KPS: Was passiert, wenn diese Aktie endlich erwacht?

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KPS
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Zur KPS Aktie

KPS befindet sich im Dornröschenschlaf. Es stellt sich allerdings die Frage, wie lange noch.
Noch wichtiger ist die Frage, ob es nach dem Erwachen auf- oder abwärts geht.

Das große Bild

Je nachdem, welchen Zeithorizont man hat, ist KPS ein Rohrkrepierer oder ein Outperformer.
Wer während oder in den Jahren nach der Finanzkrise eingestiegen ist, konnte sein Geld vervielfachen.
Seit 2017 halten sich die Anlegerfreuden allerdings in Grenzen. Die Aktie tendiert seit einer gefühlten Ewigkeit seitwärts. Von den Hochs ist man weit entfernt.  

Beides hat seine rationale Grundlage. Bis 2016 verzeichnete das Unternehmen hohe Wachstumsraten.
In den fünf Geschäftsjahren bis 2016 legte der Umsatz von 62 auf 145 Mio. Euro zu. Das Ergebnis schoss von 0,13 auf 0,55 Euro in die Höhe.

Seitdem ist die Entwicklung bestenfalls durchwachsen. Der Umsatz kletterte zwischenzeitlich zwar auf 181 Mio. Euro, das Ergebnis war allerdings rückläufig.

Das Vorjahr war dank Corona besonders schlecht. Der Umsatz gab von 181 auf 166 Mio. Euro nach, das Ergebnis rutschte von 0,33 auf 0,22 Euro je Aktie.

Da sollte mehr möglich sein

Erfreulich ist das alles nicht. Im Fall von KPS scheint sich der Markt rational zu verhalten.

Darüber hinaus muss man sich schon wundern, dass es bei einem Unternehmen, welches andere bei der digitalen Transformation unterstützt, derzeit so schlecht läuft.

Im ersten Halbjahr sackte der Umsatz von 94,2 auf 76,9 Mio. Euro weiter ab. Das Ergebnis gab von 0,16 auf 0,14 Euro je Aktie nach, was in Anbetracht der schwachen Umsatzentwicklung noch verhältnismäßig gut ist.

Endlich ein Lichtblick

Bisher haben wir relativ wenig Gründe dafür gefunden, die KPS aus dem Dornröschenschlaf befreien könnten. Ebenso wenig, was für steigende Kurse spricht.

Die jüngsten Entwicklungen könnten allerdings darauf hinweisen, dass es endlich zu einer Trendwende kommt.
Im letzten Quartal legte der Umsatz um 15,0% auf 41,0 Mio. Euro zu. Gleichzeitig haben sich alle Profitabilitätskennzahlen verbessert.
Das Ergebnis legte von 0,04 auf 0,09 Euro je Aktie sprunghaft zu.

Kann KPS daran anknüpfen, wäre einiges möglich. KPS hat sich verschlankt und ist kostenseitig diszipliniert. Zieht das Wachstum wieder an, sollte das Ergebnis überproportional zulegen.

Aber eins ist klar: Man muss einen gehörigen Vertrauensvorschuss aufbringen, wenn man sich hier engagiert. Wir werden sehen, ob es sich lohnt.

Außerordentlich teuer ist die Aktie nicht. Unter dem Strich dürfte KPS im kalendarisch bereits abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Gewinn von rund 0,30 Euro je Aktie eingefahren haben.
Das entspricht einem KGV von 16,1. Kommt es zu einem halbwegs nennenswerten Wachstum, könnte das für ordentlich Aufwind sorgen.

Vorgelegt wird der Jahresabschluss am 20.01.2022.

Chart vom 25.10.2021 Kurs: 4,83 Kürzel: KSC - Wochenkerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 25.10.2021 Kurs: 4,83 Kürzel: KSC – Wochenkerzen

Aus technischer Sicht ist die Aktie im Niemandsland. Aus Sicht der Bullen wäre eine Rückkehr über 5,00 Euro wünschenswert.
Das würde den Weg in Richtung 5,40 sowie 6,00 und 6,80 Euro freimachen. Über 7,00 Euro würde sich das Chartbild nachhaltig aufhellen.

Antizyklische Anleger sollten ihr Augenmerk hingegen auf den Bereich zwischen 4,20 – 4,40 Euro legen.

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