation: Was bräuchte man als Leerverkäufer mehr?

Zumal diejenigen, die TeamViewer daraufhin gestern massiv leer verkauften wussten, dass diejenigen, die in den Tagen zuvor gekauft hatten, all das auch wussten und entsprechend nervös sein müssten. Und wenn man dann kräftig Druck macht, lassen die Käufer der Tage zuvor eine Aktie wie diese fallen wie eine heiße Kartoffel. Der Vorteil dabei: Jetzt ist umso klarer, wo der Ankerpunkt für ein bullisches Signal liegt, nämlich bei einem Schlusskurs über 15,15 Euro, über dem Rand dieser „Untertasse“!

TeamViewer-Aktie: Chart vom 24.01.2022, Kurs 12,48 Euro, Kürzel TMV | Online Broker LYNX