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Aktienanalyse:
Drägerwerk: Hier leisten die Bullen saubere Arbeit!

Aktuelle Analyse der Draegerwerk Aktie

Das war eine tadellose Bodenbildung nach einer ausgiebigen Korrektur, welche die Aktie des Medizin- und Sicherheitstechnik-Spezialisten Drägerwerk da gezeigt hat. Und auch, wenn die Bäume bei dieser Aktie, die zwar einerseits von der Corona-Krise tendenziell profitiert, andererseits aber nicht so sehr im Rampenlicht der kurzfristigen Trader steht, nicht einfach in den Himmel wachsen werden, könnte noch einiges an Spielraum verbleiben. Aus aktueller Sicht darf man vermuten, dass die am 13. August erwartete Bilanz des zweiten Quartals sehr erfreulich ausfallen wird. Und sollte sich das momentan am Horizont auftauchende Szenario einer einfach weiter wütenden Pandemie konkretisieren, würden Produkte wie Beatmungsgeräte oder Schutzanzüge, wie sie Drägerwerk liefert, auch in den kommenden Quartalen in größerem Umfang als üblich benötigt werden.

Das sah auch der für das Unternehmen zuständige Analyst beim Bankhaus Metzler so und hob sein Kursziel für die Aktie zu Wochenbeginn von 75 auf 90 Euro an. Im Schnitt erwarten die die Aktie beobachtenden Experten, dass Drägerwerk 2020 etwa fünf Euro Gewinn pro Aktie schaffen kann. Daraus würde sich auf dem derzeitigen Kursniveau ein Kurs/Gewinn-Verhältnis um die 16,5 ergeben. Das ist in Relation zu so manchem Profiteur der Krise äußerst günstig, was vor allem daran liegen dürfte, dass manche Trader die Aktie gar nicht im Fokus haben. Auch, wenn man seitens einiger Experten wohl zu Recht davon ausgeht, dass 2021 dann wohl eher wenig bis kein weiterer Gewinnzuwachs zu erwarten wäre, wäre die Aktie allemal noch interessant. Nicht zuletzt, weil das Chartbild überzeugt:

Expertenmeinung: Die Aktie hatte im Zuge ihrer breit angelegten Konsolidierung über der markanten Unterstützungszone im Bereich 58,40/61,05 Euro, die zu dieser Zeit auch noch durch die mittlerweile höher gelaufene 200-Tage-Linie verstärkt wurde, einen schönen Boden ausgebildet. Mitte Juni gelang dann der Ausbruch über die April-Abwärtstrendlinie, die man als Leitstrahl der Konsolidierung ansehen durfte. Sehr positiv ist, dass sich die Leerverkäufer, die „Bären“, danach nicht umgehend wieder zurückgemeldet haben. Eine kleine „Verschnaufpause“ mündete zur Halbjahreswende in einen erneuten Kursanstieg, der das vorherige Zwischenhoch vom Juni leichtfüßig übertraf.

Auffällig dabei war, dass der Kurs auf Höhe der 20-Tage-Linie eine Unterstützung fand. Dieser gleitende Durchschnitt ebenso wie der Trendfolgeindikator MACD weisen mittlerweile klar aufwärts, was aus rein chart- und markttechnischer Sicht hieße, dass der Weg nach oben erst einmal frei bleibt. Ein Zwischenhoch bei 88,40 Euro könnte die Aktie kurzfristig bremsen, mittelfristig aber haben die Bullen gute Vorarbeit geleistet um die Chance zu wahren, dass der Hoch dieser laufenden Aufwärtsbewegung noch nicht erreicht ist.

Drägerwerk Aktie Chart vom 07.07.2020, Kurs 82,00 Euro, Kürzel DRW3 | Online Broker LYNX

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