Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
ISRA Vision: Zu viele Bären vor den Zahlen?

Es könnte eine Chance sein. Aber man kann im Vorfeld nicht absehen, ob sie genutzt wird. Die Aktie des Herstellers von optischen Steuerungs- und Überwachungssystemen für sensible Produktionsprozesse ISRA Vision ist am unteren Ende eines seit zweieinhalb Monaten den Trend dominierenden Abwärtstrendkanals angekommen.

Dreimal seit Anfang Oktober drehte ISRA Vision an dieser unteren Begrenzung wieder nach oben. Aber das ist keine Garantie dafür, dass es auch ein viertes Mal gelingt. Würde der Aktienmarkt derzeit in ruhigem Fahrwasser laufen, es wäre relativ wahrscheinlich. Immerhin hat sich der Aktienkurs seit Anfang September, als die Aktie mit dem bei 61,30 Euro erreichten Rekordhoch ihren bis heute anhalten Abstieg begann, glatt halbiert. Und das, ohne dass es seitens des Unternehmens negative Nachrichten gegeben hätte.

Am Rekordhoch war die Aktie in Relation zu den eher moderaten Steigerungen bei Umsatz und Gewinn zwar mit Blick auf das Kurs/Gewinn-Verhältnis relativ teuer bewertet. Aber das wäre jetzt nicht mehr der Fall, es sei denn …

Expertenmeinung: … dass die anstehende Bilanz des vierten Quartals (Geschäftsjahresende ist hier der 30.09.) unerfreulich ausfallen würde. Oder wenn nicht die Zahlen des abgelaufenen Quartals, so doch die Perspektive. An diesem Freitag, den 14.12., steht die Bilanz im Terminkalender. Die Frage stellt sich, ob zumindest in der Perspektive Hinweise erkennbar wären, dass auch bei ISRA Vision die Aufträge zu wanken beginnen. Immerhin sind diese von ISRA produzierten Lösungen Investitionen, die manch ein Unternehmen schnell verschiebt oder gar streicht, wenn die Lage nicht mehr auf sprudelnde Gewinne hindeutet.

In einem Umfeld wie derzeit, indem die Nervosität mit Händen zu greifen ist, hätten die Bären leichtes Spiel, die Aktie aus diesem Abwärtstrendkanal nach unten hinaus zu drücken, zumal diese charttechnische Chance einen Haken hat: Durch das Touchieren dieser Linie unterbot der Kurs das April-Tief bei 31,42 Euro. Eine Linie, die nicht einfach nur eine normale, potenzielle Haltemarke darstellte, sondern das bisherige Jahres-Verlaufstief war.

Gerade erst am Wochenende meldete das ISRA Vision, dass der US-Super-Investor BlackRock seinen Anteil am Unternehmen von 2,98 auf 3,38 Prozent ausgeweitet habe. Dass das nichts half, macht eines sehr deutlich: Diese Quartalsbilanz von ISRA Vision muss schon sehr überzeugend ausfallen um die Basis zu bieten, den Leerverkäufern zumindest kurzfristig das Ruder aus den Händen zu reißen.

Chart vom 10.12.2018, Kurs 29,75 Euro, Kürzel ISR | LYNX Online Broker

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