Unser Ausblick auf die Fundamentaldaten

DAX-Motor stottert – Daimler-Gewinnwarnung wirkt belastend

Zwar ging der Deutsche Aktienindex zum Wochenschluss versöhnlich aus dem Handel, doch der DAX-Motor gerät ins Stottern. Auf Wochensicht verlor der DAX 3,31 Prozent. Mit der Gewinnwarnung des Daimler-Konzerns wird deutlich, wie schnell die Auswirkungen des Handelskonflikts die DAX-Konzerne einholen kann. Besonders gravierend wäre es für die deutsche Wirtschaft, wenn der größte Kunde China von den USA wirtschaftlich deutlich geschwächt würde. Bereits jetzt erwischte es Chinas Börsen recht hart. Der Shangahi Composite verlor auf Basis des Jahres 2018 bis dato rund 11,84 Prozent und auch der Deutsche Aktienindex liegt im Vergleich dazu mit 3,14 Prozent im roten Bereich. An der Wall Street fielen die Kurse der US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ 100 und S&P 500 in der vergangenen Handelswoche zwar ebenfalls, allerdings verlor der NASDAQ 100 lediglich 0,80 Prozent und hatte wenige Tage zuvor einen neuen Rekordstand markiert. Die US-Aktienmärkte bleiben demnach im Vergleich zu Europas führenden Aktienmärkten Outperformer.

Der DAX beendete den Xetra-Handel am Freitag mit einem Plus von 0,54 Prozent bei 12.579,72 Punkten. Das Rekordhoch liegt bei 13.596,89 Punkten. Das Handelsvolumen betrug rund 3,685 Mrd. Euro. Der XDAX notierte um 22:15 Uhr mit 12.558,85 Punkten und der FDAX schloss an der EUREX mit 12.541,00 Punkten.

Der Dow Jones beendete den Handel mit 24.580,89 Punkten und die Rekordmarke liegt bei 26.616,71 Punkten. Der NASDAQ 100 notierte zum Handelsschluss bei 7.197,51 Punkten und der neue Rekordstand beträgt 7.309,99 Punkte. Der breit gefasste S&P 500 schloss mit 2.754,88 Punkten und der Rekordstand liegt bei 2.872,87 Punkten.

Der Euro notierte nach US-Börsenschluss bei 1,1651 US-Dollar. Eine Feinunze Gold war am Spotmarkt für 1.270,56 US-Dollar zu haben und Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zum US-Handelsschluss im August-Kontrakt 75,80 US-Dollar das Fass.

Der Euro-Bund-Future schloss am Freitag an der EUREX mit 162,13 Punkten. Die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen liegt aktuell bei 0,33 Prozent. Der Spread zwischen zehnjährigen deutschen Bunds und zehnjährigen US-Staatsanleihen (2,89 Prozent Rendite) liegt derzeit bei 256 Basispunkten.

 

Der Handelskonflikt erreicht die DAX-Konzerne

„Der Handelskonflikt wird den operativen Gewinn in vielen Branchen reduzieren“, erklärt Dirk Friczewsky, Finanzanalyst für LYNX Broker. „Die Strafzölle führen zu einer Verteuerung im Bereich der Vorprodukte und Lieferketten, schmälern die Margen und gefährden letztendlich auch Arbeitsplätze in Deutschland“, führt Friczewsky weiter aus. „Ein DAX mit neuen Höchstständen erscheint somit eher unwahrscheinlich.“

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