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Aktienanalyse:
LYFT: Ist der bärische Bann jetzt gebrochen?

Aktuelle Analyse der Lyft Aktie

Im Vorfeld des Börsengangs der beiden großen US-Fahrdienstleister UBER und LYFT hatten sich viele Anleger gewaltige Kursgewinne ausgerechnet. Doch kaum waren diese beiden Unternehmen wirklich an der Börse, schlugen nicht die Käufer, sondern die Bären, die Leerverkäufer, zu. UBERs Konkurrent LYFT, hierzulande weniger bekannt, weil sich das Unternehmen auf Nordamerika konzentriert, kam als erstes an den Markt. Und die Aktie könnte UBER jetzt auch bei einer Wende zuvorkommen. Denn selbst die Bären dürften nicht umhinkommen, in diesem Chartbild bullische Signale zu erkennen.

LYFTs Bilanz, die der Fahrdienstleister am 30. Oktober vorlegte, wurde zwar zunächst mit Abgaben beantwortet, aber das könnte durchaus nur der Versuch der Leerverkäufer gewesen sein, einen Ausbruch über die in den USA viel beachtete 50-Tage-Linie zu verhindern und das bis dahin bärische Gesamtbild zu konservieren. Ein Versuch, der nicht weit führte, denn der Kurs stabilisierte sich sofort wieder. Was nachvollziehbar ist, denn die Aktie notierte nach dieser ersten, negativen Reaktion in etwa auf halbem Niveau gegenüber dem am ersten Handelstag erreichten Höchstkurs (88,60 US-Dollar) und die Bilanz war durchaus nicht schlecht, wenn man realistische Maßstäbe anlegen will.

Expertenmeinung: LYFT erzielte im Sommerquartal einen Umsatz von 956 Millionen US-Dollar und lag damit komfortabel über der durchschnittlichen Analystenprognose von 915 Millionen. Und auch, wenn LYFT rote Zahlen schreibt, fiel der Verlust mit 1,57 US-Dollar pro Aktie doch kleiner aus als die seitens der Experten vorhergesagten -1,66 US-Dollar. Das beginnen die Marktteilnehmer jetzt sukzessive wahrzunehmen und haben die Aktie dadurch aus einem massiv bärischen Szenario herausgeholt. Mittlerweile ist es gelungen, gleich eine ganze Reihe vorher unüberwindbar wirkender Charthürden zu nehmen:

LYFT überwand zusammen mit der 50-Tage-Linie auch die Nackenlinie einer etwas „hängenden“, inversen Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation. Und zum Wochenstart überbot die Aktie dann auch noch das erste, markante Tief aus dem Mai bei 47,17 US-Dollar sowie die bei 47 US-Dollar verlaufende, übergeordnete Abwärtstrendlinie. Damit ist LYFT jetzt rein charttechnisch betrachtet als bullisch einzustufen, zugleich ist die Aktie durch eine Zone zwischen 43,70 und 47,17 US-Dollar, in der sich die vorgenannten, jetzt als Support fungierenden ehemaligen Widerstände ballen, gut unterstützt.

Chart vom 27.11.2019, Kurs 49,37 US-Dollar, Kürzel LYFT | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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