Börsenblick

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Aktienanalyse:
Eckert & Ziegler: Super-Hausse mit Achillesferse

Aktuelle Analyse der Eckert & Ziegler Aktie

Mit vollem Namen heißt das Unternehmen Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik … und der Name ist Programm. Eckert & Ziegler gehört zu den weltweit größten Herstellern von radioaktiven Komponenten in den Bereichen Medizin- und Messtechnik. Bereiche, die nicht nur von BrExit-Chaos und Handelskrieg weitestgehend unbeeindruckt geblieben sind, sondern auch eine starke Wachstumsperspektive haben. Selbst dann, wenn es zu einer umfassenden Rezession käme. Die Frage ist nur, ob dann noch derart gute Preise für diese Produkte zu erzielen wären. Denn das ist die Achillesferse dieser so beeindruckenden Hausse.

Der Kurs hatte sich zwischen dem Jahresende 2018 und Anfang September glatt verdreifacht, bevor die Aktie in eine Konsolidierung einschwenkte. Die Basis einer Toppbildung werden könnte, aber nicht muss. Denn richtig ist schon, dass die Gewinndynamik bei Eckert & Ziegler beeindruckt, vor allem in einem Umfeld, in dem immer mehr deutsche Unternehmen kleinere Brötchen backen müssen. Dabei war es nicht der Umsatzanstieg, der überzeugen konnte, sondern der Gewinnzuwachs:

Expertenmeinung: Zwischen 2016 und 2019 dürfte sich der Gewinn pro Aktie glatt verdoppeln, der Strahlentechnik-Spezialist selbst rechnet mit etwa vier Euro pro Aktie. Das entspricht einem Kurs/Gewinn-Verhältnis von derzeit 42. Bei diesem dynamischen Gewinnplus wäre das nicht unbedingt zu teuer. Aber wenn man bedenkt, dass Eckert & Ziegler im ersten Halbjahr nur einen Umsatzanstieg von zehn Prozent zu verzeichnen hatte, wird klar: Es war eine immense Steigerung der Gewinnmarge, die diesen starken Anstieg des Gewinns ermöglichte. Und sollte sich diese Marge auch nur halbieren, wäre ein Kurs/Gewinn-Verhältnis über 40 meilenweit zu teuer.

Wer hier nach dieser Hausse der ersten drei Quartale nicht nur dabeibleiben, sondern noch zukaufen oder neu einsteigen will, muss also darauf vertrauen, dass die Nachfrage derart stark bleibt oder sogar zunimmt, dass Eckert & Ziegler diese guten Preise weiterhin durchsetzen kann. Wenn das nicht gelingt, kann dieses Papier schnell und weit abrutschen, vor allem, weil es sich um eine marktenge Aktie aus dem SDAX handelt, so dass größere Orders leicht sehr markante Kursveränderungen auslösen können.

Dass der Kurs sich aus der Konsolidierung des letzten Rallye-Schubes, der sehr an eine „Fahnenstange“ erinnerte, am Montag zu befreien versuchte, dies aber keine Anschlusskäufe nach sich zog, sollte wachsam stimmen. Die Aktie ist charttechnisch schwer zu greifen, aber sollte die jetzt als Support dienende, vorherigen Hausse-Begrenzungslinie bei 154 Euro ebenso fallen wie das Zwischentief vom September (147,60 Euro) und das markante Juli-Hoch bei 139,20 Euro, wären die entscheidenden Unterstützungen dieser Hausse unterboten. Dann wäre ein Test der 200-Tage-Linie durchaus keine Überraschung. Und da die derzeit bei knapp 106 Euro verläuft, sollte man hier auf jeden Fall nicht ohne Stoppkurs agieren!

Chart vom 09.10.2019, Kurs 168,80 Euro, Kürzel EUZ | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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