Wirecard Aktie aktuell Wirecard: Nur Zockerei, oder besteht echte Hoffnung?

News: Aktuelle Analyse der Wirecard Aktie

In diesem Artikel

Wirecard
ISIN: DE0007472060
Ticker: WDI
Währung: EUR

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Zur Wirecard Aktie

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Alle in dieser Analyse getätigten Aussagen sind eine Momentaufnahme und können je nach neuer Nachrichtenlage in kürzester Zeit hinfällig sein.

Häppchenweise

Bei Wirecard sind in den letzten Wochen Häppchenweise die Probleme zutage getreten. Am Ende hat man sich verschluckt und ist erstickt.

Wie das Drama seinen Lauf nahm, können Sie hier nachlesen:
28. April 2020: Wirecard: Erschreckend
19. Juni 2020: Wirecard: Finanzwelt unter Schock

Keiner wusste etwas

Am vergangenen Donnerstag hat Wirecard einen Insolvenzantrag gestellt. Das überraschte wohl so ziemlich jeden, der sich mit dem Thema befasst hatte.

Denn bei all den Problemen, möglichem Bilanzbetrug und den fehlenden 1,9 Mrd. Euro: Das Kerngeschäft, also die Zahlungsabwicklung über die Systeme von Wirecard, liefen weiterhin.

Gleichzeitig waren die Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken „konstruktiv“. Vorerst hielt man dort also still, wollte eine Zahlungsunfähigkeit verhindern.

Selbst die Banken wussten von Nichts. Auch sie wurden am vergangenen Donnerstag von dem Insolvenzantrag vollkommen überrascht.

Insolvent, oder?

Bei Wirecard mangelt es nicht gerade an Verfehlungen, aber dieser unnötige Insolvenzantrag ist mit am schändlichsten.
Warum unternimmt man einen derartigen Schritt, wenn das Kerngeschäft noch läuft, während man noch mit den Kreditgebern am Tisch sitzt?

Die Aktie stürzte jedenfalls ab, heute hat sie sich zeitweise mehr als verdreifacht. Was ist da los?

Nur Zockerei?

Am Wochenende veröffentlichte Wirecard ein Statement:
Die Wirecard AG informiert Kunden und Partner zum laufenden Geschäftsbetrieb

Aus der Meldung gehen einige Dinge hervor:

Derzeit wird noch geprüft, ob überhaupt ein Insolvenzverfahren eröffnet wird. An dieser Stelle dürften sich einige Anleger die Frage stellen: Was, wenn die Prüfer zu dem Ergebnis kommen, dass das gar nicht notwendig ist?

Es wurde auch klargestellt, dass der Geschäftsbetrieb der Konzerngesellschaften derzeit weiterläuft.

Ebenso, dass die Wirecard Bank aktuell nicht Teil des Insolvenzverfahrens ist. Der Zahlungsverkehr des Geldhauses sei nicht betroffen.

Das bedeutet zusammenfassend: Es besteht noch minimale Hoffnung, vor allem für die Eigentümer der Wirecard-Anleihe.
Das laufende Geschäft und die Wirecard Bank sind schließlich nicht wertlos. Gleiches gilt für mehrere Töchter, wie zum Beispiel das Nordamerika-Geschäft.

Was würde ein möglicher Verkauf dieser Geschäftsteile erlösen? Womöglich sehr viel mehr als den derzeitigen Börsenwert zuzüglich Schulden.
Ich würde den heutigen Kurssprung also nicht als reine Zockerei bezeichnen.

Aber

Voraussetzung für jegliche Hoffnung wären aber zwei Dinge: Sie müssen den Worten von Wirecard vertrauen und die BaFin darf über die Wirecard Bank kein Moratorium verhängen, was für das Institut ebenfalls die Insolvenz bedeuten dürfte.
Darüber hinaus schwebt über Wirecard ein Klagerisiko in Milliardenhöhe. Anlegerschützer haben sich bereits in Stellung gebracht. Unter dem Strich dürfte für die Aktionäre nichts mehr bleiben.

Chart

Wie bereits in der Vorwoche: Trends und Chartmarken spielen kaum mehr eine Rolle. Der Kurs wird von Nachrichten getrieben sein, wie die auch immer ausfallen.

Aus technischer Sicht wäre jetzt aber Platz bis 4,00 Euro. Darüber kommt es zu einem Kaufsignal.

Achtung: Jedem sollte klar sein, dass ein Totalverlust die wahrscheinlichste Alternative ist. Der letzte harte Support liegt im Zweifelsfall bei null.

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Chart vom 29.06.2020 Kurs: 3,38 Kürzel: WDI - Stundenkerzen | LYNX Online Broker

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Vorherige Analysen der Wirecard Aktie

Wirecard ist einer der führenden Anbieter elektronischer Zahlungs- und Risikomanagementlösungen.

Alle in dieser Analyse getätigten Aussagen sind eine Momentaufnahme und können je nach neuer Nachrichtenlage in kürzester Zeit hinfällig sein.

KPMG entlastete nicht

In der vorherigen Analyse (Wirecard: Erschreckend) bin ich ausführlich auf den KPMG-Bericht eingegangen. Leider waren die Ergebnisse schon damals wenig vertrauenserweckend.
Allerlei Untersuchungspunkte konnten nicht abschließend geklärt werden.

Zitat:
Es wurden zwar keine substanziellen Probleme gefunden, dafür etliche Punkte, die Wirecard nicht im besten Licht dastehen lassen. Teilweise kamen die Wirtschaftsprüfer auch zu keinem abschließenden Ergebnis, zum Beispiel weil sich die Geschäftspartner des Unternehmens verweigert haben. […]

Wirecard muss dringend an sich arbeiten. Die internen Standards und Kontrollsysteme müssen ausgebaut werden.
Gleichzeitig sollte man bei den Verfehlungen eine Sache nicht vergessen: Der absolut überwiegende Teil des Geschäfts von Wirecard ist legitim. An den Kooperationen mit zahlreichen und namhaften Kunden wie Lidl, Aldi, SAP, Visa & Co. ist nichts zu rütteln.

Letzteres gilt übrigens auch jetzt noch, doch das ist schon gar nicht mehr das eigentliche Problem.

Kaskadeneffekt?

Wirecard hat sich in den letzten Monaten keinesfalls mit Ruhm bekleckert, das steht außer Frage. Vor allem gegenüber den Anlegern wurde jegliches Vertrauen verspielt.

Das größte Problem ist, dass sich daraus jetzt ein Kaskadeneffekt ergeben könnte. Verlieren auch die Handelspartner das Vertrauen, stünde Wirecard mit dem Rücken zur Wand.

Ernst & Young: Wo sind die 1,9 Mrd. Euro?

Ausgelöst werden könnte die Kaskade auch durch fehlende Liquidität seitens Wirecard. Schließlich fehlen 1,9 Mrd. Euro auf Treuhandkonten in Asien.

Wirecard könnte zum Opfer von Betrügern geworden sein, denn EY hat eines festgestellt: Das Umsatzwachstum und die Mittelzuflüsse von Wirecard wurden positiv überprüft.
Das entlastet den Konzern selbst zu einem gewissen Grad.

Wahrscheinlich könnte man die fehlenden 1,9 Mrd. Euro auch noch irgendwie kompensieren. Schließlich lag das Transaktionsvolumen über die Wirecard-Systeme im Vorjahr bei 173 Mrd. Euro.
Die 1,9 Milliarden wären zwar weg, doch dadurch würden zunächst keine weiteren Zahlungsverpflichtungen entstehen.

Presseberichten zufolge könnte es sich bei den Treuhändern übrigens um die BDO Unibank und die Bank of the Philippine Islands handeln.
Bei beiden handelt es sich auf den ersten Blick um durchaus vertrauenswürdige Handelspartner.

BDO ist mit 34.000 Mitarbeitern die größte Bank der Philippinen und hat mehr als 60 Mrd. USD an Assets.
Die Bank of the Philippine Islands gehört ebenfalls zu den führenden Banken des Landes, hat mehr als 12.000 Mitarbeiter und besteht seit 168 Jahren.

Dort wäre also auch „etwas zu holen“. Es ist also durchaus möglich, dass man einen Teil des Geldes ausfindig machen kann. Egal ob auf dem Klageweg und in durch eine andere Einigung.

Droht jetzt die Insolvenz?

Viel bedrohlicher ist ein anderer Umstand. Sollte Wirecard heute keinen testierten Jahres- und Konzernabschluss vorlegen – und davon muss man ausgehen – könnten 2,0 Mrd. Euro an Krediten gekündigt werden.

Das würde Wirecard wohl in Schieflage bringen, denn zuletzt hatte man „nur“ rund 600 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Man wäre zahlungsunfähig, bedeutet Insolvent.

Wirecard kann also nur hoffen, dass die beteiligten Banken nicht den Stecker ziehen. Sie haben allerdings auch ein Eigeninteresse das nicht zu tun, denn dann müsste man die Kredite wohl größtenteils abschreiben.

Der Fisch stinkt vom Kopf

Die Lage ist traurig genug. So manch ein Anleger dürfte erhebliche Summen mit der Aktie verloren haben. Die Klagewelle rollt, das Vertrauen ist dahin.

Dass in der Führungsebene jetzt Köpfe rollen und man einen Compliance-Vorstand einberuft, hilft auch nicht mehr. All das kommt viel zu spät und in Wirklichkeit kann nur noch ein Kopf die Anleger befriedigen.

Markus Braun muss gehen. Bitte verziehen Sie mir den folgenden Sarkasmus, aber er könnte ja ein neues Geschäftsfeld erschließen und zukünftig andere Unternehmen in der IR-Arbeit beraten.

Chart

Eine sinnvolle technische Einschätzung ist an dieser Stelle gar nicht mehr möglich. Trends und Chartmarken spielen kaum mehr eine Rolle.
Der Kurs wird von Nachrichten getrieben sein, wie die auch immer ausfallen.

Findet man einen Teil der Gelder auf den Philippinen oder die Kreditgeber von Wirecard signalisieren, dass man zusammenarbeitet, könnte der Kurs in die Höhe springen.
Ziehen die Banken den Stecker, könnten die Lichter ausgehen.

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Chart vom 19.06.2020 Kurs: 20,66Kürzel: WDI - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Am kommenden Donnerstag ist es soweit. Die längst überfälligen Ergebnisse zum abgelaufenen Geschäftsjahr werden von Wirecard endlich präsentiert und die Nerven so mancher Anleger sind bereits überstrapaziert worden. Noch weiß keiner, wie die Aktie auf die Daten reagieren wird, doch eines steht bereits jetzt fest. In den Kursen steckt jede Menge an schlechten Erwartungen und so könnte eine positive Überraschung eine entsprechende Wende im aktuellen Trend herbeiführen. Bei gemischten oder gar schlechten Ergebnissen dürfte nicht allzu viel passieren, denn der Kurs der Aktie hat zuletzt fast 50 Prozent verloren. Aktuell versuchen gerade die Bullen den psychologisch wichtigen Bereich bei 100 EUR zurückzuerobern.

Die aktuellen Kurse, Charts, Dividenden und Kennzahlen zur Wirecard Aktie finden Sie hier.

Expertenmeinung: Vorläufig wollen wir hier nicht allzu bullisch werden. Es gilt die definitiven Zahlen und vor allem die Erwartungen des Unternehmens für das laufende Geschäftsjahr abzuwarten. Sollte alles im Rahmen sein, könnte ein Breakout über die Marke von 100 EUR wieder frische Energie liefern. Dennoch sollte man darauf achten, dass mögliche schnelle Anstiege in Richtung des Bereiches von 140 EUR eher gute Verkaufsgelegenheiten darstellen. Langfristig ist das Papier nach wie vor brandgefährlich, denn es genügt eine schlechte Ad-hoc-Meldung und die Aktie kann sofort wieder in den Keller rasseln. Dessen sollten sich Anleger nach wie vor bewusst sein. Vorläufig belassen wir unsere Aussichten auf der neutralen Seite.

Aussicht: NEUTRAL

Wirecard Aktie Chart vom 16.06.2020 Kurs: 99.45 Kürzel: WDI | Online Broker LYNX

Wo wird wohl die Wirecard-Aktie heute eröffnen? Die Aktie konnte schon im regulären Handel des Freitags nicht mit dem Markt mithalten, legte gerade einmal ein Viertelprozent zu, während der DAX nach oben davonzog. Aber jetzt könnte sich die Schere, die sich zwischen der Aktie des Zahlungsabwicklers und dem Gesamtmarkt gebildet hat, leicht noch ein gutes Stück vergrößern. Denn kaum hatte man gedacht, dass das Drama um die Bilanzierung und Rechnungsstellung langsam ein Ende hat, wird ein neues Kapital aufgeschlagen: Die BaFin, sprich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, erstattete Anzeige wegen des Verdachts auf Marktmanipulation.

Dabei geht es um zwei ad hoc-Meldungen vom 12. März und vom 22. April (beide hatten mit der Untersuchung der Bilanzmanipulationsvorwürfe durch die KPMG zu tun), die möglicherweise irreführende Signale für den Börsenpreis der Wirecard-Aktie enthalten haben könnten. Als Reaktion auf die im Verlauf der vergangenen Woche eingegangene Anzeige hat die Staatsanwaltschaft München daraufhin die Geschäftsräume des Unternehmens durchsucht. Wirecard teilte mit, man kooperiere in vollem Umfang mit den Ermittlungsbehörden. Das nervenaufreibende Auf und Ab der Aktie dürfte damit weitergehen. Aber wie die Marktteilnehmer reagieren werden, wird sich im Verlauf des heutigen Montags erst noch herausstellen, denn diese Meldung kam nach dem regulären Handelsende des Freitags.

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Expertenmeinung: Zum Ende des nachbörslichen Handels um 20 Uhr fiel die Aktie um die sieben Prozent zurück. Aber es kann am heutigen Montag ebenso zu einem noch größeren Minus kommen wie zu deutlich moderateren Abschlägen. Es wäre zudem denkbar, dass Wirecard zu dieser Situation noch nach dem Redaktionsschluss dieses Beitrags (am Freitagabend) Stellung nimmt und sich die Einschätzung der Marktteilnehmer dadurch verändert. Vorab dieser Reaktion ist es indes sinnvoll sich anzusehen, welche Chartmarken halten sollten um zu verhindern, dass sich zu dem Abgabedruck als Reaktion auf diese Meldung auch noch Verkaufsdruck durch charttechnisch bärische Signale gesellt.

Je nach Börsenplatz endete der nachbörsliche Freitagshandel für die Aktie zwischen 88 und 89 Euro. Die ganz kurzfristige Aufwärtstrendlinie läge heute um 92 Euro und wäre damit gebrochen. Die 20-Tage-Linie jedoch dürfte, je nachdem, wie deutlich der Kurs nachgibt, am heutigen Montag um 88 Euro notieren und wäre damit die Linie, die es zu halten gälte, um zusätzlichen, charttechnisch induzierten Abgabedruck zu verhindern. Gelingt das, hätten die Bullen noch ihre Chance, das Ruder herumzureißen. Sollte diese Linie jedoch fallen, wäre es, nicht zuletzt mit Blick auf die überkaufte Markttechnik, hier im Chart eingeblendet der Stochastik-Oszillator, und auf die zerrütteten Nerven der Trader keineswegs ausgeschlossen, dass der Kurs sein bisheriges Jahres-Verlaufstief vom 15. Mai bei 72 Euro testet.

Wirecard Aktie Chart vom 05.06.2020, Kurs 95,88 Euro, Kürzel WDI | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt hatten wir die Aktie des deutschen Zahlungsanbieters Ende Mai betrachtet und sowohl die aktuelle als auch die mögliche weitere Bewegung des Titels analysiert. Unser Statement war recht klar: Solange die Kurse es nicht schaffen, den Widerstand bei rund 95 EUR und zugleich auch den 50-Tage-Durchschnitt nach oben zu brechen, wird es nur schwer zu einer nachhaltigen Kurserholung kommen. Obwohl der DAX dieser Tage zu neuen Höhen ansetzte, wundert es uns kaum, dass Wirecard exakt an den bereits zuvor erwähnten Hürden scheiterte. Was nicht ist, kann zwar noch werden, doch bislang ist von einem nachhaltigen Kaufsignal noch nichts zu sehen.

Expertenmeinung: Wir belassen unsere Aussichten auf der bärischen Seite. Dennoch haben die Bullen noch die Chance, den entscheidenden Impuls nach oben zu generieren. Schlusskurse über dem Bereich von 95 bis 100 EUR wären überaus hilfreich und könnten die Leerverkäufer erneut unter Zugzwang bringen. Ein technisches Kaufsignal würde sich bilden und die von Anlegern heiß ersehnte Erholung könnte sich entfalten. Anders jedoch würde sich das Geschehen eher zum Negativen entwickeln, wenn die kleinere Unterstützung der letzten Tage bei ca. 90 EUR nach unten verletzt werden würde. Dies würde den Bullen den Wind aus den Segeln nehmen und weiter fallende Kurse wären sehr wahrscheinlich.

Aussicht: BÄRISCH

Wirecard Aktie Chart vom 03.06.2020 Kurs: 94.45 Kürzel: WDI | Online Broker LYNX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach wie vor ist Wirecard gerade bei vielen Privatanlegern sehr beliebt. Die Aktie liefert immer wieder gute Chancen, doch aufgrund der wiederkehrenden schlechten Nachrichten ist der Titel auch brandgefährlich. Somit kommen hier zwei Komponenten zusammen. Zum einen die Charttechnik, welche oft gute Einstiegssignale liefern kann und zum anderen teils unberechenbare Meldungen, welche jederzeit alles über den Haufen werfen. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob dieses Risiko eingegangen werden soll. Aus technischer Sicht ist von einem klaren Kaufsignal noch nichts zu sehen. Noch befinden sich die Kurse unter dem fallenden 50-Tage-Durchschnitt und der Widerstand bei 95 EUR ist klar ersichtlich. Der Trend bleibt somit vorerst auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: Erst der Ausbruch über den Widerstand inklusive der Rückeroberung des mittelfristigen Trendindikators würden die Ampeln wieder auf Grün schalten. Dieses Szenario war bereits im Januar, als auch Anfang April erkennbar. Hier gab die Aktie rechtzeitig das Signal für einen Rallye nach oben, welche in Folge rund drei Wochen lang anhielt. Gut möglich, dass sich dieses Szenario noch einmal wiederholt. Doch noch haben die Bullen das Zepter nicht übernommen. Die nächsten Tage werden entscheiden, ob sich Wirecard erneut aus dem Keller hieven wird.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 28.05.2020 Kurs: 93.97 Kürzel: WDI | Online Broker LYNX