Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 06-19)

Die Volatilität der vergangenen Handelswoche war so gering wie in kaum einer anderen Woche dieses Jahres. Der DAX-Future (FDAX) pendelte lediglich zwischen den Grenzen von rund 12.050 und 12.200 hin und her und zeigte weder Ambitionen zu einer Trendbewegung noch zu interessanten Momentumbewegungen. Die Handelswochen zuvor waren deutlich volatiler, was die geringe Vola der letzten Woche zu einer Besonderheit macht. Auffällig war ebenfalls erneut, dass das Volumen und die Volatilität ab circa 17:30 Uhr merklich aus dem Markt gingen – es gab auch hier Zeiträume, in denen die Bewegungen nach der Xetra-Schlussglocke durchaus interessant waren.


Es bleibt abzuwarten, ob die Volatilität in der kommenden Handelswoche den Weg zurück in den Deutschen Aktienindex (DAX) findet und sich somit die Chancen auf ausnutzbare Trendbewegungen wieder häufen. Ein Breakout über die 12.200 oder auch unter die 12.050 könnte Auslöser für diesen Gedanken sein. 12.300 und folgend 12.400 wären realistische Ziele auf der Aufwärtsseite, 11.900 beziehungsweise 11.830 auf der Abwärtsseite. Als fundamentaler Momentumauslöser könnte die am Mittwochabend stattfindende FED-Zinsentscheidung gelten, bis dahin wäre es durchaus denkbar, dass die aktuelle Tendenzlosigkeit Bestand hat.

EUR.USD

Die angenommene starke Relevanz des Widerstandsbereichs um die 1,1350 hat sich bewahrheitet und der EUR.USD rutschte im Laufe der Handelswoche merklich ab. Insbesondere am Mittwoch und Freitag zeigten sich sehr interessante Momentumbewegungen nach unten. Vorab hielt sich das Währungspaar jedoch noch oberhalb des Unterstützungsbereichs bei 1,1300 und somit boten sich anfänglich sogar noch Longszenarien gewinnbringend an. Der Schlusskurs vom Freitagabend lag nahe der 1,1280.

Der Bereich um die Marke von 1,1262 sollte weiterhin im Auge behalten werden, da dieser weiterhin einen richtungsentscheidenden Charakter haben sollte. Bleibt der EUR/USD unterhalb dieser Zone, wäre es denkbar, dass sich in den kommenden Handelstagen weiterhin Abwärtsmoves zeigen könnten, wobei sich der Unterstützungsbereich um die 1,1160 als interessantes Ziel anbieten sollte. Steigt das Währungspaar jedoch erneut über 1,1262, sollte der Gedanke eines eventuell vorläufigen Trendwechsels erlaubt sein und Bewegungen über 1,1350 hinaus wären ebenfalls denkbar. Das nächste Longziel nach dem Widerstandsbereich von 1,1350 sollte sich an der Marke von 1,1400 anbieten.

Bund-Future (Kontrakt 09-19)

Charttechnisch makellos entwickelte sich der Bund-Future in der vergangenen Handelswoche wie angenommen erneut aufwärts und erreichte das Ziel 172,00 – und damit neue Bewegungshochs – fast punktgenau. Zum Wochenstart dippte der Markt zwar vorerst leicht abwärts und testete den richtungsentscheidenden Bereich von 171,00, tendierte von diesem dann jedoch direkt wieder in Richtung Norden und bot somit ideale Einstiegstrigger. Der Schlusskurs zum Freitagabend lag passend zum sauberen Aufwärtstrend nahe der Bewegungshochs an der Marke von 171,75.

Der schon in der vergangenen Handelswoche wichtige Unterstützungsbereich von 171,00 sollte auch in den kommenden Handelstagen richtungsentscheidend bleiben. Tendiert der Bund-Future somit weiterhin oberhalb dieser Marke, wären erneut leichte Rücksetzer potenzielle Möglichkeiten, dem sich weiterhin sauber entwickelnden Aufwärtstrend zu folgen. 172,25 und auch 172,50 wären die nächsten realistische Ziele. Sackt der Markt jedoch dauerhaft unter 171,00 ab, könnte dies zu einer etwas ausgedehnteren Konsolidierung führen, was den Bereich von 170,40 als Ziel interessant werden lassen würde.

S&P Future (Kontrakt 06-19)

Wie im Chartbild zu erkennen, baute der S&P Future in der vergangenen Handelswoche kaum nennenswerte Bewegung aus und tendierte in einer sehr engen Handelsspanne seitwärts. Auf- wie auch Abwärtsbewegungen wechselten in regelmäßigen Abständen, wobei ein Wochenhoch nahe der 2.912,00 und ein Wochentief nahe der 2.865,00 ausgebaut wurden. Dennoch endete der Markt im Verhältnis zur vorletzten Handelswoche leicht im Plus nahe der 2.890,00.

Die erwähnte Seitwärtstendenz könnte jetzt gegebenenfalls als eine Art Konsolidierung auf hohem Niveau gewertet werden, was einen Ausbruch des S&P nach oben zur Folge haben könnte. Ein Bruch des 2.900,00-Punkte-Bereichs könnte somit als eventueller Longtrigger an Relevanz gewinnen. Realistische Ziele für die Aufwärtsseite wären die Marken 2.925,00 und 2.950,00. Rutscht der Markt jedoch erneut in Richtung der Vorwochentiefs ab, ist ein merklicher Rutsch auf der Abwärtsseite ebenfalls denkbar. Dabei wäre als Ziel die Zurückeroberung des Kursbereich von rund 2.837,50 denkbar.

 

 

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