Chartanalyse DAX und Co.

DAX-Future (Kontrakt 12-18)

Direkt am Montag der vergangenen Handelswoche eröffnete der DAX-Future (FDAX) direkt oberhalb des 11.400-Punkte-Widerstandes, wodurch kurzzeitig der Longmodus aktiviert wurde. Schnell war jedoch klar, dass sich dieses Niveau nicht halten lässt und so folgten nahezu an jedem Handelstag neue Bewegungstiefs, die Verkäufe sehr interessant werden ließen. Das Ziel von 11.000 Punkten war schnell erreicht und auch das nächste charttechnische Ziel von rund 10.800 Punkten konnte angelaufen werden und bildete schlussendlich zum Freitagabend auch das Schlusskursniveau.

Jetzt sollten Kurse unterhalb von 11.000 Zählern aus charttechnischer Sicht weiterhin abwärtstendierend sein, und Verkäufe wären somit weiterhin potenzielle Möglichkeiten für gewinnbringende Handlungen. Leichte Erholungen wären gegebenenfalls interessante Einstiegsszenarien, als Ziele kämen jeweils neue Bewegungstiefs in Frage. Oberhalb von 11.000 könnten antizyklische Käufe eventuell ebenfalls in Betracht gezogen werden – übergeordnet jedoch weiterhin Verkäufe an markanten Widerständen.

EUR.USD

In der letzten Handelswoche konnte der EUR/USD die Grenzen 1,1400 und 1,1300 nicht nennenswert verlassen und so kam es kaum zu interessanten Handelsszenarien. Das Währungspaar pendelte um die Marke von 1,1350 und beendete den Handel am Freitag nahe der 1,1390 – alles in allem eine sehr seitwärtstendierende Handelswoche. Weiterhin sollten die Seitwärtsgrenzen 1,1400 und 1,1300 im Auge behalten werden.

Ein dauerhafteres Über- beziehungsweise Unterschreiten könnte die jeweilige Ausbruchsseite aktivieren und eine eventuelle Trendbewegung könnte sich anschließen. Auf der Oberseite wäre der Widerstand 1,1525 durchaus realistisch. Auf der Unterseite könnte mit der Unterstützung 1,1225 und gegebenenfalls auch weiteren Bewegungstiefs in Richtung 1,1175 gerechnet werden. Zwischen den Grenzen 1,1300 und 1,1400 sollte weiterhin mit eher unvorteilhaften Bewegungen gerechnet werden.

Bund-Future (Kontrakt 12-18)

Sehr sauber und teilweise sogar mit merklichem Momentum konnte der Bund-Future in den vergangenen Handelstagen die angenommene Aufwärtsseite fortsetzen und baute somit weitere Bewegungshochs aus. Das Wochenhoch lag nahe der 163,60 und somit mehr als 100 Ticks höher als der Schlusskurs der Woche zuvor. Der Wochenschluss der vergangenen Woche lag dann am Freitagabend im Bereich 163,20.

Aus charttechnischer Sicht ist es auch in den kommenden Handelstagen nicht auszuschließen, dass sich weitere Longtendenzen und somit auch weitere Bewegungshochs einstellen. 163,75 und folgend 164,15 kämen als nächste realistische Ziele in Betracht. Leichte Rücksetzer oberhalb von 162,50 wären somit gegebenenfalls interessante Einstiegs-Setups. Als eine sehr aggressive und definitiv auch eine antizyklische Idee könnte sich gegebenenfalls ein Verkauf unterhalb von 163,00 anbieten, der als Ziel 162,30 haben könnte.

S&P-Future (Kontrakt 12-18)

Wie in der vorigen Analyse erwähnt, bestand für den S&P Future unter anderem die Möglichkeit, dass sich der Kerntrend nochmals schnell ändert und die Unterstützungen 2.675,00 und auch 2.625,00 erneut angelaufen werden könnten. Dies schaffte der S&P mit Bravour und teilweise recht starkem Momentum. Verkäufe waren somit einmal mehr, teils eine sehr gewinnbringende Wahl.

Es wäre durchaus eine Option, dass die untere Grenze der aktuell noch aktiven Seitwärtzone von 2.625,00 bis 2.800,00 durchstoßen wird und sich weitere Abwärtsmoves anschließen. Unterhalb von 2.687,50 wären somit Verkäufe weiterhin denkbar und Ziele wie 2.600,00 und auch 2.575,00 wären nicht zwingend auszuschließen. Steigt der S&P jedoch erneut über 2.687,50, sollten Verkaufsgedanken etwas zurückgenommen werden.

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