Börse aktuell

DAX weiter mit Schwäche – US-Leitindizes mit neuen Rekorden – Berichtssaison voraus

Blickt man auf die europäischen umsatzstarken Indizes, wie den Euro Stoxx 50 oder den DAX, so ist deren Weg zu den alten Rekordständen noch weit. Anders in den USA: Die US-Leitindizes Dow Jones und NASDAQ 100 erreichten am Freitag einmal mehr neue Rekordstände, der Dow Jones hat die 27.000-Punkte-Marke deutlich hinter sich gelassen und auch der NASDAQ 100 brach einen neuen Rekord und liegt jetzt nicht mehr weit von der 8.000-Punkte-Marke entfernt. Der S&P 500 reihte sich ebenfalls in die Rekordfahrt der US-Indizes ein und schloss jenseits der 3.000-Punkte-Marke mit einem neuen Allzeithoch. Bei der Betrachtung der Sektorenperformances des marktbreiten US-Leitindex S&P 500 fiel am Freitag besonders das negative Abschneiden des Gesundheits- und Pharmasektors ins Auge, der um 1,16 Prozent nachgab. Der Industriesektor hingegen konnte mit einer Outperformance von +1,75 Prozent glänzen und auch der Nicht-Basiskonsumgüter-Sektor lag mit einem Plus von 1,15 Prozent auf den vorderen Plätzen. Die eher defensiven Werte aus den Sektoren Gesundheit und Pharma, Immobilien sowie der Sektor Versorger lagen allesamt im roten Bereich.

Die erneuten taubenhaften Äußerungen des Fed-Chefs Jerome Powell bei den beiden Anhörungen und insbesondere bei der Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses am Mittwoch gaben einmal mehr Hoffnung auf eine Zinssenkung am 31. Juli. Die jüngste Rallye ist somit eine Spekulation auf die Zinssenkung. Die Marktteilnehmer kaufen das Gerücht und verkaufen dann die Fakten. Die US-Verbraucherpreise am Donnerstag könnten aber Anlass geben, behutsam mit der Zinsschraube umzugehen, denn auf Jahressicht stieg die US-Inflation um 2,1 Prozent. Viel Raum für mehrere Zinssenkungen wäre somit nicht vorhanden.

In der neuen Woche steht die neue Berichtssaison in den Startlöchern. US-Großbanken wie Citigroup, JPMorgan und Wells Fargo machen den Anfang, Johnson & Johnson, Morgan Stanley, Netflix, Ebay, American Express, IBM, United Health und viele weitere werden folgen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal könnten bei vielen US-Konzernen erste Enttäuschungen offenbaren, außerdem sind die US-Indizes auch schon technisch recht heiß gelaufen.

Geldpolitik allein ist nicht der Heilsbringer

„Die Schlagzahl an Gewinnwarnungen deutscher Konzerne nimmt weiter zu und verdeutlicht die auf die deutsche Wirtschaft zukommenden Schwierigkeiten“, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Die bereits angekündigten Negativzinsen der EZB werden kein Heilsbringer“, erläutert Friczewsky.

 

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon KOSTENFREI ANRUFEN
0800 5969 000
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.DE
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN