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Aktienanalyse:
Wirecard: Neuer FT-Artikel verpufft einfach. Das war’s

Aktuelle Analyse der Wirecard Aktie

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Baustellen

Die Auseinandersetzung zwischen der FT und Wirecard geht in die nächste Runde. Autor Dan McCrum hatte bei dem Zahlungsdienstleister bereits 2016 für einen Kursverfall gesorgt.
Bafin und Staatsanwaltschaft ermittelten und am Ende kam es sogar zu einem Strafbefehl wegen Marktmanipulation.

Anfang des Jahres attackierte man die Geschäfte in Singapur, den Philippinen und Indien. Doch gleich mehrere unabhängige Wirtschaftsprüfer bestätigten Wirecard eine weiße Weste.
Vor wenigen Wochen legte die FT nach. Dieses Mal kritisierte man die Geschäfte in Dubai und Irland.

Das Ganze wirkt recht beliebig. Verläuft der eine Vorwurf im Sand, sucht man eben etwas Anderes.

Unterdessen ermitteln Bafin und Staatsanwaltschaft wieder im Umfeld des Autors. Was bleibt ihnen auch anderes übrig?
Schließlich hat man die Aussage eines Bankers, der bereits vor den ersten Artikel Bescheid wusste. Inhalt und Zeitpunkt der Veröffentlichung waren einigen Hintermännern bekannt.
Es stinkt zum Himmel.

Eine ausführliche Beschreibung der Vorgänge finden Sie hier: Wirecard: Es ist ein Witz
Eine Einschätzung der Unternehmensentwicklung und der letzten Quartalszahlen finden Sie hier: Wirecard legt Zahlen vor: Das müssen Sie wissen

Doch plötzlich

Trotz der Vorgeschichte des FT-Autors Dan McCrum haben die Artikel in den vergangenen Monaten immer wieder zu panikartigen Kursverlusten geführt.

Doch die jüngsten Anschuldigungen sind regelrecht verpufft. Die FT kritisiert im neusten Artikel die Bilanzierungsmethoden von Wirecard. Um genauer zu sein, die Berechnung der liquiden Mittel im Jahr 2017.

Das hat die Aktie aber nur kurzzeitig unter Druck gebracht. Die sinkenden Kurse wurden umgehend zum Kauf genutzt. Anleger scheinen der FT kein Vertrauen mehr zu schenken.

Wenn schlechte Nachrichten nicht mehr zu fallenden Kursen führen ist das ein Indiz für eine Bodenbildung.

Charttechnik

Die Unterstützung bei 110 Euro hat abermals gehalten. Können die Bullen jetzt nachlegen, wäre eine Erholung in Richtung 120 oder 123 Euro möglich.
Gelingt ein Ausbruch über 126 Euro, kommt es zu einem Kaufsignal mit Kursziel 140 Euro.

Fällt Wirecard hingegen nachhaltig unter 110 Euro, muss mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden.
Problematisch wird es aber erst unter 106 Euro.

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Chart vom 09.12.2019 Kurs: 113 Kürzel: WDI - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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