Curevac Aktie aktuell Insider machen Kasse und verlassen CureVac. Aktie auf der Kippe

News: Aktuelle Analyse der Curevac Aktie

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Curevac
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Zur Curevac Aktie

Positive Nachrichten waren bei CureVac zuletzt Mangelware. Enttäuschende Forschungsergebnisse, Insider stoßen in großem Stil Aktien ab, BaFin-Ermittlungen, Mitarbeiter verlassen das Unternehmen. Wie sollte man sich als Anleger verhalten?

Es ist schon ein merkwürdiger Zufall

Erst verkaufen Vorstände und hochrangige Mitarbeiter für Millionen CureVac-Aktien, dann wird bekannt, dass die Wirksamkeit des Covid-Impfstoffs weit unter den Erwartungen liegt.

Insider machen Kasse und Privatanleger schauen in die Röhre. Insgesamt haben vier Vorstände für 32 Millionen Euro CureVac-Papiere verkauft – natürlich bevor der Kurs abstürzte.

Inzwischen ermittelt die BaFin. Ob die Vorgänge rechtliche Folgen haben werden, ist unklar. Wenn ich einen Tipp abgeben müsste: Wahrscheinlich nein.

Dabei sollte für jeden normaldenkenden Menschen klar sein, was hier vor sich ging. Es wäre schon ein Wunder, wenn Vorstände und andere Mitarbeiter nicht wussten, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs enttäuschend ist.
Wäre es nicht sogar eine Pflichtverletzung, wenn der Vorstand nicht wüsste, was im Unternehmen vor sich geht?

Die ganze Geschichte hinterlässt jedenfalls einen faden Beigeschmack.

Und tschüss

Eine vertrauensbildende Maßnahme sind umfassende Verkäufe von Aktien durch den Vorstand in keinem Fall.

Das gilt umso weniger, wenn gleichzeitig eine ganze Reihe von hochrangigen Mitarbeitern das Unternehmen verlassen und das teilweise nach etlichen Jahren im Konzern.

Dass der Entwicklungschef das Unternehmen kürzlich ebenfalls verlassen hat und innerhalb weniger Monate 4 von 7 Vorstandsposten neu besetzt werden mussten, spricht Bände.

Das beste Beispiel ist aber der Mitgründer und ehemalige Produktionsvorstand Florian von der Mülbe.
Er hat einem SEC-Filing zufolge Ende Juni 46% seiner Anteile verkauft und wenige Tage später das Unternehmen verlassen – nach mehr als 20 Jahren, dafür aber 33,7 Millionen USD reicher.

Finanzchef Kemula hat auch keine halben Sachen gemacht. Er trennte sich kurzerhand von 93% seiner Anteile und kassierte rund 2,0 Mio. USD.

Herzlichen Glückwunsch. Das wird Anleger, die auf Buchverlusten von 50% oder mehr sitzen, sicherlich freuen.

Selbstverständlich wehrt sich CureVac gegen die „Vorwürfe“ und Negativ-Presse. Das ist ihr gutes Recht.

Am Ende muss jeder Anleger selbst entscheiden, ob dem Unternehmen nach diesen Vorgängen und Forschungsresultaten noch vertraut.

Chart vom 29.07.2021 Kurs: 52,79 Kürzel: CVAC - Tageskerzen | Online Broker LYNX
Chart vom 29.07.2021 Kurs: 52,79 Kürzel: CVAC – Tageskerzen

Aus technischer Sicht steht die Aktie auf der Kippe, der langfristige Aufwärtstrend ist dahin.
Fällt CureVac jetzt unter 48 USD, werden wohl viele Anleger die Reißleine ziehen. In diesem Szenario droht ein Abverkauf in Richtung 40 oder 36 USD.

Gelingt hingegen ein Anstieg über 56 USD, wäre eine Erholung in Richtung 60 oder 64 USD denkbar.

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Stabilität in stürmischen Zeiten. Bei LYNX selbstverständlich.

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Vorherige Analysen der Curevac Aktie

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während der letzten Wochen haben wir die Aktie des Tübinger Biotechnologieunternehmens etwas intensiver für unsere Leser beobachtet. In dieser Zeit kam es nach dem Totalabverkauf der Curevac-Aktie zunächst zu einem ersten technischen Bounce. Diesem gaben wir Platz bis in den Bereich von 75 bis 80 USD. Hier trafen die Kurse erstmals auf deutliche Widerstände.

Zum einen war dies das bisherige Jahrestief und zum anderen kam hier der fallende 20-Tage-Durchschnitt ins Spiel. Zum richtigen Zeitpunkt haben wir dann vor einer erneuten Wende nach unten gewarnt. Seither kennen die Kurse nur noch eine Richtung und ein Test des Tiefs von Mitte Juni scheint wohl unausweichlich. Dennoch gibt es etwas Hoffnung, dass sich der Abverkauf eventuell hier verlangsamen könnte.

Expertenmeinung: Alles blickt derzeit auf das Tief von Juni, welches sich bei 47.12 USD befindet. Hier könnte sich ein möglicher Doppelboden bilden. Dies muss aber nicht bedeuten, dass die Kurse exakt auf diesem Niveau wieder zu steigen beginnen. Es ist gut möglich, dass wir einen kleinen Fehlausbruch nach unten bekommen, bevor die Kurse wieder nach oben drehen.

Ein recht ähnliches Szenario zeigte uns die Aktie bereits Anfang März. Auch hier wurde der Boden von Januar kurzfristig nach unten verletzt. Als die Kurse danach dieses Terrain wieder zurückeroberten, wurde der Turbo gezündet. Dies wäre eine der wenigen Möglichkeiten, wie sich die CureVac-Aktie wieder aus dem Tal der Tränen befreien könnte. Eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 14.07.2021 Kurs: 50.00 Kürzel: CVAC | Online Broker LYNX


Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits vorige Woche hatten wir uns das Biotechnologieunternehmen näher angesehen und unsere Analyse der Curevac-Aktie hätte treffender nicht sein können.

Die Kurse befanden sich gerade in einer Erholungsbewegung, doch wir warnten zugleich vor einem möglichen Ende der technischen Gegenbewegung im Bereich von 75 bis 80 USD. Doch wieso gerade hier? Zum einen befand sich hier das letzte wichtige Pivot-Tief des Monats März und zum anderen näherten sich die Kurse dem fallenden 20-Tage-Durchschnitt. Diese Kombination machte es überaus wahrscheinlich, dass die Bären von hier aus den Verkaufsdruck erneut erhöhen würden. Somit kommt der Abverkauf wenig überraschend. Gleichzeitig hatten Anleger noch die Möglichkeit, sich bei wesentlich höheren Kursen von der Aktie zu trennen. Immerhin sahen wir hier, gemessen vom Tief der Verkaufsschlacht, einen Anstieg von über 50 Prozent innerhalb weniger Tage.    

Expertenmeinung: Soweit so gut, aber wie geht es nun weiter? Entscheidend für den weiteren Verlauf der Aktie ist die Bildung eines höheren Tiefs. Erst wenn dies gelingt, wäre mit einer nachhaltigen Bodenbildung zu rechnen. Das letzte Tief bildete sich bei 47.12 USD und markiert einen wichtigen Referenzpunkt im Chart. Wenn die Kurse über diesem Niveau wieder nach oben drehen sollten, wäre dies der erste Schritt in die richtige Richtung. Noch ist es aber nicht soweit und somit gibt es auch keinen Grund hier bereitwillig in das fallende Messer zu greifen. Etwas Geduld müssen interessierte Anleger daher schon aufbringen und wohl noch einig Tage, wenn nicht Wochen warten.

Aussicht: BÄRISCH

Chart 07.07.2021 Kurs 59.97 Kürzel: CVAC | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unserer letzten Analyse hatten wir bereits den Kurssturz des Biotechnologieunternehmens erwähnt. Eher bescheidene klinische Testergebnisse haben die Curevac-Aktie in den Keller rasseln lassen. Der Börsenwert des Unternehmens halbierte sich und die Kurse waren kurzfristig heftig überverkauft, was sich am Abstand zur 50-Tage-Linie erkennen lässt. Daher hatten wir auch unsere Aussichten zu diesem Zeitpunkt auf der neutralen Ebene belassen. Die Wahrscheinlichkeit auf eine technische Gegenreaktion war da und einige Schnäppchenjäger haben sich dieser Tage der kurzfristigen Rallye angeschlossen. Doch wieviel Potential hat diese Bewegung?

Expertenmeinung: Die erste mögliche Zielmarke des technischen Bounces ist erreicht worden. Es handelt sich um das Zwischentief von März, welches bereits im gestrigen Handel als Widerstand im Kursverlauf seine Wirkung entfaltete. Erschwerend kommt nunmehr hinzu, dass die fallenden gleitenden Durchschnitte nun rasch zu den Kursen aufschließen. Besonders der 20-Tage-Durchschnitt dürfte der Aktie zu schaffen machen und ebenfalls als Widerstand auf die kurzfristige Aufwärtsbewegung einwirken. Es ist davon auszugehen, dass die Gegenbewegung nach oben hier auf ordentlich Gegenwind stoßen dürfte. Vorläufig sehen wir hier eher Gefahren als Chancen. Erst ein höheres Tief, welches sich aber noch bilden müsste, könnte die Gesamtlage etwas entschärfen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 30.06.2021 Kurs: 73.48 Kürzel: CVAC | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im Zusammenhang mit der Corona-Krise können sich so manche Biotechnologieunternehmen eine goldene Nase verdienen. In meinen Augen zurecht, denn ohne Impfstoffe, wäre die Pandemie kaum in den Griff zu bekommen und es gibt nun mal immer Profiteure aber auch Branchen, welche unter gewissen Marktumständen Vorteile haben.

Doch nicht alle Unternehmen der Branche konnten sich durchsetzen. In den letzten Tagen erwischte es die Curevac-Aktie, nachdem enttäuschende Studienergebnisse im Zusammenhang mit einem vielversprechenden Covid-Impfstoff veröffentlicht wurden. Jetzt ermittelt auch noch die Bafin, das möglicherweise Mitarbeiter des Konzerns sich diesen Informationsvorsprung zu Nutze gemacht haben könnten. Die Aktie hat ihren vielversprechenden Aufwärtstrend verlassen und hat sich im Vergleich zu ein paar Wochen vorher mehr als halbiert.



Expertenmeinung: Jeder Anleger, der in seinem Tradingleben schon mal die eine oder andere Biotechnologieaktie im Portfolio hatte, dürfte wohl mit einem ähnlichen Problem konfrontiert worden sein, wie wir es gerade bei Curevac sehen. Wenn einmal ein vielversprechendes Medikament oder in diesem Fall ein Impfstoff in einer Testphase der Gesundheitsbehörden nicht das liefert, was erwartet wird, dann kann es zu solch rasanten Kurseinbrüchen kommen, wo einem nicht einmal der beste Stopp hilft. Das ist die Freude und das Leid, die man mit Biotechnologieaktien nun mal teilt.

Andererseits können positive Studien, wie zuletzt bei Biogen, zu heftigen Kursanstiegen führen. Daher sollte man immer mit dem Restrisiko eines plötzlichen Kurseinbruches rechnen. Die gute Nachricht ist aber, dass die negativen Nachrichten bei Curevac jetzt im Kurs ein gepreist sind. Wir rechnen daher eher mit einer Stabilisierung des Kursverlauf, bis weitere Nachrichten das Kursgeschehen beeinflussen könnten.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 21.06.2021 Kurs 59.67 Kürzel: CVAC | Online Broker LYNX


Am Mittwoch nach dem US-Handelsende gab CureVac den aktuellen Stand zur Wirksamkeit seines COVID 19-Impfstoffs bekannt. Die Wirksamkeit liegt mit 47 Prozent derzeit weit unter den Erwartungen, das löste am Donnerstagmorgen einen Crash aus. Was tun?

Wer in Unternehmen investiert hat, die sich am Rennen um effektive Impfstoffe beteiligen, musste sich von vornherein darüber im Klaren sein, dass man im Vorfeld nicht wissen kann, welche dieser Unternehmen am Ende mit effektiven Impfstoffen Milliarden verdienen und welche auf der Strecke bleiben. So wie es aussieht, gehört CureVac zur zweiten Gruppe, zumindest hinsichtlich der laufenden Impfkampagne. Denn bei dem so geringen Wirkungsgrad (vorbehaltlich endgültiger Ergebnisse, die aber nicht dramatisch besser sein dürften) ist CureVac aus dem Rennen, andere Hersteller werden die dadurch entstehende Planungslücke zügig schließen.

Doch es ist natürlich fatal, wenn eine solche Meldung außerhalb der Handelszeit, bezogen auf die USA ebenso wie auf Europa, kommt und die Aktie dadurch mit einem Gap (Kurslücke) nach unten eröffnet, die jegliche Stop Loss-Absicherungen pulverisiert. Egal, wo über 40 Euro man seinen Stop Loss angesiedelt hätte, abgerechnet wurden alle so abgesicherten Positionen zur Eröffnung. Und die lag mit 39,22 Euro ganze 52 Prozent unter dem Schlusskurs des Mittwochs. Was tun?

Expertenmeinung: Klar muss sein, dass CureVac nicht erst durch die Corona-Problematik entstanden ist, das Unternehmen wurde bereits im Jahr 2000 gegründet. Aber dieser COVID 19-Impfstoff ist derzeit der Kern allen Schaffens und Basis des im August 2020 vorgenommenen Börsengangs gewesen. Zum Vergleich: CureVacs Umsatz lag 2020 bei knapp 56 Millionen US-Dollar, 2018 bei 15 Millionen. Und die Marktkapitalisierung lag per Ende 2020 bei elf Milliarden Euro. Was bedeutet: Würden die Anleger das COVID 19-Vakzion abschreiben, würde CureVac zu dem kleinen Unternehmen zurückschrumpfen, das es vorher war. Dann wären auch die gestern Früh erreichten 39,22 Euro zu teuer für die Aktie. Aber:

Noch ist eben offen, wie es weitergeht, ob CureVac imstande ist, das Vakzin zu modifizieren und dadurch womöglich doch noch, wenngleich empfindlich spät, einen Fuß in die Tür zu bekommen. Aber ob das wahrscheinlich genug ist, um jetzt auf die Idee zu kommen, in diesen Crash hinein zuzukaufen, wenn man, mangels Stop Loss-Absicherung, noch investiert ist? Das Risiko ist nicht gerade klein, dass man damit gutes Geld Schlechtem hinterherwirft. Auch, weil eine Stop Loss-Absicherung bei riskanten Trades ja eine besonnene Entscheidung ist. Sich nicht abzusichern ist es nicht, was impliziert, dass es in diesem Fall vor allem die besonnenen Investoren unglücklich erwischt hat, während viele Zocker noch dabei sind und/oder zukaufen. Damit wäre ein Boden, der sich aus charttechnischer Sicht jetzt oberhalb der Unterstützungszone 37,13/39,30 Euro bilden könnte, eher fragil.

Natürlich ist es unerfreulich, dass die CureVac-Aktie über 65 Euro klettern müsste, um wieder bullisch zu sein. Dadurch entsteht der Eindruck, dass man, würde man jetzt vorsichtig agieren, seinen erlittenen Verlust nicht würde aufholen können. Aber dem entgegen steht eben das Risiko, dass auch dieser potenzielle Boden im Bereich 37,13/39,30 Euro bricht und man dadurch gleich noch einmal nach unten durchgereicht wird. CureVac ist durch diese Entwicklung zu einem fallenden Messer geworden, in das man besser nicht einfach hinein greifen sollte. Und wenn, wäre es zwingend, sich im Fall eines Einstiegs oder Zukaufs relativ nahe unter dieser Unterstützungszone abzusichern.

Chart vom 17.06.2021, Kurs 45,80 Euro, Kürzel 5CV | Online Broker LYNX