Börse aktuell

DAX konsolidiert nach neun Gewinntagen leicht – NASDAQ100 mit neuem Rekordstand – 3M fällt wie ein Stein

Der Deutsche Aktienindex legte am Donnerstag nach sagenhaften neun Gewinntagen in Folge nur leicht den Rückwärtsgang ein. Am Freitag neutralisierte der DAX den Kursverlust vom Donnerstag, mehr aber auch nicht. Das am Mittwoch, den 24. April 2019 mit 12.349,83 Punkten neu markierte Jahreshoch blieb somit zunächst das Maß der Dinge. Seit dem Verlaufstief vom 27. Dezember 2018 mit 10.279,20 Punkten stieg der deutsche Leitindex somit um 2.070,63 Zähler beziehungsweise um mehr als 20 Prozent an. Die jüngste Konsolidierungsbewegung führte den DAX aber noch nicht aus seiner derzeit auf Tagesbasis technisch überkauften Lage. Hierzu wären Gewinnmitnahmen notwendig, die den Index bis auf die letzten Verlaufshochs von 12.029,20 oder gar 11.823,21 Punkten führen könnten.

An der Wall Street notierten die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 nach der Schlussglocke durchweg in der Gewinnzone. Die Technologiebörse NASDAQ und deren Leitindex NASDAQ100 konnte bereits am Donnerstag mit 7.851,97 Punkten einen neuen Rekordwert erreichen. Unterdessen fielen Einzelwerte des Dow Jones am Donnerstag und Freitag enorm negativ auf. Die Aktie des Dow Jones-Konzerns 3M fiel am Donnerstag seit der Bekanntgabe der Quartalszahlen wie ein Stein und schloss mit einem Minus von 12,95 Prozent bei 190,72 US-Dollar. Auch am Freitag konnte sich die Aktie nur auf 191,67 US-Dollar erholen. Das Unternehmen verfehlte die Konsensschätzungen der Analysten und wies einen schwächeren Gewinn je Aktie von 2,23 US-Dollar bei einem reduzierten Konzernumsatz von 7,9 Mrd. US-Dollar aus. Es war der stärkste Kursverfall für das Wertpapier seit dem Crash im Jahr 1987.

Am Freitag enttäuschte der Chiphersteller Intel die Anleger mit einer Gewinnwarnung. Die Intel-Papiere fielen bis zum Handelsschluss an der Wall Street um 8,99 Prozent auf 52,43 US-Dollar. Intel wies einen Gewinn je Aktie von 0,87 US-Dollar (6 Prozent weniger als im Q1/2018) bei einem Umsatz von 16,1 Mrd. US-Dollar aus. Besonders enttäuschend war der Ausblick auf das Gesamtjahr 2019. Intel geht von einem Gesamtumsatz 2019 von 69,0 Mrd. US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 4,14 US-Dollar aus. Die Konsensschätzungen gingen von 71,5 Mrd. US-Dollar und einem Gewinn je Aktie von 4,35 US-Dollar aus. Der zuletzt gebeutelte Gesundheitssektor (XLV) des marktbreiten US-Index S&P 500 konnte sich mit einem Plus von 1,00 Prozent am Donnerstag und 1,06 Prozent am Freitag stärker erholen und die restlichen Sektoren in den letzten beiden Handelstagen somit outperformen.

Die neue Handelswoche hat wieder eine Reihe relevanter volkswirtschaftlicher Daten im Gepäck. An vorderster Stelle stehen der Fed-Zinsentscheid am Mittwoch um 20:00 Uhr und die US-Arbeitsmarktdaten für den April am Freitag um 14:30 Uhr. Aber auch deutsche Arbeitslosenzahlen und deutsche Verbraucherpreise für den April, das Eurozone-BIP für das erste Quartal 2019 am Dienstag sowie eine Reihe von Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und das Dienstleistungsgewerbe im April der G7-Länder werden wichtig sein. Auch die Berichtssaison bleibt weiter im Fokus der Markteilnehmer. Allein die acht DAX-Konzerne Adidas, BASF, Covestro, Deutsche Börse, Deutsche Lufthansa, Fresenius SE, Fresenius Medical Care und Volkswagen werden ihr aktuelles Quartalszahlenwerk vorlegen. Auch in den USA werden die Quartalsergebnisse den Ton angeben. In der neuen Woche berichten unter anderem die vier Dow Jones-Konzerne Apple, Pfizer, Merck & Co, McDonald´s und obendrein Alphabet und Qualcomm.

US-Schuldenturm bis 2025 auf dem Weg zur 30-Billionen-US-Dollar Marke – Anhebung der Schuldenobergrenze erneut von Nöten

Der US-Schuldenturm mit 22,3 Billionen US-Dollar wächst unvermindert in die Höhe und könnte zum Turm zu Babel werden, so Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. Die Berechnungen der US-Regierung fußen auf einem über die nächsten Jahre mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu erreichendem BIP-Wachstum. Das Kalkül der US-Regierung, dass das Wirtschaftswachstum die zusätzliche Schuldenlast tragen wird, geht trotz einer derzeit bestens laufenden US-Wirtschaft nicht auf, führt Friczewsky aus.

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